Ausgabe 
5.3.1917 Erstes Blatt
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Anmels-

Arrs riföiin *mC> iaiid.

Gießen, 6. März 1917.

91 m 11 i r() e P e r s o u a l n a ch r i ch te n. In den Ruhe stand versetzt rvurde am 10. Februar die Lehrerin an der Viktoriaschul> zu Darmstadt Luise v. Plön nies, unter An erkenuuug ihrer langjährigen treuen Dienste vom 1. April 1917 ab.

** D i c S i tz u n g e n des Schwurgericht« für das 1. Vierteljahr 1917 ftnden am 5. und 6. März statt. Am Montag, den März, uornt. 9'/, Uhr, Verhandlung gegen Rosa Winter- scheid ans Gießen wegen Urkundenfälschung. Tie Anklage ver tritt GerichtSaffessor st n a ,l st , die Verteidigung führt Rechtsanwalt Fischer. Am Dienstag, den 6. März, volin. 8si, Uhr, Verhand­lung gegen Heinrich Burger all« Trais - Müuzenberg wegen Merneid. Die Anklage vertritt Gerichtsassessor K u a u & , die Ver­teidigung führt Rechtsanwalt Geh. Justizrat Metz.

** Lebensmittelkarte. Zmn Bezrrg bestimmter Lebensmittel, die den Geschäften durch die Stadt Gießen zurgeteilt werden, lverden besondere Lebensmittelkarten für jeden BersargungSberechtigten ausgegeben. Die Karten be­stehen aus einem Stamm und 20 einzelnen Abschnitten, die mit den Nummern 1 bis 20 versehen sind. Auf jeder Karte sind Zw- und Vorname, die Wohnung, sowie die Nummer des Brotnttlrkenbezirks des Versorgungsberechttgten einzu­tragen; auf nicht ausgefüllte Karten dürsen Lebensmittel nicht abgegeben lverden. Durch besondere Bekanntmachung 1 j irb jeweils besttmmt lverden, welche Lebensmittel uno welche Mengen auf die einzelnen Abschrritte abzugeben sind. Näheres sieye Bekannttnachung.

Erhebung der Kartoffelvvrrate. Me die­jenigen Personen, die Kartoffelvorräte besitzen und denen fein Vordruck über die Erhebung der Kartofselvorräte am 1. März 1917 zugegmigen ist, werden ersucht, sich einen solchen noch nachträglich auf dem Stadthaus, Zimmer Nr. 16, zum Ausfüllen abzuholen. Ebenfalls sind auch solche Vordrucke, welche von dem betreffenden Zähler aus irgend einem Grunde nicht abgeholt werden konnten, umgehend auf dem Stadthaus, Zimmer Nr. 16, abzngeben. Gs wird besonders darauf hingewiesen, daß albe Personen, welche Kartoffelvorräte in Gewahrsam haben, zu deren dirng verpflichtet sind.

Aus dem Stadttheaterbureau. Wegen des be­sonderen Falles fei nochmals ausdrücklich daraus hiugewieseu, daß die heutige Vorstellung «Goldfische" als IO. Dienstag- Abonnements-Borstellung gegeben wird.

** Preußisch-Süddeutsche Klassen lotterte. Die Erneuerung der Lose 3 Klasse nruß unter Vorlegung des Borklassenloses bis zum 7. Bäärz. abends 6 Uhr. ge­schehen. Auch müssen bis zu diesem Termin, die Freilose! gegen Rückgabe der Gewinnlose in Empfang genommen lverden.

** Die diesjährigen Gesellenprüfungen der Fl e i s ch er i n n u n g finden im Monat Avril statt. Näheres siehe Anzeige.

** Die städtische Fuhrwerkswage am Neu- flädter Tor ist wegen Vornahme von Reparaturarbeiten bis Mts weiteres geschlossen.

X ** Das heutige Kreisblatt Nr. 38 enthält Bekannt­machungen über den Verkehr urit Brutciern, Zucker zur Bieneu- ficktermrg, Enteignung der ablieferungspflichtigeu Gerstenmengen, EirteigTnmig der Fahrradbereifungen, VaterläEscher Hilfsdienst, Abgabe vvn Speck und Schmalz aus Hans schlachtt ingen , Lieferung von ^ Saatkartoffeln, Verkehr mit Süßstoff, Scharfschießen (^roßen-Bnseck, Besteuerung der Klaviere, Äutoüratcn unb Mn'r. merke, Luxuswagen und Luxusreitpferde und Preise für Schlach;- schweme.

Landkreis Gießen.

u. Grünberg, 4. März. Zum Unlkrosfizier und OffizierS- alpiranten wurde der Lehrer Ploch von hier befördert.

u. Heuchelcheim , 5. Mm^. Tie Sammlung zur Jubi­läumsspende ergab für unseren Ott die Summe von 500 Mk. Außerdem spendete ein hiesiger Ortsbürger zu demselben Zwecke eine sehr bedeutende Summe, die bereits schon vorher an dre zu­ständige Stelle abgefülitt worden war. Für hervorragende Tapferkeit vor dem Feinde nmrde Gefreiter Otto Ren schling, von hier zum Unteroffizier befördett, sowie mit.dem Eisernen! Kreuz und der Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Mit beiden Ehren­zeichen wurde auch, der Musketter Hermann Albach geschmückt. Der Wind Hof, in dessen Räumlichkeiten seit zwei Jahren er­holungsbedürftige unb genefungsuchende Feldgraue untergebracht waren, ist vorläufig geschlossen worden. Die Bewachung des Ge­bäudes wurde einem dreiköpftgen Wmmcmdv überttagen.

** Langd, 4. März. Heute gingen an die Hindenburg- S v e n d e aus unserem Dorfe ab 217 Eier, 3'/« kg Fleischwaren, Butter und Käse, 22'/, kg Mehl und Brot, 26 kg Bohnen und ge­schälte Gerste, 12'/, kg Zwiebeln, 10 kg Zwetschenhonig, 7 kg Irisches und 7 kg Dörrobst, 70 kg Gemüse. Für die Sammlung, die voraussichtlich alle Monate stattfinden soll, baden sich Frauen aus der Gemeinde in aufopfernder Weise zur Verfügung gestellt.

** Lich, 5. März. Dem Musketier Hemrich Erb im Res.-- Iuf.'Rgt. 253, der nun schon bereits anderthalb Jahre ununter­brochen im Felde steht und den ganzen Feldzug in Rumänien mitgemacht hat, wurde am 9. Jan. das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen. Ferner wurde er an Kaisers Geburtstag zum Gefreiten befördert.

:: Nieder-Bessinqen, 3. März. Der bet dem gestern gemeldeten Unfälle angeschossene junge Bursche ist letber feinen Verletzungen in der Klinik zu Gießen erlegen. Sein Vater

ueUl denn Heere, i|t cm um kurzem von seiner im Felde enorgien Erkrankung wieder hergestellt und befiiidet sich zilrzeit in Berlin.

** R ü d d i r» g s h a u s en. b. März. Die Sammliing für die Ernsl-Liidrvig-J u b i l ä u m s s p e n d e In unserer Gemeinde durch Gastwirt Müssig ergab 105 Mk. 20 Psg.

n. Weitershain, 4. März. Lehrer Franz B a m b a ch ivurde zum Leutnant d. R. ernannt.

Kreis Schotten.

,lS La ubach, 5. März. Tie H a u 4 s a Ni m l »l n g für die Jubitäumsstiftlmg hat in hiesiger Gemeinde das schöne Ergebnis von 2183 Mk. gehabt. Das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhielt der Feldwebel Wilhelm Schreiner von l ier. Den» Untero'fizier Friedrich I o ch e in , der schoii im Besitz des Eiierneu Kreuzes 2. Kl. ist, ivurde die Hessische Tapserkeitsmedaille vcrlieheii. Slug russischer Gefangenschaft hat der seit deui 4. Jan. d. I. als vermißt geltende Landwehrmann Wilh. Hügel geschrieben.

Kreis Frievberg.

Q. ,Bad-Nanheim, 5. März. Ter Turnverein 1860 der am Samstag seine 57. Hairptversanrmlung abhielt um­faßt, eurschließlich vvn 23 Zöglingmr und 24 Turnerinnen, 453 Mitglieder, mm denen bis jetzt 231 zum Kriegsdienst eingezogen sind. Von den im Felde stehenden Turnern sind 17 gefallen und 4 in Gefangenschaft geraten. Anreicherungen sind bisher von Turnern gemeldet 1 Eisernes Kreuz 1. Kl., 33 2. .Kl., 20 Tapfer- keitsmedaill'M und sousttge Kttegsorden. Tie Einnahmen des Ver­eins betrugen 6946 Mk., die Ausgaben 6908 Mk. Das Vermögen einschließlich des Grundbesitzes ist mit 116 000 Mk. gebucht, dem 86 000 Mk. Schulden entgegensteheir. Der Turnbettieb wurde ttotz aller Schwierigkeiten kräftig gepflegt und die Turner und Zöglinge konnten zahlreiche Siege erringen. Das Ergebnis der Samm­lung für die Gro ß herzo gs-Jubil ä u rnsspen de beträgt in unserem Stadtbezirk 8400 Mk. Tie Beteiligung an den Zeich"- nungen nxrr allgernein und selbst die ärmere Bevölkerung hat esi sich nicht nehmen lassen, durch ihre Mfthilse die Summe so statt­lich zu machen.

Starkenburg und Rheinhessen.

v. Langen, 4. März. Am 1. März waren es 25 Jahre, daß Lehrer Elarius in unserer (Gemeinde kätig ist, nachdem er vorher zu Lmdheiiu i. Oberh. gewirkt hatte. Anläßlich dieses Tages Nistete der Jubilar einen namhaften Beirag für vaterländische und wohltätige Zwecke. Stadl- und Schulvorstand drückten in einem Glückwuuschschreiben ihre Anerkennung aus für die verdienstvolle Tätigkeit in Schule und Gemeinde.

.. ^ O f fe n ba ch, 2. März. Tie Stadtverordneten beschäftigten

sich am Donnerstag in lebhafter Debatte mit der Theater- frage. Neben dem bisherigen Veranstalter der hiesigen Theater­vorstellungen, Direktor Steffler^Bad-Homburg v. d. H., bewirbt sich auch der neue Letter des Hanauer Theaters Spanuth-Boden stedt um die Spielerlaubuis. Das Kollegium bewilligte beiden Theaterleitern für die nächste. Spielzeit für jede Vorstellung eine Unterstützung von 100 Mk. Ferner beschloß die Stadtverord netenversammlung die Errichtung einer städtischen S ch u h fabrik zur Herstellung von Kriegsschuhwerk, zunächst nur zu Zwecken der Kriegs fürsoAw und Armenpflege. Eine städtische Schuh­fabrik dürste die erste ihrer Att in Deutschland sein.

Kreis Wetzlar.

ra. Wißmar, 5. März. Für siräulem Le'hr, welche anS d^itt öffentlichen Schuldienst ausgeichiedeu, ist Lehrer Köllen dusch, bisher in Erda tätig, der hiesigen Schule überwiesen worden. Er ,ourde aber vorerst mit der Vertretung der Schule zu Vegderg beauftragt, du Lehrer Echternach abermals eiugczogen worden ist.

ra. Aus dem Kreise Wetzlar, 4. März. Die Schaf­zucht, die noch vor wenigen Jahrzehnten in unseoem Kreise in hoher Blüte stand, hat wohl z. Zt. ihren größten Tiefstand erreicht. Erfreulicherweise aber gewinnt sie jetzt infolge der außerordentlich hohen Preise für Wolle und Fleisch w-ieder in vielen Gemeinden Anhänger und überall wird zur Begründung von Schäfereigcsell- schaften aufgefordert. Vor allem entschließen sich solche Ortschaften für die Einführung, welche die Jusamni-enlcgung der Feldmark lwch nicht durchgesühtt haben.

Hessen-Nassau.

W e b r a, 4. März. In der Nähe der hiesigen Station steckte der Lokomottvheizer Pieper seine?: Klops zu wett aus seinem Ma- schiuenjtand, als.eine Lokomottve vorbeisuhr. Pieper lvurde dabei mit solcher Wucht an bttt Kopf getroffen, daß er sofort tot zu Boden saick.

--- Frankenberg, 4. März. Durch einen verheerenden Brand wurden Samstag vormittag die Wohnhäuser und Wirt­schaftsgebäude der Eiwvohner Gaß, Horschler und Schwaner ver­nichtet. Das Vieh urrd die nottvendigsten Hausgeräte konnten ge­rettet werden, alles übttge verdrarmtc. ^

Frankfurt a. M., 4. Adarz. Die Frankfurter Frühjahrs­messe 1917 wähtt vom 28. März bis 17. Apttl.

ul. Staffel, 3. März. Gestern nachmittag spielte der 11 Jahre alte Stiefsohn des hiesigen Metzqermeisters Friedrich Henrich mit ei>rem geladenen Tejching. Plötzlich entlud sich die Waffe. Die Kugel drang dem in der Nähe steheilden vierjährigen Brüderchen durch den Arm in die Lculge ein und führte nach welligen Minuten den Tod herbei.

Gebt Sold für Eisen! wer eine goldene Uhrkette einliefert, erhält dagegen eine eiserne Ehrenkette!

Die GolöZKkalifß§Ae

in den Raumen der BeMssparkasse Gießen ist morgen von 2 bis 4 Ahr geöffnet.

Letzte iiaämcfrten«

Mexikos Neutralität.

Bern, 4. März. Der mexikanische Gesandte in Paris berichtet imTemps", der ihn: die Aeußernng in den Mund gelegt hatte, Mexiko werde nichts unternehmen, was der Politik der Miierten zuwrdcrlaufe, seine Mitteilung dahin, er habe gesagt, Mexiko- werde nichts unternehmen, was der. striktesten Neutralität zuwiderlaufe. Diesem Prinzip bilde die unerschütterliche Basis der mexikanischen Politik.

Holland über das deutsche Angebot in Meriko.

2l m st c r d a m , 3. März. Der Bettcht Reuters über die dentMen Instruktionen an den Gesandten in Mexiko wird von der hollarän- schen Presse mit Vorsicht ausgenommen. Sie ist erstaunt über das Geschrei, das von einer so ganz selbstverständlichen Sache gemacht wird.Nieuwe von. Daag" schreibt: Genau dasselbe hat England' getan, als es mit belgischen OfffAieren Besprechungen abhielt für den Fall eines deutschen Ueberfalls aus Belgien. Das Blatt meint jedoch, daß die Älngelegenheit in Amettka gründlich ausgenutzt Wierde und daß dadurch der Ktteg zwischen Amettka und Deuffchland be­trächtlich näher gerückt stt.

Amerika.

Bern, 5. März. Die Agence Havas meldet aus Wäshinglon, daß der Gesetzcsanttag bezüglich der Bewaffnung der Harwclsschiffe im Rcpräsentairtenhause von neun Republikanern, drtt Demokraten und einein Sozialisten bekämpft worden sei.

B e rn, 5. März. Die Pattser und die Lyoner Blätter ver­öffentlichen eine anscheinend halbamtliche Note, die dcmenttett, daß/ Oberst House in Paris eingettofsen sei und daß der Krieg zwischen den Vereinigten Staaten urrd Deutschland bevorstehe. Dies könm noch die Frage von Tagen oder Wochen sein, da cs nicht von Wilson allein abhänge, sondern vielmehr von der gesamten öffentlichen^ Meinung Arnettkas und welcken Verlauf die Erttgnisse nehmen würden.

New York,,1. März. (Funkspruch des Bertt. des WTB.) Staatssekrttär Lansing gab in einer amtlichen Note bekannt, die Vereinigten Staaten glaubten nicht, daß Japan von den Planen Teuffchlands Kenntnis gehabt habe oder an ihnen tttknehnren würde. Lansing gab auch dem Vertrauen der Regierung Aus­druck, daß Mexiko sich nicht beteiligen lverde. Die japanische Bot­schaft erklätte amtlich, der deutsche Vorschlag würde von der Re- gierilng in Tokio unter keinen Umstanden in Ettvägam.g gezogen Norden. Sie versichette von neuem Japans Treue gegen die Bünd- mste mit der Entente und seine Freirndschaft ftlr dir Verernigten Staaten.

N e w B o r k, 4. März. DieAssociated Preß" meldet aus Washington: Auf Ersuchen des Senats nach Mitteilungen über die Zimmermann-Note übersandte der Präsident dem Senat einen Be­ttcht Lansings, der erklärt, die Regierung seiiim Besitz von Beweis­material, welches die Tatsache feftstelle, daß die erwähnte Note authentisch sei, daß sie sich im Besitz der Regiermng der Vereinigten Staaten befinde und daß sich die Regierung während der lausenden Woche dieses Beweismatettal vepchafft Habtz, daß es aber seiner Mernung mit dem öffentlick-en Interesse unvereinbar sei, dem Senat gegenwärttg irgendwelche wttteren Jnforinationen zu überseTldett bezüglich der Note, die die Regierung besitze.

Die Pariser Zensur und Amerika.

^ Bern, 4. März. Die deutsche Aufkläru.nqsm>te in Sachen Mexiko wird von der französischen Presse in der Uebersetzmrg der Schweizer Depeslch-en-Agerttur verpffertt- licht, jedoch ist der Schlußsatz:doch scheint Vorrat usw." woggelassen. Soweit die Blätter Privattneldungen veröffenb lichten, ist dieser Satz von der Zensur ausgesttichen.

England und Schweden.

Stockholm, 5. März. ^Hehrere hiesige Blätter bringen Andeutungen darüber, daß Cmgland von Schrvedvri. für die Fnn- gabe der in englischen Häftnr liegenden schwedischen Schiffe urtter anderen: die Wiedereröffnung der Kogrundrinne verlangt. Hiervon wußten zunächst liberale Blätter zu berichten. Nun erfährt auch Wtonbladet" unmittelbar vom englischen Gesandten in Stock­holm, daß die britische Regierung noch eine zweite Forderung an die schwedische Schisfahrt aufstellt, nämlich gemäß der Tenffchrist an die schwedische Regierung vom 19. Februar über die englischen Schisse, die sich gegenwärttg in Ostseehafen beftndcn. Das ist eine Umschreibung für die Oeffnung der Kogrundrinne, durch die Eng­land seinen in russischen Häfen liegenden Schiffsraum freibe­kommen will.

Frankreich und der U-Bootkrieg.

Bern, 5. März. Das französische MattnemrnisteriMN ver­öffentlicht eure, Note, in der es heißt, die Erfahrung habe gezeigt, daß die Veröffentlichung der Nanren der versengten Schiffe große Unannehmlichkeiten zur Folge gehabt habe. Das Ministettum habe daher beschlossen, die Veröffentlichung einznstellen und jede Woche die Alufftellung des Ergebnisses des Unterseebootktteges tvähraü) der Vorwoc^ bekanntzngeben. Die Wfstellung iverde die Zahl der versenkten Schiffe der vcrsclstedenen Kategotten anfühcen.

Die Fleischkartc in Frankreich.

Bern, 4., März. DasPetit Journal" vernimmt, daß in Frankreich auch die Einführung der Fleischkarte erfolgen dürfte, besonders weil die Anknnft von 20000 Donnen Ge­frierfleisch nicht mehr gesichert sei.

Die Pariser Mustenncsse.

Bern,, 4. März. Die Pariser Blätter melden, die Pariser Mustermesse solle am I.Mai eröffnet lverden.

Die Lebensmittelknapphcit in Italien.

Bern, 4. März. Vielfach werden in Italien Bestands­aufnahmen angeordnet, so in der Provinz Udino für Mais, in Bologne für Getreide und Mehl, in den Provinzen Rom und Reggio Emilia für Speck. Die venezianische Presse for­dert zur allgemeinen Einschränkung des Lebensmittelver­brauchs auf, da die Transportschwierigkeiten immer größer lverden.

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