Ausgabe 
18.4.1917 Zweites Blatt
Seite
2
 
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Handelsrealschnle

tdlckW II dss eigener Paedagegioms, prlrste öftere LehranslalL)

Schon lange hat sich aas Bedürfnis gezeigt, daß die jungen Leute, die ihre Schulzeit nach bestandener Einjährigenprüfung beenden, besser als bisher für die neu an sie herantretenden geschäftlichen Anforderungen des täglichen Lebens gerüstet sind. Dabei ist es gleich­gültig, ob sie in irgend eine kaufmännische oder sonstige Lehre eintreten od>*r die mittlere Beamten­laufbahn oi;ischlagen. Uebe.rall wird der am besten und raschesten weiterkommen, der über die grund­legenden Fragen des geschäftlichen und wirtschaftlichen Lebens hinreichend vorg» bildet ist

Unsere MundeSavc».2sc!H>.alo vereinigt in sich, das sagt der Name, eine Handels- und eine Realschule, d b. die Schüler werden neben den eigentlichen Handels­fächern in den Fächern der Realschule unterrichtet, damit sie ihre Studienzeit mit der Einjährigenprüfung (Reife für Obersckunda) absehließeu können. Die Ab­solventen unserer Handelsrealschule, die genügend Be­gabung und guten Willen gezeigt haben, können sich im Paedagogiutn oder auf einer öilentlichen Oberreal- scbule ohne weitere Schwierigkeit auf das Matura tn vorbereiten. 2326

Die Handelnrealnchrale gliedert sich in die Klammen (Unterten ia-Obcrtertia-Untersekunda) und, als Ergänzung, die OberUlaMne.

A) Sle&iklA»Meri: Untertertia Untersekunda.

Lehrplan der Realschule, dazu Handelsfächer: Einfache; doppelte und amerikanische Buchführung; Hände s- Korrespondenz; Kaufmännisches Rechnen; Konto- Korrent-Lehre; Kaufmännische Formular-Lehre; Han­delsrecht und die betreffenden Abschnitte des bürger­lichen Rechls; Wechselrecht: Volkswirtschaftslehre; Bank- und Börsenwesen: Geschäftsaufsätze und privates Kl -gewesen; Versicherungswesen; Handelsgeognphie; Schönschreiben; Französische und englische Korre­spondenz und Konversation; Stenographie und Ma­schinenschreiben (wahlfrei).

Da» Ziel der Kealklassen Ist also: Ein- jährigen Prüfung und kaufmännische Aus­bildung.

B) Oberklasse: Der Eintritt in diese Ergänzungs­klasse kann nur auf Grund des Einjährigenscheines (Reife für Obr-rsekunda oder einer entsprechenden besonderen Aufnahmeprüfung erfolgen. Der Besuch dieser Klasse soll im übrigen für Herren jeden Alters und Standes offen sein, denen daran liegt, eine um­fassende kaufmännische Bildung zu erlangen und ihre fremdsprachlichen Kennte sse uerweitern. Besonders Krlogsbesckädiatc, die ihren Beruf wechseln wollen, seien auf den Besuch dieser Klasse hinfewlewen,

Unterrichtsfächer: Nationalökonomie, Rechts­wissenschaften. Handelsrechnik, Wirtschafts- und Ver­kehrsgeographie, Warenkunde und (wahlfrei!) Fremd­sprachen. Näheres über die Fächer im Prospekt. Dauer: 1 Jahr.

In der Handelsrealschule (nicht in der Oberklasse) werden^iieh beRwfsichiirte Arbeitsstunden abgeh alten, wie überhaupt der unterricht auf denselben Grundlagen wie der des Paedagogiums aufgebaut ist.

Schulgeld: 1. Realklassen: 240 Mk. jährlich.

IL Oberklasse. 480 Mk.

Alles Nähere durch den Prospekt, der auf Wunsch unberechnet zugeschickt wird. Anmeldungen für das neue Schuljahr werden schon jetzt angenommen.

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Jagd - Verpachtung.

de« 6. Mai, nachmittags 2 llftr bensolms Kreis

Am Samstag

wird auf dem Bürgermeisteramt zu Wetzlar die Jagd der Gemeinde Groir-Altcultädteu aus die Dauer von 9 Jahren öffentlich meinbietend verpachtet.

Der Jagdbezirk umsafft 827 ha, darunter 130 ha Wald. Die näcklsten Bahn 'alionen sind Bischossen (Strecke Der- bornNiederwalgern) und Afflar «Strecke Gieyen-Cöln).

Groff-Alteustädten, den 16. April 1917.

Der Jagdvorsteher: Krauskopf.

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Aufforderung.

Mütter, welche nachts in Fabriken arbeiten und wahrend dieser Zeit ihre Kinder versorgt wissen möchten, wollen sich bei dem Unterzeichneten per­sönlich melden.

Gießen, den 18. April 1917.

M den VorßM iier KImklnjier-Bemhr- A»ß«lt

Schwabe, Pfarrer, Kirchstraße 5. 8121

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Holzverftsigeruug.

Mvntaa, den 23. Avrii l. I. werden von vormittags 9 Uhr an in der GniiwtrlschasrZum Frankfurter Hof" in Göbelnrod aus Diffr. Breiieloy, Schutzbezirk Saasen, aus Diür. Zuhaag, Koppe, Krummstrauch. Pfaffenloch, Göbelnrödertnnne, Breileloh und Beltemvatd, Schutz- bezrrk Harbach versteigerr:

Ttämme: 14 Eiche 2.86 Fstm., 1 Buche 1,04 Fstm., 3 Stiele r 3. Ki. w- 2,58 Film., 7 deSql. 4. SIL *= 4,70 Fstm., 1 deHjtl. 5. Kl. 0,50 Fstm., 3 Lärchen = 2,28 Fstm., 20 Fichten 0,76 Fffm.

DcrLL«»6eu: 7 Eiche 0,30 Fstm., 5 Buche 0,09 Aslm., 207 Fiedle 22,39 Fstm. Rm. Scheiter: 114 Buche, 60 Kiefer, 48 Fichte; Knüppel: 121 Buche. 39 Eiche. 4 Asve, 26 Kiefer, 40 Fickte,- Knuppelreisia: 4 Buche. 22 Eiche; Neisig gewöhnlich: 216 Buche, 622 Eiche, 20 Fichte; Stö/cke: 19 Buche. 54 Fichte.

Im Distrikt Bettenwald kommen die unterstrichenen, in den übrigen Distrikten die nicht unterstrichenen Nummern zum Ausgebot. Stcigliebhaber belieben das Holz vorher cinzuiehen. Nähere Auskunft durch Forstmarl Kinkel, Harbach.

Grimberg, am 12. April 1917. (3088B

Grokberroglicbe Oberiör^erei Grümberg.

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