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29.1.1917 Erstes Blatt
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Waldenstätten, Vortragender Generalagent £3 ©tfniaa »ml! hatte, am 25 Januar mtt starken Kräften an. Mit sehr

General der Kavallerie fflitSf SnTÄ T nm !,2i * ? & rcn gelang cS ihm, an diesem Tage ein wenig Ge-

erften Division, von Stetten Jnspekteur^dec^Kavallerie zum Gl> gewinnen. 2000 englische Leichname liegen vor unserer

Äiiridtera'&SfiSä® "" s *>«»£« «j'fim'JssiÄVäsÄ

Aus der türkischen Kammer

Auszeichnungen.

onftantinopel, 28. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Tie

^ an (WTB. Amtlich.) Der Kaiser von I L _ _' " 7^.'-' 'T , *'£\" 1 ?' UIUULIU >-J. e ?' lt

rot* tw r.~i c - « ' "" - - hat nn Gesetz angenommen, durch das der osmamschen

^atronal-zkreortbank eine Reilde von weitgehenden Beireiunaen von

10 t I , A-\r> »' / 77.+ .v. ,w,-v, /r* >> - r . .v-. , .. ?

^ejreireto) hat bet seinem gestrigen Geburtstaasbesuch dem

Generalfeldmarschall v efinbcnBiim hn« w/f;J rh I r^ lw,u ai l ' Jtctl * üon werrgchenden Besreiungen vm

dienftkrenr i BI . ^ oenvurg oas Mllitarver- sämtlichen Steuern und Gebühren sowie andere Privilegien ac Den WWn r ?? s öer^^ befoi:<l ^ on überreicht, währt werden, um den Erfolg des Geschäftsbettrebes zu sichern Fi Groswn^?nnw^-^^ ^cfi iet im enöftn Kreise im nanzmrmster Talaat Bei erklärte auf eine Anfrage, die Re Motzen Hauptquartier verbracht. ' gierung erwäge ernstlich die Frage einer Kriegsgewinnsteuer

lübt di. %5' MW.) Der . Reichsanzeiger" veröffent-'

® r * c n Adlerordens und die,

des Roten Adlerordens mit Eichenlaub Sasonow Botschafter in London.

-bai. s-", ..* i^rhr. wFalken-j Petersburg, 27. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Mel

Hausen, Oberbefehlshaber der 6. Armee, H General'der I ,*£1 e Z?? U J 6 . *Y. JJJnt (WTB. Nichtamtlich.) Met A.wMtterie v. Lin sin gen, Oberbefehlshaber der Heeresgruppe I der Petersburger Telegraphen-Agentur. Die Ernen ^mstngen und an «den General der Infanterie Grafen Kirch-l!"?^ Sasonows zum Botschafter in London wird aurtsick Erft b os Landwehrkorps.- ferner die Verleihung des j bekauntgegeben

(TiV. \Aiiiviuu;muvö , It liier 0 T 6 < 5 CflClIjllTll) oes

rtJfTOieraxbeitä crito Klasse mit Schwertern an den ZEchf" Generalleutnant Z e kr Pa scha, Militärbevallmäch-

Eine Hilfsdienstorgaiiisation in England,

«- 27-J-n. iW.T.B.) Ter

Wizaht Arbeiter und Arbeiter löttcn "

Krie

v f ulXß »nuuy uu ouait oes urregsamres I

g ?|?2^ rten crtöe-rt Inhabern dieses Kriegs ehren Zeichens . c-j. u VLlw,, *«n» vci

ow Auszeichnungen mit einer Ansprache. ! 0 )librik, wo sic nicht so irottg seien, in eine mrdere versetzen tonnen.

Die bedachten Personen werden stolz darauf sein, daß sie. nach- -WW ^uttionale Dienst solle sich auf dem Grundsatz der Frei- oem Seine Majestät das .Kreuz selbst angelegt hat und es sonst | ausbauen. wenn das keinen Erfolg habe, werde man

Hrndenburg und dem Reichskanzler verliehen worden möglicherweise zum Tlenstzwang übergehen, ist, als erste Mahner und Frauen der barten @ri<>n<inrfu>it na rr -1 * * *

Eine neue BertranenSerkläriing für Briand in der französischen Kammer.

Paris, 27. Jan. (WTB.) Kammer. Es wurden sechs

:a cm j- u ' r 1 i vuilicijuu looroci

jfäujZ? C J$ C Wai ^ lcr und grauen der harten .Kriegsarbeit es cr- darin die verdiente äußere Anerkennung ttrr ihre rn schwerer Zett dem Vaterlande geleisteten Dienste finden.

Ein HnldigungStetegramm der deutschen Universitäten

Berlin, 27. Fan. (WTB.) Die Rektoren der deut- ^^^ordnungen eingebracht. Zu Beginn der öffentlichen Universitäten haben folgendes Telegramm an S^nng erklärte Ministerpräsident Bri a n d , die Regierung den Kaiser gerichtet: ^ ' »ramm an ^hme nur die Tagesordnung Lenoir an, welche der Re

r «*<m. a t jf _ ...c _. y i r . . _. IDT P1* l f A 01 tl V rt rf\ ^ a i > a p C u u 1 i p .

ft m 3-? rn,c »mLund-il, bringen die deutschen Universitäten I W »um deiitrgen Tage Glückwunsch und Suldigimq lautet

oar. i»)ort segne und wbu kp imCmr ;r+ tw,.^ k.,. ir^:. I Indem die Kammer das Attentat vom 1. Dezember verabscheut?

leugt sie sich achtungsvoll vor den gefallenen Opfern. Wenit v° 11 nur me irr nne i ^«nkreich vor der Welt mit Recht stolz darauf sein kann, seine hoch- Äf'Ä a ^ l f I: Kraft gesammelt, jede Faser gc- Irrige Haltung gegen das von seinen Pflichten abgewichene Grie-

unsere SSL^rlJ U ^"TN. Getreu dem deutschen Sinne, der cksenland der verabscheuungswürdigen Haltung Deutschlands gegen nnseri Kommilitonen vor hundert Fahren beseelte, oewbm, ,^-Idas seinen Verpslichtnnaen treue Belaien

. uu. ALu.yc»uLuiiuiiy an, wetcye oer me-

, bringen die deutschen Universitäten Leerung einfach das Vertrauen ausspricht. Diese Tages- Taae mHUhmmM? mH csuts orbnuno lautet:

VnLXrLZl ^ oeuttchen Sinne, der c<°'?'^ungswur 0 igen vattung Deutschlands gegen

hundert Fahren beseelte, geloben wir: bas seinen Verpflichttmgen treue Belgien entgeqenzustellen, so i» Bitten und Körmen, Blut rmd »« «wagen, daß FraEch bis ans äußerste Ende geduldig ge- wur mr Zwiser und Bitterland. wesen ist, um fernen Uebarlieferungen treu zu bleiben mih ir

h f ^ötfer ließ hievauf folgende Antwort an die Uni-1^^ kleinen Volke njicht die Fchler seiner Regierenden zur Last versitaten ergehen: zu legen JAem die Kammer das Vertrauen zur Regierung hat

^^eremten deutschen Universitäten meinen wärmstmDank DurchfMrunlg der unerläßlichen Genugtuung bis ans

für dre sreuiidlu^n Glückwünsche und das Gelöbnis uner,'chütter- M^ ^treiben ^d, dast ne fortfahren wird, alle notwendigen

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^ e E. Jr? eit fr« t te regeln und alle Entscheidungen diplomatischer und tau-te, die Lage erheischt, treffen wird, ' '

Aber Steren Zusatz ab und geht zur Tagesordnung über.

^ Berlin, 28. Jan. (WTB.) Die Kämpfe nördlich Mitau am ^.r.Streitkväste regeln und alle Ents . ...

^ J S^t^S T3 r a?: f ^ 24 - äum 25. Januar flaute sie öl l Sa f ? c erheischt, treffen wird, lehnt

D«^.^sechMatigkeit ^beröcrserts der Aa etwas ab. AberI' werteren Zusatz ab und geht zur Tagesordnung über.

erste ^eti der Tagesordnung Leiroir wurde durch

rr . 1 v T ut: eia erwas ab

SSJ n ersten RL)tAMstnnden begannen sich die Russen 3 uU ^ eu öcr Tagesordnung Lenoir wurde durch

wmtv nni feÄ? a 2. ucrschredenen Stellen irrit Einsatz Haudaucheben angenommen. Der zweite Teil, der das

lrrrter- trauen zur Regierung ausdrückt, wurde mit 313 gegen 135 ISTalten Reiben wirrbw von unse- Strmmen angenormnen. Sodann wurde die gesamte TaaeS-

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* .«srwt» »ÄTaSfU zur atd,,. »>.»»»,<«».

«imebnt und deshalb aus den vordersten Linie^ herausEogen Redn^ uachzutragen: Nach Briand sprachen mehrere

wo^en svartti, nach AuMllung nun wieder Genmgten Sozialisten billigte es,

^L^^unstre Reihen zu durchbrechen, nxrren vergeblich, Zerschmet

c« - , cvl .v y ,luJl «mDver eingesetzt. AVer auä

«rem^ersucye imsere Rerhen zu durchbrechen, rvaren vergeblich t cn"7T 1 ' uuxfi ituccq ore Zerscymet-

-SJfeü?* '"H Men Zoll brett Boden gewinnen und mußtet ^ tu>n befleckt habe, und erklärte, er bringe

Dmiderte von Toten und Berwmldeten zurücklassem ' \ Politik anzuz-eigen, die die Re-

.Am westlichen Ufer der Aa güch^uns^ Truppen zum \t^ ^rde besolgen müssen, nämlich keine Ge- Angriff über und stürmten mit unwiderstehlicher^ Kraft den Rr^ia^d dlchtung der griechischen Neuttalität.

«LS b^ .kniEefen ScL.^r zum «?'

Aussen entgegen, nichtachtend des knietiescm Schneü *trr rnm ^^and bneb dabei, daß er nur die Tag Tell noch offenen Sumpfstellen und der zugefrorEn SSÜlüfa Tas^vrdnuna Bedouce zurück, die

tnchtn Unaufhörlich drangen sie vorwärts und besetzten foeTon ausspreche. Die Kammer lehnte darauf

^n Russen eben nocks zäh verteidigte Stellung. Rur in einigen Taoeä^dn^nn N^ Stuiimen dre von der Regierung abgelehnte Eckhäusern konnte sich der Finnd iwch halten Aber mich drese Tagesordnung Bedvuee zu Gunsten der Tagesordnung Lenoir ab. sielen^rmch hartnäckigem Kampfe in unsere Hand. Am Abend de^ dem französischen Senat.

wl 9 « g £Z iC Hauptstelrung wieder in un- Paris 26. Jan. (WTB.) Bei den Verhandlungen des Senats wiederholten die Russeir ihre An- uber Matznahmen zur Verschärfung der Blockade^aea^ ^u^.wurden aber überall abgewiesen. I Deutschland und zur Verhinderung der Ausfalls on,»

BÄätejgf ä S S 9 «fcWtt** »Ä tt *sÄÄ&«äBSÄfiMi

IfÄSSfeÄäWj

feuer. Cerna-Bogen schwache Artillerietättgkeit. In der Moa- I Massen der Blockade nutzbar machen. Wenn wir

lenagegend blotz rn Mttgen Abschnitten vereinzelte Kanonenschüsse 5U beWnngen suchen, so geschieht es um

mid spärliches Gewe^- und Maschinengewehrfeuer wtt aeÄnlich I ^ lin ^ * u sichern. Die Deutschen bellaqen sich

Airs beiden Uterm des Wardar ziemlich spärliches Artillerieieuer ie wassenwerse hinmorden wollten, aber unberechtigter-

^.Feuerwechsel zwischen Feldwack>en. An der^Struma Mack! fl L^? A. phps/ischen Gründe von Bernhardt und

Arttlierietattgkett und Patronillengcfcchte. Eine starke feindliche Sm?*!^** angewandt. Wtr bleiben den liberalen Ideen treu die Grkundungsabteiluiig näherte fid> unseren Sckützenoräben i.. Ä A ^^e unsrigen gewesen und. Dvs soll uns aber nickt hfZiu* tuag gegen Barakli und Tschunaga L ÄÄt ^5 mit a ? r CI * Waffen, auch der der BlEde S

schlugen bei Gegeiiangriffen derr Feind in die FlÄ Tiestr li^ M suchen des Ministers wurde die einfache faa^

^Ö r F c Tote zuruck, darunter den Führer der Abteillmg^und einen . Ü durck) Handausheben angenommen. Darauf stiinmte ^der te® 0 ®*** ferner 15 Gefangene. Ueberall ^at dem Gesetzentwurf iivvr erne Ackerbauprämie vou 3 Francs

m der Sewrs-Ebeiie wurden femdliche Patrouillen die sckmi ^ » .

nähern versuchten, durch Feuer'vertrieben Transport- und Finanzkrise in Frankreich.

bevE Die ©m te in den Kolonien sei im Vorjahre aus- Der türkische Bericht gezeichnet gelesen. Die großen Lager von Bodener^ena-

" 1 '"**> »«»«" SM*. 3'»«5,ÄtafÄS 1 !'®

Bei einem erbitterten Luftkampf in der Gegend von 2!X/Esfnhr ans den Kolonien f eji gleichzeittg auch f w -* 1 - - * 9e - nD von, das Budget alter Kolonien bedroht, da die Haupteinnabme-

Kutel Amara gelang es dem Unteroffizier Fopp am 24 4!I^ _ .- V u. ^uu+ueinnanmp

mwr trotj feindlicher Ueberlegenhc.it ein feindliches Flugzeug ab-|? Ue l e > Kolonialbudgets in den Ausfuhrzöllen liege zuschußen und ein zweites zur Landurrg zu zwingen. Ein dritte« ^ ba ^ 3 blc Kolonien auch eine Finanzkrise zu er^

wurde, konnte entilieblni ' warten sei. 0 ' 3

6L -J / - -r- 0 lv V S" SIUUUJKII

DO* wahrscheinlich getroffen wurde, konnte entfliehen Kein wichtiges Evergnis von den anderen Fronten . In Hedschas wurde eine Anzahl Aufständischer die oxltex'«*«*«** Truvpemm-cht «griff, u ' nte

b-richt°°°m27.LLL' 28 Z*'- ^TB.) AEchvc W

r - ?F St af fton t nahm der Feirrd am 24. Januar unsere Fellahre-Stellung unter heftiges.Artilleriefeuer, ging aber.

warten fei.

* * *

Das unterjochte Indien und Wilsons WettfriedenSbotschaft.

^Kopenhagen, 27. Jan. (WTB. Nichtamtlick).) Das Exekutiv-Komitee der indischen Nationalpartei (europäische Zentrale) hat an den Präsidenten der Vereinigten Staaten folgendes Telegramm gerichtet:

^ , L-'trovc'jbisK Im Name:: von 3!5 Millionen uittcrdrucktee ^.oU^r^nonns möchten wir Ihnen unsere Dankbar beit aussprecksen ttrr ^yre lungst an den Swiat gerichtete Botschaft, in der Sie r.tit erhabenem Idealismus die Sack>e der Gereckxtigkeit unb Menschlichkeit oertreten stiben. in den: Sie als notwendige Be­dingungen eines dauernden Weltfriedens für jede Nation das R^cht sorderien, ri/re eigene Regierungssorm und ihren eigenen WeA in ihrem Entwicklungsgang zu bestimmen, lieber ein Jahrhundert - ai I2 < ^ r F7 r wk>Er unglückliches Land das Opfer einer rück- srcyvs losen P künder u.n g und Ausbeutung durch ^mes einst wegen seiner Rcichtümer, seiner morn- ^Msn Grotze und geistigen Errrmgensckxlsten berühmte Land ist unsäglicher Schatze beraubt und in den Zustand dauernder Beror- ®und völliger moralischen und geistigen Still- gande. verficht worden. In Uebereinstimmuna mit den Grundsäßen. fVL ^ . ü ^ tT ^ ten ' nach welchen kein Volk das Recht haben soll eine Derrschast irgend einem anderen Volk aufzuerlegen, fordern vom englischen Jochech.esreit und oatz ihm Gel egen hei tgeg ebeii wird, seinen rechtsmäßigen Platz im ^oer anderen Nationen einznnehrnen. Tic Engländer haben SJL. ^ ri?- 156 indem sie ausschließlich Aeußerungen indi-

Icher Söldlinge, Knechte und Spmophanten. die Verräter ihres -Vaterlandes und, veröffentlicht haben, indem sie als Beweis für M ^suahme den gewaltigen Tribut au Männern und (yew darstellten, den man dem hungernden unwilligen Volke er­preßte das um der selbstsüchtigen Interessen Englands Willen sich m ^ode verblutet. Wir möchten hierdurch unseren Protest kund- geben und der unterdrückten Stimme der Verfolgten Indiens Aus- drun verleihen. In Ihrer jüngsten Botschaft an den Senat traten E !ur die völlige Freiheit der Nattonen ein. Während Ihrer ersten imttv rivde haben Sie erklärt, daß Ihre Regierung bereit sei, a len unterdrückten Nationen in ihrem Streben nach Frei beit öu bilrreidrc .vaiw zu leihen. Wir hoffen ernstlich, daß Sie setzt ^tzrem eigenen Worte Wirkung verleihen und Ihre mächtige Sttmmc sur die leidenden Riillionen Indiens erheben iverden. Wir erklären, ohne ein freies unabhängiges Indien es keinen daueimden Weltfrieden geben kann.

* * r

Haltlose Gerüchte.

Die Nachricht von der Mobilisierung einiger Schweizer Tivifwnen hat zu den abenteuerlichsten Gerüchten Beran-- lallung gegeben. Diese sind teilweise so unsinnig, daß jeder Vernünftige selbst ihre Haltlosigkeit hätte erkennen können Umso schärfer müssen solch leichtfertige Schwatzereien verurteilt werden. Denn zu irgendwelcher Bcunrnhiguna uegt selbst für die Grenzgebiete nicht der mindeste Grund'vor Auch hat der Verlauf des Krieges gezeigt, daß unsere oberste Heerestertung allen beabsichtigten Maßnahmen der Feinde noch nnmer rechtzÄtig zu begegnen gewußt hat.

Den gervissenlosen Schwätzern aber, denen nicht das eigene Veranttvortlichkeitsgesühl den Mund schließt, sei nach­drücklich in Erinnerung gerufen, daß die böswillige oder mich nur fahrlässige Verbreitung falscher Kriegsnachrichten unter strenge Strafe gestellt ist.

Der 5 eelrieg.

U-Bootserfolge im Mittelmeer.

^.derlin, 28 . Jan. (WTB. Amtlich.) Eines unserer Unterseeboote hat im östlichen Mittelmeer am 9 . Ja­nuar einen bewaffneten vollbeladeuen feindlichen Fracht­dampfer von etwa 5000 Tonnen, am 15 . Januar den öc Sw^« * 3 ? x kn.Slischen TankdampferG a r f i c l d" (3838 mit einer Ladung Kohle und Oel von Malta nach Port Said versenkt. Der Kapitän des DampfersGar. Neid wurde gefangen genommen. Ein deutsches Unterfee- voot hat a-w 2 s. Januar etwa 250 Seemeilen östlich von Juihn eriien östlich steuernden bewaffneten feindlicitcr!

^r upp en tra nspo rtd ampfer. der von einem fran- zoslschen Torpedoboot geleitet wurde, durch Torpedoschuß v^s/ukt- Der mit Truppen vollbesetzte Dampfer sank nach 10 Minuten.

Die neueMSve".

B e r n, 27. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Lyoner Blätter melden ans Rio de Janeiro: Nenn Mann der Besatzung des französischen DreimastersNarses" trafen an Bord de- portugiesischen DampfersEadra" in Bahia ein. Beidc Segelschiffe seren von einem deutschen Hilfs­kreuzer Versen f t_ worden. Die Mannschaft wurde vou erneiu deutschen Schiss an Bord genommen^ An Bord des deutschen Schiffes hatte sich eine sehr große Anzahl Ge­fangener von versenkten Schiffen befunden.

Aus Pernambuco wird den gleichen Blättern ge­meldet, daß an Bord des englischen DampfersMr. Theo­dore" eine Prrsenbesatznng eines deutschen Schiffes ab- ' geordnet worden sei.

- am, 27. Jan. (WTB.) Holländischen Schiff-

fahrtskrersen zufolge ist in dem Seegefecht cm der flandr!- scheu Küste cm englischer Zerstörer gesunken und ein zweiter so schwer beschädigt worden, daß auch er als verloren gelten muß.

London, 28. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Lloydsmel- düng. Der dänische DampferOsnet Snhr" (1482 Brutto- regrstertonnen), der britisihe DampferTabasee" (298'. Bruttoregistertonnen) und der norwegische DampferSun- nina" (589 Bruttoregiste-rtormen) wurden versenkt Es wird vermutet, daß auch der norwegische DampferNyr. dal" (2631 Brnttoregiftertonnen) versenkt wurde.

Bern, 27. Jan. (WTB.) Wie italienische Blätter mel­den, ist der italienische DampferTaormina" (1526 Ton­nen) versenkt worden.

(Lloyds Register gibt einen norwegischen Dampfer von 134o Brnttoregistertonnen und einen italienischen Dampfer von 8289 Bruttoregistertonnen an. Es ist zweifelhaft, um welchen von beiden es sich hier handelt.)

Kopenhagen, 27. Jan. (WTB.) Das Ministeriun des Aeu-ßern teilt mit: Bei der B e r s e n k u n g d e s d ä n i - scheu DampfersHroptattzr" am 22. Dezember ist durch den Zusammenstoß des Unterseebootes mit dem Schiffsboot und dem Schiss der Kapitän und ein Ma­trose ertrunken. Der hiesige deutsche Gesandte drückte dem Ministerium des Aeußern gegenüber das aufrichtiac Bedauern der deutschen Regierung anläßlich des traurigen Unglücksfalles aus, wodurch zwei brave Seeleute ihr Leben eingebüßt hätten.

Am dem Reiche.

Berlin, 28. Jan. (WTB. Nichtamtlich.) Der Haus­halts ausschuß des Reichstages tritt am Mittwoch, den 31. Januar, nachmittags 3 Uhr, zusammen.

Berlin, 28. Jan. (WTB.) DieNordd. Allgem 3ta " meldet: Im Abendblatt desBerliner Tageblattes" vom 27. Januar befinbet sich eine Notiz über Beschlüsse der Re­gierung, die eine dauernde Beibehaltung des Ge­treidemonopols betreffen sollen. Sie ist wie alle in der letzteii Zeit verbreiteten Gerüchte von irgendwelchen Be­schlüssen m Sachen der künftigen Reichsftncmzresorm aus der Luft gegriffen. Derartige Beschlüsse sind schon durch die Tatsache ausgeschlossen, daß der künftige Frie­densbedarf des Reiches ganz ungewiß ist. Me, die letzt jo,