W Zweit« Blatt
täglich mit Ausnahme des Sonntags.
V ei lagen: „Gießener ^amilfejtblätter* 4 und „Kreisblatt für den Kreis Gießen".
Voßscheäfonto: Frankfurt am Nsm Ur. |J686. Banfuerfcbr: Gewerbebank Sietzen.
lb?. Jahrgang
eyener Anzei er
General-Anzeiger für Gderheffen
Donnerstag, \ 2 . )uü M
ZwillmgSrundoruck und Verlag:
B r ü hl'sche Unlversiräts.Bnch-u.Steindruckere! R. Lange, Gießen.
Lchriftleitung. Geschäftsstelle und Druckerei:
Schulstraße?. Geschäftsstellen.Vertag:
Schriftleitung: 1 12.
Anschrift für Dra htnachrlchlen:AnzeigerGießen.
A«« Stadt und Land.
Gi«üe„, 12 . Juli 1917.
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&er D n.sAsgsstrng.nten, auf btqc oder jene Weise ’mfae ZEmrd^eren «mhstmtd m schadrgen. WfiÄ
j^fettyefen, die Kriegsgefangene be- chäst tgen, a ns Herz gelegt, rrt bet Uebenuachuuq bet Krteas- geftnTgeU'eat nacht nach Anlassen; die gleiche Mahnung gilt den
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UjJSTtS, K'Ä SS-WSAS
SSt SriS sbOo.lns zum Jahre 1912 in Kurland und
s" «st>lm«ch durchgeführt worden ist. Zcne dre.Mnre Grütze der Gefahren gezeigt, «rrfvTt slTtens der durch jahrelange Wühl--
S b Es°en drohten . Ganz aus eigener S« l^ch bie deutschen Verehre im Baltenlande dieser Ge-
sich enge zum Ziele der Einigung, Er- b^. Deutschtums in den drei baltischen Pro- gerstrgtr und rvirtschaftlicher Beziehung. Die ^906 — Me L er Bewegung war die in der Zeit von s^^ÄdeMhrte Ansredlung von über 20 000 deutschen ^)?^E^ch m^Kurland, ber der Silvio B r o ed r i ch eine öuftel. ^enc neuen Msiedler stammten zum Teil deutschen Kolonien an der Wolga, zum Teil aus Polen v?r°- JJ™ r «? l r C ' hauptsächlich lvegen der Treue, die polnischen Aufstande dem Zaren und dem russischen Bolen aufs ärgste mißhandelt und <*£x, ~ q«oalttatig verdrängt worden. %nt lmrrbni durch sie die
b^^D-^^ftsck-bäu^ zur Stärkung des-
^utschtuim, geschasseu, und zwar wurde das riesige Unter- vemmungeu der russischen Regierung in geheimer eigener Kraft und <uff Kosten der einzelnen m durchgemhrt. mit Betriebskapitalien, bic zu
r> f ün § s^ n werden mußten, auf den Vorwerken ^tterguter, um ber Haupthof von der Revo- toKlVOö&x noch häufig m Ruinen und Asche lag, und es j£ & b I G ueuen denffchen Meinsiedlungen erstanden, a^.batz dve Schlosser der alten baltischen Grimvberren wieder aui- 55“? Ein tragisches Geschick hat es alsdann lükamitlich
geu^t, daß dreier Egeszug deutscher Siedlungsarbeit durch eine Sw?'^^ubewegung von großrussischer Seite zum Stillstand !-Ä2r ' sm ^^nchahr 1914 schon itnrrbe m Petersburg be-
SgfES’ ^'deutschen Ansieldlunq durch eine Ueberschwemmung des nrrt großrussischen Kolonisten zu begegnen. Schon vor beui Kriege war der Beschluß der russischen Regierung gefaßt wor- «n, alle rurlandychen Domänen sofort an 300000 moskowitische BENLu^rteilLil, und am 2. Februar 1915 vernichtete der von K 22S5lEl d ^ n ^anahfern gedrängte Zar mit einem Federstrich Dasein VON zwei Millionen deutscher Bauern in ;S™' deren triegsfahige Männer für ihn als beste Kraft seiner ckEwnenheere gegen ihr eigenes Volkstum hatten ins Feld ziehen S’’;* 0 droedr^^dcr sich nach Deutschland geflüchtet hat and! ivahrend des Krieges mit Schrift und Wvrt seinem und der deutschen Sache fortgesetzt mit leiden- 'chaMichein r gedient. Um so mehr darf er hier in Gießen einer oanwao^k Einnahme gewiß sein, wenn er im Aufträge der unteck ^uer Matwnkiing begründeten deutsch^balkischen Gesellschaft am 18 ds. Mtz über die neueste Wendung ber deutsch-baltischen Frage und der ruftlfchen Getahr berichten wird.
- . ** Gießeuer Hausfrauen-Berein. Mehr beim je wA wir daraus angewietsen, alles, was däe Natur an Nahrungs- mreveln hervorbrcngt. zu genünnen und zu verwerten. Noch zu wenig uxrdQi unswe cscharen Pilze, aus denen nahrhafte und wohL ichmiecmnde Gerichte bereitet werden können, gekannt und gesammelt, let .deshalo nochmals am den Vvrtvag des .Herrn Lehrers Blank hrr^ewkesen, der heute, in der nümm Aula der Umversrtat statt/ nndet. ZiVbesoitdere ,ei aber auck darauf aufmerksam gemacht daß in der Versammlung Listen aMegeu, in die sich alle diejenigen ernzeichneil können, tue beabsichtigert, an den in Aussicht genommenen „PrlzwanderungeM' teiLzunehmen. Sachkmchige Herren Iverden bei diesen rSanderungen die Führung üderwehmen Sodann soll über emc sehr wichtige Frage, die der .,-O bst verso r- gungt', berichtet und beraten werben.
** Kriegsbcr icht des Mitteldeutschen Arbeits- nachw«isvcrbandes Frankfurt a.M., Der Mitteldeitt- 'chlb Arbeitsnachweisverband mrd die öffenSichen ?lrbeitsnachweise in Hessen-und Hesschi-Nassau hadeu, wie aus dem soeben erschienenen Jahresbericht hervorgeht, eine ausgedehnte Tätigkeit entfaltet, um den mit der Dauer des Krieges roachsenden Ansordernngen der Kriegswirtschaft und ber .KriegsWohlfahrtspflege aus bem Gebiete der Regelung des ^trbertsmarktes gerecht M »verden. Die Organi- lation wurd. ausgebaut und vervollständigt, bei ber Geichäftchstüle wurde eine Zentralauskunftsstelle für den Arbeitsmarkt im Bereich des 18. Armeekorps geschafseil. Die BerbindUNgen mit dem stellv^ GemeraklUmnumdo und der .^tiogsamtAstelle waren sehr rege und haben sich fruchtbringend gestaltet. Neue Aufgaben erwuchsen dem verbände aus der Bearbeitung der Mklamationen bezüglich der Er- sahbeschaffung, bei der Mitwirkung an der Ueberweisung vonl Facharbeitern aus den Grsatztruppsnteilen und bei der Durchführung des Gesetzes über den Baterlchidischeit .Hilfsdieusi. Die Be- chchUngerl. zu den nichtöffentlichen MbeitsUachweffen waren rege, so daß vielerorts ein ?lnschluß der l^stehenden Arbeüsnachweise an den öffentlicheti 'Arbeitsnachweis erfolgt fft Die BoanspuuchUng seitens der Industrie ist bedeutend gegen früher gewachsen. Auf dem Gebiete der .Kriegsbeschädigten^ Fürsorge hat der Verband die ersten orgmrisatorischen Arbeiter in Verbindung mit dem Vierern „FriedriMheim" geleistet? bis feste leistungsfähige besondere Organisationen geschaffen waren.
Bei allen öffentlichen Arbertsuachwetsen des Berbandsgebietes waren gemeldet i Offene Stelleit 1913/14 — P66 504, 1914/15 —
194 059, 1915/16 — 159 785, Stelllensuchmde: 1913/14 =
234 757, 1914 15 = 263352, 1915/16 = 180 737, Stellen wurden besetzt: 1913/14 -- 122 871, 1914/15 -- 144 467. 1915/16 = 124 242.
Landkreis G letzen.
•m. Treis a, d. Lda., 11. Juli. Der seit dem 5. Mai d. Js. aui dem lvestlichen .Kriegsschauplatz vermißte Schütze, Gefteiter Heinrich Schick, hat dieser Tage aus ftanzoffscher Kriegsgefangenschaft geschrieben.
Kreis Büdingen.
Zl Orteuberg, 11.Juli. Unteroffizier Otto de Groote wurde mit dem Eisernen Kreuz zweiter Masse ausgezeichnet. Unter- osfiKi-er de Groote trat zu Beginn des Krieges als KNegssreiwilliger ein und ist schon im Besitze der HeMchcn Tapferkeitswednille.
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SeSi* tlrac Zttmb 6er Wiesen außer»
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! nütia? die Landwirte schon vielsach ge.
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wurmenden Wmter btc trübsten Aussichten erösine^ GluAichenmche hat es nun <m baibcü»<m tomTaS^
nrnfeen gute Grummeternte doch wieder bedeutend oeiBeoen sind
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Wuden der SimlEn beschaff Kde -nZk°Mn"LrÄ
^ Kreis Schotten.
licker- Da, unser bisheriger Ortsgeist-
! Pfarrverwal?e^tz-5l^c?^^ M Erumstadt im Ried erhielt, ivurde ^ 1 ^ in ^ m Michelstadt (Odenwald) zu ^L'lger ^ernannt. - Nach der Abnahme der Prospeft- JI22L ^7- Cr ^ c i, werden nun auch die beiden kleinererc Glocken ^^lt Wülftes der Bchörde zur Verfügung gestelft Es
l fi 11 7 öwer in den wahren 1818 und 1851 von Andreas
moden - Die älteste Glocke, 2 öertfcffit ^ » GrWlung
Die Lebenden berufe ich,
Die Toten beweine ich,'
Au Somi- und Feiertagen diene ich.
m Kreis Friedberg.
H IP«. In der gestern abgehal- 1 Ö 6 £ ^bnetenveriam ml n n g teilte der Vor- Kavser. mit, daß die Grotzherzogin ^ ^?s Komtzkystift übernommen habe — Für Anbringung von Doppelfenitern und Türen Im GE Amts
SÄ ! ! 9 Ä?Ä - Emem Gesuch »roL
Hauptversammlung des Vogelsberger Höhenklubs.
<B. H. C.)
Ohne jedes äußere Gepräge fand am Somitag, dem 8. Juli, in dem Dohervdskopt-.Klubhcnlse die HaivtVersammlung des Vogels- verger Hohenklubs »tatt, die den, (firm der Zeit entsprechend als rerne Arbeitstagung l ich gestaltete. 22 Zweig vereine mit 2236 Stimmen waren vertreten, indes die andere Hälfte des Vereins Beitverhaltuisse wegen nicht in der Lage war, an den Vertändlungen teilzunehmen: steht doch der größte Teil der durch ^M.ZL.L^diZ.st 9*ftäWt«i Mitglieder im Felde.
■ T'.m -• I X ,C. b'-ILUa/LlCU milUliaitl IlN _
^er zt^ite Vorsitzende 4^r. Bru chh äu se r-Ulrichstem begrüßte und^gedaelüe aller ieldgrauen,--
ein 60prozentiger Teu»ungL
^ lang°n Jahren gültigen Ta'ris"ge,wh^7g"t" - > ^ sS fc'Äi 0 ugliNgsberatungsstelle luerben viisss^/ Miete und 100 Mk. Einrichtungskosten be-
m - ^ r - Beratungsstelle finden alle 14 Tage ev ..e, r Waldwirtjchastsplan wird mit 600 Test- u^h-ltangskost-n und 2160 SB!.
n»tt| IfMÄ* g ' H-L A a?'D?K'ä 7 e Z
b o n s auf linieret: .Kurhausbuhne bat? Festem stattgesünden und wsim^ beU«-frö-liKm - mit ein wenig Sentlmen-
? iuf mi ^ n ~ Wiener Xon gearbeitete Stück erzielte einen durchschlagende Erfolg der rn erster Linie der Schubertschen .^A^cken ist, die .Heinrich Berte dem Szenen gang ge - ichickt ang^aßr hat. Dre ^aritellnng war gut und mußte stellen
bis aSrÄetu
Sil Äg 7- entschädigen. Wie
-Jnteretle rät bös ötuef war, zergt, daß das TLeoter . lch-u tagelang vor der Aufführung ausverkauft war
Sturkenburg und Rheirchesfen.
D arfstadt, 10. Juli. Gestern sazch Wer im Kafferiaal des verstärkten Vvrstmches des hefftschku^wes- v^en^ ivow Roten KvM mvt den Bvrsitzeuden ber Zweigverein« in 1 ^u^-FrW5envereinS statt. Sie wurde um
dl} Ar chBEndeiungbes Vorsttzenden, Genevalleutnants Kor-
ME. Geheimtat
M«Mvms^rs ®si. Dr. Becker wurde emstrmmig besMossen f* N^fturg ber nötigen Geldmittel am diesjähri^n Gebutts- T^T^ßberzvgs euren allgemeinen Opsertag für das hessische oeoaniächten Ferner wurde die allgemeine Dur^
! den einzelnen Zweigvereinen sehr
snchffMen, wegen der Urlaubsberachtigung und der Urtftdlberw lichemugspfficht der Mssschwestern sollen an geeigneter .Stelle deinenffpr^ende Anträge am Verbesserung dieser z. T. ''ehr rück- Üandigen Bestmchuungen gestellt werden, ebenso wegen der Stellung
m bai Leitern der Reserv«- laKarette^km Euß der Verhandlungen fand eine sehr fruchtbar« Ausiprache über das Zmnmmenwirksn des hessischen Lande^^ c^EnKreuzmrt dem Allee-Frnuenvereui und die Belebung des Rott-Kwuz-Gedankens auf dem Lande statt. Gs wurden für den Winter im ganzen Lande Lichtbildervvrträge über die Tätige kAt d^ Roten Kveuizes vorgesehen. mit denen man hofft den gänzilicb unEvechtftrftgten Vorwürfen, die man mniter lieber gegen dcm Rvte KveU^ erheben hört, wirksam entgegentreten zu komren. An der Aussprache beteiligten sich außer den Herren des Vorsian^die. Herren Krersrch Bechtold-Lauterbach, .Kommerzienrat .Vart-Mamz, Kommerzienrat Levi-Worms, Pfarrer Blum- Gwisherm, Miedr^malrat Dr. Bogt-Butzbach, Dekan Ächäfer-Bü-
Widmami-Gedern,
Pimter Loos-GEllmstgdr, Medizmialrat Dr. Rebentisch-Offen- geschiossen ^ w ^ ^ anregend verlaufende Tagung
Hessen-Nassau.
hl. Biedenkopf 10.Juli. „Der Landrat liefert keine Eier ab, dabei hat er 28 Hüchi-er und erhall das -Futter 2 1 so erzählt man in Harten-
wd. ^chllerbach., Bottenhorn und anderen Gemeinden, auch in der
ims dazu: Ich habe von meinen ^liaH der.KrersveMrdnung, d. h. soll 10 Wochen 194 Ewr abgekresert, wahrend insgesamt in 52 Wochen 435 Stück ; von mir abtzuliefsrn sind. Nach MlltEung des städtischen Büro er- I meisteramts itehe ich in der .Kreisstadt hinsichtlich der Eier-Ablieie- ruug mrt an erster Stelle. Futter elchalte ich durch, den Kommnnal- ixrbaiw nickst mehr, zugewiesen, wie andere .Hühnerbesitzer auch Ich wurde mich meinetwegen gegen die leeren Schwatzereien nicht verteidigen, wh sehe aber, wie dre an sich schon schwierige Erfüllung der unserem Krerse anserlegten Eier-Abliefermngspflichit durch solches Gerede Mm Nachteil der Wgemeinheit noch mehr erschlwert wrrd. Jchwerde deshalb gegen di« mir gemeldeten Verbreiter des OKvedes Strafantrag stellen, iknd ich bitte alle diejenigen die jetzt urch nur Ml sich, fondern mll mir an das Ganz« denken solchen Quertreibern antgegenzutreten und ihnen das .Handwerk zu legen Dies gilt auch bezüglici> anderer gleich unbegründeter Gerüchte über meine Person, wie mir z. B. wieder einmal zu Unrecht imchgefagt wird, ich hätte meinen Haushalt mll mehr Fleisch versorgt, als mir gesetzlich rtebt
^ --Frankfurt a.M 10 Juli Me das Lebensmittelamt bekannt gibt, werden aus Anordiurng der Reichskartoffelstelle die vmr allen Anbauflächen ohne Unterschied der Größe geernteten Kartoffeln den Züchtern angerechnet. Solmigc sich trieft mit ihren Haushaltungsangehörigen von dieser Selbsternte ernähren können, ,md sie vom öffentlichen KartoffelbeMg ausge^ ichlossen. Als Grundlage füi' die Anrechnung ist eine Tageskovi menge von einem Pffnrd festgesetzt.
U ,‘ LU 9 CUUU ^ L ‘ auer seiograuen Vogels- verger HdhenttubAruder und widmete den Braven, die ihr Leben M^Ü^warnie Worte anerkennender Dankbarkeit, r'lnck der erste KvnZ»rekwr Dr. Merck, der zurzeit als Koiserl. 5^ ig jS' nmr m öer, Versa mm lang ersa^enen seiner Freude darüber ^ Gelegenheit gäbe, den Verhäng
mnmal^beiwphnen zu können. - Der Jahresbericht ^ Tätigkeit der einzelnen Zweigoereine, den i^ttn Rcchnungsablage, erstattet durch
bm w? eT S att S^brer Statt Liuck Rudingshain, ergab
PA“"', 53 -bi 1 (^^0*^11 en und 4284,40 Mk Ausgaben nnen lümm^Äi^^^ Der Voranschlag wurde mll einerZ!L ^Ä?,13 Mk. gutge'heißen, wobei 1200 Mk. für Schul-
100 ^b0 Mk. für das Heimarmuseum in Schotten und
rur Ü r ^ Hesnichen gemeinnützigen Verein
^ ^ 0n und Kurausenthall, in Darnrstadt, vor-
ff^hen wnrden. Die V e r m ö g e n s ü b e r s i ch t ergZstiach reich- re - llteö Vermögen von 10 563,75 Mk, wo- Z bCT mit einem Kostenaufwand von 8000 Mk erbaute Bismarckturm aus dein Taufstein mit nur 1000 Mk Nutzunaswert
^Lutv?n7^Ä ^r Beremszeitschrift .Frffcha^'w^L V? DDn ^00 Mk zugebrllrgt. Die ZeittlNg ersch-emt ll'mftig
Umsang und soll vor allem ein Band Srjfi 1 mmti Feld und Heimat. — Der Antrag des Zweigoerein^ ^bb<rch, betrenend Abänderung von Bvgelsberger Höhenklub £ . "Bogelsbergverein" begründet von ^m Reichs
toÄr ^fw^ Professor Werner, wurde dem Bm-
zur Erledigung tlberwiesen. Zur Errichtuna eines Ge-
^5iäbriae .^^Esteiner Schloßberg zur Erinnerimg an das -ojalwige Regierungsiubilaum des Großherzogs Ernst Ludtma
Mr ich stein Z^L^ndes^iides, wmd^de^Eei^ dw Botarbeiten übertragen. — Die Pacht für das '^^bhaus wurde werter herabgesetzt und beträgt jetzt noch 300 Mk Zunr Hausverwall^ über die beiden Mubhäus^ wurde Finan^
Msfetd hl' Lmuptlehrer Schindel,
ve^ch Abwlchlt- — Der neugeblldete Zweig-
verem Worms (Vorsitzeiider Lehrer Vonalt) wurde in den Bund ailfgenommen. — liefe den Stand Cer »itiienbfter
Bros. Bender. Frmikfurt a.M., im „Frischauf" bendtfm. ri € Hauptoersammllmq soll, falls die -ftitverüättnifie
Uch Nicht andern, nneberum auf dem Hoherodskops ben. Mit einem wannen Avpell. auch in dieser^S tZi "'^Eznhalten. schloß der Vorsitzende naVTSm ^ a lidlungen die Versamnllung. Im Anschluß daran fand ein ae* Mlltagessen statt bei dem Kreisdirektor Dr. Merck des ho^n Schirmherrn rn begeisteiA aufgeuomtmenenr Trtnkspruch ge-
Kis?cbe rrnd Schule.
^WÄöelif^ Konferenz für das Grotzherzogtum Hessen.
^ rl t ^ en A 10- Juli. Tie heut« hier im GaWos Hllidenv.»-., -^"Nerenz für das GEerM^n twn ^-Äan G u ßmann - Kirchberg mll einer kurren Beariikokr>»L- antera»,- eroffmä, morouf D D?,
einen Vortrag über die Zlkeftrmallonsgeschicht« Oberst:sse7^mad E Verwerrnng m Kftche und Schule hielt. Der. Reimer füh^e Äf S Lande letzt.die offizielle Reformation erst ^ Vorllmserm war die wievertäuierrschc Be- dred^er überall im Lande resvrmawrrsche Ge- ^i^ verbreiteten. ^an«b«i predigten die sellberigen ^atl olifch^ Gerstlich'en, die von den rewrmatorischen Ideen erfüllt waren m ^ emzelnen Gemeinden. Erst 1526 ernannte der L^ ^^^ den ersten evangelischen Geistlichen in Darmstadt und an andeven^ Hauptorlen des Landes und läßt in diesem und dein folgendÄr ^ahre Kirchen Visitationen in den Gemeinden abdalten 2™ M dein evangelischen Glauben zuzuführen. Xie/rier tmr^n b,\^rv^ bn: L ^ 0 \bre Oberherrschaft hatte. Anders war es Hutten^rges imb bent „Gemeinen Land m bet Lochn , das Hessen und Nassau-Weilburg zusammen aebürte 1530 MC R-fmEron entflefrife ruck de. Laiidgrasen), wenn es auch schon vorbei' bie,-
^Ow^oach fr daß 1632 chM in dieftm D^l des Landes, mrt Ausnahme von .Pohl-Göns die durchgeführt war: Bohl-Göns wurde cwsslU' dn. Pfarreien, die dem dldel gehörten liegen wenraen üfe die Einführung te mZr<Zn RÄfc ytnud'c fe Land grafen mürben »l>u de» abdiw Wen ^ nachg MruckgeMessn. ?£fe in her »weiten ävälte feXr .„c erften »affte fe 40er 3nfe sind bfcfe
tH'rJffofter in Grünfeg nttb »SiM, mrl Geld abgelou. Im ..S»lnrs-Laufechischen" beninnitie SJeformntioii er» nach Grüninnig ber Otarfirhrift^rmi 1544 durch OM Friedrich Ma^
Io5o, nr L«>lnrs-Lich. erst zwischen 1656 -mb !55BMft h« Sh? mton-ff der ReforumtiLm beginnt auch das AuKon'men
glaubensstark«! ,Ehrm«n ei^>g, welche qcmi alle WLderwüllr^^ ihrer Zeit gesellig t waren. ^«Merioanagketten
feratf« mochte der Bm-tragende noch eini-se .Ttn .ufe btc ^mfefler 'lirchenmdmmg'mch bi- Entwickm»^^ vennchen ^Landeskirche, m b-r man das .hril m-w ^
M4e * *"* ^
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden übernimmt bie Redaktton dem Pnbliknm gegenafe kMie ^ Verantwortung.)
Städtische Gutscheine.
.. - uns das Eingesandt über städtische Gut-.
ickeme will sch nicht versäumen, der Oeffentlichkeit zur SVcnntOia ’ lI rr^ rill 1Sl' ^L e Öieiige Bahnhofsductivandlung >ic An-
Gretzener ^tadtgeldes verweigert. Ich stollte mir aeftent bort ^rnen Fahrplan kaiffen. doch wurd^ ÄJ ^Uir.m Zahlung gegebenen 50-Pfg. Scheines
dahnhofbuchhandlung sei kein Gießener^ Geschäft IZ nelcbm. Da cs der Bahnlwfbnchlxrndlung wohl keine arof^ sst EZe" nnrrde die Gießener Stadtscheine bei bZ $?ni Annahmeverweigeiung wohl als" nnv sichtsloftgkett der Stadt Gießen gegenüber zu bezeichnw ^
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