Ilxtförn. VAVrgen Wtese gegen, ortsübliche Taxe urrd 2 Pfun8 L<l^smach-?'.r.-»nrst?" 1 ^
~ . ' * v • 9 r :;r -' ,.19. Jmri Der Lommnruüoert and der Stadl
^oQriersl'Ln'enl . n Verträge abgeschilvssen, bi« es ihm/crmöglichen, iu:li inrtci- Uh bwi der K-Lndesvoststolle «rsesetzten Erzeuger- i»reifen Obst att igre Bürger zu liefern. So gab die Smdt vor cuiiQm Ta-gen tadellose Kirschen das Pfund zu 30 Pfennig ab. Hessen-Nassau.
,. i* ~ ^L a * H o inbu r g p. d. £>., 19.Juni. Wegen übergroßer ...v. mutzte am ^ams-tag avetid dre Vorstellung im Kurhaus- tyeater austollen
P Juni Zur BeMung des Klcing6d° Engels beschloß dre iLtadtverordneten-Versammlung die Einfüch- mlng von Mc ta 1 l - Notg eldin 5 ,10- und 50-Psennig-Slücken, sall^. nicht der Kreis dazu übergehen sollte. Notgeld prägen zu lassen . - o7 Ks ch-lbese 20. Juni Wahrend der Zeit vom 15. März ois 31. Mar d. Js. sollt« der Krers Eichweg« 450000 Eier an das Preußische Landesamt für Nährmittel und Eier abliefern Abgegeben nmrden jedoch nur 72 000 Stück, allst) 378000 Stück zu wenig. Dre Behörde fordert jetzt den Kreis auf, die fehlenden Um nuttor allen Umständen aufznbringeu. Insgesamt hat der Asels vom 15. Marz 1917 b-is 44. März 1918 rund 669 000 Gier M liefern.
f»rw 1- f ,V T <n "It 11 r ^ l^Simi. Mit einer geschmackvoll inszenierten Vorstellung von Shakespeares Lustspiel ,«rs ihr wollt" werabiünedete sich h-ntte abend der Intendant des Schauspielhauses, H-otrat Max Vehrend. vom Jrankfnrter Publikum. Behrend bat ^rckhr-end 1 einer ,rra7ckmrter Tätigkeit manchen künstlerischen Erfolg gebucht, wenn chm auch der finanzielle Aufschwung des Scbauspiel- lwitses nrcht gelingen wollte. *
X Öanair. 19. Jlmr. Der feit Jahren währende große Kon- k urs uoer da-. Bermrtoen des Bauwrternebmers Friedrich Keu- u. "''1 T ?l vancm ist nunmehr beendigt. Bei der Schlnßverteilung vermgbar 11 -54 Mk.. wovon noch die Kosten der Venvaltung zu decken „nd. Zu berücksichtigen sind 17 562 Mk. bevorrechtigte nvd 1 030571 Mt. nicht bevorrechtigte Forderrmqen. crx - l r €§ ^£ en ’ ^0. Juni. .Heute hat der Magistrat neue Rlchtvr«w ffrr Obst Und Gemüse erlassen. Die Preise entspreck-en dei-en vom 13. Itmi d. Js.. nur sind die für Stachelbeeren uni»
• •-icben herabgesetzt worden. Int Kleinverkauf dürfen Kirschen rur mn 50 Psg. das Pfund verkauft werden. Heute war die An- nwr ruf m Markte, wie gestern, wieder kläglich, imd trotz allen w'lwrr.üch.m Bruinmiungen kosteten im Meinveckauf Kirscheit I Mk. stan. -> > Psg., Erdbeeren 1,20 statt IMk. pro Pftmd. Sv wurde ? um Beispiel für Kohlrabi pro Stück 35 Psg. verlangt und gezahlt, für die die Richtpreise pro Pfund 35 Pfg. vorschreiben. Die Haus- f rauen, dir die vom Kleinhandel geforderten Preise nicht zahlten, muiüen leer nach Haicse geherr. — Für die N-Bootspende sind ns !>eute hier rund 56 000 E. gefamuvelt rvorden.
Utt Ve^sttLts-Nrrchvsehtsn.
= Fran kf u r tw. M., 19. Juni. Dr. Phil. Georg B u rck- b a r d t hat sich in der Philosophischen Fakultät als Privatdozent für Philosophie k-abilitiert.
— München, 19. Juni. An der Münchener Universität 'oll in kurzer Zeit ein I n st i t u t f ü r B a l k an - u n d O r i e also r sch ung errichtet iverden. Die Gründmrg dieses Instituts bängt von der Absicht zusammen, auf dem Balkan wirtschaftlich, festen Fuß zu fassen. Auch die Errichtung des Groß schiff ahrts-» weges Nhein—Main—Donau spielt bei der Gründung ein« Rolle.
49.SZerbarrdStag der Erwerbs- unDWirtschaltsgerrossen- fchaften für die Proviuzen Starkenburg u. Rheinheffen.
^ Darm st adt, den 19. Juni 1917.
Die am Sonntag abgehaltene Generalversammlung war gut b-nucht, eine Reche von Ehrengästen nahm an ihr teil. Bon der
Hessischen Regierung rvar Ministerialrat Dr. W
a g n e r , vom All
gemeinen Berbanda Justizrat Dr. A l b e r t i - Wiesbaden erschienen, lieber das avgelaufene Verbandsjahr 1916/17 berichtete Verbands-
stern e.ussührlrch. Er wies zunächst auf die vorliegenden ; den gedruckten Bericht über die Gntwickelung des
Verbandes hin und schilderte die hierin zum Ausdruck gebrachte Ar- vert des Verbandes. Sehr zu begrüßen sei das Gesetz „Die Gewähr -rimg von süratsdarlehen an vom Krieg betroffene Personen", zu vepeu. Ausfichrnng auch die Kreditgenossenschaften weitgehend yerangezogen werden sollen. Der Mangel an Rohstoffen erfordert» auch nach Frvchensschluß Zusammenschluß für den Kaufmann wie für ven Handwerker. Der stärkere Zustrom fremder Gelder hätte in ven Zeichnungen für die Kriegsanleihen und in Hergabe von Kredit ^ Kreise Verweiiüung gefunden. Bis jetzt seien dNark von hesstschen Schulze^Delitzschen Genossen- Millionen Mark von allen hessischen Genossen- ^Eiten für sämtliche Kriegsanleihen aufgebracht woroen, ein Betrag, der pich auch ails vieleir kleinen Zeichnungen zusammensetztc. Red- rrer trat für den bargeldlosen Verkehr ein, wies aber auch auf seimr öfters unrichttge und unwirffchaftliche Handhabung lßm Die Post müsse vre Postschecküberweisungen gebührenfrei erledigen; für jeder- zeit bereit zu l-altendc Mittel, also im Scheckverkehr, sollten die Sparkassen dem Beispiel der Banken, niedere Zinssätze zu geben, -Ä?' .fi bme Reihe anderer Fragen berührte der Redner iliid jastoß nnt der Mahnung, für den Uebergairg zur Friedenswirtschaft rasllos zu arbeiten. — Der eingangs erwähnte gchruckte Bericht des Berbandsdirektors gibt ein interessantes Bild über die Mitgliederbewegung, dei'. Umsatz, die erzielten Gewinne, den Geschäftsstanb u. a. m. der einzelnen dem Verband angehörigen Vereine.
An den Bericht des VerbäiidsdirektorS schloß sich eine sehr leb- lrafte Aussprache, die sich hesmiders nrft dem Ankauf von Gold, Goldsachen, dem ^bargeldlosen Verkehr und der Ausführung des Oie- setzes „Dije Gewährung von Staatsdarlehen an vom Kriege besoffene Personen" besckmftiegte. Ministerialrat Dr. Wftgner gab 'nähere Auskunft über das oben erwähnte Gesetz, was Justtzrat Dr. Alberti lzu der Erklärung vemrstaßte, daß ec die Lö,ung per Ausführung des Gesetzes im Großherzogtum Hessen als sehr glücklich finde, insofern, als die Genossenschaften zur tätigeii Mitarbeit herangezogen würden. Als schr gut wurde auch bezeichnet, daß die Gntschicipung über ein eing^eichtes Gesuch der LandeSkommiffion zusteht und die Gemeinden wohl angehört iverden, aber ihnen nicht btö Recht ein geräumt fei, ein Gesuch endgültig abzuweisen. Direktor Bastian führte aus: Der erfreuliche Bericht über die Starteu- burger und oberhessischen Genossenschaften beweise die fortbauerndd Gesundheit unserer geldwirffckwftlichen Zustände am Ende des dritten Kriegsjahres. Die Einlagen seien wieder gestiegen; ebenso trotz der itiedrigen Zinssätze für die gewährten Kredite die Reingewinne und die Reserven. Ueber 100 Millionen Kriegsanleihe-Zeichniliige^l für die !>effischen Schulze-Delitzich'schen Geiwssenschafteii sei eine Glanzleistung, und jetzt würden die weiteren Aufgaben der Reichs- ftnanzverw-altting durch Käufe der Reichs-Schatzanweisungen gefördert, was Hobe Anerkennung verdiene. Wärme Unterstützung fanden auch die Bestrebungen aus Stärkung des Goldbestandes und Einschränkung des Banttkotenumlaufs durch Einbürgerung des ueber;oeisungSverkehrs. Der Vorsitzende der LandeSstclle ftir vaterländisch? Zwecke, Finanzminifter Tr. Becker Exzellenz, habe ihn, deir Redner beauftragt, dem Verband dankende Merkennung zu übermittclu.
D?!r dann folgende Vortrag des Justizrats Dr. Alberti in Wiesbaden behandelte den jetzt bestehenden Staatssozialismus, die Zvriegsziele, die künftigen Handelsbeziehungen mit den feindlichen) Stlwten, die Zollverhältnisse, unsere 51olonien, überhaupt eine Reihe Zusammenhänge in der Weltwirtsä)ast und Hcimwirffchast und deren Einfluß aus die Kreditgenossensch-aften. Mit regem Interesse wurde sowohl dieser Vortrag als auch der von Vecbandsrev-isor Gustav Seider t erstattete Bericht über die bei den Vereinen aus- geftihrten Revisionen von der Versammlung entgegengenommen.
Die Rechnung für 1916/17 »ourde genehmigt, dem Verbandsdirektor Entlastung erteilt, die seitherige Verbarcdsteiünlg loiedev- gewählt. Die Vereine Dieburg und ZbüsselSheim wurden als Vertreter des Verbandes zum Allgemeinen deutschen GenossenschaftSrag, in Eisenach gewählt und Groß-Gerau für den nächsten Vecbändstag bestimmt.
Witterungsbericht.
(OeffentlicherWetterdienst.)
Werter zunehmende Bewölkung, zeitweise Niederschläge. Keine wesentliche Tempcratur-Aendernng, Gewitterrreigung.
Letzte Hadmcfetcw,
Eine französische Falschmeldung.
Berlin, 20. Juni. (WTB. Nichtamtlich.) Ter ftanzüsrsch« Funkspruch vom 19. Juni, 1 Uhr 45 vormittags meldet, daß am 18. Juni 2000 Granaten auf Reims sielen. 9lach den Scki-ußlrsten der deutschen Batterien sind jedoch an diesem Tage nicht mehr als 55 Granaten auf Reims gefeuert worden, und zvxrr aus in dsr Stadt erkannte Batterien. Vielleicht soll die französische Meldung in der neutralen Well den schlechten Eindruck verwischen, welchen die unnütze und barbarisck>e Zerstörung voü St. Quentin gemacht hat. oder soll vielleicht die Meldmrg von der derttschen Beschießung der: Mül des Präsidenkerr Poinoare in ein unk so ruhmvolleresj Licht setzen, dessen Besuch in der angeblich so schlver besclroffenen j ©tobt der Funkspruch vom 18. Juni nachmittags meldet? Dcrl
»
ftanzösische Funksprüch setzt sich übrigens selbst mit seftrer Meldung- von der schwwen Beschießung in Widerspruch, da er nur von einem Zivilisten als getötet und drei als venonndet spricht.
Transportkrise in Frankreich.
Berlin, 20. Juni. Einem Pariser Brief ist laut „Boss. Zbg." zu entnehmen, daß trotz aller Ermahmrngeii die sran^ö- fische Regierung nichts zum Ersatz französischer Handelsschrsse unternehme. Die Trvnsportkrise verschlimmere sich immer mehr und werde zuletzt die Harrptrollc im Kriege spielen. Weiterhin heißt es: In Paris gill jept Rußland mcksts mehr; jetzt ist Amerika Träger der Hosfnmlg, Amerika un£> sein Goldftrom, sein« Millionen Soldaten und seine Flugzeuge, die Deutschland iw nächsteii Frühjahr mit Bomben zudecken wollm.
Abstimmung über Krieg und Frieden.
Berlin, 20. Juni. Die HarrptoersammlU-Ng der russi- en Arbeiter- und Soldatenrate wcihlte eine sünszehn- gkiedrige Kommission zur Vorbweitung der Mstimnning über Krieg und Frieden.
Die Ankunft König Mnstantins in Lugano.
L u g a n v , 20. Juni. Gegen Z / A l Uhr abends lief am 19. Iunr der Extrazng des Königs von Griechenland in Lugano ein., Der Bachrhos war militärisch aufs strengste abgesperct., Jedoch hatte sich vor dein Bahnhof eine yroße^Volksmenge angesammelt. Beim Verlassen des Bahnsteigs begrüßte^ der König die Menge durch höfliches Hutabnehmen. Das Publikum verharrte im allgemeinen schweigend. Doch grüßten emige Leute. T-er König, der einen grauen Reiseanzug und Strohhut trug, ?ah gesund und elastisch aus, die Königin dagegen etwas angegriffen.
Drohung gegen König Alexander.
Rotterdam, 19. Juni. „Daily Mack" erklärt: Dasjenige, was König ex ander bei seiner Thrmibesteigung^ gesagt habe, sei keineswegs umvichlig. Er habe angekündigt, daß er oersuchenj locrde, die Grundsätze der Itogierung seines Vaters zu befolgen. Wenn aber der junge Fürst nicht einen anderen Weg einschlage werde er bald seinen Thron verlieren.
Die deutschen KriegLgefangenen in Japan.
Genf, 20. Juni. „Echo de Chine"' meldet, daß alle deutschen Kriegsgefangenen in Japan auf Anordnung des Kriegsminister's in Banto untergebracht werden Das Gefangenenlager von Dokushima würde geschlossen. Die Lager von Masugama und Mantaujam-a würden am 21. Juni ausgehoben.
Die Stockholmer Konferenz.
Berlin . 20. Jüni. In Stockholm sind neuerdüigs laut „Vorwärts" die Vertreter der tschechischen Sozialdemokraten eingetrosfe-u. Troelst habe sich über den Fortgang der Verhandlungen befriedigt ausgesprochen.
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