Ausgabe 
20.4.1917 Zweites Blatt
Seite
2
 
Einzelbild herunterladen

EntzückendeKinder-

Schöne Backfisch-

Vornehme Damen-

unübertroffen

an

Auswahl, Geschmack und Preiswürdigkeit.

WILHELM NOLL

Seitersweg 36 Grösste Auswahl am Platze

3024a

SiMMififBidjftiö ««:i(jtlij(Htn Arbeitcrsminö

a« Gießen cingetr. Gcuoffen'chast m. bejchr. Haftpflicht

Bilanz für das Jahr 191(1»

Vermögen Mk.

1. 9trr Mneitalicm

Me;; in 1000.-

2. .Umtiü&iüctt:

M o ;;' 422480.07

3. - t 100.

4. # Kassa-Konto 2625.23

Schulden Mk.

Per Zinsen-Konto 6.98 GeschäftSanreil- Konlo 12998.08

Anlehen-Kto. 319805.70 Spareinlagen-

Konto 463.13

Reservefonds-

Konto 4113.05

Svezralreserve- sondS-Konto 36407.97 -Sivafeenfoften* beitrag-Konto 1225.77 Bürgersteigbei- traa-Konto 1900. Kanalisations- Kon! 0 1700.

Hänscr-Unter- Haltungs-Kto. 4696.34 Häuser-Kapi- tallilgungs- Konto 41182.08

Getvinn-Saldo 1766.20

42G2Ü.30 1

Gewinn-

Soll. Mk. Zinsen von ansge- nöm:n. Kaviralien. 12798.73 Zinsen von Spar- Einlagen 17.85

Steuern u.Atzgaben V4.29

4. Bcrwaltungskoffen 285.

5. Sonnige Ausgaben 998.64

6. Erbauung u. N.ner Haltung der Häuser 2456.

7. Avschreibnng aus

Mobilien 20.-

8. Gewinn-Saldo_ 1760.20

19276.71

1. Mi tg lieber stand Ende 1915 Zugang in 1916 ....

426265.30

m:d BevLwft-Rcchnung.

Haben. Mk.

1. ZZnfen von Kauf-

sckrrllingejl 14.65

2. Zinsen von ausge licchenen Kavitalien 65.92

3. Nüele von Woh­

nungen

19196.14

19276.71

.... 101

.... _1

102

Abgang in 1916. 3

Stand Ende 1916 .. 99

?. Das Mitgliederguthaben betrug Ende 1915 12852.08 Mtk. Das Milgliederguthaben betrug Ende 1916 12998.08

Zugang in J916 146.- Mk.

3. Die Haftsumme der Genossen betrug

Ende 1915. 26000.

Die Haftsumme der Genossen beträgt

Ende 1L1G . 26000. Mk.

Gießen. am 15. Avril 1917.

Baugenossenschaft des evangelischen Arbeitervereins zu Gießen. eingetr. Geuoffenichaft m. beschr. Haftpfticht

Wolfs. 13145] Haas.

Konkursverfahren.

Das Konkursverfahen über das Vermögen der Firma Rudolf Rüdiger Spengler- & Fnstalla- Liorrsgeschaft in Gießen wird, nachdem der in dem Vergleichstirmine vom 23. Juni 1914 ange­nommene Zwangsvergleich durch rechtskräftigen Be- schluß vom 7. Mai 1914 bestätigt ist, hierdurch aufgehoben. 3189B

Gießen, den 18. April 19117.

Großherzogliches Amtsgericht.

Holzsubmissisn.

Mittwoch, den 25. April 1917, nachm.

1 Uhr, werden folgende Holzsoattimente aus den hiesigen Waldungen im Submissionswege von Unterzeichneter Bürgermeisterei vergeben:

1. 4 Eiche 3. Kl. 40 44 mittl. Durchm. 4,15 Fstm.

2. 5 Eiche 4. Kl. 3039 mittl. Durchm. 5,43 Fstm.

3. 14 Eiche 5. Kl. 2529 mittl. Durchm. 8,43 Fstm.

4.183 Eiche 6. Kl. unt. 25 mittl. Duxchm.7688Fstm. 5. 4 Hainbuche 5. und 6. Kl. 114 Fstm.

Angebote sind nach Losen und Klaffen getrennt bis zn obigem Termin, verschlossen mit entsprechender Aufschrift versehen, bei uns einzureichen. Angebote mit zusammengezogenen Losen oder Klaffen, sowie solche mir Vorbehalt und dergleichen versehen, werden nicht berücksichtigt.

Forstwart Blei dahier zeigt auf Wunsch das Holz vor.

Nieder-Beffingen, den 18. April 1917.

Großh. Bürgermeisterei Nieder-Beffingen.

In Erledigung:

Roth, Beigeordneter. (3157

Gebrauchter

(ohne Bereifung)

8/14 PS 12 Btt. Tragkraft, mit Kaffenauffatz, za verkaufen. Näheres in der Geschäftsstelle des Gteßener Anzeigers.

frischmelkende -8^£S}£ mit 2 Jungen zu verk. ff"* Räuber, Treis n. d. Lda.

Jange

[3141

preiswert abzngeben bei kßrsll. fiKtsveruralttm^ Lieh.

Leichtes Pferd

Fttuiswallarl,. zu verkaufen Metzgerei Christ. Rau, Lich iOberhessen». [3116

Krankenfahrßtnhl

zu verkaufen. 3170

_(f irelftrar?e 30, L

Kinderwagen nebst Stuhl zn verkaufen. 02U90

Äie bigit rane 17, IIL ^

!l-8!?erWendcpfiug

zu verkaufen. 02^85

Bäcker Käl»ag;elh«EflLr,

Asrerweg 26.

Wachsamer kräft. deutscher

Pinscher

gesucht. Schr. Angeb. umer 3191 au den Gies;. Anz.

Mm

National, kaufe zu höchsten Preisen gegen bar. O erten unter J. fc. GS35 an ßscSol! PSoaae, Bo rlia 3.»W . 19. [»ss

Dickwurz

zu kaufen gesucht. 13168 Schneider, Frankfurter Straße 29.

Verkäuf­liches

mit ca. 100 Rut. Gartenland u. größ. Wiese, mit klein, flieh. Gewässer oder daö hinein- geleilet werden kann, zu

kaufen gesucht. 131811 A. W. Remy & Cie., enwied-BSiEin.

Jauchefas;

zu kaufen gesucht. 02399 K. Riibsamen.

Wer Auskunft geben kann Über den Verbleib meiner Frau

Anna Rösser, pljppsil

wolle sich sofort melden bei

Konracl Rösser, BieSen,

Asterweg 9. 02379

vom 15. Oktober ds. Js. auf einige Jahre zu pachten gesucht. Schriftliche Angeb. umer 5193 an den Gießener Anzeiger erbeten.

K. 1/15

Freitag, den 15. Juni 17, Dormittags 9 Ulir, wird auf dem hiesigen Amtsgericht Zimmer Nr. 14 die dem Johann Heinrich Langsdorf zu V» und dessen Ehefrau Elisabethe geb. Heithecker zu Vs beide in Gießen zuge­schriebene Parzelle Flur 23 Nr. 215«/ 10 = 461 Gm Wohn­haus mit Hofraum, zwischen dem Gleiberger und Leufertö- röder Weg lKrosd. Str. 42) versteigert. Die amtsgericht- liche Verfügung ist auf unserem Amtszimmer öffent­lich zur Einsicht aufgehängt.

Gießen, den 11. Jan. 1917.

Großh. Ortsgertcht.

I. V.: Le 0 . [ 1I40 B

Lksebriktir unD ZMr,

so lange Vorrat, z. Aussuchen L 1 Mk. 50 Pfg. 02376 ührmaehsr («g. Koch, Mühlstraße 2.

Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gieße«.

Fleisch-Sonderzulage.

1. Samstag, den 2]. d. Mir., werden wirrend der be­kannt gegeben« 1 Verkaufszeiten in den Metzgergeschäften der Stadt Gießen «ruf jede Flrischzusatzkarte der Stadt Gießen 200 Gramm Fleisch und 50 Gramm Wurst an die Besteller abgegeben; auf Kinder karten wird die Hälfte der angegebenen Mengen verabfolgt.

2. Für die auf l i l a Fleischgusatzkarten zu beziehenden Fleisch- und Wurstmengen ermäßigt sich der Preis um 1,40 Mk. für das Pfund; es kosten also:

Rindfleisch.das Pfund 0,701116.,

Kalbfleisch. 0,60

Schweinefleisch .... 0,60

Fleischiwurst und Pneßbvpf 0,40

Blut- und Leberwurst . . 0,20

Für die auf gelbe Karten zu beziehenden Fleisch- und Wursttnengen tritt keine Preisermäßigung ein; es sind die üblicl)en Ladenpreise zu «rtrichten.

3. Die Bestell-Answeise sind dem Metzgergeschäfte zurückzugeben.

4. Aus Fleischtzusatzkarten, die von dem städtischen Lebensmittelamt abgestempelt sind, erfolgt die Ab­gabe von Fleisch uno Wurst in den oben angegebenen Mengen durch:

I. Metzgergeschäft Mo hl, Bahnhosstraße,

II. Metzgcrgeschäft Kühn, Marktstraße.

5. Die Ausgabe von Fleisch auf die R e i ch s s l e i s ch - karte erfolgt Anfang nächster Woche; Verkaufs tag und -zait werden noch besorrders bekannt gegeben. 31776

Gießen, den 19. April 1917.

Der Oberbürgermeister: Keller.

Betrifft: Verkehr mit Milch.

Gemäß Bekanntmachung des Kommunalverbandes für Milch- und Sveiseseitversorgnng Großberzogtnm Hessen vom 13. März 1917 [KreiSblatt Nr. 49 vom 23. März 1917) sind die Gemeinden der Provinz Oberheffen verpslichiet, für jede im Gemeindebezirk befindliche Kuh wenigstens 2 Liter Vollnnlch täglich dem Kommunalverband zur Verfügung zn stellen.

Demgemäi fordere ich die in der Stadt Gießen wohnenden Halter von .Kühen auf, insoweit sie nicht bereits diese Menge oder mehr geliefert haben, täglich für jede Kuh mindestens einen Liter Vollmilch abzuliesern und zwar gegen Zahlung des gesetzlichen Hämiwreises.

Die Ablieferung hat in der städtischen Viilchverteilungs- stelle tMolkerei Gebr. Grieb), Schanzenstratze, vormittags bis 12 Uhr zu geschehen.

Ich weife besonders darauf hin, daß die Ablieferung der Milch seitens des Kommunalverbandes erzwungen rverden kann.

Gießen, den 17. Llvril 1917.

Der Oberbürgermeistet-: Keller.

Betrifft: Ver kehr mit Zentrifugen n. Buttermaschinen.

Die Bekaummachung des Präsidenten des KriegS- ernahrungSamrcS vom 24. März ,917 über den Verkehr mit Zentrifugen undButtermaschinen labgedrukt im 54reiS- blatt für den LreiS Gienen Nr. 64 vom 16. April 1917» bringe ich zur öfientlichen Kenntnis.

Gießen, den 17. Avril 19l7.

Der Oberbürgermeister: Keller.

Betrifft: Lierkarten.

Die Ausgabe der Eierkarten findet

Samstag, den 21. April 1917, in den 5lartenausgabestellen statt und zwar für die Bezugsbcrechtigteil mit dem Zunanren AK vormittags und LZ nachmittags.

Die Eier mrten iyabzn nur (Giltigkeit, wenn von den Inljaber:: der Name, Vorname, sowie Wohnung und bei Personell lrnter 12 Jahren das Jahr angegeben ist, in dem dieselben das 12. Lebensjahr vollenden.

Die Gültigkeitsdauer der einzeliren Eiernmrken wird durch Anschlag in den Verkaufsstellen jeiveils bekailnt gegeben.

Gießen, den 17. April 1917.

Ter Obepbürgermeister; Keller.

Betrifft: den Verkehr mit Eiern.

Unter Aushebung meiner Bekanntmachung über Eier vom 25. Januar 1917 bestimme ich aus Grund des § 9 der Verordllung des Stellvertreters des Reichskanzlers vom 12. August 1916 über Eier mit Zustimmung der Landeseierstelle in Mainz für die Stadt Gießen:

8 1.

In den städtischen Verkaufsstellen dürfen Eier an Verbraucher nur gegen Eierkarte abgegeben und vom Verbraucher ran: gegen solche entnommen werden.

Das Gleiche gilt für die Abgabe lind delr Erwerb von Eiern und Eierspeisen in Schank- und Speise­betrieben, wie Gastwirtschaften, Fremdenhäusern, Restau­rants. Kaffees, Konditoreien usw.

8 2 .

Die Eierkarten besteheir aus einer Stammkarte und einer größeren Anzahl von Mschnitten lMarkend Für Kinder bis zum vollelldeten 12. Lebensjahre (einschließ­lich) Werden die Karten in besonderer von den übrigen harten abiveichender Farbe aus gegeben.

Die Stammkarte trägt die UeberschriftEierkarte", den AufdritckStadt ßheßen" eilte fortlauferrde Nummer und bei den für Kinder bestimmten Karten außerdent die Wortefl'ir Kinder bis zmn vollendeten 12. Lebensjahr (einschließlich-)".

Die Stammkarten lauten mis den Namdn des Bezugs­berechtigten. Bei den Karben für Kinder ist ein Raum vorhanden für Eintraglmg des Kalenderjahres, in dem das 12. Lebensjahr vollendet wird.

Die Eiermarken, denen die WorteEierinarke Stadt Gießen" aufgedruckt sind, haben fortlaufende Nummern.

I 3 -

Die Ausgabe der Eierkarten an die Verbraucher er­folgt nur aus Antrag. Eierkarben werden nicht aus­gegeben : )

1. an ^Geflügelhalter und Angehörige ihrer Wirtschaft einschließlich des Gesindes;

2. an Na tu valberechtigte, insbesorrdere Mtenteiler imb Arbeiter, soweit sie kraft ihrer Berechtigung oder als Lohn Eier zu beanspruchen haben.

8 4.

Eier dürfen an Verbraucher nur in den städtischen Verkallfsstellen und nur geaen Vorlage der Eierkarte abgegeben werden. Die Verkaufsstellell haben die jedes­mal gültige Eiermarke abzirtvennen und tvöchentlich am Montag in Bülldeln zu 100 Sütck dem Lebensmittelamt abzuliesern.

8 5.

Welck-e Eierkarten Gültigkeit haben und welche Menge aus sie bezogen werden kann, und welche Nummer der Eiermarken zunr Bezug bereckstigt, wird jedesmal bekaltllt gegeben.

- 8 6 .

-Oefsentliche Anstalten, wie Krankenanstalten, Speise­anstalten, Konditoreien und solche Betriebe, die sich getverbsmäßig mit der Beköstigung dritter Personen befassen, können Eier nur aus Grund von Bezugssck>einen erwerben. i

Die Bezugsscheine werden von dem Lebensniittel- amt ausgestellt auf Grund eines Nachweises über den früheren Verbrauch.

Die Berkaufsstellen habeu auf d«n Be zugsschein eil die Anzahl der jedesmal abgegebenen Gier zu vennerken.

8 7.

Die Everkarten und Eier-Bezugsscheitte gewähvvr Keinen Anspruch aus Bezug von Eiern. Sie ftnd nicht übertragbar und haben nur dann Gültigkeit, wenn ihnen der Amtssteinpel der Stadt Gießen aufgedruckt ist.

8 8 -

Zuwiderhandlungen werden mit Gefängnis bis zu 1 Jahr oder mit Geldstrafe bis zu 10000 Mk. oder mit einer dieser Strafen bestraft.

8 ^

Diese Verordnung tritt am 23. April 1917 in Kraft.

Gießen, den 16. April 1917.

Ter Oberbürgermeister: Keller.

Nachstehende Bekanntmachung bringe ich hiermit zur öffenttichen Kenntnis.

Gießen, den 17. April 1917.

Der Oberbürgermeister: Keller.

Bekanntmachung.

1. Die äm 16. April 1917 in Kraft tretende Herab­setzung der Mehlrationm macht auch eine Herabsehraig der gegenlvarttg mis die Reichsreisebrvtnlarken zil ver­abfolgenden Mengen au Gebäck erforderlich.

Die Reichs getreidestelle hat daher bestimmt, daß l>oin 16. April 1917 ab aus Reichsreisebrottnarttil durch­schnittlich nicht mehr als 200 Gramm Gebäck täglich zil verabfolgen sind.

Für jeden Tag der Reife dürfen hiernach nicht mcbr als 4.Reichsreisebrotmarke!t, die je einer, aus 40 Gramm und einen solchen auf 10 Gramm 6)ebäck lantendeil Ab­schnitt enthalten, ausgehändigt werden.

Es sind noch bis zunr 15. Mai 1917 die Marken alten und die neuen Musters nebeneinander in Geltung, voll genanntem Tage ab aber nur noch die Marken lreuen Musters.

3. Die Gemeinden, die nach dem 15. Mai 1917 noch im Besitze von Marken alten Musters sein sollten, haben diese zu vernichten. Eine Rückgabe der alten oder ihr Umtanfd) gegen neue Marken kann nicht stattftnden.

4. Ferner 'haben die Gemeinden, die nach dem 15. Mai 1917 noch im BesiPe von Markell alten Musters ge- wesell sein sollten, uns deren Zahl lnitzuteilen, damit ihnen die infolge des Bezuges dieser Marken raigerech­neten Mehl- bezw. Getreidemellgen rmeder gutgeschrieben lverden köimen. ^

Gießen, den 7. April 1917.

Großh. Kreisamt Gießen.

Dr. Hunger.

Die hessischen Ländesbezu gss cheine für den Bezug von Zucker ftcr die Monate Mai und Juni 1917, sind eingetroffen. Tiefe Bezugsscheine müssen späte stdns b i s zum 30. April 1917 durch einen zugelassenen Großhändler der Stadt Gießen bec der Einkailssgesell- schaft für das Großherzvgtum Hessen in Mainz zum Umtausch iil^' Reichs mckerscheine vrrgelegt sein; später eingehende Scheine werdeil als u il g ü l t i g zurück- g ew iesen. Ersatz für solche Scheine ist ausgeschlossen.

Es ist da h er t u n l i ch st e B e f ch- l e u n i g u il g bei der^ Einlösung der Landcs-Zucker- Bezugsscheine geboten. 3175B

Gießen, den 18. April 1917.

Der Oberbürgermeister: Keller.

Das im Hof der Stadtknabenschule utld des St ü dthauses lagernde dlüfallholz von Bäumen, ^ bestehend in 14 Hausen Reisig, 4 Hausen Knüppel- und ^

4 Haufen Stockhvlz, Wird Dienstag, d e n 24. A p r i l \ 1917, nachmittags 3 Uhr beginnend, an Ort rmd Stelle meistbietend versteigert. Die Zusammenkunft ist im Hofe der Stadtknabenschnle bezw. um 3>/s Uhr im Hose des Stadthaiffes. 31786

Gießen, den 19. April 1917.

Der Oberbürgermeister. I V ^ Grün e w a l d .

Es sind drei lebenslängliche Pfründen aus der Plockischen Stiftung an geborene j Gie ßaner zu vergeben.

Die Bedachten sind geilten, in die Provinzial- ^ Siechelianstalt hier einzutrelen. 3174B ^

Meldungen nimmt das städtische Armenamt, Aster- W weg 9, bis zu m 20. At a i d. I s. entgegen.

Montag, den 23. Avril ?sd... nachmittags 2 Uhr, i werden im städtischen Hospital, Seltersiveg ln die im Jahre 1915 gefundenen Gegenstände, sowie verschiedenes Atobiliar, sonnige HauSbnUungsgegenstände und ver- ;

schiedene Kleidungsstücke versteig ert._ (3071)

B e k a n n t ni a ch u n g.

Personell, die bis jetzt den aus dem städtischen Tiefbau- amte bestellten Kunstdünger noch nicht abgeholt j haberl, werden nochmals daraus aufmerksam gemacht, daß die Bezugsscheine aut denl Lebensmittel- ^ amt, Zimmer Nr. 6, gegen Bezahlung abgeholt in erden müssen. Es findet nur noch eine einmalige Ausgabe des Düngers Freitag, den 20. April, vorinittags 8 bis 12 Uhr, in der Haubachschen Scheuer hinter dem städti­schen Schlachthofe statt.

Gießen, den 17. April 1917.

Der Oberbürgermeister: Keller.

Das im Monat März d. Js. fällig gewesene 6. ZrÄ Gemeindesteuernl und Kanalgebühren kann noch bis einschl. 5. Mai ohne Kosten bezahlt rverden. Diejenigen, die mit der Zahlung dieses Zieles noch im Rückstände sind, werden hiermit gemalmt, die Abgabe bis zum 5. Mai an die Stadtkasse zil entrichten. Ueberwrisungen im Postscheck- und Bankverkehr müssen an genanntem Tage ! bei der Stadtkasse ebenfalls gutgeschrieben sein, auderli- salls die vvrgeschriebenen Pfandungskosten zu bezahlen | sind. Am 7. Mai beginnt die Beitreibung, wobei die ^ Pfändungskosten erhoben werden. _2966B

kf&ädt. j4rbeitsmchü)eis giessen.

Asterweg 9. 317 W j

Es können eingestellt werden:

a. bei hiesigen Arbeitgebern:

10 Gartenarbeiter. 1 Knecht, 1 Werkmeister, 2 Eisen- ^ dreber, 5 Dreber, 3 Hilfsarbeiter, 50 Bergleute, 5 Schlosser,

8 Babnschlosser, 1 Schriftsetzer, 19 Schneider, 1 Leder­zurichter, 3 Schreiner, 1 Lakierer, 1 Schirnnnncher,

20 Schuhmacher, 1 Buchhalter, 16 Schreiber, 1 Geväck-. - verladet, 1 Pocket, 5 Boten. 1 Mühlenarbeitcr>6 Kammer-I arbeitet, 1 Fuhrmann, 240 Personen für den Zugdienst,

4 Dienstmädchen, 5 Lauffrauen, 2 Buchbinderlehrlinge,

2 Schreinerlebrlinge, 2 Schneiderlehrlinge, 3 Bäcker­lehrlinge. 1 Kauimanuslehrling, ! KeUnerlehrling.

d. bei auswärtigen Arbeitgebern.

10 Ncechauiker, 10 Feinmechaniker, 2 Schlosser, 1 Mw schinenmeister. 3 Dreber. 1 Bürobeamter für Zigarren- sabrik, 1 Zigarren-Werkmeister, 3 Schreiner, 12 Bahn­arbeiter, 20 Streckenarbetter, 1 HauSbursche.

Es suchen Arbeit:

1 Schreiber, 1 Zeichenlehrerin. 1 Verkäuferin, 1 Elektro­monteur, mehrere jugendliche HllfSarbeiter, 20 Atäd- chen im Bürodienst, 1 s)läherin. 1 Köchin. _J

Stadt. WohnungHnachweis Giesteit- Astcrweg 9.

Es sind zn vermieten: 27606

1 herrschaftliche Wohnung von 10 Zimnrcrn. 2 herr­schaftliche Wohnungen von 7Zilnmern, 4 herrschas.liche LVobnungen von 6 Zimmern. 3 Wohnultgen von 5 Zim­mern, 6 Wohnungen von 4 Zimmern, 4 Wohnungen von

3 Zimmern, 2 Wohnungen von 2 Zimmern, 4 Wohnungen von 1 Zimmer, 5 Ladenräume mit je 1 Zimmer, 17 möb­lierte Zimmer, 2 davon nebeneinanderliegend. 1 leeres Zimmer, 1 größeres Fabrikgebäude, 2 Stallräume mit Burschenzimmer, 1 Stall mit Lager, 1 Wohnung von 23 Zimmern in Bellersheim.

Zu mieten gesucht: 10 Wohnungen von 18 Zimmern.