Nach 7monatiger Pflichterfüllung hat unser innigstgeliebter, braverSohn, unsere einzige hoffnungsvolle spätereStütze, unser herzensguter, stets hilfsbereiter Enkel, Neffe und Vetter
Friedrich Kiefer
Füsilier im 5. Garde-Regiment z. F., 12. Kompagnie
am 30. Januar ds. Js. sein junges Leben im blühenden Alter von 20 Jahren dem Vaterland geopfert.
In tiefstem Schmerz:
Friedrich Kiefer II. u. Frau Familie Heinrich Butteron
Friedrich Kiefer I. u. Frau Peter Hoppe und Frau Familie Heinrich Kiefer II. Familie Wilhelm Hoppe
Familie Heinrich Hoppe Familie Karl Lames Familie Karl Koch.
[1146D
Nonnenroth, Hungen, Laubach, den 8. Februar 1917.
v.-y :.-h-
Danksagung.
Süv die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schlver betroffenen Verluste unseres lieben Sohnes, Bruders, Schwagers, Onkels, Enkels und Neffen, des
MMierz Heinrich hörr
Infanterie-Regiment Nr. *68, 2. Komp.,
ganz besonders dem Kriegerverein, Schulkameraden, sowie Verwandten und Bekannten für die vielen Kranzspenden, dem Ersatzbataillon vom Fusanterie RegimcntNr. 116 für seine militürische Ehrung und Herrn Pfarrer Bern deck für seine tronrekchen Worte am Grabe sagen wir allen unfern herzlichsten Dank.
Die tiestrauernden Hinterbliebenen:
Familie Heinrich Hörr Familie August Kreiling Fräulein Anna Fvhrbach.
Wieseck, den !>. Februar 1917.' 1151
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Herzlichen Dank für die wohltuende Anteilnahme bei unserem schweren Verluste.
Namens
der tieftrauernden Hinterbliebenen:
Zriedrich Zpitzuagel.
Bietzen, den 8. Februar 1917.
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Zum Vesten der durch den Rumaneneinfall geschädigten Ziebenbiirger Sachsen.
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Der Voranschlag der Genleinbe Langsdorf für 1917 liegt vom 13. ds. Mts. ad eine Woche auf dem Amtszimmer des Bürgermeisters zur Einsicht der Interessenten offen. Einwendungen können während dieser Zeit schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutrageu haben.
Langsdorf, den 9. Februar 1917.» ll89
Großh. Bürgermeisterei Langsdorf.
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Danksagung.
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden meiner lieben Frau, unserer herzensguten Mutter
Frau Elisabethe Bücher geh. Aff
sowie für die Blumenspenden, die trostreichen Worten des Herrn Pfarrer Gombel sagen wir allen unseren herzlichsten Bank.
Die trauernden Hinterbliebenen:
Philipp Bücher und Kinder.
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müffig wieder erhalten will, wolle sich wenden an Plärrer Adolph, Frankfurter Str.1011
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Freitag, bcu 15. Juni 17, vormittags 9 Uhr, wird aus dem hiesigen Amtsgericht Zimmer Nr. 14 die dem Johann Heinrich LanaSdorf zu Va und dessen Ehefrau Elisabethe geb. Heithecker zu V« beide in Gieffen zugeschriebene Parzelle Flur 23 9ir. 215 3 /io = 461 □ m Wohnhaus mit Hofraum, zwischen dem Gleiberger und LeufertS- röder Weg tKrofd. Str. 42) versteigert. Die amtSgericht- ltche Berfügnng ist auf unserem Anuszimmer öffentlich zur Einsicht aufgehängt.
Gieffen, den 11. Jaif. 1917.
Groffh. OrtSgericht.
I. B.: Le 0 .
Stenoonphen- Gesellschaft iGabeliliriir*
Glessen
und Damenabteilung E. V. Anläfflich des Geburtstages unseres Altmeisters «abeleberger, Sonntag, de» 11. Februar, nachm. 6 Uhr im Vereinslokal, Zusammenkunft. Vortrag des &erni Karnbach über:
Franz Xaver Cabelslierger.
1138c Der Vorstand.
n. Damenverein eabelsbarger
Samstag,den 10. Februar, abendsS' 2 Uhri.Postkeller
Vereinsabend.
Ausgabe der Diplome vom Frankfurter Wettschreiben.
1152v Die Vorstände.
V.C.-V.H.C.J
Samstag liub Sonntag, den 10 . und 11. Februar:
Wlntersvortwandernng nach dem HoHerodskopf. Abfahrt Samstag m.l.18nachSchotten Llnmeldungen für Ueber- nachtnng und umgehend an Herrn Sauer zu richten.
1 IIU
Dir.: Hermann Steingoetter.
bleibt das Stadttbeater
bis auf weiteres
gkschlossen.
Die bereits angekündigten Abonnements'Borstellungen werden später nachgcholt.
Die Wiederaufnahme des Betriebes wirdzetttg bekannt gegeben werden. [1078c Dl« Direktion d. Stadttheaters
Kräftiger Kriegsjunge angekommen
Beamten-Stellvertreter Bauer und Frau Frieda geb.,Waas,'
Döberitz.
7. Februar 1917.
Giessen.
Jagd - Verpachtung.
Dienstag, den 13. Febr. lfd. Js, nachm. 2 Uhr, soll die Jagd der Gemarkung Watzenborn- Steinberg, bestehend aus zirka 2800 Morgen Wald und Feld, aus 6 Jahre auf hiesigem Rathaus verpachtet werden. Die Jagdgrenze ist leicht erreichbar. Bahnstrecke Gießen—Gelnhausen, von Haltestelle Schifsenberg 1 km, Station Garbenteich 1 km, Mainweserbahn Station Großen-Linden 2 km. Watzenborn-Steinberg, den 7. Februar 1917. Großh. Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg.
Hirz. 1144
Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gieffen.
Die im Fanunr 1000 geborenen Landtturmpflich- t,gen der Stadt Gieffen müssen sich am 15. Februar ds. Js. vornlittngs von 8—12 Uhr u. nachmittags von 2 bis 6 Uhr im alten Rathaus am Piarktplatz zur Landsturmrollc melden.
AuSlvarts Geborene haben bei der Anmeldung ihren Geburtsschein vorzulegen. 1149B
Gieffen, den 5. Februar 1917.
Der Oberbürgermeister: Keller.
Tihliiiseliiiattn - Verteilung [HnfersliM.
Tie Haserflocken können:
Samstag, den 10 . $ebruar 1917
ob in den Geschäften, bei denen die Eintragung in die Bestell-Lisle erfolgt ist, gegen Borzahlimg mtb Vorzeigung der Answeisnummern in Empfang genomknen werden.
Es entfallen auf die Person 125 Gramm Haserflocken.
Beschwerden gegen Geschäfte, bei denen Unrec Mäßigkeiten bei der Ansgtcke Vorkommen, sind c städt. Lebensmittelmnt milzuteilen.
Tie Llusgabe von Grieß erfolgt später: die Ausgabe wird bekannt gegebm. Tie Bestell-Listeir haben die Kleür- handelsgeschäste auszubewahrcn und bei der dcmnächski- gen Ausgabe von Grieß wieder zu verwenden.
Gießen, den 7. Februar 1917. 1150B
_Der Oberbürgermeister: Keller.
Verhalten bei Gaseutweichungen.
Infolge des starken Frostes ist der Erdboden bis zu einer Tiefe voit 0.90 m gefwoen und cs besteht daduÄ die Möglichkeit, daß Brüche und Undichtheiten am Gas- rohrnetzc entstehe und das Gas unter der gefrorenen. Straßendecke in die Häuser, auch die keinen Gasanschluß haben, geleitet wird.
Bei etwa austretendem Gasgeruch in einem Hause ist die allergrößte Vorsicht geboten. Tvo Gasgeruch sich
bemerkbar macht, ist Licht uns Heuer sernzuhalten, die Türen und Fenster sind zu öffnen und das Gaswerk auf dem schnellsten Wege zu benachrichtigen. Kein Raum, in dem es nach Gas riecht, darf zu längere,n Aufenthalt für Personen, nmnentlich nicht zum Schlafen, benutzt werden.
Gießen, den 8. Februar 1917. 1147B
Städt. Gas- und Wasserwerk Gießen.
S t c d i n g.
Bei dem Oberbürgermeister der Stadt Gießen sind seit der letztcn Veröffent-» lichirng lveiter ein gegangen:
2 ) für die allgemeine Kriegsfürsorge (Lie-, üesgabensonds):
Ans einer Sülmesache 10 Mk., Frau 2llbert Hcichel-' heim 50 Mk., A. 3. 10 Mk., Geh. Medizinalrat Prof. Tr. Strahl 250 Mk., Aus einer ^ühnesache 3 Mk., Jnstizrat Grünewald 10. Rate 200 Mk., G. S. St. 283,50 Mk.. Geheimrat Pasch 100 Mk.. K-egelkasse des Vogesenklubs 40 Mk., Beamtenvcrein Gießen 50 Mk., Ungenannt 20 Mk., Unge7wnnt (Buße^ 20 Mk., Ungenannt drei Fälle Buße 30 Mk., FrÄlichtbühne durch Prof. Tr. Bernbeck 50 Mk., G. S. St. 43.45 Mk., Stadtverordneter Krumm für August, September, Oktober, November find Dezember 500 Mk., Ungenannt iBuße) 2 Mk., Ungenannt 6,75 Mk., Ungenannt 30 Mk., Ungenmmt (Buße> 10 Mk., Vom Stadt- thcater Reinertrag der WohltätigkeitsVorstellungen an Großherzogs und Kaisers Geburtstag 1428,05 Mk., z n s a nt m c n 3136,75 Mark.
d) für die Sammlung für crblindeH Krieger:
Frau Tomänenrat Schliephake 8 Mk., Freilichtbühne durch Pros. Tr. Bernbeck 50 Mk., z n s. 58 M k.
e) für die Santmlung für Kriegsbeschädigte n f ü r s 0 r g e.-
Ungenannt 30 Mk.
d) fÄrdie Hinterbliebenen der im F c l d e g c - fallenctl Gicßener Krieger:
Loge Ludwig zur Treue 100 Mk., Allgemeiner Staatseisenbahnverein 75 Mk., Freilichtbühne durch Prof. Tr. Bernbeck 50 Mk., z ws a m m c n 225 M k.
e) zur Ratio nalsti flu ng für die Hinter
bliebenen derim Kriege Gefallenen: Ungcmannte Firma 1000 M k. 11488
Für alle diese Galten sei hiermit herzlich gedankt.


