beroftcnÜTdit ber Io&& Arbeiterrat einen eindringlichen A u f- Vt:L 3 U -I 1 ii und Disziplin crn diese.n kritischen
^Urtarlschc Kongreß har sich ausge- tosl. ^serne .V,n1glreüer ttnd zu den Truppenteilen zurückgekehrt.'
Die italienischen Fahnenflüchtigen.
Köln, Hüi Die ..Kölnische Seitmiu" berickstel von der ^rruter Fron; .r ie Guenmnen auS alten teilen Italiens gaben ^an; ubereinittn,wende Mitteilungen über die Zustände in Italien. 7cuch diesen Auchagm baden die Unruhen von FahnenslEigen rerueswegs aufgehört, und der Negierung sei es bisher nicht gelungen, mit den Aufständigen fertig zu werden. Dazu kommen m>cd die erneuten, Unruhen in Trcwisv und Neapel, wo Lebens. ?E^uavpheit lEekn Neuerdings haben sich. auch mehrere Faim> n- Nöchrrg« n: den Äbruz.zen nericknnzt. und alle Bemühungen nurcrt ^’ r01 ^ zurückzilbrmgen. Die Bevölkerung mterftutzt dune Fahnenflüchtigen mit Nahrungsmitteln.
Zreigelelts bedient 1-aben, in Göteborg ein. Die Reise ver- ties ^rat:. Beide Schiffe waren mit Stückgut beladen.
. .^ h o l nt, 4. Juli. Nach Stockholms Tidnkngeu mek-
lchwedisch? Vizekonsul in New Castle, daß der schwe- dnme Dampfer „Germania" (1061 Donnen) auf der Reise Gotheuburg-Hull versenkt wurde.
Griechenlands
„ -o e *P * S^It. (WTB.) Lyoner Blätter nleiden ans ^rhett.' Ern Teil des Bureaus der neuen Regierung soll im Kmrmspalast nntergebracht werden. Der königliche 'Park soll in vffentlrcke Anlagen uingewaudelt werden. General Pa- ^ cr öur Disposition gestellt wurde, wurde durch Gbrteral KutojaniS ersetzt.
Die Unruhen in Amsterdam.
A m ite rd a m,, 4. Juli. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Nederlandsch Telegraaf Agentschap. Die Blätter berichten, daß im Ketten burg-Di strikt gegen Abend Auslchrettungcn ftattfanden Perschie- d e n e L ad eit wurden geplünde r r. Gegen 11 llhr abmrds ging die Polizei mit dem Revolver in der öanb zur Räu- mung der Straßen vor. Dabei wurden in der Cjleti Burger ^portfraat zwet Personen ernstlich verwmrder. In der Umgebung des Gemchemarktes kam es ebenfalls zu Zusammen Mehrere Burschen plünderten einige Läden. Polizei mb Mtlttär. bte mir der größten Geduld die Menge zum Dusetnandergehen benwgen wollten, sahen sich schließlich ae- nottgr, tcharf vorzugehm, da sie von allen Seiten bedroht und angegriffen wurden. Das Militär feuerte. Vier junge Burschen wurden getötet und eine größere Anzahl ver- wunoet.
^ ^ ^ m ' 4 WTB, Mchtüuttlich.) Die wegen des
'Eu im Laufe des Tages zugenommen, und .sber nick t allgemein. Das Organ der sozialdemokratischen Ar- ^?rlchvkt, yct.Volk mahnt zur Ruhe und Selbstbeherrschung und, verur.eilt die bisherigen Tumuhte und Münderuuqen. \m > a H^ t,r zu vereinzelten kleineren Zusamruenstößen
jÄ! Gruppen aus der Bevölkerung, Polizei und Militär ge- romm.," )wbn auch ge,chosieii wurde. Ansehnliche Truppen- .onungeutc und berittene Geirdarmerie sind ans der Provinz an- gekovimen. ^er Stadtteil, in dern es in den beiden letzten Nächten ^ultritten kam. ist abgesperrr. In den Straße» vatrv.iilliereii hottzc: und Soldaten
Die Versorgung der Gefangenen in Deutschland und Frankreich.
Berlin, 4. Juli. (WTB. Amtlich.) Die französische Re- gr^rtm ordnete an. daß den krie gsg e fa n g e n en und ^vilinternierten Deuts cheu in Frankreich n l m J itel,Tabakrn jeder Form, Toilette- artikel imd ArZneren aus den Postpaketen sonne ans ^ammcherrdmiFEn der Hilfsvereine nicht mehr aus- §.Eh^^org t werdeii. Sie begründet die Maßregel durch ine Äe^uptUA^, daß den in Deutschland kriege gefangenen . KErnterniarten Fvanzoseu der Inhalt ihrer Pakete ÄNZEkN werde. Diese Behauptung ist nicht zutreffend. Allerdings michte eine strenge Untersuchung der an feind- uche «riegSqesmiqe»« „7!d Zivilinkecmrrtr qenchteten P« Me anqeatbmi imnteii, da in ifiueit Anleittlnae» und Werk zentze zur -schädignng der deutschen Ernte und anderwei- trger Sabotage m großer Zahl entdeckt wurden. -Tie durch die eingehende Untersuchung der Post nnderincidlichen Ber- M,ernngen wurden irdoch soweit als möglich behoben Tic Regierung verlangte daher non der sran .zssrschen Regverrrng die Aufhebung ihrer willkürlichen Maß S?tfr* l Unb "ugLVrdiret, daß bis auf weiteres den fran- ^.. 6rviüesvirgenen dieselben Arten beschlagnahmt werden, eb^ipalls vor enthalten werden. Wenn diese Maßreael nicht ^ Tb MtJSpmmq der bisher gestatteten Brut sratrzösrsche Gefangene in Deutsch- ^Lrwagung gezogen. Die Aushebung der französü ..Maßregel wrrd in der Presse bekannt werden Bis EtM^Eäch-^ krirg^iMangenen und zivitinter-
Z^G^zn fenden ^
y f ? L r ' 4- w. (WTB. Anläßlich der in der letzten sestgestetlten met fackln Versuche bmi Kriegs gef au- S"-'-. das dent,che Wirtschaftsleben durch ser' Itörnng deutschen .Ergwitums tSulwtaqet schädigen mehren nch d,e tsnschriften, in denen ttLtsckMg^^-rt-ilt^ j.en, gegen die Nriegsger-rngenen, die bei der Aiistiibiuno lolater Sw-breckm, gesoßt wLben, gchs streimite ei,nn chrei^ teN-. Ä.on zuständiger stelle werden wir daraus dingewiesen d«8 °on den Militärbehörden recht^eittg dw entspskchend-n ..wnnalimen angeordnet worden sind, .»rieqsqemnqene die i.ch dee ermahnten Berbr-chrns schuldig machen werden auf? Itrengst«, gegebenenfalls mit dem Tode ^straft
Aus dem verfüssungsanstchutz der Reichstags.
^rlin, !. Auli. ATB. Am Verfassung Saas schütz kS' -ücichsragk's meutre bei der Bei terberatu.ua der Anträge aus vnnnit l urrp des R e i ch s t a g S w a l £ v e rfr t c s in den Bunde.s- Naaten und iu Cljaß^Lvthriugeu ein Mitalied der de»tsck)en Frak- non. es wewc innner wieder veraesjen. das; Deutschland im (^aen- {?“ 311 Zn wand imO an kr eich kein Cinl eilsftaat sei. Im übriaen liege cm Bedürfnis zu einer schleimigen Wahlrechts res o r kn nicht , ■ l r t ^°. r ^,1 J r i ttte r erklärte, seine Freunde im'irden die >vzzaldeinvkratisck-en Fon^nnrngen (Zmanzlgialwgreilze und krrauenw-ablreckr ablehuen. Cr legte den folgenden genrein- Mm«i Beschluß der beiden liberalen Fraktionen vor:
. Mit der an den Reichstanzler und den preusmcheil Minister- prasrdemen geriä i?te.n Owerborschait des Deritsckx"n Kaisers ist auch vcr Reichstag der Ueberzengung. daß nach den gewaltigen Lci- Mmg..u des ganzen. Volkes in diesem mrdufatrai .üriege nie das Klalwniral treckt in Preußen kein Raum nrehr ist. Wie alle Schich- pslichrbewußter Ausopforring an der glücklichen ^urchsudrung des geeealtigen Krieges nnttvrrten, iverden auch vw großen wirrickusllichen nnd sozialen Änsgaben. die bei dev: .ansgang d.^s Krieges und nxick e in Kriege zri erinlseir sind, d^r - ingclmsgsi-olun und ireiidigeii Mitarbeit des ganzen Bolke-s de durwn. yiersür aber ist iinerläßlicke Voraus-sewmg. daß die volle bürgerliche Gleichberechtigung in allen Bmwesstaat^i olme 4.^u-zng durchgesükrt wird. Dadurch rverden in Staat imd Reich machtvolle netce Kräfte für die (Arrsck-eidmig des Krieges sowie sur einen neuen Ambau des deutschen Lebens zur Eiitfaltnng ge dran 7 Mit formalislßch.m Cinirendungen und Verschleppungsver- wckeii komme inan nicht weiter. Das Polk wolle den gute.» Willen und möglich» bald Taten üben.
Ein nalionalliberaler Redner schloß sich den aügcmeineii Dar- legunaen des Forüchrirtkers an. Es müsse großzügig gearbeiret wmeen. Na» weiterer Aussprache äußerten Redner der Konscr- nruoen und des Zentrums den Wunsch, den Fraktionen Zeit zur Axn\ pvack!; Uttr die liberale Erklärung zu. geben. Daraufhin unter-- brach der Aurnyut; die Beratung und stellte zunächst den Teil- ■ £ m ■ - wc abgeschlossene Beratung betreffend das Wablrecht im Reiche ielt.
;SVli n ch ^' luli '****• M««»mtljch.' Am »ersaismlgr
ansichup. des Reichstags nwinte nach der Wiederaufnabnie der Ans wrache über die Dablreckdsamräge ein unabhängiger T o-- zial demo trat . die liberale Entschließung führe Kr keinem vernünftigen Ergebnis. Wie könne man dem ijeutiacn Preußischen ^'wtag die Wahlrecbtsreform Überlassen? Eiir k o n s e r v a t i v e r Redner führte aus. im Prinzip könne er einer derartigen Eiit- lchliewmg zusrnnnwu da aber die Cinzelftgateu. namentlich R-^Afreu. letzt letbit ku der Resvrmarbert seien, so sei die Ent fcknetzung pi-ell'Nck ' zwecklos. Die Ofterbotschatt sei auch lediglich nL ml Jf ^■ £rc ^rineide die Festlegmtg ans ein' be- Mmmt .* iiNimrt'ai. iE vermeprien Lottert würden in der ftauyN lad e nicht von den Mapeu des Volkes getragen werden. Ihre Ver teUung lwgrmid? aliv direkt ein abgefrustes Wahlrecht. Nach .urzen Uuswbrungen des zweiten Zenrrumsredners inurde die Ewneeung gezchlmwn Die Abstimmung soll am Freitag erfolgen, nackderu die »^ruktivuen Stellung genommen haben.
Der Aetteftennttsfchnß des Reichstages trat qm Mittwoch uackmirrag zusammen und es lvurde vereinbart rÄß m der Sitzung ani Donnerstag liach der Begründung der Kriegsfredrtr-Egc durch den ReichsschmvstkEär Grafen Roedern Au_ckrrackw itattnndeu. s.mdern die Sitzung abgebrochen werden soll ik Aus ip rache über die Kredit Vorlage soll erst bei der zpzeneu Lefmig eroslgeu und mit der allgemeinen Auchprach' ^'5 aupere und innere PRitik verbanden vccxhtu BV.nn i'tete gro»c Debatte, m der walu scheüiCch auch; der Reid>chanz4er öas Worr ergrrrwn wrrd, begiMWl soll, hängt mn derr Beratungen NU HuAptvEupo des Reichstages ab, der scim DerhEulNAM noa uichi. beendet hat. Am rrreitag wlleil die Anträge des Ver° M,,u«gsaEchu,ses, so reck sie im Teilben-chi Vas Mg Dr Mnlwr- McnnngM bchm?delt weödru, ans die Tages.,rd,rung gesetzt werde.:
w 1 ’- ^ * mc acgemvvrtige Tagung mitte uackchekr Woche beendet fein roiod.
A n f die 6. .Kriegsanleihe, dereti Gessnitergebnfs nunmehr auf I1122(^600 Mk. festgesteüt ist, sind rn der Beilchtswoch.e 118,2 Millionen Mark neu ein ge zahlt wor- bat, io daß nunmehr 12032.7 Millionen Mark gleich WB Prozent des endgültig bekanntgeaeüenen Zelchnnnasrestt'l- tat^ erngozahlt sind. An Kr-egsanlviheüarlehen sind in der Gerichts Woche 48 Millionen Mark geiväbrt »norden, und der Betrag der insgesamt für die Zwecke der Eiitzahlungen auf die h. stTic<i*i}iiieifw yergegebeneir Davleyeli beläuft sich nunmehr au, 3323 Millionen Murr gleich 3,10 Prozent des roll beza hlton Anleihe neirntvert es.
Ans Stodt und Catid.
® t«Ben, 5. Juli 1917.
Lebeirsmittel.
WL.
A-K%X^'l •*« ^nnamni
H=
A m t l i ch e P e r f o n a l li a ch r i ch t e n. Am Mai d« xf: )v , ul ^ c der Erfenbabn l!uterafirstent in der Hessisch Preußischen
Seekrieg.
Revc U-Boot Erfolge.
Berlin, 4. Juli. ^Amtlich.) NeueU-Boots-Er- iolgc rm Atlantischen Ozean unä in der Bis- cava: o Dampfer 4 Segler. Uni« den vernichteten ^ * 0 Q^ r £ UÖCn ^ U ‘ a,: bet englische Dampfer Xcvwt- ^ rr auf dem Wege nach England, Rahan-
, :: !. normen,, der Munition geladen hatte und fast glerchzemg mit der ü.orpedode£ouatwn in die Luft flog ein grvMr bewaffneter Dampfer, an»ch)cinend mit Erz lad nng aus
ä? e "”“ :
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
*
ViÄ* L «äsias U
getegrnhetten ist der dänische Schnoner Seabie" ^ ^ch>'^>and nach Schottland mit einer Ladung gesälz«. ^r .verrnge unten-oeqe war. am LZ. Junr von c nem deud ^ U^wrw-boor versenkt worden, t- ''E^ional oidende" meldet, trafen gestern abend
d« ersten beiden ichweduchen Dampfer, die sich des deutschen
.. . : . _* ■j'>juiuutui u>nri , v soi, iimc'.' o01 jt e 11 0 o m r r r,,
fäW ..0. aus Anlatz seines an. 18. Mai ds.Js. «solgw7"us !^»'« °?E.^"S^aat^wWbatz!irnenst das Mlgemeine Ehren pichen mit der .^u;christ- ,.^-ür treue Arbeit" verliehen. _ Der
Xr K r V " 1 " \ u juminj, eem nagnm.irtcr Picker I b r i a m Ei'.roack und dem Bahnwarier Philipp Porth ?u B-Wenbeim .Hennch-Preußjschen Eisenbahngemcinschast^ au« An' lgv ihre: am 1-Äntt dsIs. cnoigten Versetzung in den Ru de stand Erlichen Ehrenzrrckien mit der Inschrist: „st-sj,- treue Dienste'
" Die .Hausschlachtungen im Winter 161748 r l,t 77 r rtBWn «''«rerenden Gerüchten — Nicht t-eabsichti», die hausch-tacktunseil nnihrend de? tomnie„d-n Wintern ,u «rb'eten -ti- Eciichmmmij, Hot»« kann iedva, nach r- >,, Ms,.z ordnung über die Reaetuna des iTleischverbranchs m»,, ' Mai foi 7 nur dM'N erteil, werde,,, wem, der Sewstoechorgrr ein TLrr da« er nach dem 30. September 1917 schlachtet, mindestens dre, Monate m ,erncr Wirtschaft nehalw» hat. *
** Anonvme «nzeiqen. Zuschrift«, vhnc Unterschrift mit El«sen der verschwdenm-n Art Insten walrch in n* v ö S den verwnedenwn Stellen ein. Bestmvees die vnlitärischen Horden werdet, nur allzu rerü lich mit EiMLiiinwaen ohne imtcnrfiTt« bedacht Die Briefs»,eib'er bcllagen sich Ätt alle mT lrchen sachm. Manchmal haben sic recht, oster haben sie bitter S“. haben fte recht, daun erwerben sie sich ein Verdienst auf Unrutrazl'ch'wnen amwerdam gemacht -zu haben, deren Abstcltnn, den Behörden ermöglicht ,v,rd. Tann ,st aber auch „ich, einzusebn, weshalb siennt ihrem Namen zurnckl, allen. Denn wer seinen Emm QNgibt, erhalt MM nnndesien als 2 lntmori ein üöilick^ schreiben und ^rt die Gewahr, dem seines
wird. Atumymr Anzeigen daggg-en Häven gar keinen Zweck, berat Jte wandern fast ausltahinÄv's in den Papierkvrb. Verlangt es erniiral der Inhalt einer solclfen Mwnpmen Anzeige, der Sacke nackzugehen dann ist es doch gewiß keine Freiwe. nscht M ivissen- wo.^- dre Bnchtlldigung stammt. Stellt fick bck der Nachprüftmg der Inkwlt als tnizukrestend hermls. dann sind solche anonpmen An- ' zergen keine vaterbütdische Pslickt. sondern ckure Gemeinheit, die mr d:e niedrige Gesinnung der Einsender spricht. Darum: Hat jemand vlnlaß z« Magen und Beschwerden bei irgendeiner Stelle^ dann trete cr mit seinem Namen lferans, er darf der gewissenhaften Nachprüfung und vertraulichen Behandlung sicher sein. Anonpmc ..nzrsgen aber halte jeder ansrechte Deutsche unter seiner Würde! ^ .' E t rt beherzigenswertes Bauerntoort a n die
t a d te r i nnr n. Die. !rei blicke Banernsck-ast des Salckammer- gutes enützt^nülfende Ma'hntvorte in der „Linzer Tagespost": ,,' 0 >emt dre ^ommersrischler und Städterinnen zu uns kommen, wviletz wir ihnen gebetk, roas nur lmben. Es ist leider nicht allzu riel hoffentlich nimmt alles ein gutes Ende, und ivird der Oü'gensatz. zrmfckjen Einbeimisckvn und Fremden nickt verschärft. Oomm». mcht m großer Toilette, nicht ansgerechnet in „weiß".. wo setzt dw ^nre w teuer ist. Aber wer Gelegenheit hat, die Bauernseelo zu lsevoachren :ind näher kennen zu lernen, »vor da sieht, ttne der Elwßoater zum Pflug eilt, »veil Sohn :md Enkel im Felde stehen, und die -.andfrauen Uebermäßiges zu leisten gezwungen sind, der nwltz. dap ducke Toiletten aufteizend aus das Landvolk wirken, -j.arunt, liebe ^tadterrnnen, nehmt euch vor, in der Sonmier - trume moalicküt -.wmig, oder, mxdy besser gesagt, gar nicht auf- > emniien. ^ Weder m der Toilette nock- im Benehmen.
- R ' t» p i e l ha u s, Bahnhofstraße 34. Nach allgemeiner cknsjage tst H^chV Porten in ihrem Lieln-s- und LebenSdramn ' y’% .i w,1c Apbrbach und tu ihrent brchbelmmten Lust- »mel .'i:n der Alm da gibr's loa Sund unerreicht. Dre Borftihrnna nndet nur noa heicke irnd nrorger: statt Erstttasiige Künstler'» Mxm?,erk nnttrnutzen die Anffülmung.
^** I m H o tel Fürsten ho f ^Gießen. findet heute, Don - nerstag, ein ckonzert imter Mitwirkung des (fe sangslmmvriste>: V. Müller statt. Lamstag und Sonntag im große:: Saal gibt das Remnannck^nartett ein Gastsviel mit reichhaltigem Programm ^:eke Anzetge.
S ^ ^ K r e i s b l a t 1 Nr. 111 enthält Bekairnttnachirngen nl>e:^. ",lbtatz von .üalisalren. — Erntevorschätzumg im Fahre 1917 Verbaus von Wintergerste. — Erzeugerpreise'für Obst. — Ge^ fanden: Verloren.
Kreis Schotten.
Fc. Schotten, 4. Juli. Das Kreis amt bat eine Nachprü« suna der ErnteftächenerHebung vom 15. bis 25. Juli d. Is. <in* geordnet, da der Unterschied zwischen chr und der Erhebung über die landw:rtsckasüicke Bvdenberrutztmg im Ja vre 1913 in vielen ttmtteii. ?o grop iü. daß die jetzt angegebeiw Bebcnumgsftäche nicht als richtig angenommen lverden kann.
Hessen-Nasslw.
: B : e d e. n f ops. t Juli. Gegen zwei hiesige Einwohner, cmcv Metzgennerstec und einen Viehhändler, ist gerichtlickte Unter- nrchnng emgeleüick, tveil sic im Vrrdachtc st-ten. heimlich seit längerer Jett Schweine und Rindvieh geschlachtet zu habe::.- Was von dem mein: Ofc«** über die Sacke alle:- .vattr ist, mib- n .^'chr^rl-nckliing ermben. — Die Sanrmlungdn für die' u - B o v t' ^ den de ergaben hier insgesamt 2655,91 Mk.
— a r a n f s n r t a. M., 4. Juli Die diesjährigen Boljucn- pi.nie zeigen gegenwärtig eine. Spamiung, wie sie wobl noch nie-' mals vorhanden gewesen sind. 'Ii: FrÄnkftirt kosnck das Piano bis'
UNriMvegl . , ^ wuiiuvi. iwti l.Tu 4 ?i,u^i;uL mwtigrr,
mr . 2 P h. geben die Hombnrger ihre Bohnen ab. Uitb in Mainz kann inan das Pfund bereits für 30 Ps. erstehen. Zwischen dein .Marnzer saatz und dem höchsten Frankfurter Preise klafft demnach e:n Unterschsted von „bloß" 333Prozent.
, - ^^auksurt a.M., 4. Juli. Dar Ju l i-P fe r dem a r k t des Landwirttckattlicken Vereins war mmewöhnlich stark mit Pfer- dden beschick:: auck> der Besuch von KäuseNi, in erster Reihe. Landwirten, war sehr rege. Die lwhen Preise ließen znnächi't rechre KauNilst mcht airftomnieu. Was jedoch als gutes Material verkauft wurde, erzielte riesige Preise. Später gingsn die Preise etwas herab. Auch für die mittleren :md leickiersn Wagenpferde und dn zMrmck <mctffortnvr>i Tiere ztm: Selbstkuffchieren legten die Kaujcr beachtenswerte Summen an.
ra. Usingen, 4. Juli. Seminaroberlehrer Vahlbruch wurde zum 1. Oktober ds. Is. zum Königs. Kreisschulinspektor b<fordert und nack' Kvlmar sPosen' versetzt.
-- ^ i-T., 4. Juli. Am 1. Juli befand sich die
'Vv.gerstelle des ^ckirtzbezirks An:hach 100 Itzttwc :n der Fmnilie des Försters Mehl. In diesen 100 Iabrrm ivurde das Amt nur vom Großvater, Vater uiid Sohn rurunterbroel en verwaltet.
Gevrchtrracrl.
Das Urteil im Pwzeß Krrpfer.
Berlin, 4. Juli. (WTB.) Der Prozeß gegen Frau Martha .. upfer nmrdc beute in später dlbendsttind? vor dem Scha'nr- gerickt am Laudch'rickft I zu Ende geführt. Die Geschnwronew be, atzten nach Inngever Beratung die Schuldttage,: nach schwerer Urttmhl'nsälschung. nach Konknrsverqoben und nach Betvilligung miibrrrrder Uinstäride. Der Staatsanwalt beantrag:' eine l^iäug- N'sstraic ixm 5 Jahren und 3 Bdonnte,: und ;eim Jahren Ehr- vEust. Das (Berich: erkannte auf 2 Jahre 5 Monate und 3^ Ta ge Gefängnis, und wfmetv davon 5 Monate und 3 ^age auf die erlittene Unrersuchiingsbasr au.
Berlin, 3. Juli. Im Prozeß Kupfer wurde die Ztmgen-' veriie.lckiiuiig fortgesetzt. Kaufmann Rudolf Drrwer lfotte istr sich und einige BekMUtte 200(M) Mk. erugezaw: und nur die persönlich gegebvitcn 30 000 Mk. zurücherl^lteu. Der Rentner Frin .Lchröder gehörte zu der Gruppe des Oherleutnauts a. D. B'wdc in ^ Donzig, hat durch diesen vom August lns Dezcvidm 1916 .50 000' Marr ev.kgezahlt, dann aber nur N 012 Mk. ziitttckerhalteu Bei Fräulein Anna von Strantz-Wi'lnwrsdors fragte Frau .Kupier telephonisch an, ob sie bei ihr draiikatiscken Unterricht nchmric röittw. Frau Unpstr lmbe aus sie in jeder Brzietznug einw, sehr an- ^ genctzmeii Eindruck gemachit und ihre Sttindru ernst aeuommen 5^e Zeugin hat .zwei- bis dreimal gesellsck>aftlick bei Frau Kupfer verkehrt und memals den Eindrtick gelm-bl, daß irgend etwas Uu- gehöriges vor'.am. Es sei bei ihr sehr solide „ich korrekt z-mp - .mnge,t. alles stabe .den Eindruck eures gut bürgerlich gesilhrreich »austatts geumckit. Obrflercki Frau .Kupwr imrßte, daß sie ;tic' Zeugin) glanzende Bez:etzuugeu l>al*e. habe sie doch nie auaeregt :tzr aus dwseu Kreneu Eurzalster zu vcrststgssen. Tie Zeugin selbst hat nur eine kleine Einzahlung gemacht und das Geld' ziemlich voll ziirückertzaltcu. Der F-abrsimit Ludwig Fleisckmanu ist durch F:a Wille auf die Angeklagte ttufmertfem, gemacht ir^tö-en Obgleich er icklechte Auskunft über Frau Kupfer erbielt Hai er sich t^ck beteiligt. Er berechnet seinni Vertust aus 19805 Mf Lr. H. Wcgencr-Holeusee, der dureb Kraul 1-eil ant Erscheinest als Zeuge mrchtndert ist, wollt« nicht geschädigt sein. Der Kan-' kursverwalter erklärte dies dadurch, daß nach seiner Berechnm:g f \ .»I 190 Mk. cuw*m und zurttckb.ckmnnmi lwt doch
labe er a^'1 nach Gewiurle -?ou <>O0O und 7000 Mk. erbLtteri
Nack'. Ansicht des ^achverstcktdigen habe der Zeuge 15_‘*0000 Mk
^rdicm und s'ck> auch bereit erklärt, sich ,ueaen der Gewimtö
Ter H-ge> De. Richaro ^röde: lxrt 275000 Mr. bar gegeben und, wie Freu, Knpstr m= gibt, verloren ^ n
Me iitebe Misichlichlich mtz m (f- rtt w=
mit« >M «Tiinhintflcn -nisqrsüllt, ifte ^-ran «htpfn- mf,V= nwrt nattf ate chr die ZemMit wurde, das; sie siel; aue den; drvbenden MinMM mir rottot fomrtv, lunm sie auf wirs- £* «brkSe 3fl|fJJW aummen «Mente. Sic Wtr, »io sie bchmnftoo, wmi brrfo «nrnbimsot perfekt gemerven w>irrn. sch mit rüren «lm'bmern verlchtsit verglichm und die siälschunqen svwrt oemdm. Es ftmrtxft sich um die chründuna einer siieftre
schmelze. Au dieser ,var Ingenieur
i ^nof>r> vv ‘iT wtJMC Dr. Marr-Düsückdors mit
loOOÖO Uif ani d:c Angeklagte mit 100 000 Mk bcteüiat X tc ^ veite GrmMmg roar das Schnrclzivert Fcrvojiliciunl m ElversingM, Ln dem als GesÄlschrfter deteiftgr waren: der Gene-


