Ausgabe 
25.7.1917 Erstes Blatt
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Tieferschüttert erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass mein herzensguter Gatte, der treubesorgte Vater meines einzigen Töchterchens, unser lieber Sohn, Enkel, Schwiegersohn, Bruder und Schwager

Unteroffizier Christian Walter

Infolge Krankheit starb in einem Feldlazarett am 21. Juli mein lieber, guter Mann und Vater

Willy Schlitze

im Alter von 25 Jahren. 04555

In tiefem Schmerz:

Marie Schultze, geb. Trank, und Kind.

Giefien tSonnenstr. 9), Magdeburg, 23. Juli 1917.

in einem Inf.-Regt.

Inhaber des Eisernen Kreuzes II. Klasse, Lehrer zu Villingen

im Alter von 33 Jahren am 13. Juli in einem Feldlazarett infolge einer am 12. Juli erhaltenen schweren Granatschussverletzung den ehrenvollen Tod für sein Vaterland gestorben ist.

Auguste Walter geb. Meckel

Elly Walter Karl Friedr. Walter Katharine Volz

Gg. Meckel, Grossh. Bürgermeister Anna Meckel geb. Meckel Hch. Walter, Lehrer, z. Z. im Felde Else Walter geb. Hansult.

VilHngen, Lieh, Röthges, Treis a. Lda., den 22. Juli 1917.

55&0J)

Eg legte die Welt dich in eiserne Ketten, Verhängte über dich ein so hartes Los; Doch Gott der Herr kam, dich zu retten, Nahm dich in seinen Vaterschoß.

Er löste deine Fesseln Und stillte dein Weh,

Trug dich aus der Knechtschaft Hinauf in die Höh.

All unser Glück aber ist nun dahin, Einsam müssen wir durchs Erdental zieh n, Doch wird unser Leid in Wonne ergehn, Wenn wir uns droben einst wiederseh'n.

Wer erteilt H&ciihüfe in Algebra ned Französisch ?

Schrift!. Angeb. nt. Preisang. unter5559a. d. Gietz. Anz. erb.

Nach langem, bangem Warten erhielten wir die schmerzliche Nachricht, dass mein braver, hoffnungsvoller Sohn, unser lieber Bruder, Schwager, Onkel und Neffe

Wilhelm Müller

am 24. September 1915 in Gefangenschaft an Malaria gestorben ist.

, In tiefer Trauer:

Frau Luise Möller Wwe.

Marie Müller

Aug. Möller, z. Z. im Felde, und Familie Friedrich Jung und Kind Elisabeth Germer.

Klein-Lmden, Aliendorf, Dutenhofen, Garbenheim, Mönstadt, 24. Juli 1917.

Steckbrief.

Der Gefreite Waldemar Waltber, Landst.-Jns.-Ers.- Batl. 18/28 Wetzlar, Hat sich am 16. Juli 1917, vormittags aus dem Teil-Lazarett Heil­and Pflegeanstalt Gietzen, wo er sich zur Beobachtung be­fand,ohne Erlaubnis entfernt uttd ist bis heute nicht zurück­gekehrt.

Es wird ersucht, nach dem­selben zu fahnden, ibn im Betretungsfall feitzunehmen und zu Nr. 1085 nach hier telegraphisch Nachricht zu geben.

Beschreibung: Name:

Waldemar Waltber, Ge­burtsort: Stafifurt, Provinz Sachsen. Grütze, 1,65,5 m. Gewicht: 54 Kilo, Schädel­umfang 56 cm, gerader kraft. Mann. Besondere Kenn­zeichen: Unregelmätziges Ge­sicht, schiefe Nase nach links, schlecht mod. Obren, sehr- schlechte Zähne. 5570 D

Immer freundlich war dein

Leben,

Treu und friedlich deine Hand. Hoffnungsvoll war dein Bestreben, Mußt nun ruhn in Feindesland Wie hast du wohl in letzterStunde Gesehnt dich nach donLieben dein, Nun ruhe sanft, du Herzensguter, Sollst nie von uns vergessen sein. Wenn Liebe könnte Wunder tun,

Und Tränen Tote wecken,

So würde dich im fernen Land Nicht fremde Erde decken. Können wir anch dein Grab nicht schmücken,

Trauernd an deiner Gruft nicht stehn.

Auf zum Himmel wollen wir

blicken,

Wo wir uns einst wiedersehn.

Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß unser lieber, braver und unvergeßlicher Sohn, unser guter, treuer Bruder, Schwager und Onkel

Musketier Karl Schneider

in einem Infanterie-Regiment, Inhaber des E. K. II. Klasse, auch vorgeschlagen zur Hessischen Tapferkeitsmedaiüe

nach 21monatiger treuer Pflichferfüllung am 19. Juli 1917 in einer Schlacht sein junges, blühendes Leben im Alter von 21 Jahren zum Opfer geben mußte.

In tiefer Trauer:

Familie Philipp Schneider nebst Angehörigen und Bekannten.

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Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme bei dem Hinscheiden unsrer treu- sorgenden Mutter

ImWmnMMB.Wkk

sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Gußmann sagen wir unfern besten Dank aus.

Die trauernden Hinterbliebenen: Familie Dietrich Walter. Daubringen, den 20. Juli 1917.

5536

Bekanntmachung.

Am Donnerstag und Freitag dieser Woche können grüne Bohnen zum Trocknen angeliefert werden. Tie> Anlieferung hat vormittags von 812 Uhr zu erfolgen. Direktion der städtischen Elektrizitätswerke und

Strakcnbabn der Stadt Gietzen. 5573

Ausgabe von Kohlenbezugsscheinen.

Diejenigen, die Kohlenbezugsscheine noch nicht emp­fangen baden, können solche abholen und zwar für die

Empfangsberechtigten

des 1. u. 2. BrolmarkenbezirksMontag. 30. Juli d.Js. 3. 4. Dienstag 31.

,/ 5. 6. Mittwoch 1. Aug.

7. 8. Donnerstag 2.

9. 10. Freitag 3.

11. 12. Samstag 4.

Die Scheine werden an die Empfangsberechtigten mit den Anfangsbuchstaben AK vormittags von 812 Uhr und an diejenigen mit den Anfangsbuchstaben L-Z nach­mittags von 26 Uhr verabfolgt.

Die Brotausweiskarten sind vorzulegen.

Die bereits verausgabten Scheine behalten ihre Gültigkeit.

Gietzen, 24. Juli 1917. 5565B

Ortskohlenstelle der Stadt Gietzen: Steding,

Pferde-Berfteigerrmg.

Freitag, den 27. Juli 1917, vormittags 19 Uhr, sollen im Großh. Hofmarstalle dahier zwei ausgemusterte, eingefahrene Landgestütsbx.schäler ver­steigert werden. 5501D

Darmstadt, den 18. Juli 1917.

GroßherzogNche Landgestüts-Direktion.

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Lehn heim, den 23. Juli 1917.

5562D

Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung.

Todes-Anzeige.

Für die so wohltuend empfundene Anteilnahme während der Krankheit und beim Tode unseres so guten, unvergeßlichen Sohnes und Bruders

Otto

sagen wir allen anf diesem Wege innigsten Dank.

Erneatlne Höpfner geb. Schulze Frieda Höpfner Erna Höpfner.

Gießen, den 24. Juli 1917. 5555

Heute Dienstag, vormittag 10 Uhr verschied sanft nach längerem Leiden unser lieber Vater, Schwiegervater und Grossvater

Herr Peter Schmidt, Bahnwärter i. P.

im 84. Lebensjahre.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Kaspar Becker, Strassenaufseher und Familie.

Giessen (Bahnhofstr. 5), den 24. Juli 1917. 01668

Die Beerdigung findet Donnerstag, den 26. Juli 1917, nachmittags 3 Uhr von der Kapelle des Neuen Fried­hofes aus statt.

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