Ausgabe 
13.1.1917 Zweites Blatt
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SfSfe: Aer rumänische Bauer hat bewiesen, daß er der ge-

^ Kämpfer der Wett ist, wenn er die Möglichkeit dazu, er- vatt-^ -U^er er hat brefe Möglichkeit nftbit getrabt, und die Art, in «r die Russen 2 l / a ^ahre lang mit entblößter Brust gekämpft haben , mit weniger Geschützen, mit ungenügenden Gewesen. mit ist eine der ergreisendsten Tatsachen der Welt- gfwtditf. ®tr wollen ihnen helfen, sich auszurüsteu, bann iverden ltch die Chancen ändern.

Die Anleihe ist eine gute Anlage und sie wird nach dem Kriege nvch eme bessere fein. Ich kenne kein Volk, bas nach dem Kriege luns anMruhren wagen darf. Unsere Feinde vvn jetzt hatten ver- 9 ^!>kn, dah wir noch hie Mten sind. Aber nach der Lektion, die Nnr ihn en geben, werden sie es nicht mehr vergessen. Als der Krieg begann, waren ivir vielfach in der Industrie und der Organisation Mrrück. Der Krieg beseitigt das alles. Unsere Fabriken räumen mu den alten Maschinen Mf, schaffen alte nachlässige Methoden ab und brechen mit den schädlichen Gcivohnheiten. Ich weiß nicht, wie groß die nationale Schuld an: Ende des Krieges sein wlrd. Aber ich wage prophezeien, daß das Steigen dieser Schuld dem wahren Reichtum des Volkes zugute kommen wird. Das Volk

Sachlichkeit abgeschliffen hat, desto schneller und ivirksamer setzt sie sich, durch. Mit dem schönsten Erfolge -haben es in der Kriegsbeil d^rade^ emige Wirtschaftsgruppen gewagt, selbst ihre Betriebs- Geschäftsgeheimnisse preiszugeben. Dort hat sich jeweils der beste Mann zur besten Einrichtung, zum besten Verfahren gesellt und auf.den; kürzesten Wege, mit den sparsamsten Mitteln die Leistung vollbracht. Bedingte Bereitschaft, versteckter Eigennutz, falsche Geschäftigkeit betrügen sich selbst. Nur durch die rückhaltlose Hingabe an die gemeinsante Wirtschaft wird das Gelingen des Werkes verbürgt. Die Rot und die Einsicht gebieten gleichermaßen das Opfer jeder Eigenbrödelei.,

Z. Das Kriegsämt wird Überläufen von Vorschläge aller Art. wie man Kohle als einen Grundstoff der Kriegswirtschaft sparen könne: es kennt nunmehr alle erdenklichen Vorschläge und schließt die Akten mit dem Wunsch, daß jeder Deutsche zu jeder Stunde eingedenk sei, er gefährde mit verschwendetem Licht, vergeudeter Warme, verschleuderter Treibkraft die Landessicherheit und müsse sich solcher Bequemlichkeiten vor den Brüdern iw Felde schämen. Zumal in den beiden Zeitabschnitten jedes Wintertages, zu denen sich der Kohlenbedarf der Kraftwerke häuft, morgens vor Sonnen-

ecnzuschranien gelernt. Wir imd ein tüchtigeres Volk geworden. Die I ; »Ke*- in-

Dedrvhimg durch Deutschland war eine Hypothek, die den Wert Unserer nationalen Sicherheit drückte. Diese Hypothek wird jetzt ein-

für allemal getilgt sein. Nach dem Kriege wird sich die Welt voll- , hter pifr . n , oc~

stanbig der Friedensarbeit widmen können, und in der Zuftmft I a^ fta wlirrLiWf

das

tromnetz zwecklos belasten. In jedem Falle aber ist guter Rat billiger als gute Tat. Die Glühbirne des Nachbarn fnfjt nicht mehr Kohle als die eigene Glühbirne Und weniger Kochten als

wird die beste Garantie für den Frieden geschaffen werden, wenn

4. Es ist Willigkeit niederen Grades, wenn jemand- ohne Vor kenntnisse, ohne Geübtheit, ohne geeignete Betriebseinrichtung sich

w evi^a I Kriegsamt ist nicht dazu geschaffen worden, um jeden, der Lust hat r Georye schloß mit einer Aufforderung, dre Kriegs- I drehen tziu lassen. Die Willigkeit höheren Grades be

anlerye gut zu zerchnen. I scheidet sich in OVbutb, überprW mit Vernunft ihre Eignung «ttd

meldet sich im Rahmen des Gesamtplanes zur rechtzeitigen Vcw

Dir bei^ischs und die ÜNeKjscfte Neutralität l Wendung an. Dieser Gesamtplan befindet sich in guten Händen ^ . r / 01 . ... . I Das Kriegsämt läßt ihn nach den Gesichtspunkten der Technik

In ihrer Note vom 31. Dezember an die griechische Regie- | ]m £ Wirtschaftlichkeit, der Wohlfahrt und des Rechtes von Fach- pung stellen.die logen ,,Schutzmachte" unter dem Druck einerl raitcn durcharbeiten, bis er verspricht, unter Anwendung des! Blockade, dre das griechische Volk durch Hunger bezwingen soll, von IKriegshilfsdienst-Gesetzes die kriegswichtigen Arbeitskräfte Und neu em m ehr chs entwürdigende und den Neutralttätslmllen eines Werkstätten zweckmäßig zu mobilffieren. DieWilligkeithöch-

Staates verletzende Forderungen. Denn es wird von der griechrscheli ft^n Grades »vird sich zeigen, wenn die Wirtschaft auch.diese

Regier,mg verlangt ihre, Streftkräfte nördlich des Peloponnes so ^ Mobilmachung nicht nur ertragt, sondern so freudig selbst wert zu verringern, daß s re gewissermaßen nur noch Polizei- und vollzieht, daß sie vom Zwange nichts mehr verspürt, weil er mit Gcndarmeriedmnsic verachten kmmten, wahrcird die D«pwnlsse der ^ Opfermilliqkeit MmnwenftiW.

Truppen^ und der Munition nach dem Peloponnes geschafft werden soll. DUf diese Weise würden die Schutzmächte, nachdem sie schon vor einigen Monaten sich der griechffchen Flotte bemächtigt haben, durch Beherrschung der Landenge von Korrnth mittelst ihrer weit- tragenden Schiffsgeschütze das griechische Heer auf der Halbinsel Peloponnes sozusagen eingeschlossen und gefangen halten. Weiter tvird die griechische Regierung daraus hingewiesen,daß militä­rische Notwendigkeiten sie (b. h. die

Aus Sicrdt tutft Land.

Gießen, 13. Januar 1917. Gegen den Schwindel mit LebeusmitLelersatz!

_ ^ , Tie gegenwärtig in den AnsstellungshaLen des Berliner Zoo

, ,Schutzmächte") demnächst» I veranstaltete Schau praktisch wertvoller und amtlich geprüfter dazn werden zwingen können, Truppe,: m Jtea zu landen und I Ersatznrittel auf den verschiedensten Gebieten legt es nahe, auch ne mit der Larissa-Ep enbahn nach Saloniki zu bringen". (Würde einmal die Schattenseiten des Ersatzniitttlbetriebes zu betrachten, die griechische Regierung der ersten Forderung nachgeben, hätte | bj e nicht nur den breiten Schichten der Bevölkerung, sondern auch sie es überhaupt nicht mehr in ihrer Hand, mit den geringen nörd- | den vielen anständig arbeitenden Ersatzmittelindustrien zum Schaden lich des Peloponnes stehenden Truppen diese Landung zu ver- gereichen. Der Schwindel vor allein niit Lebens Mittelersatz, der sich Indern.) ^ ^ ^ ^ t natürlich! nicht vollständig hmtertreiben lich, zeitigte, wie einer

Ms ove deutsche Regierung am 2. August 1914 durch ihren I zusammei:fassenden Darstellung von I. Schwalbe in der Deutschen Gesandten in Brüssel dem belgischen Außenminister Davignon diel Medizinischen Wochenschrift zu entnehmen ist, eine Anzahl vori bekannte vertrauliche Note zu gehen lich. lagen ihrzuverlässige Produkten, die teils lediglich eine finanzielle Schädigung, teils Nachrichten vor über den beabsichtigten Aufmarsch französischev I aber auch von direkt schadenbringender Wirkung sind.

Streitkräfte an der Maasstrecke (Mvet-Namur (also gegen die w>est-1 Im Friede,! diente der Verfolgung von Lebensm ittelf ä1schuug liche Fluß- und FestungSlrnie Belgiens)". Inzwischen veröfftnt-1 das Nahrungsmittelgesetz, das aber nach! der Ansicht Schwalbes lichte Dokumente haben gezeigt, daß Deutschland in diesem Falle I heute nock, mehr den Kriegsbedürfnissen angepaßt werden, sollte, auch richtig informiert war.Die kaiserliche Regierung" heißt I In der ersten Kriegszett machten sich die Lebensmittelfälscher be- es in obiger Note vom 2. Augustkann sich der Besorgnis Mcht! sonders den äußerst regen LiebesMbenveckehr zunutze. Viele sog. erwehren, daß Belgien, trotz besten Willens, nicht im^iande sein Feldpost-Nahrnngspräparate kcnnen ans den Markt, die nicht Nur wird, ohne Hilfe einen ftanzösischxn Vormarsch mtt so großer! geringen oder gar keinen Näl>rwert hatten, sondern manchmal Aussicht auf Erfolg abzuwehren, daß darin eine ausreichende! I geradezu gesnndhettswidrig waren. Ties galt vor allem von vielten Sicherheit gegen die Bedrohung Deutschlands gefunden werden! Milch-Präparaten inrd Teetabletten, von Pimsch- Und Grogwürfeln kann. Es ist ein Gebot derSelbsterhaltungfür Deutsch-» usw. Da die Anklagen gegen eine Anzahl von Fälschern nicht land, dem ferndlichien Angriff zuvorzukommen." Dabei! genügend Wirksamkeit hatten, gingen die Verwaltungsbehörden erklärte aber die Deutsche Regierung ausdrücklich, daß siekeine | dazn über, das Publikum vor bestimmten, namhaft geknachtenj Feindseligkeiten gegen Belgien beabsickttge", daß sie sich ver- Sck'windelPräparaten zu warnen. Aber auch derartige Warnungen pftickte,beim Friedensschluß Besitzstand und Unabhängigkeit pes I stellen keine ausreich,ende Schutzmaßnah,ne dar, da sie nur von Königreichs in vollem Umfange zu garantieren",im Einder- I einem geringen Teil des Publikums gelesen werden und liberdies nehmen mit den Kgl. Belgischen Behörden alle Bedürfnisse seiner! ihre Beröffentlichnng in den meisten Fällen erst einsetzt, nachdem Truppen gegen Barzahlung anznLmfen und jeden Schaden zu I die betreffenden Waren bereits eine Zettlang Schaden angerichtet ersetzen, der etwa durch- deutsche Truppen verursacht werden könnte." I haben. Im weiteren führt Schwalbe eine Anzahl minderwertiger Nach, dem Fall von Lüttich wiederholte die Deutsche Regierung! Ersatzmittel an. TerGulasch--Ersatz" stellte ein künstlich gefärbtes, am 10. August ihre Anerbietungen undbat seine Majestät den I mit Gewürzen versehenes Gemisch- von ,rngefähr 55 Teilen Kar- Köniq und die belgische Regierung, Belgien die weiteren Schrecken I toffelstärke und 44' Teilen Kochisalz dar. Das angeblich zur Her­des Krieges zu ersparen" (bekannllich- hatten sofort beim Ein-! ftellung von Koteletts dienende, nach den Reklamen dreimal nähr- marsch der Deutschen in .Belgien außer. der Armee auch Frei-1 Hafter als Fleisch- gepriesene ^.Pllanzenfleisch, Deutsche Kraft." schärler die Waffen ergriffen und Deutsche aus dem Hinterhalte I von dem chn Psu^d für 40 ' Koteletts genügen sollte, erwies getötet, was zu Gegenmaßregeln zwang; vergl. dazu die Denk-! sich, bei näherer Untersuch'ing als eine höchst primitive Mischung schrift der Deutschen Regierung scher den belgischen Volkskrieg.) ! vvn Erbsenmehl, Weizen-, Romen- und Maisschvot. EinWurst- Teutschland ist noch immer bereit, das Belgische Königreich unver- I ersatz Naerol" bestand aus rvtgefärbter. mit 12 Prozent Kochsalz züglich, zu räumen, sobald die Kriegslage es ihm gestattet." I und Gewürz versehener Nährhefe. Auch veschiedene Boulllon-

Vergleicht man hiermtt das Vorgehen herSchutzmachte" würfe! und Salatöl er satzmittel erwiesen sich- als zumindest wertlos, gegeii Griechenland, so ergibt sich fvlgerches: Deutsch-1 desgleichen der eine Zeitlang vielgerühntteNapfkuchen in der land sah sich, durch den beabsichttgten Aufmarsch französischer I Düte." ^

Truppen an der belgischen Maaslinie in seiner Existenz be- Jan weiteren Verlauf des Kampfes gegen diese Gefährdung der droht, während die Entente-Mäch-te griechisches Gebiet I Volkswohlfahrt wurden verschiedene Schitzvervrd!rungen erlassen, und griechische Verkehrswege lediglich aus dem Grunde in Besitz I die sick. vor allem gegen eine absWllich irreftihrende Bezeichnung nehmen, unl ihr ausschließlich Eroberungszwecken dienendes« von Nahrnnas- und Genußmitteln richlteten. Mer auch dies genügt Saloniki-ttnternehmen vor dem Untergang zu bewahren. Im nach-der Meinung Schwalbes nicht. Denn es ist vielen Fabrikanten Gegensatz zu Deutschland, 'halten dieSchutzmächte" es für s e l b ft - nicket unmöglich, die Bezeichnungen so geschickt zu wählen, daß sie verständlich, daß sie weder eine stichhaltige Begrün--, einem sonst wohlverdienten Dck^ldspruch entgehm. Einen wichtigen dung^ noch eine Entschuldigung für ihre Maßnahmen Fortschritt im Kampf gegen diese Mßstände kann man also nur vorzubringen brauchen. Auch- geben siekeine Zu s i ch eru n g ,! erzielen, wenn man vorsorgt, so daß minderwertige Ersatz- für die entstehenden Schäden aufzukommen und die besetzten Präparate überhaupt gar nicht erst auf den Markt gelangen können. Gebiete, sobald dies nwglich, ist, zu räumen. Würde doch l Den wick-tigsten Schritt hierzu haben die P r e i s p r ü f u n g s - zur Wiederherstelulug des früheren Besitzstandes des Königreichs! stellen in Frankfurt a. M. und Münchien getan. Tie Grund- Grieck-enlaTid auch eine Räumung aller besetzten griechischen Inseln sage des gesetzmäßigen Systems besteht darin, daß jedes Ersatzmittel, Und Mazedoniens gehören und eine solche Zusicherung zu geben, I das neu auf den Markt gebrachit werden soll, einem Konzessivns- hütet sich sogar die Entente, die sonst in Zusicherungen groß -ist. [ zwang unterliegt. Bei jedem neuen Ersatzmittel ist vorl)er die Er­laubnis der Preisprüftmgsstell-e einznbolen. Bei Aenderung der Zusammensetzung, des Gewichtes oder Preises^ ohne Genehmigung der Preisprüftcngsstelle.kann die Genehmigung sofort widerrufen

Der Hilfsdienst.

In denAnftlichen Mittettungen" des Kriegsamts wird werden. Der Frankfurts Magistrat verlangt sogar, daß den: Antrag ausgeführt, die Erfahrung der letzten Wochen dränge zu der auf die Ziilassung das Gutachten eines vereidigten Chemikers über Bitte an alle, die es angcht, die folgenden Regeln zui die genaue Zusammensetzung des betreffenden Ersatzmittels bei- beatt^ten: ! gefügt wird. In Frankfurt wurden von den gestellten Anttägen

1. Die Grenzen des .Kriegsschauplatzes weiten sich stündlich ungefähr 1015 Prozent abgelehnt. Dieses System verursacht und kein Teil der Kriegswirtschaft ist so belastet, wie die Eisen- gewiß viel Arbett und Mühe, erscheint aber als das beste Mittel b n h n. Gewiß kann man ihren Dienst auf dir reine Kriegsnot- zur weitgebendsten Ausschaltung des Schwindels mit Lebens mittel- wendi- küt beschränken, gewiß kann nurn ihren rollenden Bestand ersatz. Darunc fordert Schwalbe, daß im Interesse des^ Bolks- nach Kräften vermehren: alles das geschieht ylber wiederum Wohles die in Frankfurt a. M. und München gettoffenen Ein rcttcht die amtlickir Maßnahme nicht aus, wenn sie nicht bis in dir ricktungen auf das ganze Reich ausgedehnt werden. Besonders letzt - Faser hinein das Bahimetz mit dem Geiste der Gemeinsamkeit wick.tig sei der Deklarationszwang ftir Ersatzinittel, der »virllich ertt-lft Kein Wagen darf als Lagerraum ruhender Güter ver> reelle Fabrikanten auch niemals schädigen wird. Ties ist vom geudet werden: kein Wagen darf an das Ziel rotten wenn bex I ärztlichen Standpunkt bei der heutigen Einschränkung der Er- Emv'änger nicht gerüstet ist. ihn schleunig zu entladen'- nicht hex I nährunosweise unbedingt notwendig und kann den Erzeugern Lie, i r. sondern der Besteller hat btn Zeitpunkt des ' Versandes Verkäufern der wirklich wertvollen Ersatzmittel auch nur nützen^ zu bKimmen, und der Besteller hat diesen Zeitpunkt nach Maß- indem es die werllose oder gar schädliche Konkurrenz in kurzem gäbe (ri unentbehrlichen kriegs,nichtigen Bedürfnisses zu wählen ' vom Markte verschnnnden läßt. c:^Ä^ütern mich ^ sinnvoll hausgehalten werden;.

i l o s o p h e n w a l d. Wir verweisen nochmals auf das

weder darf sich die Vorratsdccke so sehr verdünnen, daß die Ber> ** R b kchrczuckungen auf den blanken Leib des Wirtschaftsbetriebes ein--.!-_

toirfm, no&: dar, sie Jura cfaTuc^l in ,mfeKt 9eftli9en JhanmeT «MvindiM K-nrert. verbunden mit

Verbraucher und Erzeuger müssen einander

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w°bnhni^, nHTIra seine Umlauf > Ernst des. Meiner Tbcntzrveneins Mr Zeit der Borstihrnngen

' ÄÄ. öcrm « b läbt- SS od^r mSSSi

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c rum c rfvT'-'rt miW^r - 5 < I ru unsrer -juu

tno Tiefe erreichen Verbraucher ,mh cm . Theateraufführung und telepathischen Vorführungen, das morgen

krr^t^^dr^cher imd Erzener mnsm,,em«^r l,,^mittaa von 4-7 Mir im PWosophm>v-iId« stattfrndet. Leiter

Planuiäßig so mit d".m

Ramsayer, der als schmispielerische

Umlauten __ ^

Me Vollbeladimg' chaffen

im Eaft Leib noch- vielen Mitbürgern in guter Erinnerung sein wird. Hans Ramsayer verdiente sich damals u. a. als Mit- wirkender in den Triesch--Gastspielen in der Rolle des Meister

2 .^^wnd soll ,ür Erfüllimg seiner Ein^lwün^ unnük ^ %ntm " Magd-l-m-, als Mrrer in Ärd^rmanns

.fWll Iftlh rP , a i «m* (ll 4 *i C ^ ^

i>hrs einer Je größer

zur reinen- > i n Feindesland. Nicht vergessen sei, auf die k^leMthifchen Vor-

reiiemredm schreiben. Zimral iL LUttd^MittEnZ > MWm Teil. Jtotl Moor u. a. m. rückhalt

bedm't mm m am Mini ix* Stm-chrohrs esdmr Wniw*, öei- raon nach/ Standort oder Beruf zugehört. Je größer die Grupp-- pt, ie mehr sie in sich deir Widerstreit bis zur reinen

mm frFam b -fSf lo ' e Anerkennung Es ist daher zu erwaicken, daß der Künsller

Stoi!dl.'rt nhn Virrur J55Ü I auch bn seinem wtzigen Gastspiel wohlwollendes Inttresse ftnden

Jur Aufführung gelangt ern Lebensbild m 2 Abtnkungen

wird.

führungen von Ivs. Medini-Bvgt hinzuweisen, eines hiesigen tz-etdgranen, der schon öfter in Privatkreisen und Vereinen, sowie vor wifsenschaftlichen Autoritäten, Proben seiner eigenartigen Be- abgelegt hat. Ter Besivch der Veranstaltung wird sich sehr lohnen.

w /? ^ e cJ ®^rsorgung mit Marmelade. Wie das ,,-ö. D. erfährt, steht nunmehr eine regelmäßige Ver- lorgung der Zivilbevölkerung mit Marmelade unmittel bar bevor. Ta der Kriegs gesellsch-aft für Obst- wnferven und Mannelade ein viel geringeres Quantum zugewiesen wurde, als ursprünglich- in Aussicht stand, mußte eine Streckung ourcp Zusatz von Rüben erfolgen, die nach vielfachen Versuchen jetzt m M fr: eben stellender Weise erfolgt ist. Die Vorräte sind so groß, daß nicht nur Heer und Marine, sondern auch die Zivilbevölkerung den notwendigsten Bedarf bis Mäi und Juni 1917 erhalten kann. Lne Verteuimg geht über die Kommunen, die den Marmeladeverkauf durch- den Kleuthandel vornehmen. Ter Preis für die gestreckte Pflaumen- und dlpfelmarmelade wird sich- im .Kleinhandel auf <5// b0 Pf-enmg das Pfund stellen. Nach der Versicherung des Li. ± enthalt die .Kriegsmarmelade genügend Zucker und ist in l c -E de Ziehung wohlschmeckend mtb bekömmlich. Die Verteilung durfte bereits in ben nächsten Tageir in den Großstädten beginnen, cn ^ 1 n ^ i b- Die Weihnachtsbücherpakete des Hessi- chviftenVereins haben bei unseren braven Feldgrauen! attenthatben große Freude ausgelüst. Das bezeugen die bis jetzt Ichon eingegangenen vielen Hunderte von Dankesschreibeu. Mge- >ehen von den zahlreichen großen Sammelpaketen an Truppenteile und Lazarette wurden nahezu 4000 Einzelpakcte mit rund 10 0 00 Büchern nach allen Fronten und auf See verscÄckt. Ueberall waren die Gaben sehr willlommen, überall wurden sie nnt Freude ausgenommen und begrüßt alsein Heimathauch in -Ächuhengraben und Unterstand, der erzählt von der liebevollen Für« wrge rn der Heimat". Dankbar «wird in allen Briefen die Zusen­dung von Bilchern alseine sehr lohneride Aufgabe bezeichnet, denngeradewirinderVorderfronthabensowerkg G e I e g e n h e: t, u n s m i t L e s e st o f f z u v e r s o r g e n". Alle Mttteclungen stimmen darin überein, daß sich ein großes Bedürfnis nach guten Büchern, bei allen Soldaten zeigt.Ich hätte früher mcht geglaubt, daß die Leüte so dankbar für ein gutes Buch sind, w:c ich es wtzt oft wahrnehmen kann. Die lange Dauer des Krieges brnngt die Leute immer mehr -zu der Überzeugung, daß nicht nur ort^ /olü>ern auch der Gsist scjine tägliche Nahrung braucht." Alle Briefe bestattgcn es aufs neue, wie sehr gute Bücher imstande find, unsere feldgrauen Helden von der Sorge und Not ab^ulenken, den Trübsinn zu verscheuchen und die Stunden der Langeiveile in nutzbringender Weise auSzufüllcn. Die Seele kann sich durch sie, wenn auch nur für Stunden, erheben über die grausige Umgebung, ~ ^ * ann ftcf) stärken an großen und befreiendeii Gedanken

lun aber unseren Kämpfern, jetzt, wo durch ^^^Odvnng des Friedensangebots durch unsere Gegner der Krieg nach dem Wvrt unseres Kaisers seinen Fortgang nimmt, doppelt not. Barum dürfen wir in der Heimat nicht Nachlassen in unserer Sorge ux unsere kämpfenden Brüder. Ssie alle erbitten weitere Bücher.

un £ ^^udjig will sie ihiien der H essische Volksschriften verein «chicken. Um dies aber in dem erwünschten Umfang weiterführen zu tönncttj. braucht er die Ilnterstützung aller Kreise. Allen, die uns nüher schon halsen, die Arbeit in so wirkungsvoller Weise durchzn- fuhren, sei auch an dieser Stelle der herzliche Dank ausgesprochen. Es wird dem Verein eine innige Freude sein, wenn sie auch im neuen,^ahre die Treue halten, und mit herzlicher Dankbarkeit wird er "I!.^tz^rstse unserer Feldgrauen begrr'ißen, wenn sich zu ihneir noch recht mele Gönner und Gönnerinnen gesellen, damit den sortgc- ictzt in großer Zahl uns zugehendevj Bitten um Lesestoff vollauf ent- tverden kann. Der Schriftführer des Volksschristenvereins, Zehrer Hasfrnger in Darmstadt, Stiftsstraße 43, nimmt jederzeit gerne Geld- und Büchergaben entgegen.

** Schütz der Obstbänme. Wie die Obstbäumtz im Som- iner durch das Anlegen von Klebringen vor der Insektenplage ge- ich ätzt werden, sollen sie -auch im Winter vor Hasen fraß berviahrt werden: das geschieht, wenn man die Bäume jetzt durch Dornen chützt, die sich besser bewahren als Drahitnetze. Ferner ist die Er- nenerung der Klebringe m empfehlen, ba zurzeft die Weibchen des Fwstspanners beginnen, die Baumstämme hvnmrfznllettern. Der Baunilerm soll nicht auf die Rinde selber, sondern ans fteffes Papier anfgetragen werden, das recht dicht am S-tamM liegen« öll. Die kleine Arbeft lolßtt die kommende Ernte.

Landkreis Gießen.

-m Hungen, 12. Jan. Ter bei einem Fuß-Art.-Rgt. seit nahezu zwei Jahren im Felde stehende Adolf Schwarz von hier wurde mit der Hessischen Tapserkeitsmedaille ausgezeichnet.

Kreis Friedderg.

oa. Friedberg, 11. Im:. Dem leitenden Arzt des Bürger- hospftals, Tr. Krombach, wurde das Eiserne Kreuz verliehm. Das Ersatz - Bataillon R. 116 Friedberg schlachtete heute ein Schwein im Lebendgewicht von 740 Pfnnd. Ter Verkäufer dieses Tieres war Pächter Reif-Dorheim.

= Friedberg, 11. Jan. Das städtische Polytech­nikum scheint auch vorläufig ein Kriegso-pfer tverden zu sollen, da zum 1. April den drei letzwn noch an der Anstalt tätigen Leh­rern gekündigt wurde.

Bad-Nauheim, 12. Jan. Der Sohn des Rentners Breidenbach, Leutnant F. W. V r e i d e n b a ch . wurde mit dem Eisernen Kreuz er st er Klasse ausgezeichnet.

Starkenburg und Rheinhessen.

Groß-Gerau, 11. Jau. Ju König st ädten wurde einer Witwe nachts ein 250 Pfund schweres Schwein iin Stalle mit einer Axt erschlagen, an Ort uud Stelle zerlegt und daun gestohlen. Die Axt ließen die Schweiuediebe liegen.

Kreis Wetzlar.

ra. Philipp st rin, 12. Jan. Lehrer Taufkirch dahier, Leutnant d. R., liTurde mit dem Eisernen Kreuz erster Klasse aus­gezeichnet.

^ va. Waldgirmes (Kr. Biedenkopf), 11. Jan. lieber ftühece Kriegserlebnssse berichtet Me hiesige Chronik u. a.:Am Donnerst tag nach dem 2. Advent 1759 mußten wegen Kalte alle Alliierten decampieren und in den Dörftrn cantonieren. Drei Ikegnnentec als des Obrist von Plesse, welcher auch vor dem General von Trewes im hiesigen Pfarrhaus logiert, das von Stolzen bürg und Leib-Regi­ment Hessen,^ logierten 3 Tage allhier; da hatten nmnche Ein­wohner 20 bis 40 Gäste im Hauß." Nach Königsberg wurde das Regimentvon Bland" oderdie erste Dragoner Guard" (Royal Dragoons of Bland) gelegt und blieb dort bis zum 3 . Januar 1760. In Krnmbach lagendie «Engländer von der blauen Gard". Rodheim, Fellingshausen und Bieber rvurden auch mit englisck-er Kavallerie belegt, Rodheim mit 4 Regimentern.

Hessen-Nassau.

va. Biedenkopf, 11. Jan. Für die Na tio nal sti ft un g gingen bisher aus der Nagelung des Eisernen Kreirzes cm; aus dem Bezirk Biedenkopf 4400,30 Mark, Bezirk Battenberg 2505,50 Mk., Bezirk Oöladenbach 2448,45 Mk.: mithin zusammen 9354,25 Mk. Von den Forstbeamten des Kreises Biedenkopf ind 167 Mk. der Nationalstiftung der im Kriege Gefallenen über­wiesen worden.

va. Eamberg, 12. Jan. Dev Krieg hat von unserer Ge­meinde schwere Opfer an Blut gefordert. Bereits 47 tapfere Cam- berger Krieger haben im Verlanf des Weltkrieges den Ehrentod gefunden.

Fulda, 11. Jan. Bei den Nachprüfungen der Ka rt o sfcl­or r ä t e im Kreise Fulda durch militärische Konnnandos wurden etwa 10- bis 12000 Zentner, die überschüssig, bezw. ver­heimlicht waren, beschlagnahmt und enteignet. Die Beschlag­nahmungen wurden in der Weise gehandhabt, daß alle Vorräte üou mehr als 143 Pfund für die Person den Eigentümern ge­nommen wurden.

-- Franks urta. M., 11. Jan. Aus dem Bereich des Ober- lmidesgerichtsbezirks Frmikfurt a. M. wurden in Wiesbaden! 181660 Pfund Gerichtsakten, die nickt mehr gebranckt werden, für 6864 Mk. an ein Wiesbadener Geschäft verkauft. Kauf-' lustige lxrtteu sich zu der Berste:gerurrg in recht ansehnlicher Zahl ein gefunden.