Ausgabe 
7.5.1917 Zweites Blatt
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Summe vcn einer Million Bruttovegisoert-nnen an Schiffs- persentuusev überschritten.

Der Chef des AdmiralstabS der Marine.

Reue U-Booterfolge.

Berlin. 4. Mai. (WDB. Amtlich) Nene U-Boot- Er folge: 18 ft an b e f $ b a nt p f e r mit insgesa m t

56 OOOBruttoregistertvnnen. Davon wurden 8mit L4 5OO Brntioregistertonnen im englischen Kanal versenkt. Unter den vernichteten Schiffen befanden sich u. a. folgende: Ein durch Zerstörer gesicherter großer Transportdampfer von etwa 11000 Donnen, Der am 25. April südlich van. Lizard versenkt wurde, die englischen bewassneten DampferBce- mah", mit 85OO Tonnen Kohlen nach Italien, undAsalfa", mit 4000 Donnen Kohlen für die englische Mittelmeerslotte, die englischen DampferDow-ergate" (3607 Donnen), mit einer Ladung Baumwolle,Abosso" (7732 Donnen), ans der Fahrt nach England, der englische DankdampferSan Hilario", mit 18010 Tonnen Schmieröl von Amerika nach England, die englischen SeglerEllen Harrison", mit Koh­len für Frankreich, undHermaid", der englische Fischkutter Pursne", der französische DreimastschonerMarie Blanck-e" die russischen BarkenEndhmion" (1345 Tomion) und August" (1596 Donnen), mit einer Ladung Holz nach Eng­land. Ein unbekannter großer abgeblendeter Tanldamvjer mit deni Kurs nach Le Havre, der nördlich von Barftcur aus einem Geleitzug herausgeschsssen wurde und in wenigen Sekunden unter schwerer Explosion in die Lust flog. Der Kapitän des englischest DampfersSan Hilurio", der gegen das U-Boot ein längeres Artilleriegesecht geführt hatte, wurde gefangen genommen.

Zu den früher bekanntgegebenen U-Boot-Erfolgen sind noch folgende Einzelheiten uachzntrageu: Der englische DanivfecAvozet" (1219 Donnen), mit Kork von Amerika nach England,Luna", mit 36OO Tonnen Mais von Balti­more nach Glasgow,Diadem" (Neubau von -4500 Tonnen . mit 6200 Tonnen Mais von Rangoon nach London.Os­wald", mit etwa 7000 Tonnen Schwefel von Amerika nach England,Dyrtand" (4291 Donirerft, mit Holz von Halifax nach Falmouth, undSanmore" (6373 Tomten).

Der Chef des Admiralstabs der Marine.

Berlin, 5. Mai. (WTB. Amtlich.) 7 Dampfer und 5 Segler mit 32 500 Bruttoregistertonnen, davon 10 Schiffe tm englischen Kanal. Unter den versenkten Schiffen be­fanden sich u. a. folgende: Englischer DampferQuantock" (4470 Br'lltoregistrrtonneu) mit einer .Holzladung, die eng­lische DreimastbarkArethusae" mit Holz nach Greenock, der SchunerJohn W. Pearn" und der frühere deutsche SeglerGduarbe^, der französische Dreimasts'chunerLa- maache", ein großer grau bemalter Dampfer mit zwei Schornsteinen und zwei durchlaufendeir Promenadendecks, ein rrnbee kann der schwerbeladener Dampfer und ein unbe­kannter bewafsueter Dampfer, der aus eifern Geleitzug hevausge schossen wurde, sowie ein Unb ekannter ab g eb tem deter nicht geleiteter Dampfer.

Ueber schon früher erfolgte U-Bootserfolge sind noch polgeirde (Änzolheiten bekannt geworden: die englischen DampferAoury" (3730 Bruttoregistertonnen),Lena" (2463 Brnttoregistertonnen), der TankdampferTesena" (4778 Brnttoregistertonnen) mit Petroleum, ein unbekann­ter wahrscheinlich englischer Fvachtdampser, anscheinend mit Stückgut, u. a. Wolle, und ein englischer vollbeladener Aoachtdampfer.

Der Chef des Mmiralstabs der Marine.

Ein englischer Zerstörer gesunken.

London, 5. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Die Admirali­tät teilt mit: Ein Zerstörer alten Typs ist am Mitt­woch im Kanal auf eine Mine gestoßen, und gesunken. Ein Offizier und 61 Mann werden vermißt.

Die Beschießung der italienischen Hafenstadt Znara durch ein U-Boot.

Berlin, 5. Mai. cWTB.1 Tie Beschießung der befestigten Äalicnischen .Hafenstadt Zuara am 11. April durch ein deut'ckes U-Boot: Ans der Reede von Zuara (Tripolis) liegt, mmp er'. von ioiner Menge 'kleiner Boote, der b e w a f f n e t e i t a l i e n i s ch t MunitionsdampferCa n di a" Und ist mit dem Bvnborö- geben seiner Munition beschäftigt. Ein wohlgezieltec Torpedo- schuß des rmtergetauchtcn und mtbenterkt hcrankomnienden deutschen U-Bootes trifft den Dampfer mitsch'fss, und mit cwer geradezu ungelreuerlichen Tetonation fliegt das halbe Schiss in die Lust. An Land,- mir ungefähr 500 Meter ab, versammelt sich eine gvoße Menschenmenge, die Zeuge dieses grandiosen Schausviels toird. Tas U-Boot dreht ettoas ab, tauckck dann wieder auf und be­ginnt mm die Beschießung der militärischen Anlagen der Stadt. 2500 bis 3000 Meter vom Strande entfernt, sind die beiden Forts, die Fliegerschnptpen und die großen Kaiernenanlagrm mit der Funtenstation ans dem Dack>e und mit vielen davor sick be­wegenden Soldaten deutlich ausznmachm. Es kann bald festgestellt werden, daß die Beschießung außerordentlich, wirllmgsooll ist; ebenso wird beobachtet, daß hie Vd-Kchre, die deutlich zu sehen ist, vkd'.t beschädigt ist. Tie feindlichen Batterien erwiderten inzwischen das Feuer; die Geschosse schlagen bald in nächster Nähe des U-Bootes ein Daher taucht das Bcot, nachdem zirka Vierzig Granaten verfeuert sind, und nimmt seinen Kurs loesder seenrärts.

Bei dieser Unternehmung wurden von dem U-Boot außerdem Aoch versenkt: der tunesische SeglerAbel Razik", die

itzalienisthcn SeglerCingue Ottobre",Aleksio" undSecco", ebenso in der Nacht, von Tripolis kommerrd, ein großer' voll- beladenec Leichter, der von dem italienische?. SchlepperBrogessa" nach Zuara gesMeM «Urrd-en sollte. Ter Schlepper hatte zunächst die Absicht, davoirzulMfen. Ms aber das U-Boot längsseits ging und den Schleppw aufsorderte, zu stoppen, ve ätchte die Besatzung, in der» bercitgehaltenen Boot in der Dunkelheit zu entkommen. Die Besatzung wurde sestzgehatten und an Bord geholt. Sämtliche Italiener hatten sich aus U-Bootcmgst sinnlos betrunken und flehten um ihr Leben. Sie durften wieder in ihr Boot klettern Mid erhielten dir Erlaubnis, an Land zu rudern.

*

Kopenhagen, 7. Mai (L. A.) Nach einem Londoner Telegramm habe die Admiralität <m alte Handelsschiffe den Befehl gegeben, auf jedes Unterseeboot, Pas sich inner halb der Entfernung eines Torpedoschnsfes nähere, sofort das Feuer zu eröffnen. Die britischen Unterseeboote hätten den Befehl erhalten, sich stets von den .Handelsdampfern in dem genannten Abstande zu halten.

Der verfassungsaurfchutz des Reichst«

Berlin. 5. Mai. (WTD.) Der Berfassungsaus- schuß des Reichstages erörterte heute zunächst die Art der Behandlung des gestern mitgeteilten Antrages des Zentrums, der Nationalliberalen und Fortschrittler ans Aenderung bestimmter Artikel der Reichsversassung und überwies ihn gegen dm Wider­spruch der .Konservativen einem Unteraussckmß zur Durcknirüfung. Es folgte die Beratung des Antrags derselben Antragsteller, so­weit er in einem neu einjufügeuden Artikel 26A bestimmt, daß der Reichstag hoährend der Dauer eines Krieges als u n U n t et* Vr « cheu versammelt gilt. N«ch einer läNMeren Erörte- T&nq wurde der Antrag in der folgenden, abgeänderten Fassung angenommen: Während der Dauer eines vom Tentsclvm Reiche ;eführterc Krieges bedarf es zur Schließung und Vertagung des res in aftai Fällen seiner Zustinlimmg. Indessen soll

diese Bestckunmmg nicht als neuer Artikel, fuirlxrru als Zusatz jum J 26 ausgenommen werden.

Der Versassungsauöschuß beriet die gemeinsamen Anträge des Zentrums, der Nationalliberalen und der Fortschrittlichen Bolks- partei, den Artikeln 53 und 60a der Reichsversassung folgende Fas­sung zu geben: r .

Artikel 53; Die Kriegsmarine steht unter dem, Ober­befehl des Kaisers. Der Kaiser ernennt die Osftzieve, Mannschaften ltnb Beamten der Marine unter Gegenzeichnung des Reichskanz­lers oder des Staatssekretärs des Reichsmarineamtes als seines Stellvertreters. Die Offiziere, Beamten, und Mannschaften der Marine werden ans den Kaiser eidlich in Pflicht genommen.

Artikel 66s: Die Ernennung der Pfsiziere und Militär- beamten eines Kontingents erfolgt unter Gegenzeichnung des Kriegsministers der Kontingente. Die Kriegsminister, mit Aus­nahme des bay-crisckM. sind dem Bundesrat und Reichstag für die Verwaltung des Kontingents verantwortlich. Die Anträge wurden nach längerer Beratung gegen die Stimnien der Konservativen au- genvnlmen. In den Awkel 53 ^wurde nach dem ersten z>W noch eingeschaltet: Die Organisation der Zusammensetzung liegt dem Kaiser ob.

Berlin, 5. Mai. (WTB. Nichtamtlich) In der Satzung des V e r f a s s n u g s a U s s ch u s s e s d c 3 R e ichstags, 'ir aitbtc sich ein Zentrums redn er dagegen, daß ganz unverimtwort- lichier Weise das Streben des Ausschn-sseS in einem Leitartikel der Krenzzcitung" entstellt worden sei. Gehe der Ton pp weiter, dann dürfe man sich nicht wundern, wenn in dem gleichen Tone geantwortet werde. Airgesichts sobcl>er einseitigen^ überspannteil- und unrichtigen Darlegungen dürfe man sich nicht über den Widerhall im Auslände wrmtzern. ,

In der Erörterung dieser Antrlige 'wurden diese zunächst von einem Fortschrittler begründet. Dieser wies daran; bin, daß die Forderungen :md Anträge früher auch in Preußen resitens gewesen seien, bis.später das Militiir'kabmett seine mächtige excüisive St'lllmg erhalten habe und zum Schrecken des Militärs göiviorben sei. Der preußische Kriegsminister lei der Prüg-ellnabe c>es Mlitäröabinetts und somit in einer imwürdigen Stellung. Tscrch die neuen B-e^i nmungen sollten auch die Kri göminißer mr anderen Kontiugcu e dem Reichstage v-eraeatwortlich werden. Bon einem Parlamente-ow oder der Untergrabung der Kvmmando- gdwalt sei hierbei nicht die Rede.

Bon konservativer Seite wurde gefragt, waricm in d-em Augen­blicke da das Osfizierstorps sich aufs gtän&enbfre bÄvähre. 'Tle.ido- rnngcit in den Grundsätzen, nach), denen bisher ernannt Wurde, beschlossen werden sollten. Das wirke als ein Schlag iirs Gesrcht für ' das OssinerSSorps. Das Ernemrpngsrecht des Königs von Preußen sei biAher an keine Gegenzeichnung und Zustimmung eines Ministers geüurrden geiresen. In dem Anträge liege eine Miud-ernng der Rechte des Monarchen. Wenn die Ernennung der Offiziere und die GrnntrßU'e.. nach 'deiwn dies -ersolge. der Kontrolle des Parlaments u.nterstelkt^würdm, hätten die Ofsrzieve Anlaß, sich persönlichen Wünschen an Abgeordnete zu wenden. Das persöulichr Treuer.erhältmö zu deni Monarchien würde dadurch beeiu-trachtigt. MiuiK>erialdi'.eckpr Dr. Lewakd gab zu be.enum, daß die Offiziere u.icht Reichs-, sonder:: preußische, banerische, sächsi'che ns'w. Offiziere feiert und verw'-eZ auf zahlreiche Aus- fübrungen des Fürstw Bismarck über die Verantwortlich Pitches Reichskanzlers in den Angelagercheiten der Dettvaltmrg de? Reichs- heereS. Ein so z i aldemo kra tisch>er Redner erklärte, daß Mißstänbe, die sich m Kriege als l'raß erimesen hätten, Beseitigung erforderten. Dem Kaiser solle ein Berater zur Seite stehen, der

stpatze durch Zertrümmerung des Glasdeckels 20 Paar Herrein-Sockeu von grauer, blauer, brauner und gelber Farbe entwendet. Wer über deren Verbleib Auskunft und Anhaltspunkte für die Täterschaft geben kam:, wird ge* beten, dies der hiesigen Kriminalpolizei mitzuteilen.

"" Lehensmittelpakete von und nachher Front.

**

Im Reichstagsausschuß hat der preußische Kriegsminister sich übev die Heraus- und HeimsendlMg von LebensmittelpaLeten geäußert. Es handelt sich danach nicht um ein Verbot dar, Sendung voir Lebensmitteln zur Front, \mt überhaupt feine besonderen Maß­nahmen tu Aussicht (jciujmnicn sind. Der Kriegsminister lprartz nur davon, daß die Heraussendlmg verhindert roerü-eit miisse, denn sie sei sinnlos, da Misere Truppen besser versorgt werden könnten, als die Heimat. Der Verwendung von Lebensmitteln - nach der Heimat steht nicksts int Wege.

** Na chtfröste. Es rcakch die Zeit, tvo Nachtfröste den jungen Gartengewächsen fcT/r gefährlich werden können Wie diew^ Gefahren zu begegneit ist, darttber gibt ein MerkblattSck^utz vor Nachtsrosl^' Attsknnst, das kostenlos bei der ZOüralstelle sür Gemüsebau int .Kleingarten, Berlin W. 8 Bckhrenstr. 50/52 zu bc- ziehen ist. Ebendahin werdörr auch Mitteilungen über tmbenutztes Garteulattd erbeten.

Landkreis Gießen.

)vd. A l b a ch., 6. Mai. Die s e ch. st e Kriegsanleihe der Schulkinder Albachs hat ein Gesamtergebnis von 1440 Mk. ergeben ; die firnfte Kriegsanleihe wies ein Ergebnis von 530 Mk. aus. Bei letzterer beteiligten sich 38,6 Prozent der Kinder, während die sechste Kriegsanleihe von 58,6 Prozent gezeichnet wurde. Der durchschnitt­liche Betrag auf ein Kind betrug bei der fünften 7,06 Mk., bei der sechsten dagegen 21,18 Mk.

** Betten Hausen, 7. Mai. Am 19. April siel aus detn Felde der Ehre der Unteroffizier Karl Faß, Inhaber des Eisernen Kreuzes, durch- Granatschnß.

Kreis Büdingen.

Os Nidda, 7. Mai. Wie lohnend geg-catwärrig die Kanin-

Verkäufe von

hier veranstaltet hatte, besäße-t die meisten Züchter ln er noch eine größere Zahl erstklassiger Zuchttiere, wovon in deri letzten Tagen über 100 Stück für die Militärperwaltung aufgekauft worden sind. Dabei erzielten manche Züchter für eine Häsin mit einem Wurf 6 bis 8 Wochen alter Jungen 60 Mark, einzelne Hnsimten galten 20 bis 30 Mark. Einige Züchter verkcoiften für 120 bis 160 Mk. Kaninchen.

Hessen-Nassau.

]\ Marburg, 5. Mai. In den letzten Tagen haben in un­serer Gegend Waldbrände mehr oder weniger Schaden verur­sacht. So brannte am Mittwoch bei Frattkenberg am Goßberg emd 8 Hektar große Fläche Waldbestand ab. Gestern, wurden die Jäger in den Wald zwischen Allendors und Neustadt gerufen, wo ebenfalls ein Brand wütete. Ihr Eingreifen ntachte sick jedoch rächt mehr nötig, weshalb eine rweite größere Abteilmtg Jäger am Bahnhof wieder' umkehrte. Schließlich wird aus der Gegend von Wetter ge­meldet, daß dort ebenfalls gestern 2 Hektar Waldbiestand einge­äschert wurden.

dem Reichstage verantwortlich sei. Ein Z e n t r u nt s r e d n c r wies daranihm, daß das, was jetzt für die onbereu Bundesstaaten ge'ordert werde, bereits längst in Württemberg bestehe. Sei ettva Wrt das Treu Verhältnis zu dem Kontingents Herrn ein geringeres? Ter' Antrag wolle an Stelle der Fiktion der Verantwortung eine wirkliche Verantwortung setzen. Ein konservativer Redner hielt daran fest, dies sei der erste Schritt zum Parlamentsheer. In der A b st i nt m u n g weichen die Anträge, wie schm gemeldet, mit der Einschaltnng gegen die Stimmen der Konservativ nt ange­nommen.

Lu; htm Ustche.

Zum Geburtstag d?s Kronprinzen.

Berlin, 6. Mai. (WTB. Amtlich.) S. M. der Kaise r sandte seiner ^kaiserlichen §)oheit dem Kronprinzen fol­gendes Telegramm: ^ r

In prüfte, entscheidungsvolle Zeit fällt dieies Jahr Dein CK'burtstag. Dankbar und voll Vertraue,! blickt mit mir die Heimat auf Deine und die anderen Kampsfronten, die unerschüttert allen Angriffen trotzen und unbezwing- lich auch in neuen Kämpfen stehen werden. (Äott schenke dem Vaierlande in Deinem neuen Lebensjahre den vol­len Sieg und einen siegreichen Frieden!

Wilhelm. I. R.

Ans Beffcti*

Enteignung von Baugelände für den gemeinnützigeu Wohnungsbau.

Abg. Adelung hat in der zweiten Kammer folgenden dringlichen Antrag gestellt: .

Die. KäMmer wolle Grvßh. Regierung ersuchen, nttt mogltchlter Beschlenniguna gesetzliche Bestimmungen in Vorschlag zu bringen, die die rechtliche Grundlage>affe,t für die Enteignung von Grmid^ stücken Zugunsten des von den Gemeiudetr over Bau Vereinigungen betätigten gerne »nt uju gen Wohmmgsbaues._

Gold herbei, viel und schnell!

Letzte AtteL-ricl^ren.

Keine Mittel gegen U-Boote.

G e n f, 6. Mai. Wie die .Information" aus New- Bork meldet, arbeiten unter Edison 75 Ingenieure, die sich nur damit beschäftigen, ein Mittel gegen die U-Boo e zu finden. Marineminister Daniels ließ erklären, er habe eine Menge Erfindungen gegen die U-Boote erproben lassen, aber keines habe das Problem gelöst.

Amerikanische Kriegsschiffe untennegs.

G e n f, 7. Mai (L. A.^> Nach einer Meldung desMatin" sollen sich amerikanisch-e Kriegsschiffe den ectropäischen Ge- wässern nähern.

Die Nculralln gegen Wilson.

Rotterdam, 6. Mai. Das Aiussnhroerbvt amerikanischer Warc-it d-ur ckmentralc Länder nach Deutschland findet in der Unrmr star

in den Räumen der Vezirkssparkasse Gießen ist morgen von 2 bis 4 Ahr geöffnet.

Zlrrs Stadt rrnd C'and.

Gießen, 7. Mai 1917.

** Amtl i ch e P e r s o na l u achr i ch ten. Erledigt ist Zne mit einer evangelischeit Lehrerin zu besetzende Schulst olle in Pfungstadt, Kreis Darmstadt, so,me eine mit einer katho­lischen Lehrerin zn besetzende Schulstelle zu Kle in-Kr o tzeu- burg. Kreis Offenbach.

B e s ö r d e r n n g Wachtmeister Wilhelm V o l k m a n n von hier, Inhaber der Hessischen TapfeMntsMedaille und des Eisernen Kremes 2. Kl., der bei .Kriegsbeginn als Obergefreiter bei einem Art.-Negt. mit ausrückte, wurde am 28. April zum Ossickers-StellVertreter befördert.

** K artoffelab li? sernng. Wir machen darauf aufmerksam, daß am Dies tag, den 8. Mai, der letzte Termin zur Kartoffelablieferung ist. Es liegt in jedermanns Interesse, die Kartoffeln rechtzeitig abzuliefern, da nach diesem Termin nur eine niedrigere Vergütung für die abge­lieferten Kartoffeln gewährt werden kann, als dies jetzt der Fall ist.

** B o n der Feuerwehr Gestern abend 6.22 Uhr wurde der Feuerwache telephonisch ein Wald brand int Bergwerks walde gemeldet. Tie Spritze fuhr sofort aus und traf 6.42 an der Brandstelle ein. Dort hatten kriegs- gesangene Franzosen unter Leitung des Bergwerkdirektors Herrn Wenner den Brand schon soweit gedämpft, daß die Feuerwehr nur noch wenig Arbeit hatte und 7.28 wieder einrücken konnte.

** Dieb sta h l. In der Nacht zum 5. Mai wurden aus einem Airsstellnugskasten eines Gesä-äftes in der Bahnhof-

Hebung dieser Forderung.

Nikolai Nikolajewitsch.

Kopenhagen, 7. Mai. (L. A.) Einem Pariser Tele­gramm aus Petersburg zufolge soll Großfürst Nikolai Nik-olajewitsch zum Gouverneur von Tür­ke start ernannt worden sein. Der Großfürst habe in einem Telegranrm an den Ministerpräsidenten seine Freude aus­gesprochen, daß die neue Regierung sich mit Miljukows Rote an die Alliierten solidarisch erklärt habe.

(Main)

auf dem Gelände SM7 9' gegenüber dem Ostbabnbos

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k-rru-nr Hr. 242.