«nopx&ai ftferibä die MttyIteDer der fka-
< lf Jfafr,, mt £. sttwen Gäslen bekannt zu machen. Eine
U^Mtung fnelt bte interessante Gesellschaft bis nach ujammen"^ ^ ^ göttlichen Räumen des Reichskcmzkerheims
^ Berlin, 4. Mjärz ~i\ Vttfferich empsin
omwjicuiuiiiu iuu> wem 'CJUMutMiumiitT H? n ^E zu Solz waren hierzu auch der Präsident des Reichstages Tmten^schienv^ mt Reche von ParteiMhrern und höheren Be-
• , •
Die Zahl der Gefangenen im Februar.
. Berlin, 3. März. (WTB.) Im Laufe des Februar brachten wir 4900 Gefangene, 69 Maschinengewehre und 30 .'.'cinenwerfer ein.
9
Der bulgarische Bericht
vom 4. März.
M<^omsche Front: Am sMichen Fuße der Belaffca rückten nach heftiger Artillerievorbereitung etwa zwei feindliche Kompagnien mit einem Maschinengeioehr in der Richtung aus^die Station Povoi t»r, wurden aber von unseren vorgeschobenen Posten i,'ollrg zurückgeschlagen. An der übrigen Front vereinzeltes Ar- ttlleriefeuer. Im Wardartale und an der Küste von Orfano lösche ArRllerietätigkeit. Rumänische Froitti:: Nichts wichtiges
zu melden. Starke Kälte und Schneestürme.
Der türkische Bericht
vom 4. März.
^'S.risfront: Nördlich des Tigris beschäftigte sich der
,>eind mit Befestigungsarbeiten vor unserer neuen Stellung
Auf den anderen Fronten ist die Lage unverändert.
* * *
Die Haltung Amerikas.
Washington, 3. März. (WTB.) Meldung des Renterschen ouroattg. Ten Führern des Senats ist im Aufträge von Wilson mitgetcUt worden, daß der Präsident zurzeit bezüglich eines Krieges gegen Deutschland nichts tun werde, bevor nicht der Kongreß zu einer Sondersitzung zußrmmenberufen worden sesi
K
Die französische Landwirtschaft.
Bern, 5. März-. Der Land Wirt schastsausschu ß d es frans öfischen Selnates verwarf die von der Regierung in einem Gesetzentwurf vorgeschlagene Prämie von 20 Francs für ant Hektar Getreide, erhöhte aber die Prämie von 3 Francs auf - für den Doppelzentner Getreide mit der Begründung, man muffe nicht die Zahl der Hektar, sondern das Ernteerträgnis erhöhen.
* \
Verlobung einer Tochter des Zaren mit dem rumänischen Thronfolger.
Budapest, 5. März. Einem Drahtbericht aus Petersburg zuwlge werde die Verlobung des rumänischen Thron- lolgers Carol mit der Tochter des Zaren, Großfürstin Tatiana auf Wunsch deZ Zaren nicht eher amtlich bekanntgegeben als die Kriegslage eine erfreulichere Wsendung nehmen werde.
* 9 *
©iw Druck der Entente auf China.
Amsterdam, 3. Mürz. (WTB.) Nach einem hiesigen Blatte metbet die „Times" aus Peking, daß die Gesandten der Alliierten der chinesischen Regierung am Mittwoch eine Denkschrift überreicht haben, in der ne versprechen, die Bitte Chinas nach einer Suspendierung der Zahlung der Gntschädigungsgewer aus dem Boxer- aufstcmd und nach einer Zotlresonn in wohlwollende Er- wügimg zu ziehen, wenn China die Beziehungen zu Deutschland und Oefherrerch-lkngarn abbreche
ader^ nur um einen für breite Schickten oer Devvlrerun; unerichwrn glichen Preis erhältlich sttrd, wäre es möglich, daourck- abzuhelsen, daß durch Mittel, die der Finanzminister zur Verfügung zu stellen sich bereit erklärt, jcnc_ Lebensmittel für die ärmsten Schichten der Bevölkerung suhergestellt und zu bedeutend yeravge setzten Pveisen zugänglich gemacht rvürden. Wir möchten imn heute Ihre Ansicht über zwei Fragen hören, nämlich, wie lene streife, die diese staatliche Hilfe arn dringendsten brauchen, ersaßt werden, und auf welchem Gebiete sich die Fürsorge zu erstrecken hat, und ferner, wie am zweckmäßigsten für die Berbilli- gung der Lebensbedürfnisse vorgesorgt werden könnte. Das sind augenblicklich die zwei allerwichtigsten Fragen unseres sozialpolitischen Programms. Der Ministerpräsident entwarf sodann in kurzen Worten eine Zusammenfassung der sozialpolitischen Ausgaben der Regierung auf allen Gebieten und erklärte bezüglich der Ernährungspolttik: Heute leben wir in einer Festung und müssen durchzukommen trachten. Wir werden durchhalten, zwar mit grvßen Entbehrungen und Opfern,
aber wir werden durckchommen. Endlich muß es doch Frühling werden, ^re Donau wird offen sein, rumänisches Getreide wird kommen und mit ihm, sv Gott will, eine bedeutende Erleichterung der Ernährungsfrage. Endlich wird auch der Friede kommen. ^ ^ «F 1 / "icht der Täuschung hingeben, daß mit diesem
äugenblicke die Nahrungssorgen gebannt lein werden. Tann wird eine vernünftige Pwduktio ns Politik mit einer ebensolchen Konsum- bolrttk in Einllang zu bringen sein. Tie Regierung gehen alle er- wahnttn Aufgaben mit dem stärkenden Bewußtsein an, daß eine gedeihliche Losung dieser Fragen dem Kaiser im Interesse der Bevölkerung vor allem anderen am Heiden liegt. Alle diese Fragen kSnwen mir vom Staate und von deren Gesellschaft zusammen gelöst werden. Ter Ministerpräsident erneuette die bei der Ueber- nahme. der Regierung abgegebene Erklärung, daß die Regierung den Weg zum Parlamente finden wolle, und sprach die .Hoffnung aus, daß dies bald möglich sein werde.
Nack der Rede des Ministerpräsidenten entwickelte sich eine eingehende ^Aussprache. Zum Schluffe der Sitzung stellte der
Ministerpräsident m Aussicht' befr die Regierung die Landeschefs unverweilt anweisen werde, provisorische Maßnahmen zu tteffen, uur den durch den Krieg am schwersten geschädigten Schichten dev Bevölkerung befonders in der nächsten Zett die Versorgung mit Lebensmitteln, namentlich mit Fleisch, zu erleichtern. Die not- wendigw Geldmittel würden den Landeschefs vom Finanzminister zur Verfügung gestellt werden. Bezüglich der Schaffung einer Organpation, die von dem Volksernälirungsamte bereits eingelettev st, werden die Landeschefs binnen 14 Tagen der Regierung Vorschläge zu erstatten haben. . i'
Erfolgreicher U-Sootkrieg.
81 000 Tonnen Brutto-Regiftertonnen versenkt.
B c r l i n, 3. März. (WTB. Amtlich.) Neuettrings wurden von unseren Unterseebooten 21Dampfer,10Seg- Fischerfahrzeuge mit insgesamt 91 000 Bruttoregistertonnen versenkt.
Der Chef des Admiralstabs der Marine.
Der Kampf eines unserer U-Boote.
m ..?.brlin, 4 . Mürz. (WTB.) lieber das in der amtlichen Veröffentlichung des Admiralstabes vom 2. 9Nörz gemeldete Zusammentreffen eines unserer Unterseeboote mit ernem als U-Bc>otsalle herg-erichteten Tankdampfer und über den Kampf des U-Bootes mtt einem U-Boots- jager der Foxglove-Klasse werden nachstehende Einzelheiten bekannt:
Das U-Boot sichtete am 22. Februar gegen 2 Uhr nach- mtt ^t S 1 *** iriNen Südküste einen Tankdampfer von oa. .000 Bruttoregiskertonnen. Als der Dampfer unter Ar- trueriefeuer genommen wurde, stoppte er und blies Dampf ab, worauf die Besatzung in zwei Booten das Schiff verließ. Das Unt^seeboot tauchte und ging unter Wasser an den Dampfer herarß wobei zunächst keine Bewaffnung erkennbar tvar. Als die Boote sich etwa 1000 Meter von dem Dampfer entfernt hatten, tauchte das U^Bcwt fo auf, daß diese sich zwischen ihm und dem Dampfer befanden. Me Schiffsboote waren bestrebt, von dem U-Boot wegzurudern. Plötzlich eröffnete der Dampfer das Feuer aus vier Geschützen, wobei das sofort wegtauchende Boot einige Treffer erhielt. Ldrßerdemi wnLden auÄlden Scinsfsbooten de- Dampfers zwei Wasserbomben geworfen, die ' Berern mit den Vorerlväh-rtten Treffern Beschädigungen ui Storurmen an einigen wichtigen Apparaten auf dem U-Boot zur Folge hatten. Infolge der entstandenen Havarien war es dem Boot unmöglich, sich auf die Dauer unter Wasser -- w tau 4 te deshalb kurz nach 3 Uhr wieder auf.
re Geschütze des U-Bootes wurden sofort besetzt.
falle, die zu diesem Zeitpunkt etwa 2500 Meter entfernt war, eröffnete erneut das Feuer. Me ^schoßauffchläae lagen rings um das U-Boot n ' ^ fe* tnrrde sofort erwidert. Als die Entserrnrng zwischen dem Unterseeboot und der Falle 5000 Meter betrug, kam an der Steuerbordseite des U-Bootes ern feindlicher Zerstörer in Sicht, welcher auf 8000 Meter £ ^ ÄÄt ei_grisf. Der Zerstörer, welcher als zur Foxglove-Klasse gehörig erkannt wurde, begann bald den täQtn des U-Bootes auszuweichien; er erhielt
Erorteruttg c<-.' iw. i - '.rgszusrauosgeleyes, i-c-. Schutz Haft, Zrnsur und cndliu) uic Ll.ng-Löthrmgen betressenden Fragen.
Im Ernährungsausschuß des Reichstages
erllärte General von Oven> daß die Heeresverwaltung nicht icker einen Ueberflnß an Heu verfn-e, die Liestrung größerer ttttengen lei rnsbefondere cms^ manck>en Bezirken erwünscht und UlMoelidig. — Wie der Präsident des slriegsernährnngsamtes ?-?^-datocki rnttteilte, wird der Bundesrat am 10. oder
oS.JJtts. den Wirt schaftsplan beraten und die Preise [ u .- r c® € 0 f ^ fottjeljert Es erscheine wünschenswert,
pcn; ^r Auslchluh bis dahin seine Beratungen beendigt hätte. Ter Unsschutz bcschlo- wdoch. erst am 6. März wieder zusammenzu- um den Witt ck>altspk<m und die wirtschasttichen Maßnahmen des Reiches zu beraten.
m wendete sich dann 'der Gcm üse Versorgung zu,
Ver'.chiedentlich wurde angeregt, daß insbesondere der Anbau von Ero-en gefordert weroen« möge. Wünschen aus Cnmä'^gung der Gemüseprerse sagte Präsident von ?vtocki Prüfung -u "Cm Ber- treter des Krieg sein ährnngsanttes erklärte, daß eine Herabsetzung für Hülsenfrüchtc die Produktion verringern würde. 'Xwfcil* Anschauung verttat ein Konservativer. Ministerialdirektor von Braun teilte mit, daß der Anbau von Oelsrüchten im letzten ^;ahre irch gegenüber den Doriahren verdreifacht chal>e, eine wettere Ausdehnung aber sehr wünsehenswert sein würde. Ter Anbau von Mohn habe sich nicht überall bewährt.
Die Preise für Heringe.
Berlin, 3. März. (WTB.) Nach dem Aufh)ren der Frostperrode haben in Skandinavien die 5)erings-
eingesetzt. Frische .Heringe, Bücklinge ^ und Ilcarrnaden werden daher in nächster Zeit wieder dem i Konsum zur Verfügung gestellt werden kötlnen und durch Fischorganisationen den Kornmunen zugeleitet werden. Die Preise werden überwacht und je nach den kommunalen Verhältnissen verschieden hoch sein. Im allgemeinen dürsten sie im Kleinverkauf ettoa betragen: Für strsche Heringe 0.90 bis 1.10 Mk. das Pfund (etwa 15 bis 30 Pfg. das Stück, je nach Größe), für Bücklinge 1.60 ML Jg? Psstnd (etwa 25 bis 35 Psg. das Stück, je nach Größe), für kleine Bücklinge (Sprottbücklinge) 1.45 Mk. das Pfund, für marinierte Heringe (Rollmöpse, BismarckHeringe u.sw ) Mk. (etwa .30 bis 40 Pfg. das Stück, je nach Große). Wo höhere Preise genommen werden, wird man sich zweckmäßig bei einer Kommune beschweren oder die Preisprüfungs stelle anrufen.
9
^Berlin, 3. März. Der Vorstand des Deutsche« S tad te tag es hat an den Reichstag eine Eingabe gerichtet, in der er gegen die geplante Besteuerung der städtischen Verkehrsmittel Einspruch erhebt.
. ^ ^Er^ (WTB.) Die von der „Köln. Vol^ztg.^
veranstaltete Sammlung für die U-Äo o t-H el d e« werjt über 141000 Mark ckuf. Hieraus wurden dem Kaiser ! ^00 000 Mk. als erste Rate zur Verfügung ge-
j stellt. Alv Antwort hierauf ist folgendes Telegramm ern- gegangen: Seine Majestät der Kaiser und König haben die Meldung von dem guten Erfolge der von der „Kölnischen: Volkszeitung" zugunsteii der U-Boot-Helden verunstalteten Sammlung mit Befriedigung entgegengenommen und lassen für dav ^vaterländische Unternehmen bestens danken. Auch wollen (^>eine Majestät die Verwendung der dargebotenen Rate von 100 000 Mk. gerne übernehmen. Wegen der Ueber- wesiung der Summe wird noch weitere Mitteilung erfolgen. Auf AUerhöchsten Befehl: v. Balentini.' ^
... ß ® L n ' o. Mrrz. (L. A.) Im Regierungsbezirk Trier ist oer K a r t o f f e l b a uz w a n g eingeführt worden. Me Landwirte müssen eine dem Durchschnitt der Anbauflächen
tn ben Jahren 1914 bis 1916 entsprechende Fläck-e mit itaa> tosfeln bepflanzen. In jeder Gemeinde wird ein Ausschuß von Vertrauensleuten gebildet, der den Anbau zu übt a>
er
1. Mc Ernte 11
äejMral
beg Feldmiarschalls v. Hützenöorf ist der öster- re,chllche General Arz v. Straußenberg als Letter des öfterreicknsch- ungarischai Genevalstabes bestellt worden. General Arz gehört m Den österreichischen Offizieren, Iberen Namen man in erster Lnne Ku nennen Pflegt, wenn es sich um die Würdigung der besonderen Verdienste der verbündeten Arm« handelt. Er war der Sieger von Lunanowa und Lapanow, er führte das 6. österreichische Wrvs beinr Durchsuch wn Gvrlice, er fegte mit seinen Leuten fntex der: Rnffen her durch Galizien intb Polen und hotte sich bei BresttLitowsk den deutschen Pour-lo-Merite. Wie Hindenburg s. Zt. Ostpreußen befreite so ivar General Arz, ein gebürtiger Siebenburrger Suchst, der Befreier OstsiebenbürgenS aus rumänischer >ttiechtschaft. Me osterreichrilh-ungarisckie Arm« hat in enger Berührung mit ihm seine Fähigkeiten und Verdienste schätzen gelernt und unrd so die Ueberzeugung haben, daß die Leitung der Geschäfte des Generalstabes in seinen Händen gut aufgehoben sind.
* * *
Die Srnährungspolitik in Oesterreich.
Wi en, 2. März. (WTB. Nichtamtlich.- Heute vormittag fand Wfr dem Ministerpräsidenten Graf Clam-Mattinitz eine Besprechung wegen der von der Regierung geplanten Hilfsaktion zur Erleicklte- nmg der Lebensführung der minderbemittelten! Volksschichten statt, an der die Minister Bärenreither, Georgs, Spitzmüller und Höser, die Statthalter und Bürgermeister der Polizeipräsident, mehrere Reichsratsabgeordnete, die Frauen Freundlich, Gramitsch, die Gräfin Walterskirchen und Weißkirchner
/vJii wuuv VVllVW/Ul llll u lljli Luincx
teilnahmen Ter Ministerpräsident sühtte unter anderem aus- Cs Vflicht der Regierung, denen, auf rvelchen die Existenzsorgen am ichw<nsten lasten, so gut fte nur kann, zur Sette zu stehen. Es gibt werte Schichten der Bevölkerung, für welche das Ertragen aller Ent- lmnemc ™ drückend geworden ist. GS gibt zwei Arten von 'I?- Benem^ Elend, das durch einen zeittveise eintretenden Mangel x ü i fl ^ entsteht, muß die Staatsverwaltung soweit als „X tjc rBeschaffung von Lebensmitteln abhelsen. In i e wo zwar genügend Lebensmittel vorhanden.
(»eferf)te^ gelang eg, den ffomtnaiüwturm des U-Bootes ab- öudrchten und Emühlich die meisten GefechtsstSrungen m
bem ZerjÄver, tief das U-Boot mit Sndkurs von der irischen Südküste ab, während der Tank- dampfe^ allmählich aus Sicht fan. Dank der »orgenvm- menen Reparaturen war das U^oot wieder imstmche, not- durstig tauchen zu kennen. Nachdem eine zeitlana der Ber-
Entfernung das Feuer ein stellte crofsnete er es, auf 7000 Meder heranMkommen, kurz vor Sonumuntergang wieder^ Bei Geaenwirkmrg erzielt^ das Steren Treffer ^ den Darauf
breite dieser ab und kam um 8 Uhr nachmittags mit ein- bxtdyenbex Dunkelhert außer Sicht. Das U-Boot trat dar^, den hermmarsch an und traf unbelästtgt in seinem Stüb. Punkt zu kurzer Wiederinstandsetzung ein.
*
Kristicniu, 3. März. (W. B.) Das Segelschiff Mv- belle- aus Drammen (1497 Tonnen) ist am I Mir, von einem deutschen Unterseeboot bei Kinsale per len kt worden. '" 11
fer R°»rnbw°7.^- ^ Die englischen Dmnp.
>er „Burnby (366o Tonnen), „Trltoniw- (4145 Tonnen), der franzosrsche Dampfer „Ca eiaue-- (2917.Donnen) sra^dsische Schoner „Kleb er" (2^7 Donnen) und der griechische Dampfer „Viktoria" (1388 Tomwn) sind ver senkt worden. ’ ' u u
Au§ dem Nerche.
Der Sauptausschutz des Reichstages be-wnn "m Samstag Vonnittag mit der Turchbcratuiig des Voranschlags. Es wird mit dir Ibcs Reichskanzlers und IM Auswiirtim.» Amtes begonnen Dam, soll daS Rckchsamt d«s Jmrern sol^ Am DonnerSwg, deii 8 d.Me., soll die VerbaMung unterbro^i, werdm und die erste Lesung der Stcluiervorlagen brqinnen Tie Steuern wn-den m folgender ReilMfolge, beraten: Sperraekok «nneaSsteuergeicb uno^ Bestvienmg der Reichsbcmk, Kohlensauer Verkehrssteuern. Mit vcm Militärctat soll verbunden werde:, die
Die neue Prelspolittk.
1 Merz.^^ Durch BnndeAvcrtsvervrbnung vom
0 7 ^!? okce>^m> ^r Zuckerrüben der
... . lh? auf 2,o0 Dlark, der Rohzuckerprei s auf 22Mk ^Lentner festgesetzt worden. Tie k>arm liegenoi- Erhöhung des Rübenprei,« gegenüber (der Festsetzung vom 2. Dezember 1916 üeht tm Zuiammenhang mit der bevorstehenden Neureqelnna > e für dce landwirtschastlicheir Ei^eugnisse der Ernw Lst, ,, gÄ »^dnwlg, daß bei dem bisher festgesetzten Preise Om 2 Ml der Zuckerrübenbau zur Deckung der gesteigerten Bedürs- msse der SeeresverwaUimg und darirben zu einer einiger,irahm «uSrorc^nden Bcwivrgnng der Bevölkiwun-g genÜAeu würde, hat Angestellten örtlichen Erhebungen nicht erfüllt T,e Rübenbauer, »oelche ständig laufende Verträge haben.
fl S ? der MehrzaM zur Ainfrechterhaltung deSbT herigen Anbaus beirrt ercklärt. Die Bertragsabschlüsse üb« rüben, die von Jahr zu Jahr abgeschlossen werden, lassen aber ^uen, starken Ruckgnng befürchten. Envägungen, ob durch einen verstcrrttim An bau zwang dem vorzubeugen sei, Ijabtn ein Vev- nemcnb'e§ Ergebnis gehabt, öa gerade bei einer fo viel 'Dünger SÄ ^ ^rrsche^ttbettskrast erfordernden Frucht wie de^ Zuckerrubeem ^ordluher Zwang znm Anbau nur zn einer mangelhaftest Bestellung und Bearbeitung der unter Zwang a*< nehauteit Mächen und barmt zur Schädigung der Bolksernähnma führen wurde. Auch die von den HochsckMllehrern augestttlben
haben ergeben, daß der Preis ^ Jlir Anbaues unter den heutige»
Verhaltms en nM genügt und die Erhöhung auf 2,50 Mk. un-
^ beabsichtigt, auch den Zucker-
rübenprns erst mr Zusammenhang mit der beabsichtigten Neuregelung der Gett<ndc> und Lvchlachtviehpreise feßzusetzen. Ta die Vorbeveitungen zum Zuckerriibenaubau aber nach Nachlassen des Frw es soßort begMicu mus,en, hat des Bmidesrat es für geboten gehalten, den Rübenvreis schon jetzt festtzusetzen und bekannt zu geben. Zugleich ist bestimmt, daß der Preis für Kohlniben, Runkel- ttermöhren erheblich unter dem diesjährigen Preis sejtgesetzt werden ivrrd, um den übermäßigen Anbau dieser Früchte an Stelle von Zuckerrüben zu verhindern. Die Aenderung des Rü°> benprnses bedingt eine Aenderung des Rv h z u ck e r p Se i s e s;'
kmd die inzwischen scharfer hervorgetretenen Schwierigkeiten der Verarbeitung nebst der weiteren Steigerung der Unkosten in Rechnung gestellt.
Die neue Verordnung trifft »oeiter Vorschriften über das
früheren Kriegsjahren sollen auch ^°l 7 hl «; r Verarbe itung des Brauntwein- pEgesetzes dr-e beichrankenden VorsthrMen des BrannNoeinsten.er- gesttzes mcßer MrUamSeit tttten. Um den Kattossel bedarf ftir die Herstellung von Mumttonsspitttus einzuschränken, ist der Anbau vou Zuckerricken zu Brennerei^weckeu insoweit crtoünscht, als dadurch die Zuckerversorgung nicht geMrdet wird. Es ist vorgesehen,
^ °h X ^ eitTTCT . aon Rüben, insbesondere Zncker-
rüben sich alÄbald dre Erlaubnis zum Brennen verschaffen kann Me Erlanbins wird von dem zuständigen Hauptamt, b^i Zucket ruben im Ernvernehmen mit der Reichszuckerstelle, erteilt. Sie ist uMviderruslich und wll in der Regel nur gegeben werden für Zucker- Een, die durch Mehranbau gegenüber dem Jahre 1916 gewonnen werden, svime iur Zuckerrüben, von denen anzunehmen ist daß ihre Verw-ettimg in Zuckerfabtt^n oder Rnbensastfabriken lvcgen des Feldes von der nächsten Fabttk imrt- schaftlich mcht möglich ist. Vordrucke für die Anträge auf Oßmehmi-
SauEla^E' «lALV 3dt W b£rt
sprecht aüchT Ä sdtm


