Ausgabe 
26.4.1917 Erstes Blatt
Seite
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Am 16. April 1917 starb nach längerem Leiden unser lieber A. H.

Forstassessor

Gustav Friedrich

Oberleutnant der Res. der Feld-Arti!!erie-Schießschu!e kommandiert zum Kriegspresseamt Berlin.

Ehre seinem Andenken!

3344 D

Die Landsmannschaft Darmstadtia!

Es ist bestimmt, in Gottes Rat,

Dali man vom Liebsten, was man hat, , Muß scheiden.

Tief erschüttert erhielten wir die traurige Nachricht, daß mein innig geliebter, treusorgender Manu, unser lieber Bruder, guter Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Pate

Ersatz-Reservssl Ludwig Stephan

im aktiven Inf.-Ke jzrt. 81, 5, Kompagnie,

Inhaber de» Eisernen Kreazes

nach 32 monatiger treuer Pflichterfüllung am 5. d. Mts. den Helden­tod fürs "V aterland gestorben ist.

In tiefer Trauer:

"> Fr»o Katharine Stephan geb. Zecher,

Uz&oq liebst allen Angehörigen.

Staufenberg, Alten-Luseck.Lißberg, Gießen, Wiesbaden,26. April 1917.

Todes-Anzeige.

Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, unsere liebe Tante, Schwester und Schwägerin

Magdalene Schieferstein

gestern abend im Alter von 83 Jahren durch einen sanften Tod zu sich zu rufen.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

G. Schieferstein.

Ober-Bessingen, den 25. April 1917.

Die Beerdigung findet Freitag, den 27. April nach­mittags 1 / 2 4 Uhr statt. 3 $ 5 q

Für die Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns betroffenen Verluste sagen wir hiermit innigsten Dank. 3341

Geschwister Zcharff.

ErbteiLungshalber

soll die den Kindern des Herrn Christian Nebe in Gießen gehörige, in bester Lage der Stadt Gießen bestndliche

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nebst ca. 15 Morgen eigenen Geländes (ca. 60 Morgen Pachtland werden ganz oder teilweise auf den Erwerber übergehen können) mit sämt­lichem vorhandenen landwirtschaftlichen In­ventar baldmöglichst freihändig verkauft werden.

Die Hofreite hat neu erbaute Stallungen für ca. 100 Stück Vieh und diente bei Viehmärkten zur Einstellung fremden Viehes.

Nähere Auskunft erteilen der gerichtlich bestellte Pfleger Kaufmann Wilhelm Hornberger in Gießen sowie Fräulein Erna Nebe in Gießen, Nodheimer Straße Nr. 6. wsd

Infolge der durch den sehr kalten Winter verursachten groben Verluste an Noten in den Gärten, sowie der durch das Kriegswirtschaftsamt angeordneten Einschränkung der Nosenzucht, steigen die Preise erheblich. Wir bieten heute noch an bet sofortiger Bestellung:

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in e/t?a Qualität, tadellose Stämme, fein bewurzelt. sehr starke Kronen und nur feinste Sorten zu Mk. 2.00 v. Stück. Angebot gültig bis zum 30. April 1017.

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in Steinfurth bei Bad-Nauheim. [3335

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Bier vom Faras.

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des Roten Kreuzes

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Tieferschüttert und unerwartet erhielten wir W die schmerzlich traurigeNachricht. datzmein lieber. ' ' herzensguter, hoffnungsvoller Sohn, Bräutigam und Bruder

Heinrich Reil

Unteroffizier Leibgarde Frrs.-Negt. Nr. 115. 7. Komp., 2. Batt.

Inhaber des Giierneu 51reures und der Heiffichen Tapferkeitsmedaillc

im blühenden Aller van 28 Jahren an einer am 13. Avril erhaltenen schweren Verwundung ant 16. Avril im Feldlazarett sanft cntschlnsetr ist.

In tiefer Trauer: ,

Heinrich Seil XII. Witwe als Mutter Lniie Biedrrbük als Braut Hugo Seil, zurzeit im Felde Ferdinand Seil.

Ettingshausen, den 35. Avril 1917. M{7

Danksagung.

Für die vielen Beweise herz­licher Teilnahme bei dem Hin­scheiden unseres lieben Entschlafenen

Wqnt Wb ZchnÄn

sowie die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers Ohly, den vielen Kranzspenden, besonders den Be­amten des Kaiserlichen Postamtes Gießen, sagen herzlichsten Dank

M6S Die trauernden Hinterbliebenen

Rodheim a. d. Bieber, 24. April 1917.

Mapgin

(Höhere Privatechule Sexta Oberprima)

Aufnahme neuer Schüler jederzeit Gute Erfolge. Einjährigen-, Primareife-, Abiturienten- prüfung. Durch den Besuch der Unterstufe genügen Kinder unt. 14 Jahren der gese( Züchen Schul­pflicht iMinist Ver­fügung vom 13. V. 14).

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Im Gemeindewald Betteuhaufen, Kreis Gießen, sollen ca. 350400 Ztr. Eichenloh- rinde gewonnen werden. Kausliebhaber können sich bis zum 5. Mai dS. IS. in der Gronherzl. Bürgermeisterei daselbst schriftlich oder mündlich melden, woselbst die Bedingungen eingesehen werden können.

Großh. Bürgermeisterei Bettenhauseu.

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Lehrkursus!

Wir suchen für unsere 14 jährige Tochter, zur Be­teiligung an einem Kursus in Deutsch, Literatur und Svracheu einige junge Mädchen, welche geneigt ünd.nchinaettanntenF-ächern noch weiter auszubilden, non Gießen oder Umgebung.

Schriftl. Ang.u. 3337 an die Geschäftsstelle d. Gieß. Anz.

Holzverfteigeruugen

der Gräflichen Oberförsterci Lanbach.

1. Montag, den 30. Avril, nach Zusammenkunft 40 Uhr auf dem Jägerhause aus 1) Schiffenberg 3d, 3«: Seifenberg 1 u. 2: Scheiter Rm.: 48,7 Buchen L Kl., Prügel Rm.: 0,9, Eschen iabstg.) 1,3 Mtr. lg., 3,2 gemischt: Stöcke Rm.: 50 Buchen, 2» Hoberain: Prügel Rm.: 20 iabstg., gemischt, 3) DhomaSbiegel 3, 3»: Scheiter Rm.: 31,7 Buchen 2. Kl., Prügel Nur: 7 Buchen labsrg.». Stöcke Rm.: 18 Buchen, 4) Kirchberg 4o Prügel Rm.: 12 ge­mischt, Stammreiserprügel Rm.: 61 Buchen, Stammreiser Rm.: 6t Buchen, iabstg., in Schichten), 5, Forstwiese 2«: Sckeiter Rm.: 3,6 Buchen 2. Kl., 3 Nadel- und Weichholz, orügel, Stöcke Rm.: 17,4 Buchen, 6) Birken 24: Scheiter Nm.: 10.9 sichten 2. Kl., Reiservrügel Rm.: 4 Buchew 7} G,ehern. Dicksten Rm.. :«,7 Nundsckeik. Hölzchen: Buchen Rm.: 12 Scheit, 4 Knüppel. 1 Eichenknüpvcl. Kohlreiser und Leseholz stächc-nweise. Rot unterstrichene Nummern werden nicht versteigert.

2. Dienstag, den 1. Mai. nach Zusammenkunft 10 Nhr aus der Schreinersmühle, bei Freienseen, aus I) WinterS- berg 1, 2b u. 4: Buchen Rm.: 26 Scheit 2. Kl.. 0,9

Gediegene»

Klavierunterricht

an Kinder und Erwachsene erteilt Elisabeth Decker. Ludwigstraße 20 II. 102552

Ig. Mädchen ert. MaedLilkv- od. beauss. d. Schul' ansgaben v. 1.-3. Schult, evtl, auch Klaviersp. Schr. Angeb. unter 02554 a. d. Gieß. Anz.

Buchet! Rm.: 6 Scheit, 7 Prügel, 1,5 Stöcke. 25 Reiser­prügel. Nichten Rm.: 5 Prügel: 4) Schernberg 3: Fichten Rm.: 23,5 Prügel,- 5) Tlmsenban: Buchen Rm.: 12 Scheit,

75.6 Stammprügel, 23,4 Reiserprügcl, 5,4 Eichenprügel, iabstg.), 1,3 Buchenprügel iabstg.), 0,1 Eschennutzrollen (1 Mir. lg.), 8 Stück Eichen-, 17 Stück Buchenstangcn (Deichseln u. Langewieden), 6) Weidenau 1 u. 4: 16,4 Rm. Birken,cheit, 6 Rm. Fichlenscheil, 2 Rm. Buchenprügel,

8.3 Rm. Birkenprügel, 0,3 Rm. Fichtenprügel: 7) Wetter­auerberg 3« u. 4: Bnchen Rm.: 10,6 Scheit 1. u. 2. Kl.,

12.7 Prügel, 5L Fichtenscheit, 4,6 Fichtenprügel. 3,2 Eichen­prügel) b) Weltcrancrstrauch: Bnchen Rm.: 8,4 Scheit 2. Kl., 0,7 Prügel 2. Kl.: 9) Tränkbach 2 und Ziegen berg i b: Buchen Rm.: 5,6 Scheit 1. n. 2. Kl., 13 Prügel 1. u. 2. Kl., 2 Stöcke, 2,7 Reiserprügel. 1,1 Fichtenschcit,

1.4 Fichterwriigel: 10) Lieiewäldcheu 1 u. 2 : Fichten Nm.: 1,7 Scheit, 2,7 Prügel, 2 Erlcnprügel, 5 Buchen- vrugel iabstg.': 11) Heinzebera 3s, 3b: 30 Rm. Buchen' Prügel 'abstg.): 12) Eichclgarten le u. 3a: 2,7 Rm. Frchtenscheid 3,5 Rm. Buchenprügel, 4,3 Eichenprügel. Kohlreiser und Leseholz flächenweise aus: Hetnzeberg, Struth, Eidrelgarten, Liesewäldchen, Ztegenberg, Wetter- auerberg, Jmsenhau, Wintersberg und PeterSwald. Rot unterstrichene Nrn. werden nicht versteigert. 13324 B

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sind für die heutige Kriegö- kost besonders wichtig, weil sie die Ausnutzung der Nah­rung fördern. Aufklärende Literatur gratis.

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Kartoffel-Ablieferung.

Auf An.ordn.uug Gr. Mmisterinms des Innern wird folgendes bekannt gegeben:

1. Diejenigen Personen, die bei der Beftandsaus- nähme vom 1. M ärz 1 9 1 7 iur Besitz größerer Men­gen Kartoffeln waren, als ihnen nach den geltendes Bestimmungen znstanden, werden zur Mlieferimg der ckmen uicht zustehendcn Mengen aufgefordert.

Es standen am 1. März 1917 folgende Höchstmengen für die Zeit bis 20. Jilli 1917 zu:

a) 1,05 Ztr. für jeden Bersor<flmgsbevechtigteu>

b) 1,05 als Zusatz für Schwerste und

RLftlmrgsarbeiter,

die als solche ausdrücklich anerkannt sind.

2. Die nächste Vlbnubme findet statt:

Htcitag, den 27. April 1917, vorm, von 912 Uhr,

nackm. von 3 6 Uhr,

und ^var in der alten Gewerbeschule^ Afterweg.

Es werden befahlt:

a) 5,50 Mk. für den Zerttuer gute Speisen kartoffeln,

b) 2 Mk. ffrr bat Zentner Karte fftchr, die sich nur noch zu F-ntter-, nicht zu Speisezwecken! cignrn.

3. Personctk, die nicht in der Lage sind, die Kartoffeln!

nach der altar Gewerbeschule §u verbringen, habat die ablieferungspflichtilie Abenge .lÄrrtoffeln bereit zu stellen tmd dan Stadt. Lcbcnsutittelatnt schriftlich unter Lln-, wte dch Marge, sowie der Straße und Hausnnmnta:, Anzeige pt aftatten. Diese Margen werden durch dos Stadt. Trefbanamt abgeholl. ^

Es ttterden hierbei bezahlt:

a) 5,10 Mk. für den Zentner gute 5peiseKarioffeln,

b) 1,50 Kartoffeln, die sich

mir noch zu Hutter-, ,wftt zu Speisezweckeur eignen.

4. Die über die zuständigen HöchstmeugM hinaus vorhandenen MrLoffelmen.gat sind, wie bereits bekannt gegribeit, beschlagnahmt.

Soweit bre Mreseruug arrspvechmd Ziffer 2 oder 3 bis spatesten» 10. Mai 19f7 nicht geschehen ist, erfolgt Enteignung.

Es Wird dann 1,50 Mk. für den Zentner weniger grAcchlt. , *

5. Die Abnahme beginnt

Dienstag, den 24. d. Mir.

G i e ß e n, den 17. Llpril 1917. 32623

Der Oberbürgermeister: Keller.

Bekanntmachttttg.

Bei der zArappheck an Kleesämereien ist es dringend notwendtg, mehr als seither Wicken und, bei geeignet ten B^erwechältnisfen, Seradella anzubauen.

Beide mrtterarten sind ein vorzügliches (^rmrfutter rmd leisten als Gründüngung guten Ersatz sthr den fehlenden Srickslvffdünger.

Bestellungen auf Saatgut der genannten Futter^ pflanzen stnd umgehend bei dem Städtischen! Lebensmrttclamt, Zimmer Nr. 6, anzu- meldeir. :3315ü

Gießen, den 25. April 1917.

Ter Oberbürgermeister: Keller.