tofcb tarn bft_«effl^_etträiunB erst auSgearbertet. Trotzdem machte
^^.Mitteilungen über die .Haltung der englis^n M gewissen, tue die Engländer ausscküaggebmden fragen jSÄK&J) *“ Zf^ ^rfcit ^ die WüLrherstellimg und wSfcSSSS^* Klgien^. uebtt Räumung Nordsrankreichs. and den wwtschattllchen Wiederauft-au dieser .Gebiete auf Koäen der sie
wrner für ein geeinigtes und uuab- ^sslges Polen imd sur die völlige Gleichstellung aller Völker- !Z?lwn in 'Ceftencid^llngarn dessen Demokratisierung sie für eme wesentliche Vorauslepung für die Dauerhaftigkeit des Siedens E. Drc englischen Sozialisten und Arbeiter halten die Frage, w« dre schuld an dein Visbruch des' Krieges trägt, für besonders Wichts, .uc Errichtung einer übcrstaatlläsen Gewalt zur Ver- HEng weiterer Z Mammen stöße sei erforderlich. Tic Fabian- Seilschaft entmars cmen vollständigen Wan für alle diese Tinge^ ^xyt iehlich ist die englische Sozialisten- und Arbeiterbewegung eme Gegnern: des Wirtschaftskrieges nach dein Friedensschluß.
Griechenland.
Athen. 17. Ichiii. >'WTB.) Reuter-Meldung. Vom Pelo- vonnes kommt die vorläufig noch unbestätigte Nachricht, daß sich iZxneoal P o p u l a S weigerte, die neue Regierung an - . t_ u * r " c *[ 11 c n und an die Errichtung einer eigenen Regieruiig ' sur den Peloponnes denkt.
Athen 20. Juni iWTB.) Reuter-Meldung. Die Verlxmd- wegen Aufnahme eines oder zweier V e n i f c l l st e n in das
T1 rTfr iVmtrfuMt 0 ^ , c*r: r._ :l cv
fer, ein Oeüxrmpfer von mindestens 5000 BKL und zwei große ttefbeladene Dampfer mit Kurs auf le Havre, die aus Geleitzug herausg-eschofsen wurden.
Der Chef des AdmirulstaLes der Marine.
Kristiania, 20. Juni. (WTB.) „Morgendludet" und ,,-^ideus ü.egn" berichten aus Mandat: dortige Fischer erzählten, daß die Nordsee am Skagerrak so gut wie au sgestorben sei. Ein Fischer gibt an, auf einer dreiwöchigen Fahrt in der Nordsee kein einziges Handelsschiff gesehen zu haben, dagegen sei er an einem Tage wicht weniger als sieben Unterseebooten begegnet.
Äu§ dem Reiche.
f - • - JL V ■ ‘ 0I4/A.IV». MVIII | ll Ul lAiri
tungeu zwischen Zaiinis uird dem Beniselisteniührer RepuliS inett haben begonneir. Die übrigen Minister l-abeii sich
!ab
verpflichtet, jedes von ZaimiS getroffene Abkommen anzunehmew,
Kundgebungen gegen König Konstantin irr Lugano.
^Erlin, 21. Juni. Zu den Kundgebungen ge- | C J König Konstantin in Lugano läßt'fich die ^üofs. Ztg. unterur 20. Jui.. melden: Heute abend, während emes Konzertes auf der Piazza Reforma hatten einige Bur- ^en an einem Tisch vo^ dem Nestaurant Garnbrinus den König m Begleitung zweier Herren erkannt. Plötzlich vcr- unter dem zahlreichen Volk die Nachricht von der Anwesen heit des Königs, der sich bald von einer Men- !Menmenge umringt sah. Der König wollte sich eilends nacf> öenr Palasthotel begeben, doch die vielhundertköpfigc Menge begleitete ihn johlend und impfend und pfeifend. — Wie oer —-A. meldet, traf da. . auf Fernruf der Militär- fommanbaiu öoit Lugano, Oberstleutnant M a a g , vnt lobenswerter Schnelligkeit ein und befreite denKö - ^^6 - Bo r dem Hotel fetzte die Menge ihr Pfelfkouzert fort, um 10 Uhr abends war die Ruhe wiederhergestellt. Um diese f €rt ^ oberst A rdsond im Hotel ein, um dem König ^?^^ueru über das Vorkommnis auszusprechen. Eine MUitanvachc wurde ins Hotel verlegt. Im L.-A. heißt es ^wnswunde, die dem König nach seiner -ürustfellentzündung geblieben war, ist noch immer offen. Die Aerzte haben dein König ein Bergklivia voii über 1000 Meter über dem Meere an geraten.
Deutschfeindliche Ausschreitungen in Gens.
^^Berlin, 20. Juni. Priv.-Tel) Der „Vossischm Zeitung^ wrpd ans Gent gepreldet: Geni war gestern abend der Schau- lererer deutschfeindlicher Ans s ck reit irngen. >^s Schild des deutschen Konsulates ururde von den Dnnvnstran- tue nach der Prolestveriäminlung gegen den Fall Hoftmann- G^itu vor das deutsche Konsulat zogen, leibveise heruntcrge- nstzm^und dw erntend'ribeiT teilweise eingeschlageii. Auch gegm das türkisch.' und das österreichifch-nirgarische Konsulat wwie gegen deutsche Hotels und ReittnrrantS fanden Kiorgeb-nngen statt. 14 Per- soiren wurden verhaftet.
^ Bern, 20 J-uni. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Schwei- tzerrjÄm L-epcieixm-'Agentur: Am Dienstag abend beschloß eine ^vlksversam mlung in Genf von mrg-efLhr 15 000 Personen eine Versammlung des Bundesrats zu verlangen, um Kommissare ein zu setzen, welche die Berantnwrtlichkeiten in der Angelegenheit Hoffmanii festsetzen sollen. Die Versammlung ver- lref sehr ruhig. Danach jedoch begabeii sich Drupps von KuTid- gebenden vor das.deutsche Generalkonsulat und versuchten, das Konsul a t s ch i l d h c r u n t e r z u r e i ß- c n. Die Polizei schntt aber ein und nahm das Schild herunter, das auf einem Polizeiposten in Sicherheit gebracht rvirrde. Die Kundgebendeni gmgen swr das üsterreicfisch-nngarische Konsulat, wo die Fenster emgeworfen wurden. Polizisten imd 2kgenten langten in Kraftwagen an und zerstreuten rasch die Menge. In der Umgebung des .Wninlats wurden mehrere Verhastun.wn vorgenonnnen. '?ln- ^re Kundgebungen faiiden vor dem türkischen Konsulat statt: die Gendarinen zogen blank, luden ihre Waffen und schossen einige blinde Schüsse ab. Mehrere Polizisten und Knndgebende ivurden Incht verwundet. 18 Personen im Alter von 16 bis 18 Jahren wurden verhaftet.
Christlich-soziale Parte iversammlung.
Ans einer in Fr ankfurt a. M. am 17. Juni untor dem Koriin d^s OberbibliothekarS Dr. Heuser in Meßen tagendsi er- weiterreil VorstandSiitzung des christlich-sozialen Lan- ^ a n de s für das Großl>erzvgttun Hessen, Frankfurt und
das Schlüchteruc Land wurde folgende Entschließung angenommen:
Wir schauen mit banfmüflieriT Herzen und hohen, Stolz auf die .Hetdenleistnngen der deutschen Heere zu. Lande, auf ünd unter dein Wasser und in der Luft. Nnverloschlich bleibt das (Gedächtnis an die Tausende mid Avertaiisende, die für unseres Volkes und Vaterlandes Freiheit in und außerl-alb Eurooas ihr Leben, ihr Gesuiidbeit oder Freiheit lsaben dabingeben inüffen.
Unserer .üriegsleittmg sprechen lvir unfet volles Vertraueir aus m der Gemäßheit, daß die fmhlharte Eiitschloffenheit der Frorst urkd der Heiinarmee ein siegreiches Ende des Krieges gewährleistet.
Von dem Frieden erivarterr wir für irnser Vaterland Sicherung iurserer Grenzer: nach Ost imd West, Siedelungsland für die Errrenerung imsereS Volkes und für die Mehrerzeugung von, Nahrungs- und von Futtermitteln, Sicherstellung ausreichender Rohitonzufuh-r für mrfere Jndusttien. Sichwirng unseres Kolonial- besitzes, sofortige Wiedereröffnung des gesamteir Weltmarktes. Freiheit der Meere und eine entswecheude Kriegsentschädigung.
Unseren 2kbgeordneten sprecl'en wir uuferm Dank ans für ihre tatkräftige und erfolgreiche Wirksamkest auf dm verschiedensten Gebieten imd unser volles Vertrauen auf ihr nreiteres Wirkeir.
Trauerfeier für den abgestürztenOberleutnant v.Trotha.
Berliii, 20. Ju.ni. H>ente nachmittag 5 Uhr fand im Großen Hanptguartier eine Tranerfeier nnd darcm anschließend dre Ueberführnng des <n,t 19. Imst bei einem Finge in der )Lahe des Großen Hanptqnartiers tödlich a b g e st ü r z t e n O b e r l c u t i: a n t s v. Trotha statt. An . ^ € .: er * n Kirche des Diakanissenhauses nahm Se. Majestät der Kaiser nrit Gefolge teil. Anwesend ivaren serirer Generalfeldmarfchall v. Hindenburg, der Kmnmandie- reride General der Lnftstreitkräfte sowie eine große Llnzahl Osfizrere des Großen Hausttgnarsters. 9Lach vollzogener Ein- seg'^uig wurde der Sarg ans einer Lafette unter militärischen Ehren zum Bahnhof übergeführr. Die Beisetzung des Verstorbenen findet in seiner Heimat auf dem. väterlichen Ente Skopau bei Merseburg statt.
Stettin, 21. Juni. (L. A.) Das Stellv. Generalkom- mando macht begannt, daß Kinder bis zu vierzehn ^ a l) x ej: sich von 7 Uhr abends ab nicht mehr auf öffent- ttchen Straßen n.nd Platzen aufhalten dürfen. Bei Ueber- schrerLung des Verbots werde:: sie festgenonrmen. Die Poli- zelstnnde wrrd für Stettin auf 10 Uhr abends festgesetzt.
A«» Stadt «nd Land,
China.
^ ^}. n 3 , 19. Juni. iWTB.) Meldung der Agence Havas. Der Praswent ordiielc bic Auflösung des Parlaments an, aber W u - Tin g - fa,n g , der einstweilige Premierminister, wergerte sich, den Erlatz gegenzuzeichnen, indem er erklärte, das Vorgel>en des Präsident?,i stelle eine Verletzung der Verfassung dar.
Hai, der zum Premierminister ernamit ivar, aber avlLhnte, sein Amt anzutreten, verweigerte ebenfalls die Gegenzeichnung des Erlasses. Wu-Ding-fang reichte seine Entlassung ein.
Da» neue österreichische Kabinett.
Wien, 21 Juni, (Meldung d..W. ?. k. Tel.-Korr.-Bur.) Wie m Pariameittarifchen Kreisen verlautet, geht das Bestteben des Grafen Clam-Martinic dahin, eine polnisch-deutsche Mehrhei t rin Ministerium zu schaffen unter Aufnahme von Ber-! tretern der Polen, Tschechen, <r>üdslaven und Ruthenen als Lands-! nmnnnnnister, um dtw, K-abinett einen dauernden Clmrakter zu sichern. Andererseits nnrd auch der Plan eines g r o ß e n p a r tarn e n t <r r i s ch e n ,K v n z e n t r a t i v n s k a b i n e tt s eröttert in
dem acht Ministerpvsten einschließlich des zu schassenden Minlste- Ens für w-.ittr Fürjorge unter den Parteien aufgel.ült, außerdem scä)s Lands-mannniinisterstellen errichtet wi'irden.
Zeekrkeg.
Erfolge au der staudrifchcn Äüste.
Berlin, 20. Juni. (Amtlich.) Vor der flandrischen Küste wurden am 19. Juni früh drei feindtichL Flugzeuge "oan Miseren Sees lieg er n abgeschosseii. Ferner wurde nördlich von Dünkirchen ein englisches Torpcdo- mvtorbvot von unseren Borpvstenstreitkräften versenkt, die Besatzung gefangen genommen.
Der Chef des Admiralstabes der Marine.
Neue U-Boot-Erfolge.
Berlin, 21. Juni. (Amtlich.) Neue U-Boots- Erfolge im englischen Kanal: .91500 BRT.
Unter den versenkten Schisse,: befandei: sicks der eiig- lische tiefbeladene frühere deutsche Dampfer Wega, ein beladener englischer Dampfer vo,: Größe und Aussehen des Dampfers Knight Compagirm: (7241 To.), ein italienischer bewaffneter Dampfer mit 4000 Tonnen Kohle, der französische Segler Bigoureufe nrit einer Ladung Eisenerz nach England, ferner ein großer unbekannter bewaffneter Damp-
Dießen, 21. Juni 1917. „Sommer» Anfang".
„Die Sonne tritt am 2 2. Juni um 1 Uhr morgens ln das ^T^ebses, kommt umti Mittag dem Scheitelpunkt am nächsten nnd bringt die längste Dauer des Tages hervor, d. h es be- gimrt der Kammer." So ist wörtlich in den veränderlichen Tafeln und chronologischen Teiles des preilßi'schen Nor- malratenders zu tejen, nach deneil Misere Kalendermachec ihre i/erstellen. Da die Astronomen mit Recht nicht auf die Sommerzeit Rücksicht irehmen, weil sie sonst dadurch Venrrrrung m ihren uurfangreich-m und weitläufigen Berechnungen anrichten nmrden, ist also nach der jetzt bei nnS geltenden Sommerzeit der denttoürdige Augenblick, tu denk die Sonne in das Zeichen .des Krebses tritt und damit -also der kokender - »natzrge oder a,trvnvnüsck)e Sommer seineii Anfang nimmt, die Jett um 2 Uhr nrorgens anl 22. .Juni. Trotz der Astronomen und der Kalendermacher aber, so schreibt m:s rin Mitarbeiter, ver- mogen wi r es nicht so recht, uns an den kniender mäßigen odcr chtronomilchen Sommer zu gewöhrieu. In miferem Sprachgebrauch rotten wrr uns noch heute mehr oder weniger an die alte Ge- pflogenlxrt, in der der Sommer die wärmere Jahreszeit des Zahres bezerchnete und den Gegensatz zu der kalten Jahreszeit dem Wrnter. darstellte. Noch heute spricht man z. B. vom' Som- mernngen. das schon am dritten Sonntag vor Ostern, dem Sonntag ^atarc, also ungefähr ein Vierteljahr vor dem Beginn des a,ttonomi,chen Somniers, abgehalten loird. Und mit der Tatsacl>e. daß wir ui unserem Spruchgebrauch den Sonrnier nicht dem astronomischen Sommer glrichstrilen, steht es auch in Einklang, daß wrr die Zcht, in der der Sommer nach dem Kplender seinen An saiig nmnnt, gewöbiilich als Hochsommer oder als Mittsommer be- {efen Imv in einen: Gedichte Wilhelm Jordans, das die Ueoerschriit „MittsommerWlbeirdlied" trägt:
„Wie sich Lust mit leiser Mage Wunderbar im Herzen mifäst,
Wann der längsten SoMurertage Spätes Llbendrot erlischt!
Doch die Blüten sind gefallen,
Früchte schwellt die Juniglut;
Db der längste Tag vergangen,
.Ob das Jahr sich nneder neigt . . ."
Und Hermann Lingg überschreibt rin laicht'„Hochsommer" da« mit dem folgenden schönen Verse schließt:
„Der goldne längste Tag ist nieder,
Der Himmel voll Geivitter glüht:
Verklungen sind die ersten Lieder,
Die schönsten Blirmen sind verblüht."
Wir laben ja gerade in diesem Jalire schon iwr dem Beginn des asttonomuclen Sonmmrs reichlich viel von der Sonimerivärme zu spüren bekommen, und so ist es ja auch, ivenn nicht in deinselb-ü U\ 'n Mape. in jedem aitbcrm Jahre der Fall. Daher besteht keine Au^nckr ^ daß semals die B^richnung „Soiunrer" in unserem Lp'.aü gebrauch sich mit derjenigem der Astronomen decke,: nnrd Genau ,o verhält es sich ja auch mit der Bezeichnung „Winter"' Das Weihnachtsfest fällt nach innerer Anffaifung imd' nach nn- sercm Sprachgebrauch schon mitten in den Winter, obwohl der astronomisch - Winter erst- rinige Tage vorder seinen Anfang ge- nommen hat und so smgt inan dmn auch in dem ivmrderschöncn WerhnachtSliede „Es ist ein Ros enttprimgen":
„Hat uns ein Blümlein bracht Mitten im kalten Mütter . . "
Amtliche Perionalnachrichten. Der Kro».
Mt dic k>urch d,c Delanalssnnoke des XrfanatS Mir ten Rrst her (cniiat&ri! WaAperiodc vollzoq-nc Wahl des evan- gtt„ch-n Pfarrers Tlxeodor Wiegel M «ingrnHeim zum Stell- v-rtreter des Dcl-rn- des Tekmiats Nidda bestätigt. — Der Groß, bcrzog hat tem Laridbriefträger Karl Mehring in Gedern das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift , Mr treue Dienste" wrjtd)rn. - 'Am 14 Jmn d.Js. wurde PWjpp Schi!; auch Büdesheim vom l.Juli d. Is. an znm ÄhreSg-Vls« dei dem Finanzamt Bzngsn ernannt.
... Landesarrsschuß dar Nationalsrifrvng
Mr d^ Großberzvgtuui Hessen hielt am 8. Jirni zu Darmstadt eme ^ißung ab, in der u. a. mttgetrilt werden konnte, daß sich i I er 9/ünis in: Großherzogtum Hessen auf lstwa.
»000 Mk. lielMpe. Hiervon entfallen auf Starbmburg 584 000 Niark,. Rhemhessen 530 000 Mk., Ober Hessen 73 000 Mk. .^V??ungsgefuche und bis Ende Mai 735 eingelanfen: in ooo. Fallen wurden msgefanit 79 2()0 Mk. an Unterstützungen be- Engt, -i/ie Iah! der .vnlfesirchenden wächst von Tag zu Tag. .vtogen dal/er alle rvohttätigen Menscher: stets der Hinterbliebenen unserer tapferen Kriegm gedenken.
±',i bis 4 i 2 Prozent Zinsen. Die Kriegsfinan- zrcrimg des Reiches erfordert es, daß alle flüssigen Gelder L,tei ^ e . Mgeführt werden. Das Reick) gibt daher Reichs- ) a>a^cntrpeiju.Ttgen in Etüden zu 500, 1000, 10000, 100 OOO uttö_ 1 Million Mark aus und vergütet dafür an täglichen Zinsen 41/4 Prozent. Die Zirrsen werden sofort lxrim Ein- ^ Kapitals für die Jett der Anlage im voraus, entrichtet. — Die Reichsbankftelle in Gießen isti vereit, den Ankauf solcher Schatzanweisnngen kostenlos m verinitteln und die beschafften auf Wuirsch kosterilos aus- znbewahren. Ebenso wiro die Einziehung der Rcichsschatz- .ber Mligkeit von der hiesigen Reichsbant- ilel.e kostenlos besorgt. — Wer also zurzeit irgendrvic über s^eie Gelder tnl Betrage von mindestens 500 Mk. ver- ' ie ~ ai ^ diesem Wege ohne Risiko und ohne ^6endwelche Speien oder- Unkosten täglich durch die Reichsbankstellc in Gießen zu 4', Prozent ber wenrger als OOtä^iger Laufzeit zu 4 Prozent Zinsen an- legem Wird die Rückzahlung des Geldes vor Fälliakeit der
so kenn dies jederzeit ge- Reichsbank übernimmt in diesem Fall die 5 urrgen selbsi, sie kürzt alsdann Zinsen bis zum g allig te:t-Magc und zwar zu:n jeweilige:! Banksatz, geqen- wErg Prozent. Sonstige Kosten erwachsen durch die vor- serttge Ernlosmrg nicht. Dief-e überaus günstige, mir aus £>eT ^.rtegszett heraus gegebene Gelegenheit zu einer v ^ ^ 0 ge, die hvchverzinslich ist und dabei doch ^ u fJ l 8 9 emacht werden kann, ist bereits von weitesten Kreisen wahr genommen worden m:d findet täglich 1
hi* m -- r — Falls jeniand sich verpflichtet,
die Gelder für dre neue 7. Kriegsanleihe zu öer-
^^,Ptt>zeitt Zinsen vergütet. Dre Einzahlung der Gelder auf die .^Kriegsanleihe erfolgt zur qe- kostenlos. Zur näheren Airskunst ist die Rrichs- bittttstelle Greßen M den Bormittags-Dienststunden von 9 b:s t tthr gern bereit.
ft /reber handnahm c der Treibriemendreb- die ^Eicher Rrittrilwng Maßnalmmn erforderlich,
^^o^llchenEn Ursprung'von Treibriemen jederzeit fest- m«n, W T 2 01 Albern von Ledertteibriemen nnrd deshalb arieL^ «E von Mater zu Meter «ms-
LLch^ Ä ^ ^ Srma w ® fltnHhK « 8
«as fp su J t ® T J.^ arniö an Kleiderstoffen.
- Haben die Gewohrrhett, ihre Kleider, so wie i! ^b^stageir sind, rür immer ahzulegen und
u* il CTPC Kleidungsstücke, zu ersetzen. Dies ist ein qanzttch verkehrter Weg. namenttich in jetziger Zeit, die uns allen
öurcrk ^- W* Streckung 4cm '«onStc an v^tonen 10 wert es tn unseren haften stobt, beizuttagen In
^ÄSÄ 1 ^ lCÖ ^ nämlich nwglrck) fein, die gettagenew
^ll aL . Vetraut man hiermit einen, der sich mtt Sorgfalt seiner dlufgabe unterzieht, so erscheint das Kleidungsstück wieder wie NQrnnd erfüllt auf lange hinaus seinen Zweck. Die alten .Knopf cäSS sr^^dgen dm manchen vielleicht am meisten als tefbvefem! Bersahven erscheinen, werden sauber MEbertet und Verschwinden lusrte den mngesetzten Knöpfen. Zu.^ter lttme kommen für dieses Verfallen nattirlrch Herren- “55 lrt Fräse- aber auch Damenkleider würden sich Igerzu oe- Ä ^len Wenn diese Doppelverwerttmg de? Swfst m
so. ließe sich dadurch eine Mnz^ außerordentliche^ Ersparnis an Kleiderstoffen erzielen die für die gedeihliche Entwickelung der Verhältnisse auf unserem Textilwarenmarkt von ivesentticher Bedeutung werden könnte.
Kreis Lauterbach.
z. Grebenhain. 20. Juni. Den .Heldentod fürs Dater- lam> starb der Schütze Wilhelm Komp, .Sohn der Witwe Katda- rrna^dmp. Er stand bei einer MrsL^wch^m^Z^
Kreis Schotten.
Xa^fiZlLZ: 21 - 3Wti ; SUW9 Rühl erhielt Me fische
. . c - Eschenrod 20. Juni. Der Musketier Heinrich Wolf m entetji ^mmterieMegmmit, erhielt das Eiserne Krem 2 Kl'
* ^enb«rn, 21.Jmn. Der auf den 26. und 27. Jnnr
d ^s. anberaumte Markt, der allbekannte „He r chenhai ner Gehannsm ärt", wird nicht abgehalten ' M
. i- Kol zenh arm 21.Jmn. Die .Hessische Tapstrkeitsn«dai.'le eurde ldem ^mfanterl.shen Emil Rausch zuteil.
, c ; ^ s r ' 20. Juni. Das Militär-SanitätS-Kreuz
wiwde dem Lanosturmmann .Katt Stern verliehen, der zurzeit un Lazarett zu Paderborn liegt.
Starkenburg und Nhcinhessen.
Höchstpreise sür Wein.
Mainz, 20. Jmn. Gestern fand hier unter dem Vorsitz des Ministers des Jimern v. Hombergk Erzellenz mit Vertretern des Wo mb an es, insbesvnderc auch des Kleittwinzerstandos und der Wrnzergeno: scnschaften, des Wemharchols, der Handel Stimmern der wem bau ttei banden Bezirke, ferner von Vertretern des Erweiterten Erste:! Ausschusses Zweite:- Kammer der Landstände und der Reichs- und Lan.dtagSabgeordn.eton der am Weinbau lieterligte,r Wahttrrife eine eingehende Besprechung über kriegs»virt>ä)attlichc .Rlaspiachnen, betreffend bat Verkehr mir Wicin >md damit zu- sanmienhängende .Fragen statt. Die Konferenz erklärte einmütig, daß die Einführung von Höchstpreisen f ü r W e i n ruck übn-wioge:rd dagegen svreck-enden (Gründen abzulehnen sei Die Berste,genmgen seien lauf Werne eigenen Wack)StmnS zu l>e- schränken.
Starkenüurg und Nheinhessen.
= Ofsenbach, 20. Juni. Nach knapp vierteljährlicher Le»-, b-nsdauer wurde am! Dienstag die von ber Stadtverordneten-' ^r/ammimtö erndytete städtische Schuchfabrik wieder .w- »chlvssen. Fachmannrsche Kreise hatten gegen die Anstalt von vornherein die lebhaftesten Bedenken geäußert.
Hessen-Nassaa.
^ Fra n kf ur t^a. M., 20 Jnni. Im Zoologischen Garten begann Iseute m ftarfem Besucht aus allen Trilen des Reichs die
diesjährige K r i e g s t a g u n g d e s B u n d e s d e u t s ch e r G a st -
wrrte. Teil Verhandlungen, die vom Bundespräsidenten Rudolf Kämpf, Leipzig, geleitet wurden, wohnten neben verschiedenen Eknengastcn auch Vertreter staatlicher Behörden nnd städtischtw Korperichahen bei. Nach den übttwen Begi-üßungsreden, die sich diesmal besonders mit dem 25 jährigen Bestehen des Bimdes be- sckättlgten wurden zunächst gesäsästliche Angelegenheiten erledigt: Jahresbericht Kassenbericht und kleine Mitteilungen. Ein Anttag des Verbandes Kassel aus Errichttmg von G a st w iir t s -K a m n^r n, der frühere Tagungen schon wiederholt beschäftigte, abev tetv ckblehnnng fand, wiirde heute nach ringehenden: Mrinung->- au stau sch angenommen. Von cnrderer Seite trat ,ncm ft'ir die Errichtung von Beratnngsänttern ft'ir Gewerk und Kleinhandel ein. Ferner beschloß umn, m Gemeinschaft mit anderen Verbänden die Konzes sioniern n g des Fla schenbierhan dels bei den Behörden zu beantrage«. Falls dieses Ziel nicht erreicht üwrdenj KMe, tst durch den Bund dahin zu wirken, daß der Verkauf von Flaschenbier von jebeni Gasttvirt aufgeiwmmen wird. Im weiteren


