Ausgabe 
20.2.1917 Zweites Blatt
Seite
2
 
Einzelbild herunterladen

kn Zkretsbkrtt Nr. 27 vom 15. Febrmtr 1917 rtröb Ewreertt, bafc sich triefe Mliefermrg nur auf ben Landbiezirt des Kreises Gießen bezieht. Bon seilen der Stadt (Netzen wird voraussichtlich demnächst eine weitere Bekanntmachung erfolgen,

** Vereinigung der Fünfzrger. Die schöne Sitte, tawrard? sich alljährlich in unserer Heimatstadt die im fünfzigsten Le­bensjahr Stehenden z-u einem geselligen Bunde vereinigen, hat auch in diesem Jahre wiederum ihre Betätigung gefunden. Es liegt nicht im Sinne der Beteiligten, dieses Jahr, das unter dem Zeichen des tiefsten Ernstes steht, durch eine Reche fröhlicher Feste auszuzeich- nen Fünfziger erfassen schon die strengen Forderungen der Zeit * aber der Gedanke, der dieser Einrichtung zugrunde liegt, muß gerade in der Gegemvart volles Verständnis finden: Jeder Zu- rammenschluß verschiedener Bevölkerungsklassen, der zum Verständ­nis für einander führt, ist höchst vaterländische Pflicht. So haben unsere Fünfziger sich wieder nach gutem alten Gießener Brauch Uvcht trotz sondern gerade wegen der Krieg^ckt zusammengeschloffen. Lanökreis Gieren.

fj Wa tzenborn, 19. Febr. Reservist I sidor Ka tz . Sohn des Handelsmanns Ferdrmmd Katz in Watzenborn, steht seit Kriegs-- bvgrirn im Feld, war wiederholt verwundet und hat schwere Zeilen Mttgemacht. Jetzt ist ihm die verdient« Anerckemrung zuteil ge­worden, indem ihm für sehr tapferes Verhalten vor dem Feinde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen wurde. Zwei Brüder von ihm sind den Heldentod fürs Vaterland gestorben: Leopold Katz, .Kriegsfreiwilliger, fiel anr 1. döovember 1914 in Frankreich, Advrrtz .Katz am 20. August 1915 in Rußland.

** W a tz e n b o r n - S t e i n b e r g, 19. Febr. Der Musketier Ernst Eames, Sohn des Ehristian Sames, erhielt wegen seines tapferen Verhaltens in den Kämpfen an der Soinme die Hessische Tapferkeitsmedaille.

Kreis Büdingen.

4 Orlenberg, 20. Februar. Der Gefreite Heinrich Pfeiffer, der erst vor wenigen Wochen die Hessische Tapferkeits-Medaille erhalten hatte, wjurde jetzt auch inrt dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet und zwar, iveil, wie auf der Rückseite der Berleihungsurkunde sein

Kompogniefühoer eigenhändig bemerkt hat,er sich mährend der schweren Kampfe bei ... . als Gefechltsordonnanz des öfteren verdient gemacht und als ein schneidiger Soldat gezeigt hat, indem er im schwersten Artillerie- und Minenfeuer Befehle aus vorderster Linie nach rückwärts und umgekehrt brachte." Der Feld schütze Theodor Bauer und seine Frau Minna, geö. Eckel feierten am 18. Febr. das Fest der Silbernen Hochzeit, von allen Seiten wurden dem beliebten Silberpaare Glückwünsche entgegen gebracht, der im Felde stehende Sohn Arthur war erst einige Tage zuvor zur Freude seiner Eltern mit der Hessischen Tapferkeitstn-edastle ausgezeichnet worden.

Kreis Schotten.

O Gedern, 17. Febr. Bei der am Donnerstag hier statt- gehabten Brennholzversteigerung der Fürstlich Stolberg- Wernigerödischen Forstrevierverwaltung stellte sich der Raummeter Buchetsscheitholz im Durchschnitt auf eüva 20 bis 21 Mart, der Raummeter Buchenknüppel auf etwa 17 Mark. Die Sammlungen zur Ernst Ludwig-jJ ubilLu ms-Spe nd e nehmen auch hier einen günstigen Fortgang und versprechen einen erfreulichen Erfolg. Die Leitung der Sammlungerl hat das evangelische Pfarr­amt dahier übernommen. Die Eiseubahrv- und Postbeamten nehmen die Zeichnungen in besonderen auf ihren Dienststellen aufgelegten Listen vor. Das Gesamtergebnis steht noch nicht endgülttg fest. Die hiesige Bolkss chul e mußte auch in dieser Wvche noch ge­schlossen bleiben, da keine Kohlen vorhanden sind. Der Unterricht an der Hofkaplan ei schule, deren Schulräume mit Holz ge­heizt werden, konnte wieder ausgenommen werden. In der letzten Sitzung des Ortsausschusses f ü r Kriegsfürsorge er­stattete der Vorsitzende, Hofprediger Wid mann, Bericht über die Weihnachtssendungen an die Krieger der hiesigen Gemeinde; fast alle Pakete sind richtig angekommen: zahlreiche Briese und Karten bekundeten den freudigen Dank der Feldgrauen für das treue Ge­denken der Heimat und den unerschütterlichen tapferen Siegeswillen. Als neue Mitglieder des Ortsausschusses wurden gewählt die Herren Briefträger Birx, Bahnhofsverwalter Wickel, Landwirt Hein­rich F r a n z II., Uhrmacher Köppe und Schreinermeister P f a r r.

^D^Gedern^^ 19. Febr^Tre hiesige Diakonissen st a-

tiou konnte heute die Feier ihres 50jährigen Be­stehens begehen. Aus diesem Anlaß simd ein Festgvttesdienst statt, in dem der 1. Hausgeistliche und Vorsteher des Diakonissen­hauses Elisabethenstift in Darm stabt, Pfarrer Hi ckel .predigte; einleitend berührte er die EntstehungsVerhältnisse der Diakonissen- ftation, wobei er besonders das warme Interesse und die tätige Fürsorge der Standes Herrschaft Swlberg-Wernigerode-Gevernt hervor^b, deren Verdienst es war, eine der ältesten Stationen diatonischer Arbeit im Hessenlande ins Leben gerufen zu haben, und sprach dann in übevaus fesselnder und eindringlicher Weise über das Wesen und die Ziele der christlichen Diakonie. Nach der Predigt erstattete der Ortsgeistliche, Hvfprediger W i d m a n n, den Bericht über die seit Gründung der Station verflossenen 50 Jahre. Aus diesem ist folgendes zu erwähnen: Die 1864 verstor­bene Gräfin Auguste ziu Stvlberg-Wennigerode hatte die MittÄ zur Verfügung gestellt, um für die Gemeinde Gedern eine Dia­konissin zu unterhalten. Im Jahre 1866 wurde daher bereits eine Schwester aus dem Elisabethenstift hier stationiert, deren Tätigkeit allerdings durch den deutsch-österreichischen Krieg unterbrochen wurde; 1867 konnte erst die geregelte diakonische Tätigkeit be­ginnen. Auf Veranlassung des Grafen Botho zu Stolberg-Wer- uigerode wurde dann die Wirksamkeit der Schwestern durch die Gründung eines kleinen Siechenhauses erweitert, dessen Einweihung am 7. November 1868 erfolgte. Don 18701904 war Schwester Elisabeth R othermel hier tätig, die in treuester und Hingebens voll­ster Weise sich dem Dienste an den Siechen und der Ausübung der Gemeindepflege widmete. In den folaenden Jahren erfolgte ein öfterer Wechsel der Schwestern. Seit Beginn des großen Krieges hat sich die Arbeit der gegtznwärtig tätigen Schwester stark ver­mehrt, da ihre Dienste auch von der Nachbargemeinde begehrt wer­den. In der am Nachmittag gehaltenen Kriegsbetstunde sprach Pfarrer Hi ckel über die Kriegsarbeit der Schwestern an der Front und in den Heimatlazaretten. Tie erhebend verlaufene Feier hinterließ einen starken Eindruck. Die Festkollekte in der Höhe von 44 Mk. wurde dem Elisabethenstift als Zeichen des Tankes für die von den Diakonissen ausgegangenen Segnungen überwiesen.

Darastädter Pädagogin

Privatschnle mit den Klassen Sexta bis Oberprima. Vorbereitung zur Einjährigen*, Primaner-, Fähn­richs* und Abftnrientenprftfnixff, (auch fflr Damen).

Seit Ostern 1916 bestanden 63 Schüler, seit Krieers- beginn 122 Schüler ihre Prüfungen. 1100 D

Für unsere

Aieger und

Lustfahrer!

Wer sich cm der Förderung der Deutschen Luftfahrt als Mitarbeiter betätigen will wende sich an den Deutschen Luftflotlen-Derein (k. D.

Berlin W 50, Marburger Str. 6. 1147 id

Von Dienstag, den 20. Februar ab fallen die Züge Sz. D 45 Frankfurt ab 12.08, Berlin Friede. Str. an 10.48, n I) 46 Berlin Fttedr. Str. ab 7.02- Frankfurt an 7.06,

Pz. 797 Frankfurt ab 3.42, 1860 Friedberg 9.28, 1868 Fried berg 4.33, Hanau Ost 9.09.

4.03,

Friedberg an Hanau Ost Hanau Ost ,, Friedberg Fried berg

4.59,

10.23,

5.34,

10.13,

5.02

1859

, 1869 Hanau Ost

vorübergehend aus.

Es werden verlegt Pz. 1856 Friedberg ab 7.07 (bis­her 6.50», Hanau Ost an 8.08 (bisher 7.51) und Pz. 1853 Hanau Ost ab 5.52 (bisher 6.00), Frtedberg an 6.55 (bis­her 7.01). 14061

Königliche Giieubabudtrektiou Frankfurt (Main),

Von Dienstag, den 20. Februar ab fallen die Schnell­züge D 123 Coblenz ab 11.05, Gießen an 1.19 und D 124 Gießen ab 0.04, Coblenz an 8.35 vorübergehend aus. Königliche Eiseubabudirektioo Frankfurt (Main).

Von Dienstag, den 20 Februar ab falle» nachstehende

Züge vorübergehend a»s: 1404i

Pz. 1722 Lieg bürg ab 32>4, Troisdorf an 4U»,

«30 Gießen * 12.48, Cöln * 5.51,

1661 Sinn 6.08, Herborn 6.16,

1675 Eitorf 7.50, Troisdorf 8.25,

.. 1712 11.19, Siegburg » 11.40,

634 Cöln * 9.40, Gießen » 2.58,

1622 Troisdorf 12.14, Siegburg 12.20,

1709 4.10, 4.16,

1711 Siegburg 10.42, Eitorf * ILIO.

Köuigliche Gisenbabndirektion Frankfurt (Main).

Bekanntmachung.

Die Rechnung der Landjudenschaft der Provinz Oberheffen für 1915 und der Boranschlag für 1917 liegt acht Tage lang zur Einsicht der Beteiligten in der Wohnung des Unterzeichneten offen.

Gießen, den 19. Februar 1917.

Der Vorsteher der Landjudenschaft Oberheffen.

S. Heichelheim. 1418 D

BieberthaSbahn.

Am 5. März ds. IS. tritt der Nachtrag 3, enthaltend Aushebung des Svezialtarifs II und des Ausnahmetattfs I, f»wie Erhöhung der Umladegebühren, in Kraft.

Nähere Auskunft erteilen die Dienststellen.

Berlin, den 17. Februar 1917.

Die Direktion. 1409V

AWlnß »m 31. Septe 1916.

Pasfiva Betrag

A

Per Mitglieder­guthaben 1155.

PerReservefondS 2035. Per BetriebSrück-

lage 3250.57

Per Reingewinn 1471.62

Aktiva Betrag

A

An Kassenvorrat 2141.50 An Waren lt.In­ventur 3830.36

An Ausstände 1902.33 An Mobilien nach Abschreiben v.

10o/y 38.

Summa 7912. Summa 7912.19

Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1915 113 Abgegaugen in 1916.2

Bleiben 111

Zugegangen in 1916 4

Daher Stand Ende 1916.115

Staufenberg, am 15. Februar 1917.

LdndnmtsWWr Konsum-Verein Staufenberg

e. G. m. ü. H. 1401

Der Direktor: Der Rechner: Der Lagerhalter:

Stephan Meyer Heib ertshaus en.

Holzversieigernng

in der Fürstlichen Oberfürfterei Lich.

Moutaa. den 26. Februar, werden im Distrikt !ftic;jnjalb «erfteiaect: Scheiter, Nm.: :^6 Buchen, 12 Eichen, Knüppel, Nm.-. 202 Buchen, 38 Eicken, 1 Elzbeer. 92 Kie­fern Stucke Mm: 152 Bucken. 25 Eichen, 131 Kiefer«.

Zeisholz-Wellen: 6500 Buchen, 650 Gehen, 10A) Werchholz, 3650 Kiefern.

Die Zusammenkunft ist vormittags 10 Uhr auf dem Fußweg von Hattenrod nach Ettingshausen beim Eintritt t» Len Rtedwald tPfasseoschrresie». 1364B

Bilanz fir das WWahr 1915|16.

(1. Oktober 1915 bis 30. September 1916.)

Vermögen

Ji

Schulden

Ji

Kassenvorrat

2702.53

Geschnftsguthaben

17992.91

Bankguthaben

16338.09

Reservefonds I

Inventar

1800.-

(gefehl.)

3340.-

Warenvorratswett

8791.35

Reservefonds II

532.42

Ausstände

7906.74

Ausstände

3988.12

Rabattschuld an die

Mitglieder

6300.-

Reingewinn

5385.26

Zusammen 37538.71

Zusammen 37538.71

Zahl der Mitglieder

am 1. Oktober 1915 . .

. 636

Zugang im Laufe des Geschäftsjahres ....

58

Zusammen 694

Ausgeschieden im Laufe des Geschäftsjahres durch

Aufkündigung.19

Ausgeschlossen.2 21

lln das Geschäftsjahr 1916/17 überriovmen .... 673 Milgliederguthaben am Ende des Geschäfts­jahres 1915 16. Jf, 17992.91

Milgliederhaftsumme am Ende des Geschäfts­jahres 1915/16./* 20190.-

DieMitgliederguthaben haben sich vermehrt um M 912.25 Die Mitglieöerhaftsumme hat sich vermehtt um ./£ 1110.- Gieße«, den 16. Februar 1917. (1400

Eisenbahn - Konsumverein Gießen

Eingetragene Genossenschaft mit beschrankter Haftpflicht. Rullmann _ Wagner Mulch Ehrist.

Holzverfteigerung.

Derftetgert werden:

Montag, den 26. lf. Mts. aus dem Domantalwald- distrtkt Niederseilbach 7a und d, 8b und 9: Rutzreifig Rm.: 52 Fichte (Schichlhfn.): Scheiter Rm.: 72 Buche; Knüvvel Rm.: 79 Buche, 2 Hainbuche, 12,6 Eiche (teils zu Pfosten geeignet), 8 Fichte (zum Teil 3 Mtr. lang); Knüvvelreista Rm.: 113 Fichte (Schichlhfn.),- Reisig Rm.: 264 Buche, 30 Eiche, 146 Fichte, 43 desgl. (Schlchthsn.): Stöcke Rm«: 45 Buche, 4 Eiche, 19 Fidite.

Beginn der Verstelgerung gegen 10 Uhr bei Brenn- Holz Nr. 196 am Domantal-Pflanzgarten Ntederseilbach. Großh. Forstwart Räuber zu Treis/Lda. erteilt weiiere Auskunft 11437 B

Treis/Lda., den 19. Februar 1917.

_Großh. Obersärsterei Treis: I. B.: Trautwein.

HolzversteLgerung.

Versteigert werden:

Dienstag, den 27. lfd. Mts., vormittags 9 Ubr, aus den Domanialwalddistrikren Töpferkaute 15, Reb- becke 19 und Schinderskopf 23 der Forstwarteien Baum- garten und Leihgesterns

Stämme, Kiefer: 3. Kl. 11 St. 10,28 Fm., 4. Kl. 10 St. = 6,91 Fm., 5. Kl 3 St. -- IM Fm.) Fichte 3. Kl. 8 St. = 9^37 Fm., Derbstangen, Fichte: 1. Kl 22 St. - 2,29 Fm.; Nutrfchciter, Rm.: 3 Fichte (3 Mtr. lang»; Nutzknüvvel. Rm.: 1 Fichte «3 Mtr. l.),- Scheiter, Rm.: 2 Buche 2. Klasse, 11 Eiche 2. Klasse, 1 Kiefer, 12,8 Fichte; Knüvvel. Rm.: 44 Eiche 2. Kl., 1,9 Fichte: Reisig- Wellen: 770 Buche, 2790 Eiche, 460 Kiefer, 3240 Fichte; Stöcke, Rm.: 2,8 Buche, 86,6 Eiche, 21 Kiefer, 113,3 Fichte.

Beginn der Versteigerung im Distr. Töpferkaure 15 an der Bahn GießenGelnhausen. Das Holz im Distr. Rehhecke 19 wird nicht vorgezeigt. Großh. Forttwart MengeS, Forsthaus Baumgarten, erteilt weitere Aus­kunft.

Gießen, den 19. Februar 1917. 1438 B

_Großh. ObersSr sterei Schiffen berg: Travtwein.

Holzversteigerung.

Montag, den 26 . Februar l. IS. werden in den Distrikten Burgwald und Junkerstrauch (ehemals Clemm'fcher Wald» versteigert: Rm.: Scheiter: 211 Buche: 5knüvpei: 80 Buche: 13 Eiche; 1 Kiefer,- Retsig: 384 Buche: 98 Eiche,- Stöcke: 45 Buche; 2 Kiefer.

Zusammenkunft vormittags */,10 Ubr auf dem Weg LindenstruthWinnerod am Eingang in den Burgwald von Ltndenstrutb aus. 1435B

Grünberg, nm 16. Februar 1917.

_Großherzogliche Oberförsterei Grünberg.

Großh. Realschule zu Schotten.

Die Anmeldungen von Schülern für das kommende Schuljahr, das am 16. April 1917 be­ginnen wird, können mündlich vormittags von 11.1512.00 Uhr in meinem Amtszimmer oder schriftlich erfolgen. Vorzulegen sind Geburts- und Impfschein, sowie nach Schluß des laufenden Schul­jahres das Abgangszeugnis der zuletzt besuchten Anstalt. Der Großh. Direktor:

_ Herrsch. _

Der Voranschlag der Gemeinde Leihgestern

für das Rj. 1917 liegt auf der Bürgermeisterei vom 22» ds. Mts. ab eine Woche zur Einsicht offen. Einwendungen sind wahrend dieser Zeit schrift­lich oder zu Protokoll bei dem Unterzeichneten an- zubringen. Ausmärker werden zu den Umlagen herangezogen.

Leihgestern, den 19. Februar 1917.

Großh. Bürgermeisterei.

Mh.

III

(Höhere Privatschule Sexta Oberprima)

Aufnahme neuer Schüler jederzeit.

Gute Erfolge. Einjährigen-, Prlmareife-, Abitnrienten- prüfnng. Durch den Besuch der Unterstufe genügen Kinder und. 14 Jahren der gesetzlichen Schul­pflicht. (Minist Ver­fügung vom 13. V. 14).

Näheres durch Direktor Brackernann, Ludwigstr.70,Fernr633

MW BckailntniMngeil öcr Stobt Rieften.

B etr.: Tie Kartoffel- und Gemüseversor- gung im Jahre 1917.

Tie Stadt Gießen beabsichtigt, zwecks Sicherung der Kartoffel- und Gemüseversorgung ihrer Bewohner, mit Landwirten und Obst- und Gartenbauvereinen Anbau­verträge für Früh- und Spätgenrüse aller Art, für Kar­toffeln und Kohlraberr abzuschlicßen. und bittet Interes­senten in dieser Angelegenheit, sich mit dem von der Stadt dazu beauftragten ReaUehrer Grimm (Lebens- mittelantt Zimmer Nr. 15; Wohnung Kaiser-Allee Nr. 9) in Verbindung zu setzen. 14278

Gießen, den 19. Februar 1917.

Ter Oberbürgermeister: Keller.

Nachhilfe

erteilt tn Engl, und Franz bis Kl. lila etnschl. ftühere Schülerinder laZtl. Ucber- nimmt auch Ueberwachung sämtlicher Schula»rfgaben für Borfchulklaffen. Schriftliche Angebote u. 1345 an die Ge- schäftSü. des Gieß. Anz. erb.

Kre«m bis 3000 Stark

erb. jed. neuaufgen Mitglied d. die Fräaklscho Darlehens­kasse in Nürnberg. Beding. kostenlos. [1042 hv

Damewünfcht Prioat-Unter-

richt i.(4)abelsbergerSteno- grapbie. Schrift!. Angebote unter 00990 an den Gießener Anzeiger erberen.

1 schwarzer Krimmer-Xinder» velza.Sonntagabend a.Bahn- hof verloren. Abzugeben geg. Belohn. Müblstr. 29 p.l00977

Wichtig tOr Mite

Einige 100 Kessel tu Guß und Stahlblech jede Größe und Ausführung emailliert und tnoxudtert, führe nur erstklassige Ware und gebe von heute ab auf Listenpreis 10 Prozent Rabatt. Gleichzeitig empfehle ich mein .. großes Lagertn 505

Ofen, Herden «. Kesselrnmpfen

W. MM Mf.

Dtezstraße 6. Telephon 23

LZKrmKVks'zi

von höcbttatr Trtcökrafi HJ&t&ch be­sten* bewlhn

Alle Reparaturen

schnell und preiswert

Gebrüder Waag

Schirm-Fabrik ?«->

Kisüoo, Seltersweg Nr. 58

Sämtliche Fuhrlei st ungen für die Zwecke des städtischen Tiefbauamtes sollen für die Zeit vom 1. April 1917 bis 31. März 1918 am Dienstag, den 2 7. Februar 1917, vorm.

10 Uhr

öffentlich vergeben werden.

Die Verdingungsunterlagen liegen während der Tienstftunden auf dem Tiefbauamt, Asterweg 9, zur Ein­sicht offen und sind Angebote auf Vordruck, dm: däselbst erhältlicl), bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Ausschrift versehen, dorthin ein- znreichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. 14286

Das an der Hardt-Allee lagernde Ab­fallholz von Bäumen, bestehend in 15 Hausen Reisig imd 1 Haufen Knüppel, wird Donnerstag, den) 2 2. Februar 1917, nachmittags 3 Uhr be­ginnend, an Ort imä> Stelft: metf&trtenb versteigert. Tie Zusammenkunft ist auf der Rodheimer Straße am Feldsckjlößchen. 14256

Gießen, den 19. Februar 1917.

Ter Oberbürgernveister: I. B.: Grünewald.

Submissionsverkauf von Fichteu- stangenholz bei der Stadt Gießen.

Aus den Waldungen der Staot Gießen soll das nach­stehend verzeichrrete Fichten-Derb- und Reis- stangen-Holz in den Abteilungen Wannacker, Sau- hüttendörner, Ziegenacker und Neuer Schlag im Sub- missionsweg verkauft werden:

Los I 95 Derbstangen über 10 cm Durchmesser » 15.03 Fest« meter

LoS II 83 Derbstangen über 10 cm Durchmesser 14,75 Festmeter

LoS III 378 Derbstangen von 810 cm Durchmesser = 24,74 Festmeter

Los IV 312 Derbstangen von 810 cm Durchmesser - 27,39 Festmeter

LoS V 795 Derbstangen von 67 cm Durchmesser = 30,75 Festmeter

LoS VI 707 Derbstangen von 67 cm Durchmesser 28,04 Festmeter

Los VII 93 RetSstangen von 5 cm Durchmesser --- 1,78 Fest meter.

Das Gebot geht auf den Festtneter und ist für jedes Los besonders anzugeben. Gegeir ausreichende Sicherheit wird Zahlungsfrist bis 15. November 1917 gewährt.

Angebote sind verschlossen und mit der dlnsschrist Submissionsholzverkmtf der Stadt Gießen" bis spä­testens 2 4. Februar, vormittags 11 Uhran den Oberbürgermeister der Stadt Gießen einzureichen, woselbst um die angegebene Zeit die Er­öffnung der Angebote in Anwesenheit etwa erschienener Bieter erfolgt.

Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an die Fvrstwarte Geisel-Gießen und Brück-Rödgen

(^e^ßen, den 12. Februar 1917.

Ter Oberbürgermeister: I. B.: G r ü n e w a l d.

Hdlzversieilierllilg der Stabt ßieften.

Montag, den 26. Februar 1917 vor­mittags 9 1 /2 Ubr beginnend, werden in bat Waldungen der Stadt Gießen im Bezirk des Forstwarts Arft, Abt. 7779, versteigert:

245.6 Rm. Buchenscheitholz 59,4 Eichenscheitholz

153.7 Buchen knüppelhotz

134 ,. Eichen knüppel Holz

4 Hainbuchen knüppel holtz

1 Kiefern knüppelholz

3900 Wellen Buchenveisig 1360 Ei-chenreisig

22,6 Rm. Buehenstocktiolz 27 ,. Eichenstockholz.

Die Zusammenkunft ist an der Licher Straße, 8. Schnesse.

.Holzhändler sind vom Mitbieten ausgeschlossen. Jeder Steigerer darf nur seinen Eigenbedarf steigern. Gießen, den 19. Februar 1917. 14246

Ter Oberbürgermeister: I. V.: Grünewald.

Lesehülzniitzviili in den Wnlftnngen der Stnöt Gießen.

Dis zum 1. Vüai ds. Js. ist das Sammeln von Lese­holz im Stadrwald den Gemeindeangehörigen der Stadt Gießen wöcheittlich am Montag, Mittwoch und Freitag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang' gestattet.

Das Einsam'mcln des Abfallholzes (Astbrocken, Späne mid dergleichen.) wird in jedem Schlag zugelassen, sobald das gefällte Holz ansgearbeitet und in Verkaufs­maße gebracht ist. 14266

Gießen, den 15. Februar 1917.

Der Lcherbüxgermeister: &S&4 Grünew^l^