Gericht»?«,«,!.
Thvrn, 11. Jan. Die StrafkamwerKonitz verierteilte den Leiter des K^iegsgetreidecmrwo des Kveises Tuchel, den früheren MüUenbesitzer Berndt aus Tuchel, liegen. Vergehens uegen das Nahrnn gs m it tel gese tz mrd Bestechung, forme roegen übermäßiger Preissteigerung m einem Jahr Gefängnis, 78 450 Mark Geldstrafe imd fünf Jahren Chrv-erlust. Berndt rvar an den Getreideschiebungen von Westpreußen nach Berlin beteiligt.
vermischtes.
Ein Ausstand in Luxemburg.
Luxemburg, 11. Januar. (WTB. Nichiamtlich.)^ Wegen L v h n d i s f e r e n z e n ist die Arbeiterschaft der Stadtverwaltung Luxemburg in den A u s> st a n d getreten. Der Straßenbahnverkehr wird nur beschränkt anfrechterhnlten. Von 4 Uhr ab ist die Stadt!ohne Gas.
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Bern, 11. Januar. (WTB. Nichtamtlich.) Das „Journal" meld^: Tie Seine und ihre Nebenflüsse sind über die Ufer getreten. Die Schiffahrt auf der Seine ist eingestellt. Man befürchtet schwere Störungen des Verkehrs.
* Da sErdeessen. In unserer Zeit des fehlenden Jettes und der Ersatzstoffe, die an nnsern Magen vielfach, merkwürdige Anforderungen stellen, sei daran erinnert, daß es feit alten Zeiten und heute noch Völker gibt, die sich die Erde als Nahrungsnrittel, ja in manchen Fällen als Leckerbissen erkoren haben, trotzdem sie sicherlich noch unverdaulicher ist, als die schlimmsten unserer Ersatzstoffe. Meistens wird leine an Infusorien und Bakterien reiche Erde, gewöhnlich/ eine Tonerde als Speise benutzt, sie wird entweder in roTjem Zustande oder in Form von gebacken eil Kuchen genossen. Am gebräuchlichsten ist das Essen von Erde bei den Jiidianerstämmen Amerikas, aber auch die Neger Westafrikas und die Sudanesen essen Erde, die sie aus dem ab gesetzten Schlamm der Flüsse gewinnen und als fluchen backen. Die Chinesen essen zum Nachtisch mit Vorliebe das Schi-noa, eine aus kieselsaurem Ton bestehende Erde, !«nd die Perser verzehren eine aus dem armenischen Hochlande stammende fette Tonerde, die sie Ghel-Mahallet nennen. In Java tvird ein kleines, feines Gebäck aus einem gelben Ton Iiergestellt, das auch von vielen Europäern genossen wird. Aber auch in unserm alten .Kulturlande Europa ist die Geophagie oder das Erdeessen durchaus noch nicht ausgestorben: in Sardinien und Oberitalien, ja sogar in einigen Gegenden Steiernrarks kann man aus den Märkten eßbare Eiche wie ein anderes Nahrungsmittel kaufen. Wir haben sogar in Deutschland Erdeesser, denn in den Sandsteingruben des KpffhÄusergebirges haben die Arbeiter die Gewohnheit, eineil feinen Ton, den sie „Sternbutter" nennen, an Stelle dev echten Butter auf das Brot zu streichen. Selbstverständlich hat die Erde keinen Wert als Nahrungsnrittel; in manchen Fällen, wo sie salzhaltig ist, dient sie gewissermaßen als Ersatz des Salzes', aber sonst scheint das Erdeessen nur eine alte, überkommene Ge- nwlmbeit z-u sein, die beibehalten worden ist. Ohne Zweifel stammt das Essen von Erde aus schlimmen Zeiten der Hungersnot, in denen die Menschen zu diesem Füllmittel des Magens griffen und den (Gebrauch, an den sie sich gewöhnt hatten, in späteren, besseren leiten beibehielten. Bon nachteiligen Folgen dieser Geschmacksverirrung ist wenig bekannt geworden, vorausgesetzt^ daß denl Gnruß nicht allzuheftig gefrönt wurde, denn dann müßte er dcxh not gedrungen zu Magenverstintmiungeil oder Krankheiten führen^ Es soll allerdings im Sudan Leute geben, die täglich mehrere Pfund Tonerde z>u sich nehmen, ein Genuß, den wir Europäer sicherlich mit schweren Gesundheitsschädigungen.bezahlen müßten.
Lpielplan der Sieheirer Stadttheaterr.
Direktion: Hermann Steingoetter.
Sonntag, den 14. Januar, nachm. 3 1 /, Uhr, bei Volksvreisen: Kinder-Vorstellung: „Das Märchen vom Daumenlutscher' oder
^Wunderbare Erlebnisse des kleinen Konrad tm Lande TrmStrill.' 5/. Uhr Abends 70, Uhr. bei gewöhnlichen Preisen (er- lii "** obcrt und Bertram' oder „Die lustigen Vagabunden." Ende 10/, Uhr. Dienstag, den 16 Januar, abends 7% Uhr, bet gewohnlrchen Preisen (ermäßigts, 9. Dienstag-AbonnementS-Vor- Uellung: „Die Stützen der Gesellschaft." Ende gegen 10 1 /, Uhr. Freitag den 19. Januar, abends 7»/., Uhr, bei kleinen Preisen (auper Älbonnement): „Der siebente Tag." Ende 9X Uhr. Sonntag, den 21. Januar, nachmittags 30, Uhr, bei kleinen Preuen: „Was Ihr wollt." Ende 5^ Uhr. Abends 7H, Uhr,
bet kleinen Preisey: „Wie einst im Mai.' Ende 101* Uhr.
Spielplan der vereinigten .hranffurter Stadttheater.
Gpernhaur.
Sonntag, bcn 14. Januar, nachmittags 30, Uhr: „Max' und Lieselchens Weihnachtsreise." Adends 7 Uhr: „Frühlingslust."
Montag, den 15. Januar, geschlossen. (Probe ztim 2. Rühl-Vereins- Konzert.) Dienstag, den 16. Jannar, abends 7 Uhr: „Tiefland.' Mittwoch, den 17. Januar, nachmittags 30, Uhr: „Mar' und
Lieselchens Weihnachlsreise.' Abeitds 7 Uhr? „Das Dreimäderl- harts." Donnerstag, den 18. Januar, abends 7 Uhr: „Der Evangeli- lnann." Freitag, den 19. Januar, abends 7 Uhr: „Der fliegende Holländer." Sainstag, den 20. Jantlar, nachmittags 30, Uhr: .Max' und Lieselchens Weihnachtsreise." Abends 7 Uhr: .Die Hugenotten." Sonntag, 21. Januar, nachinittags 3 Uhr: „Max' und Lieselchens Weihnachlsreise." Abeitds 6'/, Uhr: „Der Rosenkavalier." Montag, deit 22. Januar, geschlosseit. (2. Rühl-Vereins-Konzert.)
Schauspielhaus.
Sonntag, den 14. Januar, nachntittags 30, Uhr: „Als ich noch iin Flügelkleide . . Abends 70, Uhr: „Könige." Montag, den 15. Jartuar, abeitds 7 Uhr: „Die zärtlichen Verwandteit." Hterauf: „Der Brandstiiter." Dienstag, den 16. Januar, abends 70, Uhr: „Die Stützen der Gesellschaft." Mittwoch, deit 17. Jan., abends 7 Uhr: J. Gastspiel des Herrn Alb. Steinrück vonr König!. Hostheatcr in Müitchen: „Ftthrmaitn Henschel." Dontterstag, den 18. Januar, geschlossen. Freitag, beit 19. Januar, abends 6 Uhr: Zweites Gastsviel des Herrn Alb. Steinrück: „Faust" Samstag, den 20.Januar, abends l'A. Uhr: „Der Widerspänstigen Zähmung.' Soitnlag, den 21. Januar, nachmittags 3 Uhr: „Die Siebzehn- jährigsn." Abends 6 Uhr: Trittes Gastspiel des Herrit Albert Steinrück: „Ton Carlos." Montag, den 23. Januar, abends 70, Uhr: „Emilia Galotti."
RöVchlLche rrachkZchtesr.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag, den 14. Jan., 2. nach Epiphanias.
G o t t e s d i e n st. In der Stadtkirche Vorin. 90, Uhr: Pfarrer Mahr. Dorm. 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Schwabe. Nachtn. 2 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer Mahr. Abds. 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. Abds. 8 Uhr: Ver- einigting der konstrmierten männlichen Jttgeiid der Markusgeineinde (siehe Wartburg-Vereins. Abds. >^UHr: Vereiitigung der konstrmierten inännlichen Jugend der Matthältsgeincinde Donnerstag, 18. Ja»i., abds. 8 Uhr: Versa,nmlung des Frauenvereins der Markusgemeinde. — In der Johannerkirche. Vorm. 91* llhr: Pfarrer Bechtols- h eimer. Vorm. 11 Uhr: Kiuderkirche für die Lukasgemeinhe. Pfarrer Bechtolsheinter. "Abds. 5 Uhr: Pfarrer A u s f e l d. Llbds. 0,8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten ntännlichen Jugend der LukaSgcmeinde. Abds. 0," Uhr: Veremignng der konfirmierten männlicheit Jugend der Johannesgeineinde. — Mittivoch, 17. Jan., abds. 8 Uhr: Knegsbetstmide. Pfarrer B e ch t o l s h ei m e r.
Kirchberg. Sonntag, 14. Jan., vorm. 10 Uhr. — Maiuzlar. Nachm. 10, Uhr. — Mittwoch, 17. Jan., abds. 8 Uhr: Kriegs- betstunde. Dekan G u ß m a n n.
Natholische Gemeinde.
Gottesdienu. Sainstag, den 13. Jan.:
Nachm. 4 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag, 14. Jan., 2. S o n n t a g nach Erscheinung.
Feier de- 25jüyrrgen PfarrjabtlLa«». Dorm. 60, Uhr Gelegenheit zur hl. Beichte. 7 Uhr: Heil. Messe. Gemeinschaftliche' Kommunion der ganzen Gemeinde. 8 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. 9 Uhr: LevitierteL Hochamt mit Fest-
predigt. 11 Uhr: Hl. Messe. Nachm. 50, Uhr: Kinderpredtgt, darauf Andacht. Montag, 15. Jan., vorm 7H Uhr, ist ein Seelenamt für alle Verstorbenen der Pfarrei. — Dienstag und Freitag, abds. 8 Uhr, ist Kriegsbittandacht. — Diaspora-GotteSdienst findet am 14. Jannar nicht statt.
Meteorologische Beobachtungen der Station Gietzen.
Jan.
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Bed. Himmel
Höchste Temperatur am 11. bi« 12. Jan. 1917 — 1,5' C. Niedrigste „ * 11. „ 12. „ 1917— 1,5'C,
Niederschlag 4,9 mm.
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Amtlicher Teil.
Bekanntmachung.
B e t x .: Maßregel gegen die Maick- iotb Klauenseuche.
Wir bringen xur allgemeinen Kenntnis, daß auf Grund der im ReichsMtzeiger veröffentlichten Nactzweisimg über den Stand der Maul- und Klauenseuche vom 31. Dezember 1016 als verseurhi zu gelten haben:
Die Bezirke: Königsberg, Gumbinnen, Stadtkr. Berlin, Pots-, dam, Frankfurt, Stettin, Köslin, Stralsund, Posen, Breslau, Liegnitz, Oppeln, Magdeburg, Merseburg, Schleswig, Hannover, .Hildesheim, Stade, Aurichl, Düsseldorf, Eöln, Trier, Oberbayern, Obersranken. Mittelfrairkeu. Unterfranken, Schwaben, Neckarkreis, Schwarzwaldkreis, Jagstkreis, Donau kreis, Mannheim, Oberhessar, Meinhessen, Mecklenburg-Schwerin, Sachsen-Weimar, Oldennbrg, Braunschweig, Gotha, Hamburg, Unterelsaß, Oberelsaß, Lothringern
Gießen, den 12. Januar 1917.
F Großherzogliches Kreisamt Gießen, vr. U sing er.
Bekanntmachung.
Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntiris gebracht, daß die Großh. Amtsgerichte, Notare und Ortsgerichte als ..Beratun^s- stellen für ländlichen Grmrdbesitzweck^el" bezeichnet wordetc smd' und alten Grundeigentümern, die vor der Notwendigkeit der Veräußerung ihres Grundbesitzes zu stehen, glauben, gebührenfrei Rat erteilen, sonne in den lsterzu geeigneten Fällen sich bemühen wer^ den, Mittel und Wege nachzuweisen, um ihnen ihren Grundbesitz zu erhalten oder wenigstens dessen Verschleuderung zu verhindern.
Ansprüche gegen die Beratungsstelle aus Ersatz etwaiger aus dem erteilten Rat oder der anschließenden Tätigkeit ergebendes Nachteile stehen den Beteiligten nicht zu.
SprechstundenjedenMittwochvonSbisllUhr,
Gießen, den 6. Januar 1917.
Großherzogl. Amtsgericht.
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Die Feldjagd der Gemarkung Saasen, Bahn- ation Gießen—Fulda, 2023 Morgen groß, soll cn 22. Januar ds. Js., vormittags 9 Uhr, uf der Bürgermeisterei dahier in 2 Losen aus Jah.e verpachtet werben. Beginn der Pachtzeit m 10. Februar ds. Js. 2»5
Saasen, den 5. Januar 1917.
Großh. Bürgermeisterei Saasen.
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Gienen Ac/iulüiöß»
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Bekanntmachung.
Die Umlagekataster für das Jahr 1916 der land- und sorstwirtschastlichen Berussgenossenschaft Großh. Hessen für die Gemeinden: Älbach, Allen- dors a. d Lahn, Alten-Buseck, Annerod, Burkhardsfelden, Daubringen, Garbenteich, Großen-Linden, Grüningen, Hausen, Heuchelheim, Klein-Linden, Lang-Göns, Leihgestern, Lollar, Mainzlar, Oppenrod, Rödgen, Ruttershausen, Staufenberg, Steinbach, Treis a. d. Lda., Trohe, Watzenborn-Steinberg und Wieieck liegen Mer Wochen lang, nämlich vom 17. Januar bis 31. Januar 1917 einschl. auf dem Amtszimmer der betr. Großh. Bürgermeistereien zur Einsichtnahme sür die Beteiligten offen. Auch für etwaigf Ausmärker gilt diese Offenlegungssrift Innerhalb eines Monats nach Ablaus der Offen- legungssrist können die Beteiligten bei dem Genossenschaftsvorstand Widerspruch dagegen erheben, daß der Betrieb in das Umlagekataster ausgenommen oder nicht ausgenommen ist,' sowie dagegen, wie er veranlagt ist. Nach Ablauf der Ofsenlegungssrist eingehende Widersprüche können keine Berücksichtigung mehr finden.
Gießen, den 12. Januar 1917.
Großherzoglich Hessisches Kreisamt Gießen.
I. V.: Langermanu. 444B
Jagd-Berpachtung.
Mittwoch, ben 31. Januar 1917, mittags 12 Uhr, soll die der Gemeinde Freienseen zusteheude Wald- und Feldjagd, bestehend in 198,2 Hektar Wald und 463,5 Hektar Feldgrundstücken, unter den vor Beginn der Verpachtung bekanntgegebenen Bedingungen, in der Wirtschaft des Adolf Hofmann, dahier, aus weitere 6 Jahre verpachtet werden.
Freienseen, am 10. Januar 1917.
Großh. Bürgermeisterei Freienseen:
I m m e l t.
423
LTonkursverfahren.
In dem Konkursverfahren über das Vermögen des Weißbindermeisters Philipp Horn in Gießen ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schluß- verzeichuis der bei der Verteilung zu berücksichtigenden Forderungen — und zur Beschlußfassung der Gläubiger über die nicht verwertbaren Vermögensstücke — der Schlußtermin aus Dontterstag, den 8. Februar 1917, vormittags 9 Uhr, vordem Großherzoglichen Amtsgerichte Hierselbst, Zimmer Nr. 3 bestimmt.
Gießen, den 11. Januar 1917. 4528
Gerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts.
LTotltrrrsverfahren.
Indem Konkursverfahren über das Vermögen des SchmiedemeifterS Heinrich Adam Lindenftrnth
zu Gießen, Tiefettweg tt, ist zur Abnahme der Schlußrechnung des Verwalters, zur Erhebung von Einwendungen gegen das Schlußverzeichnis der bei der Verteilung zu berücksichtlgenden Forderungen — und zur Beschlußfassung der Gläubiger über die nicht verwertbaren Vermögensstücke — sowie zur Anhörung der Gläubiger über die Erstattung der Auslagen und die Gewährung einer Vergütung an die Mitglieder des Gläubigerausschusses — der Schlußtermin aus Donnerstag, den 8. Februar 1917, vormittags 9 Uhr, vor dem Großherzoglichen Amtsgerichte Hierselbst, Zimmer Nr. 3 bestimmt.
Gießen, den 11. Januar 1917. 453 ^
Gerichtsschreiber des Großh. Amtsgerichts.
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