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23.7.1917 Erstes Blatt
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bc4 hcslcä Suntijifrea SIcü^äTa-iLilcr^iam Rlachss»8 ge- kfai. Sirs inrförf-ddi»et srch »cchr se^c Siä von den viele», die ich vorwr Jfcoke. Sie Wirret ho^t Werm die DeMschen wirklich bar Fri^üar trE.ichien» so futzr er fort, ko sind wir bereit, mor­gen Zu verhandeln, aber nicht irti.t dem Preußen­tum, sondern mit den Besten des. beut f eft e n Vol­kes. Suä Boichedinnung für solche Berhcrndlinc^eic fordern wie die Daü 7 a'»en auf, daß sie hervortreten rutd als Zeichen ihrer Au.i> richügrieit rmd als Büiveis ixrfirr, daß sie keine ('öebietsenverbmtg und Lüae (ÄLvOlt gegen andere beabffchitigen, anbiettn, rn Under- Amdümsen errMtvoden, unter der BedinsrOia, daß sich zuerst ihre Truppen hinter den Rhein zurückziehem Wenn die Deutschen große Büßfertigkeit, über das Unrecht und für ihre Berboechen gegenüber der Menschheit Zeigen, die sie in Belgien, Nordsronkreich, Serbien und in anderen Ländern begangen haben, die ohne mit Blut getränkt sind, dann wird imser sriedtiebendeS Volk in Verhandlungen eckrtreteu, um die Welt vor den Schrecken des Krieges zu befreien. Wir sehnen imS nach dem Frieden, um Lmscre Männer -urück^übrörgen. Uder die, dre wir nicht zurück- bringLi können, verlangen von uns, daß der Friede ein dauernder Friede sein vttrß, und öaß ihr Opfer nicht vergeblich war.

Rotterdam, 21. Juli. (WTB.)Niewve ^üotterdamsche Couvani" meldet aus London: Die Rede des Reichskanz­lers wird die '.''ceimmgsversch^edenchnten über den Kanzlerwechsel Woerlrch ganz anfklären. Die meiste« Blätter betrach­ten die Rede als ein Stück von echtem Militaris- r»uS, der keine Sinnesänderung erkennen läßt, welche F r iedens'o e rha ndlun gen ermöglichen würde. TiePall Mall Gazette" betont, daß der Mili- tsriSyMs in lDeutschland Trumps» bleibt. Dagegen erblickt die >,Westm in st er Gazette" darin eine Äenderimg in der bis­herig« .^ltuNV Denti'.chländs. Int allgemeinen nehme der Reichs- kanzler ou. gemüßigte MedQrs-fornlkl au, aber er brauche Worr- tnmgar, die die MLdsutschen überzeugen könnten, daß er deren KrL^d' ieLen nicht -den Rücken kehre. Ihr geliebtes WortGaran­tien" nehmen einen bescheidenen Raum in der Rede ein, aber der Kanzler erklärt « ntit der Friedensresolution vereinbar. Das Matt hält die groß? Mehrhat für die Nesvlution sttr bede^rtsaur, um die Negierung zu idec ErLärrm-g zu nötigen, daß ihre Kriagsziele inner­halb der GrM7Zpn der Resolution erreicht werden können. Das Blatt sagt »mrter: Auch wir sind der U-eberzeu-xirng, daß der Wirt­schaftskrieg nach dem militärischen Kriege ein Unglück für die Löett sein würde. Aber bas wird ganz wesentlich davon abhcmgen, daD dm Friede ebne wirkliche Bersöhmumg zuftands bringt, die der Reichsmnz-lar widrscht, mtd ob der Friede Abrüstamg und friedliches Bersahoeic zur Beilegung inttrrurti analer Streitigkeiten zur Folge habcn wird.

London, 21. Juli. (WTB ' MeLmng des Reuterschen Bu- vacms. DieMvrning Post' schreibt: Wenn wir nach der Rode des R-eichskamlers urteiüm sollen, so hatte seine Ernennung nicht den. Zweck, FrüedM m Mießm, sondern den Krieg fortzu- setzon ,.Daily Mail" schreibt.- Michaels begann sein Mit mit der Erklärung, feest Krieg bis ons Ende durchfuhren zu. wollen. Man kann -eine 9dÄe von Rechts wegen gar nicht anders auslegen. Wir werden gut tun, von vmm'hevein WrMnkMnen, daß der neue Reichs­kanzler it*ie ein cntscMossener Mlann spricht, ünd daß eine solche klare und zuversichWche Aeußerung seit den Dagen Bismarcks nicht aus DesttschLand gekoniMM. ist. Der Kanzler wollte ohne Zweifel die öffentliche DÄeiirung in Deutschland konsolidieren., und er mag daS erreicht haben. Aber er hat auch erreicht, die öffentliche Mei­nung unter den Verbündeten W konsolidieren. Da er den Krieg bis aufs Messer- erklärt, so können auch wir nichts anderes tun, als bäS Mn'! Ende durcMffechven. Inzwischen müssen wir dem Kanz­ler für seine ErMrrung dankbar sein, daß der Krieg nicht durch politische ßsefmLwen, sondern nur durck) den militärischen Druck zu Wasser und M Lande abgrkürz-t werden kann.

FrknzSfifche Antworten.

Bern, 21. (W. B.) Zur ^kaniz!e rr ede schreibt

derMichaelis hätte emige der kompnoncittierenden

Gasvxrrrtäten vermeiden Warnen, die seinen Vorgänger disänali- fiKiert haben. Wer er zog po-r, alle BeranOcwrtlichikeitQi KU überiehinen und svgrrr zu erschweren.. Michaelis hätte dia Kriegs-, verantwortlichketten ruhen lassen können. Statt dessen nmrmte er die Lebende der ruffrschnc Angriffe wieder auf. Es bestehe immer ta6 ent AbgrltAd zwischen der V-olitik her Entente und der dkttkschen Polckkk. Die -Zarlamiercksvpvdsitivn bringe die deutsche Megrecung kaum daF?r, sich dem zu fügen, was die Mliierten für rvLwevdig halten.."

Petit Parisrem" erklärt, p« Entente müsse nrehc als Liurchhel-ten. Dasselbe erklären u m a n i t e" 'und n -

0 zmc.tivTx" sowie der Müößrte Dell der Presse.Echo de !«ris" hebt bchmdaK hervor, daß Deutschland jetzt imilmä die Welt nach dem Kriege wirtsck)aftlich wieder M erobern, tzeige die Karrzleroede.Evsnement" erklärt, MchaÄis Väde sich als Anhänger des Kriöges bis aufs Messer beginnt. ^G«in tvi*?' erklärt: Der neue Kanzler habe seine ganze An- waßung U^iedergeftrnden, um der Entente klarzulegen, daß Teutsch- Land ffe MnLchst Mregen wolle, um dann der- Erörterung der Srü^eirÄ-edingrLidn. nähtt^ttretsn.

Regierungswechsel m RutzlrrnL.

Petersburg, 21. Juli. (WTB.! Reutermeldung. .Die ^BKrseuFertu^ meldet: Mtiristerpräsident Lwow ist zu­rückgetreten. Kerenski ist zum MänisterpräsidentLn tsemmtt worden; er bleibt vorläufig auch Kriegsminister. Tseretelli wurde Minister des Innern und bleibt gleich­seitig Minister für Post und Telegraphie. Nekrasow Wurde provisorisch zum JustMninister ernannt.

Petersburg, 21. Jilli. Mwmvg der PeterK-

Uuivger D'logwaphen-Agentur. MnK-erpoWjdänt Fürst L w o w, über die Gründe seines Rücktritts befragt, erklärte:Im gegenwärtigen Augenblick glaube ich die Gründe meines Rücktritts nicht mitterlen zu können. Die Regierung ist noch nicht gebildet; erst wenn die Krise in der Regiermrg beendet ist, wird man übec

die Eäcßelherl-n sprochm kümren. JedsnstÄS dchultr: ich nvch die Leittnrg der A.Ngeleg«cheiten, bis ineü: därch^olger ernmntt ist Diesem werde ich meine Mackst poll und ganz übertragen. Diot wird voraussickülich in einem oder ?,wei Tagen der Fall sein."

Rack) Mitteilungen um: .der Regierung 7«chestehender Seite ist der Rücktritt deS Fürsten Lüww aus Meinungsoerschie- den heit ein mit der Mehrheit der Regierungsmitglieder in den grimdlogenden Fragen zicrückz-rLsülia:en, die nach Ansicht des Fürsten Lwow der versnssungs^ebenden Versammlung Vorbehalten bleiben sollten. Lwow schlug Kerenski als Rtinisterprasidem vor; dieser solle gleichzeitig das Amt des Kriegsnrnrisbers beibchaltM.

Petersburg, 21. Juli. (Priv.-Tel.) Reuter-Meldur^g. Kerenski hat nach, Revcll, Helstugsiors und anderen Hafen­städten folgendes Privvtteleg!rMNnr. geschickt:

Es steht jetzt unwiderleglich fest, daß die Unruhen in Peters­burg unter Vfitwirküng von Agenten der deutschen Re­gierung in 2#ertc gesetzt wurden. Die Unruhen sind ^runmehr vollständig Unterdrückt. Ich appelierr an alle wahren Anhänger der DcmL-Eoatie, sich. Ltm die pwvistirffche Regierung und die denrokratischen^ OrgLoüsatVnen ganz Rußlands zu stbcwen, jurn dos Vaterland und die Revolntwu vor dem «ruSlandischkn Teil imd seinen Bundesgenvffcn im Irland zu schützen."

Daö autonome Finnland.

Petersburg, 20. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) In Helsru-gfarS fand am 18. Juli 7 Uhr abends die erste Sitzung des Landtages des autonomen. Finn­lands statt. BizeprMdent Senator Dokoy erklärte in seinem und seiner Kollegen Nmncen im Landtag, daß die Mitglieder der Regierung angesichts der neuen politischen Lage vom ihren Aemterm Wrucktveben und die Posten des Landtags zur Verfügung stellten. Dieser bat die Mitglieder der Regierung a!us den Vorschlag be3 Führers der sozial- de^kraLischen Partei, Ayroll, so lange im Amt zu bleiben, bis die neue Verwaltung des Landes vom Landtage aus- gebaut sei.

Bouar Law über Die englischen Finanzen.

Bern, 21. Juli. (WTB.) Bei der dritten Lesung des Finanzgesetzes im englischen Unterhause am 17. Juli ersuchte der Wgeordnete Harris den Schatz kMrzler um eine Aeußeriurlg über die britische Finanzlage, die ihm ernst erscheine. Bonar Law lehnte es ab, auf Einzelheiten einzugehen, betonte aber:Niemand darf einen Augenblick glauben, daß das Land sortfahren kann, in dem Tempo Geld Eszug-eben, in dem es für den Krieg ausgegeben wird, ohne ernsten Schäden zu rühmen. Ich fürchte auch, daß dieser Schaden nach Schluß des Krieges iroch mehr Zulage treten wird, als jetzt. Bei Schluß des Krieges wer­den die Verhältnisse derartig fein, daß sie die ganze Ge­schicklichkeit und Zähigkeit der ^Regierung und des Parla­ments erfordern werden, uni. einer ernsten Lage oorzubeu- geu, selbst wemr wir in dein furchtbaren Kampf den Sieg errungen haben."

§eeMeg.

Der erfolgreiche U - Boot - Krieg und sein Ergebnis im Funi.

1.

Berlin, 21. Juli. (WDV. Amtlich.) Nach endgültiger Feststellung sind im Monat Juni an Handelsschiffsrajum insgesamt 1 016 000 Brutto reg ist er ton neu durch Kriegs Handlungen der Mittelmächte vernichtet worden.

An diesen Erfolgen waren in hervorragender Weise beteiligt die U-Boots-Kormnandanten Ka pi tmrleutnan V Wilirscye, Wilhelms, Adam, v. Bothmer, Forstuvann, Waß-- ner, Blebeg, K. u K. Linienschiffsleutnant Zdenko Hudecek, Oberleutnant z. S. Fürbringer, Voigt (Ernst), Howaldt.

Einen guten Anteil daran haben auch die Koimmandan- ten unsersr M i n e n - U - B o o t e, die unter besonders schwierigen Verhältnissen und bei stärkster feindlicher 0Kgen- wehr zu arbeiten harten, und deren Tätigkeit daher be­sonders hervorgehoben zu werden verdient.

Seit Beginn des u.neingeschränkteir U-Boot-Krieges sind mit dem Juni-Erfolg insgesamt 4 671000 Bruttoregister- romcen des für unsere Feinde Trutzbaren Handels schiffs- raunres versenkt worden.

2 .

Das englische UnterseebootC 34" wurde in der dLordsee von einem unserer U-Boote, Kapitänleutnant Walther, versenkt. >Der einzige Ueberlebende, ein Heizer, wurde als Gsfangen-kT emgebrmcht.

3.

Durch eines icusever U-Boots wurden in der B i s c a y a wieder fünf Dampfer und drei Segler mit 22500 Brutto- registertonnen versenkt.

Unter den versenkten SchiffeiT befanden sich die eng­lischen bewaffneten DampferAnglo Patagonian", mit 7000 Tonnen Stückgut (darunter Flugzeuge, Stahl, Butter) von Amerika nach Frankreich, ,Arollssick", mit 5000 Tonnen Hafer und 1500 Donnen Stahl von Boston nach Bordeaux, die französischen SeglerCambronne", 1863 Tonnen, mrt Salpeter nach Nantes,Ceres", 236 Tonnen, mit Wein und Oelsardinen von Lissabon nach Brest. Die Ladungen der übrigen versenktem Schiffe bestanderr aus 5300 Tonnen Weizen und 500 Tonnen: Mehl von New Port nach Nantes, 2000 Tonnen Maschinenöl von Nelo Pork nach Le Havre,

2000 Donnen Erdnüsse, Palnrkerne und Wachs mvh &oato Pool und etwa 5200 Donnen Kohle von (ÄaSmNo rmch Marseille. Der Chef des AdmiralstäbeÄ der Marine.

Berlin, 22. Juli. Durch eines unserer U-Boote wur­den nn Atlantischen Ozean wiederum 23500 ART. vernichtet. Unter den versenkten Schiffen befanden sich drei bewaffnete große Dampfer, von denen einer in Zerstörer- sicher ung fuhr. Zwei Dampfer iourden aus eineni und d em fe Iben Geleitzug hevarusges chossen.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

*

Berlin, 21. Juli (Privattel.) DieVoss. Ztg." mel­det aus Genf: Nach einer Londoner Depesche desJournal" krenzerc zurzeit japanische Geschwader im Indi­schen Ozean. Die Mfendnng der Geschwader in den Indischer Ozean wurde beschlossen infolge von Kundgebun­gen in Berrgalen und des Auftanchens maskierter deutscher Kreuze r an ber Küste ^ Bengalens.

Aus Srcsöt und Cant«

Gießen, 23. Juli 1917.

N-Boot-Spende.

W aingen in dem Kreise Gießen weiter ein ans btti Gemeinden: Annerod 171F0 Mk., Dorf-Mll 136 M., Ettings­hausen 80. Mk.. Garbeitteich 220, Mk Göbelnrod 57,30 Mk., Großen-Linden 347,95 Mk., Harbach 69,85 Mk., Hattenrod 99,50 Mark, Hungen weitere 10,00 Mk., Leihgestern. 300, M., Non- nenroth 176, Mk., Ober-Hörgern 302,30 Mk., Queckb-orn 212,70 Mark. Röthges 90,40 Mk., Ruttershausen 88,20 Mk., Saasen 45,50 Mk., Sternheim 83,80 Mk., Watzeirbiorn-SteiTwerg 325, Mark, Wcitershain 70,20 Mk. Zusamnren bis jetzt 11573 Mk.

** Die U- Boo t- Sp e n be hat in der Stadt Gießen 8331,84 Mk. ergeben. Die vorher von dem hiesigen Flotten- und Marine-Verein eiugeleitete Sammlung für den gleichen Zweck erbrachte etwa 2200 Mk., so daß in der Stadt Gießen rund 10 500 Mk. gesammelt rvorden sind.

LebensmiLtel.

** Zückerausgabe. Bis zum 31. Juli kvunvn auf die Zuckermarken Nr. 24 bis 29 je 250 Gramm Zucker bezogen werden. Nach Ablauf das 31. Acki 1917 verlieren diese Ätarken ihre Gültigkeit. Tie für den Monat September 1917 Kuftehende Zucker- menge sowie eine nochmalige Svnderzulage von Zucker für die häusliche Obstverwertung gelangen jetzt zur Ausgabe. Es können daher auf die Zuckermarken 9ir. 30 bis einschließlich 32 je 1375 Gramm Zucker bezogen werden. Mit Wlauf des 31. Augusl 1017 verlieren diese Marken ihre b-Migkeit. Auf die Marke Nr. 32 gelangt au die Verbraucher 1000 Gramm KandisKm^r zur Aus­gabe. Zuckermarken, die mit einem senkrechten roten Sttnb ver­sehen sind, bevechtigeir nur zcrm Empfang von 125 Gwmm Zucker. Wir machen darauf aufmerksani. daß ein Drängen in den Läden zwecklos ist, da genügerld Zucker vorhanden ist und i*ie Zucker­karten 3032 erst am 31. August ihre Gültigkeit verlieren.

** Verteilung von Speisesirup. Der Stadt Gießen ist Speisesirup iiberwiesen worden. Es können aus den Bezngs- abschnitt Nr. 16 der Lebensmittelkarte 125 Granrm Syteisesirno bezogen werden. Die Geschäfte, in denen die Abgabe erfolgt, sind im Änzeigeirteile bekannt gegeben.

** Stadt. Ob st verkauf. Morgen vormittag ge­langen in den Marktlauben .Himbeeren pfundweise durch die Stadt zum Verkauf.

*

** Wer ist der Bestohlene. Ein inOffenburg fest-

nen Kommode den Betrag von 200 Mk., bestehend aus eirrem Hundert- und fünf Zwanzigmarkscheinen und in der Mitte der Stadt vor einem Krämerladen ein Paar Hosen­träger, die dort an einem Lattengestell hingen, entwendet zu haberl. Da ein derartiger Diebstahl nicht zur Kenntnis gelangt ist, so werden die Geschädigten ersucht, sich als­bald bei der hiesigen Kriminalpolizei zu melden.

** Warnung. Das unberechtigte Einkäufen von Lebensmitteln, die der öffenllichen Bewirtschaftung unter­liegen, nalmenllich von Kartoffeln, hat derart überhand genommen und einen geradezu an Landfrredensbruch grenzenden Umfang angenonmten, so daß eine ordnungs­mäßige Versorgung der Llllgemeinhett trüb des Heeres ernst­lich ttt Frage gestellt ist. Den Landwirten ist das ordnungs­mäßige Einerrrten fast unmöglich gemacht. Dem muß mit allen Mitteln vorgebeugt werden. Das Ministerium hes Jrrnern hat deshalb eine PMzeivervrdnung mit verschärMn Vorschriften erlassen, deren strengste Durchführung den Kreisänttern zur besonderen Pflicht gemacht worden ist. Hieruach ist allen Erzeugern verboten, Kartoffellr und der­gleichen anderen Personen, als den von dem Kommunal­verband beauftragten anzubieten oder zu verkaufen. Ebenso dürfen Privatpersonen nur von den Kommunalverbänden ^oder den von ihuerc bezeichneten .Stellen .Kartoffeln cm- fordern, oder erwerben. Wer dem zuwiderhandelt, hat strenge Strafe nnd Beschlagnahme der verbots- »oidrig feilgehaltenen oder erworbenen Vorräte zu er­warten. Zahlreiche Gendarmerie- und Milrtär- Patrouillen werden den Befolg der erlassenen Bor- schlnften bei Tag nnd Nacht überwachen.

Witterungsbericht.

M e f f e n t l i ch e r Wetterdienst.;

Ziemlich Hecker, twcken, Temperattu wenig geändert.

Morgen D^euSras irifft auf dem Brandplair, Ein- sana Nim Äoianrschen Garten, eine Senduna EinmaÄ» »nd Salütgurken, Rettiche uiw. ein. Bestellunacn werden auch lm Hause Neustadt 19 entaegenüenommen.

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