Ausgabe 
7.5.1917 Zweites Blatt
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, !r,^ T ^ ri --OM v A >aniatpewsr qremutlmsen vordersten Stel- ööircu V v'üvu? 4 -j zu teiTingert, die irrten mtesson tm Verlaust: ,5 ^ ^ o-.r .? Uüi-ir: zu >t^««ngrif^n überaafcMtten mipfrm loA s-Ech hA^cr in ßw^T E^wrimg rott,

riii«u 'iv^i auf dem A-^»«igc dicht am Ehemin te§ jgelegene jlov,ti\^?k. un-d Warvcü-Ye. mami int Hut- und %?**$¥:' - v r ap: ^die Fvmrv;«! verbreit gegangen, itwvteji ttb'r spater v-i l?nr.«ir :"' Aro£<u;t. Bei der VLakva-Fe. w tr^m die tjTaiWen m st-.i i.l e-.g-cmüvv mtt oe«r kd^mumtSst^rru tes ^orrtgvn üngrNl?D2S an < er S^i^r? unter sSßmrsten '-Scrlttftou öMd dawn ar.schliebuchen G^llmrgon bei dem iw .:,ca von un4 rM»s gehalten. Trotz ver> Adpeiree »_>-- > n Ettratz immer neuer Reserven,

mo an die yl\. amniengeschosssnen Srurmtentfen traten^ vernvchteu me ß'U' bi: erru-ngenen Anfangserfolge nur

an ganz verein -?? an (steilen zu lucheurpten. Die Verluste der Frmr- fjjf* 1 üci Die i nn im gan5Nt erfolglosen An rennen sind noch la&wxer als rlem Sterfujk te: bau irrist glückten ersten Durchbrnchs- ^r,uch am 18. Uvrij. \ v .. nm? von Ge lange, von blieben an vielen Drellan m unser.n viii?. Btt Abwehr und Gegenstößen war die Valtung n Ilse rer Truppen über jedes Lob er­haben.

Airs dem nordwärts g?b-?<ieneit Flügel dar Zknarifsssront blieb

tes F-euer am l'i Abschnitt Bauxa i fton der Gegner auch . fcroetä: war in feer i GeFenangrcffe.

Die Absicht der Domes mit srürnnrni an dieser Stelle zu eines imerhörte

d '«'"d in d-er Nacht Iveiter led'yasl. Gegen den ter. fit und gegen die gan?L Südfront setzte i ? ,.e Angriffe fort. Auch unsere Jn- eüst ked'gust tätig und mtternahm verschiedene

i'vn nnen, den Höhen?.cug des Gbtrmin des ? Hund HU nehmen mW die tetttschc Front erschv:etLern und zu durchbreellen, ist trotz .. -r^.r es von Munition und dem Einsatz euves Rtesen'heeres völlig gescheitert.

Die oleetr englische Niederlage bei Arrar.

_ .verlin./S. Mai. (S&TiB. Amtlich) Die vierte Schlacgt b c t Ar r a S aut 3. !Q?ai bedeutet für die Eng - ««oct eine noch größere Niederlage als die Schlacht am '4^1- Abernttt ' werden außerordentlich schwere Ver­öle von den deutschen Kanrpftruvpett gemeldet Am 4. Mai pE ore Schockt auf bei NordsliM zu sichMch ab. wäh.

ber ^uwerpunkt der Kämpfe nach dem Südflüqel verlcho-d Sawa in der Nacht zum 4. Mai halten die Eng­ender drei vergebuche Angriffe mit starten Kräften gegen V «u q u>o t y uni cx\ toirnttcn. Um 5 Uhr morgens sichte der vrerte und jllnnerste englische Angriff an dieser Sbeile ein. wbfr lu ? c * Urif- 'n up<: äußerster Erbitterung in dichten fasten nndavchrängtm ", unnhans-eu beiderseits des Dorfes Sr ur m f c>ln - ne v wurden durch uustmSperr- m f ) Maschiii? ?guuchrfener zufa mmengeschy f 9 n und niederg < *u a g r. Aber rücksichtslos füllte der Qknnct vnmer wteder dte Lucken mit neuen Menschenmassen auf, die Lber die oang n ihrer gefallenen Karneraden immer lvieder und wieder vorsnbwüten in der Hoffnung, den Durchbruch oresnral erzmtnmut zu können. Mer auch dieser vierte große ^rtgmfs di r ; uoii;: znbtg znsamtnen und endete mit einer leeren englischen Niederlage. Nachmittags und abendv r-a. die .nampfe nördlich von Vauquois in der ?^oourt. In der Nardt ztrm 5. Mai steigerte fich-NÄrd-ust der Searpe das feindlich' Feuer teilwuse rr» Köcher Heftigkeit. Ein feindlicher stä.'kecer Vorftost in der t0:l ^eSrwy scheiterte. Weiter nördlich kam ein An^nft in der Gegend von Acheville in unserem Vernich- nrttflssener n-^<- ».*> m.. Q .r.*r .

feindliche r der Scarpe

Nrber eine Knifft depund Franzosen im "arup^.

Npn.mchla'-stter- im.Wchm haben die Franzostn und ' .ch'-' 5 s'l'')'-utlw-n mam in den Kanlps qeivorst-u

'" *'- 1 " W}:- l:,r xmzon 44 Divikionyt, davon SooioT^=^ n '- r H . ^ der Zahl von kund

FA vtr v- , \ 1 «flrc&icn mit doftnt

' s ) bäum -den Sieg verglich. Das

TIj r- 'Jif' ätrci?-.L-uk'l.'cett'un 2 cn tviren Riesenverlnste.

<' deu/-u Tmtpven Verlader die JnfaitterregesclMnsen auck beson- ge schone %n 22. April, nachmittags .Mrrdri v" . -rwunÄeten von einem Infameriegrschvst«

SfiSrL?* iwDmde mrs. Das Fleisch fing an zu

tol it ai. lyzi ane..l m -ucn Verivultdeten, dern direch einen Grcuv.it-

Eirr Lob der Berliner durch dcrr Ltronprinzen.

.Berlin, 6. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Der Kron- st TX n l rötete cm dZu Oberbürgermeister Wermuth so inendes Telegramm: Ich habe soeben ineine tapferen Reg^i- menter Nu 64 mvd 24, die gerade aus der Stellung katnen, bejcchttgt Von ettou 400 Mann, mit denen ich persönlich ge- Iprochen mrbe ,war Her größte Teil aus Berlin und Um­gebung. Trotz größter Anstrengungen, schwersten wochen- la-ngen Feuers und erheblicher Verluste war die Hsl- lüJJ % ble f e ^ Ve rliner Iungens glänzend. Ihre gute Laune uu^- Schlag Artigkeit hatten sie in keiner Weise etngebüstl Mit wlchen Truppen kann man den Teufel aus der Holle holen. Besten Gruß!

^Wilhelm, Kronprinz.

Engtckches Kopfgeld für ernerr deutschen Flieger.

. (WTB.) Die Engl ander halben ein Flugzeuggeschnvider von tteumckigen Fitogern ziulMnutengesetzp bas autschtiestzi'd aut die Bei'rtmMg des ersoig-ecichsten d-sntschm Fli-tzers, Nittm-eiswrä von R tMt Hofen, der brveit? 52 stiEicho F-i»ger abg?schosseu hat, aurg.chon soll. Der Flieger, i*m der-chrch oder die Ge- wlrgemwhme von Richhostns gelingt, erhält, da^ Viftroriakre-.rz, Dcsm-t.or.mg, em eigenes Fvigzap; als G:schenk, 12 000 Pfund Ätettmg m.d erneu bcsmtderen Preis vor: der Flugzeugfabrik, deoen der Flieder Eirtzt. Bei dein arg tischen Gschwader

sv.st em iwi* T im ber dsn qawm Vorgang zwsaS

f^ftirra- VenvaMrng tu? britischen HrereSftim knromadegraphisch LUwohnrnm so?l.

^tr mpfctoi für dieses llnternehmim einige Fesselballons ^^ vn. T.ioüuenp.,p^r lvch zu laf'en, fowst einige Spezialzttsa'-auer-|i fl( . P flugtzal.p? tnigprsäncken. Die K-EpiFche! von RiäTthosen wrrd untrer

fidler dafür sorgen, daß die Vorstellung ntteoeffant vertäust.

Ein tnpccrcr Flieger refollen.

Berlin 5. mi. ,WTB) S5i 6<*etbm>W Sebastian Festner, aer mr .Heeresbench! mehrfach an5rk-nn.s^d genannt wurde ist Lnttkampf an der Westsro-.1 gefallen Daver war, gA^Ae zur von

a>e-r drr erfolaeeich^n Ja g>flleger stege eruggen. LaMdcuceu wich m.i Äesclst'bte der Lu tirreges genannt werden

gang der Verhandlungen zwischen der vorläufigen Regie­rung und dem Rat der Arbeiter- und Soldatenabgeordneten abzuwarten.

Ein neuer Beschluß des -lrbeiter- und Sokdateurates.

Petersburg, 5. Man (WTB.) Meldung der Petersburger ^elegraphen-Agentur. Die Setzung des Großen Rates der rfj. c J-f^r- undSoldatenabgeordneten schloß erst in sp«e'. NachpMnde. Nach der Durchberatung der ergänzenden Mit- tcrömrg der Ivegrerung, dte chre Note vom 1. Mm Dt die Vev-t duiweten erklärft nahm du Bepammlimg eine Entschließung an, m der gesagt wird, daß dre neue Note der Regierung an toc Verwundeten jeder Auslegung der Note vom 1. S )lai cm Ende niaclj-e, die diese 9dote in einem den Interessen und Forderung«! der revolunortärLn Demokratie wr! ge gen gesetzten Sinne aussLisen. wolle. Weiter Hecht es in der Entschließrnrg, es bezeichne einen; ber-eutungsvollen Sieg der Demokratie, daß die Frage der Ver«- zt ch t l e i st u n g a u f e i n e E r 0 b e r u n g s p 0 l i t'i k zum erslerr

^a.e zur rnkeruatiMialeu Becxrtung ge,tollt wird. Die EntschließlMg

Mtsführende Ausschich erklärt seinen unersttnetterlick-ei! ^^ulrn, den Frisdeu mrr unter diesen Bebrugrmgeii wiederherzu-' Mllen und riistt die gesamte russistl-c rewlntionüre Demokratie auf, Nch eng Mn ryre Arbeiter- und L>vlduenräde zu scharen. Er spricht das feste Vettvauen aus, tx. die Völker aller kriegsührmden üärlder cen oidersbmrd ihrer Regierungen zu brechen verstehen und sie dazu zlvistgen werden, die F r i e d e n s v e p hv n d l u n g e ti aus Gru.:d.age van V c r z i ch t l e i st u n g auf Annexionen u u oft u t sch ädigun gen cinzuleiten."

P c ters barg, 5. Mai (MTB Nichtanttlich.) Infolge der gstMgstst Unruhen ^beschloß der ansführende Ausschuß des Arbeiter- und S 0 lda te n ra te 5 einstimmig, für zwei jefce Versammlung oder Ku ndgebung . 9 e u .Jeder, der eine l>e.vafmate .Burdgebung an stiftet

oder Lchusse abgibt. soll als Verräter an der Sache der Revvllltron gelttii Ueber den Ursprung des Genrehrserlers, das gesterüi vr den Stvatzen Petersburg? statt fand, soll der Rat der- 'Arbeiter- und rnl wurde, Nk im j ^>dalenabgeordmten ^ eine llittersuchimg einleiten. Ter aus-- ^«w, der von Gebu rt - ! u ^ r t r . 16e 'Mr 7111 5 läßt in den Stvcrßen emerr Ausruf anstlZlageii, NEHsfen und war hier ] . s, DevMerimg zur Ruhe, Ordmmg und Manneszucht auf- Er hat insgesamt 12 Luft- ' Wwrrt und von den Soldaten verlangt, trkfjit beivaffnet auszugehen unter den tapfersten in der' im ra W® des ausführenden Wisschusses zu gehorsckien,

\ l,1icttn stf notig kontrolliert sind. Ter Aufruf wendet sich sowohl

Bericht.

(W"ftB.) GeneralsIabsbericht

Ter türkische Kon stautinopel, 5. Mai

vom 4. Mai.

Au box Irak-Front fierrfcM Ri che.

Sra ukasu s - F r 0 n t: Aus nuferem äußersten rechten Flügel seindliehe AirfAErngzabteicu.lg in Stärke von f :5-;?5: n "ug'.Ustberfatl gegen mqere Postenlinien. Nach ein- Megittnkvisem^ ?e;?'i£ urar der Feind gezwungen, sich in östlicher ".it.'rung zurüch.mi^. Sonst apch ruck dieser Front Ruhe bis au, da^ winungslo-e eiudUche AiEeriefeuer gegen unseren linfcu

Flügel,

das

,"V\ mrrde, bmmkte das Arisch in bn

»^.ielhohlv ..aremenben Blutes. Einem Maschinenq-wehr.

A/ützan >,Mt diltchschoisen, der augenblicklich lichterüch

M vrenn-en aufmg.

Wachsende'v'Lf;grüdigkeitderfranzöfischen Infanterie

6 - -r Mi lWTB, Nichtamtlich.) Mannschaften ^ « 'A. ba dem.fvmuökifchen Angriff an.

Lo'-vre oen:? jede Gegemoehr, als sbe die SZrTLfr ^ e i! hrf v Die sind - rmjfce und haben x/hy^i^ 1 - .5^' "^' Wobt wurden nach ihrer Ansiklst die t: - ' ^rtikl^re und Mwrüion sei reichlich

^ ^ l \ 1 *? rkau l nicht n ?n «rn ihr

Komw-g-.n.e.ührer )ct bei dem Angriff zu- ^uere stum'eaanieführer hätten sich in dcm - - vro rctwiirrt, d,e,eu Angriff durclwlführerr. /!'<?* lC !l ,u 1 C ^ AT -,st klein am er st e n Angriffs- -U>pen zwilchen Furt Brimvnt mrd der Aisne b£*L££V?£ tU nx( ? bei diesem Angriff hätten vre oe:W^ ,1 ... a'io; acufie.rr;r.^ aswas hinter der ersten Welke

, auch gestertj forigi'setzt irmrde.

, ^ i . ] \ a i - Fr 0 nt ist die Lage unverändert. Außer

leichtem Arttller.e,euer i,t keine Kmnpftirtigkeit zu melden.

Die 8evo!ution m Rußland.

Eine Rede Mr jukows.

Petersburg, 4. sINai. (WTB.) Meldung der Petersburger Telegrapbnst-ugciitt:r. lckbnids bsgarni im Marieiipalast etne gc- "*55!^ der provisorischen Negierung und des

ausfuhrenden Ausschusies deS Arbeiter- und Soldatcn- ra tes, um die letzte Note des Kabllietts über die ouswäctige Poli- U. «u besprechen.. Währeiid einer Pause in der Sitzung trast der .Ainffter des Aeutzern Milju kow aus den Bolton Palastes und hielt eine Ansprache an er Menge, die ff h rotz der späten Stunde zcitzlreich aus dem Platze befand. 5Ni-jukoiv !ggte:

^'^UtP'er. llls ich ersnhr, daß h'ure früb Manifestanten Fahnen mtt der ^mchntt auszogenNiedcw mit Miljukow!" fürrbtete ich nivn für Mjliukow, sondern für Rastiand. Ws werden die ttze- andt-en unserer Allijertm sagen? Saum heute würden sie Tele­gramme cm ihre Regierungen rickpeji. daß Rußland seine Alliierten verrate.: mtt, sich von der Liste der Alliierten gestochen habe. Die prolliiorijche Regierung kann sich nicht auf diesen Standpunkt stellen.

' - a ^ r' ^ tlßland in einen Sonderfrieden m-UImen, Löir erwarten batet euer Vertra.ien, um Rußland auf den Weg der Freiheit und des Gedeihens zu bringen.

folgt«. eint"' bie Stred

cr ' .TV' a-- Angabe ist hinzuznftige.., daß

st .'^vLnt uild Aisne nur knapp acht Kilometer

.... __ - - " - imv iivu+^ f , uu;i OtlUJUlCirt

SKP vTrJ Iniantcnere«iment Nr. 20 der 33. Di-

^ r: -'' 17.mtfcjtmem Bataillon em-

mrs _

An^ri., die fyatfO: i*

v«7rgtng

^ ci~ -litt vLH-vill OU.UIUVN LM-

' ;i a!TT ch't hundert Mann pro Kompagnie

L t\ 'E.,',- ,ollte am 2!,. Aprll «nrtcram sinn

®gä,. , ' , j: 'i''-"r> !mmych mit dem Marsche schon : ^v 9 .,^ so datz nur die Dürfte zum Angriff

Fral:zSfischer Bericht

-mttvickelterl sich unsere Otierattoiien g mt teilen der enchrschen Armoe in der Gemmd

bmn 5. Mrft m Veftbii - . norLEsllich > Trotz erfcrter Permrasse in glänzende Er einerseits re t feits öftlir r Stvaße S.' . 'st

onb 3r.. Miede ' C lmd M«ffch'.r Im Nrarftl)

bemö/'-' :$& sic biö öftii : . L"h3

pnö sti« (&, KtTlrWc f '+r* 1

iNons wrd frei bem Stent in des Domes m-iter en Wider,Landes der Deutschen, die teteutntte Trut^ . ö p l .'i-amps warfen, erzielten unsere Truppen fest- iv!^,ans emer Front von iingefälu l! 5ttL->nretern, K ' '4 iU 'v' :>v rt Nor Mjonliu-Lasfaur, au der er- m Nlnunn. : ) mir unsere Linien bis dicht an die lnaMen. Nördlich von Nanll.eul ta Toste 7 lu '- ^st.stp'.-vo- .Lußergervölmlich schwere Verluste ^ttpmd b.a-ten im Artille.il>

, t.-iv-rienr- ' - gnrmcn. T'.mische Kolonnen ivurte:.

' r da ft' .oft. e. beobecbi et. Nn fere In fa.tt erie.' p mx aanzen tc.ochsttüte von östlich Cerny en Lacnoiir t-.vaonne, den des scindlichen Witersta.iter ia,,> die .Haltepunkte., die die

'/V* ' 1 t t0 vom T. rrlte p*n Vauclerr te-

~*nrZU? Jqfcr* ^ ^ 'gezählten Gefangenen b ^ 430 °' *** ble 1000 ««Een

Vom cn$(tfd)cu Heer.

Amsterdam, 6. Mai. (WM.) Ez verlautet zuver-

rftDiee 1 t ü , r *«ch«stliche Arbeiten 'fS*"'" rwifdm (Solbaten am 1. Mai auf tele««.

Ordre von Haig zurückberufen luorbeu feien ^^pperttvam^porL zur Front solle so schnell wie möglich

Mrljukow schwächt seine Rote an die Entente ab.

Petersburg, 6. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der t^orsburger Telegraphaiiageittur. Angesichts entstandener Zweifel !? CT cS? Auslegung der 'Note tes Miiristms des Auswärtigen, welche ^ft^^pteuung ter Erklärung der einstweiligen Negieruiig vom v. -lpril über Mcfncg s zielean die Regierungen der Alliierten teglettete, hält die einstweilige Regierung es für nötig f o l g e n d e s z. u e^r k l a r c it:

. Dft Note war Gegenstand langer und eingehender Prüfung durch du eun,Vverlige Regierung und ist einstimmig gebilligt worden.

M m klar, daß btc)e Note, wenn sie von dem entsch-ideuten Stege chrncht, die Löjtmg der in ter Erklärung vom 9. Ap.ffl er- walmttn Probleme im Auge hat, tvelche in folgendem Wottlaur um- K^en warm:Die Mgienmg Mt es ftir ihr Recht und chre Pftiäst, sc^on heute zu erklären, daß tes Ziel des freien Rußlands mcht auf tn-e Beherrschung anderer Völker oder die Bedrohung ifm 3 Bteltzsiantes, noch auf die Vesitznamne ftemder Geb'.ete gehe, son­dern auf du Sta>ernng eines dauerhafteii Friedens ans ter Grünte läge einer frnen Entwickelung der Völker. DaS rnssisrte Volk sucht i^etue äußere Machstellung nicht ans Kpstcn anderer Völker zu ver­stärken und bezweckt nieukandes Unterjochung oder E-uiedrigung.

Warnen ter crtelnmften Gnrndsät^e her Gerechtigkeit bat das riisftsckie Volk die K^-tteii zerbrochen, dir das polnische Noll fesselten ater es nicht dulden, daß sein Vaterland erniedrigt ate/au Jemen zum Leben nötigert Kräften geschädigt m.s dem Kampfe tervorgebe.

^ 3. Unter ter BezeichnungFestsetzung von Mrrgschaftcm ^Sane-

ttons te Garanttes) für einen dauerhaften Frieden" verstand die emsttveiltge Regieruiig eine BeschEikung ter Rüstungen, inter- nattonaft Gerichsliöfe usw. Diese Erklärung wird den Botschaftern her alliierten Länder durch den Mftnsbm tes Auswärtigen mitge- terlt werten.

Renc Reibnutten der Parteien in Rußland.

Petersburg, 5. Mai. (WTB.) Meldung ter Peters- tervger Telegraphen-Agentu.r. Der aus führende Ausschuß ches Rates der 2lrbeiter- uub Soldatenabaeoro- rieten ist vom neuem zusammen getreten, um üter seine .Haltung betreffend Me Note de r vorläufige n Regie- r u n g an die ^lltiierteik zu teschließen Während der Sprung vurrbe der AmsllMß bena---,richtigt, daß zahlr. i-.te Arbeiter einiger Werkstätte-u und Fabriken in den Vorstädten die Arbeit verlassen hätten und zum Mittechunkt der

tt'cegierung, die den ftindttchen Äaniseslanten cntgegenzög. n Tie Regierungsmthänper begannen die Gegenpartei, in der - 'ich einige Dutzend mit Gewehren bewaffnete Arbeiter be- fapben, m erinahnen, hie vorläufige Regierung zu unter­stützen. WS.Hrend der Unterhandlungen schickten sich einige der ungestümsten NcgierilugSanhänger an, die Fahnen mit den In-schrifienNieter die ^Aierung!" herslbzrrreißen, ro^S 'o»u seiten ter erwähnen teinafsneten Arbeiter Schüsse hervorrief, teneii einige Per^nOn zum Opfer fielen. Der an.sfül)reude Ausschuß schickte sofert Vertreter in die Stadt um weiteren Zusammenslö«<vn vorzubengen und di? Mani-^ festQnten beider Parteien aufzufordern, ge-uL'g den Ans-

cm die Arbeiter, als auch an die Bürger und empfahlt ihnen, teu Velyannnlungen und Kundgebungen nicht bewaffnet beizu7vl>hneii.

Ein Büro für internationale Beziehungen.

Bern, 5. Vtai. (WTB.) Laut einerTemps^-Meldung atls Petersburg soll ein bei dem Vollzugsausschuß des Ar- better- und Soldatcnrats errichtetes Bureau für inter­nationale B e z i e h u n g e n die fremte.r 9Nächte über die Ereignisse in Rußland und den Ausschuß über die aus- wärtigen Ltege legen hüten unterrichten. Es wird seine sttach- richten täglich durch die Petersburger Delegraphen-Agentu-r ans Staatskosten verbreiten. Der sozialdemokratische geordnete Skobelew ist zum Vorsitzenden des Bureaus ernannt worden.

Tlle EinLernfnng der Duma.

6- Mai. Reuter meldet aus Petersburg vom v> c ^ x * Du^va wurde zu außergewühnlicher Sitzung ein--- (Frftt. Ztg.")

Eine Konferenz Ln Paris.

Paris, 5. Mai. (WTB.) Ä-av-as-Meldurrg. Lloyd George, Lord Robert Cecil, General R-öbertson und Admiral I e l l i c o e begaben sich nach Baris, um mtt der französischen Regierrrng über die militärische Lage und die Lage zur See zu beraten. Auch Fragen betreffend die Saltuu.g und die militärischer! Unterrrehmun- gen Frankreichs rm Oriertt wurden geprüft und völligste Uebereinstimmimg zwischen ten beiden Regierungen erhielt.

Rcorglmifation der britifchen Admiralität.

London, 6. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Reutermel- dnng. DieTimes" schreibt: Die Admiralität wird reorganisiert und die Stellung JeLlieoes soll der von William Robertson im Kriegsantt e^vtsprechem. Einer wird der Chef des ettveiterten rekonstruierten Kriegsstabes, der durch einige jüngere Offiziere vom der Flotte verstärkt wird.

Die BerlcumdungSluft der englischen Regierung.

Bern, 6. Mai. (WTB. Nichiamtlich.) Aaff eine Mftage teS Wgeordneten Tillon nn englischen UnterHause, ob die Regieruirg Grund zu ter Ammhme habe, daß die Nachricht die deutsche Regierung ziehe Fett aus den Sol­dat enl eichen, auf Watehnt beruh?, ocklärte Lord Robert Cecil, die Regierung habe darüber kecne ivoitere Jnfonnalionen als die in ter Tagespreise erschieneican Auszüge mrs deutschen Zeitungen. Wer die fraglichen Anklagen gegen die deutschen Militärbehörden eitthielten angesicksts ter mweren Handilingeir derselben nichts unglaubwürdiges. Daher tete die Rt> gierung die Verbreitung der Tatsache durck) die üblichen Kanäle zugelassen. Tillon erwiderte, ob sich, die Re-nermrg bewußt sei, daß ochre das Vorliegen von sicheren Wabrheitsteweisen die Verbreitung der dunch den Minister autorisierten Eingaben nicht nur ein großer Skandal, sonterii ein schweres Unrecht sei, ivenn dieselben, wie er überzeugt wäre, absolut falsch seien Eine weitere eindrmgliche Forderung Tittons, die Regierimg möge die Wahrheit crgrü'iden. wurde von Cecil als unvernünftig a b g c f e r t i g t Ettr L)rn'w>eis tes MgeordnetWi O u t b wa i t e , daß die fraglichen Gerüchte mmuhen Briten, die Söhne ans ten Schlachtfeldeni verloren hätten, schweren Kmnmer bereiteten, und ten die Regierung daher die Pslickst oate, die Wahrl?eit sestgir- stellen, ^wnrde keiner Antrvort gewürdigt.

* * *

Haiti will den Krieg erklären.

Portauprince, 6. Mai. (Pritettett) Eine Botschaft des Präsidenten, am das Parlament fordert dir Kriegserklä­rung an Detttschland, lveil unter den Opfern der kürzlich torpedierten Dampfer fünf Matrosen unb drei Fahrgäste haitischer Staats-mrgeHörigkeit tvaren.

Die fechfte österreichische Kriegsanleihe.

Wietr, 5. Mai. (WTB. Näckftamtlich.) Der Finanz- minister macht bekannt, daß als se ch st e ö st o r r e i ch i s ch e Kri egs a n le i h e eine steuerfreie SVZPvozentige amorti- sable Staatsanleihe und steuerfreie ü^prozentige arn 1. Mai 1027 rückzahlbare Staatsschatzscheine aus-gegeben werden. Der Subskriptionspreis beträgt für die Slaatsanteil-e 92,50 und für die Staatsscl-atzscheine 94 Prozent. Die Stücke der Staatsanleihe sind votn 1. April, die Stücke der Staats- schcchschein^ vom 1. Mai 1917 datiert. Die Staatsanleihe wird zum 9tennwerte zurückbezahlt und in den Jahren 1623 bis 1957 auf Grunb von Auslosungen getilgt. Die Subskription beginnt mit 10. Mai uitb wird am 8. Juni geschlossen.

Seekrieg.

Eine MiNioii Tonne» irn dlpril versenkt.

Berlin, 6. Mai. (WTB. Amtlich.) Die bisher »der die Ergebmise unjerer SpcerffebictSkricgSftchrung im Monot

April nngelaufencn Me.dungen haben mit dem 6. Mat die