immer einfach war sein Leben, Treu und fleißig seine Hand. Und so wollt’ er weiter streben, Muß nun ruh’n in Feindesland.
Wenn Liebe könnte Wunder tun Und Tränen Toten wecken, bo würde dich in fernem Land
Wie hast du wohl in letzter Stunde Gesehnt dich nach den Lieben dein’. Nun ruhe sanft, du Herzensguter,
Sollst nie von uns vergessen sein.
.Nicht fremde Erde decken.
Nun ruhe sanft, du treues Herz,
Du hast den Frieden, wir den Schmerz.
...» ™ efe K rSchÜttert llnd unerwartet erhielten wir die schmerzliche Nachricht, daß unser braver, unvergeßlicher, lieber Sohn, Bruder, Neffe und Pate
Philipp Baiser
Musketier im Reserve-Iufanterie-Regiment Nr. 253, 11. Kompagnie
nach 18monaiiger treuer Pflichterfüllung, im 22. Lebensjahr, infolge seiner schweren Verwundung am ... Januar den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist.
In tiefem Schmerz:
Familie Ferdinand Baiser.
Albach, den 13. Februar 1917.
1278
Die Gedächtnisfeier findet Sonntag, den 18. Februar, mittags 12V, Uhr, in der Kirche
zu Albach statt.
Plötzlich und unerwartet erhielten wir die traurige Nachricht, daß mein geliebter, guter, braver Sohn, unser herzensguter, lieber Bruder, Schwager und Pate
Heinrich Krämer
Musketier im Infanterie-Regiment 135, 7. Kompagnie
am II. Januar nach 14monatiger treuer Pflichterfüllung im 23. Lebensjahre den Heldentod fürs Vaterland gestorben ist.
In tiefer Trauer:
Philipp Krämer, Wagner Katharine Braun geb. Krämer Philipp Krämer Karl Braun, z. Zt. im Felde Kartellen Braun
. . . ._ _ t nebst allen Angehörigen.
Annerod, den 14. Februar 1917.
Die Gedächtnisfeier findet Sonntag, den 18. Februar, nachmittags 3 Uhr
der Kirche zu Annerod statt.
Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung!
in
Kaufletüe!
Die Mehrzahl Eurer Standesgenossen steht vor dem Feinde! Die wenigen Zurückgebliebenen haben seither das wirtschaftliche Leben zum Besten der Allgemeinheit weitergeführt. Nicht allen aber wird es fernerhin möglich sein, die unter großen Einschränkungen behauptete Existenz aufrecht zu erhalten. Die Zeit gebietet, daß, dem Ruf des Vaterlandes folgend, alle Arbeitskräfte nutzbringend im vaterländischen Hilfsdienst verwertet werden. Der draußen Kämpfenden würdig, werden auch die Daheimgebliebenen ihre volle Schuldigkeit zu tun wissen, niemandem nachstehen an Opfersinn und vaterländischer Pflichterfüllung.
Die Unterzeichneten Verbände weisen darauf hin, daß die Großherzogliche Handelskammer eine Einzeichnnngsliste aufgelegt hat und bereit ist, Stellungen im nationalen Hilfsdienst nachzuweisen. Wünsche werden dabei tunlichst berücksichtigt.
Gießen, den 14. Februar 1917
Kötifmänntfdjer Verein
Gg. Mootz.
verein -er Grossisten
Rudolf Nowack.
1279D
Verb. Mitteldeutscher Industrieller
A. Klingspor.
Verein der veiailliften
T. Röhr.
Heute morgen entschlief nach kurzem schweren Leiden unsere mnigstgehebte, gute, treusorgende Mutter, Schwester, Schwägerin und lanto
Frau Sanncfiei! Edelmuth
im 88. Lebensjahre.
geb. Simon
Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Rosa Edelmuth Ludwig Edelmuth Bettchen Edelmuth.
Beuern, den 13. Februar 1917. /
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 15. Februar, nachmittags
2 Uhr statt. j2S2
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(mit Vorschulklasse).
Die Aufnahme neu eintretender Schüler findet Montag, den 16. April 1917, von 9-12 Uhr aui dem
Amlszunmer des Unterzeichneten statt. Vorzuleaen sind dabel Geburtsschein, Impfschein und letztes Schulzeugnis.
In die Vorschulklasse werden Knaben und Mädchen nach 2 jährigem, in die Sexta nach 3jährigem, in die Quinta nach 4jahngem Besuch einer Volksschule ausgenommen. Wir empfehlen aber den Eltern dringend die Kinder im Jnterei'e ihres Fortkommens in den höheren Klassen möglichst frühzeitig unserer Anstalt zuzust'ihreu. Die Höhere Bürgerschule befolgt den amtliche« Lehrplan für die Realschulen.
Der Unterricht beginnt erst um 9 Uhr (Schluß 1 Uhr) "nr auch den auswärtigen Schülern den Besuch der 'Anstalt zu ermöglichen.
Anmeldungen werden bis zum 10. März an das Rektorat erbeten. Weitere Auskunft wird gerne erteilt
Nidda, 12. Februar 1917.
Rektorat der Höheren Bürgerschule.
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