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10.3.1917 Erstes Blatt
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Kr. 59

Der Gieß-ner Avzel-rr erscheint tätlich, außer Sonntags. - Beilagen: Lietzener ZamiUrndlütter;

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Iör. Jahrgang

Saniriag, 10 . Mörz 19!7

po^scheStsvt»: Krantfart fl.Bl.U686

Seneral-Anzeiger für Oberhessen

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3wiltti?gsn!Nddr«ck n. Verlag: vnihi'sche Unio.-Such- u. SteindniSerei K. Lange. Lchristlettung, Ge?chäft;stelle Drückcrei: Schulftr. 7.

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sämtlich in Gießen.

Erfolgreicher §ümnangriff in den MldW-PWK.

MTB.) Grobes Hanstguartier. y. März. (Amtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz.

Metzer war die ArtillerirllUigkci! in breiter Front nur in der Champagne gesteigert; wo sich sonst das Feuer verdich­tete. galt es der Vorbereitung eigener und feindlicher kleiner Kampfhandlungen.

Westlich von Wytschaete drangen unsere Sturumbteitun- gen in die englische Stellung und kehrten mit sieöenuud- dreitzig Gefangenen, zwei Maschinengewehren und einem Minenttrerfer zurück.

Im Sommegebiet kam.es mehrfach zu Zusammenstößen von Erkundungstrupps. Dort blieben fünfzehn Engländer gefangen in unserer Hand.

In der Champagne griffen die Franzosen die südlich von Rrpont von uns am 15. 2. gewonnenen Stellungen nach Trommelfeuer an. Es gelang ihnen, in einzelne Graben aus Höhe 185 urtz in die Champagne-Ferme cinzudringen. An allen anderen Stellen wurden sie abgewieftn. Ein Gegenstoß hat die Grabenstücke auf der beherrschenden Höhe 185 wieder rn rmseren Besitz gebracht. Das tief gelegene Gehöft hält der Gegner.

Auf dein linken Maasuser richtete sich abends ein fran­zösischer Vorstoß gegen unsere Linien aus dein Südhange der Hobe 364. Er scheiterte. Ein gleichzeitig im Walde von Avocourt durchgeführtes eigenes Unternehmen brachte ohne Verlust sechs Gefangene und zwei Maschinengewehre ein.

O e st l i ch e r Kriegsschauplatz.

Front des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.

Nichts Wesentliches.

Front des Generalobersten Erzherzog Josef.

Zrms«5>en Trotus- und Uz-Tat stürmten unsere Truppen den Höhenkamm des Magyaros und die benachbarten stark verschanzten Stellungen der Russen. Mer Offiziere, sechs^rn- ifcrf Dörnen wurden Langen, mehrere Maschinengewehre und Mi;renwcrftr erbeutet.

Bei -der

Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls

von Mackensen

«ritz ander

Mazedonischen Front

ist die Lage unverändert.

*

Frn Februar haben wir 24 Flugzeuge verloren. Un- sereGegn erhaben im Westen, Osten und ans dem Bal­kan 91 Flugzeuge eingebützt, von denen 37 in un­serem Besitz. 49 jenseits der Linien erkennbar abgestürzt und 5 zur Landung gezwungen worden sind.

Der Erste Generalguartiermeister L u d e n d o r f f.

*

Der Abendbericht.

B e r l i n. 9. März, abends. (WTB. Amtlich.)

Bei wechsefntzerMicht war an vielen Stellen der West­front die Gefechtstängkeit rege. Zahlreiche Lustkämpfe.

Im Osten nichts Besonderes.

»

In alter Stille sind jetzt die Feststellungen des amt­lichen englischen Untersuchungsausschusses über die Tcrrda- nellenirn i ent efjrnin r <j veröffentlicht worden. Es herrscht darin bei weitem nicht der gehobene Ton, in dem die briti­schen Minister und Kriegsmäiruer früher, als der Kampf ltm die Meerenge noch unentschieden war, die Sachlage be­handelten. Man erinnert sich noch das Mklanges, mit dem die englische O öffentlich keit die Zurückziehung 'der Truppen von den Dardanellen als etwas Ruhmvolles und sogar Sieg­reiches besungen hatte. So wurde eine der schwersten Nieder­lagen vertuscht, die das Ansehen Englands in diesen: Kriege erlitten hat. Aber der Wurm der Erbitterung über diese blamable Schlappe fraß im stillen am englischen Volkskörper weiter. Es wurde ein königlicher Untersuchungsausschuß ein-

nKvfo+l-f Kor KJo 11 vf.orfc* _ c. r .r. . er- ,

gesetzt, der die Urteile formulieren soll, die gegen falsche Ent­schließungen und deren Urheber bei der Ausführung dieses 'orientalischen Feldzuges ausgesprochen werden müssen. Das ist, toie wir gestern kurz mitgeteilt haben, jetzt geschehen, und es ist amüsant, daß der Ausschuß z^oar keine großen Ankla­gen erhebt, aber doch alle an der Sache beteiligten führenden Persönlichkeiten mit einem Stirnrunzeln mustert. Ob das ganze Unternehmen notwendig und zweckmäßig war, darüber steht in demUrteil" nichts Deutliches zu lesen. An der Spitze der Feststellungen wird jedoch gesagt, daß es mög­lich gewesen wäre,^ große militärische und politische Vorteile herausznschlagen, sobald der Angräff gemeinsam und zu gleicher Zeit von Flotte und Landtrnppen vorgetragen worden wäre. Die stärksten Rüffel erhalten Churchill und Äs- qnuh, die bei dem einseitigen Vorstoß der Flotte es versäumt PEen, die Vcarmesachverständigen Fisher und Wilson um ihre Meuiung zu befragen. Auch der tote Kitchener wird ge- tadeU. Er H ove, so heißt es, im kritischen Augenblick nicht die

c% 0X Z e t X l 1 ^ ö <? n Truppen nach dem östlichen Kriegs- schairplatz geschickt. Außerdem habe der Generalissimus immer mehr Arbeit für sich jdbit übernommen, als ein einzelner Mann habe leisten können.

Wir lesen das alles mit einem sehr herzlichen Vergnü- gen. ^eai'e nubt möglich^, daß die Engländer auch über die ganze Teilnahme am Weltkriege überhaupt einmal einen sol­chen Untersnchmigsausichnß einsetzten? Da würde Aehnliches herausiommen, uud man würde in einer anderen Tonart über hen Krieg reden und schreiben, als es die englischen

Staatsmänner jetzt noch tun. Die ganze Unzuverlässigkeit der hochtrabenden Ankündigungen und Pläne Englands tritt aus diejem Untersuchungsausschuß über die Dardanellen-Expedi- tion in bengalischer Beleuchtung hervor.

Wie zweifelhaft, schwierig, nnüversehbar ist jetzt alles, was die Engländer in ihrer Kriegführung an fassen! Sie wollen die irische Frage lösen, da ein neuer Aufruhr droht, aber die irischen Führer lassen die Regierung mit ihren halben Entschlüssen und ihren papiernen Zugeständnissen zornig im Stich. Die U-Bootsallen versagen. Aber die tollste SisypHus-Arbeit leistet der Engländer jetzt, airgeblich auch bei Nacht im Lichte von Scheinwerfern, mit Spaten und Pslu^g. Die englische Landwirtschaft soll die Insel vor den U-B-v-otgesahren bewahren. Der Gedmike ist gnt> aber die Möglichkeit, ihn wirksam anszuführen, ist nicht nur vom ^entemangel abhängig. Es wird sich schon so verhalten, wie dieKöln. Ztg." vomtoten Acker" Englands sagt:

Acker Grvßbrllannicn' gleicht einem Leichnam, der jetzt galvanisiert werden soll. Nie und nimmer wird man diesen Leichnam wieder zu einem kräftigen Organismus machen, der feine ttimmonen ansüben kann. Dazu ist es viel zu spät. Tie- deutschen U-Boote können deswegen ruhig ihr Werk vollenden. Weam England nicht iin^rrnde ist, für die Sicherheit seiner Transporte zu sorgen, kann es sich nicht mela selbst ernähren. Alle dn',e Maßnahmen, die man jetzt trifft, sind Angstmaßregeln, die M m-.srevch'enden Ergebnissen niemals führen können. Ein jäher Schrca i|t in die englische Seele gefahren, auf einmal ist den Leuten zum Benmßtsein gekommen, was mau hundert Jahre lang versäumt hat, froh^gedankenlos und mit dem Augenblicksgewinn zufrieden. Wwm Lloyd George in seiner großen Rede vom 2,-3. Febrrrar sagte, die Bauern könnten in diesem Jahre die Leoensmwtelerzengung um Himderrtansende von Tonnen stei­gern, so hat er, wie schon so oft. eine Prahlerei von sich ge­geben in Dingen, von denen er nichts versteht. Alle Sach- verständigen wissen, da>t Lloyd George damit einfach ein Wunder von der britischen Landwirtschaft verlangt, das sie nicht lensten rann. Tie Wrmder sind keine greifbaren Posten in der RechMng eures vernünftigen Politikers. England muß seine Seetransporte sickserir, oder es inuß zugrurwe gehen."

j. tecft hbstte, so fragt das ^Blatt nach einem Rück blur rn die Geschichte der englischen Landwirtschaft, eigent- ho) der fruchtbare Bvden von Großbritannien? In ein­zelnen Teilen Kents, in Somerset, in Aorffhire, wo der besser ist als anderswo, auch im Südwesten. Charakte- rfttisch ist es, daß die landwirtschafttreibenden Bezirke so schwach bevölkert sind, und daß dies nur da anders ist, wo Spezialkultnren, wie Hopfeiibau, Geflügelzucht, Obst­bau locken was sich eben lohnt.

* . *

Der österreichrsch.ungarjschen Tagesbericht.

. i E»i e n, S.März (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlauttzart: 9. März 1917.

Oestlichcr Kriegsschauplatz.

Heeresgruppe des Geueralfeldmarfchalls von Mackensen.

Keine besonderen Ereignisse.

Front des Generalobersten Erzherzog Josef.

-ex Zwischen dem Uz- und Csobanyos-Tale bemächtigten sich osterreiwitch-ungarvche Reginrenter, verstärkt dnrw deutsche Abteilungen, der stark verschanzten Grenzh-ihe Maqyaros rere Maschinengevw^e und Minenwerfer in unserer 5>and Besonderes Lob gebrchrt dem Honved-Jnfanterie-Regiment

Oestlich von Gyimes wurde ein russisches Blockhaus zerfrort.

Heeresfront des Generalfetdmarschalls Prinzen Leopold von Bauern.

Mchts zu melden.

Italienischer und südöstlicher Kriegsschauplatz.

Unverändert.

Der Stellvertreter des Chefs des Geueralstabs v. H ö f c v , Feldmarfchallentnant.

Zeppelr? f.

Berlin, 9. März. (WTB.) Die T r a u e v f e i t r für ©raf Zeppeliil findet heute nachmittag um 5 Uhr im Westsanatovliim statt. Danach wird die Leiche nach Svittgart nbergeführt, wo die Beisetzung im Erbbegräbnis der Gräf­lichen Familie mrf den: Prag-Friedhof erfolgt.

Die Trauerftier in Cha-rlottenburg.

Berlin, 9. März. (WTB. Nichtamtlich.) Die Tr au e r- feier für den Grafen Zeppelin in bn Kapelle des West- Sanatoriums in Charlotterrbiurg begann um 5 Uhr. Der £>arg war zwischen Kandelabern aufgebahrt. Der kleine Raum war ganz in Schwarz ausgeschlagen. Ungezählte Kranze waren niedergelegt worden, darunter einer des Kaisers voii Oesterreich, solche v-on allen Reichs-- und Staats­behörden und vielen Gelehrten. Die Witwe Gräfin von Zeppelin und die Llngehörigen der Familie fariden sich ein. -ö 11 ^ertretung des Kaisers erschien Generaloberst v. Kessel uiid Generalleutnant v. Clwlins, in Vertretimg der Kaiserin Oberküchenmeister Graf Pückler. Generaloberst v. Kessel legte den .Kranz der Majestäten iiieder. Ferner waren erschienen n. a. der Reichskanzler, welcher per­sönlich einen Kranz niederlegte, Oberhofnrarschall Freiherr v. Reischach, Oberstallmeister Freiherr v. Frankenberg, Vizeoberstallnreister G^raf Westphalen, Oberzeremonien- nieister v. Röder, der Komrnandant von Berlin, General v. Böhn, de»- württenibergische Gesandte Freiherr v. Vorw

bühler. Die Frier leitete das Sacksche Quartttk vom König­lichen Opernchor mit dem Gesang ein:.vede deine Angen auf." Die Trauerrede hielt Pfarrer Korel. Die Uebersüh- rnng zum Bahnhof erfolgte mit militärischen Ehren. Der Sarg wurde von Luftschiisern aus den königlichen Leichen­wagen gehoben, den sechs RMipeil zogen, schwarz behängt und mit schwarzweißen Federbüschen. Die Leichenparade bildete eine Abteilung Lustschiffer und anderer Berliner Truppen. Unter ben Klängen von gedämpften Trommeln und dem ChoralJesus meine Zuversicht" setzte sich der Lerchenzng nach dem Anhalter Bahnhof in Bewegung, von wo die sterbliche .hülle nach Stuttgart üb-ergeführt wirb. Sck)ulen aus der Umgegend bildetem ans einem Teile des Weges Spalier. Allenthalben grüßte eine zahlreiche Men­schenmenge ehrerbietig den Sarg Zeppelins.

Des Kaisers Bcileidstclegramm.

Berlin 9. März. (WTB.) Der Kaiser richtete an­läßlich des Ablebens des Grafen Zeppelin folgendes,' BeileidsLelegramm an die Gräfin Zeppelin:

Berlin, Schloß Bellevue, den 9. Mit tiefer BekalbniZ

erfahre ich oeben das Meben Ihres Gallen, des Genera's der Kavallerie Grasen von Zeppelin. Me ich persönlich das hinscheiden dieses mit seltenen Gaben des Geistzes und des' Herzens ausgezeich­neten Mannes auf das Schmerzlichste empfinde, so steht mit mir das ganzc deutsche Volk trauern!) an der Bahre eines der größwH Soyne zäch*m, unermüdlichen Ringen um die

Beherrschung der Lust durfte er Erfolge erleben, die seinen Namen weit über die Grenzen des Reiches aus dem ganzen Erdball unver­geßlich gemacht haben. Mitten in diesem gewaltigen Kriege abbe- rasen, an den: er so tatkräftig und so erfolgreich ztur Bekämpftin^ der Feinde mitwßcken konnte, ist es ihm leider nicht mehr vergönn^ an dem Endkampf persönlich teilz-unehmen. Sein Werk wird aber von der Armee und der Marine m seinem Geiste fortgeftthrt werden. Ter Allmächtige tröste Sie und die Ihrigen in dem großen Schmerz um den Heimgegangenen, dessen Nahm uu'vergänglich ist, dessen An­denken mir stets hoch und teuer bleiben fcitdb.

Wilhelm 1. L.

Ein Telegrammwechfel zwischen dem Kaiser und dem König von Württemberg.

Stuttgart, 9. März. (WTB.) Ans Anlaß deS Ab­lebens des Grafen Zeppelin hat der Kaiser folgendes Tele­gramm an den König gerichtet:

Tief betrübt über das Ableben des Grafen Zeppelin spreche ich Dir als seinem KSmg, dem der Entschiafene in tiefer DanlbartnL und treu ergeben war, meine herzliche Teilnahme aus. In seinem langjährigen unermüdlichen Ringen itm die Beherrschung der Lust hast Du ihm stets beigestanden und ihm geholferi, die Er­folge zu erringen, die den Ruhm seines NamenS über die garrze Welt verbreiteten. Dies danke ich Dir an der Bahre des Entschla­fenen, bejfert einfaches offenes SB&flnt, unberührt von äußerem Glanze, stets vorbildlich gewesen ist. Daß er das Erwe des Krieges, m dem er so großes geleistet hat, nii(: erlebt, ist tiefbedauerlich. Sein Werk wird aber in seinem Geiste fortgesetzt werden.

i l h e l m.

Darauf hat der König telegraphisch erwidert:

Die Worte der Teilnahme und gnädiger Anerkennung, die Du aus Anlaß des Hinscheidens des Grasen Zeppelin an mich gerichtet hast, haben mich tief ergriffen. Ich bin stolz darauf, daß dieser Sohn des S ch w a b e n l a n d e s durch seine unentwegte Förde­rung der Beherrschung der Luft, durch sein MsS Festhalten an feiner Ueberzeugung in seinem Toll dazu beitragen durfte, die folge unserer herrlichen Heere vorzubereiten und dami' sein Lcb^ns^ werk gekrönt zu sehen. Er hat mijr al^ Mensch und Erfinder v'o n Jugend all n a h ejg e st a n d e n und ich danke Dir von ganzem Herzen sür Deine Teilnahme, insbesondere auch für die Zuncheruug daß auf seinen Bahnen fortgeschritten werden soll

Wilhelm,

Citt Telegramm des Reichskanzlers.

Berlin, 9. März. (WTB.) Der Reichskanzler andte anläßlich des Ablebens des Grafen Zeppelin fol­gendes Beileidstelegramm:

An den Grasen Brandenstein-Zeppelin, hier. Mit tiefst-'r Be- wegimg erhielt ich die Trauerbotschaft von dem Heimaana des Gra­fen Zeppelin. Ihnen und Ihrer Familie bitte ich mein tiefteft'lhlteZ Berlerd zu dem persönlichen Bsrsuqt sagen kirnen, fi'r"Sft be-

Söhne Deutschlands verehrte. Ihm, fern es besti.in. iwar oen uralten Menschheitstraum von der Vehsrrschung der Lüste zu der- wirklichen, dem es vergönnt war, dem Vaterland in dem Kamps nms Tasern eine gewaltige Waffe darzubieten, die keinem unserer Femde zur Versügung steht, dem genialen Erfinder und dem streit­baren Kämpfer folgt ewiges Gedenken.

Die Trauer de» Reichstags.

Berlin, 9. März. (WTB. Nichtamtlich.) Der Prä- ident des Reichstages richtete an die Gräfin llavpo- lin folgendes Telegramm:

Euer Exzellenz bitte ich namens des Reichstages den Ausdruck der saMerz.ichen Gefühle entgegennehmen zu wollen, die das mn-e denpche Voll, erfüllen cni der Bahne seines großen Mitbürgers. Die weltgeschichtliche Bedeutung des genialen Mannes und seines Werkes wird ttef emgegraben bleiben in dem Herzen eines jeden Deutschen. . Kämps, Präsident des Reichstages.

Ein Nachruf HindenburgS.

^ Berlin, 9. März. (WTB. Nichtamtlich.) DieNvrdd. Allg. Ztg." veröffentlicht folgenden Nachruf des Chefs de- Generalstabes des Feldheeres:

Am 8. März verschied zu Berlin der königlich württembergisäre General der Karxillecne. General h la suite Seiner Mai-siäi des Königs, Grai vom Zeppelin. Tie Trauer btS deutschen Volles unt ben Heimgang seines grv;zen Sofies teilt m tiesfiem Scbmem der deutjchc Genemlswb. Wir gedenken dankoar der kinom 4nh-e 'ruermüdküher Arbeit, in denen d- s EntsäLafenen sch'"vernicht Geist und ferne külme Hand ein Werkzeug schuf, aus dein nri

cycen ün, Daseinskämpfe ein st a r k e s K r i e g s m i t t e l wand, lllrd wre fern Werk dein Heere zur stolzen Waffe wurde so ward sem ganzes Leben uns zum Vorbild höchster Kriegertusend Er gab uns «n Bevpiel unbeuZfamen LMens, Arv ch.