Ausgabe 
12.6.1917 Zweites Blatt
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AeirWit'NWs-GtseWst Gieße«.

(^(ocwbnFettiMHbaobe Mittwoch den 13. Ju«i voa 7-18 Uhr.

R»m me rk a r t ea 586700 sind nur gültig und müssen vorher gegen Bezugsscheine, unter Vorlage der städt. Brot ans weiSkarte bet dem Vorsitzenden A. DickorH, Schaazenstr. 8 in Empfang genommen werden. 4548

54a Stirnbinde IfalfonlfN* 1 ddese verhütet und rji flUoIlIUo beseitigt lästige Runzeln und Falten der Stirn , und verleiht jugendliches Aus­sehen. Preis M. 3.75

54b Kinnbinde Fnrifjph hebt die gesenkten ,,£iUliuj5i Gesichtsmassen und beseitigt das unschöne Doppel­kinn. Preis M. o.'

54c Wangenbinde Hfifthft beseitigt die starken,

IlGIuia teilweise sehr häß­lichen Fleischmassan der Wangen und gibt dem Gesicht weichere. Linien. Preis M. 3.75 Diskreter Versand. Porto u. Nachnahme extra.

Frau TH. FISCHER

BERLIN-WILMERSDORF 49.

Detmolder Straße 10. M D

Hm- uni) KrilwNetgras-Ber-ejgtMzeir

auf Gräflichen Wiesen.

I. Freitag, den ^5. Juni 1917, von morgens 8 Uhr an, in der Gemarkung Laubach auf der Geisenwiese 34 Pose 30 Morgen:

II. an demselben Tage mit Beginn um 9Vj Uhr vox- mittags auf den Srbeüenberger und Zicaelbütterteich- wieien lohne Los Nr. 2 und 3) ca. 30 Morgen^

III. an demselben Tage mit Beginn um 10 Uhr vor- mittags im Tiergarten und Oberlaubach auf ca. 81 Morgen. Zusammenkunft tu der Hiner-bach:

IV. an dennclberi Tage, nachmittags 4 Uhr, auf der Schrcinersmüble bei Freien seen: 1. von ca. 131 Morgen Wiesen im Wetteraucrgrund iHartmannohansen bis Sorgenlos); 2. von ca. 160 Morgen im WolfSgarteu, fireuzseencr-, Oberseener, Livver undAltcnbaincr- grund: 3» von 62 Morgen 30 Abteilungen der vom Oberseener Hofgut zurückgcnommencn Wiesen.

V. Samstag, den 16. Juni 1917, mit Beginn um 0 Uhr vormittags in derAevselsbach" auf ca. 192 Mor­gen Wiesen daselbst, am Altenkcller, in den ver­schiedenen Hecgbrüüeu. Gölle, Herrn- und Hexen» wiese:

VI. an demiclbcu Tage, nachmittags von I Uhr am aus dem Jügcrbauic von ca. 114 Morgen Wiesen in Nnthardsliauien, Haarteile», Hablgarten, Muliau, pangbecke, (Wiesen v. Wild. Stroh 1.. Zaubach), (sjeräumS, Zingel- und Schiffenbach, ferner von ca. 17 Morgen in der Silbach, Linncö, (tzlgersbach, (Sichern, Bruchwieic, in den engen Ahlen und in der Utsacr Ecke.

Wiesen,värter Sils; dahier und die betreffenden Gräfl.

Forstwarle sind angewiesen, die Wielen, die durch

numerierte Holzpflöcke oder Steine kenntlich gemacht

sind, auf Verlangen vorzuzeigen. _ 4542D

Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gietzen.

Don heute nachmittag 3 Uhr an Svargelverkaus in den S t adt. Marktlau ben. __ 457iß

Fleisch-Sonderzulage.

Für den Fl-eischverkaus rn der Woche vom 11. bis 17. Juni 1917 wird folgendes bestimmt:

, 1. Sfe WZaLr am Fleisch auf die 8-ich»flei,chk°e1k

I erfolgt diese Woche

Donnerstag, den 14. Juni (9(7,

von nachmittags 2 Uhr ab, rn der gewöhnlichen Weise.

Am Nlitttv-ock), dem 13. Juni 1917, findet ein Fleisch- verLrui nicht statt.

2. Die Abgabe von Fkisch «ruf die Zleischzusatzkarte

erfolgt diese Woche

Samstag, den 16. )uni (9(7.

Es werden auf iede Fleisc^usayvcrcte 200 Gramm Dauerwaren ausgegeben, die

a) für rosa Karten 70 Pfg.»

b) für gelbe Karten 2 Wtt.

kosten, Kindergarten gelten nur für die Halste vor­stehender Sätze.

3. In der folgenden Woche rverden wie seiftfer be­liefert:

I. die Reichsfleischkarten am Mittwoch, dem

20. d. Mts.,

II. die Fteischz-usatzkarten am Sam slag , de)v 23. d. Mts.

Gießen, den 11. Jnni 1917. 45578

Ter Oberbürgermeister: Keller.

Die Auszahlung der Familien Unter­stützungen an die Angehörigen der zum Heeresdienst Eingerufenen für 16. bis 30. Juni 1917 findet statt: an diejenigen, deren Namen beginnerc mit:

AH Freitag, den 15. Juni.

JE Samstag, den 16. Juni.

SZ Montag, den 18. Juni.

Die Auszahftmgen ftrwen von 81 Uhr im Stadt­haus, Zimmer 7, ,tatt.

Die Unterstützungen dürfen nur an den vorgenannten Tagen abgebvlt iverden.

Gießeir, dert 11. Jnni 1917. 45546

Der Oberbürgermeister: Keller.

Die ^emeindefteuerzettel für I9J7 werben den Steuer

pflichtigen in den nächstelt Tagen zugestellt. Diejentgen Steuerpslichttgen, welck>e bis zum 1. Juli keinen Steuer- zettel erhalten haben, werben aufgewrderl, chervon an.f dem städtischen ^tzeuerburc'au, Stadthaus Zimmer Nr. 8. ?lnzeige zu erstatten.

Dao bereits im DLai säUig gcweseite 1. Ziel nmß alsbald, spätestens bis zum 10. Juli, gezahlt werben Gießen, den 11. Juni 1917. 45556

Der Oberbürgermeister': Keller

Obstversorgung.

Nach den von der LandesobsZtettr in Darmstadt erlassenen Besttmnunrgen erfolgt die Belieserrmg der Obst-Klenrhandelsgeschäfre mit Obst^dnvch die Ämdesobst- stelle nur durchs Vermittstmg der Stadt Gießen.

Die Obst-Klein Handelsg-eschäste, die Obst ditrch Ver­mittlung der Stadt Gießen beziehen wollen, werdet: airfgestwdert, sich alsbald ans brm Stadl. Lebens- mittelamt Zimmer 17 $u melden.

Gießen, den 8. Juni 1917. 45536

Ter Oberbürgermeister: Kelter.

Es sind zu vergeben:

1. aus der E hr i st ia n - Ge r ha r d-Ha ft - Stif­tung: 205,70 Mk. in zehn gleichen Teilen an zehn bedi'irftige Familien;

2. aus der Karl- Lu d w i g- Kir sch - Stiftung: 97,71 Mk. an Gießener Witwer und Witwen.

Meldungen nimmt das städtische Arnrenantt, Aster- weg 9, bis 30. Jtmi 1917 enrgegen.

Gießen, den 11. Juni 1917. ^ 45568

Der Oberbürgermeister.

(Arme tvertoa lttLng.)

Keller.

Die diesjährige öffentliche Impfung in der Stadt Gießen tvird, beginnend am

Mittwoch, dem 6. )uni,

im JmpfloLale Turnhalle der Stadtmadchen- s ch u l e , S ch i l l c r str a tz e 8 für die näch sten fünf Wochen jeden Mittwoch nachmittag 4 Uhr abgehalten werden. Jmpsvflichtig im lausenden Kalenderjahr sind die im vorigen Jahre geborenen Kin­der, sowie die rückständigen aus früheren Jahren.

Die hiesigen Einwohner, ivelche impfpftichtige Kinder haben, wettren yvx Benutzung dieser öffentlichen Termine mit dem Bemerken eingeladen, daß alle in denselben vo-r- genvurmenen Impsitttgen unentgeltlich sind. Wer die Termirte nicht benutzen will, muß die I m psu 11 g seines pflichtigen Kindes bis zum Jahres schluß auf seine Kosten be­werkstelligen lassen, widrigenfalls ihm im I a n u a r n ä ch st e n Jahres eine vier­wach e n t l i che Frist zur Nachholung der Impfung unter Strafandrohung gesetzt wird.

Wtßer den Pflichtigen werden auch Kinder, welche im laufenden Jahre geboren sind, auf Wunsch ihrer Vertreter geimpft.

Alle in^ einem Termine geimpften Kinder nmssen in dem acht Tage später abzitt-altenden Termine zur N a ch- schau nochmals erscheinen.

Kinder, deren Zurückstellung von der Impfung wegen Kränklichkeit beansprudst wird, können gleichfalls dem Jmpfarztc in den öffentlichen Terminen vorgestellt werden.

Dir Impflinge müssen mit reiner Wäsche u.nd rein- gttvascheniem Körper znr Impfling gebracht werden. Es wird nur an einem Arme mit Lymphe aus dem Landesimpsinstitut geimpft.

Kinder aus Familien, in denen ansteckende Krank­heiten herrschen, dürfen nicht in die Termine gebracht werden. 43166

Gießen, den 31. Mai 1917

Der Oberbürgermeister: Keller,

GrasverstLigemMg.

Mittwoch, den 13. Jnni, nachmittags 3 H&r beginnend wird die Grasnnhung von den städtischen Anlagen für daö Jahr 1917 in 19 verschiedenen Losen versteigert. Zuge- lassen werden nur Kleintierbesitzer. Mehr wie ein Los wird, an eine Person nicht abgegeben.

Die Zusammenkunft ist am Stadttheater.

Gießen, den 9. Juni 1917. 45496

Ter Oberbürgermeister. I. V.: G r ü n e w a l d.

Feldpolizeilrche AnorÄnnng.

Ans Gnnrd der Artikel 36 und 43 des Feldftraf- gesetzes vom 13. Juni 1904 wird nach dbchörung der 'Stadtverordneten-Bersammlung mrd mit Genehmigung des Grvßh. Kveisamts Gießen vont 6. Jimi 1917 sur die Feldgemarkung der Stadt Gießen angeordnet, daß sämtliche offenen und ein gc fried i g t c i< bepflanzten Grundstücke in der Zeit vom 15. I n n i b i s 15. Oktober 1917 v o n a b e n d s 10 Uhr bis morgens 5 Uhr und vom 16. Ok­tober 1917 ab von abends 9 Uhr bis mor­gens 6 Uhr geschlossen sind und deren Be treten allen P e r s 0 ir e n , auch den Eigen­tümern, verboten ist. Ausgenommen sind Flächen, die als Hausgärten dienen und mit dem Wohnhaus- besitz nnmittelbo.r verbimden sind.

Znwiderhandlun.gen werden mir Geldstrafe bcs zu 60 Mk. oder mit Hast bis zu Tagen bestraft.

Diese Anordmmg tritt mit dem 15. Juni 1917 in Kraft.

Gießen, den 11. Juni 1917. 45606

Der Oberbürgermeister. I. V. : G r ü n e w a l d.

Handhabung der Zeldpolizei in der Gemarkung Gietzrm (Äustav Herrn. Wikhelm Bvipf und Johann Weber sind aL HÄssfeldschützcn für die Gemarkmrg Gießen ernannt und verpflichtet worden.

G ic ßen , den 11. Jrmi 1917. 45616

Der OberbLvgermeister. I. B. : Grünewakd.

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Sexta Oberprima!

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Gute Lrfolge.

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AMfcnHeRiert-

pipäifsmg.

Durch den Besuch der Unterstufe genügen Kinder unt. 14 Jahren dergesetzl ichen Schul­pflicht. (Minist Ver­fügung vom 13. V. 14 ).

J Näheres durch | Direktor Bracksmann,

| Ludwig3tr.70.Fernr.63S

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Louis Rothenberger. Friedrich Wilhelm

debenSver.icherungS' Aktiengesellschaft zu Berlin.

Aufgebot!

Der Versicherungsschein Nr. 00 243388 des Karl Stork in Rodheim ist ver- lorengegangen. Falls sich ein Berechtigter nicht meldet, wird nach Ablauf von drei Monaten der Bersicherungs» schein für kraftlos erklärt und ein solcher unter neuer Num» mer ausgefertigi.

Berlin, den 11. Juni 1917. 036181 Die Direktion.

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