Überzeugung, rxrtz der hin- urtd herwogende Streit uni bxc Ueberlegenheitin der Luft gegenwärtig dnrch- ZU un, eren Gu nsten entschieden ist. Und wenn vre Engländer ihre hohen Verluste mit der Behanptuita zu erkiaren suchen, daß unsere Flieger nur selten über die reinoilchen Ernten Vordringen, die Engländer dagegen bei Ä?" Digri.sS- und Erkundungsflügen bis roeit in unser .9 u [ flu -■ öorffa>§en, so weifen wir demgegenüber aus Sie -Tatsache hin, daß von den 362 vernichteten feindlicher rl^gZeugen l81, also genau die Hälfte, jenseits unserer über dem feindlichen Gebiet ab geschossen worden JÜr' - miB tzaben auch wir schwere Verlusre gehabt. Der &omp] gegen eine so große zahlenmäßige Ueberlegenheit, wie wrr sw im Vesten uns gegenüber finden, und gegen einer. ic tapferen und zähen - Gegner, wie es der Lnatärrdw ÄverfelLos ist, ist schwer und fordert Hohe Opfer. Aber wie in Sem Zoamp: auf der Erde, den die Gegner durch die Ueöer- 'mar^ ihres Materials zu gewinnen dachten, so bringt auch nn Ktrmvse rn der Lust letzten Endes der Mensch um- n* Q t die Maschine die Entscheidung. Und da dürfen wir ohne morgen sein, der Geist BölckeS ist in unsere- Mregern noch lebeirdig. Wir danken unserer Industrie, die unseren Kampffliegern die scharfe Waffe gab, wir danteu unfern Kampsfliegern, deren Mut und Äufopfermrg unseren ^w^^ostugs- lind Bombenfliegern und unseren Artillerie- ruro Infanteriefliegern die Lösung ihrer schweren Aufgaben Qm ermoguchte. Daß unsere heldenmütigen Truppen in der - c un ^ Arras in dem Ringen mit einer
vrelfac^n lieber macht an Menschen und Geschützen sich siegreich behaupten konnten, an dieser Ruhmes lei sru.ua haben auch unsere Flieger Anteil.
..ander werter tragen wird. Ich hoffe, daß Ihr Besuch in Deutsch» latw nicht der letzte war und daß ich bald die Ehre und das große Vergnügen haben werde, Ew. Hoheit wiederzusehen.
gez.: von Bethmann Hollweg.
Seefrfeg.
Reue U-Booterfolge.
Berlin 9. Mai. (WTD. Amtlich) Neue U-Boot- c. folge rm a t l a u t i f ch e n Ozean, *2 7 500 Brutto-
rcßutertönnnt, darunl er u n die bctntiffnetcn ena- sV> ^«•tn.iu^.u -um-cuu».
i * cn Dampfer ..Rio Lagrs" mit 6000 Tonnen Zucker nach ' Milliard
von £■ ,ö ? u r einer amerifünij
.Troilus' (7562 Tonnen) mit
?P5? ut o£? ! dienen will.
Die Revolution in Rutzlanv.
ErmorLunx, eugiischer Offiziere in Kronstadt.
. Sto ckdo lm . 9 Mai lWTB., W-ihrmd der Unruhen oa leprn Zctt m Kronstadt ist asuch eine Reihe engli- ^S C ffr^ev^cvmvrbet nwrbcn. Es wird berichtet, «Ndre rm mchen Matronen den englischen Offizieren den Gehorsam
verweigern.
Buchanan.
Amsterdam, 8. Mai. (WTB.) Das Reutersche Bu- roau bezeichnet die Meldung, dcöß der englische Botschafter ^Petersburg Buchanan, sich auf ber Heimreise nach befinde, als unwahr.
Petersburg, 9. Mai. (WTB.) Meldung der Peters- buvger Tclegraphen-Agentur. Die Gerüchte über den e«Vtrfchen Botschafter sind vollkommen falsch.
Beriru, 10. Mai. Unter Vorbehalt geben die Blätter emc , -Meldung aus Petersburg wieder, daß der englische und der französische Botschafter Petersburg ?/ e u hatten, daß aber die Abreise der beiden Xopn'drteT ge t) ei m gef )alten lverde. weit man von rhrwr. Bekanntwerdeu eine zu starke RücBvirknng auf die BolrSftnnnnrng befürchte.
Englands Finanzen.
kn*Ji" eVn A w 7^' Nichtamtlich. „Daily Tele-
ssrapy meldet telegraphisch aus New Bork, daß der Sekre ^cr des britischen >-chapamts Sir Samuel Lever ankündigte,
^ 0 c r9an uicht länger in finanziellen ^elegenheiteik England vertrete. Tie Finanzierung der Mrrerten werde von der amerikanischen Regie-
..brrekl besorgt. Lever drückte seine große Beftnedsgung darüber aus, dag die amerikanische Regierung die Al inerten m nnanzietlen Schwierigkeiten unterstütze
tmtnitmuHi!*' ba £ rf iel ° Un^rstütznng gleichzeitig auch dem ^^anffchen Volke zugute komme, da die geliehenen
^-^ka ausgegeben würden. England allein gebe taglra) , Millionen Dollars aus. Die Zeichnungen ^wgesanlerhe betrugen am ersten Zeichnungst'agc ^/l^en Dollars. Gs herrsche feriu Zweifep daß ^lugtagc, k>. afurn, volle zwei Milliarden gezeichnet feien. Du Wallstreet allein werde eine Milliarde zeichnen. England und Schweden.
r°l°kr°mmburL ÄonL ÄiwlÄ
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f?h'fT r: "' r " n ’? -''-'Sndtschcn fiüfe» l4mdkch^ «fticibe»
‘ i 1 ack) Schweden kmzufrihren. Dadurch würde unter beG ICBt augeordneten Vecteüiina-u J" bes Landes an Brotgetreide bi? -,nr nnckswn
ZEevolüg gesichert, auch, »venu die Ernte, wie zurzeit
rirdrtt - Außerdem böte sich die Möglickt u
eteaff®, zu
too ve z-ur 7lbhisre des schwersten Druckes nötig sind.
Tie Konferenz in Stockholm.
s Samts
sozial: st en die Pässe nach Stockbolm Nnri^^d! Beschluß der Pariser Regierung zeigt die große SS^VM : rlranzosischm 5breift seit dem Bekanntwerden der Beschlüsse des Petersbnrger Arbeiterrates bemächtig, hat.
Die Munitionsherstellung in Italien.
fekrekariat^ italienische Unterstaats-
S?!iÄ?yaö."'"" -»—-»«
England und
EngllMd, unch der englische Dampfer ..Heaperides", 339A Lvnnen mrt Fleisch nach England, ferner zlvri unbekannte eng. \ id)c Dampfer, beide mit Krrrs nach Engtanö.
Der Ehef des Admiralstabs der Marine.
d e r l i n 10. Mai. (Amtlich.) Nene U-Bootserfolge in ^LMtischen Ozean.' vier Dampfer und vier Segler m\:
Tonnen. Darunter befanden sich n. n. folgende E'wlfsk'.' die bewaffneten enqli'ck'en Dampfer Sebek (4601 .rönnen) m;t Stückgut nach Australien. Delmira (3459 To.) mir Lel für England, ein unbekannter ben offneter Dampfer tmnmrs nach Eng and, ein unbekamurr Dampfer. Ladung anschernend Rkunition. — Von den versenkten Seglern fichr- ten u. a. einer Holz, ein and rer Düngemittel nach England.
Der Chef d?S Admiralstabs der Marine.
England und der tt-Bookrieg.
^tn)|erbam^ 9. Mai. (WTB.) Tie „Westminster Gl> zette sucht dws Recht Amerikas nachzuweifeu, einen K r r^e g von langer Dauer voczuberciten, und schreibt: ki die Teutsckxm glauben, mit Hilfe der UuterseLbaot.-
cne^ '^berpTud zu gewinnen oder doch soweit Erfolg Hab. i, daß urtKre miucäri scheu An streu gmigeu in SC*til Lerbc »ifif>a ? t gezogen loerctn und die amerikanische Hilst verhindert wird, die Eampf- Mue zu erreichen, solange ioerden die Deutschen keinen Frieden zu ^dmgungen machen, die^tvir amwh.'nen könn-en, und firtfahren, von Annex urucn und Entschädigungen r;.i sprechen. 2<er Gebrauch,
. dentscye Regierung von den Uuterssebovteu macht, ist nach unserer Aus ulst n rcht mar eine KriegsesÄsode, sondern eine ge- woltige ueue Tatsache in der Weltgeich-chte, die weit über allem und Tiplomatisieren steht. Entweder gewannen die ^-urincu und haben die Welt zu Füf^n oder wir siegen und nlachen dem Unterseeboot als Handels;crstörer ein Ende. Es gibt t e l n ^Zurück und An Aus^rrichen vor dieser Frage bringt uns rm geringsten Nutzen; denn die rul 'ge Ueberlegung sagt uns, daß wir, wenn wir jetzt aus ein Kourpromiß eingeben, uns jederzeit A Aulvmt e-uem neuen Angriff aus setzen, und daß keiner der ^ .'weggrund:, o-m denen wir eine BerHinderung eines neuen An- gtifses zu Lande erwarten könnten, aus den Krieg zur L>ee wirken lvur.ie der rm einer kleinen Zahl tooblausgebiLdEter.Seeleute mit wuiend Nntersec'd-oten unternommen wird. Tie Amerikaner, ebenst *J li: Engländer und Franzosen sind überzeugt, daß diese Methode ror alles um,asseiiden Zerstörung das Leben der zivilisierten Na- rrouen tödlich treffeii muß. Wir alle sind entschlossen, das; diese 6' age. ue einmal ausgeworsen ist, bis zur eiidgüktigen Lösung rurmgesochten werben muß.
London 8. Mai. WTB. Meltamg des Reuterschen Bu - rvms. xex Lebens mitte l kontrvlleur Lord Tevonport gab geskeni ai?nd int Ober baust eine wichtige Erklärung ab, die in X atlantcntcrrfchen Kreisen als sehr l..'sriedigend und ermutigend benarchtet wird. T-er LebeusmittelkoMroktenr gab klar zu vrr- stchen, die Regierung es nicht für notwendig hatte, das >- rotkarteiisy st cjit eMzuführen. Er sagte: Ich fieue mich, sagen zu können, daß vreiu Aiffrui zum i'rrwluderten Brotver- drauch Widerhall geiimden Hot. Falls die Anstreligungen der tmteriednxne ^ nicht über alle Wakrschcinlichkcit erfolgreich find, werden wir bis zur Ernte durcheilten uiid eine ziemlich zustiedeu
i ♦"/>flA>rS«n Cl)/t«^v(«A Yiatfi I M ..._^ fr .C ■ —
i^ic amerikanische Suche nach einem Mittel gegen U-Boote.
_ . Daag, 10. Mai. (L. A.) Dic amerikanische Re- ^ 6 ^ e f r f u n ? )etzt ^ einen Preis öou einer Million ° aus für die Erfinduiig wirkiarncr M'chtel zur
Vernichtung der U-Boote.
Die amerikanische HandclSstotte
>,„.,^?'singtan, 8. Mai. (WTB. Nichi-rmtlich.) Me!- o.lllg dev Reuterichen Bureaus. Vom Kongreß wird die
e Dollars mwlangt, die ch e n Ha nd e ls f l otte
|ou, mit der man die U-Bootsgefahr überwinden
Der Mißbrauch feindlicher Hospitalschifte und deutsche Bergeltrulgsmaßnahinen.
.-..^Erlin 9. Mast (DTB. Amtlich.) Durch emwandireie Be- ovaäuungen und eidlich? Betvndrmgen ist mkgestellt worden, daß sc: u d l i che H o s p i r a l s ch i f s e in ausgedebniem Maße' ;um o r r von truppen, Kriegsmaterial und w^reu irieg^znockeu Mitzbraucht worden. Dalor konnte ihnevu t ks?ou/'a;o Regierung im ^perrgewet mir dann sichoro Fahrt zu- > enu ’s» bestimmte Bodinguiigeii erfüllen, die ihre oöl' ^erwendpng emigermaßeil ausschlioßen. Der sichere blieb abo nach wie vor nwglich. Erfirlstii ' ^o>luta.sc.nsse die erwähnten Bedingungen nicht, so imterliegrn
die anderen Sckniie im Sperrgebiet, ^.lcse vollberechtigte Maßnabme hat die französische Sterne* runa veranlasst, als Gcgeiiiuaßregel 7 0 d e u t s ch e O i r'i r i t r c darunter emen General und 15 Stabs7ffizie/e
”!^ r fahrenden Ho spr ta l f ch i ffen un- r e . ^ u vr in gen. ^«n welch l)eldenmüttgem Geiste unsere Offi- üiere diese, dem ohnmächtigei^ Haß Frankreichs entspringende
stellende Reserve haben. Hier warf Lord Salisbury ein: Soll das l^ißen, daß wir mit unserer jetzigen freiwilligen Rationierung durch kalten werden? Lord DevvnPort fuhr fort mit den Worten : <xalls eine genügende Herabsetzung stattmidet, werden wir mit einer angemesseiieu Reserve dirrchkvmrmm. Ich nehme an, daß der Verbrckuch weiter eingeschränkt wird. Alles deutet aus eine noch
rab Minderung der F l e i f c0 e t n f it hr seit dem
Tclcgrammwcchicl ,',wisch-u Zaic.at Pascha «ub dem Reichskai-zler.
V- *Ma>. WTB. Nichtamtlich.) Zwilch"» dem tür- mrn JroBWtnr Tala.tr Pascha »nd dem Reiaäka n% chnd foU gentxi -re» grammwechsel statt: lü f01
An s?. Exzellenz Herrn Reichskanzler von Bcthmami Hol'wen' D--w,«,w»il°»dx.E«p>an,. d-r.mir durch Ew. Erzrttrn" mch Thrc , n ’ u ,- 10 Brom AularirS! lenk"», -.ukcrt wurd-
Ä""-' «L ES m mit am Pflicht, in dem Ana.ö ick NW ich ^ ^ Boden vertane, r,leinen lebhafteste» Tarik ftjr" die F^nnd.ck a,r audimechen, oen Sie mir zu bereiten die Mte batten »nl . oenehle,, ward.-die Büudmsbande. welch- durch Q m-cks-neel zu knüchen.' ^foffene Blut z-fchmi-det i„td,
- ^ Gaohwenr Talaat Pchchai Tie^Edurch
welckze Hoheit rn dein Augenblick des V^E°.S dei "^rnbes an Mich zri richten dre Güte hatteii bitte ist, m r >
™ -»-» Ausdruck
F 10 pyuy bwfbfZ entgegnizunehinen. daß ich di- v-rsöul'che S;? 1 >■" Leaers der tftr(if<6e» Mcginnnn um'4 'S p»s ntbmvtHt it Verbundcteii machen konnte. Ich bin glücklich rn frUl
ttfrr rtüirf^Sr^S 1[( c C ?5 falT ^' daß es die Hand eines Freundes " ^ e - ^re Freundschaft zwischeil den ^taa^s-
.V-” Ä Martz nir die unerschütterliche Lftiöfelt
■-* P lc Arbeit Reiche in viel 'NI Kriege U' i 1. -
Bertev.igung der heiligsten Rechte verbindet, und die nach d^n Triumph über unsere Feiirde ihre Frücht" in einer S
frrWtdK» mtatkit für das Glück und das „m™cr
stärkere H
1. I.muckr 1917 hin. war nur c;it wenig geringer als im gleichen Zeitraum^ dos Vorjahres. Es lvird vielleicht nötig sein, I» noch einznschranken, dadurch, daß man den Fincküraum für o: mgende Zwecke abzweigt. Die H-crden Englands sind jedoch rrewo zahlreich, trenn nicht .zahlreichen: als je. Solange der Verbrauch in mamnrtiaen Erenzrn gelatteu wird, beswhr kaum die Möglichkeit des Flwchmmgels. Ich bin inbmro zn dem N"ntschlich gekormnen, bas; es anf ^f'nrzivcrr ist, eilten fteischtpsen Dag auf zu?eben f :n ist bei da Uebermiuekung der Devesche nagrichein - lich das Wort ..nicht" Mlsgstal!eu. Lvrv Miln er, Mitglied des KriegSkabirnstts, sagte, die EmpfeHlungen des Lebensmittrst- kontrvlleurs brächten keine Entbehrungen, sondern nur einen gewissen Auswaub^ vr-n Selbstzucht, falls die vernünftigen Berechn unngen nicht auf zu opriinisnschen Annahmett von den Nahrungs- mlttelmengen, die England wahrscheinlich erreichen würde, beruhcu.
N-Bvote und Schiffsbau.
Dem, 9. Mai. (WTB. Nichtamtlich.) ..Daily Telc- graph" veröffentlicht mit einer zivLitägiAen Verspätung eine New Yorker Meldung, nach Ivel che r Lord Eustace Pcrcy, Mitglied der britischen Sondergesandtschaft, eine Erklärung über den Tauchbootkrieg abgab, die folgendes enthält: Die Schiffstransportsrage beher'rfchr alles andere nnd ist äußerst ernst. Mit dem j e tz i g e u Tempo der Zerstörung tonnen der gegenwärtige britifef^e und der in Aussicht genommene amerikanische Schiffbau nicht Schritt halte trnBeioe müssen sehr bedenteud beschleunigt iverden, lvenn die Schisfahrtswege offengehalten werden sollen. Der tfrira sich in einem Westtkomvr itnifrfwMT »v>r Leistnngs"
: ycnycijuuzu lyetueu ]i
spitzt sich zn ernem Wettkampf znnscherr der leit der britischen und amerikanischen Werften und den Tauchbooten zu.^Ter ausschlaggebende Umstand des Welt- triegcs ist der Schiffsratnn, welchen die Unionstaaten zur Verfügung stellen tonnen. Nur wenn er groß ist, können der derzeitige Militärtransvortdienft nno die Nahrungs- Versorgung aufrecht erhalten werden. Dieses ist ein äußerst ernstes Problem und dessen tief ins Leben greifende Bedeutung ist nicht bestreitbar.
Kampf eines tt-Bootcs mrt fra«zösifchen Fahrzeugen.
Zrr r i^ch, 9. Mai. (WTB. Die „Agenzia Stefani" meldet ans San Sebastian: Am 4. Mai inorgens wurden mehrere f r a n z ö f i s ch e nnd spanische S e e f a h r ^ ieug e^darunter zwei Dampfschaluppen, von einem d eu t- Ichen Tauchboot zwanzig Meilen nordwestlich San Se- basiian angegrifseu. Zwei mit kleinen Kanonen bewaffnere <-ckwltwpen eröffneten das Feuer gegen das Tauchboot, das untertauchte, in guter Entfernung wieder anftauchte' und den .stamvf anffnahm. Nach einstündigem Gefecht gingen die Schaluppen mit sieben an Bord befindlichen Matrosen tmter. Auch^ zwei spanische Seefahrzeuge sollen versenkt worden sein nnd unter ihren Bemannungen Tote und Verwundete haben.
Wie wir von zuständiger Stelle erfahren, sind die sva- ittschen schisse nur dadurch zu schaden gekommen, daß dir vewanneten f r a n z ö j i s ch e n F i s ch d a m p f e r
zifSpVf aunayen. zeigt ein Ausschnitt am einem Briefe eines ^tavsoffluers der Reiervc der trotz seines lDhen Alters von Jahren imb trotz körperlicher Leiden von ten Franzosen nawent- %fcvmnawafnnc bestimmt wurde. Er bertästet an seine . „Ich tchrtev dcr schon tzeyern meine persönliche Aufck'arnrnck Maßitahme, auf die man in Deutschland yossenlLch Leut er lei Ruchicht nehmen wird. Wir erfüllen nur eine setbst- lungen^^^^^^ Pflicht, genau wie früher in anderen Stel-
Erwiderung der französischen Maßnahme, die den bis- wrtgen Botterrechtsbrüchen Frankreichs wiipbig zur 3ette tritt,, nurpe unverzüglich btc dreifache An za hl französischer mmtcre enpprcchender DienstgraLe an oon Fltegeran-
? r Vf -ü tc !v°" be ?®. ^tm.gciu^tcn Punkten des iue|tl tchen Industriegebietes untergebracht.
. - Kopenhagen, 9. Mai. (WTB.) Das Ministerium ^7,Putzern gibt cm Telegramm der dänischen Gesandt London bekannt, dem zufolge der dänische Dampfer
’n C K- x 1 z " ^ e i* '^ e ^" c bon Norwegen nach England in der .coroice verienkt worden ijt. Zwei Mann der Besatzung lind umgekommen. Der Kapitän des dänischen Dreimast'- iä)oners „Ein abeth" telegraphiert, daß der Schoner auf der .sterse von Icinerika nach England im Atlantischen Ozean versenkt wurde.
Aus dem versafsungsausschutz des Keichstags.
Berlin. 9. Mai. (WTB. Nichtamtlich. Im Berfas- lungsausichnß des Reichstags stellte bei der Erörlerm» der Reuemteilnng der Wahlkreise Mrnffterialditektor Dr. Le- wa ld nst, day die weiLgel?enden Anträge der ioffaldempkrLtiscken Partci die Zintunmung der MehrlMt des Versasnmgscrusfchusses urchr hatten. Ein Antrag,toller ftollto als Grundsatz bei der Wahl- treisetnterlung einen 190 000 Eunvohuormaßstab auf. Bei 67 Mil- lwnen Einwohner würde das eine ungeheure Dermelnaing der Abgeordneten auf 670 Abgeordnete bedemen. Der Mimfter»L- dircktor gab aber zu, daß sich das heute besteherrde Mißverhältnis in een W<ilstkret,en in der Tat nicht aufrecht erhalten lasse. Er erachte aber das Finden der Form weniger als eine Frage der La neien _ untcremanber als vielnrohr der Regierung. Eine rein arttbmettsche Bstrackstung sei nicht allein die ausichlaggebend? vtelmew träten noch eine Reihe fchwerwiegender polittscher Mv-^ mente hinzu. Die Reichsregteruiig sei seit längerer Zeit mit den Vorprusungcti zur Aenderrmg der bestel-enden WablkroiseiMeilmtg ro,chatttgt. ^.re Roichsleitung werde sich mit den verbündeten Re- grerungen ni Verbindung setzen. Sie sei bemülst. unter Wahrung- aller polt tuchen und wirtschaftlichen Gesrchtsprmkten ein Wabl- reck t vorzulerotten, das einen Ausgleich der befteheudm Walst kreisetnpnlnng erreichen solle. Ec begrübe es, das; der Ausschuß Ner mcht selbst ein ^hlrecht anfftellen, sondei-n diese Äuwabe vor ReichsrogtertiNg überlassen wolle.
Die Marme im hauptausschuh des Reichstags.
Berlin 9. Mai. (WTB.) Im Hauptausschuß des Reichstags stellte aut Mitüuoch bei Beratung der Mariue- s ca gen ein Zentrumsabgeordneter als Ergebnis der bisherigen Erörterungen fest, daß wir bezüglich des N- Boötbaues den anderen Nationen weit voraus seien. Auf die Ausführungen des 'Zentrumsrcdners stellte der Staatssekretär des Reichsmarmeamt^' fest, daß gewisse Wnifcn erst während des Krieges auf ihre große Höhe gebracht werden konnten. Wenn man die lange Dauer des Sieges hätte voraussthen können, hätte matt gewiß die eine oder andere Waffe noch mehr als dies geschehen sei, anszubauen sich bemüht.^ Der Staatssekretär wies nochmals nachdrücklich darauf hin, daß vor diesem Kriege niemals mrd von keiner Seile von dem N-Bootswirtschaftskrieg in der jetzigen Weise gesprochen worden sei. Ein konservativer Redner betonte, olme die Hochseeflotte hätte der U-Bootkrieg nicht in einer erfolgreichen Weise geführt werden können. Der Marmeverwaltung gebübrte Dank iind Ancrkimnrcng fftr ihr Vorgehen.
Ein Vertreter der Nationalliberalen meinte, die Marine- verivaltung verdiene Anerfenmmg dafür, daß sie alles getan frabe und noch ‘tue, was mcüstich sei, um unsere Wafren gegen die Feinde zu stärken. Ein wzialdemvkrattsck'er Redner fichrte aus, jetzt h-mdle cs sich einzig darum, durch Ausgestaltung unserer Wassert das baldige Ende des Krieges heroeizunihren. Kein Wort der Be wimd-erung sei stark gemig. die Anerkennung dafür auszufprcchen. was die Flotte, die Offiziere und Mannschaffen in der Schlacht im Skagerrak geleistet haben. Ein anderer Fortschrittler be^ichnete die Schlacht im Skagerrak als eine Rilhmestat unserer Marffrc Er unteffuchte dic Wirknng-en der Sckstackst auf die Seesverre mrd die Handelsblockade, besprach dic Erfolge der Kriegs- und Handels- Unterseeboote und wünsckste eine größtmögliche Fördermtg de- Baues der scharfm Unterseeboottoaffe.
Der
ihnen vor dem beutfdyni Tanä)I>oot Dockung suchten, wo- durch We >^p<iuier bet dem sich eiitfpiittrenLen Kampf in da- geller von Lwei Setten kamen.
Bundcsratsausschust fiir auvwanigf Angelegenheiten
München^ 9. Mai. Die Bayerische Staatszcitunc bringt über die Sitzung des B u n d e s r a t s a u s s ch u s s e. für auswärtige Angelegenheiten folgende halb aintliche Mitteilung.'
Der Bnndesratsausfchuß für auswärtige Angelegenhei len trat gestern und heute unter dem Vorsitz des bayerischer Staatsministers Grafen v. Hertling zn Sitzungen zusam men, wie sie in regelmäßiger Wiederkehr beim Reichskanz ler startfilideii. Die Verhandlungen führten zu einem Mei liungsaiistausch. wobei die von voller Z u v e r s i ch auf eine baldige und glückliche Beendigu ng de^ hini „ ^ rieges ge trage n en A n s fü h r n n g e n d es Ka n z ? hw'*v rS *“t r fr gesamte Lage und die zu befolgende Politij
die e i n h e l l i g e Zustimmung d e r a n w e s e n d e bundesstaatlichen Minister fanden.


