kn Zkretsbkrtt Nr. 27 vom 15. Febrmtr 1917 rtröb Ewreertt, bafc sich triefe Mliefermrg nur auf ben Landbiezirt des Kreises Gießen bezieht. Bon seilen der Stadt (Netzen wird voraussichtlich demnächst eine weitere Bekanntmachung erfolgen,
** Vereinigung der Fünfzrger. Die schöne Sitte, tawrard? sich alljährlich in unserer Heimatstadt die im fünfzigsten Lebensjahr Stehenden z-u einem geselligen Bunde vereinigen, hat auch in diesem Jahre wiederum ihre Betätigung gefunden. Es liegt nicht im Sinne der Beteiligten, dieses Jahr, das unter dem Zeichen des tiefsten Ernstes steht, durch eine Reche fröhlicher Feste auszuzeich- nen — Fünfziger erfassen schon die strengen Forderungen der Zeit *— aber der Gedanke, der dieser Einrichtung zugrunde liegt, muß gerade in der Gegemvart volles Verständnis finden: Jeder Zu- rammenschluß verschiedener Bevölkerungsklassen, der zum Verständnis für einander führt, ist höchst vaterländische Pflicht. So haben unsere Fünfziger sich wieder nach gutem alten Gießener Brauch Uvcht trotz sondern gerade wegen der Krieg^ckt zusammengeschloffen. Lanökreis Gieren.
fj Wa tzenborn, 19. Febr. Reservist I sidor Ka tz . Sohn des Handelsmanns Ferdrmmd Katz in Watzenborn, steht seit Kriegs-- bvgrirn im Feld, war wiederholt verwundet und hat schwere Zeilen Mttgemacht. Jetzt ist ihm die verdient« Anerckemrung zuteil geworden, indem ihm für sehr tapferes Verhalten vor dem Feinde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen wurde. Zwei Brüder von ihm sind den Heldentod fürs Vaterland gestorben: Leopold Katz, .Kriegsfreiwilliger, fiel anr 1. döovember 1914 in Frankreich, Advrrtz .Katz am 20. August 1915 in Rußland.
** W a tz e n b o r n - S t e i n b e r g, 19. Febr. Der Musketier Ernst Eames, Sohn des Ehristian Sames, erhielt wegen seines tapferen Verhaltens in den Kämpfen an der Soinme die Hessische Tapferkeitsmedaille.
Kreis Büdingen.
4 Orlenberg, 20. Februar. Der Gefreite Heinrich Pfeiffer, der erst vor wenigen Wochen die Hessische Tapferkeits-Medaille erhalten hatte, wjurde jetzt auch inrt dem Eisernen Kreuz zweiter Klasse ausgezeichnet und zwar, iveil, wie auf der Rückseite der Berleihungsurkunde sein
■■■■■■
Kompogniefühoer eigenhändig bemerkt hat, „er sich mährend der schweren Kampfe bei ... . als Gefechltsordonnanz des öfteren verdient gemacht und als ein schneidiger Soldat gezeigt hat, indem er im schwersten Artillerie- und Minenfeuer Befehle aus vorderster Linie nach rückwärts und umgekehrt brachte." — Der Feld schütze Theodor Bauer und seine Frau Minna, geö. Eckel feierten am 18. Febr. das Fest der Silbernen Hochzeit, von allen Seiten wurden dem beliebten Silberpaare Glückwünsche entgegen gebracht, der im Felde stehende Sohn Arthur war erst einige Tage zuvor zur Freude seiner Eltern mit der Hessischen Tapferkeitstn-edastle ausgezeichnet worden.
Kreis Schotten.
O Gedern, 17. Febr. Bei der am Donnerstag hier statt- gehabten Brennholzversteigerung der Fürstlich Stolberg- Wernigerödischen Forstrevierverwaltung stellte sich der Raummeter Buchetsscheitholz im Durchschnitt auf eüva 20 bis 21 Mart, der Raummeter Buchenknüppel auf etwa 17 Mark. — Die Sammlungen zur Ernst Ludwig-jJ ubilLu ms-Spe nd e nehmen auch hier einen günstigen Fortgang und versprechen einen erfreulichen Erfolg. Die Leitung der Sammlungerl hat das evangelische Pfarramt dahier übernommen. Die Eiseubahrv- und Postbeamten nehmen die Zeichnungen in besonderen auf ihren Dienststellen aufgelegten Listen vor. Das Gesamtergebnis steht noch nicht endgülttg fest. — Die hiesige Bolkss chul e mußte auch in dieser Wvche noch geschlossen bleiben, da keine Kohlen vorhanden sind. Der Unterricht an der Hofkaplan ei schule, deren Schulräume mit Holz geheizt werden, konnte wieder ausgenommen werden. — In der letzten Sitzung des Ortsausschusses f ü r Kriegsfürsorge erstattete der Vorsitzende, Hofprediger Wid mann, Bericht über die Weihnachtssendungen an die Krieger der hiesigen Gemeinde; fast alle Pakete sind richtig angekommen: zahlreiche Briese und Karten bekundeten den freudigen Dank der Feldgrauen für das treue Gedenken der Heimat und den unerschütterlichen tapferen Siegeswillen. Als neue Mitglieder des Ortsausschusses wurden gewählt die Herren Briefträger Birx, Bahnhofsverwalter Wickel, Landwirt Heinrich F r a n z II., Uhrmacher Köppe und Schreinermeister P f a r r.
^D^Gedern^^ 19. Febr^Tre hiesige Diakonissen st a-
tiou konnte heute die Feier ihres 50jährigen Bestehens begehen. Aus diesem Anlaß simd ein Festgvttesdienst statt, in dem der 1. Hausgeistliche und Vorsteher des Diakonissenhauses Elisabethenstift in Darm stabt, Pfarrer Hi ckel .predigte; einleitend berührte er die EntstehungsVerhältnisse der Diakonissen- ftation, wobei er besonders das warme Interesse und die tätige Fürsorge der Standes Herrschaft Swlberg-Wernigerode-Gevernt hervor^b, deren Verdienst es war, eine der ältesten Stationen diatonischer Arbeit im Hessenlande ins Leben gerufen zu haben, und sprach dann in übevaus fesselnder und eindringlicher Weise über das Wesen und die Ziele der christlichen Diakonie. Nach der Predigt erstattete der Ortsgeistliche, Hvfprediger W i d m a n n, den Bericht über die seit Gründung der Station verflossenen 50 Jahre. Aus diesem ist folgendes zu erwähnen: Die 1864 verstorbene Gräfin Auguste ziu Stvlberg-Wennigerode hatte die MittÄ zur Verfügung gestellt, um für die Gemeinde Gedern eine Diakonissin zu unterhalten. Im Jahre 1866 wurde daher bereits eine Schwester aus dem Elisabethenstift hier stationiert, deren Tätigkeit allerdings durch den deutsch-österreichischen Krieg unterbrochen wurde; 1867 konnte erst die geregelte diakonische Tätigkeit beginnen. Auf Veranlassung des Grafen Botho zu Stolberg-Wer- uigerode wurde dann die Wirksamkeit der Schwestern durch die Gründung eines kleinen Siechenhauses erweitert, dessen Einweihung am 7. November 1868 erfolgte. Don 1870—1904 war Schwester Elisabeth R othermel hier tätig, die in treuester und Hingebens vollster Weise sich dem Dienste an den Siechen und der Ausübung der Gemeindepflege widmete. In den folaenden Jahren erfolgte ein öfterer Wechsel der Schwestern. Seit Beginn des großen Krieges hat sich die Arbeit der gegtznwärtig tätigen Schwester stark vermehrt, da ihre Dienste auch von der Nachbargemeinde begehrt werden. — In der am Nachmittag gehaltenen Kriegsbetstunde sprach Pfarrer Hi ckel über die Kriegsarbeit der Schwestern an der Front und in den Heimatlazaretten. — Tie erhebend verlaufene Feier hinterließ einen starken Eindruck. Die Festkollekte in der Höhe von 44 Mk. wurde dem Elisabethenstift als Zeichen des Tankes für die von den Diakonissen ausgegangenen Segnungen überwiesen.
Darastädter Pädagogin
Privatschnle mit den Klassen Sexta bis Oberprima. Vorbereitung zur Einjährigen*, Primaner-, Fähnrichs* und Abftnrientenprftfnixff, (auch fflr Damen).
Seit Ostern 1916 bestanden 63 Schüler, seit Krieers- beginn 122 Schüler ihre Prüfungen. 1100 D
Für unsere
Aieger und
Lustfahrer!
Wer sich cm der Förderung der Deutschen Luftfahrt als Mitarbeiter betätigen will wende sich an den Deutschen Luftflotlen-Derein (k. D.
Berlin W 50, Marburger Str. 6. 1147 id
Von Dienstag, den 20. Februar ab fallen die Züge Sz. D 45 Frankfurt ab 12.08, Berlin Friede. Str. an 10.48, n I) 46 Berlin Fttedr. Str. ab 7.02- Frankfurt an 7.06,
Pz. 797 Frankfurt ab 3.42, 1860 Friedberg „ 9.28, 1868 Fried berg „ 4.33, Hanau Ost „ 9.09.
4.03,
Friedberg an Hanau Ost Hanau Ost ,, Friedberg „ Fried berg „
4.59,
10.23,
5.34,
10.13,
5.02
„ 1859
, 1869 Hanau Ost
vorübergehend aus.
Es werden verlegt Pz. 1856 Friedberg ab 7.07 (bisher 6.50», Hanau Ost an 8.08 (bisher 7.51) und Pz. 1853 Hanau Ost ab 5.52 (bisher 6.00), Frtedberg an 6.55 (bisher 7.01). 14061
Königliche Giieubabudtrektiou Frankfurt (Main),
Von Dienstag, den 20. Februar ab fallen die Schnellzüge D 123 Coblenz ab 11.05, Gießen an 1.19 und D 124 Gießen ab 0.04, Coblenz an 8.35 vorübergehend aus. Königliche Eiseubabudirektioo Frankfurt (Main).
Von Dienstag, den 20 Februar ab falle» nachstehende
Züge vorübergehend a»s: 1404i
Pz. 1722 Lieg bürg ab 32>4, Troisdorf an 4U»,
„ «30 Gießen * 12.48, Cöln * 5.51,
„ 1661 Sinn „ 6.08, Herborn „ 6.16,
„ 1675 Eitorf „ 7.50, Troisdorf „ 8.25,
.. 1712 „ „ 11.19, Siegburg » 11.40,
„ 634 Cöln * 9.40, Gießen » 2.58,
„ 1622 Troisdorf „ 12.14, Siegburg „ 12.20,
„ 1709 „ „ 4.10, „ „ 4.16,
„ 1711 Siegburg „ 10.42, Eitorf * ILIO.
Köuigliche Gisenbabndirektion Frankfurt (Main).
Bekanntmachung.
Die Rechnung der Landjudenschaft der Provinz Oberheffen für 1915 und der Boranschlag für 1917 liegt acht Tage lang zur Einsicht der Beteiligten in der Wohnung des Unterzeichneten offen.
Gießen, den 19. Februar 1917.
Der Vorsteher der Landjudenschaft Oberheffen.
S. Heichelheim. 1418 D
BieberthaSbahn.
Am 5. März ds. IS. tritt der Nachtrag 3, enthaltend Aushebung des Svezialtarifs II und des Ausnahmetattfs I, f»wie Erhöhung der Umladegebühren, in Kraft.
Nähere Auskunft erteilen die Dienststellen.
Berlin, den 17. Februar 1917.
Die Direktion. 1409V
AWlnß »m 31. Septe 1916.
Pasfiva Betrag
A
Per Mitgliederguthaben 1155.—
PerReservefondS 2035.— Per BetriebSrück-
lage 3250.57
Per Reingewinn 1471.62
Aktiva Betrag
A
An Kassenvorrat 2141.50 An Waren lt.Inventur 3830.36
An Ausstände 1902.33 An Mobilien nach Abschreiben v.
10o/y 38.—
Summa 7912.1Ö Summa 7912.19
Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1915 113 Abgegaugen in 1916.2
Bleiben 111
Zugegangen in 1916 4
Daher Stand Ende 1916.115
Staufenberg, am 15. Februar 1917.
LdndnmtsWWr Konsum-Verein Staufenberg
e. G. m. ü. H. 1401
Der Direktor: Der Rechner: Der Lagerhalter:
Stephan Meyer Heib ertshaus en.
Holzversieigernng
in der Fürstlichen Oberfürfterei Lich.
Moutaa. den 26. Februar, werden im Distrikt !ftic;jnjalb «erfteiaect: Scheiter, Nm.: :^6 Buchen, 12 Eichen, Knüppel, Nm.-. 202 Buchen, 38 Eicken, 1 Elzbeer. 92 Kiefern Stucke Mm: 152 Bucken. 25 Eichen, 131 Kiefer«.
Zeisholz-Wellen: 6500 Buchen, 650 Gehen, 10A) Werchholz, 3650 Kiefern.
Die Zusammenkunft ist vormittags 10 Uhr auf dem Fußweg von Hattenrod nach Ettingshausen beim Eintritt t» Len Rtedwald tPfasseoschrresie». 1364B
Bilanz fir das WWahr 1915|16.
(1. Oktober 1915 bis 30. September 1916.)
Vermögen
Ji
Schulden
Ji
Kassenvorrat
2702.53
Geschnftsguthaben
17992.91
Bankguthaben
16338.09
Reservefonds I
Inventar
1800.-
(gefehl.)
3340.-
Warenvorratswett
8791.35
Reservefonds II
532.42
Ausstände
7906.74
Ausstände
3988.12
Rabattschuld an die
Mitglieder
6300.-
Reingewinn
5385.26
Zusammen 37538.71
Zusammen 37538.71
Zahl der Mitglieder
am 1. Oktober 1915 . .
. 636
Zugang im Laufe des Geschäftsjahres ....
58
Zusammen 694
Ausgeschieden im Laufe des Geschäftsjahres durch
Aufkündigung.19
Ausgeschlossen.2 21
lln das Geschäftsjahr 1916/17 überriovmen .... 673 Milgliederguthaben am Ende des Geschäftsjahres 1915 16. Jf, 17992.91
Milgliederhaftsumme am Ende des Geschäftsjahres 1915/16./* 20190.-
DieMitgliederguthaben haben sich vermehrt um M 912.25 Die Mitglieöerhaftsumme hat sich vermehtt um ./£ 1110.- Gieße«, den 16. Februar 1917. (1400
Eisenbahn - Konsumverein Gießen
Eingetragene Genossenschaft mit beschrankter Haftpflicht. Rullmann _ Wagner Mulch Ehrist.
Holzverfteigerung.
Derftetgert werden:
Montag, den 26. lf. Mts. aus dem Domantalwald- distrtkt Niederseilbach 7a und d, 8b und 9: Rutzreifig Rm.: 52 Fichte (Schichlhfn.): Scheiter Rm.: 72 Buche; Knüvvel Rm.: 79 Buche, 2 Hainbuche, 12,6 Eiche (teils zu Pfosten geeignet), 8 Fichte (zum Teil 3 Mtr. lang); Knüvvelreista Rm.: 113 Fichte (Schichlhfn.),- Reisig Rm.: 264 Buche, 30 Eiche, 146 Fichte, 43 desgl. (Schlchthsn.): Stöcke Rm«: 45 Buche, 4 Eiche, 19 Fidite.
Beginn der Verstelgerung gegen 10 Uhr bei Brenn- Holz Nr. 196 am Domantal-Pflanzgarten Ntederseilbach. Großh. Forstwart Räuber zu Treis/Lda. erteilt weiiere Auskunft 11437 B
Treis/Lda., den 19. Februar 1917.
_Großh. Obersärsterei Treis: I. B.: Trautwein.
HolzversteLgerung.
Versteigert werden:
Dienstag, den 27. lfd. Mts., vormittags 9 Ubr, aus den Domanialwalddistrikren Töpferkaute 15, Reb- becke 19 und Schinderskopf 23 der Forstwarteien Baum- garten und Leihgesterns
Stämme, Kiefer: 3. Kl. 11 St. 10,28 Fm., 4. Kl. 10 St. = 6,91 Fm., 5. Kl 3 St. -- IM Fm.) Fichte 3. Kl. 8 St. = 9^37 Fm., Derbstangen, Fichte: 1. Kl 22 St. - 2,29 Fm.; Nutrfchciter, Rm.: 3 Fichte (3 Mtr. lang»; Nutzknüvvel. Rm.: 1 Fichte «3 Mtr. l.),- Scheiter, Rm.: 2 Buche 2. Klasse, 11 Eiche 2. Klasse, 1 Kiefer, 12,8 Fichte; Knüvvel. Rm.: 44 Eiche 2. Kl., 1,9 Fichte: Reisig- Wellen: 770 Buche, 2790 Eiche, 460 Kiefer, 3240 Fichte; Stöcke, Rm.: 2,8 Buche, 86,6 Eiche, 21 Kiefer, 113,3 Fichte.
Beginn der Versteigerung im Distr. Töpferkaure 15 an der Bahn Gießen—Gelnhausen. Das Holz im Distr. Rehhecke 19 wird nicht vorgezeigt. Großh. Forttwart MengeS, Forsthaus Baumgarten, erteilt weitere Auskunft.
Gießen, den 19. Februar 1917. 1438 B
_Großh. ObersSr sterei Schiffen berg: Travtwein.
Holzversteigerung.
Montag, den 26 . Februar l. IS. werden in den Distrikten Burgwald und Junkerstrauch (ehemals Clemm'fcher Wald» versteigert: Rm.: Scheiter: 211 Buche: 5knüvpei: 80 Buche: 13 Eiche; 1 Kiefer,- Retsig: 384 Buche: 98 Eiche,- Stöcke: 45 Buche; 2 Kiefer.
Zusammenkunft vormittags */,10 Ubr auf dem Weg Lindenstruth—Winnerod am Eingang in den Burgwald von Ltndenstrutb aus. 1435B
Grünberg, nm 16. Februar 1917.
_Großherzogliche Oberförsterei Grünberg.
Großh. Realschule zu Schotten.
Die Anmeldungen von Schülern für das kommende Schuljahr, das am 16. April 1917 beginnen wird, können mündlich vormittags von 11.15—12.00 Uhr in meinem Amtszimmer oder schriftlich erfolgen. Vorzulegen sind Geburts- und Impfschein, sowie nach Schluß des laufenden Schuljahres das Abgangszeugnis der zuletzt besuchten Anstalt. Der Großh. Direktor:
_ ■ Herrsch. _
Der Voranschlag der Gemeinde Leihgestern
für das Rj. 1917 liegt auf der Bürgermeisterei vom 22» ds. Mts. ab eine Woche zur Einsicht offen. Einwendungen sind wahrend dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll bei dem Unterzeichneten an- zubringen. Ausmärker werden zu den Umlagen herangezogen.
Leihgestern, den 19. Februar 1917.
Großh. Bürgermeisterei.
Mh.
III
(Höhere Privatschule Sexta — Oberprima)
Aufnahme neuer Schüler jederzeit.
Gute Erfolge. Einjährigen-, Prlmareife-, Abitnrienten- prüfnng. Durch den Besuch der Unterstufe genügen Kinder und. 14 Jahren der gesetzlichen Schulpflicht. (Minist Verfügung vom 13. V. 14).
Näheres durch Direktor Brackernann, Ludwigstr.70,Fernr633
MW BckailntniMngeil öcr Stobt Rieften.
B etr.: Tie Kartoffel- und Gemüseversor- gung im Jahre 1917.
Tie Stadt Gießen beabsichtigt, zwecks Sicherung der Kartoffel- und Gemüseversorgung ihrer Bewohner, mit Landwirten und Obst- und Gartenbauvereinen Anbauverträge für Früh- und Spätgenrüse aller Art, für Kartoffeln und Kohlraberr abzuschlicßen. und bittet Interessenten in dieser Angelegenheit, sich mit dem von der Stadt dazu beauftragten ReaUehrer Grimm (Lebens- mittelantt Zimmer Nr. 15; Wohnung Kaiser-Allee Nr. 9) in Verbindung zu setzen. 14278
Gießen, den 19. Februar 1917.
Ter Oberbürgermeister: Keller.
Nachhilfe
erteilt tn Engl, und Franz bis Kl. lila etnschl. ftühere Schülerinder laZtl. Ucber- nimmt auch Ueberwachung sämtlicher Schula»rfgaben für Borfchulklaffen. Schriftliche Angebote u. 1345 an die Ge- schäftSü. des Gieß. Anz. erb.
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Sämtliche Fuhrlei st ungen für die Zwecke des städtischen Tiefbauamtes sollen für die Zeit vom 1. April 1917 bis 31. März 1918 am Dienstag, den 2 7. Februar 1917, vorm.
10 Uhr
öffentlich vergeben werden.
Die Verdingungsunterlagen liegen während der Tienstftunden auf dem Tiefbauamt, Asterweg 9, zur Einsicht offen und sind Angebote auf Vordruck, dm: däselbst erhältlicl), bis zum vorgenannten Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Ausschrift versehen, dorthin ein- znreichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. 14286
Das an der Hardt-Allee lagernde Abfallholz von Bäumen, bestehend in 15 Hausen Reisig imd 1 Haufen Knüppel, wird Donnerstag, den) 2 2. Februar 1917, nachmittags 3 Uhr beginnend, an Ort imä> Stelft: metf&trtenb versteigert. Tie Zusammenkunft ist auf der Rodheimer Straße am Feldsckjlößchen. 14256
Gießen, den 19. Februar 1917.
Ter Oberbürgernveister: I. B.: Grünewald.
Submissionsverkauf von Fichteu- stangenholz bei der Stadt Gießen.
Aus den Waldungen der Staot Gießen soll das nachstehend verzeichrrete Fichten-Derb- und Reis- stangen-Holz in den Abteilungen Wannacker, Sau- hüttendörner, Ziegenacker und Neuer Schlag im Sub- missionsweg verkauft werden:
Los I 95 Derbstangen über 10 cm Durchmesser » 15.03 Fest« meter
LoS II 83 Derbstangen über 10 cm Durchmesser — 14,75 Festmeter
LoS III 378 Derbstangen von 8—10 cm Durchmesser = 24,74 Festmeter
Los IV 312 Derbstangen von 8—10 cm Durchmesser - 27,39 Festmeter
LoS V 795 Derbstangen von 6—7 cm Durchmesser = 30,75 Festmeter
LoS VI 707 Derbstangen von 6—7 cm Durchmesser — 28,04 Festmeter
Los VII 93 RetSstangen von 5 cm Durchmesser --- 1,78 Fest meter.
Das Gebot geht auf den Festtneter und ist für jedes Los besonders anzugeben. Gegeir ausreichende Sicherheit wird Zahlungsfrist bis 15. November 1917 gewährt.
Angebote sind verschlossen und mit der dlnsschrist „Submissionsholzverkmtf der Stadt Gießen" bis spätestens 2 4. Februar, vormittags 11 Uhran den Oberbürgermeister der Stadt Gießen einzureichen, woselbst um die angegebene Zeit die Eröffnung der Angebote in Anwesenheit etwa erschienener Bieter erfolgt.
Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man sich an die Fvrstwarte Geisel-Gießen und Brück-Rödgen
(^e^ßen, den 12. Februar 1917.
Ter Oberbürgermeister: I. B.: G r ü n e w a l d.
Hdlzversieilierllilg der Stabt ßieften.
Montag, den 26. Februar 1917 vormittags 9 1 /2 Ubr beginnend, werden in bat Waldungen der Stadt Gießen im Bezirk des Forstwarts Arft, Abt. 77—79, versteigert:
245.6 Rm. Buchenscheitholz 59,4 Eichenscheitholz
153.7 „ Buchen knüppelhotz
134 ,. Eichen knüppel Holz
4 „ Hainbuchen knüppel holtz
1 „ Kiefern knüppelholz
3900 Wellen Buchenveisig 1360 „ Ei-chenreisig
22,6 Rm. Buehenstocktiolz 27 ,. Eichenstockholz.
Die Zusammenkunft ist an der Licher Straße, 8. Schnesse.
.Holzhändler sind vom Mitbieten ausgeschlossen. Jeder Steigerer darf nur seinen Eigenbedarf steigern. Gießen, den 19. Februar 1917. 14246
Ter Oberbürgermeister: I. V.: Grünewald.
Lesehülzniitzviili in den Wnlftnngen der Stnöt Gießen.
Dis zum 1. Vüai ds. Js. ist das Sammeln von Leseholz im Stadrwald den Gemeindeangehörigen der Stadt Gießen wöcheittlich am Montag, Mittwoch und Freitag von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang' gestattet.
Das Einsam'mcln des Abfallholzes (Astbrocken, Späne mid dergleichen.) wird in jedem Schlag zugelassen, sobald das gefällte Holz ansgearbeitet und in Verkaufsmaße gebracht ist. 14266
Gießen, den 15. Februar 1917.
Der Lcherbüxgermeister: &S&4 Grünew^l^


