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6.8.1917 Erstes Blatt
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SwII. Lord & r c to e standen sich der Er

rte den Vorsitz. J8n der Verjammiurrg be-- vv V. --5"-'ch0s von EQrteibüry, viele Minister und

Mrl-mc,!kA,rtched«. dertt-liemsche Botschafter, Sonninound sorgte, die allgemeinen Käiegs^iele, wie sie ursprünglich von Asqurth nn November 1914 bezeichnet )vur>

und Sicherheit, hatten sich nicht Xn ^2£l? r ^eutzerimgen hätten keine große Ermcktt- ^?Ä?^Erxurken enthalten. Jetzt ist es unsere E^Eschen und maritimen Truck ausWüben, um iJLmJL tVZ £ dy; ¥ lft ^llig klar daß wir de.: Ktteg fort- ^ £5 ^rb-en an unsere Sache. Unser Ziel ist die

^vino sarfttt Italien ist in den Krieg emgetrelen zur Outen Rechtes, als der Tteibmidvertra^ zur Verteidigung besttmmt war, durch Oester- ^2^^ä^c.-^^ver,tandms Deutschlands verletzt wurde. Unsere SÄT * rmr kämpfen, sind die Befreiung unserer,

unter der sie leiden, und zualeich 7* uryerer Unabhängigkeit m Land und yn V^s-

rm Interelse der allgemeinen Sache, damit Genua- mn unseren Feüiden uns zugefügte Unrecht g^ vnrd. Nicht weniger stark ift unser Wunsch, tätig bei jeder Bemühung zur Erzielung eines besseres Ernvernchnrcns der Völ- rer unterermuwe mttzuwrrken, wodurch für die Krkunft die Actz- Merrschhett mchalle BeziehwAen zwischen V^Xoßen und Denren Staaten gesichert »veGen, währeird ;edem mnsell.erl Volks w-ertergehende Frerhert zur Regelung der inneren gelassen nnfo Es ist mein heißer Wilnsch, daß dieseck Krug die zimlisierte Men,chl>eit einen Schritt vorwärts bringeck möge M denr Ziele der Freiheit.

r ^r /- yd George

Sf^ cL*? nfl!d "l Sonnino mit den Worten: Er ist der starke wüann Ztalielis dessen weiser Rat und entschlossener Witte Italien sicher durck) fbte Kataraktc des Krieges zu einer höheren Bestimmung

den Nationen der Welt eingenommen Wu Brtteu haben allen Grund, uns über diese Aussicht zu oie Größe Italiens an sich eine weitere Sicherheit für deck ^rlsDeu und die Freiheit der ganzen Welt bedeutet. Wer die ^valttgtm Kampfe der letzten zwei Jahre an der österreichischen Grenze, die unter großen Schwierigkeiten vor sich gegangen sind, verfolgl hat, weiß, wie Sonnino und seine tapferen Landsleute zwilchen den Feldcn und Abgrchiden des Trmttno und des Karstes ^ahne der Freiheit zum Siege führten. Wir freuen uns sehr, ^om der pührer des italienischen Volkes am heutigen vierten Jah­restag des Krieges hier die Entschlossenheit seines Volkes aus- fvrickck. vorwärtszugehen bis der Friede «und die Freiheit der ganzen Welt sichert ist. Nur mit Schaudern kann man die neuerliche Ent- lElung über die Berliner Versammlung wenige Wochen vor dem Krnege^lesen. Es war eine der schlimmsten Epiloden in der ganzen Gejauchte des menschlichen Räuberwesens. Sollte jemand in Eng­land wissen wollen, weshalb wir im Kriege sind,

so lege er sich die Frage vor, was aus Europa

der Welt geworden wäre, wenn wir nicht in den Krieg eingetreten wären. Verfolgen Sie die letzten drei Jahre, und Sie jehen die ^chtfertigung unseres Eintritts in den Krieg. Sehen Su, was Wer Europa hereingebrochen ist, obwohl wir unsere Macht iuifi> alle unsere großen Heere und Flotten in den Kampf warfen. Belgien, Lxrbieu, Montenegro, sowie einige der schönsten Pro­vinzen Frankreichs und Rußlands wurden über den Haufen ge­worfen, verwüstet, gedemütigt und versklavt. Bulgarien und du Türkei sind elende Vasallenstaaten. Das geschah, obwohl die ganze Macht des britischen Reiches in die 'Wagschale geworfen wurde. Wunen Sie sich vorstellen, was geschehen wäre, ßoeun unsere große Flotte die Seeherrschaft nicht ausgeübt hätte, faenn Nur nicht große neue Armeen ausgerüstet und den preußischen Legionen entgegengestellt hätten?

Rußland ist augenblicklich demoralisiert chnid in der Auflösung begriffen. Diese Mflösurng machte fcow tapfere Armee an manchen Fronten unfähig. Das wäre schock früher erngetteten (hier fehlt offenbar ein Satz), wenn England ntchit.ru den Krieg erngcgriffen hätte. Frankreich würde mit alt- iüb^lre fetter Tapferkeit weitergekämpft haben; aber wenn ihm alle Sstttuhren abgeschnitten worden wären, hätte auch seine tapfere Armee überwältigt werden können. Wie würde dann Europa aus- gesehen haben? Es wäre nicht der Friede, sondern die Eroberung Unterjochung Europas gewesen. Europa wäre in Knechtschaft *>rc Gnade einer großen beherrschenden Macht und den schlimmsten Quenten dieser Macht preisgegeben gewesen. Wollen die. die noch tmtna Zweifeln« ob wir vor drei Jahren in den Krieg eintreten sollten, sich ein Blld von Europa machen, wie es heute sein würde, wenn Nur nicht in den Krieg gezogen waren. Es würden viele Nationen sein, aber nur eine Großmacht eine große Armee und Miei Flotten, die deutsche und die encflffche, wenigstens eine Zeit lang? Dann die Friedensbedingungen würden ?me Kriegsentschädb- ^gnng auferlegt haben, die die Form der -Mitteilung der russischen, »französischen, griechischen und vielleicht der italienischen Flotte angenommen hätte. Europa wäre der Gnade dieser «roßen, grausamen Macht ausgeliefert worden Sie mögen sagen, daß dies ein böser Traum wäre. Das ist aber nicht der Fall. W itttnur die Beschreibung alldeutscher Träume

^ v« v. * * ; « or w ~ r ^ r._o cr\- cm.t .*>, .

Bk jagen ganz «Allch, daß aL8cs ganz gut gegangen wäre, wenn England mchd gewesen wäre. Das nächste mal wollen sie sicher geh^r. Es darf kern nächstesmas geben. Ein Mann in sehr hoher, machttger öMtog in -Deutschland hat gesagt, daß der Friede bald Awwvüu), aber daß der Krieg in zehn Jahren wieder begannen werde. Das find ihre G-edasMn, das ist ihre Ärt zu reden.

sagen, wir hätten viele Tinge livraussehen sollen. Wir hätten viele Dichtungsmittel in Deittschsland <usispei,chern sollen. Das nachstemal wollen cknr daran denken. Biel Kupfer uud Baumwolle batte da sein müssen. Dann beginnen wir den I r r t u m b e t r e f- fend der,U-Boote. Anstatt 200 oder 300 müssen wir min- destenS «wer. oder dreitausend haben für das nächsttmal. Es darf rem nächstftesmal gäben. Es ist viel besser trotz allem, was es auch kostet, trotz allem Jamnrer und allem Traurigen, ein für allenral dmntt auszuräumen. Wir wollen diese Schrecken sich nicht wieder­holen bqsen. Wir wollen eine Generation sein, die männlich, mutig und entsckjlosien den Krieg aus dem Tvauierspiel des menschlichen Lebens entfernt. Auf^ alle Fälle wollen wir den Sieg vollkommen macheir, daß die nationale Friecheit, sei es für große oder kleine RattonM nie wieder bedroht werden kann. Es ist das Wesentliche des Aechtes, daß der klerne Mann und der arme Marm denselben >Lch!utz genießt ivie der prächtige Mann, und eine kleine Station muß ebenso bewacht und beschützt werden wie eine große VLation.

Die rnsstsche Miniftertr-chS.

Petersburg, S.Mug. (WTB. Nichtanrll.) Das Reutersche <mreau bestätigt den Abbruch der Verhandlungen zwischen der Re­gierung uich den Kadetten. ,

Awsientin, der Vorscherche des Vollzugsausschusses des Bauernrates, ist zum Mrnrsttr des Innerst ernannt worden.

Petersburg, 4.sAug. (WTB.) Reuter-Meldung. Ke­ren skr hat ferne Entlassung angeboten. Seine Demifschn wurde von der vorläuftgen Regierung abgelehnt

Petersburg, 4. Auq. (.WTB.) Meldung der Peters­burger Telegraphew-Agentur. Ministerpräsident K e r e n s k i hat fernem Stellvertreter Nekras-ow folgenden Brief zu- gestellt: In Anbetracht der Unmöglichkeit, die vor­läufige^ Regierung trotz aller von ihr ergriffenen Maß­regeln so neu zu bilden, wie es der Notw^endigkeit des außergewöhnlicher historischen ?lUgenblicks, den das Land durchschrettet, entspricht, kann ich die Berarittvortung vor dem Staate nicht mehr übernehmen und bitte die vorläufige RegreruTtg, mich aller meiner Aemter m entheben. Kerenski reiste darauf von Petersburg ab.

Die vorläufige Regierung hat nach einer Beratung, die selben ?lbend mit hervorragenben politischen Per- onlrchkerteu und Mitgliedern des vorläu.sigen Ausschusses, der Duma, der Ausschüsse des Arbeiter- und Soldateurcvts sEne des Bauernrats stattf^and. beschlossen, das Entlassuuas- gesuch Kerenskis nicht crnAunehmen.

Petersburg, 5. Aug. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Petersburger iTelegraphLw-Agentur. Gestern abend uni 10 30 Uhr begann dre historische Besprechung. Der Bizeprch'ident des Minister- raev, Nekraww. setzte der Versamm lung den Zweck ihrer Einbe- Escmander und jfocherte die Vertreter der Parteieck «tsi, suh M Echerm Der Mmister des Äußern Terestschenlo und der Minister des Jcknern Dsevcteklr betonten die Notwendigkeit einer ff Emrguny al^r Parteien, um das Land aus der furchtbaren 5? ^ be^' herauszirbringen. Um 6 Uhr -norgens

druckte Terestschentz. rndem er dre Erörterungen der Besprecknmg ^ Ztchersrchit aus, daß der von allen Parteien be- 2" gelangen, ein Unter- nftnxb dafür ser daß das Wvhl des Landes gefunden werde Die Sitzung wurde daraus unterbrochen, um den Parteien die Möglicb- '^<öie Mt der Reglung des .Konflikts zu ? 'Wu^evaurnahme der Sitzung gaben die fünf

bettenden polttrschen Parteien, nämlich die demokratischen Soz- ralsiten, dre revolutionären Sozialisten, die radikalen Demokraten, dre vereinigte Arbettspartei -und die Partei der Kadetten dje Er- ttarung ab, daß die Partsien bereit seien, Kerenskr ^'b^brldungder Regierung zu betrauen aus ^n zwei Bedingungen: Die erste ist die der

WziMijtvckun Parteien, daß die neue Regierung der Recherungs- 21. Juli treu bleibt, die zweite ist die der Kadetten daß die^RegiEig m ihrer Gesamtpolitik völlige Freiheit gewesen olle. Alle Erklärungen waren von dem allgemeinen und Ver- tvauen zu K e r e n s k i durchtstungen., als dem einzigen a n ir e der rnt ^ocande sei, irret seinem Ansehen die Regierutrg des Landes Mr sichchm. ^Der Vizepräsident des Mnisterrates Ne kr a sow faßte in seiner SckMßrede das Ergebnis der Be>- sprechttng zusammen und gab die Erklärung ab, daß ein Vergleich gerunden sei und daß jein Inhalt alsbald zur Keirntnis Kerenskis gebracht werde.

Dr^.-T.), ferner vier andere, bewaffnete, vollbeladene, Wahrschernlich englische Dampfer, von denen einer durch Zer- jtorergesichert war, und zwei, nach der Detonation zu urtei- len, Munttionsladuugen hatten. Außerdem der englische FsichdampferEclipse" und der russische SLglerZateia".

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

m

Berlin, 6. Ang. (Arntlich.) Gegenüber den wiederum anstretenden Gerüchten über überrnäßige U-Boots-Ver- l u st e wird von amtlicher Seite erllart, daß in der Zeit vom 1. Februar bis 1. August im Monatsdurchschnitt nur wenrg mehr als drei U-Boote verlorengegangen sind. Der ^onmlliche Zuwachs an U-Booten in derselben Zeit beträgt eur Mehrfaches davon.

38 *i* Stadt «nd Land.

Gießen, 6. August 1917. Ein Aufruf Gröners.

< r ! Ü g l (2& 33.) Zur wrrtschaflli^chen Durchführwig des Krieges uud sicheren Ueberlettmig unserer Vvlkswirtschift in den Frieden sirw neue ziffernmäßige Angaben Der den deutschen Gewerbefleiß erforderlich. Ich habe deshalb im Einvernehmen mit dmi Reilchsamt des Innern auf Grund des Hllfsdvenstgesetzes erm- gewerbliche Betriebszählung ungeordnet. Tie Zählung wird sich über das ganze Deutsche Reich erstrecken und um mb Zett des lo. Aumht stattftnden. Ich setze voraus, daß die 45orlteher jamtlichier Kommunal verbände ihre ganze Kraft und Autorität^ enisetzen^ werden, um dieser hochwichttgeu ZLHlüng zu ernem vollen Erfolge zu verhelfen. Ich erwarte, daß die Ltaaä- und Gemeindeverwaltungen, ihre statistischen Aemter, ihre Beamten und Lehrer durch! vecitändnisvolle und opferfreudige Mitarbeit 55?_ ^^^Ä^rderten Unterlagen verschaffen iverden. Ich vertraue

gtetd)^ Fabrikant,

jelbflandiger Meister, Kaufmann. .Hausgewerbetreibender usw, ^elMert«! Fragebogeii gewissenhaft nrit sorgfältiger lieber- ^ ^re Fragen ,ind auf das für die Heeresver-

verwaltnng Nottvendrgste beschränkt worden. Soll das Werk ge­lingen so müssen freiwillige Kräfte Mitwirken, um die gewerb ichien Bettiebe aller Art aufzilsuchen und für eine richtige Ausjullllng der Fragebogen zu sorgen. An Männer und Frauen, und iung, ergeht deshalb die Aufforderung: Wer immer .*5 m weiß und einen Tag erübrigen kann,

leiste dem Vaterlande den ivichtigen Dienst und stelle sich der Gemeindeverwaltung als Zähler zur Verfügung.

Berlin, den 31. Jstli 1917.

Ter Chef des Kriegsamts G r ö n e r.

Lebensmittel.

as wäre m Amerika geschehen? Die Monroedoktrin -väre wie ein anderer Papiersetzen behandelt worden. Deutschland Hätte die Doktrin nie unterschrieben. Die Tasiache, daß es seine! Unterschrift nicht gegeben hat, macht Leinen Unterschied. ?lber fair kennen seine ehrgeizigen Pläne iu Südamerika. Amerika wäre ein Jahr nach Abschluß des Friedens in einer hoffnungslosen Lage gewesen. Die Verbündeten Mächte haben sofort instinktiv empfunden, Maß die große Bedrohung der Freiheit der Welt am Horizont auf- stieg. Alle haben ohne Verzug die Herausforderung angenommen. sAmerika versteht vollauf, warum wir und es mit uns handelten. Das ist dick Gefahr, die wir in diesen drei Jahren zu verhüten besttebt waven. Nicht ohne Erfolg! Lassen Sie sich durch eine unglückliche (Spifabc nicht entmutigen. Machen Sie sich bi** G-undtatsache klar, daß wir den ehrgeizigen Plänen Deutschland? Einhalt gekan habeu.' Die därttonen ver Welt sind mühsam die Leu er hinausgestiegen, die zu nationaler Unabhängigkeit und Selbstachtung führt. Frank- v^ch und Eirgland haben diese Stufe vor langer Zeit erreicht. Ame­rika kam später, danach Rumänien, Griechenland und Serbten. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde Italien eine Unabhängige Natron. Jetzt kvmntt eine große Macht ruft brutaler Gewalt, um Elationen zu zerschnvettern und sie bluteird in die alte dunkle Kluft der Sklaverei zu stürzen. Deshalb kämpfen wir. Gewisse Leute sagen, setzt sei die Gefahr vorüber. Also weshalb schließt ihr nicht Frieden? Der Karl er sprrcht jetzt anders. Wir hören jetzt niemals mehr tönende Phrasen vor: Deutschlands Weltmacht. Er spricht jetzt bc> scheidener und über dre Verteidigung deutschen Bodens. Wer wollte in Deutschland einsallen? Wollte England mit seiner jämmerlich kleinen Arm'ee irr Deutschland einsällen? Wollte es Rußland, das lein ausreichendes Bahnsystem hatte, um die eigenen Grenzen zu verteidigen? Hat sich Rußland enrf einen Angriff &orbereitet, und not Frankreich das getan, das offenbar rricht vorbereitet war, u!M seine eigenen Sftenzen zu schützen? Oder tat es Belgien? Oder wollte die serbische Armee nack) Berlin marschieren?. Der Kaiser M! «wissen, daß er nicht deshalb in den Krieg zog, rrnd daß er sich muh jetzt nicht deshalb im Kriege beftiidet. Weder er noch seftr neuer Kanzler sagen, daß er sich Mit dem deutschen Boden zufrieden geben würde. Beide sülzen glatte Reden über den Frieden: aber sie stottern uud stammeln, wenn es zu dem Worte der Wiederherstellung wmmt. Es brm nock> nicht vollständig über ihre Lippen. Wir haben sie dazu aufgesorderi: aber sie können es nicht aussprcchen. Ehe wir auf die Friedenskonferenz gehen, nttsisen sie ler­nen, zmrächst jenes Wort ausmsprechen. Dre tapfere,: Jungen, iwn bene., ich erffeulicherwerse einige in dieser Versanrmlung sebe, bellen den MVrifer allmählich von seinem Stovterii. bis er den erften Buch­staben des FrnHensalphabets gelernt l)at. Der erste Buchstabe ist die Wiederherckellung. Dann iverden nur reden Der Wieg ist etwas Gvausiges: aber er , ist nicht so schrecklich, wie ein sEchter Friede. Der furchtbarste zkrreg geht zu Ende, ein schlechter- Friede aber geht immer weiter. Er taumelt von .Krieg zu Krieg Mas wollen die Deutschen? Wollen sieden Frieden, wenn sie davon reden? Die Waftrkrit ist, daß die pveußiscl'en .Kriegsherren ihre chrmäzigeu Alane noch incht ausgegeben haben und wur die Verscsstebung der Ben^rcllichmwg. llitbex ihnen Ijerr)d)t die richtige Vrurücktl>nt. Glauben Sw mir. daß die VersärvlM mg duLmaL mißhMllen ist.

Der Kommandant der elfte« ruffischen Armee ermordet.

d?1^sburg, 3. Aug. (WTB. Nichtamtl.) Meldung des Resttterschen Bureaus: DieBörsenzeitung" meldet: General Er- Kommniandant der 11. Armee, ist in verräte­rischster Weise hinterrücks erschossen worden.

General Gurko verhaftet.

Petersburg, 3. Aug. (WTB.) Meldung des Reuter scheu Bureaus. General Gurko ist verhaftet worden.

Ein japanischer Protest in Petersburg.

B e r l i n , 4. Avw. DieVoss. Zta." beaächtet aus Peters bürg:Brrjchewija Wjedonvostt" nrelbet: Der japanische Bot schafter in Petersburg erhob bei der provisorischen Regie ruug BorstelLungeu wegen der Amerika gewährten wett- reichenden politischen und wirtschaftlichen Zugeständnisse rn Sibirien und auf der Insel Sachalin sowie gegen die Ge­währung der Erlaubnis zum Bau von strategischeir Eisen bahnen in Sibirien an Amerikaner.

Seekrieg.

Reue U-Boot-Erfolge.

^Berlin, 3. Aug. (MW. Amtlich) Neue U-Bvots- Erfolge auf dem nördlichen Kriegsschauplatz: 20 500 Brirttoregistertonnen. Unter den v-ersenkten Schiffen befanden sich der bewaffnete englische DampferBolentia" (3242 Donnen) mit Kohlen, zwei große bewaffnete Dampfer, von denen einer aus starker Sicherung heraus geschossen wirrde, und die englische DreimastbarkHarald" (1375 Don­nen). Bon einem neittralen Dampfer, der ein englisches Prisenkommando an Bord hatte, wurde der Priseuofsizier gefangen genommen.

Der Chef des Admiralstäbles der Marine.

Berlin, 5. Aug. (Amtliche) Im Atlantischen O z e a n und m der N o r d s e e wurden durch unsere U-Boote wiederum sechs Dampfer und zwei Segler versenkt Darunter befanden sich der englische bewaffnete Dampfer Paddmgton mit 8000 Tonnen Eisen von Cartagena nach Glasgow, der nach zweistündigem Artilleriegefecht zum Sin ken gebracht wurde; ein englischer Maschinist wurde gefan- gm genommen, ferner ein bewaffneter Fischdampser. Die übrigen vier Dampfer wurden aus starker Sicherung l>eraus geschossen. Bon den beiden Seglern hatte einer Kohlen qe laden.

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

B e r l i n, 5. Aug. (WTB. Amtlich.) NeueU-Boots- erfolge :m Atlantischen Ozean. 24 000 Bruttore­gistertonnen. Unter den versenkten Schiffen befanden sich der

englische bewaffnete ,vollbeladene Dampfer ,Lmworch" (4456

** K a rte n u u s g a b e. Dienstaz, den 7. August ds. Js , jt*t*

' 1 - KartoffelMarkm,

KmtoffelbestÄlmrswe'ge, 3. Wurstmarken. Am 7 Mts er- Ebener Anzeiger eine Bekanntmachamg über die Krrr- tttselverbvauchsvegelmig.

In dem nächsten Tagest Beziigsabichnrtt 13 der Nährmittellarte B ^rote fferte) ^y^olade M Ausgabe. Wer die aus ihn entfallenden Waren dre abzugebende Menge und der Preis iverdey später bekaimt ge- rEnscht, lxrt bei einem Kleinhandels- oder

1,1 -<

** St ädt. Obftv erkauf. Heute mittag und morgen t ? inn Lose der Obstverteilungsstelle Brandplatz 3 Aepsel korbweise zum Verkauf. In den Marktlauben werden Diens­tag Himbeeren ämd anderes Obst verkauft.

*

rmnn Ueberwagen wurde

am^0. Juli der Sckmlamtscnviranttn Ärsabeth Vogel avsBrens-

Taim^dt^^E^^b ^ der Volksschule zu Pfungstadt, Kreis^

Sch. Melcher. Sohn der Liebigsttaße 15, welcher seit 25 Monaten an der Fwnt ist und cm den letzten Kämpfen in Flandern tellnahm, -^uli das Eiserne Kreuz verliehen. Im Besitze der Tapserkeitsmedaille ist er schon l 1 /* Jahr.

y; schwere Gewitter gingen gestern

unsere Gegend nieder. Sie waren von Heftchen Nrederscblagen beglettet, die für die Ernte jetzt recht un­günstig sind. Die meiste Fruckst liegt ausgebveitet oder sitzt nr Häufen auf den Aeckemr, von denen sie infolge der letzten Regentage nicht w^debracht werden formte. Der Land mann fijr J T ln l dauernd ferne Arbett mit Umwenden der Frucht. Mr dasrn Schwaden auf den Feldern liegende ZLeide sit die Witterung besonders ungünstig, da es vielfach zu kennen beginnt. Für Kartoffeln, Gemüse, Dickwurz, S^rm- ] l ie L var ^ te lachte Witterung der letzten Tage noch vorteilhaft nun aber müßten für die gesamte Vegetation warme Tage fommen. Auch die Reise frfto-dKTt Brombeere wurde durch die Nässe beein­trächtigt.

Niederschlagsmenge etrrirfitp bei hen Ei- gen Gewitterregen ine ungewöhnliche Höhe von 38 Millimeter.

, Z i g a r r e n - D i e b st a h l. In v«rflvssener Nachi ^i abt cm® ln Srößeres Quantum Zigarren gestohlen. Sachdienliche Mitteilungen nimntt die Brinttnal- Polizei entgegen.

^ ** dreußisch-SLbdeutschc-Klassen Lotterie o? EM noch unter Bvrlegung b-s Bar- ktasMavses bis zum 8. Angnst, abcniis 6 Uhr. gescheliM. Btt zn »«esem^ Ter min m üssen mich hie Frailose gegen Rückgabe der Gckmnnloie m Empfang genommen werten ... Schwarz-Weiß-Dheater. AbDienstag. dm 7 Aua ^em.'chl^Klich Freitag, wird ans vielseittgm Wunsch das chstori- ,.^:e letzten Tage von Pompejll' gegeben In ilSI naibciT1 gleichnamigen Roman für den Fllm 'beardeüet. Außerdem em gutes Beiprogramm.

, r chts vielHaus, Bahnhofstr. 34, spiell ab DienS-

« "Der^ LiebcAbttef d.w Königin". Intriquen.

? ^" .Juherdem <u allgemeinen Wunsch: bemiv Por» Ia,,"' 1 Suftimd ,n 3 Akten ..Der Schirm mrr dem

Schwan undAus der Zc'hn-Tage-L)chlacht bei Afonastrtt' großen Andrangs in den Abendvorstel-

v7r^lu^^.cZ^siLll^'

^ t 1 4^ U Me dundesra«.

Witterungsbericht.

O- /Oe ffentlicher Wetterdienst )

Zi emlul) heiter und trockeii, et wa> wärmer.

Cctttv Ündiriditen.

Auszeichnungen.

^ U9 ' dem Kriegspresfequarii n wird gemefoet: Der Kaffer verlieh dem Genera!seldmarsckxrll von Hindenburg die Große Militärverdienstmedaille, dem General Lu de nd o r f f das Militärverdienstkreuz 1. Klasse mit der Krregsdeksoratton Imb dem Generalmajor & r a men den Orden der Eisernen Krone 1. Klasse mit der Kft'iegsdeko-

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Kaiser Wilhelm verlieb dem Ebef des Generalstabes FrErrn v. .A r z das Eickienlaub zum Orden pour lc