Ausgabe 
13.4.1917 Zweites Blatt
Seite
1
 
Einzelbild herunterladen

Nr. 86 Zweites Blatt

Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.

1(67. Jahrgang

Klagen: ..«letzener Zamiltendlätter" und Ureisblatt für den Ureis Gießen".

Postscheckkonto: Zraittfnrt am Main Rr. U686. Vankverkehr: Gewerbebank Gießen.

Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Gberhejsen

Stettaj, \ 3 . April W

ZwlllingSrunüdruck und Verlag:

B r ü hi^che UmversilälS-Buch-u.Eteindructeoet.

R. Lange, Gießen.

Schristleitung. Geschäftsstelle ,nd Vruckerei:

Schulstrave 7. Geschäftsstelle u. Verlag: ^W S!, Schrifttettung: LE 113.

Anschrift für Traht'tachrlchten:AnzeigerBießen.

Die sechste Kriegsanleihe.

asm «B.) I

Gre ßen. 12. April.

Geheimrat Prof. v. vr. E ck verweilte nicht bei wirtschafllichen Fragen, sondern führte folgere des in Bezug auf die äußere Lage aus:

Regelmäßig tont mit dem Herbst und Frühjahr bisher die Kriegsanleihe, und so tvie die Wiederkehr der Jahreszeit bei uns jedesmal neue Empfindungen Hervorrust, so erweckten auch die Kriegsanleihen eigentlich jedesmal neue Gefühle im deutschen Volk. Bei jeder Anleihe erlebten wir doch etwas anderes. Niemals be--- deutete sie für uns das gleiche. ?Lber dennoch sei jedesmal mit dem inneren Sieg auch der äußere gewesen, und seitdem wir uns zum letzten Male versammelt und zur Anleihe geworben, hätten sich im Westen wie im Osten große Dinge abgespielt, die für uns günstig verlausen seien. Rumänien sei zerschmettert, und die Art und Weise, tote Falken Hayn und Mackensen diesen glorreichen Feldzug führten, sei ein Musterbeispiel eleganter Feldherrnkunst für alle Zeiten, lind während das im Osten geschah, ging die Dauerschlacht an der Somme zu Ende, die trotz des großen Aufwandes an Menschen und N^aterial siegreich für uns verlief. Die Sommeschlacht habe uns lieseftigt, jetzt stünden wir noch fester, und heute weniger als je könnten Engländer und Franzosen unsere Linien durcUwcchen. Sie kämen nicht duvch! l

Und alle Anstrengungen an der Westfront könnten nicht hin­dern, daß unsere U Boote inzwischen voll und ganz ihre Arbeit tun.

Sodanil sprach der Redner von unserem Friedensangebot. Es sei ans dem Bewußtsein der Kraft und des Sieges erfolgt, es sei darum eine große politische Tat, die die Kraft unseres Volkes um 100 Prozent gesteigert habe. Und des Verantwortungsgefühls sei man sich wohl bewußt gewesen. So wie wir 1914 in den Krieg ge­zogen seien, ohne Eroberungspläne, in einen Kampf, der uns auf- gez4onngen wurde, so zeige auch dieses Friedensangebot wieder, daß wir noch beute von demselben Willen beseelt seien. Hier l>e- wnt nun der Redner, daß er sich ebenso wie Zustizrat Grünewald voll und gcnrz zur Politik des Kanzlers bekenne. Was wollten denn eigentlick, unsere Feinde? Deutschland im Westen und im Osten beschneiden, es zerstückeln und lahm legen. Man wollte uns oas Elsaß nehmen, das deutsch war und deutsch bleiben müsse: und Ostpreußen mit Marienberq, jener alten Hochbin g deutscher Kultur und Kolonisation, mit Königsberg, der Vaterstadt unseres größten Tenkkrs, gäben wir niemals her. Wer uns im Osten und im^ Westen etwas wegnehmcn wolle, der nähme uns das ganze Reich. So aber, wie man Deutschland ansteilen wollte, wollte man auch Oesterreich zerstückeln und die Türkei ganz aus Europa hinausdrängen. Das aber- könnten wir nie und nimmer zügelten. Wir seien einiger denn ie. Auch in der N-Bvotfrage stehe jetzt Deutschland fest wie ein Mann. Wir seien jetzt klar darüber, daß wir diese Waffe voll und ganz einsetzen müßten, ohne Rücksicht auf irgendwen in der Welt, und damit kam der Redner auf Amerika zu sprechen, auf den Ab­bruch >,der diplomatischen Behzieh-ungen, ans die Erklärung des Kriegszustandes. Was sei eigentlich der Kriegsgrund gewesen? Ein vaar Amerikaner, versunken im Atlantischen Ozean. An diese paar Menscben denke Amerika, um diese paar Menschen setze es Himmel und Holle in Bewegung, aber an die Tausende mrd Abertausende un­serer Feldgrauen, die durch amerikanische Geschosse vernichtet wor- - den seien, daran denke es nicht, TLe kenne man da drüben nicht, nur die paar anderem Mrrum aber wagen sich denn die Schiffe durch die Blockade? Als 1914 England unser Vaterland mit einem eisernen Ring umgab, um es von aller Welt abzusperren, da ging kein amerikanisches Schiff durch die Blockade, da wagten sie es nicht.

Was aber bezweckten die Engländer mit ihrer Einschließung Deutschlands? Wir sollten hungern. Sehr richtig sagt sich nun der Redner: wer jemanden zum Hungern zwingt, kann offenbar nur znteierlei beabsichtigen, entweder ihn zu erpressen oder zu töten. Was aber hätten die Engländer von uns erpressen können? Hun­gern sollten wir, verhungern! Also auf eine langsame aber sichere Art wollte nunt uns töten. Dieselbe Gaunerpolitik, die den Buren den Todesstoß gab, wollte man auf uns anwenden.

Amerika fand das ganz in Ordnung. Jetzt aber kehren nur den Spieß um. Jetzt blockieren wir England. Wir tun dasselbe, was England uns tat. Nun wollen wir ihnen äiuntd das Getreide sperren, ohne dos sie nicht leben können, und die Apfelsinen, die sie so gerne essen. Da aber entrüstet sich Amerika. Nun zeigt es sein walwes Gesicht. Nicht um der paar Amerikaner willen, die den Tod in den Fluten fanden, sondern aus altenglischer Liebe ist es gegen uns. Sehr sein läßt der Redner durchblicken, welches Spiel der amerikanische Botschafter gespielt. Er war jedenfalls nicht umsonst während des .Krieges in Amerika zu Besuch. Er hat seinen Landsleuten nrohl auch erzählt, daß Englands Anshungerungs- Politik nicht richtig zum Ziele führt, daß wir noch nicht genug hungern, daß man ganz andere Seiten mit uns ausziyhen müsse, um uns niederzuringen. Und dementsprechend hat man drüben gehandelt. Wenn Wilson wenigstens ehrlich gesagt hätte: Ich mag Euch nicht, Ihr Deutschen seid mir zuwider. Schein­bar müsse aber in Amerika alle Krieqspolittk eingebuttert werden in Friedenspolitik. Auch glaubt der Redner nicht, daß für Wilson der .Krieg nur ein Geschäft bedeute: er führe ihn vielmehr aus innerem Zorn und Haß gegen Deutschland und aus tiefer Liebe zu seinem alten England. Wilson habe entschieden Sorge um England, sonst wiürde er nicht helfend eingreifen. Mer den .Krieg uns er­kläre n . das könne er nicht, er erkenne nur an. daß der Kriegs­zustand besteht. Offenbar könne man da drtiben noch nicht richtig reden. Aber wir seien gewappnet, auch gegen diesen neuen Feind Wir hätten unsere U-Boote.Mögen dke amerikanischen Granaten zum Spielzeug für Fische werde,:!"

So stebe denu jetzt fast die ganze Well aegeu rmS, alle Groß- kmächte 923 Millionen Menschen gegen 137 Dlillionen. rvobei feindlicherseits nur die Bevölkerungsziffer der Großmächte eingesetzt ist. Sogar China habe den Kriegszustand erklärt, und in den ABE-Staaten sei man nicht weit davon entfernt.

Bon den großen Plänen Amerikas, Truppen auf den euro- päischen Kriegsschauplatz zu senden, hält der Redner nicht viel. ES sei mehr eine finanzielle Hilfe als direkte Waffenhilfe zu er- Worten. Statt zu 6 Prozent und höher tvürde Amerika seinen Ver­bündeten das Geld billiger gelxm. Und was den Transport ameri- kr:»ischen Kriegsmaterials anlangt, so sei zu erwarten, daß dieser Weg über Sibirien führe Nötigenfalls ivürde Amerika die sibi­rische Bahn ausbauen Wenn sie danrit nur nicht zu spät kämen, wie Hindenburg sich kttezlich äußerte.

Wie steht eS mm in Osten? Hindenburg sei der Ansicht, da brauche man keine Reserven, unsere Front sei so gut ausgebäut, daß sie allen etwaigen Angriffen stand halten könne. Und der Reichs- kanzler sagte, da sei vorerst nichts Neues zu erwarten. So müssen wir also ziemlich sicher stehen. In ärißerft interessanten Einzelheiten führt nun der Redner, der ein Kenner russischer Verhältnisse ist. aus. welchen Ereicnnssm wir in Rußland wohl entgegengehen wer­ben Bor ollem seien alle Nachrichten aus Rußland sehr skeptisch auszunehmen, da fv streng zensiert seien, so daß wir letzten Endes nichts Genaues to'ssen könnten. Der Redner begrüßt die Revolution, m einen Akt der Befvmmg von emer rücksichtslosen desvotterten Großfürstenpartei und einem jammervollen bestechlichen Beamten-.

tum. Wjir hätten auch kein Recht, der Zarin Mitleid entgegenzu- bcmgen, mit ihr zu sympathisieren. Es fragt sich, wohin soll diese Umwalzun.g führen? Was solle werde::? Es sähe aus, ttne im

*Hrlfs verein für Geisteskranke in Hessen. Der Vvrstandsbcricht der Uittckrstützungskasse der Hessischen L<n:des- r a *b? P^geanstaltei: und der Klinik für psychische und nervöse

*5 l 789 ;- Durchgvnscnde Änderungen bereiteten sich vor, 'Krankheiten in Gießen für das Rechnungsjahr 1915 ergibt, daß die d^-ooden hl erster sn von den Literaten, von verbotener Lite- Zahl der Geber (ausschließlich Kasse:: und Gemeinden) um beinahe ramr. tee aber gerade darum übierall wett verbreitet und bekannt 2000 höher war tote im Vorjahre und daß die Summ»- der Bei- )ei, geebnet.Man konnte die Revolutionäre trotz ihren Bomben träge der Einzelgeber 3000 Mk. mehr beträgt, als im Vorjahre

nur lieb haben, fte wollten das Beste des Volkes." Ein Rätsel sei 23 881.61 Mk. gegen 20 622,17 Mk.). Tie Einnahmen betragen

es nur, daß noch kerne Gegenreoolten der mfufeben Bauern, die insgesamt 69 607,65 Mk., die Gesamtausgabe 05 434 28 Mk wo- ganz m: Zarismus befangen sind, eingesetzt haben. nach ein barer Vorrat von 4173.37 Mk. verblrrbt Das Vermögen

Wre aber auch die :nnerpolrttschen Zustände in Rußland sich! des Vereins betrug Ende des Rechnungsjahres 1914 86 946^52 Mk Wetter entwickeln ivürder:, rvir dürften hoffen, daß Rußland nichts Im .Rechnungsjahr 1915 gingen zu 38 000 Mk, zusammen! tun rönne, um uns zu schaden, wenn wir die Ostfront wie bisher 124 948,52 Mk. Durch Rückzahlungen gingen ab 21 715 62 Mk

htelten. W:r gingen dem Sieg entgegen, einem Sieg, der freilich Ter Vermögensstvnd Ende des Rechnungsjahres 1915 betrug

erst nach einem heißen und schweren .Kampfe an der Westfront er- 103 232,90 Mk. Hierzu Bar-Borrat 4173 37 Mk Summa rungen werden müsse. Für diesen Si§g sorge Hiiidenburg. Wir 107 406,27 Mk. In Schenkungen und Vermächtnissen sind m dem aber sollten für den inneren Sieg sorgen. Das Gebot der Stunde I Vermögen enthalten 24 000 Mk.

tei Ixrrum, die Kriegsanleihe zu zeichnen.Wenn wir jetzt zeichnen, ** Höchstpreise für NatUrrohr. Am 1 April ist eine brauchen wirs im Herbst irirfit mehr." BekanNttnachung in Kraft getreten, emrch die Höchstpreise für Matur-

Sttiittverordneter .(mimni ^Glanzrohr, Stuhlrohr. Korbrvbr. Malakkarobr». Reddio

sei in der über die

M - y -___ _ __ _ _,, I _ -.-Be kann t-

daß Titer noch nicht die rechte Orgmiisation platzgegrisfe:: habe, uiactorng nt m Der hnttigen Nummer des Gießener Anzeiger:- cin- dtengstliche gerieten in Besorgnis uni ihr gezeichnetes 0teß>, ioenn .

hier und ba ein Schützengraben verloren gel)e, denr bei den gerval- ^ ^ e Beschlagnahme der Wein Vorräte. Jur

tigei: Ausmaßei: des Weltkrieges keinerlei Bedeutung zu komme, ^mbau und Weinhandel tauchen immer wieder Gerüchte von einer Tie Verdrossenen und die Acngstlickx'u sotttei: sich durch die Bei chlagnahme der Wein Vorräte auf. Eine solche Maßnahme ist Mückenstiche innen und von mißen nickst beirren lassen. Fehler I iwbn: von: Kriegsernährui:g?amt iwch van militärischer

würden immer einmal gemacht, dafür seien nur alle Menschen. I rn Aussicht geirominen. Es scheint dies unzutresfeirde Oterücht Aber was bedeuteten die kleinen Feister da, wo es sicki um oie Exi- ^Elmehr vvn beteiligten Kreisen zur Erlangung ungerechtferti,. 7 te:" sttnzfrage des ganzen Vateistandes Iraiidele und die fütircndcn ch^^stsv.ier'Uiigen vkrhreitet zu iverden: denn gleichzeittg lvird vote Männer unseren Steg verbürgten. Er lviederholle, daß Kriegs- dlnkauf vom Wein mit dem Hiirweis aufgciordert,

anleihezeickmen kein Opfer sei, sondern die beste Kapitalsanlage, eure Wei::beschlagnahme bcvorstehe

zui!«l da der Bestand der Tarlchnskassen für lange Zeit nach dem T ie hessische Lazarettzeitung Nr. 42 bringt in

Kriege gesichert sei. ?ll:ch er gel-.öre zu den Optimisten Erst müsse rrwlnn alhiemcinen Teile Ostern von Goethe. Aufklärungen über die inan den >krieg getvinnen. Wenn der Krieg- gnvonnen sei, werde Krregsanleihe. Ter E«vige ist stille von Arnold Starck, Volkstums- sich alles weitere finiten. Ein Volk, das arbeiten könne, luie vuege m Lazaretten von Fr. Lembke. Dir Bäder und Anüalwrüi-.

etwa

werde die Ueberzeugung des Andern achten. Soviel hätten ivu: ^ Aene als RcSterin und Stellen für Kriegsbelchädigi? ans diesem Kriege aber besttmmt geleritt, daß es noch etwas gäbe, . Kriegsopfer in der Hessischen Lehrerschaft was über den Parteien stelle: DaS deutsche Vaterlmid. Die große 322 hessische Lehrer fürs Vaterland geitorben,

Mehrheit des deutschen Volkes sei ^zu der Erkenntnis gclmigt, eS ^0 find gelangen oder vermißt.

S «be n ur ein Deutschland :mi> dtefes Teutschl-ind hätten wir zu ' Landkreis Gießen

G^he.es ims^oAch wlche,,mit rüchuhtsloscn Mittrüi " Rodheim a.d. Soeloff. 12. '?örr-ti Dem Muslttier Otto

s« nix;^ r 111 »»^

f.j-.».«««

aösr»pj«äS3a*Ä «s

noch

habe

bestanden hatte.

der Gewinnvertelltevg sollen vor allen Dingen die nötig retow denen ErgrnzunHswaylen znnv Auffichtsrat stattfinden.

4- Ortenberg, 11. April

r r _ __ r , -*....-.10 Kiraben Mid 6 Mädchen an

^^HErflüchttatIwmtten waren wiirdcT,: «»lern .luÄicht, daß che 6. Kriegsanleihe in feierlichem Gottesdienst konff

Professor Krausinüller , ^ n .

das tob« ö. «rieg^mlci&elio min «* 6 & Ä

Lflqej:

inzwischen

fo zum Beispiel die AuÄ:u,i, me v. zericgsameiye > ch feierlicbem Gotte^ienst Lmitenrteri rnie Zw°ugS°nlnh°,sm werde. 5U -llem höre man nid* mr§ hiett^Än^E

Knaben ^ie

7 Mädchen ,oar festlich Knea und Tod

Ä J&Sf LS Ä1 WJe | warfen tote S Sr che ,ugendlick.

den Krieg beendigen. Im Gegenteil, es sei in allen Bevölkerungs- Zchm Fünf StoEr oL

i/fmttom nmi* UriArm.Tr^äfrmjh;r,f,4+ k_ I »IM' ^ fltrT stMiiteN lmteT bdl WasteN. V0N

ar bereits Vater oder - Trotzdem in seren:

schichten eine große Zeichnungsfreudigkeit zu bemerktm. Unter dem SnTsirr, mtr ^

Ernste der Zeit litten ,mr alle, zumal m-ch hie Klrmaemmbv. berm's Äatrr oder Mutter »dar IE- zn^lerch vcr

treibenden, deren Verhältnisse er am (testen überblicke und die iwch! auch'tebr kuavoH" mnivu sich Sn.-h i

ÄM LuKoum-i- 1 völfte ÜTÄM55L 3 » JSut-

tädtckten dte Lebensmittel Jamilicn, darunter die

erhoffen müßten. Aber dennoch sähen auch diese Kreise ein, daß erst der Krieg zu einem glückliche!! Ende geführt weiten müßte, und seien daher gewillt, ihre Schuldigkeit voll in:d ganz m tun Die 6 Kriegsanleihe werde seiner An lickst nach ein vortrefflick>es Resul­tat aufweisen. Ter Sieg werde sich nicht nur in der Höhe, sondern auck, aus der Zahl der kleinen Zeichner ergeben. Die letztt' Ent­scheidung stehe ttor der Türe, noch einmal gelte es, die Forderung des Tages zu erfüllen und die Krivgsailleihe zu zeickinen.

Oberbürgermrislrr Keller

schloß die Bersanmklung mtt den Worten:Wir wollen und

fale 2 iS für den ganzen Sommer aufzunehmen.

Kreis Schotten.

§ Aus dem obere n Bogel s be r g, 10. April. Zwei, drei Tage nvr rnilltes Wetter ringerreten inte es schien so. als ob d^'r Frülsting raat doch nahen wollte. 'Nim aber bat sich ''eit gestern nachmittag mit einem Sckstag das Wärter wieder geändert. Neu eingetiteteuer Frost mrd starker Sckmeefall haben das Wetter so imrgeschasfen, das; man sich als mitten im Januar betrachten kann. So weit auch der älteren Bewohner GedäckstniS zurückgreisen mag. rUrnZtt r« hrr t I wissen sie sich nickst eines solchen strengen imd langen Winters zu

b 6 ^Ivsanleche emen I erinnern. Die Kälte war in der vergangeiren Nacht e-reder to glänzenden Erfolg darstellt, der !m,ere Einheit, Ge-j gestiegen, daß die Fenster beute morgen wieder mit* Eisblum eu

überzogen waren. Und bei all diesen: grauenden Bild inächst dock M» nrtliton* Aa» V«irheh*" 9 i I ein Blümilein unter dem Schnee Nteiter ltervor - es ist das Schnee

1- C *. 90 öe E! ^UstUNg ocr HCtdlSDaitf! glöckchen. Stellenweise, too vorgestern der Scbnce öerfcformmVn

5lC ftörit OlC Clfcrite U)cl)r unfcrcs jicgrddjtn Qccrcsjj^^ konnte tmtm tün SträuWem von diesen ^hlmgsbot«:/

Hessen-Nassau.

mr. Fr anks ur t a. M., 11. April. Die Arbeiten an der neuen Kaiserbrücke werden anfangs dieser Woche wieder in größerem Unrsange in Angriff genommen, da die Schnee- und Eisschmelze fast allgemein im Gevrrgc beendet ist und man voraussichtlich mit größerem Hochwasser nicht zu rechnen hat. Tic Bauleitung hofft im Laufe des Sommers die beiden ersten Pfeiler, sowie die ?lus - ltetonierung und Ausmauerung der neuenKainuruern aus der Frank' furter Seite fertigzu stellen.

mr. Franks urt a. M., 11. April. Im Maintal sowie au dm sanften Taunushängen beginnen die Viandel- und ?lprikosen ^ bäum chm. in ber Hauptsache ZwergvVst. allmählich zu blühen In

Die Goldankausftelle

in den Räumen der Bezittzsparkafse Gießen ist morgen von JO bis \ 2 % Uhr geöffnet!

Aus Stadt «nd Land.

ießen, 13. April 1917.

. r . für das Rj. 1916. Die Zahlung kann noch bis

einschl. 5. Mai ohne Kosten! bei der Stadtvasse erfolaen. Nach Ablauf dieser Frist erfolgt die Beitreibung, wobei die vor­geschrittenen Psändungskosten erhoben werden

fälstg.

Vrlcfkastcn der rkeSaktton.

X y. Herzleiden. iTaxTrifdiibteiifi ralrcti l^to. o l bettsvei-vnteunqs.