Ausgabe 
23.7.1917 Erstes Blatt
Seite
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Immer freundlich war dein Leben, "freu und friedlich deine Hand. Hoffnungsvoll war dein Bestreben, Mußt nun ruhn in Feindesland.

Wie hast du wohl in letzter Stunde, Gesehnt dich nach den Lieben dein, Nun ruhe sanft, du Herzensguter, Sollst nie von uns vergessen sein.

Wenn Liebe könnte Wunder tun Und Tränen Tote wecken.

So würde dich in fernem Land,

Nicht fremde Erde decken,

Können wir auch dein Grab nicht schmücken, Trauernd an deiner Gruft nicht stehn.

.Auf zum Himmel wollen wir blicken,

Wo wir uns einst wiedersehn.

Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir die schmerzliche, Nachricht, daß unser einziger braver, unvergeßlicher Sohn, unser guter, treuer Bruder, Schwager und Onkel, mein lieber Bräutigam

Karl Loh

Inhaber des E. K. II. Klasse

blühendes Leben

Hornist ln einem Infanterle-Kegriment

nach 21monatiger treuer Pflichterfüllung am 8. Juli 1917 sein junges im Alter von 24 Jahren zum Opfer geben mußte.

In tiefer Trauer:

Die Eltern Johannes Lnh n. Frau Familie Lndwig Thon Familie Heinrich Spengler Uno, I nh

August Hin her Elisabeth© Keep

,, Friedrich Stengel Familie Kaspar Heep.

Aliendorf a. d. Lahn, Großen-Linden, Klein-Linden, den 21. Juli 1917.

Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung.

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Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, daß es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, meinen lieben Mann, unsern guten Vater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder und Schwager

Herrn Apotheker Richard Hahn

nach kurzem schweren Leiden in die Ewigkeit abzurufen.

Um stille Teilnahme bitten die trauernden Hinterbliebenen:

Frau Ottilie Hahn und Familie.

Hungen, den 23. Juli 1917.

Bekanntmachung.

JMM gesucht!

Für die Unterhaltungs- arbeiten auf den Dächern der Gräfl. Gebäude vro 1917 wird alsbald ein Dachdecker gesucht. Meldung mit Preis­forderung bis 1. August erbeten. 55100

VrLNreh Sülms-Lanbaehsciie Bentkamcner.

Die Beerdigung findet statt in Hungen Mittwoch, den 25. Juli 1917,

nachmittags 3 Uhr.

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gegen gute hyvothekari Licherheit zu leihen gesu Schriftl. Ängeb. unter 0-1 an die Geschäftsstelle Gießener Anzeigers erbe

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519

des

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Schwarzsalil. Kinäermaatel am Leihgesterner Weg ver­loren. Abzugeben gegen Bel.

Kaplan3gasse27imLaa9E. ü4S25 fj

Zucker Verbrüuchsregelung.

Laut Verfügung Großh.-Ministeriums des, Lttnent vom 7. April d. Js. wird für die Stadt Gießen folgendes bekanntgegeben:

1. Die für heu Monat September 1 9 J. 7 zu- stehende 3 u cf ex men ge sowie eine nod>maIigc Sonde r- zulage von Zucker für die häuslichx Obstverwertnng ge­langen fetzt zur Ausgabe.

2. Es lönnan daher auf dir Z u cf e r nt a r f en Nr. 3 0 bis einschließlich 32 je 1375 Gramm Zucker bezogen werdet. Mit Ablauf d e s 3 1. August 19 17 verliereil diese Marken ilire Gültigkeit.

Auf die Marke N r. 3 2 geloilgt an die Verbraucher 10 0 0 Gramm Kandiszucker zur Ausgabe.

3. Zuckermarken, die mit einem senkrechten roten Strich versehen sind, berechtigen nur zum Emp-ang von 125 Gramm Zucker.

4. Die Kleiuhandelsgeschäste habeu die vereinnahmten.

Zuckermarken auf Bogen zu je 100 Marken aufzuklebeN! Nnd mit einer Ausstellung über die Gesamtzahl der vereinnahmten Marken dem Lebensmittelamt bislang- st e n s 2.. Sevieinber 1917 zirr Prüfung einzu - reichen. Nichteinhaltung dieser Frist, sowie IInregcL mäßigkeiten bei der Abgabe zieht deir Ausschluß de-s betreffenden Kleinhandelsgeschäftes von der Beteiligung an 'dem Verkauf von Zucker nach sich. 55128

Gießen, den 21. Juli 1917.

Der Oberbürgermeister -Lebensmittelamt).

Verteilung von Speisesirnp.

Der Stadt Gießen. ist Speisesirup überwiesen worden. Es können Mts den Be zu gs ab schnitt Nr. 16 der Lebensmittelkarte 125 Gramm Speisesirup bezogen werden. Die Ausgabe erfolgt in folgenden Ge­schäften :

1. Adolf Geisse. Seltersweg,

2. Christoph Biecker, Neustadt,

3. Christian Schönhals, Weserstraße,

4. Robert Hecker, Brandgasse,

5. Konsum-Verein, Gießen,

6. Georg Wallenfels, 'Marktplatz.

7. Gebrüder Berdux, Bahnlwfstratze,

8. Friedrich Kopp, Bismarckstraße,

9. Jakob Maternus, Klinikstraße,

10. Heinrich Kalbfleisch, Liebigstraße,

11. Adolf Plack, Neuen Baue.

12. Schade & Füllgncke,

13. Eisenbähn-Konfumvevern,

14. Hrch. Arnold II. Nachftg., Kaiser--Mlse.

Die vorgenannten Kleinhandelsgeschäfte haben die ver­einnahmten Bezugsabschnitte mit einer Aufstellung über die Gesamtzahl der vereinnahmten Marken bis läng­stens 2 8. d. Mts. den: Stadt. Lebensmittelamt ein­zureichen. 55126

Gießen, den 21. Juli 1917.

Der Oberbürgermeister (Lebensmittelamt).

Ehe

44

Todes-Anzeige.

Teilnehmen den Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unser guter, unver­gesslicher Vater, Schwiegervater, Grossvater, Urgross- vater, Bruder, Schwager und Onkel

Georg Fischer, Schnei dermstr.

im 80. Lebensjahr Samstag morgen von seinen Leiden erlöst wurde.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen;

Mathilde Fischer

Martin Fischer nnd Frau geb. Schneider Lina Fischer Ww, geb. Wenzel Lina Möller Ww. geb. Fischer Heinrich Garvelius nnd Frau geb. Fischer und 9 Enkel, 3 Urenkel.

Giessen (Kl. Mühlgasse 2), Elpenrod, Offenbach, 23. Juli 1917.

Die Beerdigung findet Dienstag mittag Uhr vom Neuen Friedhof aus statt.

ZW

Evangelischer Arbeiterverein

Wir sehen unsere Mitglieder von dem Ab­leben unseres langjährigen Mitgliedes

Sem Schnckkrilichtt Aerg Wtt

geziemend in Kenntnis.

Gießen, den 23. Juli 1917.

Die Beerdigung findet Dienstag, nachmittags 3-/2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. 5520

ZiumeriimilS-Arbeiten

zu vergeben: 5432

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Am Aag. beginnen wieder neue Kurse in Steno­graphie, Maschinenschreiben, Buchführung, kaufm. Rechnen, JKontokorrentrechneri «sw.

Man bittet um rechtzeitige Anmeld. Prosp. gratis.

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Vorschriftsmäßige Formulare zur Anmeldung ihres Carbidbedarfes durch uns stehen allen Ver­brauchern auf Wunsch in jeder Anzahl zur Verfügung.

Carbid-Kleinhändler wollen sich wegen aller für sie in Frage kommenden Vorschriften mit uns in Verbindung setzen. 5514 B

Mgemink CsMd-BttkrlH-keseWsst N. b. H.

in Magdeburg, Halberstädter Straße 8 j Mitglied der amtlichen Carbidverteilungsstelle.

! Pserve-VersteigerLMg.

Freitag, den 27. Juli 1917, vormittags j 30 Uhr, sollen im Großh. Hofmarstalle dahier zwei ausgemusterte, eingefahrene Landgestülsbeschäler ver­steigert werden. 5501D

Darmstadt, den 18. Juli 1917.

Großherzogliche Landgestüts-Direktion.

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Pfund 80 Pfennig, werden gegen Vorzeigung der Mitglieds­karte an die Mitglieder von57Uhr nachmittags abgegeben.

Gesellschaftsverein Giessen

Sucher-Rückgabe.

»Sämtliche vor dem 15. Juli entliehenen Bücher bitte spätestens bis zum 25. Juli 1917 zurückzugeben. Für solche Bücher, deren fernere Benutzung gewünscht wird, sind neue Leihscheine auszustellen.

Vom 1 August bis 1. September bleibt die Bibliothek geschlossen.

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Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Steinheim für 1917 Ri liegt vom 24. d. Mts. an eine Woche auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters zur Ein­sicht aus. Während dieser Zeit können Einwen­dungen vorgebracht werden. Es wird Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben Steinheim, den 23. Juli 1917.

Großh. Bürgermeisterei Steinheim.

Nicklas.

5526

Zucker-Verbrauchsregelung.

Auf Grttnd meiner Bekanntmachung vom 13. Juni 1917 weise ich nochmals darauf hin, baß bis znm 31. Juli 1917 auf die Zuckermarken Nr. 24 bis 29 je 250 Gramm Zucker bezogen werben können.

Nach Ablauf des 31. Jnlr 1917 veriteren diese Marken ihre Gültigkeit.

Die Meinhandelsgeschäfte haben die vereinnahmten Marken ans Bogen aujzukleben und mit einer Aus­stellung über die Gesamtzahl der vereinnahmten Mar­ken bis längstens 2. August 1917 dem Stadt. Lebensmittelamt zur Prüfung einzureichen. Nichtein­haltung dieser Frist zieht den Ausschluß des betreffenbdn Meinchandelsgeschäftes vom der Beteiligung an dem Ver­kauf von Zucker nach sich. 5512B

Gießen, den 21. Juli 1917.

Der LSerfiürgermeAer (Lebeirsmittelanrt).

ich den Willen zu zweie«, daS eine zu jtt, das mehr ist, alSdie cs schufen! Ueberdich sollst du binausbaucu! Nicht nur fort sollst du dich vslanzen, sondern hinauf. Dazu helfe dir der Gar icn der Ede. 5503

Diese fundamentalen Satzedes großen Philosophen Nietzsche enthalten alles, was die herrliche, unerschöpf­liche Gottes- und Natnrgewalt mit der Liebe und Ehe bezweckt. Voll heiligster Ehrfurcht erkennen wir die Schöpferkraft; und in kraftvoller Lebensbejahung reichen wir an die Gottheit heran.

Wir wollen Gottes höchstes Gebot rn tiefster In­brunst und Dankbarkeit ehren und uns und unsere Kinder zu wissenden,Willensstärken, demütigen,seelisch, geistig und körperlich voll ausgereiften Menschen erziehen.

So erhalten wir unserem Volke seine ungeheure Lebenskraft. Es wird nicht an schamlosestem Krämer- gcist,Ueberkultur und lächerlicher Verweichlichung zugrunde gehen, wie Völker, die den ihnen verliehenen größten Gaben sich nicht würdig erwiesen.

Jüngling nnd Jungfrau :: Manui und Frau ::

sollen sich durch ernstes Denken

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erziehen. Jeder muß wissen daß man um das Glück der Ehe und Nachkommenschaft kämpfen muß. In jedem sind die gewaltigsten Kräfte für tausende Generationen enthalten.

Mein Werk: oo03

Der Kampf um

Pas Glück der Elte

und Kaclikoinnieuisciiaft

soll an Hand von unzähligen Vciivielen ans dem Leben zeigen, wie die Ebe glücklich bleibt, und wodurch sie geschädigt und zerrüttet wird.

Inhalt: I. Reckt aus Wahrheit und Wissen. II.EinvernicktetesFrauenlebcn Ul Brutalität.- IV. Viele Schilderungen aus dem Leben, deren Tragik und Realistik jeden ergreift. Gliarakte- riitiichcs Geständnis einer fcingebildetcnFrau, 01 c durch frevelhafte Kräftcvcrgcudung fast zugrunde gerichtet worden und der Verzweiflung nahe war. Der menschenfreundliche Arzt, der durch seine warme Teilnahme diese, sowie taufende Frauen wieder auirich. tete und den Kindern die Mutter erhielt. VI. Wasdie Frau vom Mann wissen muß.VII. Frevel, durch diedieFrauenkraftgeichädigtundvernichtetwtrd. VIII. Kindcriorgen verhüten Sorgenkinder. IX. Das Storchmärckcn und seine Folgen lGeständmne eines 16 jährigen Mädchens). Unwissenheit ist dleUriache aller geschlechtlichenJrrnngen und Leiden. X.DieEr- Haltung der Gesundheit, des Eheglücks und der treuesten Liebe in derEbe. XI. Kraftvolle Zustim- mungserklärungen aus dem Publikumskretie. Dle Auffassung des freien, unbefangenen Menschen. Welchen Nutzen das Buch dem einzelnen, wie tut ganzen bringt. Der Segen des Wtßens. Meder mit der Unwissenheit. Bewußtes Höherhinauf oder kümmerliches Dasein und frühzeitiges Zerfallen.

Unzählige schrieben aus dem Felde. Hier nur wenige Zeilen eines jungen Offiziers:Ihre Worte sind wahr und steben in meiner Seele wie rn Marmor eingelassene goldene Lettern."

Jeder ernste Mann und iede femfuhlende Frau, die sich die zarteste Zuneigung und innigste Liebe er­halten wollen, müssen dieses Buch lesen.

Der Preis des Werkes ist vorläufig noch 2 M. ,'4>octo schon mit emgeschlofien, pur Nachnahme 20 Pf mehr). Später muß er auf 3 M. erhöht werden.

Frau Hedwig M. C. Kröning, Stiittgart-Caunstatt 41.