Ausgabe 
25.1.1917 Erstes Blatt
Seite
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Vermischtes.

Ei« Wilderer erschossen.

Schwanheim a. M., 24. Jan. Am Sonntag abend Überraschte der Förster Steinmüller auS Niederrad im hiesigen Walde d r e i W i l d e r e r, die ein irisch erlegtes Reh trugen. Als die Wilderer auf den Anruf des Försters nicht stehen blieben, gab dieser einen Schuß auf die Leute ab. Die Ladung traf den Heinrich Christian aus Kelsterbach und tötete ihn auf der Stelle. Tie beiden anderen Wilddiebe entflohen; ihre Persönlichkeit konnte bis jetzt nicht sestgestellt werden, vermutlich gehören sie aber auch nach Kelsterbach. Der Erschossene ist Soldat uiid befand sich auf Urlaub in Kelsterbach. Am Momag sollte er wieder in das Reservelazarett zu Langen zurückkehren. Die Leiche wurde der hiesigen Leichen­halle zugeführt. Deii Wilderern waren die Forstbeamten schon seit mehreren Tagen auf der Spur.

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* Die Bestrafung der Gu l 1« sch b-a r o n i n.Gnl- uuchbarone" nennt man im ganz skandinavischen Norden jene Lieferanten, die es verbanden haben, aus dem .Kriege Vorteile Mi riehen, und die nun übe? Nacht zu schwerreichen Leuten ge- tvorden sind. Ihr Protzenhaftes und oft sittlich tief verächtliches Betragen lyrt in allen besseren Kreisen des Nordens Unwillen er­regt. Tiefe Stinmrung bekam, wie eine norwegische Zeitung er­zählt, eine der Gullaschbaronessen unlängst wirkungsvoll zu fühlen. Saßen da zwei Damen in der Straßenbahn und unterhielten sich nrrteinander. Die eine sagte:Ja, möchte es nun bald wieder Frieden werden!" Darauf enviderte die andere:Frieden? Nein, das will ick grmz und gar iricht hoffen, denn mein Mann verdient an diesenc Kriege so großartig an einem einzigen Geschäfte gestern verdiente er beinahe 100 000!" Da erhob sich ein älterer Herr vor: seinem! Sitze, wintt den Schaffner heran und sagt: Weisen Sie die Dame hier hinaus!" Nem, versetzte der Schaffner zögernd, das dürfe er doch wohl nicht.Setzerl Sie die Dame hier ab!" wiederholte der Herr mit vermehrtem Nachdruck, und als der Schaffner sich noch immer bedachte, fügte er hinzu: ,^ch be­

fehle Ihnen, die Dame abzusetzenUnd die Stämme der Mit­reisenden schlug sich .nun nachdrücklich auf seine Seite, daß der Schaffner sich genötigt sah, nachzmpchen und die Dame «es dem Wagen zu weisen.

<8eric^t*faal.

Kettenhandel.

-- F ran kfu rt a. M., 20. Januar. Ein krasser Fall nmchv- riscken Kettenhandels kam an der Strafkarnrner zur Verhandlung. 60 Zentner holländischen Pökelfleisches, die der Metzger Janßen für 130 Mark den Zentner gekauft hatte, wurde in den Händen mehrerer Schieber bis auf 290 .Mark hinaufgetrieben rmd für diesen Preis verkauft. Wegen dieser Wucherei wmcken zwei der Hauvtschieber heute bestraft. Kaufmann Max Springe r erhielt 4 Monate Gefängnis und 3000 Mark Geldstrafe, Kauftnarrn Man- fted Kolinski zwei Monate Gefängnis und 3000 Mark Geld­strafe. Das Verfahren gegen verschiedene andere Schieber ist noch nickt abgeschlossen.

js Marburg, 22. Jan. Ein Mausen Prozeß, b^i dem sich etwa 25 Mchnneir und Frauen aus verschiedenen Orten des Kreises Marburg wegen Uebertvetung der bundesrätlichen Bestim­mungen betteftend des Hausschlachtens zu verantworten hatten^ wurde vor dem Schöffengerickt verhandelt. Die Angellagten, die sämtlich an dem Tage geschlachtet hatten, an dem das Hausschlach- tnngsverbot Gültigkett bekam, machten geltend, daß ihnen erst nach­her die Verfügung bekannt wurde. Unter Aufhebung der Straf­befehle, die je nach dem Vevmögensstand auf Geldstrafen bis zu 100 Mk. lauteten, wurden sie gleichmäßig mit je 3 Mk. bestraft. Wie das Landratsamt bekannt macht, ist jetzt allen Anträgen auf Schlachtgenehmigungen der amlliche Wiegeschein iifier das Lebend­gewicht der Schlachttiere berznfngen. t

Universitäts-Nachrichten.

---Frankfurt a. M., 24. Jan. Professor Marlin Pagen­stecher in Halle hat einen Rftf als Nachfolger des kürzlich ver­

storbenen Professors K u t t n e r an die hiesige Universität erhalten. Dwfeftor Pagenstecher, der im 43. Lebensjahr steht, ist geborener Wiesb adener und ghött seit 1910 der jnristisck>en Fakultät der Uni­versität Halle an. Er gilt als einer der vorzüglichsten Zivilrechts- lehrer. Weiteren Kreisen ist er dadurch bekannt, daß er im Verein mit Rabel, Köhler und Wach dasArchiv für zivilistische Praxis" und dieRheinische Zeitschrift für Zivil- und Prozeßrecht" redigiert

Meteorologische Beobachtungen der Station Sietzen.

Jan.

1917

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Höchste Temperatur am 23. bis 24. Jan. 1917 = 1,5* C. Niedrigste 33. 24. 1917 = 8,8 9 C.

Niederschlag 0,0 mm._

Amtlicher Teil.

Bekanntmachung.

-Aus Anlaß des Allerhöchsten Geburtstages Sr. Majestät des Kaisers bleiben die Amtsräume der Unterzeichneten Behörde Sams­tag, den 27. l. Mts. geschlossen. 742V

Gießen, den 24. Januar 1917.

Großh. Finanzamt Gießen.

I. B.: Franz.

Am 23. Januar starb im Kriegslazarett in Kronstadt mein lieber Mann, unser guter Sohn

Professor Dr. med. Friedrich Fromme

PrlTatdozent dop GynAkoIofle a. d. Universität Berlin, Stabsarzt ln einem Feldlazarett,

Inhaber de« Eisernen Kreuzes II. Klasse und des Hess. miit&r-SanitAtskreuzes.

Martha Fromme geh. Liebe Professor Carl Fromme nnd Fran

Gießen, den 24. Januar 1917.

Beileidsbezeugungen dankend abgelelmt. |739D

Jagd-Verpachtung,

Mittwoch, den 31. Januar lfd. IS , nach­mittags 2 Uhr, soll auf hies. Rathause die Jagd der Gemeinde Watzenborn-Steinberg, bestehend aus zirka 2800 Morgen Wald und Feld auf weitere 6 Jahre verpachtet werden.

Watzeuborn-Steinberg, den 24. Januar 1917.

Großh. Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg.

Hirz. 736

Jagd-Verpachtung.

Montag, den 29. Januar lfd. IS., nach­mittags 2 Uhr, soll auf dem Bürgermeisterei- Zimmer der hiesigen Gemeinde zustehende 317 Hektar große Wald- und Feldjagd auf 6 Jahre verpachtet werden.

Göbelnrod, den 21. Januar 1917. Großh. Bürgermeisterei. Weber.

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Adolf Busch Fritz Busch

aus Wien (Violine) Musikdirektor aus Aachen

(Klavier)

PROGRAMM: Sonate op. 23 von Beethoven, Praeludium u. Fuge von Bach, Suite im alten Stil von Reger, Sonate op. 108 von Brahms.

Der Bechstein-Flügel ist aus dem Hofpiano- lager von Wilh. Rudolph.

Eintrittskarten: Mk. 3., Mk. 2., Mk. 1. und 50 Pfg., sämtlich numeriert. Studenten karten 75Pfg. Militär vom Feldwebel abwärts 30 Pfg. sind bei Ernst Challier, Tel. 671 und abends an der Kasse zu haben. 615D

Ueberschuß für Kriegswohlfahrtszwecke.

I!

Freitag, den 26. J*nuar abends 7 bis 9 Ühr

Konzert

im Soldateaheim, Bnrggraben 9

Mitwirkende:

Fräulein Ida Stammler, Konzertsängerin, Giessen und die Kapelle des Ers.-Batl. Inf.-Regt. 116, unter persönlicher Leitung des Herrn Bruno Herrmann. 75113

Uaterläiidislhrr Hilfsdienst

Aufforderung des Kriegsamts zur freiwilligen Meldung gemäß § 7 Absatz 2 des Gesetzes für den Vaterländischen Hilfsdienst.

ES werden für verschiedene Dienststellen in Gieße« verlangt:

1. Beamte im Ruhestand, Lehrer u. s. f. für

den Schriftverkehr

2 . Dolmetscher für französisch, englisch und flämisch

3. im Beamten- und Rechnungswesen er­fahrene männliche und weibliche Hilfskräfte

4. gewandte Maschinenschreiber nnd -schreibe­rinnen

5. Lageristen

6 . Krankenwärter und -Wärterinnen

7. Schneider und Schuster

8 . Köche und Köchinnen

9. Packer

10. Boten, auch weibliche.

Meldungen sind zu richten an das

Garnisonkommando Gießen

bei Liebigshöhe.

Die Kriestsamtstelle in Frankfurt a.M«

Die in letzter Zeit besonders starke Beanspruchung

der Eisenbahnverwaltung durch den Güterverkehr macht es notwendig, zur glatten Durchführung dieses Verkehrs von» Mittivoch den 24. Januar an Pz. 635 Gießen ab 6" vorm., Betzdorf an 9' 8 vorm, und Pz. 654 Betzdorf ab 9 08 abends, Gießen an II 88 abends vorübergehend ausfallen zu lassen. 707id

Kgl. Giienbabndirektioii Frankfurt (Main).

Städtischer Eierverkauf.

Freitag, den 26 . Januar 1917.

Brotmarkenbezirk III Eierhandlung Steinreich, vorm.

IV Eierhandlung Steinreich, nachm.

V Molkerei Grieb, Bismarckstr.

,, ^ I Molkerei Grieb, Plockstraße,

Samstag, den 27. Januar 1917.

Brotmarkenbezirk VII Eierhandlung Steinreich, vorm. ^ XI Eierhandlung Steinreich, nachni.

Dienstag, den 39. Januar 1917.

Brotmarkenbezirk VIIl Molkerei Grieb, BiSmarcksttaße

IX Molkerei Grieb, Plockstraße

X Molkerei Grieb. Schanzenstraße.

» XII Eierhandlung Steinreich.

Die Abgabebedingungen sind die gleichen wie setther. Gießen, den 24. Januar 1917. 740B

Aer Oberbürgermeister.

Keller.