Französische Berichte
vom 3. August, nachmittags.
Line Zeierfitzung im Reichstag.
Berlin, 4. Aug. (WTB.) Der Einladung, die der Präsident
f Äfrl te Mt mr i>er gesamten Front in Bel-
mS» SL u ? b r von Cerny Machten, die Deutschen | läge der unvergeßlichen Reichstag ssitzung Vvml 4 . dluaust 1914 in
mrch erner Arttllerie beschießung von äußerster Heftigkeit auf einer die Wandelhalle des Reichstages hatte ergehen lassen r raren viele Faont von ungefähr 1500 Metern heftige Angriffe, die sämtlich Hunderte bm fie“ÄwB
§ 2 IS*®“«*ÄSS?itSÄ£öS» ÄSifSS ÄS
vom 3. August, abends ~ «. _ ReichstagsprüsÄmt Dr. Kaenipf
"Deutschen sich unseren Linien zu nähern Feuer "
,,. . , r. xu rt\ . wurden durch unser I die frevelnden Äiigttffe zu verteidigen die Häst und^A^-»
scheitert' Stuf Li '"^SLÄ^lÄL^ einon S^-S^nmtiichsch gcgat
Unterbrechungeil.
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uu l e » geschmiedet hatten. Was iin Verein mit unsererr
^rkÄ»ü«»m.deutscher Geist, deutsche Wissenschaft und
Von der übrigen Front ist nichts zu meü«n.
IfcSÖ au? teÄ, Front. A- wl «*Äi(Ä“ÄJS
Cerna-Bog«r nahmen >vir mit Erfolg feindliche Batterien
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_ Alliierten bewarfen fei Hissar imb am Malick-Sec nrit Bouiben.
Die Rendesetzüng von Reichsämtern und preuhischen Ministerien.
^lÜ? ie k cre w** ri f, n 3 ?? n Czer nowitz gefeiert. Wo gegen unsere L>teHullgell die tvülendstrn Angriffe unserer Feinde gerichtet worden sind, wie rn Flanderrr, da sind sie zerschellt, dank der Genialität . , Heer, ührer, dank dem Todesmut unserer Soldaten, die, ein
MS'LK'xuVSKr' «srSSL
vrm Rmchsämtern und preußischen Wi* a7t -^ Unfefiegbörfeit jur öegeribe aaruufrh Unfereni&m^
mfterten K>lgende Entscheidung getroffen: ferchen Unterseeboote im Verein chit chff^en Flieger^
*jve ('erbetene Gntlasswng alusf ihren Aemtern^ hüben toter ^nst so stolze Jnsttttich an seiner venvund-
Verleihung hoher Ordens aus zeiclMQigeu erhalten: Staats-1 ^ttn Stelle Dre mittschüftlläie Kraft des deutschem Volles ist
l ni ?i fc L' r D. Dr. Ä| Sri*. Dr. Meiherr me * wit
w a v > ferner die Staats-1 landes firfi wnst iKm (^JSLSSL
^tsoo und Zrmmeri
.. , gscrmts v. Batockt u
\ebxtax Richter. | g f j ff f W Iwafan in* bie S"S
' '• XJL ■ <?. JCLVLL ftU.
v- Schorlemer, Dr. Lerche und v. Loebell
I^b^ee KEkk^Dr. Lisoo und Zrmmerrnarm, der Präsident! ^Wren/Mämrm:, Gveise^^ £?? '^-egsernahrungsanrts v. Batockt und der Unterstaats- Edle Männer und 'Xr«nrm n
ww ca' *— ei. — WrbeLnahmte des Aus-
Aches sich üttt den Kriegsanlerhen abfindet. Dos ganze Volk, ^ Männer, Grerse und Kinder, trotzen den Entbehrungeni, Männer urw Frauen opfern sich auf, 'uäni die Leiden des
Staatchekretars Dr. Helfferich, der der Völker nur in zu reichem Maße Mßar Mt So steht ZUN BerfÜHung gestellt hatte, von ttener Wos^rüderschaft mit imferm VEndeten. ge-
^ T™ ln S ^^Nerchsantts des Jrrnern enthoben zu toet* SS^SJJr ^ derRieferchaftigkett der uns zugefalldnen Ausgabe, den, will Se. Malestat zwar entsprechen, im Einklmra mit £ unicherwun^ii ba und siegreich in der Abwehc der An-
den Vorschlägen des Reichskanzlers legt aber der Kaiser ^ K Qe ^^^^^tet ix.erberL
^darauf, ba| ®t. Helfferich die Lgemeu« Stellt 7ich «ch °n,Sdchm u^bl
frd^rcg des ReichsbanAers beibehalt und Mitglied des 11916 hat
Der nächste Reömer war der Vorsißende der Gerrerallonnnissioq der Gewerkschaften Deutichlands, Reichstagsabgeordneter Legten« lHr gab ein Brld von der Stellung der Arbeiterschaft im deutschem! Volke und in der Welt und führte znni Schlüsse unter stürmischem: 'O^fall aus: E.n Volk, das wie das deutsche zusammensteht. ist weder durch Waffengewalt noch durch Aushungerung niederzui mngcn. Unsere Friedensangebote sind ein Zeichen unserer Kraft. ^ ton.irte nre ein Zweifel darüber bestehen, daß die deutsche ^^^erschaft m der Stunde der Gefahr ihren Mann stehen wuwe. Düse Stunde der Gefahr ist trotz aller Waffeneffolge heute! noch nicht vorüber, und deswegen steht die deutsche Arbeiterschaft heule genau wie vor drei Jahren wie ein Mann zum Vaterlands ^bit zum Frieden, entschlossen zum Kampf.
Als Vertreter von Handel und Schiffahrt sprach v. Scöin- w !^Damburg: Ein großes Verdienst hat sich der Leiter unseren 4rerchsbanr erworben, indem er sich der Einführung eines all
zu
dem
gemeinen Zahlungsmoratorinrns widersetzte. Der Krieg zwang ^r tzochaffung einer Reihe von Organisationen, die vielfach aus Um«. ^ovde n ge stampft werden mußten. Der Hmrdel wird auch nach dem KNiege neue Wege tzu finden wissen, wenn er nur die Möglich- individuellen Betätigung erhält. Dazu gehört aber mcht nur die alsbaldige Wiederau sh ebilng der jetzigen Beschränkuw» ^^'../vnderii auch ein Frieden, der ihm diese BewegungsfteihejL gewährleistet.
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sssrassr M-ZW Ä* " I BSÄÄsrÄ-s
^irK^rrrfa ^^' ^ seplunten Umgestaltung des ^nshaT^ entgegengestreckt. Die ^rreoensyano, nochHemra anaebot ^^2. n 5 CCn ^d «ägültrgen Besetzung der neu! '^ zurückgewiesen wordeu Aus dem Wid^l-ol?"?«?,
hehlf^Ü^^ ® teCren ' bie ^ung des Amts noch beizw- ^ ^6«gentönt, l-öven.wir schrill heri
veyalten. ^ ^ nach deut,cheM! Gebiet, nach dem deutschen Lande C -
Aus. dem Reichs amt des Jnnewn soll ein chen^^I^sEN. b«r Ruf nach Zettrümmerung des Dem^ Rerchswrrtschaftsamt ausgeschieden w e r - UmdDemütigung. Treu den. dem die Handels- mW Wirts-Li^^/I mrd tmrchg»
Sozralpolrttk tz-ufallen «und dosi mtt
Friedenshand, hochherzig cmgeboten cden. Aus dem Widerhall, der uns noch beizw-l^ ^er ^ttgegeutönt, l)ören.wir schrill hervor
sM-Loth^^ uach^dem deutschen Lande E'l-
Jnneru soll ein I schen Reiches
« SSäSÄ? «NUSS I ss sssSe
toir ebenso treu und fest kvie bisher rt den Kcünpf weiter sortsühreir bis
»mm i^iÄasÄr | wtf&SM sasrs
t. E. Dr. Schwan- d.Mchst M Unters ^ „ t
^ Exzellenz ernannt "blrg m Ich bin fefl iAeucuft, tmtj iwä
.3®” ©laotäfefretär des Auswärtioen SfmtaEsLS* ?2? ^^mw-en wick, wenn wir erHären, dav rou
LLAS teKäs^- B «r t ÄS tÄÄ,r
I^ ü-lloertr-t-nb-n G-°rv°lsdW der- Armee, Ge-
ÄrnLrt"b« U D^äf,run fl 8 anttö a^S^ m ^
i-bitia mm Wald^w, der gleich- ^ SclKag auf S^ag die großen Festimgen sielen und
P^Mchen Staatsmrnrster, Mitglied des Staats- P n ermnüttger starker Begeisterung unsere Wescheeve den
mrnafternrms und preußischen Staatskormnissar für Rolfs- ^ unserem Feldheer fühlt
er^hrmrg ,erimnnt worden ist. Als ihm u^Lt K Mr^wne der Mann in Rech urä> Glied. Ter Redner fuhr
ftastsseknetare sind der Koniql bäuerische J« auch der t^ieg des andern. So habe
wr und Staatsrat Edler v «rSTmia T^eruiavu3cf, Daten rn Rumamen auf seinen GlücLvunsch General von
dem Vorstand des n . ^ schpn letzt §EilkenHayn gemttwortet, mit solchen Leuten zu siegen sei
August MüllerM ^geh^ende Dr. k§chaftlg keme Kunstsei nach 2 V* Kriegsjachcer gewesen.
genommen. bas sn auch harte so. DaS bewiesen die neuerlichen Ereignisse ch
ä- <. ^uterstaatssekretärs SBafmfcbotfp bre große glücklicl)c Abwehrschlacht in9d>rd-
^ Nerchskanzleg rst der Landoat v. Grävestitz L RÄmer schloß: V&r üt tr Ä
^ ««cniß de-, können das Gedächtnis unserer Toten, wir können den Dank, den
in der stimmt.
l^rden M Slnatsminis^^^^ ^
3oaf)n Oberlwldesgerichtspräsident Dr
NL: “ÄöTiSassS S
- -- n , . . Ministerialdirektor Dr
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Schmidt, Lcnrdl v- Eisenhart prüsident Herg
^ Berl stell
Presseftimmen.
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2JL. 6, r^' Zum Wechsel in den
rvSvt^ ifuujuftl ü?- L *V '*&*■'7*^
„23erl. XaatSr Wien ihre Mermmg zrrrück. für die Entwickelung des ReLck^^la^^- ^E^NFspersonals meint, daß Herr Miwaelis d ° w• belanglos an und
BMÜa^enLr j£^$T n «Demokratisierung oder
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imf ''^ E r i. ^ 5 oI rt g. säwerbt: Das Gün «w r5"L°Etenmmisterium i>c4 Herrn Dr. Michaelis
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3f t tfem £rümt Mlen. so müssc sie seW beim°AmK re VertrauensfrLae stellen. idmxbt-. Das ©iinftigfte, was man
»me, fei, daß es sich hier um eine bureankratische BlM^fKschung
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Parlamentariern Aber Dn von zwer
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RÄMer schloß: Wirr in der Heimat können das G«dachtms unserer Toten, wir Immen den Dank, den herrlichen Volksheere schuldig sind, nicht besser °uS- drit^n, als wenn wir nnt aller Kraft auch in uns den seelischenj
Möge sich immerdar ün deutschen Vaterland das schone Mott von Claujewitz bestätigen: Rur
s^!^b^^kter und Krfeasgewohnhttt sich in stün§^er Wtzch- ^Eungttagen kann ern Volk hoffen, einen festen Stand in der polrttschen Welt zu hoben "
«r r* rr ? le Vertreter der BerufÄttkfe. n . in letzter Stunde erkrankte Grafen von
DEdent der Land»virtschastskammer ms } d^^enburg, Graf von der Schulenburg- Ruhmredigkeit, nidyt politische oder nrirt- ^nde.L^n mich mir kommt, es nur darauf an, daß das Volk wahrhettsgetteu sieht, was es rn diesem Daseinskampf iemer Lanowirtschaft gehabt und von ihr fernerhin zu zilm ^.Kriege glaubten weite Kreise des Landes, ? ? mt€ UN, er Volk von fast 70 Millionen ohne ausländsiche Zufuhr nicht ernähren. Man dachte sich daß niemals unsere Zufuhr vollständig abgesvertt l£~ °° n 188 ? 0 ^ 1913 ^ sich auf derselbe!: Ackerfläche unser
^'ieertrag um 48 grient bei Brotgetreide allein um 53 Pro- gnt gesteigert, unsere Flerscherzeugung um mehr als 100 Prozent ^and hat solck»e<Z auf^oveisen. Unsere Landwirtstlwft technisch wert voran, an der Spitze aller Länder. Der Käiser f redem Zweifel, daß die deutsch Land-
wtttschatt technisch imstande sei, dre letzrge Bevölkerung des Reiches und auch die künftig vermehrte Volksmenge mit den wichtiasten Nahrungsmitteln wie Brot, Fleisch und K>artoffeln genügen? z>u versorgen, Dfe Landwirte sind dieser Mahnung gefolgt. Dre Hoch nung, daß unsere Zufuhr nicht abgeschmitten würde, ist enttäuscht aber noch mehr enttäuscht ist die Hofsiruiig unserer Feinde, uns
® niten kann unsere Landwirt- schaft, zwar unter Entbehrungen, uns mit Mchrungsmitteln ver- ,orgen, jo daß wir uns siegreich behaupten. Englaiids eigene Ernte reicht dagegen kaum sift drei bis vier ZRjonate. Deutschland ist M ^ 9?lwen memals auszuhungern. Das Wort des
§Ä!!^ 5 'Wu- svrd incht Lu besiegen/', gilt auch Wr den Wirtschaftskrieg. Die Sttmmung der Landwitte draußen ist: Wir müssen siegen, wir wollen siegen wir werden siegelt. Der Landwitt'tuh ferne Pstrcht für d-^Erhaltung des Vaterlandes. Jetzt in der
be £ ? ntt !Sl nc ^ seinen Blick aufwätts und ferr^^tten, sonst so wottkargen Lippen rurgt sich das Wott ab:
r, sich als Vertreter der Reichshauptstadt, des deub-
schen Städtetages und der Stadtbevölkeruug der Oberbürgermeister
an Er legte dar, daß der Lq dm deutschen Stadien em uuerbrttlichcr Ixirter, aper höchst malmender Lehrmeister geworden sei, der uns in dreijährigem Kuttus die Lehre vom Ktafttuwaclis rn der Not und von der Anpassung an das fikßÄme so wuchtig emgeprogt habe. ' ^ 003
Vertreter der Jndusttie führte Geheimer Kommerzienrat Ernst v. Borsig aus: Die Jndusttie, die vor dem Kriege schon gewohnt war, nicht vor Schwierigkeiten zurückzuschrecken, ging auch M -oeginn des Krieges mit eiserner Energie imb unermüdlichem an ote Arbeit, und so gelang es dem Vaterlande WaffeM ^Zch^^ven und dem Feinde Trotz zu bieten. Die Industrie hofft.» guch nach dem Kriege ihr soziales Gefühl, wie bisher, sogar noch darüber hinaus durch die Tat beweisen zu können. Reue Ausgaben^ wetten kommen aber auch sie werden gelöst wetten, dank der nn- b^samen ^llenchesttgkeit m der Industrie. Wenn das ganze deittsche Volk diese Willensfestigkeit hat ffo wrtt der Sieg unser feint und uns zu dem ersehnten Ziele Mren.
Dandwerkskammervorsitzeirder Ktempnermeister Plate, Mit- glitt des Herrenhauses, führte im Namen der Erwerbsftände aus daß diese ganz besonders durch den Ktteg gttroffen feien. Das Handwerk habe in vollem Maße seine Pflicht und Schuldigkeit getan! ^ ^ge das Gelübde ab. daß es lveiter seine Pflicht in Ktteg^ Im wette. Was der Krieg zerstött habe, wette der Fritten wieder cüusbauen. Möge der Fttede kommen, wann er wolle: das .Handwerk halte durch.
.. Vorsitzender der Atteitsgemeinschaft der kaufmännischen Ver- bande Dr. Kö h l e r erllätte, alle Berussstätte vereinige das 'Ge- suhl der Verteidigung des Vaterlandes. Der Privatteamte. sei
. k- £ xxe P* nt hinemgegangen ohne Spargroschen. Viele seiner wtttglitter seien existenzlos geworden; es sei aber doch gelungen.
^ l 4 e 6feldreserven die Stimmung cmfrechtzuerhalten. Jetzt Mltc es, den aus dem Kriege beimkehvenden Mitgliedern die Arbeitsmöglichkeil Witter zu verschaffen.
Darauf hielt
Reichskanzler Dr. Michaelis
folgende Ansprache:
Wir stehen unter dem Eindruck der Größe des Tasses, au dem vor drei Jahren das Volk ausstand, um in begeistctter Einmütig- keft den jRiesenkamps aurzunehmeri, der ums aufgezwungen war. Der 4. svlugust soll in der Geschichte des deutschen Volkes allen Zeiten ein Erinnerungstag höchster vaterländischer, todesmuttaer und ^ ^vtschlußfteudigkeit sein, gegenüber der größten Gefahr, die \t auf em Volk herniederging. Wir wissen heute alle, wL- wir wollen. Wir wollen das von den Vätern uns anvettroute Erve unversehtt den komnienden Geschlechtern rveitergeben. Wir wollen unsere Kinder und Kindeskindcr davor bewahren, daß Krr^snot -aus sie Herniedersalle. Wir wollen unser Vaterland durch einen '
kraftvollen weisen Frieden
innwehren, dmnit deutsches Wesen einen sicheren Bodeii, gesunde Utnd kräftige Entwicklung behält für alle Zeiten. Die Männer, die vor mir gesprochen haben, haben ohne Ruhmredigkeit in wahrhaftiger Sewstcinschätzung ^r Welt beroiesen, daß unsere Kraft nicht erlahmt lst, daß unser Wille stark ist, wie er am 4. August 1914 war uni durcAusetzen was wir erstreben. Heitte kommt es darauf an. die Leuchstseuer hell auflodern zu lassen. Ein Ziel, ein Wille, em Vatettarrd, und dieses Vatettand größer und wichtiger als ünser Einzelleben! Je größer die Opfer, desto hertticher der Lohn. Wir geloben dem Kaiser und dem Reich die Treue, und was uns das Herz voll macht, das rufen wtt aus: Vaterland. Kaiser und Reich Hurra! Hurra! Hurra!
Die Versammlung erhob sich und stimmte mit Begeisterung m den dreimaligen Ruf ein. Die Mffik spielte „Heil dtt im Siegerkranz".
Ein Telegramm an den Kaiser.
In seineni Schlußwvtt scküug Präsideift Dr. .Kaempf vor, an den Kaiser nachstehendes Telegramm zu senden: ..Vettreter chler Stande und Berufe sind heute tzu einer Gckenkseier des 4 August 1914 vereint. Rachdeni Girre Kaiserliche und Königliche Äüaitttat den Femden hochherzig die Hand zum Ftteden geboten, nachdem der Reichstag den FriedenswMen des deutschen Volkes rrastvpll zum Ausdruck gebracht hat, bekundet die heutige Versamm-' bung ihren Entschluß, wenn unsere Feinde zu keinem Frieden bereit lind, der den Bestaind wie die Sicherheit ümsereZ Vaterlandes verbürgt, einmüttg und unerschütterlich mit Eurer Eies'« Vrfamimnwftäw, bis unser- Feinde M-sönu-u sind, das rKSLj* deutschen Volkes auf Freiheit und Sicherheit seiner Entwicklung anzuerkennen. AttgesuM der glänzenden Taten unserer todesmuttgen Truppen, die in Ost und West auch zu Beginii des vierten Kriegs^ahres den Sieg an unsere Fahnen geheftet haben erhoffen wir unter der glorreichni Führung Eurer Äüaiestät und der Eurer sRa^estch verbündeten Monarchen einen ehrenvollen wxb flffwKrien Fritten. (Lebhafter Beifall '
^^,des Lfedes „DsutschLand, Deutschland übn alles schloß gegen 1 / 2 11 Uhr die autzevottsntlich emdrucksvollS VevarrsialLung.
Telcgrammivechscl zwischen Hindenbnrg und Michaelis.
Berlin, 4. Ana. (WTB.) Der Gieneralfeldmarscha« Hindenbnrg hat folgendes Telegramm <rn deir Merchsckanzler geruhtet: An der Schwelle des vierten Dnegvrahres beqrütze ich Eure Erzewenz im ernsten Rück- blrck auf erne Z«t »oll 'unvergleichlicher Leistiumgen von Bob Heer >rnd Motte 'und rn tiefte DaEnrkeft für alle Opfer dre jeder ernzelne irrw die Gesamtheit gebracht haben. Mes« Opscr, deren Größe nrckft genug gewürdigt iverden kann sie waren nrcht mnso-nst! Festgefügt im Innern und ünerschüt- tert an allen Fro>nten trotzt das Deutsche Reiche den er- brtterten 'Anstürmen alter rrnd nerier Feinde. Tief in Feindesland kämpfend mrt ungebrochener .Kraft zü neuen Erfolgerr schrertend, trrtt das deutsche Heer in das vierte Kriegsjabr ern, get-ngen von der seifensesdeir Zuversicht, daß auch rm Reiche der Geist der Einigkeit und Ans- üauer lebendig.bleiben wird, der unserem Bolk den Sieg und den ehr«rv»llen Meden verbürgt.
Der Rerchskanzler hat darauf geantwortet: In dankbarer Erwiderung des hentigen Telegramms begrüße rch berm vierten Krregsjahr Eure ExzelLnz, den groß«: Feldmarsck-all des Dentschen .Heeres, den ruhmreichen FW. rer unserer ünvergftrchlül>en Truppen. Das Volk in der Heimat behalt m twftr Dankbarkeit die Taten vm, Heer und Motte vor Augen und wird im Geiste der Einigkeit und
SfaSr“ 1 ftrdten utli sl-MN bis Mn
Line Rriegsgedenkfeier in London.
Reue Rede Lloyd Georges.
Nicht»,mttch., Meldung i*<, 3h».
rercuiiT Lloyd George sprach Irente NLänntttaa <ruk
emer Versammlnng des neuen ,M^sztelLinfttees.^'' in derQueenA^


