Ausgabe 
7.5.1917 Zweites Blatt
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Nr. M

Erstes Blatt

Ter SttZevre AKzektzer erscheint tätlich» außer SonnlaqH. - Beilaqern Eicher: er KcrmUienb'ütler;

Urcisdiatt

für den Nreir Gietzen.

Vezrg^weir: monati. 9^ Bl., viertel- jähtt. Mk. 2.85. durch Abbole- u. Z^ooigstetien monatl. 30 Pf.: durch die Bost Mk. 2.45 vrertsl- jcrhrl. ausschl. Be stell '^cinlsprecki - 2lnsch!üsse: sürdieSchristleitmigNI Verlaq.Gcschä'tsstelleol

167. Jahrgang

poMrräkonts: Frankfurt a.M. 11686

Montag. I. mal \W

Kzerger M

sDülingsruuddriltk u. Verlag: Srühl'sche Univ.-Vuch- u. SteiKtzruSerei u. Lange. SchristKilung, LrschZftssteUe R.vruürrei- Schuiftr.

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Sankverkrhr^ ßewcrbeban! Sitzen

j-atfiufTmmnK'c lu=> runrvm:her» SeJkwsvds, s. Anzeia«,: örtlich 20 M?r., Ser* inievmsen u. Stell«'.-zs- jucüe 15 Pf., a u vi ß Pf., b. Platzvo^chvift Reklamen 75 Bf., bei Platz»»rschrist 98 Vi i5-a^wts^>«ftlei-er: Aug. G«e^. Par«nkn?ar«kich ßi-r Politik u. FemKelsn'.

(- setz, Stadt m d- Lc«vs, ÄEr «r-isM--eLu.D< - rich^iasl: Fr. N. Aen-. Arrzeiqenteit: ö. Beck,

sämtlich ilt Gießen.

onnen

WHSM

WTD.> GrstzeS Hauptquartier.

(Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Nnpprecht.

Nach dem blutigen Zusammenbruch der englischen An- griss-t' an der Arras-Frsnt kam es gestern nur bei Brüleeourt zu größeren ^rfÄntz-rieköm-fen. Beiderseits des Dorsks an- S'-i'if'iids dichte englische Massen wurden verlust­reich ab ge miesen. Schwäckrere Vorstöße bei Lens und Frcsnoy schlugen fehl. Die si^cfangenenzah! erachte sich auf 19 Offiziere. 1225 Englürrper, mindestens 35 Maschinen­gewehre sirÄ erbeutet.

An der siegrttckeen Abwehr des vierten englischen Durchs bruchsverfuchs haben besonders hervorragenden Anteil: '>?.pdetruppeu. BAyern, Württenlb-erger, Sachsen und Bldenser, stmne Nrßrmeittcr der Provinzen Ostpreußen. Posen. Schlesien. Hannover und Rheinland.

Wrdlich von St. Quenlin hatten Vorftldkärnpft für uns günstigen Ansga:?g.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

An der Aisne-Front hält hie Artillerieschlacht un­ter größtem Munitionseinsatz an. Starke feindliche Erkrn- dnngsvsrWße wurden an mehreren Stellen abgewiesen. Um den Besitz des WinttrbergeS (westlich von Ernenne) haben sich Kmupfe entwickelt, die noch nicht abgeschlossen sind.

Zwischen der A i § n e und dem B r i m o n t brachen gestern morgen durch tagelanges ausgiebiges Artillerrefeuer vorbereitete Angriffe von vier französischen Divisioneu zusammen. Wie aus erbeuteten Papieren hervovsicht. leg das Ziel des Angriffs mehrere Kilometer

Heute rnorgen griff der Feind die Höhe 199 östlich von La Neuvitt- erneut an. Der Angriff rrmrd? abgeschlegen

Inder Champagne. südwestlich von Rauroy blicken mehrere Vorstöße der Franzosen ohne Erfolg. Die am 4. Mai dort eiugebrachten Gefangenen letzen siet), auf 972 Mann, die Beute auf 29 Maschinengewehre und 59 Schnettadegeweb-re erhöht.

Heeresgruppe Herzog Albrecht.

Keine besonderen Ereignisse.

*

In L u f t r ä m p f e n uttö durch Abwehrfeuer verlor der Feind 14 Flugzeuge. Zwei Ballone sind abge­schossen.

O e st l i ch e r Kriegsschauplatz.

lieber Odessa war gestern das erste deutsche Flugzeug.

Mazedonische Front.

Das lebhafte Artillerie teuer iin Cerua-Bogen halt an und liegt besonders heftig auf unseren Stellungen bei Para- lovo.

Der Erste Generalguartiermeistcr

' Ludendorff.

*

Die 2lbendberichte.

5. Mai. abends. (WTB. Amtlich.) Auf der Aisne ist eine neue Schlacht

den

im

B e r l r n.

Höhen nördlich Gange.

Verlin. 6. Mai. abends. (WTB. Amtlich.) Nach ihrer gestrigen schweren Niederlage haben die Franzosen die Angri ffe bi Sher nicht wiederho lt. Nur am Win­terberg (westlich von Craonne) sind neue Kämpfe im hinter der vorderen Linie. Dank dem zähen ArrslMen unserer Gange. Entgegen dem heutigen Tagesberichte war Chev-

Truppen ist es dem Feind aber nur an einer vorfpringcnLen Ecke gekmgvn, sich im ersten Graben festzusetzen. Oeftlich von La Newitte wurden vorübergehend eingedrungene Franzosen unter Persust von 599 Gefangenen mehreren Maschinen­gewehren wieder zurückgeworfen. Südlich der Aisne in den Abendstunden erneuerte Angriffe konnten an der Niederlage nichts ändern.

NisiDlich von Prosnes uns;glückten erneute, fran­zösisch-' Versuche, sich mit mehreren Divisionen in den Besitz unserer dortigen Höhenftellung zu setzen. Mit schwersten Ver­lusten erkauften die Franzosen vorübergehend südöstlich von Nauroy geringen G-elände-ewinn. Gegenangriffe brachten unsere Infanterie wieder in den vollen Besitz ihrer bis­herigen Linien. Ueber 199 Gefangene w urden zu rückgeführt.

Hecresgrupp t Herzog Albrecht.

Auster beiderÄtiger Erkunde rtätigkeit leine Ereignisse von Bcheutuna.

t UHUUtiUl. J , *' v ' 1 VU-UV1

' Der Feind verlor gestern sieben Flugzeuge und einen siegreiche Schlacht gegen die

r e u x nicht von den Franzosen genommen und ist nach wie vor fest in unserer Hand.

* * *

In einem aus Berlin datierten, wvHl auf Uitterhak- tungen mit irgend einer rrnterrichteterr Stelle des Ans- wärtigen Anttes zurückzuführenden Artikel derKöln. Ztg." werdendrei bestimmende Faktorert' aufgewühlt, die eine neu erwachende Gntschlosse-.ü-eft" des deutschen BokLes recht­fertigten: die militärischen^ Ereignisse an der Westfront, der U-Bootkriog und die Errtwicklurrg in NnUand.Das deutsche Volk weiß," so sagt das genanrrte Blatt,gelviß, daß es die beiden ersten Faktoren unbedirrgt günstig deuten kann und daß den dritten unsere Feinde zum mindesten nicht als Gewinn buchen können." DieKöln. Ztg." wußte, als diese ihre Sätze am 4. Mai geschrieben wurden, noch nichts von den neuesten, im# heute vorliegenden Meldun­gen, die uns geradezu elektrisieren. Im W e stell eine neue

Franzosen, die wiederum mit furchtbaren Verlusten KurücZgewresen worden sind, dann die erhebende Seekriegsnachricht, daß nach den jetzt eingegangenen Mekdrurgen die Schisssversenkungen im Monat April auf über eine Million sich berechnen! Me englische Presse hatte in den letzten Tagen über die stei­genden Ziffer?! ihrer Schiffsrmmrv-erluste geradezu geiarn- rnert. Am 28. April äußerte sich z. B. der Kriegssachvar- ständige desManchester Guardian", daß wn 10. Februar die Gesanrttonnage einschließlich der Schiffe der Verbün­deten und der Neutralen aus 12 Miktionen Tonnen angege­ben worden sei.Damals wurde gesagt: Der Verlust von einer halben Million im Monat werde einen ernsten Aus­fall bedeuten. Wenn jedoch der Ausfall eine Million im Monat ausmache, so wäre es direkt alarmierend. Nurl aber betrage der Verlust in einem Monat 800 000 Ton­nen, was nicht weit von einer Million sei." Medirekt alarmierende Nachricht" ist jetzt vor Händen! Die höchsten Erwartungen der deutschen Marinesachverstärldigen sind übertroffen worden! Und die Engländer haben noch kein Mittel der Abwehr gefuirden. Sie organisieren ihren Admi­ralstab, wie die Franzosen ihre Heeresleitung umgeändert haben. Die Lage zu Lande wird vom BernerBund" wie folgt beurteilt:

Selbst wenn man sich die aus der

fWffiTrmrirrwi ivfHVT f.rrr d\+<'n r»Ya

Not geborene Begriffs- eines fortgesetzten und

Fefsekbettlon. Durch Fliegerangriff auf Ostende wurde eine größere Anzahl Belgier getötet und verwundet. Militärischer Schaden ist nicht ungerichtet.

O e st l i ch e r Kriegsschauplatz.

Lebhaftes russisches Feuer zwischen Kowel und Stanis- fcm veraulaßte entsprechendes Vergeltungsschieben.

Mazedonische Front.

Im kerrra-Bogen. westlich d;'s Doiran-Sees und in der Strrrma-Niederung lebte die Artiltcrietatigkeit an einzelueu Tagesstlrnden auf.

Der Erste Genrralquartstrmeistcr Ludendorff.

(WTB.) Großes Hauptquartier, 6. Mai.

(Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe Kronprinz Nupprecht.

An der Arrasfront wurden starke englische Vorstöste südlich von Lens, an Der Scarpe u^rd bei Queant zunick- geschlagen. ^

.Südlich von Eam b r a i erlitt der Engländer bei einem für ihn erfolglosen, auf drei Kilometer Breite durchgefülirteu Angriff zwischen Vilters-Plouich und Gomeliru erhebliche Verluste.

Heeresgruppe Deutscher Kronprinz.

Nachdem am 16. April Der erste vrnchsversuch an der Aisne gescheitert Feind mit alten ihm zu Gebote stehenden

Angriff vor. von denr er sein weitgestecktes Ziel zu erreichen! Menschen allmählich znrLickArängen und von Fall zu Fall in hoffte. Dre abgekämpften Divisionen wurden durch frische er- \ längeren ZwischmränmM ei nzelne SMpunkte seiner Befeftigungs- sttzsi neue Reserven heraNgeführt. Das Artillerie- und'

Minenftmr fteifterte sich von Tag zu Tag und erreichte schlreblich aus allen Kaliveru die bisher größte Kraftentfal- tung. Die Angriffe am 4. Mai nördlich von Reims und in der Champagne waren die Vorläufer des neuen Durchbruchs­versuchs. der gestern morgen zwischen der Ailette und Craonne auf rm-ct Front von 35 Kilometern einsetzte. In schwerem . nrvgen, das bis in Die späte Nacht hirrein.anhielt, ist er ver­einte der Rrefeustsß im ganzen abgeschlagen worden. Die A^nffe welche gegerr die im Nahkampf von unserer heDmmutrgen Jnftnter»k gehaltenen oder ivk Gegenstoß zu- nraeroverten Lmirg giefWrt wurden, scheiterten z,miteil schsn in unserem gut wkiteten ArMeriefeuer. An cin#intn Stel- Int I9iro_ tiow um den Besitz unseres vordersten Grabens ge- Oeftlrrh der Nopere Fe. liegen tmr auf dem NZrdhaug des Ehemin oes Dames. Mit besonderer .Heftigkeit stürmten die Franzosen, mt auch bereits rm 4. mal, ohne Rücksicht stuf ihre außerordentlichen Verluste gegen den Winter- oerg vor, auf dem unstre Stellungen durch zusammerrgefsß- ffs Femr Mversver Kaliber vollkommen waren.

nnt dem an rhrem Hang liegenden Dsrf Cl^cvreur bllkö im Besitz «riafc*. Mehrere hundert Gefangene sind bisher eingeb rächt.

Weitere Angriffe sind zu erwarte».

-one durch sntz starker

HeranfÄhren rvn twMvEgender Artitlcrie und Eiu- Jinfcmterie unter _ AuSnützung gewiffec taktischer Vor­

teile zu nehmen, selbst bmrrr ist nicht einzusehen, wie diese Offensive siegreich ü^er ein BorMlände von rne'hreren hundert Kilometern, bdaumläese hinwegschreiten kann, ohne sich vollstäudbr zu ver­bluten. Tn man aber diese Untern rfjwanur der enalisthvn juttb französischen Heeresleitung nicht als DrncLvfsensive, sondern nach wie vor als eigentliche DmAhbruchsaktion betrachten muß. weil nur diese, so undankbar der operative Durchbruch Mkch erscheinen umg, Wi Qklmrpeit lntb richtiger AnönMung den Verteidiger in eine schwere Niederlage verstricken kann, so rvird man cn«h bei vorsichtigster Beurteikmrg der Lage nicht umhin können, von einem Scheitern der Offensive zu sprechen. Nur ein .GlückSiak, der sitsier aller Bevsobmnrg littf, könnte den Angreifern mrter den gsgebeiien noch einen auKwerlbarM.

na^r-haltenben LrSvlg in die Hand spielen."

Das Blatt fügt hin-u, die deutsche Heeresleitung rverde nickst mit verminderter, sondern mit vermehrter Tatkraft des Gegners zu rechnen haben, ,st>er offenbar Eile hat, die an- gesammelt-e Kraft zur Wirkung zu bringen, ehe seine rück­wärtigen, vielfach transatlantisck-en Berbsitdungen versagen. Stünde heute eine amerikanische Armee von 500000 Mann in der Front, wäve es besser für die Entente. Die Zeit drärigl."

Die Zeit drängt, und AmerikaL Hilst liegt noch in wei­ter Fevue. Es wird den Engländemr die U-Bovtgesatzr nicht

bannen. Und betrachten wir noch dendritten bestinrmew- den Faktor", die Entwicklung in Rußland, so können wir auch wieder mit dem Neuesten hoch zufrieden sein. Der Ra! der Arbeiler und Soldaten hat bewirkt, daß Miljukow seine Note an die Berbünt .en i*n einer amtlichen Auslegung ab schwächen mußte, und der radikale, auf Frieden drängnrdc Ratt^ hat selbst neue Oiichtlinien herausgegebeu, die die wachsende Kriegsmüdig^it in Petersburg erweisen. Eng- leirds Gesicht muß sich verzerren, rvenn es diese neue Enttäu­schung hinnimmt.

Was wird nun der deutsche Reichs^rrlzber der Welt zu saigen haben, wenn er nächstens zur Beantwortung der bekannten Anfrag-e-n im Reichstage das Wort nimnrt? Der- erwähnte hcckLmmtliche Artikel derKöln. Ztg." enthäsi folge nderi Schluß:

Verzichtfrieden",Dmexionsfriedm", sind .ecro-ür^oörrrr, die agitatorisch mit dem Inhalt des Mißtrauens gefüllt itxrcben. Dieses Mißtrauen soll dazu beitragen, bestimmten politischen Weltanschauungen in einer Ängelegcichcit zum Siege zu helfen., die vor allem nach den Kriegsergebrrissen und den derck- scheu Bedürfnissen begründet werden muß. Daß die deutsche Regierung nicht sozi6lde7nokratisck>t^zisistisch ist, braucht, dücksten, Wir, nicht mchr ausdrücklich versichert zu '.retden, d»ab sie nicht napoleo-rnsthe EroberurrgS gelüste hat, steht ebenso fest. Soll sie ^ beides heute noch einmal versichern! Jeder Vernünftige loird das für überflüssigfetten. Daß sie mit bei: Heeresleitung wie bisher, so auch in der Frievmssrage Schritt für Schritt, Stunde für Sttrnde vusmn.m-enarbeitet, wissen urii\ Was wir verüncgen. ist, daß sie bo3 Problem mrsrrer Zu­kunft richtig erfaßt.und sich darüde: unter Atitwirkwrg aller der- jemgen orientiert, die Gerzn etwas Mchtig-cs zu sagen haben irnd daß sie, toerm e§ so weit ist, demgemäß verhandett. T«tz ihr die Forderungen aller Parteien-, aller Gruppen und Verbände deutlich vorgetoasen werden, ist notwendig und nützlich. Darüber Humus müfsar imr vertrmlen, sckk'n de. /üb, weil Peeu F«n- stehacher die Berhältrrftsk m diesem Krieg? ^beröNckan mrd ernander abwägen kann."

Demnach würde der Kanzler uns nichts Neues $x sagen haben. Mchtig ist es, daß kein Fernsbehendrr die Berhält- niffe in diesem Kriege richtig geaen«n<rirder abwägen «mn. Aber wir können doch, wenn wir politischen Blick besitzen, ebenso gut wie die Mgierung abmessen, welche WdckrLrrg diese und jene Erklärung oder KurrdgeLwrg nach «chen und timen haben werde. Und da scheint uns nach wie vor bvt Sache so zu liegen, daß fortan alles vermieden lverben müßte, was uns Mut und Zuversicht im Innern schwächen, und was die steigenden Besorgnisse der Feinde herabunn« dern könnte. Trotz ihrer genaueren Kenntnisse der mit­sprechenden Tatsachen kann die Regierung, ebenso wenig wie bei vielen anderen Dingen, bei denen sie ebenfalls diese Einwendung gegen die öffentlichie Meinung machen könnte, keineswegs das Recht einer eigenen Meinung und eines richtigen Urteils ftir sich allein in Anspruch ibehnven.

* 4 *

Die öfterreichisch-ungavischen Tagesberichte.

Wien, 5. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlauthart:

O e st l r ch e r Kriegsschauplatz.

In der Gegend nördlich Z S o r o w führte der Feind eine mißlungene Minentzwengung durch. An .er übrigen Frorü keine besonderen Ereignisse. -

Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz.

Die Lage ist unverändert.

Der Stellvertreter des Lhefs des Generalstabs v. fe r, Fewnrarschalleutmmt.

EreignissezurSee.

Am Wend des 3. Mai setzten nufere GeeflugMige den größten Teil des Lagers vvn S a s r-a d o in Brand, der vor Triest aus noch eine Sturze nach dem Angriff sichtbar lvar Feindliche, im Raume von Triest tätige Flieger erzielten keinen Erfolg.

Am Abertz des 4. Mai führten einige imserer Seeflug­zeuge einen erfslgrrichen Angriff gegen bl? Mchnhvfsanlagen von Pescara, das C a ft e l l a Mare und O r t o n a an der italienischen Oftküste sowie auf " st Wafserkraftanlasen des Biscara-Flusses bei Peranöd'Orte aus. Dorr beiden Ak­tionen kehrten unsere Flugzeuge ohne Verluste zurück.

Flotten ko « mirndo.

Wien, 6. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wlird verlautbart:

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Keine besonderen Ereignisse.

Italienischer Kriegsschauplatz.

Heute nacht gelang es unserer Patrouille, nächst rz in einen feindlichen Graben einzudringen und dessen Be­satzung. einen Offizier und 49 Mann, gefansen zu nehmen Ssnst keine beforrderen Vorfälle.

Südöstlicher Kriegsschauplatz.

Nichts Neues.

Der Stellvertreter des Chefs des Generafftabs v. fe r. Feldmarschalleutnant.

* *

Die «eue Niederlage der Kra:tzsse!:.

Berlin, 6. Meci. (WTB.) Nach einer mit miasÄMoem

M»rni1ions<rußoc»ck) tage- mck) nächtelau-i diurhgeM-r.en ?ueUlerie- taMftemfc-imfl, die bis sstfejjt zum K&txerftcn alles übtrfaetesdtxm SerKmitmiy^fmsft: s«h |W#erte, warf bip Franzose am 5. oormrttsgs seine Epchmmasfen in der ^Stücke vs«

Amn«ckorps sesen den HShenMg des Chem« d«S jümr

Ansriff tw. »MKstvWnkich fbcxfe Bergasung der deutschen StM-uns mttevseüyde d«S J«uec. Zahlreich: Tnnkgeschwader wurden durch den Schlei«: von Rauch m» Qualm Angriffs-, mellen vokrusseschinr. Im erftjeu svarten $j(ttpcs&M VQyMchd« die