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10.7.1917 Erstes Blatt
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3ft der Augenblick für Deutschlands Offensive gekommen?

Bon Major a. D. E. Mora th- Beckin.

Tic große fixuizöftsch^engüssche Frühjahrsofsensive brach öst- ll 'r^r. 1n or ,oe fW> Reims fiMiHC bet ArvaS zusammen. Ter italie- insche M griff imd derjenige der feindlichen Orientarmee erlebte gleiche Schicksal. Der Anfang einer gegnerischen Sommer- vssensive erlalMte dicht östlich des elsemaligen deutschen Wyt- fchae-tebogens, iind Frankreich fand seit Nivelles Mgaiig kneder .nat noch; Tat zur Turchbrnck»sinitiative. Leit diesem Erleben, welches mit dem 9. 2lprst 1917 ernsetzte imd raui schon säst ein Viertels alp dauert, hören wir die Gegner darnach fragen, ob der -ln gen bl ick für Deutschlands 'Offensive heran- gernckt sei. Es offenbart sich darin Besorgnis vor der Zukunft de.' Krieges, lInznfriedenI>rit mit denr eigenen Erfolg, der vor OrnchLg laubigen nnd urteilslosen Nerchralen und Zagl-aften im t tejenen -oanide gefli|)entlich lötb lügnerisch vergrößert werden muß, sich ein Schwächegefühl, das sich in die englisch-sran- ?,osstelle <eormel fan'en lasch:Es sann nicht inehr lange so tverder gehen/ Aber auch ans deutscher Seite wird jene Frage nach unserer grossen Offensive aufgeworfen. So las man neulich aus der ri^der eines MilitärschiiriftftEers:Aber ein Gedanke er- Ichernt dost'. berechtigt, das; die .Heeresleitungen der Mittelmächte bei Andaner der Erfolge unserer Abwehrschlacht die bisher beob­achtete Verteidigung mit dem Gegenteil vertauschen hmiiten." Tie jvmgc _iit tröere)Taut geamg, um auch diejenigen ,;n fesseln, welche ^cmFrieden imt jeden Preis" zu steuern und dadurch bestätige, daß sie oas^Wcisen dieses Krieges noch, iinmer nicht erkannten.

Gras Sch.liefsen, der geniale 9cachfolger des Feld»rarsä-alls P?oMe, Ijat einmal über diesen seinen Vorgänger gesagt:Er hm den eivig ruhigerr Blick nach vorn gerichtet und kannte die Zukunft, nicht als Prophet und Seher, sondern als einer, der ans dem Bucke der Bergaugcnheit heraus zu lesen gelernt l>at, n-a^ da klommen wird muh was bfc tommen muß..." Als Ge­neral Klrrobarün irährend seiner Führerschaft im Russisch-Fapani- fchen Kriege endlich den Entschluß gefaßt hatte, den Japanern ernstlich Widerstand zu leisten, geschah es mit einer I lebe r legen- l>eit von 50 000 Mann Uiid 240 Geschützt'». So erinnert Freytag- Laritighoven in seinenBeiträgen zur Psychologie des Krieges" ml die iunje von Liavvan, und dann fügt er die Betrachtung eines vorzüglichen Bcnrrkülers des Krieges hinzu. Oberstleutnant r. Ean schrieb über die Ststnnmng der russischen Truppen am >!. August 1901:Tie von allen Seiten eingehenden Nachrichten eriveckten das Geffibl, daß man - lvenu auch mit großen Opfern - den ersten Erfolg errimgen habe." Ein lommandierender nissi- scher General telegraphierte:Die Verluste sind imgehenre, aber auch die Tapferkeit ist ungeheuer. Alle sind iibezeugt, daß wir niemals zuruckgehen foea'den. aus affen Positionen ist das Tele- granun des (^eirerats KuropaEn u'iber abgeschlagene Stilrm- angriffe aus Port Slpthur' verlese. Alte rufen Hurra, auch ich rufe Hurra, -tiefer finegs historischen Reminiszenz folgt bi" zu- rreffeiwe Bemerkung F-reytag-Loringhovens:Ein solches in den Stellungen ausgebvcva:tes Hurra sonnte freilich niemals ein-Hurra

MW,Ä? ft r? en x" £?* S3ci r u.w in ihm qrnpeit

ben^ Ä-nso ^ ^ iHnit ^ C ^ ei1 unserer Nation beuten noch

J*r?jL P l J lxcl i,T be - u llchaltencn Stellungen unserer . West

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nout bedeutet zwar unseren! ^ieg über den Angriffslvillen de^ tzrem'de»-, aber kiem Mrra im /Lrguiff dleibt Unser Wunsch /ff u ? l - U3, / L 7 nt klugen taktischen Gegenstößen, die

»int Wucht und groyer Zahl, schnell einander folgend, an Teilen unfevev ^Itrronr gefu-hrt werden. In der Heiniat spähen wir nach solcyerl Zeichen des Angriffs und halten die Fahnen bereit.

leder solcher deutsche Sieg im Gegenstoß gegen die

Statt jeder besonderen Anzeige.

Heute nacht verschied sanft nach kurzem schweren Leiden in der Klinik zu Gießen unser lieber, unvergeßlicher Bruder, Schwager und Onkel

Heinrich Faust

im Alter von 58 Jahren.

In tiefer Trauer:

Ph. Faust und Familie Marie Faust

Louis Weide und Familie.

Bad-Nallheim, Buhbach u. Brooklyn, 9. Juli 1917.

Die Beerdigung findet in Buhbach, am II. Juli 1917, nachm, i ffbr. von der Wohnung, Griedler Straße 2 nutz statt.

^ttc purchbrilchsfrout vre Feinde das ehrende Flaggenzeichen ^.lber :m Rahmen des gewaltigen Krieges, und auch gemeffen an den früheren En'olgen an anderen Fronten und in vergangenen .ikriegen, erscheint der taktische Sieg doch dem bürgerlichen Auge, aas mnt fast drei Jahre nach ix'm Ende Misscksaut, zu klein, ünropalkui machte damals in seiner strategischen ^Abwehrschlacht oie iM^un großen Gegenstoß bei Liaoyan ausdrückte, die Erfahrung, das;uruvpen, die durch Verluste in zweitägiger Abwehr geschwächt und aus das äußerste ermüdet, bei Nacht zu rückgeführt waren, keine eigentliche, Angriffslust mehr besaßen".

-W« steht ies bei uns im Westen? Gegen Millionenheere von überlegener /zahl haben mir uns in jahrelanger und jetzt wieder in mvnatelanger Abwehrschlacht strategisch belzauptet. Da müssen wir dann^doch fragen, ob wir jene zahlenmäßige Ueberlcgenheik an einer Front zurzeit ansetzen köirnten, eine Ueberlegenheit, die doel- erforderlich ist. Würden wir nicht unter Uniständen Gefahr lausen,ermüdet" imdohne eigentliche Angriffskraft" vor dein /ude steckenzubleiben? 2Bir lieben iiicht Angriffe, die nieftf Aus Halten mif ©rfofjj sicher in sich tragen. Wir enden nicht gerii mit einem Rückzug, wie _ ein ft die russisch.m Million enheere und wie das englisch französische Heer gegenüber seiner Angriffsabsicht im vzayre 1.114. Wir fchlietzen unsere Operatioueii strategischen Elm rakters lieber mit einer Bersolgimg ab, wie in Masuren. Polen. Litauen, Serbien, Albanien, Rumänien. Darin wolle nian nicht ..langel an /e-agemut erblicken. Der ist auch heute noch, in dem großen .Siaicgc der Technik, den die ganze Welt gegen uns führt immer die Grundlage des,Kampfes, in Abwehr irnd Angriff. Auch legen wir keinen Wert aus einen sogenanntenunbehelligten Rück zug". wie ihn die Russen nach eiiglischer Amveisung dauernd ans ihrer Fluchst rm Jahre 1915 melden imißten.

Jft uns niemals die Viwteidigung Selbstzweck, so ist es auch iiicht der Angriff. Wir suchen durch ihn ein militärisches und mrlitar-volitisches Ziel /zu erreichen. Ehrenzipfelstrategie zu trei Liber bem Ernste nnd doch verantwortimgssreudigeis Wesen imlercr Obersten Heeresleitung gänzlich fern. Was dabei herauskommt, weim der Angriff Selbstzweck bleiben mußte, zeigt dav Geschick des FrühiahrSangriffs, den General Nivelle östlich und westlich Reims ans rührte. Er hat dem Feinde nichts eingebracht sn, ^ on - H lrf >? r hud seinem Führer den Schandnamcn: Blutscnlfer^. Hunderttailfende des Heeres, wie sie für Frankreich England, Italien tm letzten Vierteljahre bluteten, möchten wir mcht aus dem Gew iss ei i lhaben. Wir schätzen den Gegner richtiger cm, af* er uns und unsere B'erbüirdeten. Und wenn man jetzt tm ß'mdlichen Lager die größte Not hat, das gesmikene Vertrauen ans die <cuhrniig zu beleben, so bat das Vertrauen der Mittelmächte aus Hutdenbnrg und Ludendorff sich nur vergrößert. Wir wissen sw frei hon dem Fehler der Ueberschätzuug unserer Kraft.

Entschloß nch nun die Oberste Heeresleitung bislang nicht zur großen Offensive tm Westeir, so wird sic sich'gesagt haben, daß vor alten Emgeir unsere G e s a nt t l a g e den e ii t s ch e i d e u - % cn«-2.£ r 1 !.!, 11 ~ an d e u och ii icht erforde r t. Den Aligrrffskrieg fuhrt unsere Marine mit geradezu vernichtendem uiiö durchschlagendem Erfolg. Auch ans politischen Gründen be ditneit imr ckerne Hals über Kops in Bewegung gesetzte Offensive Dav wäre -Würfel,piel. und das deutsche Volk kann den leitenden r führerit nur dankoar fern ob des hohen Verantwortnng^- gestihls für dre Erhaltung deutschen Btutes. Kleine Erfolge s vor unter ich im Rahmen des gros'.eu Ganzen auch das Vorbrechen mehrerer Divisionen verst-anden lvissen möchte, können wir jeden ^.ag haben. Kleinere örtliche Erfolge suchen urrd brauchen wir iuie um. dem Element des Angriffs Nahrirng zu geben, ohne welche^ schließlich ;ede, Verteidigung erlahmt. Aber Offensiven die nicht völlig ^urchgveisend sind und sein können, vermeiden wir bey , Vlulopfers müßte im anderen Falle ffeetS die Sicherheit kn's großen Erfolges stehen. Auch Misere Oberst Heereslertuiig versteht es, lme cinft Moltke, der ihr Erzieher war

aus den: Buch der Vergarigenheit zu lesen. Dev' Weltkrieg ift! eine iioch ungeschriebene (Peschchic, aber die Männer des Heeres, welche bei uns diese Geschichte machteii. lesen dennoch aus den losen Blättern des Tages heraus,was da kommen wird und was da kommen muß".

Höchstpreise für Gänse?

Wie schon melnach angekündigt, hat das Kricgseruährnngsamt nlinmehr Höchstpreise für Gänse festgesetzt. Hierbei ist berücksichtig irorden, daß der Handel mit Magergänsen in der Regel nach Stück-> zabl erfolgt, während die gemästete Ware in Form geschlachteter Gänse verpsundet wird. Die Preise für Magergänse sind zeitlich gestaffelt ilnd erhöhen sich beim Kauf vom Erzeuger (Züchter, Master' von 16 Mark im Juli auf 17 Mark im August nnd> 19 Mark im September und später. Ter Handel darf bis zu 2 Mar7 Zuschlag einschließlich der Unkosten ab Stall nehmen, so daß stch der Erwerbspreis für den Mäster auf 18 bzw. 19 und 21 McrrL stellt. Diesem Preise nnterfallen auch ausländische Gänse, tnsbe-- sondere die polnische Einfuhr. Die Landesregierungeit können nie-- drigere Preise festsetzen, auch da, wo es üblich ist. den Verkauf nach !r cbendgewicht duzuführen. Tie Preise gelten auch für die LieferlMg aus vor dem Inkrafttreten der Vervrdnuitg geschlossene Verträge: es ju so oft vor Preistreibereien im Gäns'Handel gervarnt worden, daß auf Verträge mit zu hohen Einkaufspreisen keine Rücksicht ge­nommen iverden konnte.

Für die Mästung kommt Heuer nur die Stoppelmast in Frage,

cht z.

da Körnerffttter nach Beschlagnahme aller Getreidearten nicht zur Deisüguug steht und auch Kartoffeln erlaubteriveise nicht werden

verboten irorden. Ter Verkauf lebender Ware nach diesem Zeit- punkte könnte nur zu vorgenanntest .Höchstpreisen erfolgen, ver­bietet sich also sodann von selbst. Hierauf lvcrden sich die Mäster und Züchter rechtzeitig einzurichten laben.

Die Preise für geschlachtete Ware sind mit 3,50 Mk. für lPfund festgesetzt und erreichen mit den Handelszirschkägen im Höchstfälle 4,25 Mk. in Gemeinden über 100 000 Einwohnern, 4 Mk. in anderen Orten. Diese Höhe und Abstufung war nötig, um insbesondere den größten Orten Gänse zuzuführen. Sie be­deutet gegeil das Vorjahr eine starke Preiscinschränk:rng. Der Ver­kauf von Gänsefleisch in Teilen und Fabrikaten aus Gänsefleisch ist nur zugelassen, soweit hierfür Einzelhöchstpreise festgesetzt lverden, was auf besondere Anordnung der Landeszentratbehörden oder der von diesen beauftragleu Stellen geschehen kamt; im übrigen tst der -veilverkauf untersagt.

Eine Reich.sbcsvirtscbaftnng der Gänse ist iricht vorgesehen, da ie nicht ausführbar erscheint. Dagegen ist den Landeszentralbe- börden jede Handhabe gegeben, um den .Handel zu konzessionieren, iln in Syndikate zusammenznschließen oder die Gänse in die öffentliche Hand zu bringen. Letzteres ist msbesondere für die pol­nischen Emffihrgänse geplaitt, von denen nach der Mästung vom Master eilt bestimmter Teil zurückzuliesern ist, der an Kommunal­verbünde. bzw. Landesämter verteilt werden soll.

Ueberdies ist der Schlußscheinzwang für den sstänsehandel vor- geschrieben, der nur bei Lieferimg mi den Verbraucher oder an staatliche oder kommunale ?lbnahmestellen wegfällt. Das Schluß- cheinmuster ist im Reichs-Gesetzblatt veröffentlicht. Es darf von jedermann vervielfältigt werden.

Die Verordnung will das Ziel erreichen, die Gänsemast mög­lichst aus die Ausnutzung der Stoppel zu beschränken, den wilden, preista-eibenden Handel zu unterdrücken und die Preise erträglich zu halten, ohne die Ware vom MErkt zu vertreiben. In letzter Hinsicht nirö namentlich die landesrechtliche Organffation 'des Gänsehapdels nützlich wirken.

besonderer .A.nzeige.

Freunden und Bekannten die traurige Nachricht dass es Gott dem Allmächtigen gefallen hat, am 7. Juli unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

Frau Ww. Rechnungsrat Job. Bette

Essen-Ruhr

infolge eines Herzschlages aus diesem Leben abzurufen.

Um stille Teilnahme bittet im Namen der Hinter­bliebenen:

Franz Bette.

eist ex*

für abwechselnde Schicht,

Gießener Hausfrauen - Verein.

J)onnersta£. den 12. Jnli, abends 8'/, Uhr nt der neuen Aula der Universität:

Vortrag

... des Herrn Lehrer Blankstiber:

können wir den Pilzreichtum uniercS deutschen Waldes unserer Volksernäbrung nutzbar machen?"

I* ilz wan«f ern ngen

sollen stattnnden.

Wer teilzunebmen wünscht, wird gebeten, feilten Rauten die ausliegenden Listen einzntragen.

___i Die Vorsitzende.

MNe BckMiltmltlhiliige» der §t«k>t Mßeil.

- l - 9m aeboreuen Laudsturuivftich tmtn der Stadt Gienen müssen stch am Itz. Juli ds. Js. vormlttagv von 8-12 Nbr n. nachmittags von 2 bis 6 llhr im altenRatbau-,. am Marktviatz zur Landsturmrolle melden.

Auswärts (geborene haben bei der Anntcldnng ihren (oevurtsschem vorzutegen. wr

Gießen, den 4. Juli 1917.

_ Der Oberbürgermeister: Keller.

> Auulejdnngett zu in Bezüge von Kleidungsstücken aus der Goel ^tistniig und bis spätestens Ul. Juli ivi? bei i cm ttadtlichen B rmcna mt, Asterweg 9, ein znreichen.

Die Beiträge zur land- und forsttvirtschattliclien ?- e I uf l flCn fJ C c? ,ri,aft Tl,v können in den nächsten 8Tagen noch ohne kosten an die Stadt kasse bezahlt werden.

der Stiftung der Friedrich Tcrtor Eliclcnte und am Ä. September 1917 219 Mk. Jahreszinsen in

ithnnn w UL 1 !- 1 cv 40 an verschämte Arme, ohne An­sehung der ?nellgion, zn vergeben

n.ea^ u \niriH das Städtische Arnienamt, Aster-

>l>eg ,t, vi-, oi. »jitli lid. >>s. eulgegeu. 5240

Giessen, den 9. Juli 1917.

Von Beileidsbesuchen bittet man abzusehen.

5234

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Gcmeindestenern mtd Kanalaebübren kann noch bis

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Dcicmnen, du: mit bev Snlilmin biefe« vieles noch im Kutfitanbe utib, werden biernnt nemnöm, öic Abanlie brf! äiim 14. Juli ati die Sladtkaffe entrichten. Pom q hI : fofÄn t f} ie J ^ur Beitreibung, wodurch Pfändungs!

Ä em ^ e "- Ueberwelfungen tm Bank- nnd Postscheck' verkehr muyen am 14. Juli bei der Stadtkasse ebenGM- gutgeschrieben sein, andernfalls die vorgesätriebeneti Bei- treibungskosten erhoben werden. '^roenen Bev

Gkenen, den 2. Juli 1917. d

Der Stadtrechner: Maser.

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