Ausgabe 
22.1.1917 Erstes Blatt
Seite
3
 
Einzelbild herunterladen

ÄuJ'itonunb^5e b Der

"" Vr^lS"^* ^ n,UEb " Tt

-US Vorirf^ auf'bcn öt>0 "" mcfbct

SÄÄiS).®

De" erlisch- Lloyds mel-

AAS Hesse».

Der hessische Handelskammertag arr den Kaiser.

9 Wm^f C ^ >an ^ e ^tornter Mainz richtete als .Handelskcmrmertaqes an Se. Majestät grarmn ^^^ Katzer das in Abschrift nachfolFen.de Tele-

[entt luorbeii.

"Eet, duß die

JauÄt Esenft w^e

satzung Warden gelandet ^ und die Be-

Nisch^ Ä-fpff l^TB.^LloydS meldete Der-

,Mau 7T^Znfcn ^M U " b ber Danchfer

spanische D^pfM ,.VEe^d/^Llchchs^meldet, d-ch der

Dm dem Reiche

r^rbienftkneuze für KrikgshjlfÄieiist.

(Rra^ks Haup tau artier 20 "rfi-n or. M \

W»*#** Kaiser hat dem Reichst n

ssLL^-L?""" mi EL

«J w.« iÄrvßes HaAtttguartiLr, den 18 ^mur

«L"LL äS~» <** *«

göSÄ"Ä lefs ay afeap

SÄSÄ

Gebiete,. d-nrZ^Ldrnck^ge^'Zch^e^ ÄSlÄ

MÄÄi

aw qWAgww , , . r Wilhelm I. R.

E antwortete darauf am gleichen Taae

J% eftat ** m Kaiser und Mönch 9

Euere Maiestat bette \dy, fite die am breufetfrfKni

00 ^)^ ette Vcrdienstkreuzes für Kriegshilfsdienst

^rädrgen ZÄrte der Anerkennung, die Euere Mm Er ^c^^^bu srruht haben, meinen ehrfurchtsvollsten ^Dank aussprec^n zu bimen. SOht bem Heimathe er ba* fcm'ihrf ^fiipcer Majestät folgend, zu jedem Opfer bereit

Fpt$&misasz' l ikr&

. vraw . Belchnann Hollweq.

BltterkaMirschrr Hilfsdienst.

t», !rf illlk^ 'WTD Wdfimnm.) Der vom Reichs- ^ Zuf ^mrd des Geletzes über den vaterländischen Hilfsdimst eingesetzle fLnf^chlgtiedrrge Ausftrmß zur Mitwirkung in der Aus- Gesetzes trat heule nochmals zusammen zur Le-

allqemmnen Arbeiten des Krieqsemites. Ter grosse ÄÄgT ^ ÄdÄ,tr ^ Er^sEt^ morn. SSE

.v,^ Frage der Arbertevausscküsse und ihrer Er- awÄMrlich erörtert. Seitens des Kciegsamtes bah \byt Landeszentralbehörden in kürzester Feit dtt- 'fngrmmrdre Arbeiterausch ußimchl Herausgeber, würden r**h Grüner erklärte,

?*& werden' daß den Rellivnierten

b n M-ßerhalb^ chrers Wohnsitzes be- ^feer bem Üotzn erne Familien zulagt' gewährt Lch'verarbeiter gesichehe alles, ,vas rm^Irck M. Wenn hier und da Stockungen -crntreten so sei die ^mesenKich die ützt nn WrM.r ^Ä«rUm 1;«^

JBe fimHvmmi des Anss»!nsses und die Aeußerwwkn ^ festigte in den Tr.l«ehmeru

^L?* 01 ? 18 h 6 D-NülMrang des Kness-chilisd^nst- Slott tot sich, ffche, und das; besoirders erreicht nnrd * A * x ® m * m der Erzeugimg in der Kriegswirtschaft,

fer Unsbhängsyr Ausschuß an den Msser.

;-n, 0 ^ '9-(d-^T.) In einer am Freitag abcich

in, Plenarsttzungssaale des Abgeordnetenbauses abqebatteTvenn- gemem zahlreich besuchten Bersammlnng desUnabbEi^Aus- T^n Friedew' wurde nach längere Reden Börsrtzei^en, Abgeordneten Fuhrmanm ein- lenden^ beschlollen, folgendes Telegramm an deli Kaiser zu

bringen mehr als tausend in Berlin ver- S pir£ ?Eru^smanner und Mitglieder desUnabhängigen Ausschusses suremen butschen Frieden" aus allen Teilen Teutch)-

Reden non Professor Dietrich Schäfer,

^ Pfleger, Dr. Stresemann und Dr. Traub be- ^ blg ^ g , ^? b rcei i bT9eTT Dank dar für die Worte heiligen entschlossenen Kampfes und Siegeswilleus, die Eure ZSS&Si veer und Ma^ne Usch an das ganze deutsche Volk gerechtet haben. Eure Maseftat haben damit den schrveren Druck ^ZL ^Een, der bisher <uif ihm lastete. &U3er mifftat hochherzlges, von den edelsten Gchichlen der Mensch- lvchkeir und von dem Bewußtsein deutscher Stärke eingegebenes <,^)erwangevot rst von deu Gegnern als Schwäche und Arglist gedeu^t und nnt denselben Beleidigungen und schamlosen Ver- leunwungen bAmtwortet worden, die unsere Feinde seit Beginn des Krieges mcht müde geworden sind zu wieder^len. Sie.bekennen sich heute ochener als se zuvor zu der Absicht, unser Vaterland und dre mit chm ^rbündeten Mächte nicA Nur zu demütigen, sondern mich zu vernichten, dagegen gibt es für das deutsche Volk nur eine Rettung: oen..Kmnpf mit allen zur Versügisrg stehenden Mitteln, Lasten des -.eibes und der Seele bis zu einem vollen ^ege. Gleich unseren Tapferen an der Frönt must unser ganzes werden. Gott wird ihm die Kraft geben, mit dem x zu erzwingen, der durch die

1? < *? ri f* l9 v. beu ^ (ber ^lcht Ni West und Ost 'und über See unsere Zukunft vor neuen Anschlägen sichett. Im Vertrauen, daß des Ö0 ? e ^Machtmittel den Sieg gewährleisten, und daß du Gestaltung des erkämpften Friedens vor jeder fremden, deut- schen^znteressen abträglichen Beeinflussung beioahrt bleibt, svird das deutsche Volk auch tvefterhrn zu jedeni Opfer bereit sein. In dieser ernsttn schicksalsschweren Stunde steht es in unwandell>arer Treue zu Eurer Marestät, seinem. Führer durch flllit und Gefahr. Gott wird mit uns sein!

An Seine Majestät den Deutsche» Kwiser!

2»ajef4rit versichern die im Hessischen Handels. » 'Ere.mgten sieben Handelskaimner» als beruse»e NMk" Jndnstrie und des hessischen .Handels in-IirL^T^ ^uftrnfs an das deutsche Volk ihrer lNi-crschüt- »ad geloben, m dem dem deutschen Volk und Verbündeten aufgedrimgenen lkwnpf ihre ganze Kraft restlos bis zu erneu, stegrelchen Frieden einzusetzel,^ Marnz, den 20. J-amuar 1917.

Haudelskarnmer Mainz als Borort der hessischen .Haudelskaminer^

Aur Sta-t «nd Land.

Gießen, 22. Januar 1917.

Der Kaffer an die Stadt Eietzen.

namensdas Ser LLerbürgkrmnster namens der Stadt am Freitag an den Miser sandte lief am -samstog folgende telegraphische AnUvart ein: Telegramm an den Overbürqrrmeister Gießen ^ . 19. Januar 1917.

'«" "nsEen Dank für das Trcugelübnis der vaterländische Gesinnung mir Hilfe muß es dem deutschen ffr* UW m heldenumtigen Söhnen gelinge», den An- skirm der Feinde zu brechen und dem Baterlandc den ersehnten Fncden imeder zu bringen.

gez.: Wilhelm I. R

! hni Z5 Ä ePerson a l n a ch r l ch t e n. Der Gro ßherzog < ?f se !J lbcr vor. Is. folgenden Beamten der Lessisch. Preußischen E.senbahngememschaft aus Anlaß ihrer am 1. Januar ^,ew* erfo{0ten ^Trfeljung in den Ruhestand die nachbenannten Au^elchnungen verliehen: dem Zugs,'ihrer Friedrich Spengler öu Darmstadt das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Gropmuttgen dem Bahnhofsausseher Johannes N i e d e r n- l)0 J n cr »u Attenberg, sowie den Bahnwärtern Mathias öeißler N^Worms-Pfifflrghenn. Bonüaz Jäger zu Stockstadt a. M und b c?- n i 8U 2ÖC j£ b °n das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Jnschrüt Für treue Dienste"; dem Eisenbahngeoäckträger in dw,er Gemeinschaft Franz Petry zu Dkainz aus Anlaß seines am 13 i ? C f^ ei: r + 0 S r ' ^eriolgten Ausscheidens aus dem Staats- verliehen^^^ Allgemeine Ehrenzeichen ^Für treue Arbeit"

! S 1I u § 5 e i rt u » g. De,n Reservisten Gregorius Linde

! von der Komp, des Res.-Jnf.-Rgts. Nr. 116 wurde die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen.

« ^Ehermer Postrat Dingelden y. Geheimer InSwr^ 1 Dwgeldey von der Dnrmstäbter kaiserlichen Ober- Poftdrrektwn ist am Montag, den 15. Januar, auf einer Dienst- retfe infolge eines Herzschlages plötzlich gestorben. Mit ihm ist Leben geschieden, der sich durch sein reiches Wißen, sein stets freundliches Wesen, ,eme vornehme Gesinnung und die Lauterst seines Charaklers in weiten Kreisen hoher ffl ,, ®,; rfceute und zahlreiche Freunde besaß. Geheimer Posttat Dingeldey wurde am 7. November 1856 in Friedbera sHeflen) ^eboreii. Seit 1. April 1906 gehörte der Verstorbene der kiesigen Ober-Postdrrektlon als Posttat an. Während dieser lang- hat er sich in hervorragender Weise um den Ausbau des Telegraphen- und Fernsprechnetzes im Hessenlande sehr verdient gemacht.

>. r ** Hu welchem Ende führen wir den Krieg. U^ber breses Thema sprach gestern rmchmittag Reichslagsabgevrdneter Dr^Wernet öor ubertülltem öaale imFürstenhofe". Auf die ^^lubrungen des Redners, die von spontanen Beisallsaußerungen imrerbrochen und nnt großem Beifall ausgenommen wurden, konv- men wrr noch zuruck. Zum Schluffe wurde folgende Entschließung ernsttmmrg angenommen:

Das deutsche Friedensangebot ist von den Feinden abermals mtt Spott und Hohn zurückgewiesen worden. Angesichts dieser Tat­sache begrüßt eine aus Stadt und Land sehr stark besuchte Ver- sammlmrg deutscher Mäniner und Frauen mft begeisterter Zu­stimmung den Ms unstres Kaisers: ,^Jchr wewdckl'Stahl werden" Rttt eherner Entschloffeicheft wird das deutsche Volk einer zu stahl geworderren, auf jede Serttttuentalität verzich­tenden, Reichsleitung Folge leisten, die auf nichts an­deres mehr hinarbeitet als auf die Rierderwersung unserer ^ernde, unter Verbannung jedes weiteren Gedankens an erne VerstandrgtUig mit England rmd unter Freigabe der unein­geschränkten Anwendung aller unserer Kriegsmittel, ehe es zu spät ist. Geführt von stahlharten Männern, wird das deutsche Volk tteu ausharren bis zur Erringung eines Sieges, der nicht nur den flowffchen Polen ehie glücklichere Zukunft verheißt, son- dern mich den germanischen Flamen und Balten engen Anschluß an das Deutsck>e Reich, au dem deutschen Volk, Machtzuwachs im Osten und Westen, wirtschaftlichen Ausstieg und völkische Siche­rung Mgeu unerwünschte Zuwanderung bringt.

Kuh gestohlen. In der Nacht ziun 21. Januar 191, wlrrde m Wetzlar eine dunkelrote Kuh, Äigelsbergerrasse 7 Zentner schwer, mit der Nr. 69 auf dem nchten vinterschenvel det. Sachdienliche Msitteilungen nimmt die

. (WTB. Ntchtamtlich.) DerReichsanzei- lvr enthalt folgende Bekanntmachungen: 1. lieber Erzeugerhöcbst- prerse beim Verkauf von Saatgut für Lupinen mrd Wicken, 2. über L^^^berung der Verordnungen betrefferch Rohtabak, 3. /üfcdf r ^Okurkundung von GebtrrlS- und Sterbefälleri Deutscher im Ans- 4. uver du- Eintragung der Legitimation unehelick>er Kinder von Kriegsteilnehmern in das Gebtlrtsregister, 5 über die Versol- </,??^^ndlungen gegen die Vorschriften iiber wirt- gastliche Maßnahmen, 6. über Sttckstosf. 7. über Mineralöle, Mmeralölerzeugmsse, Erdwachs und .Kerzen nebst Ausführunqs- vesttmnnmqen, 8. zup Ergänzung der' Bekanntmachung vom i E^llknd die Liquidatton britischer Unternehmungen, av r i2V-v-- ^ Ham (WTB. Nichtamtlich.» Zu dem 50jcihri- gen Dietzstlubumim des Präsidenten des evangelischen Oberkirchen- nnrs und Wirmcheu Geheimen Rates 1). Voigts gingen dem >Jubilar unter andereni drahtllche (Äückwünfci>e des Kaisers und Königs, der Kaiserul und des ReichsAnzlers zu.

eingebrannt, entwendet. _

hiesige KrinNnalpottzei entgegen.

** Die Volksspende für die deutschen Kriegs- b Zivil getan g e n tu. DerGAmrke, die OpferfteudigkeÄ des deutschen Volkes zu einer eiühecklrchen großen Volksspende für die deutschen .Kriegs- und Zivllgefangenen zusammenzufassen hat sich als überaus fruchtbar erwiesen. Durch die Sammlungen zu- Mlnsten dieser Völksspende sind im ganzen Deuffchcn Reich mehr als 16 Millionen Mark ausgebracht worden! Fürwahr ein glänzendes Ergebnis! Bon diesem Gesamtbetrag des Sanunel- ergebnisses wurden 3 /i mit rund 12V» Millionen dem Hauptarbeits- ausschjuß der Volksspende in Berlin zur Verfügung gestellt nm diesen in die Lage zu setzen, die llnterstützmig der deutschen Kriegs- und Zivilgesmtgenen im feindlichen Ausland aus einer einheitlichen und großzügigen Grundlage in die Wege zu leiten. Das ist auch inzwischen bereits geschchen. Insbesondere sind auch schon zum ver­gangenen Weihnachtsfeste an die deutschen Kriegs und Zivilge- fangenen rechtzeitig reiche Gaben verschckt worden. Der nicht an den Hauptarbeitsaus schuß der Völksspende fti Berlin abgesührte Teil des Sammelergebnisses wurde den Landesveoernen vom Roten Kreuz und den sonstigen in Betracht kommeirden örtlichen Stellen zur eigenen imd unmittelbaren Verwendung überlassen. In Hessen hat die Sammlung zugmisten der Völksspende, wie be­kannt, im Monat Juli 1916 unter dem besonderen Schutze der Grosherzogin stattgeftmden. Es gingen in .Hessen im' ganzen 277 690,23 Mark. ein. Ein überraschend gutes Ergebnis, nament-, lick! wenn berüchichttgt Ivird, welch große Anforderungen bisher sckvn nncrusgesetzt an die hessische Opserwilligkeit gestellt worden sind, und daß in Hessen nanientlicki erst im Oktober 1915 zu­gunsten der deutschen Kriegsgefangenen eine Sammlung mit einem Ergebnis von 148 506,57 Röork stattgefurrden hatte. Nach Abzug entstandener Msgaben verblieb ein Reinerttag von 274 950,67 Mark. Von dieser Summe sind ^ auf Grund eines getroffenen Abkommens */.i = .206 213 Mar? an den Hauptarbeftsaussch> der ,,Völksspende für die deutsch.en Kriegs- und Zivilgefangenen" in Berlin abgeliefert ivorden, während der verbliebene Restbetrag von 68 737,67 Mark an die im Gvvßherzogtuni bestel-enden sieben Bezirksausschüsse ftir vermißte und kriegsgesangenc Deutsche zur eigenen und unmittelbaren Verwendung für Unterstützungszwecke verteilt worden sind. Hiernach, kann auch die Hessische Beööllerung sich rühmen, durch ihre nie erlahmende Opferfreudige

kerk «HMich. zu der Muhen Und ^bfen oaajr Deigerragen zu habert. ^zeder em-Äne möge den Tank für seine Gabe in dem Bewußtsein ffnden, auch zu seinem Teilr und nach seinen Kräften zur Er- leirMMNg des Loses ucherer deutschen Brüder in der Gefangene ickaft beigettageu zu haben.

** Abgabe von Saa t ka rto sfeln. Um seststellen Unnm,M Menge Saatkartoffeln die Stadt Gießen für das *2km?3 7 wllen air hieftgcn L-andwirte, Gartenbesitzer

MW W Mfax von Ländereien ihren Bedarf »oätesten? bis -um Mittwoch, den 24. d. Mts. schriftlich deni statischen Tiefbauamt, Asterweg Nr. 9, mitteilcn.

r - 2\ ^>**1 <t)nbigu»g für abgelieferte Hülsen- rruäjte. Durch die Verordnung über Hülsenfrüchte vom 14. De- (Reichs-Gesetzbl. S. 1360) ist dem Reichskanzler das ^ecyr emgeraumt ivorden, zu bestimmen, daß Landwirte, die selbst- gewonnene Ackerbohiien abliesern, bei der Zuweisung von Futter­mitteln besonders berücksichtigt werden. Der Präsident des Kriegs- ern^rrmgsamrs hat daraufhin angeordnet. daß den Landwirten^ ore llckerbohnen abliesern, die gleiche Menge Futtennittel zurück- gegeben werden soll. Als Futternrittel kommen die bei der Lchälunq ^^rbohnen entfallende Bohnenkleie, ferner Gerstenmehl- und oerstengraupenlleie in Betracht, die von denjenigen 6)erstenmengen , uorig bleiben, welche für die Brotstreckung und die deiftellung von

> Graupen beitnnmt sind. Die Reichsfutler:mttelstelle ist beauftragt, worden, die Anordnung praktisch dnrchzuführen. Es sollen auch die pandwltte berücksichtigt werden, die vor der durch die Ver­ordnung vom l4. Dezember ausgesprochenen Beschlagnahme Acker- voynen an die Beziigsvereinigung der deutschen Landwirte den -»estimmungen der Verordnung über Futtermittel vorn 5. Okt. 1916 entsprechend verkauft haben. Das Vorzugsrecht gilt nur für ab­gelieferte Ackerbohnen, nicht auch für abqelieferte Peluschken.

Landkreis Gießen.

ü. A II er* shausen, 22. Jari. An schwerer Krankheit starb m einem Feldlazarett Landfturmmann Karl K ö r b ä ch e r.

... £ ^ r *} § . 0, 0. ^11.30». Das allgemeine Ebrenzeichen wr Verdienste ini Kriege am Kriegsbande erhielt vom Großherzog Wehrmann Konrad Zecher von hier, z. Zt. bei der Res.« Fuhrparkkolonne Nr. 58 der 21. Reservedivision itn Westen.

Wieseck, 22. Jan. Dem Kanonier Otto B i e r a u wurde, nachdem er am 10. Marz 1916 bei Verdun verwundet und nach [ seiner Genesung auf dem östlichen Kriegsschauplätze kämpfte, das-

> Eiserne Kreuz verliehen.

Ä Kreis Alsfeld.

0 ® 1 \ * r 9' 21. Jan. Oberlehrer W. S ch w e i k e r. zur­zeit Offizier-Stellvertreter bei einer Funkerstation im Westen, wurde mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet.

Kreis Lauterbach.

. Bernshaufen, 22. Jan. Auf traurige Weise mußte unser laugiahriger Bürgermeister R i tz sein Leben einbüßen. Beim -angholzfahren verunqllickte er infolge der schwierigen Schnee- Verhältnisse im Walde und wurde deratt verletzt, daß er nach kurzer Zeit starb. Die Teilnahme der hiesigen Bevölkerung« dem Unglück ist sehr groß.

ti. Ober-Moos, 22. Jan. Unserein Polizeidiener Peter ö ' ?er als Landrvehrmann im Felde steht, wurde die

! Hessische Tapfertettsmedaille verliehe,i.

. Kreis Schotten.

n. Bur kh ard s, 21. Jan. Die zur O stp r e u ß e nh il se hier veranstaltete S a m m lung ergab den Betrag von 190 Mk.

Nachbarorte K a n l st o s wirrden für den gleichen Jweck 62,50 M aufgebracht.

O Glashütten, 22. Jan. Für die Hessische Ost- ^ Z i? U lv C n * < e l an ^ öoc Einigen Tagen eine Haussammlung statt. Dank der rührigen Tätigkeit des Herrn Lehrers Weber, böerung dieser Sache sehr angelegen sein ließ, konnten Iw t 5 i>et1 guten Zweck an die Hauptsammelstelle in Darm-^ stcrot abgeltefert werden.

r n - H K ckersd 0 rf, 21. Jan. Zum Stellvertreter des hiesigen Beigeordneten wurde Johannes Weber für unsere Ge­meinde verpflichtet.

u. Mich el b a ch 19. Jan. Tie Hess. Tapserkeitsmedaille wurde dem Grenadier Karl MatteS verliehen. Gefreiter Otto L'^^^Ewehrführer in der Masch.-Gew.-Kompagnie Ins.- Regt. ^53, erhielt an Weihnachten das Eiserne Kreuz 2. Klaffe.

s. n 'i. U 1 r « e * ,l ' 21 * ^ on * Der Eiserne türkische Halbmond wurde dem Kraftfahrer Karl Li pp von Tjemal Pascha verliehen.

Kreis Wetzlar.

... r-. Blasbach, 22. Jan. Am 25. August 1712 - so

kundets die Chronik und die Inschrift auf dem starken Träger, ballen der Kirche ward der Bau gerichtet, im November des- selben Jahres die Kirchweih gehalten. Doch fehlte das völleae Dach nebst Turm. Erst fünf Jahre später konnte durch die Gunst des Grafen Friedrich Wilhelm zu Solms und seiner Gemahlin, einer geborenen Gräfin Jsenbnrq-Büdingen, beides gebaut werden. Em Jahr danach, 4717, wurde auch die aus der alten umgegossene neue Glocke zur Höhe hipausgewunden und unter teierlichew Gottesdienst emgelautet.

Öeffen-Nafslm.

ra. H olzh a us ewbei Gladenbach, 22. Jan. In den hiesigen Gemeindeakten findet sich eine ausführliche Kriegskostenrechnuna verzeichnet. Holzhausen hatte vom 2. Mai 1797 bis 14. Februar 1798 Einquartierung von vier französischen Regimentern, die eim Kostenrechnung von 7774 Gulden. 1 Albus 4 Heller verursachten s. rr^ a U e J' 22' Jau. Im nahen Holzhausen a. W. trug sich der seltene ^all zu, daß ein Vater sein achtzehntes Kind zu Grabe brachte. Es ist dies der Weichensteller W. Kleinschmidt, dem bis- 20 Kinder geboren sind, von denen 18 fast alle im jugend­lichsten Alter starben. *

arburg, 22. Jan. Seit vielen Jahren sind keine ick gfnmlhgeit »dp«motten nieb.-rnegcatgen, »nie in den Wen Soffen Lrelsoch miissen ganze Gemeiiüxrn zmn Schneeschinv«! Müsriicken, damit der Lkr"ke^ anirecht crtzalten Iverden kann der duÄi du- Lerwchimg aut den hachigclegenen Landswaßen besonders geiübrdet i. Ruf dem .»-^grn Liochemnarli sehtten desüald die ^rdwauen, die sich sonst immer zahlreich rinthrQen M ganälttfr. Um die »erterlnng der ^oloniaDvaren, soweit es sich nm von der Stadt bezogene Lebensmittel, wie Grieß, Grmwen. Teigwaren. S«»er. Zucker. Marmelade uft». handelt, in gerecht«- Bahnen zu tzrkcn hat dw Edt jetzt soq. Kundenli ste n ech- » eM rti r.# 11 * t>en »ertmeh D<m Brutsern sind, wie das Land- ratsamt bekanntlacht, belondere Bruteierkarven ersorderlich ss.Aus dem Kreise Marburg, 21. J^Mr dm Sudenburg,pende l,eierten die Landgemerirden desKreid- zwammeii 4526.65 Mmd LMk ab An ba Spitze steht die Gemernd - schmrstadt, die 262 Mund abtichertr Bemerkt lei, daß die Genreinde Evriaxweimar die wie kür^sickt

ITW***«^ ^^rt haben s°ll^

Wilhelm'H 5 l'ß? «" gsinoalide.^Vch'erä^vm 18,0/71 ^ß^tta^ast vollendeten 70. Lebensjahre gestorben.

Sitzung der Stadtvevor'dneten.

Gießen, den 20. Januar 1917.

, Die aus heute nachmittag 4 Uhr auberaumte Stadtverordneten-- vei-lammlung wres nur 6 Punkte auf der Tagesordnuna aus StiS^S 091 '""" bCV »iEfentlichen Sitzung sehr schneNe >

Anwesend w«ren die- Beigeordneten Emmelius ,,s- GrUn ewa ld und die Stadtverordneten - Ebel, Eichene,, ^

Zaber. Helsrich, Heichelheim, Huhn ^"'>

Vetters', @imo » Urst-d1°^

t.e.°tk E?ch e n aue? u^°H u"h7^'" b '' Stadtveroch..

Zu Begum der Versammluna teilte der m elfter das Antzvorttelegramm des Kaisers on Mit, das >ifir an der Spitze^ des lvkaftn Tell5 1 ^eße^

2 ^lelung des TelLmms'LL

gegengknvmmen. i*«u>»gein Jöciföll enf-'