Ausgabe 
31.7.1917 Erstes Blatt
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ben beEnoeien Truppen tit eben davongttragen haben,

rjaom_ nnr cne größte Freude bereitet. Ich beeile mich daher, Eurer JJaxjefbat meine oufrichfigften Glückwünsche zum Ansdruck zu brin­gen, sowre meine ganze Bewunderung für Eurer Majestät tapfere ^Uunee,. tne wieder einmal eine Probe der Kraft und des Patrioti- schQt Geistes, die sie beseelen abgelegt hat. Ich bin überzeugt, daß 2 barri der Gnade des Allmächtigen unsere verbündeten Armeen den endgültigen Sieg über den Feind davontragen und so den Abschluß eines gerechtet:, billigen Friedens herbeiführen werden.

Russischer Bericht

vom! 28. Juli.

Westfront? Auf der Front von der bEschen Küste bis Un Priprct Gewehrfeuer von Erkundung sabteilungen und Auf- ^arenl. An der galrzischen Front erwies sich die gegnerische Offensive wenig bedeutend. In den Karpathen griff der Feind umere Truppen in der Gegend östlich von Kirlibaba an und drängte sie ysat ein Geringes zurück.

. bi u m <i ii if che Front: In der Richtung aus Kezdivasarl>eli letzten dve rumänischen Truppen die Verfolgung des Feindes fort und besetzten darauf am 27. Juli eine Höhenlinie auf 5 Werst süd- impllch des Dorfes Mpneftirna-Kafuni, Tragoslavle-Berefct mrd dre Hohen füdöfllich- des letztgenannten Punktes. Die Rumänen er-- oeutetOl erue feindlick-e Batterie und machten Gefangene. In der Akyend van Ka l a hu l drangen unsere Truppen Legen den Putna- Nuß vor um> besetzten das Dorf PoduvLe auf dem linken Flrißufer.

K a u k a s u s f r o n t: Feuergefecht.

Flugwesen: Feindliche Flugzeuge überflogen den Balmhof Mo lode tf chno und warfen fünf Bomben auf ein Lazarettlager bei dem Bahnhof ab .Eine barmherzige Schwester^ ein Kranken- cvarter und em Meger wurden verletzt . In der Gegend '.üdöstlich von Bavanvwitschi setzte eines unserer Kugzeuge ein feindliches m Brand

Die russischen Ossiziersverlustc.

Berlin. 30.Juli. MTB.) Das .russische BlattUtro Rossij" Mt Ilch. vom 10. Juli von der Front berichten: Das russische O fiNizr erckorps erlitt in den letzten Kämpfen ungeheure Per lüfte In rnamhen Regimentern erreichten die Verluste 60 jl rlÄle vor, in denen die Offiziere ihre Leute

kniefällig anflfthten, den bedrängten Kameraden zu Hilfe zu cormuen, ccker diese iveErten sich ganz grob und tagten:Geh doch selbft hin, wenn du willst!" So kamen z. B. Soldaten eines nnniwüxscheu GarÄereqiments ihrem Obersten Zemirow nicht zu Hilfe, der allein mit vier Tapferen gegen den Feind vorgegangen war Die schändliche Propaganda der Bolschewik: und die Unter­grabung-des Prestiges der Osii-ieve taten bei der Masse der unüb-er- egten Leute das ihrige. Biele Gardeoffiziere melden sich jetzt '-n das eng&W* Heer. Es ift festgestellt. daß ein Trupp bolsche­wistischer Propagandisten an der Front erngetrofsen ift.

Die Aufnahme der neuen KanzlerervSrung in Frankreich.

Berlin, 30. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Die Eicklä- rungen von Dr. Michaelis und vom Grasen Czernin zu Pressevertretern werden von der französischen Presse durch em D av as-Telegramm folgendermaßen bekannt gege- oen: Basel, 28. Juli. Graf Czernin gab österreichischen und ungarischen Journalisten lange Erklärungen über die allge- j meme politische Lage. Graf Czernin bestätigt die Ueberein- stttninnng der Gefichtspunkte unter den Mittelmächten. Die <irage der Verantwortung am Kriege hat er mit dem einen ^ r iL5 ere ® e ^ : will die Frage nicht aufwerfen, wer für

den Krieg verantwortlich ist, denn es ist unnütz, von der Ber- gangenhett zu sprechen."

Die Erklärungen des Reichskanzlers Dr. Michaelis werden folgendermaßen zusammengefaßt.- Basel, 29. Juli. In Nachahmung des Grafen Czernin hat Dr. Michaelis gestern nachmittag zahlreiche deutsche Journalisten empfan­gen unter dein Vorwand, auf die Rede Lloyd Georges.zu antworten. In Wirklichkeit hat sich Dr. Michaelis darauf be­schrankt, seinen Hörern angebliche Enthüllungen über die ge­heime Atzung der französischen Kammer am 1. und 2. Juni zu machet:.

T e mp s" veröffentlicht einen ähnlich zusammengefaß- ten ^^^Bericht der Erklärungen Czernins und fügt hin­zu, Graf Czernin habe sich den Worteti Michaelis über den Frieden angeschlossen und erklärt, er verstehe nicht, wie Lloyd George dieselben ztveideutig finden könne.

WEen, 30. Jülr. Z8ZTA. MchltamMch.) Infolge nvttvendiq g^vmLener Aenderwngen in den Reisedispofittonen trifft der Reichs- urnzler -pr. Michaelis Nttt feiner Begleitung erst am 1. 2luguft> nvo^ens, m Wien ein. Der ganze erste Tag. seines Wiener Aufent­halt wird Besprechungen mit dem österreichischen l'Mnister des Aeutzern, Grafen C z e rni n, gewidmet sein. Monds jpeist Michae­la belm Grasen Czernin. Am 2. August, vormittags. begibt sich der Kanzler in Gesellschaft des Ministers des Aenßern in das allerhöchste Hoflager, wo er von den Majestäten in Audienz emp­fangen und zur Frühstückstafel zugezogen wird.

Der türkische Bericht.

Konstantiuopel, 29. Juli. (WTB.'s Generalstabsbericht.

Kaukasusfront: Ast unserem rechten Flügel wurde ern Bo-nwß einer 50 Mann starken Mteilung gegen unsere Posten abgeunchen. Sinaifront: Am 27. Jüli begann um 9 Uhr 30 abends heftiges feindliches .Arlilleriefeuer gegeN un^re Gazasront, das eine Stunde lang! andauerte. Ilm 10 Uhr ging feindliche Infanterie gegen die Mitte dieser Front vor ,k7id drang kurze Zeit in unsere Stellung ein. Sie wurden aber durch Gegenstoß vertrieben und ließ einige Tote in

Der Wirtterfeldzug beschlossen.

Bern, 29. Juli. LautSecolo" hat die Konferenz ^ darrs die ^uhrung des Winterfeldzuges endgültig be- schwssen und die strategischen Maßnahmen für den Winter und für das Nühfahr 1918 festgelegt.

Pour le merite.

Berlin, 30. Juli. (WDB. Mchdamtlich) Dem Major Hagedorn, Kommandeur des Bremischen Jnfanterie-Re- grments Nr. 75, wurde für hervorragendes Verhalten des Regiments rn der Schlacht von Arras der Ordeit Pour le merite verliehen.

§eekckeg.

Ein groker englischer Kreuzer versenkt.

B « r l i n, 30. Juli. (WTB. Amtlich.) Am 26. Juli der. lenkte eines unserer Untersee-Boote, Kommandant Kapitänleutnant Steinbrinck, im englischen Kanal einen großen, von Zerstörern gesicherten englischen Kreuzer mit vier Schornsteinen der Diadem-Klasse (11150 Tonnen) angehörend, durch Torpedoschuß.

Der Chef des Admiralstabes der Marine. Mit der Versenkung dieses Kreuzers belaufen sich die

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unseren Gr Ären und ein Maschinengewehr in unserem Draht-I JJL u ^brieniung owjes Kreuzers belaufen sich die hlndernis zurück. An allen anderen Punkten wurden die Angriffe ^ewmten Kriegsschiffverlustt der Entente auf 265 Einheiten L^aEt «bg^wiesen. Gegen 11 Uhr abends herrschte wieder mtt einer Gesamttonnage von 930015 Tonnen. Davon ent- .üuhc. Äm Juki war verhÄtnismaßrg ruhig an der Front, fallen^allein auf England 166 Einheiten mit 669 290 Ton- * * * uen. Im dritten Kriegsjahre hat deutsche Flotte den Ver-

Die Fttternieruug belgischer Kolouialpersonen. juft kcmes einzigen größeren Schisses zu beklagen, dagegen

Berlin, 29. Juli. (WTB.) DieNordd. Mg. Ztg." schreibt aus ^niM^weui^Ää *10 ® lU . e , nte ^britten ..Kriegsjahr $nt Internierung belgischer Kolonialpersonen c? ^ ^ größere ^chtffe, nämlich acht

u. a.: In emer offiziösen AuslasfmV, abgünmckt in der .Jüdepen- ^«llacyt.chlffe, zwei Panzerkreuzer, einen geschützten Kren ^ancc Belgc" Nr. 160, protestütt die belgische Regierung aufs E kleine.Kreuzer,

ichärfste g^en die von Deutschland veranlagte Internierung von

zwanzig Belgiern aus angefehenen Kolonialkreisen. Sie nennt ^ tnt U-Boot-Erfolgc.

GewaÜaL, der niM KU rechtfertigen sei. Anfang ?Rai Berlr n, 30. Juli. (AnrEch.) Neue U-Bvots-Erfvl-ae Uetz dre deutiche Regierung die belgische Regierung in bündiger im englischen Kanal imd im Atlantisck^eu 6-orm wissen, sie erwarte bis Mm 25. des Monats eine unzwei- \oocm ^ * Attanttfchen Ozean,

^euttgc Erklärung der belgischen Regierung darüber, daßsiebereit ! 22500 Unter den versenkten Schrffen befanden sich

ieu ,amtlichen in Deutsch-Ostafrika in die Hände der belgischen ber durch zrvei Mchdampfer gesicherte bewaffnete enalische

W5ai

Regierung bis zu dem angegebenen Zeitpunkte die erwartete Er-Dwmele" (3924 Tonnen) mit Kokos- und Palmöl

n \w 5 '' U9 r? c / [tc zunächst zwanzig angesehene, im von Westafrrka nach England, ein tiefaeladener aroßer

belgischen Kolomalleben stehende Periönlichkeüen aus dem besetzten! .Dampfer anscheinend mit 9 "

Belgien fettnehmen und nach Deutschland in ein JMernierung^ ' Qni D f ^p^Vs°osf beladen

Taget bringen lassen Die belgische Regierung hat aber diese Der Chef des Admiralstabes der Marine

unzweideutige Erklärung nicht abgegeben, wie aus einer Verbalnote Die &

ver mederlandiichen Regierimg vom 22. Mai zu ersehen war. Sie ^ ,e ^MMSneuvanten.

erklätte nch nur bereit, den grützteu Teil der Zivilgefangenen gegen> I Bern, 30. .Juli. (WTB.) Dem ,L!emvs" zufvtae ver-

zurzett in Deutschland iMernierte belgische Staatsangehörige aus-, offenttrcht das BureauBewitas" eine Aufstelluna über die

Ditan" .. ----- ^

Die l ^ .DIWlW_D_ r . _mm viv 0 n.u.ui un kp _, H___ v 4jutv m jpk

gi'cher Zivilisten, die ^>mr ?m ^mÄse^der' Ordmmg"in "än I dLorwegen 24 Schiffe mit'34054^Tonn!Qt,''Dänem^"^20 von un^^^ten Geb^en internütten, zu erzwingen, und glaubt Schtffe mit 26 348 Donnen, Schweden 26 Schiffe rnit 20 023 ^ r 5- Gewaltmannahmen gegenüber den DeMschen aus Tonnm, Spanien 7 Schiffe init 4122 Tonnen Cbile3 Schiffe ^ftaftnka erreichen zu können. Wir haüm uns zur Festnahme von mit 823 Tonnen Rußland 5 Schifte mit 750 zwanzig Belgiern entschlossen, weil die belgische Regierung auf tun/,l ^ w r FSSF 1 ! ^ ox "

gütlichem Wege nicht bewogen werden konMe den DeMschen aus I «U e , mr ^ ^ Donnen, rns^chamt 278 Schtffe

Tftchrikv nicht einmal Frauen und Kindern, die Heimreise zu ge- ^ Donnen. Der

statten. Liegt der belgischen Regierung daran, daß die zwanzig schreibt, dE NeubEen glichen dm Verluste durch

Internierten wieder in ihre Heimat zurückkehven können, dann bat boote kaum aus. Er ve-rvffeutlicht keine Zahlen über

M das leoerzeit m der Hand: braucht nur den Zivilgefangenen! g}5 dEubauten m Deutschland, Oesterreich-Unaarn und der aus Ostamka die Heimreise zu gestatten. Türkei. ^

__ I *

Der FriedeuSsedauke in Amerika. te fctafdit Bo-

berrchtet" aus Ba^l- ' ^mdbet- ^bsah^nden Unterseeboot bemächtigte sich ckm

nach dem gleichen Matte, eine ungewöhnliche Steigerung, versenkt ^ * ^rn«ert. Er tmrrbe daher

xnz Fmeoenswetten stehen noch immer 3 :5 für das Ende Bern 30 \ o ^ ^

,/Rumaniü inrt Getreide und anderen Waren <xirs Indien Roch eine gestörte FriedenSversammlunq. glatt durchschnitten wurde und sofort smtt. Ein TMl bet

.. Amsterdam SV. Mi. WTB. Nichtamtlich.) Das «-»t».gMttet

che Bureau bemchüt aus -Swansea über eine Nocknrittagsver- m rit,Nouviellrste bt Lyon" meldet aus

Miie&ntmi, Verfemen, mc fi* fpf&ft ^ift els ^olixitm bezelchncten, Arbeitern und Abges<mi>t<-il ans allen p" E Lust geslogen. Zw« Matrosen ,ind getötet worden 'Men m Wales. Danach HWe die Versannnlnna desselbc Schieffal aeham, wie tags Mvor die Bersmnmlnngen in London und New- >a,tlc. Um Feindseligkeiten mit der Bevölkerung zn vermeiden,

vormittags in der Versamm-1 Der Reichstglpster in München

lungshalle ern. Unnnttelbcrr vor Beginn der Versammlnua strömte M Ü 7 ick,«"n ^ ^

'ine Menge von 2000 Kopsen, abgemusterte Seeleute imd -oldaten kanzler Dr t'i A« ' Reichs-

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ALLS Stadt atwd Cand*

Dießen. 31. Juli 1917.

Beugt der BerkehrSnot vor!

den Mahnnrf-^ Krregsamtes, General Grüner, erläßt solMn^

c , Die ernsten Transportschwierigkeiten des vergangenen Winters Erinnerung. Zwar setzte auch in diesem Jahre im ^amc des Aprft eine we,entliche Erleichterung der Verkehrst läge em, und gunltige Wagengestellungszahlen konnten verzeichnet kann es keinem Zweifel unterliegen, daß im gleichen ^lwnnkte, m dem die Erntetranspotte wieder zur Bahn drängen, tz^u^>ulaß zu Storungen und Stockungen des Vettehrs gegeben ^l^bbhungen, wie sie sich im Laufe des Ktteges ^ E»en, smd naturgemäß in vielfacher Richtmig mangelhaft durchgebildet und entbehren des Systems. Der Grund- Ausgestaltung des Transportwesens mußte Awuätreten, wenn es galt, die Fabrikatton in kurzer Zeit auf-' unter ^ IcOnell auT ein Höchstmaß zu bringen. Mit-

unter sind auch andere Gttmde, deuSn man teilweise überhaupt S^ad^^^^^^ltiche Berechttgung zuzuerkennen vermag, zum Suaden der geiamten Kriegswittschaft in den Vordergrund gerückt worden. Die Folgeerscheinuugeii dieser Uuvollkommenheiten sind gilt, das Uebel zu beseitigen, ehe es wieder £ en ?^aden anrichten kann. Das ist aus zwei Wegen ?^.^lwllligen und verständnisvollen Zusammen- Daü^d^^^ und dem des behördlichen Zwangs,

der Weg der Freiwilligkeit allem nur im Interesse der Fd«^Produktion gelegen sein kann, ist ebenso llar, wie behördliche Zwang einsetzen muß, wenn die Frei- willigkeit veriagt. Ohne Hatten kann es dabei nicht abgehen

1ailb -l u Jl b ?« ^? rie - ift soweit dies noch nicht ge- ^hen ilt, mit aller Beschleunigung aus sich heraus zu prüfen, ^ barungen an Frachttaum und Transpottwegeii

erzielt werden können, oder wo jonst noch etwas zur Beschleunigung dev Wagenumlaufs getan weiden kann.

r .. f einzelnen Betrieben wird freilich manchmal die Möalich- EU', von sich aus die Schäden abzustellen. Kttegsgesell- Mften und Syndikate oder auch staatliche Stellen haben dieZu- ftihrung der-Rohstoffe und Hallssabrikate in der Hand und verftigeü nnft v C r wird es die verantwortungsvolle Auf-

gäbe dieser Kreise, in ihrem Wirkungsbereich und im Benehmen, ^/^lnander den kriegswirtschaftlichen Verkehrsforderungen Geltung ^ ?^uffen, wobei fte sich immer vor Augen zu halten haben werden, daß gewisse Schwierigkeiten, die naturgemäß jede Um- ^ ^nächst jür die Fabrikation mit sich bttngt. überwunden im ^ tnb r lC c au ^ 5 ie verhängnisvollen Rückwirttm- wirtschaf^ iteren Versteifung des Verkehrs mlf unsere Kttegs--

Brennpunkt der Versorgungsschwiettgkeiten steht die Kohlen frage. Die vom .Krregsamt in die Wege geleitete und all- leitv für dringend notwendig gehaltene Steigermig der Förderung m-v. Nichts wenn es im Herbst und Winter an Beförderungs- Mitteln fehlt ^tt>er nnwittschaftliche Wagenlaui schädigt zugleich auss empfindlichste die Kohlenzufuhr, deren höchstmöglichste Stei­gerung m den kommenden Monaten iwch wichtiger ist als im Bor- -LLLd L Mangelhaften Vornaiseinöecknng

. So richtet, General Grüner den ernsün Mahnruf zur ein- gehendcn Prünmg und weitgehendsten Bereimachung per Ber- .?lle Kreise von Handel imd Industtte, an alF-ftaatlichen BeschanungS- und Verteilpngsstellen, mi die Kttegs- geiellichasten irnd, Syndikate. Die Kriegsamtsstellen und Kriegs- amtnebenstellen Uitb zu jeder Hilfe und Unterstützung berett. Wo aber einzelne Betriebe oder Gruppen auf gewisse Schwierig- reiten stotzLn und incht vorwätts kommen, können sie ihre Wünsche und Anregungen mit allen Einzelheften, die zu einer sofottigae ^eitettierfolMng notwendig sind, zur Sprache brmgen. worauf sich das Kriegsamt mit den zuständigen Stellen 'ins Benehmen jetzen wird.

. *

1 -^. -?? n der Landes-Uni versi tät. Seine König-

ttche Hoheit der Großherzog hat den ordentl. Professor Dr Paul

iqiv 6taY ber Landesuniversität vom 1. Oktober 1917 bis dahin 1918 ernannt.

T* -^nalnachrichten. Durch Entschließung Großh MiNiitermms des Innern wurde der Lehramtsreferendar Beruhc^d ^u k e zu Gießen zum Lehramtsassessor ernannt. Erledigt ist e s£Ü- C i Evangelischen Lehrerin zu besetzende Schulstelle an der Volksjchule zu Sternbach 1 . T., Kreis Offenbach.

** SefSrbcrung. Obcrarzt Dr. Otto Wolf ans Gictzrn lvnrde zum Stabsarzt befördett.

^ A^O?!^"???^sorgung des Handwerks Bom 1. August 1917 ab ist der Leim vom Reich beschlagnahmt und nur noch gegen Bezugsschein zu erhalten. Die Reichsregiernng N zugestimmt, datz jeder leftnverbrauchende Gewerbezweig ftn Wyge der Selbstverwaltung die Zuteilung des Leimes auf die ein- ^lnen Betriebe vornimmt. HieMi bedarf es eines sofottigens fachlicheri Zufammenschlusses der leimverbranchcnden Gewebe iceben den Innungen imb Fachvereinen kommen hierbei die Ge­werbe- imd Handwerkervereine in Betracht. Die Bildung der Fachgruppen lorote ber Ottsstellen innerhalb des Landesgewerbe- Vereins ist m Nr. 29 des Gewerbeblattes für das Großherzogtmn N-n ausführlich crortert. Die Errichtung dieser Fachgrutt^lund öcr Jöettntt kr brs jeßt feinem Verein angehöttgen Gewerbe­treibenden ist ungejaumt enrzuleften, da nur an solche (Gewerbe­treibende, die 'einer Verenngung angehören, bei der Leimveftorgnug die Bezugsscheine abgegeben werden.

** Mirtschaftliche BercinigungKriegsbeschä- d i g t e r, G i e tz e n Am Samstag abend tagte die erste Versamm lung der Kriegsbesck-ud 1 gten Gießens. Der Verein ist während der acht Tage lemes Bestehens aift 35 Mitglieder angewachsen, was gewij; ein eftreullches Ergebnis ist. Der Vorsitzende erössnele die Verwmmlmig und begrüßte die zahlreich Erschienenen. Bevor er m die Tagesordnung erntrat, erwähnte er, daß sich bereits bei den Kttegsbe, ftwdigten eme Sonderabteftimg gebildet lmt. ein iozialdemvkratischer Kriegsbeschädigten-Verem nnt dem -Sitz in Berlin. Der Vorsitzende^ erwähitte nochnmls, daß alle polftsschen Fragen fern von dem Verbände bleiben, daß der Verband keftls Vartemtteressen vertrete. ?luf der Tagesordnung stand die Fest- irtzuiig der Statuten, die ohne Blenderung angeiwmmeii ivurden. Mitglied ves Vereins kam, ,Ä>er deittsche Kriegsbeschädigte werden, der sich rni Bcfidc der-rgerlichen Ehreirrcchtc drsindei Ferner w, noch ur enimdnen, daß d« Verbund darauf himvirken wird N»,lrdcEQrt-sruvpe einen Rechtsamvutt »»geteilt bekommt, der die

Aus dem llelchs.

#rXJ Z c,S cu T mnic i »ur vuitiegimg gelangt. Jeden .Jcomit findet ettte Verfammlung statt, und jeden ^oanrstag abend mne Manglose Zusammenkunft im Bereftrslokal. Jeden Sonntag, vormittag finden im r^reiirslokal die Besprechimgen statt, be. ^ft^,etwaige Wunsche der Ktameraden erledigt merbert. Nach

.^^ 5^bllschasüiche Unterhaltuwf ftÄ- w ^ Awn erschienenen Gebuttstagskiiideni

^ Ortsgruppe dar. Es ist noch zu erwähnen, daß

em Mitglied dein Verein ein Geschenk von 5 Mark zukommen ließ

> X 2 Mark. Alle Kriegsbeschädigten^

\ Ortsgruppe beitteten. ,ind vom Ein

S^tlchL'b^L^ *** ^ E Wachen **