Ausgabe 
27.3.1917 Zweites Blatt
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jftts Stadil nnS «and.

^ ^ Gießen. 27. März 1917.

* Der Ortsge n^rbeverein hielt am Scrmstag abend un ^werbehuus lerne M -o n a ts ver s am m l un g ab, bei ivel- dyn ®dtgm&nt bcc Vorsitzende Professor Dr. Kraus Müller orermchtpftten Bestmmumgen des HilfSdienstgesetzes er- Icrurerte. An dre AjusfüHvmtgen schloß sich eine eingehende Aus« spräche, dre, ebenso wie die Erläuterungen des Vorsitzenden, zeigte, nne muhtig die hier in Frage kommenden Bestimmungen aruch für die Gewerbetreibenden sind. Anschließend an diese Be- spreckmug erstattete BerufAgenossenschastSsei'retär Ki r cf' v -- -- -i"en kurzen Bericht über die Tätigkeit der am 1. Januar 1917 ins Leben gerufenen Handwerker-Beratungsstelle, die dui.ei.it Me rn Anspruch genommen wird. Er zeigte mr Hand von prakti­schen Beispielen, in welch vielseitiger ,Meise die Beratungsstelle Mr Unterstützrmg der Gewerbetreibenden und insbesondere der HMwwerkerfraNen zu wirken in der Lage ist. Zum Schluß, machte der Vorsitzende noch auf den anr 2. n. Mts. abends im Gewerbe Haus daginnenden Unterrichts knrsus für einfache Buchfü.'h^ rung (System Trabers und Steuerfragen aufmerksam, zu dem bereits zahlreiche Meldungen vorlisgen. und wies nprfi besonders darauf hin, daß, dieser Kursus nicht nur für die Gewerbetreibenden selbst, sondern mich für die Angehörigen, ins­besondere die HandtveiHerfrmren, bestinrmt sei.

** Der Evang. Arbeiterverein hielt kürzlich seine Hauptversammlung ab. Nach dem vom Vorsitzenden Ober- biblvothekar Dr. Heuser erstatteten Jahresbericht zählt der Verein z. Zt. 283 MitgliAer. Die Einnahmen des Vereins be­trugen im abgelaufenen Jahre 1160,50 Mark, die Ausgaben 1085,36 Mark. Das Vermögen des Vereins beläuft sich auf 1376,95 Mark. Die Sterbe fasse weist einen Mitgliederbestand

191 auf. Das Vermögen der Sterbekaffe ist auf 6248,22 Mark gestiegen, wovon 3000 Mark in Kriegsanleihe angelegt sind. Die Baugenossenschaft des Vereins konnte im abgelauseneft Jahre keine Tätiget entfalten, dagegen konnte dieRechtsbera- tungs stelle auch im Jahre 1916 int Interesse der Minder­bemittelten, insbesondere der Angehörigen der Eingezogenen wesentliches leisten. Die Ekisabeth-Kle.inkinderschule rvird nach wie vor gut besucht. Der Verein wirkt seit längerer Zeit auch mit im Llstsschuß für Verdrauchev^nteressen. Er ist außerdem Mitglied des Hauptausschusses .für Kriegerheimstätten, sowie der evang. sozialen .Schule in Bethel. Die im Felde stehenden Mitglieder wurden chrch im -.abgelaufenen Jähve Wiederholt drrvch, Liebes ga bensendungen erfreut. Außerdem wurden die Angehöri gen der ein berufenen Mitglieder in Fällen der Bedürftigkeit unter­stützt- Auch in sonstigen Fällen ist der Verein benrüht gewesen, die Härtere des Krieges juncf» Möglichkeit mildern zu helfen, u. a. hat er bei Einsetzen der strengen Kälte durch seinen Vorsitzeirden an mastgebender SteNe beantragt, im Jistteresse der Kohleirver- sorgjung der fleiuen Leute das Theater vorübergehend zu schließen. Bei beeilt der Versammlung vorgenommenen Wahlen wurden'die bisherigen Vorstandsmitglieder wiedergewählt, neugewählt wurde Bürodiener Neitz.

k* e Be s atzungen der U-Boote stiftete Zi- garrenfavrckmtt Naltmann einen größeren Posten Zigarren als Liebesgabe.

Fannkre nickst gut ^ möglich war, ist dem ^Verein trotz m^drlKm Vertrags ferner Mitglieder ein leichtes. Nach Ostern will sich der k rr ,/Hmdenburgspende annehmen. Ten Bemühungen vtZ Pfarrers Wagner von Beuern ist es gelungen, 25 Kinder aus dem rheinischen Industriegebiet im Alter von 9^14 Zähren in hiesigen Familien bis Herbst .unterzubringen. Dadurch wrrd die ^chülerzähl unserer^ während des Krieges ein- llmstrchen L<tmle mrf 120 steigen. Phil. cher« ein Enkel' unseres Bürgermeisters Reuschling, berliner Maschineugewehrlomp. rnr Weiten stehend, .wurde mit der Hessischen TavserkeitsMedaille ausgezeichnet.

** Iuheiden, 25. März. Am Dienstag hielt Herr Lehrer Kraushaar von Trais-Horloff in überfülltem Schul,aale einen /rr S c S :CI1 Ertrag über DcutsststandS wirtschaftliche Kraft. Nachdem Bürgermeister Reitz^die Anwesenden mit einleitenden

Worten begrüßt, sangen die Schüler das LiedAuf, auf zum reifste dann, unter Ergänzung von ge- limgenen Lichtbildern, daß unser Vaterland noch lange nicht am Ende seiner Kraft angenommen ist und besser durchhalten kamr als emer un,erer chrelen Feinde. Er ermahnte, Kriegsanleihe zu zeichnen, um un,eren,unvergleichlichen Feldgrauen air der Front den X* * u Marken. Mft denr LiedeDeutschland, Deutsckstanü über 5^^»ber ,ehr rnteres,ante Vortrag. Bürgermeister Reitz bau.re dem Vortragenden und schloß mit einem begeistert auf- gmommenen Hoch auf das deutsche Vaterland. Ludwig Kühl

. tÄTn /^er, bei sich Zm^eit ht einem Feldlazarett befindet, wurde mit Destischen ^apferkertsmedaille ausgezeichnet. Er nahm an einem

der

helft unseren Helden zu Wasser und zu Lande!

Zeichnet die 6. Kriegsanleihe!

Landkreis Gießen.

ne B ellers he i m, 26. März. Der Schul Verwalter. Wilhelm Muhl wurde zum Urtterofftzier befördert und erhielr das Eiserne Kreuz zweiter Klasse. Dieselbe Auszeichnung erhielten der lürter- offizim Wilhelm Ruvpel und der Musketier Georg Kopf Der Musketier Parfl König wurde zstm Gefreiten befördert In ärmerer Gemeinde wurden 52 .Kinder aus den Jndustrie- gegenden aufgenommen. Die Winterfrucht steht gut aus und m fchernbar gut überwintert. Hoffentlich schaden ihr die Früh lahrsfroste nutzt mehr.

. , Bersrod,, 26. März. Vorgestern abend fand rin dicht- LvhtbÄdervortrag statt überTeust'chands wirtschaftliche Kräfte." Herr Schott von Grünberg ze-iate 35 Mlder, zu Elchen Lehrer Wolf die Erläuterungen ga&. An- we) enden erhrelten durch das einfache Bild und das schlichte Wort eta f n .r^ ld! m . bi ungeahnte Arbeitskraft unseres Volles und ^e Bodenschätze unseres Vaterlandes. Zum Schlüsse ermahnte der Redner eindringlich, dre sechste Kriegsanleihe tatkräftig zu zeichnen, um mr vielleicht entscheidenden Augenblicke nicht zu- 7^. Unser Frauen verein, der 55 Mftgli^er hat schaffte rn ,einem ersten Verernsfahr eine Anzahl Gegenstände zur KrautLnpflege an und imrd darin werterfahren. Was der tm^dntn

c c j u * u ~ , yv(> x wxpiLut. vsx iiuijTri au cuicm

Buhnen und erfolgreichen Ueberfall auf eine russische Stellung teil.

März. Im Schulsaale der neuen -Evchule fMtd heute Aberü) emLichtbildervortrag statt, t-eyrer Bok.ob von Ober-Bessmgen sprach ui eingehender Weise über dre Wirtschaftslage des Deutschen Reiches. An Hand von Marsen LichtbiLwrn wies er das Volksvermögen des Deutschen Reiche^ nach und zeigte, daß dieses recht gut die bereits gemachten Krregsanlechwt, sowie die neue vertrage, weshalb jeder zeichnen soll und nmß Bürgermeister-Stellvertreter Müßig sprach den Eant der Versammlung aus und gab in beredter Weise der Hoffnung Ausdruck, daß auch Rüddingshausen voll und ganz seine Schuldigkeit tun werde.

L St l irti t tX9 L ( £- ® ic 6«)- 28. März. Gestern hielt hier Professor Ko ob aus Gießen vor einer zahlreichen Zuhörerschaft chis W atz e nb o r n -L> ter n b e r g und Hausen eiven sehr viterei santen Vortrag rlberDeut schlaft ds Finanzkraf t". Du Ans ftihrung-en des Redners 'wurden von einein reichen Zahlen- ^O-lerial und durch sehr klare Lichtbilder recht sinnenfällig imter- stutzr. Die Fragen: Was kostet'der Weltkrieg und wie werden die migeheuren summen aufgebracht imrd gedeckt, wurd^en in gründlicher ^ e T, '^ahän bzantirnztet, daß solvohl Deutschlands wirtschaftliche Acacht, als auch ferne finanzielle Kraft, stark genug seien, unsere v-einde iruht nur mit dem Schwerte, sondern auch mit den: Geldc zu schlagen. Ausführungen des Redners gipfelten in dem Ge- y£rEjL T,t för ( l^ 1 deutschen Pflicht, nach seinerr Kräften die s^Hste Kriegsanleihe zu zeichnen; wer dies nicht tut, obwohl ev ihnl serire Mittel erlauben, der unterstützt die Engländer, länwft gegeii sein Vaterland und verlängert den Krieg. Die große Ver- sammlimg folgte dem Bortrage nttt ernster Mfmcrksamkeit und zollte dem gewandten Redner reichen Beifall.

Kreis Büdingen.

a/ B üding en , 26 . März. Um Kriegsbeschädigten die Ansiedlung rm Kreise zu ermöglichen, richtet des Kreisantt an dre Burgermerstereim die Anfford^erung. Häuser oder Gnind- stucke von Gemcniden, Kirchengütern, Standeshrrren und Privat­personen nainhaft zu machen, die sich zur Besiedlimg und Errich- ttmg voir Krregerhermstätten eignen.

T . f ^^rnhausc n , 25. Ädärz. Auch unsere Gemettiüe

Pfarrer Weiß nach Babenbausenf Kreis Dreburg versetzt wurde, verwarst. Die Vertvetung hat Pfarrer Naumann, Schwickartshausen. Da nun die Stelle wieder zur Neubeietzmkg ^ausgeschrieben ist, ivürde es allgemein ftcudig be­grubt werden, wenii recht bald Misere große Kirchen gemeinde burefv erneu eigenen Pfarrer besetzt würde.

Kreis Alsfeld.

t 26 m8x *- Ter SchuLverwatter Martin

^ Inhaber des Eisernen Kreuzes 2 Kt erhielt das Eiserne Kreuz 1. Klasse.

Kreis Lauterbach.

^ 26, März. Dem Fahrer Heinrich Ganß

Kriegsbegann rm Felde steht, wurde wegen femm w)erschvocken«r wackeren Verhalten das Eiserne Kräiz zweite^ Id ^rlichem dem Gefverteii Heftrrich Greb, Sohnes Herrn ^r^r eenem Dragmrervegiment, wurde vom Großherzog die Hessische Tapserkeitsmedaille verliehen.

rr. Schlitz, 26. März. Unter großer Beteiligung wurde am

tafaiömiifitt MW Sicfei. ! Aliceschnlp

Staatlich anerkannte Unterrichtsanktalt

Samstag der tn einem Dazarett zu Wvrrns verstorvene Laudstnrin- ^hvistian Susemichel zu Grabe getragen. Auch Milüär« und Kriegerverein gaben ihm mft ihren Fahnen das letzte Geleit. ^>usemichel war erst im Januar eingezogen worden und mußte sich kürziicy zwei schweren Operationen unterziehen, die sein Ende nicht hmdern konnten. Die Kompagnße des Laudsturmbataillons, dem er Mlgehorte, tteß estceii prachtvollen Kranz istederlegen. Ter Ver­storbene ist der erste Soldat, der in diesem Kriege auf dem heimat­lichen Gottesacrer bestattet werden konnte. -

2-..S teinf u r t, 25:.März. Vor einigen Tagen erhielt der L<iMerdermeister Heinrich Götz die traurige ddachricht, daß sein Sohn Heinrich Peter Götz in Rumänien durch Rückenschuß ge­fallen fer. {

Kreis Schotten.

8 Hartmannshain, 26. März. Donnerstag abend fand auch in unserer Gemeftide, durch Herrn Lehrer Keller, Ober- ^eemen, ein vaterländischer Vorttagsabend statt, der Deutschlaick^ Niackft und Größe, Schätze und Güter nun auch m der sechsten Kriegsanleihe zum Ausdruck bringen soll und unseren Feinden ihren trotzigen Willen, Deutschland W vernichten, für immer ins Un­mögliche zerschlagen soll.

^ ^b u bain , 26. März Samstag abend fand hier im ^chulsaale em Lickstbrldervortrag statt. Lehrer Keller, Ober- Seemen zeigte uns in Wort und BildDie Waffen des deutschen Dermatheeres" und führte ganz besmeders die bedeutenden Reich- tnmer vor Augen, die unserem Vaterlande in seinen landwirt- schafllick)en Gütern und in seinen ungeheuren Bodenschätzen geschenkt siiid. ^eder Zweifel schließe sich'darin ans, daß Deiltschland jemals unrtsciMfttich, finanziell oder militärisch besiegt werden könnte, wenn nur jeder opferwUlig nach seinen Kräften dazu beitrage- daß Unserem Vaterlande die Quellen fließend bleiben, die ihm gegeben sind und ihm die Kriegführung bis zur entgülttgeii Niederlage der Feinde ermöglichen. Das SchlußliedEin' feste Burg ist unser Gott" gab dieser vaterländischen Veranstaltung enien recht empfundenen Sinn und Charakter.

8 Ober-Lais, 25.Mär^. Seit Oktober vorigen Jahres ist auch unsere Gemeinde, wsie so viele andere in diesem Kriege, verwaist. Pfarrer Weidner, welcher aus eigenem Mtriebe sich »u archeren Pflichten hin gezogen fühlte, wurde zum Lazarettpfarrer nach Mainz beimfcn. Seitdem wurde die Vertretung der Gemeinde .Pfarrer Naumann, Schnstckartshausen übertragem Die Filial- gemeinde Glashütten, mit den Weilern Straithain und Igels- Hausen, wuii)e, da Pfarrer Naumann, welcher auch noch tmrch Ver- trettmg anderer Kirchspielsgemeinden mit Arbeiten geradezu reich­lich bedacht ist, denr Hofprediger Widmann, Gedern zugeteilt.

Kreis Friedberg.

^ F r i e d b e r g, 26. März. Trotz aller Warnungen und Ver- sugnngen blüht im Kreise rwch der Schleichhandel mft Eiern. Zur Bekämpfung dieises Unfugs, urtter dem weite Kreise in empfind­lichster Wleise leiden, führt das Kreisantt nunmehr Eierkarten ein Den Gemeulden, die ttotz reichem Geflügelbestandes in Zukunft nicht genügende Mengen von Eierrr abliefern, werden Zwan gsliefe­st nn gen auferlogt. Das Kreisantt hat außerdem festgestellt, daß einzelne Gemeinden die für den Eierharidel vorgeschriebenen Vter- offentlichungen ihren Ortsbewohnern überhaupt nicht- bekannt gsM gebim haben Der Höchstpreis für ein Ei, beim Landwirt abgeholt, warrde auf 2o Pfennig das Stück festgesetzt. Da die Landwirte aber von ihren Vorräten nur die kleinsten und nrinderwertigen. abgeben, wies die Behörde die Sammelstellen an, in Zukunft für diese Eier nur Niedrigere Preise zu bezahlen.

Hessen-Nassau.

... -Frankfurt a. M., 25. Mcftz. Tie Stadt hat für ihre 'amtlichen KrankenansLatten che Regi eschlachtung erngeführt Durchführung in dem Haushaltsplan an Einnahmen 480 000 Mk. wid an Ausgaben 439 090 Mk. vorgesehen Mcf dem Papier ergibt sich also ein Ueberschuß von 40910 ML

Spielplan öer vereinigten Sranffurter Stadtcheam

'Opernhaus.

Mittwoch, den 28. Mär», abends 7 Uhr:Tie Entinhimng aus dem Seraü . Tonnerstag, den '29. März, abends 7 Uhr' Die Hngerrotten . Faeitag, den 30. März, abends 7 Uhr:Frühlmgs- lnft". samstag, den 31. März, abends 7 Uhr:Der Pvstillon von Loniumean". Hierauf, zum ersten Mal: Tanzszenen in 5 Bildern 1. Grotesker Tanz, 2. Memiett, 3. Bäckmntischer Tanz, 4 -Svirl-- manns Tanz und Kinderreigen, 5. Orientalischer Tanz.

Schaufpielhaur.

Mrttwoch den 2LMtrr, nachmittags 3- Uhr:Wilhelm Tel!" Abends ty 2 Uhr:Wienerinnen". Donnerstag, den 29 März abends 6-/- Uhr: Wilhelm Teil". Freitag, den 30. März^ abenä tch-Uhr:Hampelmanns Geburtstag". Samstag, den 31 März abends 71/2 Uhr: Zum ersten Male:Die verlorene Tochter" SufU spiel m brn Auszügen von Ludwig Fulda.

Staatlich anerkanute Nnterrichtsanstakt

Mr junge Lenke männlichen und weiblichen Ge­schlechts in- Handelsgewerbe und solche, die sich Mr diesen Beruf ausbilden wollen.

Das neue Schuljahr unserer Anstalt beginnt Donnerstag, den 19. April, abends 8 Uhr, zu rvclcher Zeit sich alle Schüler und Schülerinnen in dem Schulhause West-Anlage 43 ein-u sinden haben.

Anmeldungen neuer Schüler und Schülerinnen werden Dienstag, den 3. April, abends von 8 bis 10 Uhr im Schulhause West-Anlage 43 ent gegengenommen.

Die Anstalt gliedert sich in eine Unter-, Mittel- und Oberstufe, von denen jede drei Parallel­klassen umfaßt. Neueintretende Schüler und Schülerinnen werden in der Regel der 3. Klasse uberwiesen. Können sie aber durch eine Prüfung den Nachweis erbringen, daß sie befähigt sind, in einer höheren Klasse mitkommen zu können, so werden sie in eine 2. oder gar 1. Klasse cingereiht.

Die Pflichtfächer der Anstalt sind: Einfache doppelte und amerikanische Buchführung, Wechsel­lehre, Handelslehre, Rechnen, Deutsch, Korrespondenz Schönschreiben, Handelsgeographie und Warenkunde' Die Wahlfächer sind: Französisch, Englisch, schrist und Maschinenschreiben.

Der Unterricht findet an zwei Abenden in der Woche von 7i/ 2 bis 10 Uhr statt.

Der Besuch der Anstalt befreit die schul- pjüchligen Schüler vom Besuch der allgemeinen Fortbildungsschule; schulpflichtig sind alle aus der Volksschule entlassenen Knaben, sowie die Schüler höherer Lehranstalten, die nach vollendetem ^.Lebens­jahre austreten, ohne ein Jahr der Obertertia an- gehört zu haben.

Das Schulgeld beträgt für die Pflichtfächer pro Jahr 36 Mark und für die Wahlsächcr Französnch und Englisch je 20 Mark für Kurz- schrrst und Maschinenschreiben je 3 Mark.

Gießen, den 24. März 1917.

Die Schulkommission. 2I61D

m-S^ T die Schule» verlassenden jimqen

Mädchen begmnen Kurse!», Soeben, Weitzzeuguaben

Stnmc°binfa*»"gk-in'it'tane"i <>!'*' ni »

LMMsW. MWmeiil liefet

e. G. m. u. H.

GeneraLversammlurrK

Dienstag, 3. April, abends 8 l L Uhr bei Gast Wirt Daniel Erb. '

Tagesor dnung:

1. Vorlage der Rechnung für 1916,

2. Entlastung des Vorstandes,

3. Beschlußfassung über die Verwendung des Rein gewinns.

Wieseck, 24. März 1917. 2446

Für den Aussichtsrat:

_ Braunewell, Vorsitzender.

Holzverfteigerung

»oÄiÄ

fal" i Ä a « t 'werbfm 6em ' Cr S8 Ib ' "Eezeichne.eS

0 r-,-- ^ Eichen-Stämme:

o ^ 2. Kl., 4.90 Fstm., 18 Strick 3. KL., 16,72

Ifo,69=*& !M Üd 5 - E- E Wm.. 3 Stück

1 Stück 3. Kl.. 4 Kl. 2,98 Fstm

- 8/38 ^ tm,/ 122 ® tüa 5h Kl./ 24,'77 Fstm!

i'? . r ^Aichten-Stanaen:

17 Stück, 1,67 Fstm. --- 1,67 Fstm.

... ®. i ^ e Ä nii , * cI ' 2 Meter laug:

o ?hm. = 1,80 Fstm.

^?^v^orn-Steinberw den 25. März 1917.

Großh. Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg.

H > r,. zu?

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde RaberLSliausen ftr 1917 Rj. liegt vom 28. März 1917 an eine Woche lang auf dem Amtszimmer zur Einsicht offen. Es gelangt eine Umlage zur Erhebung, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden.

Rabertshausen, den 27. März 1917.

Großh. Bürgermeisterei Rabertshausen.

Reich Hardt. 247 «

Holzverkauf

in der Fürstlichen Obersörsterei Lich^

Fürstliche Oberförsterei Lich hat einen Posten ^lchten-Derbttangen, nünilich 1078 Stück 31,12 Fstm. bei 410 .btm. Mlttenstarke und 511 Mtr. Länge aus der Hand abzugeben. Sie sind im Distrikt Mönchwald auf- gearbettet und liegen großenteils an einem chauffierten Weg, Holznunnnern 13 bis 100. Preisangebote werden leoezett entgegengenommen und demnächst beschieden. 2864

Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen.

Bctr: Abliefming ßetr.agenfr Kleiöer hhö Schühk.

9«irf )ie ^ t, ^ rblit l e r- S i. nt 'i l£lme ' teae für »etragene Web-, P tr '^. Strick- imb Sckuhwaren in der Schulbaracke an , r 8C0ffnci, Montags, Dienstags und

l10r Vn^ afl§ bis 4 Uhr nachmittags. Gießen, den 22. Marz 1917. [2388B

_ Tcr Oberbürgermeister: Keller.

Sperrzeit für Tauben.

* r Besitzer von Tauben werden unter Hinweis

13^WniHfiu ^ ^eldstrafgesetzes vom

^[öeforbertj ibre Tauben wegen der Saat- ^^Et vom 1^ brs 30. April 1917 einzubalten.

\oruV c Lverrzcit wird auf Grund der Anordnungen n n^"?'dos. XVIII. Armeekorps vom

N..^ulk 1916 und 19. Februar 1917 auch aus Militär-

&tviJl an % cn o^uu*t? n t « er Militärverwaltung und der Brieftauben-Llebbaber-Vereme) ausgedehnt.

Gießen, deri 23. März 1917 " 2466B

Der Oberbürgermeister: I. V.: Grünewald.'

Döüürs Bi-1vat8edn1o LsitL Oberprima)

Aufnahme nener Schüler jederzeit. Güte Erfolge.

Einjährigen-,

Primareife-,

Abilnrlenten-

prüfnng.

Durch den Besuch der Unterstufe penüiren Kinder unt. 14 Jahren der gesetzlichen Schul­pflicht (Minist Ver­fügung vom 13. V. 14).

Näheres durch Direktor Brackemann, Ludwigstr.70,Fernr 633

ift H® l , C »i!. ä Ä Fubrwerkswagc am Neustädlcr Tor in wicoer geöftuet. 2464B

Gießen, den 24. März 1917.

__ Der Oberbürgermeister: Keller.

dia der Familienunterstützungeu an

i ck, 15!^b^lgen der zum Heeresdienst Einberufenen Mr 1. 15. April 191, bezw. für März 1917 findet statt: q, ... Reichsuntcrstntzniia.

än bieicmaen, deren Namen beginnen mit: t Ä 1 Lreitag, den 30. März 1917 08 Samstag, den 31. März 1917.

, ^ Montag, den 2. Lluril 1916

Wertere Unterstützung (Mietszuschutz).

An ^reierugen, deren Namen beginnen mit -^^oZ.'enslag, den 3. Avril 1917 J3 Mittwoch, beit 4. April 1917 ^ or b ~ z Donnerstag, den 5. Avril 1917 <0 An Vermieter, die Mictbeträge abholen Samstag, den 7. April 1917. 0 "*

^ Auszablnygen finden non 81 Ubr tm Stadtbaus, Zimmer Nr. 7, statt. vormittags

Die Unterstützungen dürscrk nur an den «.va*. Ößn 5r£- t Dagen abgebolt werden.

Gingen, den 26. März 1917 MBBB

Der Oberbürgermeister: Keller.

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