war un Schlepptmr eines schwedt-
un - ^60 NN, ohne ein NotfissNkll gegossen zu n das; das Sckssepptau gekappt werden
S VT, ^ ° s U Nettuugsversuche ist die Besatzung von tut),- Mann mit dem Schoner untergeganpen
Nsrs Stadt nnd Land.
Gieszen. 27. Dezember 1916. u S 5 e r cf) n u n g e n. Den, Musketier Leopold R o t h -
w u \ bc C f {ct,,ücr verwrrudet. Nach Wiederherstellung «ahm er von neuem an verschiedenen Kämpfen ! 11 e ä U, J? r . cr(l,t dort «um zweiten Atale schwere Ber- letju gem - Der Feldwebel Philipp Pauly arrs Gießen, der seit t't n,,')' s 1 , 914 r^ bei c öec ^tappen..hits--to»'pagnie 10 im Felde steht, . vtl ? \ ro V - n e 11 • c 11 ^ -- blasse ausgezeichnet worden.
ÖI ( ,C i! ’ 0 ■* bei der Maschinengewehr-Kompagnie Ins." chgt. 110 erluelt rvegerr tapferen Verhaltens an der Sornme das ‘ofu 1 * 5 c Jl ter N lasse. Im Besitze des Eisernen Krerrze^ -. Klasse und der Hessischen Tapferkeitsmedarlle ist er fc°• t. -lern Musketier Nud. Dnhmer aus Gießen wurde bei
lM-e , Ü ,lP:CU l ' ÜU ^ordrm das EiserneKreuz 2. Klasse vcr-
^ l'ft ätten verein.^ Ter Vorstand des Svilftnücn* 'Ä Gpoßherzogwm Hessen hielt seine diesiährige or- ^ors.aiwssrßung arn 20. Dezember l. Js. in der Lupus- Ijeilltattc m Gießen unter dem 'Vorsitz von Geheimrat Dr.Dietz- ^ ärmster 1.1 ao. .Ins der TaAesordnnrrg standen der Geschäftsbericht imb b \c ^chmlngscrslcbnisse für 1910, der Voranschlag für 1917, ^-"t Ruäsrcht auf den Kriegszustand rrnd die zurzeit herrs.chenven schlechten Bahnverbindungen, beschloß der Vorstand, 5°* Gmvcrftändnis der Mitglieder voraussetzend, im Jahre 1910 von der Einberufung einer Mitgliederversammlung Abstand zu nehmen. Auch von Drucklegung des Geschäftsberichts soll abgesehen al’Vr-? dem Geschäftsbericht sei kurz ernvähnt, daß die Zahl der rrtgueder wieder nm nahezu 1OO znrückgegangen ist, und «W me ..crtglrederberträge ebenfalls begreiflicherweise einen Aück- gang ersahren haben, ein Umstund, der alslwld wieder wett gemacht Mewcn muß wenn nicht die dermalen ganz besonders not- wcnwrge Bekämpftmg der Tuberkulose iwtleiden soll. Tie beiden, rm Eigentum des .Hellstättenvereins stehenden .Heilstätten, die Eleo- bwrenheustatte-bei Lindensels i. O. für lungenkranke Frauen, und dl« Lupnsheclstatte rn Ehesten, ‘umreit mich im Jahre 1910 gut be'sucht, ^vie ungeheure Teuerung hat natürlich auch auf die 'sinan- zielle Gestaltung der Heilstätten cingewir'tt, sodaß eine Erhöh n n g des P fl e g e sa hes eintreten mußte. Es wird allerdings gehofft, daß diese Erhöhung mit Eintritt normaler Zeiten wieder m Wegfall kommen kann. Der Voranschlag für 1917 bewegte sich im allgemeinen im üblichen Rahmen und fand ebenso wie der Geschäftsbericht und die Rechnnngsergebnisse die einmütige Zustimmung des Vorstmtdes .Der Heilstättenverein ist, wie fdwm erwälpit, Eigenin me r der genmintcn beiden .Heilstätten' Er unterhält außerdem die beiden Kinderstationen im St. Bonisa- tiusrrankenhaus Hirschhorii, für Knaben, und im evangel Kranten- hmls in Lampertheim, für Mädchen. Alle Einrichtungen des .Heil- stättenvereins haben sich durchaus bewährt: was der Gcsamivor- stand mit I^sonderer Freude in der Sitzung seststellen konnte Die Fürsorgetätigkeit des .Heilstättenvereins hat trotz des Krieges imt Jahre 1915 nicht gelitten. Sie ist sogar gegen das Borjahr um et- ioas in die Hohe gegangen. Insgesamt hat er hierfür 13 717 Mark aufgebracht, hat also mehr als die gesamten Mitgliederbeiträge (12 052 Mark' in Anspruch genommen. In zahlreichen Fällen fand Ermäßigung des Pflegesatzes in den beiden Heilstätten statt. Auch wurden Zuschüsse zn Kuren in anderen Heilstätten und zur Unterbringung Tuberkulöser in Invalidenheimen geleistet. Naturalunterstützungen mit Milch, Fleisch, Eiern usw. fand in zahlreichen Fallen statt. Die Aufwendungen für den Ort Heubach i. Odw. nah- nken die Mittel des Heil statten Vereins auch in 1915 erheblich in Anspruch.
** Die Auszahlung der F a m i l i e n u n t e r st ü tz u n - gen an die Familien der zum Hoevesdienst Einberufenen für 1. bis
lo. Januar 1917 bezw. für Dezember 1916 friidet vom 30. Dez. bis 1. Januar statt.
** Zirkus B l u m e n f e ld. Ilm Colosseum, das zum fxsten Zirkus umgebaut ist, fand gestern die Eröffnungs-Vorstellung des Zirkus Blumenfeld statt. Die Darbietungen waren sämtlich gut und wurden vor ausverkairftem Hause nnt ungeteiltem Beifall <mfgcmmrmert. Für die Kriegszeit bot das Pferdematerial eine «Ueberraschung. Wie uns die Direktion mitteilt, siiiden nur iwch einige Vorstellungen statt, da das Untergehnien anderweitig verpflichtet ist. Heute finden zwei Borstettungen statt, nachmittags 4 lund abends 8 Uhr. Nähieres stehe im Anzeigenteile.
sandkreis Stehen.
El Lang-Göns, 27. Dez. Pionier Heinr. K r a u s k o v f ehielt die Hessische Tapferkestsmedaille.
* Utphe, 26. Dez. Mit der Hessischen TapferkeitSmedaiNe wurde der Gefreite Heinrich Raab ausgezc ch,et.
h. Lich, 27. Dez. Eilte, in den Klaü.u hiesiger Volksschule veranstaltete SammUmg Mr Beschaffung von Weihnachts- gaben für unsere tapferen U-Boot-Mann schäften ergab den Betvag von 677)2 M., welche an die zum Enrpfang dieser Beträge bevechltiate Mitteldeutsche Kreditbank in Berlin-Friedenau durch PosteinzahliMg abgiugm. - Trotz des großen Mangels an Strumpfgavn war es den Schüleriitnen der beiden Oberklassen der Volksschule möglich geworden, 12 Pfund Garn zu kaufen und daraus 34 Paar Strünrpfe zu stricken, unt mtt diesen 34 Feld
steine, 7,6 Zentner Nesselstengel und 2,44 Zentrier Bucheckerit zum
Versand.
* Steinverg, 27. Dez. Gefreiter der Reserve Georg Bruckel der 5. Komp, aktiv. Inf. -Regt. Nr. 116, Sohn des Schäfers Georg Bruckel IV. von Steiuberg bei Gießen, ivurde am 21 Tezenwer wegen tapferen Verhaltens vor dem Feinde mit dem! Eisernen .Kreuz 2. Klasse mrsgezeichnet. Er ist auch Inhaber der Hessischen Dapserkeitsmedailte.
** -Wieseck, 27. Dez. Ant 24. d. Mts. feierten Landwitt Balthasar Keller uttiv Ehefrau geh. Rau im Kreise der Kinder und Kindeskinder das Fest der Goldeneti Hochzeit. Zwei Söhne, kampfend rm fernen Osten, konnten der Feier nicht beiwohnen. Ein Sch)wiegersvhn ist gefallen. Der Jubilar erfreut sich in seinem lMter voller (Gesundheit, obgleich vor drei Jahren völlig erblindet und durch Operation geheilt, geht er doch bei verschiedenen! Arbeiten der Landwittschaft voran und erteilt imriicheni Freunde üulen Rat in dieser herben Zeit. Im Kampfe gegen Frankreich ^o70 zog Balthasar .Keller als freiwilliger Bagagefahrer mit in den Krieg. Die Ilubilarm, die noch nie krank war, arbeitet noch rüstig.
Kreis Büdingen.
n-T ? $ ^ * ' ^ 7 - Schüler eütes benachbatten Erziehungs-
Insntuts haben aus der hiesigen Ziegelhütte in rohester Weise gehaust Sie Zerschlugen alle Fensterscheibeti, hoben die Türen aus den Angeln, drückten die Wände ein und vernichteten eine Menge von Haushaltungs- und Gebrauchsgegenständen. Mit den Geräteii und -vrummern bautan die Bürschchen eine Barttkade.
Kreis Alsfeld.
— Alsfeld, 27. Dez. Wegen Wncherns mit Fleisch- uno Wurstwcrren und unerlaubter Ausfuhr von Fleisch wurde der Metzger Ludwig Helm in Homberg a. . ,vi 400 Mk. Geldstrafe und den Kosten des Verfahren, ver- urteilt. Außerdem hat das Kreisumt den Namen und -das Vergehen Helms im Kreise öffentlich bekannt machen lassen.
** O tt e rbach, Kreis Alsfeld, 27. Dez. Dem Jäger Friede. Kutt betm 23. Res.-Iäger-Batl., von hier, der im Westen schon vor längerer Zeit des Eiserne Kreitz 2. Klasse erhielt, wurde jetzt m den Karpathen die Hessisckfe Tapserkeitsmedaille verliehen.
Kreis Friedberg.
Q. Bad Nauheim, 27. Dez. Die für das hiesige Reservelazarett veranstaltete Weihnachtsfeier und Bescherung nahm Ä t m - prächtig ausgeschmückten Konzert haus einen erhebenden Verlauf. Ter Laudesperein und die Ottsgruppe des Roten Kreuzes hatten so reiche Mittel zur Verfügung gestellt, daß jedem Feld- jorauen verschiedene Geschenke gemacht werden konnten. Tie Großh. Bade- und Kurverwaltung stiftet jedem an der Feier beteiligten Kriegsteilnehmer das große Prachidrllnmr von Bad-Nauheim zur Erinnerung. Tie Feier wurde verschönt durch Vorträge der Sänger- verenngung unter Leitung des Lehrers W. B e ch t o l s b e i m e r und einer Festrede des Pfarrers Hemmer. — Tie Weihnachtsfeiertage brachten unserem Bad ganz ausgezeichneten Besuch.
Starkenburg und Rheiuhessen.
.= G r oß - Gc r a n , 27. Dez. In sämtlichen Orten des Kreises Groß-Gerau ist der Schweincrotlauf ansgebrochen. Infolgedessen ordnete das Kreisamt eine Schutzimpfung während der Dauer von sechs Monaten für alle im Kreise befindlichen Schweine an.
Hessen-Nassau.
--Marburg, 23. Dez. In der Nähe von Wabern wurde Sonntag vormittag auf der Kasseler Strecke die völlig zermalmte Leiche eines Eisenbahnbeamten, dessen Persönlichkeit noch nicht festgestellt werden konnte, aufgefunden.
ra. Battenberg, 26. De«. Während bei der Volks- z n h 1 ü n g m 1910 hier last 1000 Einwohner gezählt wurden, stellt sich das Ergebnis der am 1. Dezember vorgenommenen Zählung aus 825 Personen.
--.Frankfurt a. M., 27. Dez. Im Osthafengelände svrang Dienstag nachmittag die 60jährige Näherin Luise Baumeister in den Main und ertrank. Bei der Toten fand man 800 Mk. in Gold lind 1200 Mk. in Silber- und Banknoten. — Die Schaffnerin Emilie Fleischhauer geriet in Kassel unter die Räder eines Personenzuges und wurde so schwer verletzt, daß sie nach kurzer Zeit verstarb. — Tie Schalter des Hanptbachnhofes vereinnahmten am 23., 24. und 25. Dezember 147 000 Mk. gegen 106 300 Mk. im Vorjahre..
-- B a t t e n b e r g , 26. Dez. Bei dem leichtfertigen Hantieren mit einem Zunder zersprang das Geschoß und riß einem Soldaten vier Finger der. linken und zwei Finger der rechten Hand ab.
-- Ermershausen, 26. Dez. Aus der Dorfstraße erstach nach kurzem Wortwechsel der 18jährige Sohn des Postagenten Pseuffer den gleichaltrigen Dienstknecht Ernst Müller.
Meteorologische veodachtungen öcr Station Eichen.
Dez.
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Die deutsche Antwort an Amerika.
i. Köln, 27. Dez. Zur Älntwort Deutschlands rn den Präfix denteü Wilson meldet der Berliner Korrespcmdeitt der „Köln. Ztg.^' Es besteht eine innere Uebereinstiinmung der einen kttegftilirenden Gruppe mit dem mächigsten Neutralm. Damit im engen Zusammenhänge steht die ebenso erfreuliche, wie hochherzige Öottuitgf des schweizerischen Bundesrates, der in eindrucksvoller Weise und aus der noch zu beantwortenden Stellung, einer mit Tapferkeit noch gehaltenen: strengen Neutralität heraus erklärt, alles Um zu ivollen, um die Bestrebungen des Präsidenten Wilson zu unterstützen. Der Auswirkung der bedeutsamen neutrale^ Kundgebungen und der erneuten Bereitsckxistserklärnng der deutschen Negierung.sehen lmr im Bewußtsein unserer militärischen Stärke und in: Gechhil, alles getan zu haben, was die Menschlichkeit voii eurem Krregsüyrenden verlangen kann, nilstg entgegen. Okoch klingen die Reden der Mg- lischen, französischeli und russischen Minister in unseren Ohren und der Zweifel wird rege, ob diese Regierungen sich geneigt zeigen werden, bni Krieg, der nur noch weiteres Unglück über ihre Völker und über Europa bringen muß, nun mehr ein Ende zu machen. Wir sind darauf gefaßt und'gerüstet, daß sie es Nickst tun werden und warten in Ruhe, ob sie das Zeichen zu Verhandlungen, oder zu neuen Käinvfen, noch schrecklicher als lnsher, geben iverden.
Ein Schweizerisches Danktelcgramm an Wilson.
i. Köln, 27. De«. Eine Anzahl hcwoorragender schweizetts<l).-er -Politiker und Regiernngsleute haben laut der „Köln. Ztg." an ! den 'Präsidenten Wilson ein Telegramm gerichtet, worin sie ihnt für die hochherzige Initiative, mit der er ebtem aussichtslosen' Ringen zweier annähernd gleichstarken Mäckrtegrupven ein Ziel zu. setzen sMe, ihren herzlichen Dank und; ihre volle Synwathie versichern. Sie geben der .Hosftiung Ausdruck, daß dieser Schritt nicht umsonst sein ntöge, daß vielmehr die kriegsführenden Völker und Regierungen einfehen, idaß es im gegenwärtigen Kriege ferne Sieger und keine Besiegten geben köirne und diejenigeit, die der Einladung Wilsons keine Folge leisten^ eine furchtbare Verantwortung auf sich lüden.
Die Antwort der Entente.
Lugano, 27. Dez. Die Turiner „Stanipa" berichtet mrs Rom: Die Antwort der Ententemächte auf die Noten Wilsons und der SchMiz wird diesen indirekt durch die Note der Entente an die Mittelmächte zugehen. Tie Verspätung der Note an diese erklärt sich eben ans der Absicht der Ententemächte, die Angelegenheit durch die Note an die Mittelmächte, toelche auch der Schweiz und Wilson zugel-en wird, endgültig zu erledigen. In der Antwort an die Mittelmächte werden die Bedingungen, unter denen die Ententemächte den -Frieden für möglich lwlten, nicht einzeln angegeben sein, sondern nur die Grundsätze, die nochi der Meinung der Entente, aus alle Fälle den Verchandlungsgrundstein bildeit müßten. Irr politischen Kreisen Roms 5at die Note der Schweiz einen beunruihigenden Eindruck hervorgertifen, da mau eingestandenermaßen ein.n gewissen Zusammenhang mit der Note Wilsons vermutet, die die Frage t>MMlasst, ob eine Liga der Neutralen besteht, die gememsam Vorzüge Yen beabsichftgt. England tödlich verwundet.
R o t t e r d a m , 27. Dez. Eine der ersten politischen Persönlichkeiten des Landes sagte zu dem Vertreter der „Neuen Zürcher Mch- richten": Tie. Rede von Lloyd George hat das Friedensangebot nicht getötet: wir wissen hier zu gut, daß England am Ende seiner Widerstandskraft angelangt ist. Zum Teil ist es bereits auf den Tod verwundet. Das weiß man auch in den maßgebenden Kressen der Union .... Tic Note Wilsons unterstützt das Friedensangebot, ohne daß sie eine Bevorzugung oes Vicrbuudes oder eine Kränkung für diesen ist. Eher ist sic zugunsten Englands abgefaßt, um es vor dem Untergänge 5 u bewahren. Wilson droht wahrscheinlich heute nicht mehr den Mittelmächten. Ich wäre garnicht überrascht, weim später die Enthüllung erfolgte, daß hinter der No>te Wilsons hohe; Persönlichkeiten Englands zu suchen sind, die sich schon seit einiger Zeit über die weitere Kriegführung der Entente keiner Täuschung mehr hingeben.
Schrveden und die Friedcnsfragc.
Stockholm, 27. Dez. Wie die Pariser Presse behcknpwt, t»e- absichligt Schweben, sich an der Fttedetisaktion der Neutralen zu beteiligen. ,.Ntatin" erklärt, Schwedeii bereite eine Note vor, an der Deutschland nichts auszusetzen haben ^oerde. Im „Victoire" schreibt Herve, Weihnachten 1916 sei trauriger als Weihnachten 1915 ititD 1914, weil es eine weitere Enttäiischung darüber bringt, daß die Neutralen, die kein Wort gegen die Verletzung der geltenden Rechte gesprockien l/aben, nun auch versuckMi, den rächenden Mm der Gerechtigkeit zurückzul-alten. Der schw-bische t^esandte in Paris, Gvldenstolpe. erklärte ein-em Vertreter des „Journal", es sei nur selbstverständlich, daß Schweden und die übrigen nördlichen Staaten mit Amerika und der Schweiz znsammengingen. Schweden beabsichtige indessen nicht, irgend einen Druck auf die krieg- führenden Mächte auszuübeti. intiv wolle nur seine Interessen und seine Unabhängigkeit wahren.
Friedenssehnsucht in Rußland?
Ko p e n h a g en . 27. Dez. Aus den russischen Zeitungen geht l)ervor, daß seit der Erklärung Pokrowskys in der Reichsdnma und der Zurückweisung des deutschen Friedensangebotes durch die Reichsduma in Petersburg, Moskau, Kiew und arideren russischen Städten Unruhen und Fttedenskundgebungen der Arbeiter statrge- fundeii haben. Gleickvzeitig wächst die cn glarrdfeindliche Stmmiung und man nimmt an, daß die schroffe Zurückweisung des deutschen Lliigebotes durch Porrowskli auf Buchanan zurücktzuführen sst. Buchanati erhielt zahlreiche Drohbriefe. Zu seinem Schutze fvat der Petersburger Polizeipräsident zahlreiche Maßnahmen getroffen, ebnsso auch zum Sckmtze des Botschaftscwbäildes.
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