Ausgabe 
21.6.1917 Erstes Blatt
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

N.M

Ter Hketzener erscheint täglich, außer Sonntags - Beilagen: Oletzener Kamillrnblatter; rLretsblatl

fßr de« «reis Siegen.

Vezugspreir: manatl. 90 4M., viertel- jährl. Mt. 2.83- durch Abhole- u. Zweigstellen nwnatl. 80 Pf.: durch diePostMk. 3.45 viertel- fährst ausschl. Bestellg. Fentsprech - Anschlüsse: stirdieSchristleitmigl12 Verlag,Geschä?tsstelle51 Anschrift für Drahtnach­richten: Anzeiger Sietzen.

Erster Blatt

*6Z. Jahrgang

Donnerstög, 2t. Juni W?

Postscheckkonto: ZraEnrta.M. N686

eneral-Anzeiger für Gderhessen

S«ttverkehr: Se«erdebank Sieben

ZwMingrnmddrnck u. Verlag: Srühl'sche llniv.-Such- n. Zteindruckeret B. Lange. Lchristleitung. Geschäftsstelle b. Druckerei: Schulstr. 7.

fllil.uijllic VON

*. die -Lagesnurmner bis zum Nachmittag vorher. Seilenpreis, f. Anzeigen: örtlich 30 Pf.. Der- inietungen u. Stellenge- sucheloPf., auswärts 25 Pf., b. Platzvoffchckst 30 Pf., Reklamen 75 Pi.« bei Platzvorschrift 90 Pst Hauptschriftleiter: Aug.i Goetz. Verantwortlich, für Politik u. Feuilleton: Lim. Goetz. Stadt und Vermischtes u.Ge richtssaal: Fr. R. Zenz.j Anzeigenteil: H. Beck,

sämtlich in Gießen.

vergebliche italienische Angriffe im Trentino.

(WTD.) Grobes Hauptquartier. 29. Juni. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Rupprecht.

Zwischen User und Lys nahm besonders am Abend der Artilierftkamps in einzelnen Abschnitten große Heftig­keit an. Auch vom L a Bassee-Kanalbis zur S c a r y c war zeitweilig dieLeuertätigkeit lebhaft.

Siwweftlich von Lens griffen die Engländer auf dem Nordufer des Souchez-Baches an, auf den Flügeln wurden sie abgewiesen. In der Mitte gelang ihnen ein Ein­bruch in unsere vorderen Gräben. Durch kräftigen Gegenstoß wurde verhindert, daß schnell nachstoßendc englische Kräfte ihren Erfolg erweiterten.

Im Vorfeld unserer Stellungen nördlich von S t. Q u e n t i n kam es zu Zusammenstößen unserer Posten nrit englischen StreistchteiluMen, die in unserem Feuer welchen mußten.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Längs der Aisne nur stellenweise auflebendes Ge­schützfeuer. In der westlichen Champagne wurde durch kräftigen Gegenangriff eines märkischen Regiments der grötzte Teil des Geländes zurückgewonnen, das am 18. Juni südwestlich des Hochberges an die Franzosen verloren ge­gangen war. .

An den übrigen Fronten hat sich bei der gewöhnlichen Grabenkampftätigkeit nichts Besonderes ereignet.

Der Erste Generalguarliermeister Ludendorff.

*

Der AScndbericht.

Berlin, 29. Juni, abends. (WTB. Amtlich.) Im Westen lebhafte Gesechtstätigkeit nur bei Vau- r a i l l o n, nordöstlich rwn Soissons.

Vom Osten nichts Neues.

In diesen verhältnismäßig stillen Tagen, wo nach unserer Ueberzeugimg langsam der Friede heranrefft, zeigt sich etwas von englischer Hartnäckigkeit. Nicht nur, daß unsere Vettern, wie :rns die Tagesberichte sagen, noch inlmer ihre aussichtslosen Angriffe an der Westfront sort- setzen. Mit dem gleichen Mute der Verzweiflung, für ihre Wesensart noch bezeichnenoer, schlagen sie auch diplomatisch um sich. Auch die allerneuestenVBerlantbarungen russischer ?)trnifter, wonach ein russischer Sonderfriede mit Deutsch­land als wmnöglich bezeichnet wird, enthüllen es in ihrem Kerne doch rimner wieder, daß es cot Englands diptoniati- scher Weltstellnng, an seinen Abmachungen und Plänen ab­bröckelt. Die Verträge werden, so erklärte der russische Minister des Auswärtigen vor den versammeltenSol­datenräten", sämtlich revidiert mit Ausnahme des Lon­doner Abkommens, dgs gemeinsameil Friedensschluß for­dert. Wo sind z. B. die Aussichten hin entschwunden, auch nach dem Kriege Deutschland wirtschaftlich weiter zu bekämpfen? Die Russen wollen davon nichts wissen. Je mehr aber die Aussichten auf-, englischen Sieg schwinden, desto größer wird der .Haß der Engländer gegen Deutschland. Wir haben dies aus ihrer Kriegführung, ihrer Behandlung deut­scher Gefangenen, Verwundeten und Schiffbrüchigen erkannt. Wir erkennen es heute auch an recht bezeichnenden poli­tischen Maßnahmen. Die neueste Meldung, daß König Georg die Prinzen und Prinzessinnen seiner Familie, die deutsche Namen tragen, künftig anders, mit englischen Bei­namen, benennen will, verdient immerhin einiges Interesse, so ohnmächtig auch der Groll ist, der aus dieser Maß­nahme spricht. Der Engländer versäumt kein Mittet, um den deutschen Gegner zu treffen und den deutschen Namen herabzuwürdigen. Heute erst, nach beinahe drei Kriegs? fahren, dieser Entschluß des Königs Georg? Glaubt er da­mit die Wirkungen des A-Boot-Krieges aufzuheben, seine Kämpfer gegen die deutsche Westfront zu begeistern oder die Russen wieder mit den alten Gefühlen zu.elektrisieren? Von der Hartnäckigkeit der englischen Truppenangrisfc ist diese Politik des Hasses doch etwas verschieden. Jene ist Verzweif­lung, diese doch etwas mehr Berechnung. König Georg paßt sich in seinem neuesten Verhalten an die Völkerbcglückungs- absichten Wilsons an. Der will bekanntlich die Menschheit verbrüdern, das gegenwärtige Deutschland aber dabei aus­schließen. Daß der Deutsche überhaupt kein Mensch sei, solange ihm nicht die Sonne amerikanisch verstandener Demo­kratie leuchte, das war aus allen Reden und Kundgebungen des^ Amerikaners herauszulesen. Man will, die Hilfe und Kräfte der Menschheit zu einem englisch-amerikanischen Fre­den zusammenschweißen. Der weltpolitische Tugendbund soll Deutschland isolieren. Die Mehrheit an moralischem Auf­gebot soll uns erdrücken, die Unbeliebtheit Deutschlands bis auf den Gipfel gesteigert werden, wo es und seine Interessen der Majorität der Völker- verfallen. Der seltsame Tugend­bund, der uns mit keinen anderen Waffen niederzwingen kann, versuchst uns tot zu schreien.

Wir haben gegen die Umtaufe der englischen Prinzen,

die ihren deutschen Namen wegwerfen wollen, nichts ein­zuwenden. Im Gegenteil! Auch wir hatten auf die Sauber­keit des deutschen Namens. Wir lächeln aber über den Wahn unserer Gegner, dieffwch immer glauben, ihr Welt­gebäude der Lüge und Schemheiligkeit lasse sich im Sturm der Zeit mit den alten, vermorschten Stützen auftecht er­halten.

Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.

Wien, 29. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart:

Oestlichcr und südöstlicher Kriegsschauplatz.

Unverändert.

I t a l i c n i s^h e r Kriegsschauplatz.

Nach vienurdzwanzigstündiger Artillerievorbereitung setzte gestern früh ans der Hochfläche der Sieben-Gemeinden der italienische Jnfanterieangriff ein, der na­mentlich am Nordflügel im Bereich des Monte Forno und des GrenzkammeS mit größtem Kraftaufgebot geführt wurde. Unsere Truppen brachten a l l e A n st ü r m e d c s F e i n d e s in siegreicher Abwehr zum Scheitern. Ein ört­licher Erfolg der Italiener im Gebiete des Vima Ciovi. der einige hundert Schritt Raumgewinn eintrug, lvurde durch Gegenangriff zum größten Teile wieder wettgcmacht.

Am Zsonzo nichts von Belang.

Der (StKf des Generalstabes.

Die Kämpfe in West und Oft.

Berlin, 20. Juni. (WTB. ) Während am 19. Juni an der flandrischen Front Jnfanterrekämpfe anchweiter- hin unterblieben, versuchten die Engländer einen neuen Angriff aus den Lens-Bogen. 3 Uhr nachmittags brachen nach heftiger Artillerievorbereitung starke Angriffswellen vor. 9hir nördlich des Souchez-Baches gelang den Englän­dern ein Einbruch in geringer Breite in den vordersten Graben. Trotz des immer neuen Einsatzes sehr starker.Kräfte bis in die Nacht hinein und eines gewaltigen Munitions-« answandes gelang es ihnen nicht, die Einbruchstelle z'u er­weitern. Oestlich von Croiselles wurden weitere 13 Gefan­gene eingebracht.

Am Hochberge, wo am 18. Juni ein kleines Stück des vorderen Grabens verloren gegangen war, vermochten sich die Franzosen nicht lange zu behaupten. Nachdem zwei heftige Angriffe zur Erweiterung ihres Gewinnes abge­schlagen waren, warf sie ein Gegenstoß deutscher Truppen wieder hinaus. Bon den ursprünglich eroberten 400 Meter Graben verblieb ihnen nur noch eine vorspringende Sappe in einer Ausdehnung von etwa 80 Metern.

An der Ostfront warfen drei Ententeflieger am 19. Juni morgens Bomben auf ein Feldlazarett in Soveja nord­östlich Kezdivasarhely, das durch die Genfer Flagge deut­lich gekennzeichnet war.

Die Rückkehr des Rittmeisters v. Richthofen von einen: längeren Erholungsurlaub machte sich dadurch be­merkbar, daß er bereits am Tage nach seiner Rückkehr seinen 53. Gegner ab schoß.

Der englische Rückzug an der Struma.

A m st c r b a nt, 20. Juni. (WTB. Nichtamtlich. »Nieuws van den Dag" schreibt: Die Engländer geben ihren Rückzug au derStruma zu und nähren als Grund Malaria an. Früher kannten wir nur strategische Rückzüge. Jetzt kommen noch hygie­nische hinzu.

Die Verwaltung Belgiens.

Berlin, 20. Juni. WTB. Nichtamtlich.) Nachdem durch die Verordnung des Generalgouverneurs in Belgien vom 21. März 1917 Belgien in zwei Verwaltungs­gebiete flämische und wallonische zerlegt wurde, von denen das erstere die Provinzen Antwerpen, Limburg, Ost- und Westslandern sowie die Kreise Brüssel und Löwen und das wallottische die Provinzen Hennegau, Lüttich, Luxemburg und Namur sowie den Kreis Hivclle umfaßt, ist durch allerhöchste Order vom 14. Juni 1917 der g r o ß h e r z o g l ich-b ao i sch c O b e r am t m a int Schaff bete zum Verwaltungschef für das flämische Ver­waltungsgebiet mit dem Sitz in Brüssel, und der königlich- preußische Land rat Haniel zum Pcrwattiingschef für das wallonische Berwaltungsgebiet mit dem Sitz in Namur ernannt worden. Den beiden Beamten wurde für die Dauer ihrer Tätigkeit der Rang der Räte erster Klasse verliehen. Gleichzeitig ist der Geheime Oberfinanzrat und Vortragende Rat im preußischen Finanzministerium Pochhammer zum Leiter der Finanzabteilung beim Generalgouverneur in Belgien bestellt und ihm für die Dauer dieser Tätigkeit der persönliche Rang der Räte erster Klassen verliehen worden. Beim Generalgouverneur ist eine Zivilkanzlei eingesetzt wor­den, zit deren Leiter der königlich preußische Saubrat Frei­herr von Wilmowski in Merseburg berufen wurde. Der für das gesamte Gebiet des Generalgouvernements in Bel­gien bestimmte Verwaltungschef Exzellenz von Sand wird bis zur völligen Durchführung der Verwaltungstrennung aus dem von ihm seit Anfang September 1914 bekleideten Posten verbleiben.

Die Revolution in Nutzland.

Eine Hauptversammlung der Arbeiter- rmd Soldatenräte.

Petersburg, 18. Juni. (WTB.) Meldung der Pet^ bürger Telegrapheu-Llgenttrr. Aus der Hcmptverstmwchmg xc Arbeiter- und Soldatenräte legte der Minister des Aeußeren, Tere st schenk o, über die Politik der Regrermrg Rechenschaft ab und erklärte: Aus dem «Gebiet der auswärttgm Be­ziehungen wünschen wir den Abschluß eines neuen Ver­trages zu betreiben, in dem die von der rui ftschen Demorrmre verkündeten Grundsätze als Grundlage der znnschenstaatllchen Po­litiker Alliierten anerkannt weckten. Wir wenden alle Mittel an, damit unser Progoamml für alle alliierten Regierungen annehm­bar sei, und um den Bruch mit den Alliierten zu ver^ meiden. Wir sind der Ansicht, daß das schlechteste ErgMUs unseres Kampfes für den Weltfrieden ein Svndersrreden mit Deutschland sein würde, der die Ergebnisse der russtlchen Revolutioit zerstören und der Sache der internationalen Demo­kratie verderblich sein würde. Ein So nderfrreden rst rn der Tat unmöglich. Ein Sonderfrieden würde Rußland M einen neuen Krieg aus seiten der deutschen Koalttüm hrnem- ziehen das heißt aus einem Bund auszutreten, um rn den andern eittzutreteu. Der Minister teilte der Versammlung die Schritte Mtt, die die russische Regierung zur Herbcksührung einer ürtevalli^rten Zusammenkunft getan habe. Diese Zusammerrkunst soll der Rach- prüsung der Verträge dienen mit Ausnahme ledoch des londoner Vertrages, durch das die alliierten Länder sich verpstrchtm, kernen Sonderfrieden zu schließen. Mintster Teresffchenko rechtfertig^ dann die Tätigkeit Kerenskijs und erklärte, dich sich das Land der Drohung eines äußeren Angriffs gegawet sehe und daß cs Pflicht der revolulionären Armee sei, sich selbst zum Bor- gehet: bereit zu halten. Die Untätigkeit an der rusitscheu Front habe die Revolution nicht befestigt, sondern nft Gegenteil geschwächt.

Dann ergriff Lenin das Wort und hielt etne lange An­klagerede gegen das Ko alitions kab inett, ferne Ba­tet: und seine Haltung, besonders bezüglich des Krieges und des Ausrufes Kerenskijs zur Ossensive. den er als etnm Verr^: an ben Interessen des internationalen Sozialismus erfLarte. -enm 1 chtng weitgehetrde Maßregeln als Heilnnttel für die Lage vor uno erllärte dann, seine Partei sei bereit, die Macht zu übersatten, wenn sie ihr angeboterr würde. , .

Nach ihm sprach Kriegstninister Kerenskn. Er verurrente die Lehre LeninS und fuhr fort: Sie ist nur ein schlecht verstau, dcncr DöarxiSmus. Die von Lenin befürwortete Verbrüderung an der Front ist ein Mcittel, das mrt den Wünschen des deuffchen Ge- neralstabes überentstimmt. Wir müssen der Jnternattona« be­weisen. daß wir einen Willen besitzen, der sich nicht von emer vereinzelten und urwrgatrisierten Gruppe beherrschen läßt. Ke- renskij beckchtete sodann von seiner Rrmdverse an die Front und den: günstigen Eindruck, den er davon erhielt, utrd verteidigte ferne Handlungen als Kriegsminister rn kraftvollen Zlusdrücken jutf solchen: Vertrauen und solck>er Ueberzeugung, daß der ganze Laal mit Ausnahntc der Maximalisten in eitre lang anhaltende Kund­gebung ausbrach j

Finanzmaßregeln Rußlands.

Petersburg, 20. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Petersburger Telegraphen-Agentur. Die vorläuftge Regierung beschloß, die Versendung von Schecks ins Ausland imb die Auszahlung in Rubeln in laufender Rechnung an russi­sche Anstalten und Personen im Auslande zu untersagen. Der Fi- nauzminister wurde ermächtigt, eine besotrdere Abteilung für aus- ländische Wertpapiere eitrzuckchten. Mle Umsätze, die Wertpapiere zum (^genstand haben, dürfen nur durch Vermittelung von Kredit­anstalten eingezogen werden, deren Liste vom Fmanzministerium ausgestellt wird. Alle Zwviderhandlnnget: gegen dieses Gesetz wer­det: mit Geldbtißcn oder Freiheitsstrafen bis zu 5 Jahren bedroht.

Terefchtschenko.

Petersburg, 21. Juni. Wse die Pet. Tel.-Agt. meldet, erklärte der Minister des Aeußern T'e r c s ch t s ch e n k o in einer Besprechung mit Pressevertretern u. a., was die wichtige Frage der Teilnahme der Vereinigtet: Staaten am Kriege bo- tresfc, so sei die nordamierikatrffche Republik keinerlei Ver­trag init den Alliierten erngegangen. Tie Bespckchnngen mrll Senator Root und der ameck kan: scher: Abordnung fanden in voller Ofsenhckt statt. Cs sei nicht versucht wo-ck>en, bezüglich eiuet^ Zusammenarbckt einen Druck aus Rußland auszuüben. Me Ge­rüchte über ein Abkommen zu diesem Zwecke, z. B. mit Japans seien falsch, lieber tue Einberufung einer .Konferenz der Mllier- len sagte der Minister, diese sei noch in Vorbereitung.

Englische Prinzen mit deutschen Namen.

London 20. Juni. (WTB.) Reuter-Meldung. AnttliÄ ! trird gemeldet, daß der Köttig atrläßlich der Verbälttnsse des gegen- wärtiget: Krieges es für wtmschenswert erachtet, daß die P r : n z e n seiner Fannlie, die deutsche Namen und Titel ttagen, auf diese Titel verzichten und von jetzt ab etrglische Beinamen atniekmen sollten. Jttt'olge dieses Enffchlnsfts verlieh der .König den: Herzog Teck, den: Fürsten Mcxatcher Teck, den: Pcknzen Louis Battenberg imi> dem Pcknzen M ex ander Battenberg entsprechende englische Titel.

Lottdon, 20. Juni (WTB.^ ^bntlich wird genreldet, daß die P tti n z e s s i n n e n Victoria und Marie-Luise von Schleswig-Holstein von jetzt ab Pcknzesslnnen Victocka und Marie Luise genannt werden sollen. Außerden: habet: aus Wunsch ^ Königs die Pcknzessiimet: der königlichen Familie, dt« den Titel einer Herzogin vot: Sachsen tragen, diese:: Titel mff- gegebett.

Das Frauenstimmrecht in England.

London, 20. Juni. (WTB."> Unterhaus. Bck Besprech» ung der Wahlreform Vorlage nahm das Hcu:s mtt 383 gegen 55 Stimmet: den Grundsatz des Frauenstimmrechts an.

Die Haltung der englischen Sozialisten.

Stockholm, 19. Juni. (WTB. Nichtamtlich) Meldung! der Schwedischen Telegraphen-?lgenttrr: Der holländisch-skan­dinavische s o z i a l i st i s ch e Ausschuß hatte am 1 8 . Jmrr , eine vorläufige Besprechung mit Julius West von der .Ab­ordnung der Mehrheit der engl i s ch en .So z i a l t sten> der vom Herausgeber desCla" (?) begleitet ttwf. Die Zu sammelt- stell ung der Ansichten der englisck-en Mehrheit m:d Mmderhn'