Ausgabe 
22.5.1917 Zweites Blatt
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ProVtnzkal-Ausschuß der Proviaz Oberheffeu.

Sitzung am 16. Mai 1917.

1. Antrag auf Entziehung des Patents als & eo7n eter Kl. gegen den Geometer S. in B

Tie Verhandlung \mxbe aussesetzt- um fes^nstellen, ob Großh. ..'ami^rum 1 der Ftiwn-en, Abteilung für Steuerwesen, dem Slntrag aut Gestattung der Einsicht in die bei der genannten Behörde über cae einzelnen in Betracht kommenden Verschlungen geführten! Perioilalatten entsprechM wolle, oder ob aus öffentli-ck^m Interesse die Aktenelnsrcht dem Vertreter des Beklagten verweigert bleiben uruse.

Mühle^in^"^ b Wasserlaufs vor der H'schen

vom Kreisamt B. erlassene Polizeibefehl ist infolge Ver- NEMMg der Beteiligten zurückgezogen worden, womit die Klage- fache ihre Erledigung gefunden hatte.

, 3 * n Zi ehung der Firma K. in G. mit einem

außerordentlichen Beitrag zu den Straßen- »nterha l tungskosten.

< hatte im Seiten Halbjahr 1916 Grubenholz auf

der Krerssttaße HutzdorfFrvurombach mittels von der Militär- ^'wroe zur Bern'lgung gestellten Holz-Lastautos und Anhängers ' ^^^^eleistung emes Militärkommandos durch täglich durch- ichmttlrch drei Zährten abfahren lassen und auf der Station Hutz- dorf an verschiedene Zechen im stttchrkohlenbezirk verfracht^.

der durch drese Art des 9lbtransvortes oerursachten er- bohbeu Abnutzung der Straße hatte der Kreisausschuß L. die Firma als Betriebs 11 nternehmerin im Sinne des Art. 16 des HMsckien Kunststraßeng^etzes zu einem Teil der Wiederherstellungs- und unter ha uu ngsko s ten herangezogen. Die hiergegen erhobene Klage der Firnra führte zur Aufhebung des angefochtenen Beschlusses da angenommen wurde daß die Firma durch die Kriegsverhältnisst, den Manges an Gei Pannen und Leuten, die Weigerung der Fu hr- Volz zu fahren, andererseits durch das Drängen der Bergwerke aus Lieferung und das Einschreiten der Militärbehörden

in eine Zwangslage versetzt worden ijt, wodurch dw Benutzung des Lastautos mit wrelastischer Berei­

fung iwtwendig und die starke, außergewöhnliche Straßenabnutz-

ung Ekeursacht wurde.

r , Anschluß an die Urteilsverkündung erklärte der Vor­sitzende, daß er gemäß Art. 70 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes werde ^ ^rteti Berufung im öffentlichen Interesse verfolgen

r , e f, 4 ; Antrag auf Aufnahme in die Liste der Höchst- best euerten zu den Kreistags Wahlen.

Sch. im Kreise Büdingen, der früher zu'den oO Hochstbesteuerten gehört hatte, die bei den Kreistags Wahlert mit besonderem^Wahlrecht ausgestattet sind, wurde bei der Vvrberei- Kreistagswahl für 1916 aus dem Verzeichnis der 50 Erichen. Da sein Einspruch vom Kreisamt und nachher Inn Berichuguugsanttag vom Kreisausschuß Büdingen W^hnt wurde erhob,er Klage beun Provinzialausschuß, der in letzter Instanz den Anspruch ebensalls zurückwies. Im Gegensatz

Provinzialausschuß au, daß nach dem Wortlaut des Art. 18 der Kreis- und Provinzialordnung an Ein- winmeiisteuer lediglich wirklich geleistete Kvmiinnnalabgaben an­gerechnet werden dürsen Sch. gehört zwar zu den leistungsfähig­sten Steuerzahlern des Kreises, aber er ist in einer abgesonderten Gemarkung ans assrg, drc keine Gemeindesteuer erhebt, so daß an Emkommensteucr nur die von ihm gezahlten Kreisabgaben in Be- ttacht kommen Diese bleiben indes iveit hinter dmr niedrigsten Steuerbetrag der in das Verzeichnis ausgenommen an Höchstbe­steuerten zirruck, daher mußte auf Abweisung der Klage erkannt werden.

5. Klage auf Kostenersatz für Arm: e n p fleg e.

6. öej ? an9t von dem L.-A.-V. G. für 2 Kinder

Kostenersatz und Uebernahme in eigne Verpflegung. Ter Schlosser cf-ion? raiT l^! t ^' eu Uuterstül.wngslvohnsitz erworben. Im Zcch^e 1M4 verlaßt er seine Frau und verschwindet bald darauf spurlos. E Fttw, die sich im Jahre 1906 von ihrem Manne Werden laßt fallt mrt ihren .Kindern bis zu ihrem 1908 erfolgten Tode dauernd der Armenunterstütznng in F. zur Last. Nur ein Kmd, das dre Frau N. wenige Monate vor ihrer Scheidung in G. gebar, wurde von einem Ehepaar in G. in. Pflege genommen.

Als die N. starb, verlangten die Pstogettern von der Stadt <5. Vergütung für die svettere Pflege des Kindes. Tie Stadt G.

ihrerseits für die gewährte Vergütung Kostenersatz vom sT s ^ er ' er den Unterstützuugswohnsitz anerkamtte,

oen Ersatz leistete und das Kind in eigene Pflege übernahm. Jtn 1916 erst forderte mit einennnal der O.-A.-V. F. vonr ^-'A.-V. G. Ersatz der Pflegekosten für das vorhergehende Jahr uich uebernahme des Kindes, mit der Begründung, der Vater N. sei landarm gewesen und das Kind sei in G. hilfsbedürftig ge­worden. Aber nicht rrur für das in G. geborene Kind, sondern 'S 1 * cff r -v^ immer in F. weilendes Kind wollte der O.-A.-V. F. die Armenlast auf G. abwälz'.en, irur weil das ältere Kind nach dem in G. geborenen hilfsbedürftig geworden war.

0.er Proviwialausschuß wies die Klage ab, denn der Vater N. ist bis zur Scheidung der Ehe gar nicht landarni geworden; dadurch^, daß seine Frau dauernd unterstützt worden ist, konnte für den Ehemann, solang? die Ehe dauerte, die Frist für den Verlust des Unterstützungswohnsitzes in F. gLr nicht zu laufen oblttnnen. Tie Ehefrau .war, feit ihr Mann fk' verließ, in die Möglichkeit versetzt, einen stlbständig'en Unterstütznngswohnsitz au: erwerben, sie gelangte aber dazu nicht, da sie bis zu ihrem Tode dauernd unterstützt wurde: somit behielt sie den .llnierfcützungs-- wvhiisltz ihres Mannes in F. Lluch für die Kinder blieb unter ollen ttmstandeii der Unterstützungswohnsitz in F. erhalten: denn> da der Mann bei der Scheidung für den allein schuldigen Teil erklärt wurde, stand die Erziehung der Z?inde.r der Mutter 3 u cl)o teilten diese den Unterstützungswohnsitz der Mutter, und das war eben der frühere Unterstützungswohnsitz des Vaters in F,

Briefkasten 6 «t RedakNon.

Muouvme Anfragen bleibe» rmberückfichtlst^

A. v. in T. Anspruch auf Invalidenrente besteht nur, wenn Sie invalide im Sinne der Reichsversicherungsordnung sind. DaM reicht aber selbst der völlige Verlust des Auges nicht aus, sofern» Sie Nicht etwa sonst noch erwerbsbeschrankt sind. Der Antrag auf Invalidenrente ist beim Versichern ngsmnt bezzv. bei der Bürger» meisterer zn stellen.

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Donnerstag, den 24. Mai lfd. Js. vormittags 1V\ 2 Uhr soll in der Gastwirtschaft Zum Treppchen" bei Ferdinand Kreiling zu Heuchelheim, die GraSnutzung an der Lahn

in den Gemarkungen Gießen und Heuchelheim für das laufende Jahr versteigert werden.

Mainz, den. Mai'1917. 3993

Großh. Wasserbauamt Mainz.

. _ Schmidt.

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0' 18 51049 81388 60309 89106 69240 73871 75660

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136191 3,36870 138745 138328 140478 144197 149106

150381 160719 151012 161277 153034 163180 163242

157551 153505 159194 161703 164600 168039 180889

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Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen.

Verteilung von Speisesirup.

Der Stadt Gießen ist Speisesrrnp überwiesen wor­den. der demnächst zur Llusgabe geicmgl. Tiejenigew Klemhandelsgeschäfte, welck>e den Verkauf von Speise shrup übernehmen wollen, fordere ich hiermit auf. sich, am Mittwoch, den 26. Mai 1917 mrf dem St-Äü. Lebensmtttelamt, Zimmer Nr. 11, zu melden. Gießen, den 21. Mai 1917. 40606

Ter Oberbürgermeister: Keller.

Verteilung von Suppenfabrikate«.

Der Stadt Gießen sind Suppenfobrikate überwiese» worden. Es wird daher folgendes bestimmt:

1. Wer SvppensvdriLrbe beziehen will, hat den

zugsabschnitt 11 de r Lebensmittelkarte vom 24. Mai 1917 bis 2 9. Mai 1 9 1 7 in einem Kleinhandeksgeschast: der Stadt Gießm geacn Wrshäw» digung des voraeschriÄcnrn BestellausNxnses, auf dem die Firma des Geschäftes und die Zahl der äbgekiefettrn: Abschnitte anzugeben sind, abzuliefern. Wer in dem vor­genannten Terncin den Bezugsabfchnitt 11 nicht adgibt, kann (bei der Verteilung nicht berücyichtigt werden. Bestellausweise können von den Meinhandelsgeschästen a m 2 3. Mai 1917 auf dem Stadt. Le^^snrrttelantt in Empfang gerwmmen werden. ^

2. Die Kleinhandelsgeschäfte haben die Abschnitte auf' Bogen anfzukleben und mit einer Anfstellnng über die Gesamtzahl der vereinnahmten Abschnitte am 30. Mai 1917 dem Stadt. Lebtmsmittelantt zur Prüfung ein­zureichen.

Die eingereichten Mschnitte dienen als Grundkagc für die Zuteilung an die KleinhandÄsgeschäfte; sie er- hatten Bezugsscheme znm Bezug der erforderlichen Wireu von Großhändlern der Stadt Gießen.

3. Die Menge an Suppensabrrkaven, die auf jeden Abschnitt entfällt, sowie der Beginn der Ausgabe weichen noch bekannt gegeben.

Gießen, den 21. Mai 1917. 40628

Der Oberbürgermeister: Keller.

Vkrteilirilg voll Keisiise-Konseneil.

Der Stadt Gießen sind Gemüse-Konserven zur Ver- teilmrg überwiesen worden. Cs wird daher solgendes bestimmt:

1. Wer Gemüse-Konserven beziehen will, hat den Btezn g sabschnitt 10 der Lebensmittel­karte vom 24. Mai 1917 bis 2 9. Mai 1917 in einem Klein Handelsgeschäft der Stadt Gießen gegen Ankündigung des vorgefchriebenen Bestellausweises, ans dem die Firma des Ge^d-äftes und die Zahl der abgelie-, ferten Abschnitte anzugeben sind, abzuliestrn. Wer rn. dem vorgenannten Dermin den Be zu gs-abs chn itt, 10 n t * a. bgibt, kann bei der Verteilitng nicht be­rücksichtig t werden. Die Bestellansweise können von den Kleinhand'llsgeschäften am 23. Mai 1917 auf dem Städttschm Lebensmittelamt in Empfang genommen werden.

2. Die Kleinhandelsgeschäfte haben die Abschnitte auf Bogen anfzukleben und mit einer Aufstellung über die Gesamtzahl der vereinnalMten Mschnitte am 3 0. Mai 1 ^91 7 dem Städt. Leben sin ittelamt zur Prüfung einzurtnchen.

Tie eingeroj.chten Abschnitte dienen als Grundlage für die Zuteilw.ig an die Kleinhandelsgeschäfte: sie er­halten Bezugsscheine zum Bezug der ersordertick>en Waren von Großhändlern der Stadt Gießen.

3. Die Menge iw Gemüse-Konserven, die auf jeden Abscknritt entfällt, so^nc der Beginn der Ausgabe werden noch bekannt gegeben.

4. Die im Besitz tV^n Kleinl-andelsgeschäften bcsind- lichert Gemüse-Kon st rv,^ ^ komnwu gleichzeitig mit zur Verteilung.

Gießen, den 21. ÄDai 1917. 40616

Ter Ll^erbürgermeister: Keller.

Die Friedhöfe sind in dev ?.eit vom 1«. Mai 1017 bis 15. Auanst 1917 von b- ttbr morgens bis 9 ttbr abends geöffnet. 40503

Gießen, den 17. ättm 1917.

Ter Oberbittgermeij.^Lr: Keller.