Ausgabe 
20.7.1917 Erstes Blatt
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KaAer t&ntrft ÖniinchtteBamg ttjenfcel sich bmui

«SSL^JcSS 11 *^ 51 , 2lat#eKüen bet ZersiPiung, die das ganze «nWfett bei Nattvn henchsetzen. Tie AsEndffc des Arbetter- uiw >^oldEn rotes imd der Bauern verlangen em für allemal, datz allen derar-ttgeu .Hand^nuAnr ein Ende qemockrt nstrd, die die Ret»inttonare Petc-rsbnr;s entchren

Petersburg. 19. IM. ,WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Petersburger ^elegiapht n Ageuttir: Die gemeinsame Versa nun lang des Ausschusses dr^s Arbeiter- und Soldaten rotes >mw des Anslchusses der B a nern vc r t re t cr bat heute nacht die dmtch dr-e^Mmisterkrise gesckrassene Lage besprock>en. Sie hat H 1 "'Ickln'üung anl^enommen, in der erklärt wirb, das; der e>M<ttntt der Minister der Kadetteirpartei nicht als Vouvand dallir knenen dnrse, die Regierung der Unterstützung der revolutionären) Lenwkratte zu berauben. ?lndereffeits aber wird die Ansicht ans- gelpvvcher^ das; der Rücktritt dieser Minister es irötig macht, ml; ms Demokratie von neuem ihre AufnrerksamLeit im neqcn^ ivarttqen ge,chich:lickten Augenblick der Organisation der Regie- rungsgckwalt lvidmet. Die Versmnmlnng beschloß, in 14 Tagen eme allgemeine^ Versammlung der örtlichen Ar- dertcr- ustd Solid-akenrätie mrd der Vertreter der Bauernräte einznbeimsen, um die Frage der OrgM,isation der neuen Regwrurigsgeivalt und der Ersetzung der Minister der >l<aHettent>arU'i im Einoerständnis mit derl genannten Ausschüssen zu lxiprechen. Die Entschließung erklärt, das; bis zur erfolgt .omng die gesamte Regierurigsweit bei der gegenwärtigen Re- grerirnq nerlu erben müs,e. die nach den Beschlüssen dos letzten all. >rem<nrien Kmrgresses der Arbeiter- nnd Soldaten räte ganz Ruß­lands handeln soll.

^ Äuli. (MTB.) Meldung des Rertterschen ^er Arbeiter- u n d S v l d a t e n r a t erörterte bE M>tgnis,e in Petersburg und beschloß mit 442 gegen 24^ Stimmen, in ^Noskau alle Straßentttudgebungen ui

verbieten

Ein Kampf auf dem NewSkh.Prospekt.

London, 18. Juli. (MTB., Das Reut-ersche Blnrecrn mefort < Petersbuvg: ))Lach dem .Haupt burecru des Kom­missars des Litevui;-Bezirks wurden gestern über hun- beTt Ber wund e t e gebracht. Abends begegneten die Meuterer und die Arbeiter der roten Garde einem Trupp unbewaffneter Kosaken und beschösset sie. Dabei wurden urehrere Personen gebotet n.nd mimmfret. Ans dem ^ fly-Prospekt wurden Kosaken vrnt einem vorbei- zredenden Regiment besckuxssen, das irr voller 'Ausrüstung nrrt Musik und Rosa^Fahnen vorbei^vg. 5>ier lvilrdeu fünf Personen gotötei n.rtd 26 verwundet. Mau glaubt, daß die ^ittscheidung^ chrischien den feindlicheit Parteien unmittelbar Sk obelew ist aus dringendes Ersuchen des 'Mmsterpraschenten Lwow von der Front znrückgetehrt, i'm seinen Einfluß auf die Arbeiter geltend zu machen.

Rack> einem andern Bericht des Rente rscksen Bureaus drangen am 18. Juli uni 1 lkhr morgens Abteilungen der - Earderegimenter Jsmailon^ch und S-imeonowski in den bäurischen Palast ein, stimmten die Marseillaise an imd vrächten Hurraritse aus die Zentralbehörden des revolutio­nären Rußland aus. Tscheidse Und Skvbelew hielten Ausprackien an die Soldaten, wobei Skob-elew aus den Unter­schied zwischen Demokratie lind Anarchie hinwies.

Petersburg, 18. Juli. (P.TA.) Unter Ausnutzung der infolge von Mermrirgsverschiedetcheiten über die Kag'e der Selbstverwaltung der Kreise irusgebrockPenen Militär- kr ise lwvansbalteten einige Einheiten der Peters­burger Garnison unter dem Einfluß der Propa­ganda der sozialdemoikrati s chen Maxima­lsten am 16. Juli gegen 9 Uhr abends eine Reihe be­waffneter Ku udgebu ngen, die sich den ganzen nach- üen Tag über hinzogen. Eine )Heihe ZusammenslÄße zwischen dresen Truppen und 'Anhängern der Regierung fanden statt Es gab einige Verwundete. 2l m nächsten'Morgen ließ die Re- 'ttermtg erneu Befehl anschlagerr, der jede .Kundgebung ver- intt. Der Arvsschuß des Arbeiter- und Soldaten-- rates und der Ausschuß des Rates der Bauen wer treter veröffentlichten ihrerseits einen genreinsaaneii Aufruf an die Soldaten mit der Erin-cchnung, sich jeder Kundgebung oder bewaffneten Uirternehmung Kn enthalten.

Die der Regierung über die llnrnhen in der Stadt und dmi Bororteii am 17. Juli zugegangenen Berichte lassen erkenneii, daß dveser Tag unter sehr großer Erregung ver gangen ist. 2ln verschiedenen Stellen wurden Tote'und Ver­wundete gesunden, lim 8 Uhr abends itxrr die Mchc rn der Stadt wiederhergestell t.

Ern vom Ministerpräfidettten Fürst Lwow cm die Re- g lerrmgstommifsare in der 'ßrovitiz gerichtetem Rrrndtele- granrm sagt itber die Evei.gnisse am 16. imd 17. Juli u. a.:

^ 17- seien in Petersburg mehrere

russische Einheiten aus Kronstadt. OranieiibaUm imd Peter- Hof angedommeii. denen sich zu Mittag drei Regimertter und em Grenadcerbatailliorl der Petersburger Garmstni an gefchlossen hätten Begleitet von einer imgeheiireu bewaff­neten Menschenmenge, hätten sich diese Einhertenr zu einer bewaffneten Kundgebung zum Taurischen Palast begeben. Gleichzeitig seien zahlreiche bewaffnete .Arbeiter aus die Straße gekvarmen. Tagsüber habe es an verschiedenen Stadtteilen Revolver-, Ge­rn ehr-nnd Maschirrengewehrfeuer gegeberr. Tote und Verwu ndete feien ausgefuuden woroen. Um 6 Uhr abends hätten Truppen und bewafsriete Arbeiter versucht den Minister Tscheretelli zu verhaften. Sie hatten sich des AcLerbaumirrifters T schern ow bemächtigt, o<w aber später wieder in Freiheit gesetzt wotBen sei. Eine drchte bewaffnete, äußerst aufgeregte Menge habe versucht rn das Innere des Taurischen Palastes einzudriugen.

DieKronstädter Vlnftüfyvtv in den Straßen Petersburgs.

Petersburg, 18. Juli. (MTB. - Meldung des Reu- imchen Bureaus. Alm Abend des 17. Juli brachten die Passa- grerdampser .Kotlin" und eine Flottille von Schleppbooten mele lausend M atrosen, Soldaten, Arbeiter und Arbeiterinnen von Kronstadt nach Petersburg. ä>eutc trugen die Matrose» Banner mit Auffchristen gegen die Regierung durch die Stadt. In einem Auszuge sah man auch ein Banner des Kroustadter Auarchistenklubs mit der Aufschrift: .,W e g mit der Regierung! Es lebe die Kommune!" An einer Ecke des Newskp-Prospekles wurden wre in der vorigen Nacht, Schüsse abgegeben. Unmittelbar dararkf feuerten Maschinengewehre blind darauflos. Es ent­stand eine allgeineine Pachk. Die Zahl der Verletzten ist noch nickst bekminl Auch aus dem Litenv-Prospett wurde geschaffen. Petersburg, 18. Juli. (WTB.) Meldung des Reu

Die englische Festsetzvug an der Westküste Frankreichs.

C Stockholm, 19. Juli. sWTB.1dcho Daaligt Me- ^nda'' brnigt unter der UeberschriftEnglarw gcDeukt den Krwg noch ^rchre zu führen" folgende MitteiLwrg aus Rist terdam: Aus sicherster Quelle erfahre ich, daß die Eng 1 and er sich kürzlich dirrck, emen Vertrag das Ver fu üungsrecht über die Schiffswerften in den fr an zofischen Städten an der Westküste für weitere l r y<S s SK T * Alberten. Die französische Beoökk'enmg. die dreje Tatsache als einen Beweis bafiir ansieht, daß die Eng luirder den Krieg tt-odb Jahre lmtg hnmuszuzi-ehen wünschen, nahm die Nachrickst unt großer Verstimmung aus.

Holland und der englische ReutralitätSbruch.

Berlin, 19. Juli. (WTB.) Der niederländische Mi­nister der auswärtigeri Angelegenheiten sprach dem kaiser­lichen Gesandten im Haag das tiefe Bedauern der niederländischen Regierung über den eugli scheu Angriff aus die deutschen Schiffe an der holländischen Küste aus mib gab dabei dein festen Entschluß ferner Regiernug Ausdruck, jv-on En a l an d ei ne <W c it u g- tuuny zu verlangen, sobald feststehe, in welchem Um- lang ern Uebergriff auf die niederländische .Hoheitsgrenze vorliege.

Haag, 19. Juli. (WTB. Nichtamtlich.^ Meldung des Korre- sponbenzbureiaus. 'Amtlich. Der M i n i st e r des A cufecrn gibt folgendes bekannt: Die niederländiscke Regierung durck, ihren Gesandten in London der britischen Regierniig wm bem ''Anstreten britischer Kriegsschiffe cmi 16. Juli gegen dentschr .Handelsschiffe, dm sich in den niederländischen .'yokeitsgewässem b'fanden, Nk,l teilnng gemacht lmd den Gesandten l^auftragt, die Rechernng aus den Ern,t >des Vorfalles, bei dem eine umlsugbare Verletzung der nieder!äridischen Sonveränität imd Neutralität stattgefanden hat, aufmerksam zu machen. Der Gesandte immv auferdeni beauftragt, bie Hoffnung mszusprechem das; die britische Regierung für das Borgesallene .-pemäf dem Völler reche, insbesondere Artikel des Vertrages über Recht mid Verpflichtung der neutralen Mächte im Falle eines Seekrieges, vollständige ^nugtmmg gewähren wird.

Ein Druck Amerikas auf die Neutralen.

Berlin, 19. Juli. (Privattel.) DieB. Z. am Mittag" melbet aus Kopeiihag-en: Die Vereinigten Staaten vori Amerika verlangen die Einstellung der Ausfuhr folgen­der Lebensmittel aus H oll and und Skandina- v i e ii nach Deutschland: Blttter, Eier, Käse, Fleisch. Fleischwareii, Fische, kondensierte Milch, Gemüse. Friichte, Karlofseln, Mehl, Zilcker imd Kaffee.

terschen Bureaus. Ein außervrdenllick-er Kabiuettsrat beriet über den Antrag, den Sitz der einsttveiligen Regie- r u n g n a ch M o s k a u zu verlegeu.

P e t e r s b u r g , 18. Juli. (WTB.) Meldung des Reu- tench. Bureaus. In den B u r e a u s d e s G e n e r a l ft a b s und auf dem Platz vor den W i n te r p a l a i s lagern Re­gie r u n g s t r u p pe n. Kanonen sind ausgestellt. Gene­ral Polotjew bleibt in enger Fühlung mit seinen Soldaten Berl iri, 19. Juli iPriv.-Tel.' DieB. Z. am Mittms" leru±.,tct aus Stockholm: s Jted> einer Aäeldu-ng ans russrscher Quelle r-auerlen die Petersburssr Unruhen auch w der Nacht 9 DU 18. Juli an.

Ein Ariedeusvorfchlag des Papstes ?

Berlin, 19. Juli. (PrivEel.) DieB. Z. am Mittag" berichtet aus Zürich: DieZürcher Post" meldet aus Wu: In Vatikanisck>en Kreisen wird versichert, der Papst werde am Jahrestage des Ausbruches des europäischen Krieges eine neue Note mit einem nochmaligen Fr i eben s- v o r s ch l a g veröffentlichen.

Seekrieg.

Neue N-Boot Erfolge.

Berlin, 19. Juli. (Amtlich .) Neue 11-Bvots-Erfolge in der Biscaya und im Atlantischen Ozean: 21000 BRT. Unter beit verseirkten Schiffen befanden sich ein uiibe­kannter bewaffneter beladener Dampfer von mindestens 4500 BRT., von Fischdanipferii gesichert, ein beladener Danipfer, der cnrs einem Geleitzng herausgeschosseir wiirde. Die Ladimgeii der übrigen verseirtten Scksifse bestandeii, soweit sie festgestellt werderi konnten, aus Stückgütern, Kohlen und Tonerde.

Der Chef des Admiralstabes der Marine.

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London, 19. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Reutermel- dnilg. Die Admrralftät meldet: In der vergangenen Woche sftid 14 Schiffe über nnd vier unter 1600 Tonnen versenkt worden, 12 wurden erfolglos angegriffen. Acht Fischdampser wurden versenkt.

Bern, 19. Juli. (WTB. Nichtamtlicki.) Nach einer Meldung desPetit Parisien" hak ein deuffches U-Boot am 19. ^ 5 ult den französischen Patron illendampfer Euard Cordte res" im östlichen Mittelmeer ver­denkt. Der Kommandant, ein Offizier und vier Matrosen sind um gekommen.

bürgenneisber von München, Leipzig. >dstn, Stuttgart, Nünt- bevg^ Hcrmrvver. Kasse! und Charlottenburg beiwohttten, machte Herrn v. Batocki vvu ihren Beschlüssen sofort Mil kerlung, worauf in alleii Teileti des Reiches die Ausfuhr Verbote aiffqel>oben wurden.

Bei uns hier in Gießen tuacen die AitsfuhrVerbote sehr ^^^brend. Mir konnten kein Obst, kein (Gemüse, keine .üirschen oder Heidelbeeren aus dem nalxni Preußen be ziehen. Jetzt wrrd das airder«. So bekommen wir jetzt imon Gemüse aus der bityrischeii Pfalz

*

{ ' c,v/ l>i>n Brot au Stelle von >k«rloi-

-/0t Rücksicht daraus, daß die .Persiovgungs.;eit für du Karwffcln aus der Ernte 1916 ab^elam'-en ist im dmil oem jregn mäßigen Eintreffen von FrüWrrtoffeln noch nützt gerechnet wer ( Ulr ^ aus die Kartoffel marken der ^tadk Gießen rin ^^^ültig vom 16. 22. Jllli 1917 und du- HO Weckte

tyti 1917) bis auf weiteres ;e ein Pfund ^pot durch me Backereigeschäste ausgegeben, smoelt KartoffAu lei den .gartonelhaudbrn nicht zu erhalten smd. Tu- Marion-!

iAufdruck .WockLnkarwiselmarken Sondcrau ? gave> bereck llgen zum Bezug von je eimnn b ittren Pfund Brot, wwest Kavt^ünln nicht zr, erhallen sind. Mit dem Ablaus de->

te; Rüs. Verlierer, die W-rchentürtofstHmarken ihre Gülkigkeil «.die am 21. d.^Mts. zur Ausgabe gelangenden Zusatz-.üar Melmarreu für Lchwerurbttter , roter Ausdruck SA werden -pnmd Kartoffeln oder als Ersatz ' . Pfand Brok ausgegebentt Näheres stehe Bekmntntachmrg.

** T , e A ri s g a b e d e r B rot- u n d K ar t o f f e t m a r k e n erfolgt ^amotag, den 21 Juli 1917, imd zwar für die Bezugs berechtigten, deren Name« beginnen mit A K vormittags von J "hr nnd mit L~Z nackfmittags von 26 llbr. Sielie Be tamstmachnng.

** ^ t. G e nr ü severkau s. Es sind ivieder je zunü

Waggon lg u r k e u mrd Weißkraut angekommen, die feiste, ^restag, nnd morgen, Samstag, in den Al'arktlanben durch d, ^>1nbt zmii Verkans gelangen.

* i cki t s p i e l ha u s , Bachltzosstraße »4, wird um not

111,1 llntetttützmig der erstklassigen Künstler-.üapellc Irrende ^.rcbe nnt Wairda Treumann mw Das ioander"de Licht mit Hennp Porten am allgemeinen Wunsch gegeberi.

Witterungsbericht.

Weffentlich er Wetterdienst.)

^s^chstllid^bewöttt^, meist trocken, keine Temperatu r Aendernng.

Letzte Urtcbricfctc«. pressestimmen zur ttanzlerrede.

ver Ernst der Stunde maftnt zur Pflicht! Auch die Ablieserung der Eoides ist Pflicht!

Die Gol-ankaufftelle

in den Räumen der Bezirkssparkafse Gießen ist morgen von ;y bis \ 2 % Uhr geöffnet!

Au» Stavt und Land.

Diesten, 20. Juli 1917. Verlegung des Wintersemesters.

Bon der Landesuniversität wird mitgeteitt: Wegen der Kohlenknappheit hat das Großh. Ministerium des Innern in Uebereinstimmung mit ben für die preußischen Universitäten getroffenen Maßnahnlen folgendes atlgevrdnet:

1. Die Vorlesungen an der Landesuniversität Gießen be ginnen am 1. Oktober 1917 und schließen am 2. Februar 1918. 2. Die Weihnachtsferien beginnen am 22. Dezember 1917 und eridigen am 2. Januar 1918.

Die Termine fiir ?1nmeldung und Immatrikulation

werden entsprechend verschoben. Es wird keinesfalls erforderlich sein, daß die Herren Studieren den um dieser ?lnmeldung willen vor dem 1. Oktober in Gießen anwesend sind.

Das Ausfuhrverbot für Obst nnd Gemüse aufgehoben.

Der Deuffcho Stadtetag, dessen ahrtingsmittelonsschuß unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Welmuth tagte, sprach sicki gegen eine weitere Erhöhnug der Milch- ireise ans, die von inwnchen Seiten geplant ist, weil die Verbraucher eine sulche Er höhn rm rricht rnehr tragen können und bei- allem wirksame Weg zur Steigeru.ng der Milch­erzeugung ein zielb-emaßtes Festhalten ari dem Willen zur arffchreltenbeii töerabsekmiig der Vielgireise ist

Zur besseren >löege1ung der <^müse und Obstsrage könne sich das laufende Jahr kein neues System mehr Vorschlä­gen werden, die eingesührten Bestiurmtulgeu müßten daher mit Tatkraft durckigeführt werden. Dazu gehöre die Verbir, dernug der Au s fu h r v e r I>ote nnd bic Berstär kuu q der Sammelstellen, sivwie die Erfüllung der Lie­fe ou-N'g stiert rägo. Die VersaimLllwg, der dLe Oder-

Berlin 20 Juli. Zur Rede Dr. Mickiaelis schreibt der - Ter Irene Kanzler Trat dir Mackst der Tatsachen anerratint imd das oriedenstwogramm des Reichstages ange­nommen Im ganzen hatte man dar Eindruck eines Mannes, ber tastend iemen Weg mcht. Er wiro es nickst leist: lyxl^n.

1 Dl ' ü " ^llt. .Herr Tr. Michaelis stellt sich unserm ^mpttnden nach genm^ aus detl ^randMmtt, ans dem ^sthmann endigte. Er leickt den .Kirrs auf eine mittlere Spur, die urirei *2$? Orientiert M, als es früher m Deutsckckand (Rstran st )wi\ , qpijt aber tcirtnt schritt zunächst wenigstens über das hinaus, wa- sem Vorgänger beretts bisher Puzugesttbm bereit n-ar

Aast, d^Freisinn. Ztg." fand die Reoe aus triuer S-tt nngelnlte.n Bei,all, doch> sei anKwekennen, das; sie nesck-rckt abge- Mst war das; der Redner die mamügsachen st tippen behutsam um 1d)!inte, Cafe et ommnchttich bestrebt mar, in der verschärften stam Gegeniatzc zn mildern.

. , ^oss. Ztg.tt- Für den, der ein Ohr für die Offenbarungen be.s Memchc-ngcistes im stdenscksenrvott Pu, ergibt sich, bas; der Kanzler sicher mcht dre Gabe besitzt' dwlomatisck^ Fäden mit welcher Daild m vertkrüpsen mrd zu entwirren, llngeiviß bleibt noch, ob er dre großen Rvchttinien für eine P-vlitit \u sbccken ver mag, Me durch Abmack>mrgen beim Friedessstl ns; ;gleich ch ^munstigc wettpo-lritsche Ä-tckllmrg Deutschlands in eine Richtung lichÄ'läßt li)m ^ , ^ C bmrdessfteiheit nnd Entwickllmgsmög-

^ Konr. Haußmairn sckweibt imBerst. Tagebl/': Dir mit Äpannuug erwartest Rede brachte einen dnrMchlagendrn parla meniarrscken Erfolg der Politik der Rdehrheitsparteien nnd der g em ernsam en Friedensoe-chlutvmk.

. ^Kren z zei tung" meint: Mit lvbeikÄr'erter Entschie

den heit erklärst' der Kanzler, daß er durchans ivrll«rs sei, die Führung der, Politik in der.Hand behalten. Wir chfffen und wimscken, dass^ihm dies gelürgen ivrrd.

-Tageszt g." schreibt: Wir haben von dem neuen Kanzler gestern gute W>rst gehött, deren Eindruck durch den tsoheir Ernlt, von dem ,re getragen, verstärkt umrde lind die seine riefe Aus Kigimg boit der Größe seiner Ausgabe zeigen. Wir sparten ab, ivie und snohm er seinen Kurs steuer-n lvipd. aber mir haben den auf rrcksstgen Wunsch, daß es ihm gelingen mochte, der Schwierig!eiten die rhir umgeben, Herr zu werden nnd das Reiwsschisf mit fester Hand zum glucklickseir Ziele zu führen.

^ k i 1 n n g" sagt: Bvttänsig nmß man sich genügen lassen, daß er entschlossen ist, mit dem Sststem des Treibm.' vor dem Wurde zu brechen, zu handeln statt zjn leiten, zu führen wtt geschoben zu morden. Der Eindruck ist: Wir haben wieder eine Regierung.

''Post" lvird die Vorwättsentwickeluilg der Ding eme Personlickstert, von der ein so starker Eindruck böchster Strenge gegen sich sewst ausgebt, ganz allein in das rechte Veräältm^ zir den statsackxm der Umwälzungen bringen.

L} 1 ubs chau" schreibt: Wer eine schöne Rede nach dem Muster Betlmranns, der zu den besten Rednern das Hanse- Müstt hat, oMt nach dem unvergänglichen Vvrbilde des Fürste» Brllom er»mrrte1 hatte, kgm datier nickst ans seine Rechnnng, aber batDr.Rttchaelrs nnt seiner stst-de genutzt, ffchem er der wöehrhierst.'eittschlicßiing ernrge Schädlichkeiten genommen hat S,n Telegrammwechsel zwischen dem Reichskanjler und Grafen Ecernin.

Wien, 18. Juli. (WTB. > Der Reichskanzler Dr. Mi­chaelis hat ar, den Minister des Aenßern Grafen Ezer n x n rrrrchstehende Begrü ßnng s ve p e s ch e wrichst-t - Ist dem AugeEck, in dem mich Ms Kaisers und Königs vertrauen ans den Posten des Reichskanzlers berufen bat. ist es mrr trefgchlhltes Bedürfnis, in E.rrer Erzellenz den s8ertreter der ansstmrtigen Angelegeuheiten des Reick>es zu begrüßen mit dem m «lchter. treuester Biwdisisgemeinsckmsl znsaminen^iHaltei, seit imnmehr fast wer ^ahrzehmen der leitende Grundsatz iede >4 der ttsche n Kanzlers Iva»-. Dos kostbare Erbe unverbrüchlich be wahren, betrackste ich als die uornehuiste Pflicht Bon gen; b-son bmem Wert umrde es sür mich bei diese»,: Besttebn sein, wenn <mch mir rnckhallslose lllrterstiutzung ben.ahren wollten, dre von Eure-r Erzrllenz memem »rri, Boagänger rn so ^stckien. Maße Mterl gttnordcn ist Oesterrerch -Ungarn nnd Dnitschland ^ Tft J^meftev Glaub ftegreich « lK > dem Mlorcm, lüT o L ld üP llrmT lwldemnkttigen Völker,, enre glück lrche und schöne ZnLunft. ReickErrzler Dr Michaeli^

(»ckras Czernin antst»ortete mit folgender Depesclw

, ba J M1 Er^llenz ,rd, go

lEgenllrch des i»lnrtsMckrittes zu b-cmißn, die GAe hatten, Mtte ich menten liefgestlhllen Dank erttgegenMnehmen In der imngei,n tranensoollei. ZnwimnEcbiett mit ben Leitern d,w deicksckien Po.- lrttk nndm unoerbruchlicknnn Frstbalten an bin allbioäbrli-n Bund nis Ecke rch dre sicherste (^aähr fftt die glücklich- Zullmst nn serer be dennmngen mt*x Z«r E-ichermrg ituferer Evftdrnz und g* ^^^s'^er herllgsien GAm stehen wir m dein gewüstg ' sten Kamps aller Jetten Ich vertraue zu Gott, daß wer ist ZI ASbarrrm ^ersehnte Z^I erreichen. einen. ehvenv»stie.i F-rie^ den bereit sonst «bn W tv. Krrmrfe bis mrrs äußerste emschlmtt- werden sick Deillschtand und Oesterreich^!! ngarn gemkinjänu 'st, drng-ngeii räx euu uuae^te und ,reiche Zutinnp