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P” 0 * 1 ^ 1 , ^OTitmct^witandS Statue, Dr. Marr, Geb
OL<n-reg«L.mgÄrat,^m^ and- die Angeklagte. Das Endergebnis dieser Grmrdung nt, twn diese q^tt ffamerte, maltrnib die Auge- k^te, welche du' mimi Baranschammgen ans die Griindungs- vU»talcen genradck lfatte, niclut einmal daran beteiligl ist. ^ie beiden »auMengen -U\_ Mrrx urtö Eassirron-e sind bis jetzt noch ludM zur stelle. Es svll der Beesnch cnnnnchl werden, durch "tzva.ppNche Anträge m Wien bzw. durch die Polizri in Dünet- don diese Zengen herbtckzuschLffm. .
Uttivevfitäts-N«Hchricbter^
Berlin, 4. Juli. <WTB RiclMmMch. Wie do^ Bert Tageblatt-' nerrchtct. M der Leh-rsMhl 2ldolf Wirers an 'der Uni- nerutak Berlin letzt neu besetzt worden. Die Professoren Hermann S^m°ch-r und Stntfr Sembort jW [S“f5“
Ein vrrtzüngniSvaller Brückrncinsturz.
Berlin, 4. Juli. Priv.--Tel.) Nach einem Telegramm der „Boss. Ztg." ist heute Triff* auf dem Bahnhof Wittdnbergse die ctiwi hundert Meter lange Hvlzbrücke. hie über die Gleise der 'Berlin—Hamburger Bahn führt, WsantmengeVrochen. Man nimmt an daß ein Güterzng, der nnf einer Lore. Bagger trug, gegen die Krücke stieß. 6 5 Petzsvn en wurden verletzt, teilweise schwer.
Ein Aufruhr in St. Louis.
* A m st er d a m , 4. Inli. lWTB.) Zu einem Aufruhr in
m°? t5 (Jlltnrns> meldet Reuter: Fünfzehn Mger wurden b
der flucht aus den brennenden Häusern von Wrißen getötet. Der -Schaden wird au: .8 Millionen Dollar qesckmtzt. Dreihundert Weiße wurden verhaftet.
*
* N o t j a h r 1816/17. In einer Monats Versammlung dee Kasseler Geschickes Vereins !xtt Rechnungsdirektor Woringer -an der Hand von Auizeichnuttgen seines Großvaters die in Kur- "bei'sen im Fahre 1816 herrschende Teuerung geschildert und die dagegen von der Regiermrg «telrvftenen Maßregeln, die vielfach an die Jetztzeit erinnern. Sckfon zu Beginn des Jahres 1816 -nraoen die Getreide Meise gewaltig gestiegen, weil ine vorhergehenden Jahre nur geringe Ermen gebracht hatten. Man glaubte aber', die Trirerung sei durch rmrcherischeu Zwischenhandel entstanden und ferner dadurch, daß die Landbmte in Lrwartmrg weiterer Preissteigerungen ihre Borrate sc sichelten. Es tvnrde deshalb angeordnet, daß jeder, dessen Getreidevomäte den eigenen Bedarf überstiegen, zum ü'tgeümen Marktvreis an ihm von der Regierung bezeichnete
' Permneti seinen llebwickuß zu verkaufen halnv Aber diele Maß- ^ regel reichte nicht aus, als unaufhörlicher Regen im Frülßahr und 'Sommer 1816 eitle völlige Mißernte brachte. Das Wenige, was nbardauvt geerntet wurde, ivar mit gesundheitsschädlichem Ihr T&ttitt gemischt. Nun griff die Regierung «ch kräftiger ein. Es wurden Noyreickwr errichtet, aus denen ,ui müßigem Preise Getreide an die ärmere Beoöllerumg abgegelwn wurde. Diese Not- sveicher sollten von sänttllcken Grundeigentümern, die mehr als ihren Bedarf geerntet hatten, gegen einen festen Preis
gefüllt tonten. Aber auch dies reichte nicht aus.
Die Kapitalisten wurden -ur Hergabe unverzinslicher Tarieren. Leme vlme Kcchntal zur Hergabe kleiner Beiträge als Schenkung veranlaßt. Mit dem so gewonnenen Gelde wurde Dstseekorn besck afft, twlches freilich erst wir spät ein traf. Die offen tttckelt Kassen igal^n den Gemeinden zirui cheicden Zwecke Vorschüsse. Die 8öot ereeickcke tuotzdem eitlen hohen Grad. M<m begann Brot mrs Kartoffellmchl mrd Eichevmvhl zu backen. Sllppen- «ruskalten zur Abgabe von RennfrnHschen Suppen an die ärmere Bevölkerung nnnBen gegründet, wozu Kurfürst Wilhelm I. aus eigenen Mitteln erhebliche Beträge zrlschoß. llnr Arbe!tsgelegenheit xU schasien, an der es auch mangelte, begann er tuttt dMit Ban der iäugü beichchsfewQt .Artteubnrg. GlldlKicherroeise fiel dann auch che Ernre de-- /latzres 1817 fahr guck ans. Die ersten Wagen neuen Kvrn-s, die die Oekonomen Ulrich mch Dnsset vor dem holländischen Tore am 5. dttignst 1 817 nach Kassel einführten, wurden von der gesamten. Geistlichkeit nzrd der Schuljugend tu sestlicheml Zuge durch die ganze Stadt nach der großen Kirche geführt, nw ein Dank- goleesvünsi ftalttand.
* Ein Verein der Barfn ßg än §er. „Man muß aus der Nor eine Tugend machen" — nach diesem FKundfatze schlägt eill Mitarbeiter der ,.^Etdsvalls Tibning" die Grültdunq eines Dereills vor. der nach seinem Zwecke der herein der Barfuß- gänger" ] eißeu j^Ü. Jederrnann, Männlein, Weibleur nnd Kinder, soll irack, den Satzimgen des Bereins anfgerwntmen werden, sofern er sich verglichtel, barfuß zu gehen, nnd der geistige Vater des Vereins braucht nicht viele Worte zu nvachen. um die ßebexnot in Sundsoall wie in ganz Sck'wede'n imd anderen Ländern) zu be- schvriben. Dafür ist er umso beredter bei der Schilderung der ge-^ mndieirFchett Vorteile, die das Bariußgehen mit sich briit<?t: Ver- besserrmg der Haittatmnng, Abhärttmg nsw. Nack den vorliegender! Nachrichten scheint er zu hoffen, einen Verem der Barfußgänger zusammcnzubringen. der über ganz Schweden verbreitet ist. Allein er fd»ctnt nicht bedacht zu haben, daß man für Leder manckierlei Ersatzstoffe zur Herstellung von Fußzeng verniendet, imd, was wohl noch mehr ins (^Ewicht fällt, daß das skandinavische .Klima im Winterhalbjahre irickst lresonders zutn Barfnßgehen verlockt. Für den Svmrrrer dagegen dürfte das BarfußgelM tatsächlich ganz bequem nnd angenekun sein.
* T c „n e u l r a l e" Kjr i e g s h n n d. Ms Lebensretter eines verletzden Tvmrnns wirkte ein Hund, der sich ^rventvrl" zeigte, indenc er stets zwischen cineru errglischen urrd einem deutschen Schützengräben hin- und herlies und auf beiden Seiten gute Freunde hatte. Wadi einem Gefecht zwischen den peinlich nah aneina udergeschobenen Gräben, so erzählt „Tailü Ehronrcle", war ein englischer Soldat verwundet ans dem ^vis-Äengeländ^ liegen geblieben, nnd sein Sd-m-erzgestöhn tourde bis in den englischem Graben hörbar. Da
jchrreb der Kommandant des Grabens auf einen ZetM- Wollen Sw uns gestatdit, den Mann einzüholeu. da er sonst "stirbt'^" Der Zettel wurde an dem Halsband des Hundes befestigt und von dein Lier m beit deutschen Graben gebracht. Gleich darauf kehrte der Hund mtt einem anderen Zettel zurück, ans dem die Worte Ilanden: „>ch, wer geben Euch 5 Mnuten Zeit." Das Retttmgs- werk wurde innerhalb vier Minuten vollbrackst, die englische ^ck'utzengrabenuiannsdiaft dankte'dem Gegner durch Hochrufe, und donn gmgen beide Parteien wieder au ihr KricgsgesckM
m n ^ ö - n inAmerikanicht kaufen kann. Als eine S Jorfer Zeitung vor 100 Jabren einen Tarif der lauferrden Pi-et,e der' in '?!merckä meistverlangteir Waren aufstellte, machte sie noch folgenden lmmoristifchien Zusatz, der uns allerdings heute zum großen Teil recht wahr erscheint: Ehrlichkeit — fehlt seit einiger Zeit, Vaterlandsliebe — nnrd nicht verlangt, Befcheiden- l-ett — t,t nnr noch in verdorbenen Ued-rresten in alten Läden zu haben, List tst im Ueberfluß da, wird ab>w nicht verkauft. Höflich- kett — lehr teuer, und wer welclie hat, sdieint sie nicht in den all- vememen Handel bringen zu wollen. Verstand— selten, aber nicht m Kredtt. SLmdal — wird nicht öffenttich verkauft, den Handel damit haben sich die Monopolisten Vorbehalten. Aufrichtigkeit — ist außer Mode irnd verbleibt in den finsteren Ecken der Läden.
Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die RÄ>aktion dem Publikunr gegenüber keinerlei
Keramwortuug.)
Zur LebcnsmrtLelvcrsorgung in Gieße».
Als kürzlich iin Lebensmittelaint die Frage erörtert wurde, ob es nidck geraten sei, die Magermilch, die wir jetzt erhalten, zu Käsematte zrc verarbeiten, erhob der Hausfrcrucmverein dagegen energischen Widerspruch. Daraufhin ließ das Lebensmittelamt den Plan fällen. Daß der Hausfrauen verein von der Sache erfuhr, ivar lvohl Zufall, ohne den der Plan leicht z-ur dhnsführnng gettnnmen wäre. Dieser Vorgang legt es nahe, den auch anderwärts beschrittenen. Weg hier in Gieß-m zu gehen, und dem Lebensmittelmnt einen ständigen, aus dem .Hnnsfranenverein zu ivählenden Bcirat zu geben, mit dem alle für die Hausfrauen wichtigen Maßnahmen vorl-cr zu beraten ivären Eine solche Einrichtung würde auäi nod) rudere Vorterlc bal u. Die Berordnungeir ivürden dam: wohl so abgefaßt werdeii, da jjiio für die Hausfrau sofort verständlich ivären, was jetzt nicht immer uitrisft, und namentlich hätten die Frmwn Ge- legenheir, ihre Beschiverden an geeigneter Stelle vorznbringen, und Vorschläge zu ihrer Beseittgnng zu macl^n. So mancher unnötige Weg, nnd so ntanches unnötige Warten könnte in der Tat wohl griparr werden. Jedenfalls hört man zurzeit recht häufig die Ansicht, daß die Behörden sich kein richtiges Bild von den Schivierig- Vciteit, mit denen die Hansfrmien zu kämpfen haben, nvachen, nnd daß doch/ manches ohne allzuviel Blühe geändert werden könnte.
Die weitere Durchführung des dargelegten Gedankens würde dazu führen, .Kainlenke ans der Ledensmittelbranche ebenfalls znm Beirat lieranznziehen Jetzt ist die .Klage wohl allgemein, daß die Behörden sich die Kenntnisse der Fachleute nicht ausreichend zunutze machen, nnd ohne ihren Rat Verordnungen erlassen, Nahrnugs- mittel transportieren, anfbewahren usw. Die Klagen des Händlers beeinflussen das Publikum, und wenn einmal etivas verdirbt — nws fraglos vorgekvmmen ist — so dient der Himoris darauf als sehr gttvichtiges Argument gegen die Zweckmäßigkeit der Anordnungen insgesamt. Unterstehen die Kkährungsmittel aber einer sachgemäßen Könlrolle, so ist, soweit airgängig. den Beschwerden die Spitze ab- gebroden. Die io überaus ivichKge Kartoffel Versorgung steht vor der Tirr. Sie soll noch mehr zenttralisiert werdest, als früher. Desto größer ist auch die Gefahr des VerdcstbenZ. Hier gerade könnte eit: Beirat der geschilderten Art in der Tat außerordeittlich segensreich iviöken.
Wöcherttl. Aeberftcht öerLsvesfSIle i. Ä. Stadt Giche«.
2b. Woche. Vom 17. Juni bis 23. Juni 1917. Eimvohnerzahl: angenonrmen zu 33100 (inkl. 1600 Mann Militär) Sterblichkeitsziffer: 29,85'/^,.
Nach Abzug von 13 Ortsfremden: 9,43°/,*,.
, Er. Kinder
ES starben an Zus. tm, Leben», vom 2 .
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Angeborene Lebensschwäche und Bilduuqssehler
1
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1
iS. Jahr
Masern
1
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ander. WundinsektionSkrh.
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1(1)
Tuberkulose der Lungen
1(1)
1 (1)
—
Lungenentzündung
1
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1
Krankd. der Atmunasorgane
2(1)
Kl)
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1
Krankff. d. KreiSlaussorgane
2 (2)
2(2)
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Geffirnschlaq
1 (1)
1(1)
—
—
anderen Krankheiten des Nervensystems
IM
MD
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Brechdurchfall
1(1)
—
Ml)
—
anderen Krankheiten der Verdauungsorgane
4(3)
4<8)
Krankheiten der Harn- und Geschlechtsorgane
1(1)
Kl)
Krebs
1
1
—
—
Summa:
19(13)
13(11)
2(1)
4(1)
Dnm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von austoärts nad) Gießen gebrachte Kranke kommen.
Bervffentlichung des Großh. Kreisgesundheitsamts Gießen.
Attdizinalrat Tr. E. Walger, Großh. Kreisarzt.
Witterungsberichl^
(O e f f e n 1 1 i d) c r Wetterdienst.)
Wolkig, meist trocken, warnt, Geivitterneigimg.
Meteorologische Veodachtungen der Station Sietzen.
Juli
1917
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Höchste Temperatur am 3. dir 4. Jttll 1917 --- 2b,4' C.
Niedrigste „ * 3. „ 4. , 1917 -f 13,1 * C.
Niederschlag: 0, mm.
Letzte Nachrichten-
Hmdkildurg und Ludendorff.
W ü x b b u r g , 5. Juli. (L. A.) Dein t^eneralfeKttnar- schall v. Hindenburg nnd Geueralguartiermcis^er Ludendorff wurden auf der Durchreise duvch den Bahnho^ Würzbnrg von mehreren Tausend Personen lebhafte K nikögebungen dar gebracht.
Tie russische Offtinioe.
Berlin, 4. Juli. Ueber die russische Offensive schreibt „Ekstrabladett' vom 3. Juli, daß ihr kein besonderes militärisches Interesse beizurnesse,: sei. Der Sch»r>erpn.nk1 liegt auf politischem Gebiet. Die Offensive ivar nützlich mit Mck sicht auf die Alliierten, deren Forderungen bedrohlich hart geworden ivaven.
Meutereien der russischen Oftseeslotte.
Berlin, 6. Juli. In der russischen Ostseestortt' soAeii neuerdings ivieder stcvrke Rterrtereien vorgekoinmen sein nnd im italienis eben Heere tvnrde irr m entern den Truppen teiler der zehnte Mairn erschossen.
Rußlands Finanzen.
Bern, 4. Jrck:. :WTB. Rübtvmtlich. Der Petersburger Korrespondent der „Morningpcht" äußert in enreui vom 28. du- ttCTt-ert Bericlite die sckchn'rswu Bedenken über Rußlmlds Finanzen Nisi) führt !u. a. ans : Bei Kriegsausbruch haben die Papterza humgs- mittel 100, bei Sturz der zoristtschen Reg^nring !000 Million«' Pfund Sterling betragen. Wächeeiw der drei ersten M»nate des neuen Regimes sind bereits ivertere 260 Millionen: Pfund Sterling ausgegeben nwrden, und neuerdings werden wüchenttich 26 Mill. Pfund Sterling in Umlaut <iesetzt. Infolge der geivattigeu Vermehrung des Papiergeldes f>at der Rubel 80 Prvz. seiner Kauf- traft verlöreki. Ter ausländische Rubelkurs ist kein sicheres Kri- teriun: mehr, da er nnr durch drakonische Maßregeln aufrecht erhalten ivird.
Ein rlruer Kriegswiltter?
Berlin, 1. Juli. Pariser Fonrnalisreil, die Bttnani nach seiner Rncktehr ans Amerika spräche;!, erzählen, erst istn Frühjahr 1018 könne man mit amerikanischer Hilfe rechnen. Man müsse daher die Oeffentlichkeit auf den neuen Kriegs minier vor bereiten. Es solle desi/alb zunächst das Vertrauen ans die Hilfe Amerikas krästtg gefördert, jedock noch nichts tcml werden, daß die verbünde-tei: Regierungen tatsächlich beschlossen haben, den Krieg bis ins nächste Jahr fortMsetzen.
Eine ErkenntmS.
Berlin, 6. Juli. Fm Ausschuß der franchsifchen So- ziallstenpartei warrtte der frühere deutsche :steichstags- abgeordnede Wettl davor, sich auf eine Mstinrnrung in Gl saß Lothringen über die Zugehörigkeit des Landes einAulafseii. Eine solche Absttmmung bönne leicht zur Fckstge haben, daß Elsaß-Lothringen als ft^cruzchrsches .KrrsgSziel ausfcheiden hvürde.
Stimm:!ngsnmfchw'.mg tn England
Berlin, 6. Juli. Zu den Anzeichen twm einem sich in England vollziehenden ^tinnnungsumschwung wird irr der ,W. Z." die veränderte Haltung des Blattes'„John Bull" gerechnet, das bisher eins der ärgsten narionatisch'chen Hetzorgane war nnd nun offen ins Lager der Oppositton übergegangen ist. Die Regierung trete, wie das Blatt sagt, dein Volke immer anmaMinder gegemiber und reize die öffentliche Meinung rnmeer mehr ans, und so sei das englische Volk sehr mißttauisch geworden. Im Jirnern rrehml der Ausruhr immer mehr zu, und eine Rsgierrrng, die der Kriegsarbeiter zu allerlei Unfug imb Torheit ausrmtze könne sicher sein, dchß sie schließlich wankend werden müsse Lloyd George und der ftronffurfcev Friede.
Berlin, 4. Juli, lieber Elsaß-Loch ringen äußerte Lloyd George: Die polittscheu Grundsätze von 1870 sind die Grurrdsätze von heute und sie bekämpfen wir. Lloyd George scheint nicht zu wissen, daß die Reyiennrg bte Bedingungen des Frankfurter Friedens auerkamtt hat.
Low Hartings Vkrteidigung.
Haag, 4. Juli. (L. A.) Im englischen Oberhause verteidigte sich Lord Hardinge gegen die Anschuldigungen, die im amtlichen Bericht über Mesopotamien 'gegen ihn erhoben worden waren. Ihn treffe keine Verantwortung. Indien sei schon nack) den ersten Kriogsmvnaten völlig erschöpft gewesen. Er fei übrigens nicht dazu berechtigt gewesen, die Einfteb lnng des Vornlarsches auf Bagdad zu befehlen. Das Oberhaus hörte seine Rede mit eisigem Schweigen an.
Am Vorabend de; Eebnrtrtages -er Grasen Zeppelin
Zeppelin-Gedenkfeier
5am§tag, 7. Zull l9tt. abends 8</I, Uhr pünktlich in der großen Aula der Univerfität
unter IMwirkung
des Herrn Hosrats Steingoetter: eines Knabenchores unter Leitung des Herrn Görlach; der Militärkapelle unter Leitung des Herrn Herrmann; Ansprache Seiner Magnificenz des Rektors der Landes- Univerfität, Herrn Prof. Dr. Schian; Dortrag: Zeppelin und sein Werk (mit Lichtbildern) von Herrn Geh. Hosrat Prof. Dr. König
veranstaltet vom
Verein für Lustsahtt in Gietzen, der Ortsgruppe Gießen des Deutschen Luftflotten-Vereins und der Ortsgruppe Gießen des Zrauen-Verbandes des Deutschen LustfiotLen-Vereins.
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