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f«nc .r»n I? ,|^XÄ f Ä , %Ä n h» ^ÄlfSÄ fSÄSSSÄ K# die .»-rm-Fche Regier^
Ir**** oett unschätzbare Dien?Le geleilwt. Seine Gesinnung ist über allen Zweifel erhaben. Er hat nur im Lande Sinter-, e s l e handeln wollen. Wir danken dem Scheidenden ini vcanren des Landes. Das Große, was ec dem Lande gleistet hat. bleibt unvergessen.
Nach einer Ansprache des Präsidenten Bueler, in der dieser den schmerzlichen Gefühlen beim Austritt des geschätzten Leiters des politischen Departements Ausdruck gab, beschloß der Rat mit Lberwälngender Mehrheit, in eine Besprechung nicht einzutretcir
Secfrleg.
Im Mai 869,000 Tonnen versenkt.
Berlin. 19. Jrmi. (Amtlich.) Im M o n a t M a i sind an Handelsschiffsraum insgesamt 869 000 Brutto renisttr- tonnen durch kriegerische Mahnahmen der Mittelmächte versenkt morden. Damit sind seit Beginn des uneingeschränkten U-Boot-Krieges insgesamt 3655 000 Brutto regstertonnen des für unsere Feinde nutzbaren Handelsschiffsraumes vernichtet.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
Berlin, 19. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Das Mai-
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s vü au ' J*™- ^t^^ldpuntt, daß die Aufbringung zwischen der orttten und meinen Seemeile, also außerhalb der Dreimeilen- grenz«, stattgefunden hat. Erst am 15. Juni teilte sie der deutschen mrt, sie ln zu der Auffassung gelangt, daß der Ort der Aufbringung innerhalb der Treimeilengrnrze liege. Das von der <?n Negreuung zur lürterstützung dieser 9buffasfung vor- gebrvaite Material wird von dnr zuständigen Stellen geprüft. Uebrigens hat die norwegische Regierung in ihrer letzten Mitteilung ***& 'die Lürfbringung, falls sie auf offener ^ ^vegen des Fehlens der Schiffspapiere berechnst war.
x«. ^?L Besatzimg^des Dampfers Thorunn hat nicht nur, wie in on rvorweglwien Oeffentttchkeit irrigerweise angenommen worden r>t, unmittelbar nach der Aufbringung und auf Veranlassung der norwegischen Torpedo bootskommmidanten versucht, sich den An- ordnimger! des an Bord befindlichen deutschen Prisenkommandos zuwider setzen: vielmehr haben einige Leute der Besatzung diesen -Ersuch auf der Reffe nach dem deutschen Prisenhafen wiederholt, wooel es dem aus nur zwei ! ißerfrmr'n bei lebenden ^ ri I rrtfn m m/i ti Ivi
Ergebnis zeigt, das; die von den Engländern immer wieder im eigenen Lande und bei ihren Verbündeten auf- gestellte Behauptung, die Untcrseclwotsersolge der Mittelmächte würden durch die erfolgreiche Airwendung von neuen Unterseeboot«Abnrehnnitteln in einer für Deutschland und seine Verbündeten gefährlichen Weise verringert, falsch ist.
Drrrch die in den ersten drei Monaten des uneingeschränkten Unterseebootkrieges erfolgten Versenkungen waren nicht weniger als 2 786 000 Bruttoregistertonnen Schiffstonnage dem Seeverkehr für die kriegerischen und Handelszivecke der Entente entzogen. Der Tonnagezuwachs durch beschlagnahmte und neuerbaute Schiffe in diesem Zeitraum ist dem Verlust gegenüber mu° gering und wird auf nicht mehr als ein Fünftel des Verlustes einKuschätzen sein. Trotz jener außerordentlichen Verringerung der für die Entente verwendbarer: Weltschiffstonnage übertrisft das M a i e r g e b n i s dasjenige des Februars um über 80 0 00 Tonnen und erreicht fast dasjenige des Monats März mit seinen 885 000 Tonnen. Auch im Mai haben sich die Unterseebootöverluste wie bisher unter der von vornherein in Rechnung gestellten Höhe gehalten und werden ganz erheblich durch den Z u in a 6) 6 an u eu e n booten übertroffen. Die deutsche Unterseebootsflotte nimmt daher ständig weiter an Stärke zu.
Neue U-Poot-Erfolge.
Berlin. 19. Juni. (Amtlich.) Durch die Tätigkeit unserer U-Boote find in den nördlichen Sperrgebieten neuerdings 26 000 Brutloregi ft er tonnen vernichtet.
Eines unserer im. M ittelmeer operierender: Unter seeboote, Kommandant Oberleutnant z. S. Klatt, versenkte am 13. Juni nachts südlich der Straße von Messina einen unbekannten bewaffneten Dampfer von 4000 Tonnen und griff am 15. Juni nachts in derselben Gegend zwei stark gesicherte feindliche Geleitszügc an. In einem Zeitraum von IV, Stunden wurden aus dem Geleitszuge, der aus drei Dampfern bestand, die beiden größten, von 6000 Tonnen und 4000 Tonnen, und aus dem andern von zwei Dampfern der größere von 5000 Tonnen ab- geschossen. Alle versenkten Schiffe waren auffallend tief beladen.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
*«*«•/ ueuquji'n. '•üiTjCTujttien: naeoerlMl,
”9. , l . 5 0 chl? 1 F tr 5 -wei Personen bestehenden Prisenkommando ledcglrch dürck; Drohung mit der Waffe.gelang, die Ordnung an Bord yerMstellen. Wegen dieses Verhaltens, schwebt ein Verfahren vor dem zuItandrsten deutschen Kriegsgerühit, dem auch das von der ^rwegrschen Regierung neuerdings beigebraichte Material über den L^rt der AufbrrnMng vorgelegt werden wird. Ta nach Völkerrecht der g-ewalffame Widerstand gegen die rechtmäßige Ausübung des Aufbrmgungsrochtes die vrisengerichtliche Einziehung des Schiffes r-nr Folge hat. werden die Feststellungen des Kriegsgerichts auch . r dre lvertere Behandlung des Dampfers Thorunn von Bedeutung sem.
?? diesem Sachveryatt kann die Kritik, die im nviM>egischm «orchma an deni Verhalten des deatschm U-Bootes und der deutschen Regrerung geübt Wochen ist, nicht als berechtigt anerkannt werden. £emt es handelt sich um eine MeiirungsVerschiedenheit über die Frage, ob die Aufbringung innerhalb oder außerhalb der n-orweglschen Hahertsgewässer erfolgt ist. Diese MernmrgsVerschiedenheit wird auszutragen fein, hatte aber unter keinen Umstanden den norwLglfchen Leestreitkräfden zur Anwendung von Gewalt- Maßnahmen Anlaß geben dürfen.
Rotterdam, 18.,Juni. MTB. ) Die Blätter melden: Das nrederländischc Segelschiff „Albertine Beatrrce , das am 4. Februar mit 8000 Ballen Tabak vom Soerabaja nach Rotterdam ausfuhr, ist am Freita-, versenkt morden. Die Besatzung wurde in Plymouth gelandet. ^
. . Kopenhagen, 18. Juni. (WTB.) Das Ministerium des Aeußern teilt mit: Nach einem Telegramm der däni- ,chen Gejandtschaft in London wurde der dänische Dampfer „Angantyr" auf der Reise von Schweden nach Frank
r f en k t. Ein Mann der Besatzung ist
oäni
umgetvmrnen, der Rest in Newcastle gelandet. Der dänische Konjul tn Bergen telegraphiert, dach der dänische Darnpfer „Gunhild auf 8er Reise von England nach Kopenhagen mtt einer Kohlenladnng in der Nordsee versenkt worden ?bchs Mann der Besatzung sind umgekornmen, der Rest ist m Bergen eingetroffen.
Bern, 20. Juni. Progres de Lvch berichtet aus Paris:
Die beiden Fycherbarken Francois Georgette und Eu- gentS Matrlde wurden am 9. Juni von einem U-Boot bejchosten und durch Bomben versenkt. Am 10. Juni wurde em drittes L'ilcherfahrzeug in der gleichen Gegend versenkt.
Vorteile, da cs weder Einmachgläser, also auch kemc Gummiringe, noch Zucker erfordert. Seine VerwenduiV^wöglich-- kert ist aber die gleiche. Es sollte daher ;eder, der hierzu iw der Lage ist, beizeiten darauf bedacht sein, sich durch Dorren von Obst eine abwechslungsreiche und schmackhafte Xlost für den Winter zu sichern. *
V o r s i ch t beim. F o r t w e r f e n von O b st t* ft e n.
E Unfälle sind vorgetommm durch das achtlose ForUoerfew von Obstrciten und Obstkernen auf Straßen und bewnders au^ Bür-» gerltelgen. Jedermann sollte doch darauf achten, Eltern und Lehrer: Ilütten me Kinder ermahnen und darauf hrmoeisen, Obstreste an: 6^Miete Stellen zu werfen, damit das Leben ihrer Mitmenschen nrcht getährdet ist. <
** ^nartiergelder. Die Ider Stadt für die Eingncet'- 8?^ k^brnar und März 1917 ans der Reichskasse zu-- Vergütung soll an die Ouattiergeb-er verteilt weiden. Zur jCT 0 ctnnt 9 der Vergütung sind die Unterttmftssck?eürc auf dem: ^NDtl-aus, Zmrmer Nr. 7, zur Awveifung oorzulegen, worauf Au^ahlnTtg erfolgt. Siehe Bekanntmachung.
^I ächenerhebung vom 15. bis 25. Juni 1917.
Zister ineist nochmals daraus lnn. daß die Be- ttrwsinyaber oder deren Stellvertreter zur Arrmeldung der seid-.
an gebauten Frückste bis zunr 18. d. Mts. oerpflicküet find, -me^lucmr^en werden bei Meldung von Strafe letztmalig auf- ^wrdert, innerhalb 24 Stunden beim Lebensmillttanrt — 8i?it!m>er 9h;. 4 — ihre Meldungen abzugeben.
' r 2 f r l r t rtg e n bc r Ernte. Urlauösge suche für die tut ^chUlfchaftnr müssen dis spötchtens zum. 30. Erregswirrichaftsslelle Gießen eingegarrgen fein^ MDernfallu. rst danrtt zu rechnen, daß sie lerne Berüchuhtigmvg mehr fmden könnew
** Kupfer. M e s,s i n g und R e i n n i cke L Wir weiferr
. X. fs r ! . , 'J 1 11 y U U U i/IC ul II l CLC X&ic IIKIK3L
nochmals darauf hin, datz aus diesen Metallen verse.ttigte Gegen- itaitde ms zum 2o. ^zuni restlos abzuliefern find
machung. . f-- --- bekannt-
„r~ ** ^ r a stv st e i n. Am 20. Juni ist eine Bckanntmcrchung per- offemllrcht irwrden, durch welche alle Vorräte an Braunsttin IÜn0>^ ausbereitet, in MjHchung-en und Halbfabrikaten^ owre Kunstbraurrstern beschlagnahmt werden. Unberührt bleiben Braunstem und Kunstbraunstein in Fertigfabrikaten. Die Aufberei-
- --' l 1 ouuyiuviiuuciu JUVC ia ,
ung, Verarbeitung oder Veräußerung der beschlagnahmten Gegeir-- k.- üu vnr noch auf Glrund einer besonderen Erlaub
Au§ bm Reiche.
Essena. d. Ruhr, 19 .Junt. (WTB.) Die Kaiserin vormrttag hier eingetroffen und hat sich nach der Villa Hügel begeben.
Ein englischer Tranö-ortdampscr und zwei tt-Bootjäger versenkt.
Madrid, 19. Juni. (WTB.) Meldung des Wiener k. u. k. Korr.-Bur. „Jmparciaw zufolge versenkte ein Tauchboot tn der Nähe von Kap Spartel den englischen Dransportdampfer „A. G. 240" (8000 Tonnen) mit Truppen und Kriegsmaterial für Saloniki. ^Der Dampfer war von vierU-Bootsjägernbeglei- tet, von denen zwei gleichfalls u n ter g e g a n g e n, zwei mit schtoeren Beschädigunggen davongekommen sind.
In der Nähe der Ebro-Mündung wuvdsn die bewaffneten italienischen Dampfer „Fer t" (5567 BRT) und „Sirte" l4998 BRT.), mit 9000 Tonnen Benzin, Eisen und Kohle von New Orleans nach Genua unterwegs, versenkt Acht Seemeilen von .Huelva entfernt versenkte ein Tauchboot den norwegischen Dampfer „Si m la" (5800 To.) mit einer Kohlenladung von Liverpool nach Gibraltar unter- wegö. — In der Nähe von Alicante kam es Zwischen einem Tauchboot und einem Geleitzug von 10 Dampfern zu einem heftigen Kampf. Nähere Einzelheiten fehlen.
London, 18. Juni. (WTB.> Das Reutersche Bureau meldet mnttlm. Ein feindliches llnterseeboot versenkte am 2. Juni den britischen Transportdampser „Kameroian" paoi Tonnen , der eine geringe Zahl Truppen an Bord hatte, nn östlichen Mittelmeer. 5 2 Mann Truppen und 11 Mann der Besatzung, darunter der Kapitän, lvcr- den v e r m i ß t
Eine norwegisch - deutsche Meinungsverschiedenheit.
Berlin, 17. Juni. Ueber die Angelegenheit des novvegi. '^en Mtm'.h'c* Tborunn, die zu einer Interpellation im norwc- mfcheer ^torthmg Anlaß gegeben hat, wird uns von zustä'ldiaer Serte^folgend.s mitgeteilt: ^
Der Dampfer Tborunn wurde am 16. Mai d. I. von etr.-nn veirtsch n Unter st-ebvM vor dem Lan gesund sw rd an einnn Puntte angehalten, der nach der s^rgfällig-m Berechnung des Il-Bc mam Mandanten unzweifelhaft mehr als drei Seemeilen twn der. noru ^nf.r -.'r Kiffte entfernt liegt. Ta der Dampfer teure Schüfspar > 5. an Bord Patte, nmcde er gemäß einem allgemein anerraunten r ofkerreätlichm Gnmdfatz a u f g e b r a ch t und zwecks Embrmglung m emen deutschen Hafen mit einem Prisenkvm- mandv vergehen. Kürz nachdem das Untmeeüovt weggetau-cht war, melken zwei norwegische Torpedoboote die unter txitttftt strc^ramc whvende Prise an und vermrlaßten die nor. wegffa c nsbemtzuirg, Me deutsche Flagge niederzuholeit und »urc am &»>'& *-> nfpntcn. Ter Rhrer btt „»noegischm Streit- Trortc erklärte dem «omm<mda,lten des inlvlqe dieses Zwischen. iaNes urreb.'r auiqettwchlm N.»««es. das; die Ai-fbrrnamig inner- üalb der Iwrivegischen Knstenaewäner erivlgt sei, und vcrlanMc lmfrr Andrvstunq v»n Wnsten<r«Et die wsior-tige sti?cikmLe der Brise, Lemqegeirüber verweej der dsrtsche Annninndant auf sein«
Aus Hessen.
D/e Auf^rfttrng von landwirtschaftlich genutztem Gelände / im Vogelsberg.
_ Abg. Dorsch beantragte in der Zweiten Kammer, die Kammer wolle beschließen, die Negierung zu ersuchen, bei der zuständigen Stelle dahin vorstellig zu werden, daß das Aufforsten von landwirtschaftlich genutztem Gelände doch Mtndeitens währeftd des Krieges unterbleibt.
In der Begründung heißt es: Der Graf Stolberg-Roßla öst Ortenberg hatte verschiedenen Landwirten bisher land- wtrtschaftlrch genutztes Gelände entzogen und aufgeforstet, weil diefelben etne ihnen angesonnene Pachterhöhung nicht eitigehen nwllten. Es kann picht im Interesse unserer Volks- ernahrung liegen, wenn man zu einer Zeit, wo jedes Stück Feld unserer Lebenshaltung dienstbar gemacht werden muß, Ackerland aufsvrstet.
Aus Stabt und Land.
G leben, 20. Juni 1S17.
Lebensmittel.
3P U Derbandlmrg^.., ... rWi . . JtU4JC ^ [)rur!fliai
®vmm&nbaTrtn\ zu einem sehr ernstaic Zwischenfall hatten statt, können lreß,der norwegische Führer die dn
-Frngabe c>er Pnse fallen, nwbei er Mgab. daß die Ortsbestin^
rmmsen der fofeen Torpedobootz: um eine halbe Seemeile ton»
** Einmachzucker. Wie uns Großh. Kreisamt Gießen imtteilt, wird der Konlmunalverband in aller 5kürzc w der erfreulichen Lage sein, der Stadt Gießen noch so viel Zucker zur Verfügung zu stellen, daß die Bevölkerung mit werteren zwei Pfund Einmachzucker auf den Kopf versorgt werden kann.
< cv** Vollmilchkarten. Die Ausgabe der mmi 1. Juli r- = vS oo ^ laufenden Voklmilchkarten erfolgt in der Zeit vom 25. Ins ub. Junr nt der im Anzeigenteil bekannt gegebenen Reihenfolge auf dem Städtffckfen Lebensmittelamte, Zimmer Nr. 7. gegen Vorlage der Mrlchausweiskarte. Die Ausgabe der Marken an Lrankc' erfolgt zu denMen Zetten auf Zimnier Nr. 9 gegen IZor läge der Milchmc^werskarve mrd der von der är^tlichm Prüfung Sstellc crusgeftellten Benachrichtigungen.
** Das Gießener Familienblatt muß haute wiederum infolge Papiermangcls zugunsten wichtiger amtlicher Bekanntmachungen ausfallen. Diese Bekanntmachungen behandeln u. a. die Regelung des Fleischverbrauchs, Zucker- verbrauchsregeturrg, Förderung der Volksernährung und rammeln von Brennesseln.
*
Amtliche Personal Nachrichten. Der Groß- hc r zog l>at am 16^. Juni l. Js. den vom Fürsten zu Solms- Voheniolms-Lrch auf die ziveite evangelische Pfarrstelle zu Lich prä- Mtterten Pfarrer am Elisabethenstift zu Darmstadt, Otto Lenr für diese L-telle bestätigt.
^ ^ n V lQ - ^Unteroffizier Ludwig Köhlinger.
Sohrr des Schlossermeisters Louis Köhlinger, hier, wurde mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.
ff Jungwi-tzr Mittwoch, 20. Juni, Antreten: 8>/., Uhr. 1. Abtlg. Gymnasium, 2. Abtlg. Ober-Realschule
Obst? Die reiche diesjährige Obflblute laßt erm gute Ernte erhoffen, und schon suchen die Konserven- und Marmelade-Fabriken möglichst große Obst- 55 lich M ziehen. Es sei deshalb darauf hingewieseu, daß der beste und billigste Weg zur Konservierung des Obstes das Dorren ist. Der das Obst verteuernde und gefährdende ^ranvport zu den Marmelade-Fabriken kommt hierbei in Wegfall, die Verarbeitung des Obstes ist denkbar einfach und Dorren vollzieht sich am besten auf oder in ver^latten, ia sogar bei gutem Wetter in der Luft. Im Dergkeuh zum Eurtochey bietet es sehr
v^uaitu cut-trL ueiuiwcvm Erlaubnis ber Krregs-Rohswff-Abteilung des Königlich Preußischer! KriegsTUini- sterrums gestattet. Gleichzeitig sind die am 20. Junc vor Han amen fforrate an beichlagnahmtcn Braunstein und Künftbraunstein, sofern. ^ J e o0 Kilogramm - übersteigen, bis zum 30. Juni an den Köm-- missar res Königlich Preußischen K-riegsminist^riums bei der Eißm- Anträge rn Berlin auf den dort anzuforoernden 'amtlichen Melde- chnnen zu melden, lieber die nleldepfttckffgen Bestände ist ttn Lagewuch zu fuhren. Alle Einzelheiten ergebm sich aus dem Worck- laut der Bekanwmackmng, deren Veröffentlichung ttr der üblichem t<.erfe durch Anschlag und Abdruck in der: amtlichen Tagcszeitungers erfolgt.
Li ^^^Fkh^ungsgegcnstände aus Kupfer und w U oa J e ßÄ e * u . 11 6.e n Mus,sing, Rotguß, Tombak, Bronze).
7^*3 1 2! l rist eine neue Bekanntmachung in Kraft getreten, betteffend Beschlagnahme uird freiwttlige LMieferung von Einrich- tungsgegenständen aus Kupfer und K'upferlegierungen. Betroffen werden eure große Anzahl von Gegenständen, die zur Einrichtung von Hauiern, Wohnungen, Geschäftsräumen, Bahmvagen, Kraftwagen, Schiffen upv. gehören. Einzelheiten and aus 2 der Bekanntmachung zu entnehmen, wo die betroff.enen G^genstä'.rde in ^§^iip-pen A, B, C unter insgesamt 36 Ziffern im Einzelnen auf- geffchrt furo. Gl.itt.ge Ausnahmen sind im § 3 Enthalten. Die Ab- lreferung der beschiagnahntten Gegenstände erfolgt zunächst frei- wrllrg. Dre uebernahmepreise für 1 Kilogramui bewegen sich nach der Zugehörigkeit m den drei Gruppen zwischen 5 und 6,50 Mk. ber Kupfer, btz-w. 4 und 5,50 Mk. bei Kupferlegiermngen. Hierzu' wird ern Zuschlag von 1 Mk. für 1 Killogranrm gewähtt, wenn die fvemnllrge Ablieferung bis zum 31. August 1917 erfolgt. Nach AL- tauf der ftrr freiwillige Ablieferung vorgesehenen Frist sind dre veschlaguahmten Gegen.stände zu melden. Sie werden dann ent>« Mnet M" nötigenfalls zwangslveise abgeholt werdev. Mit der Durchführung der Bekanntmachung werden dieselben Kommunal- behoroen beaufttagt, denen bereits die Durchführung und Bekarmitb machung, betreffend Beschlagnahme, Bestandserhebung und Enteignung von Bierglasdeckeln und Bierkrugdeckeln aus Zinn übertragen, worden ist. Diese erlassen -auch die Ausfflhrmrgsbestimmungen. Mle Eruz-elheiten ergeben sich Mls dem Wortlaut der Bekanntmachung, deren Veröffentlichung in der üblick-en Weise durch Anschlag uich durch Abdruck in den Tageszeitungen erfolgt.
** Beschlagnahme und Bestandserhebung von Lokomobilen. Am 20.Juni 1917 ist eine Bekanntma-chuna. Nr. 592/4.17. k II. 4 e, hetteffend Beschlagnahme und Bestirnds- «erHebung von Lokomobilen, in Mast getteken. Von der Bekcmnb- machung sind betroffen : Sämtliche fahrbaren und ottsfesten Feuer- birchskffsel mit Heizröhren, sowohl solche mtt fest verbundener Dampfmaschine (sogenannte Lokomobilen) als auch solche lihne Tampfmaschiue, sofern ihre Normalleistung mehr als 20 ?8 normal oder ihre Heizffäche mähr als 12 Quadratmeter beträgt, sowie die %\\ di-esen Kesseln gehörigen Sicherheitsvorrichtungen und sonstige Zubehör- und Reserveteile. Heber zulässige Veränderungen und Verfügungeir an den beschlagnahmten Gegenständen gibt der 8 £ Auskunft; die besckLagnahmten Gegenstände uwerliegen der Mel«- Pflicht, soweit sie nicht unter die im § 7 angegebenen Ausnahmen- säll-en. Alle Anfragen, welche diese Bekanntmachung und die von ihr berührten Gegeustände betreffen, sind zu richten an das .Kriegs- Ministerium, Kiiegsamt, Waffen- und Munitions-Beschaffungsamt.. Chefingenieur R. II. 4.e, Berlin W. 15, Kurffrrstendamm 193/194, soweit es sich nicht um Betriebsmittel von öffentlichen Elektri-iEts-> werken, Gasanstalten oder Wasserwerken handelt. Bei letzteren sind die Anfragen an das .Kriegsnttnisterium, Kriegsamt, Kriegs-Roh- stoff-Abtcilung Sektion LI, Berlin SW. 11, Kiöniggrätzer Stt. 28, zu richten. Die Einzelbeiten ergeben sich aus dem Wortlaut der Bekamrtmachung, deren Veröffentlichung in der üblichen Weise durch Mrsschlag und Albdruck in den Tageszeittkngen erfolgt. (
Landkreis Gießen.
** Birklar. 20. Juni. 9ldolf Stiefel, Sohn des Nathan Stiefel, fmlckier seit Kriegsausbruch in einem Fuß-Art.-Regt, steht, hat sich durch tapferes Verhalten die Hessische Tapserkeits- nvcdailie erworben.
-n- G r o ß e n - L i n d e n , 20. Juni. Die Bergleute yldolf W e i n a n d t I. und Philipp Spengler konnten in diesen Tagen ihr 50jähriges Arbeitsjubiläum im Dienste der Gießener Braunsteinbergioerke feiern. Als dankbare Anerkennung für ihre lange, treue Arbeit wurde jedem ein naml-aftes Geldgeschenk von der Verwaltung eingehändigt.
Kreis Büdingen.
-ift V ü ch e s, 20. Juni. Das Eiserne Kreuz erhielt der Fahrer .Heinrich Herd II.
4t Dudenrod, 20. Jüni. Hier starb der a l t e st e Einwohner unserer Genwinde, Andreas Weber, im 87. Lebensjahre.
# Düdelsheim, 20. Juni. Das Eiserne Kreuz erhielt Kanonier Knaus.
# Nidda, 20. Juui. Zum Sanitäts-Unteroffizier befördert wurde der Sanitäts-Gefreite Karl Ferro.
^ Orleshausen, 20. Juni. Die .Hessische Tapferkeits- nredaille, bereits früher das Eiserne Kreuz, erhielt der Unteroffizier Heinrich Velte.
, 20. Ciurri. Die Ä-ssische Tapfe c.
keitsmedaüle erhielt der Jascr Otto L^ust in einem sEsche», Jäger-Bataillon.
Kreis Schotten.
Fc. Scho t tsn. 19. Jtmi. An den Obstbäumen treten die Rrulpen ftatt auf. Ebenso m den Feldern! das Unkraut, auch in den Gemüsegartelr nimmt das Unaeziffer überhand. Zur Baseiti- MNg pieser^Lchädliilge fort nunmehr die Kr^sschu 18ommissivn auch dre Schül-erwlounen den Landwirten zur Verfügung gestellt.
Starkenburg und Äiheinhffftn.
-rresherm bei Darmstadt, 19.Jiatt. Der hiesiac An^ 8ei«er ürnrgi nachstehendes Angebot: «Wto stchrrt '
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