Ausgabe 
23.12.1916 Erstes Blatt
Seite
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eit nlM mfift Mgesassen Teten

ö j, e für die ÄH)ntmunoh>erbänbe beschlagnahmt

l«t ct werden fottten. Me diese r^^cfini) u^n& e t. Von Maßnahmen vorgenannter Art ist nichts

bekannt.

TT?lL n ^L. r ?'.x 23 ,' ?** lbltcc dmr VnÄlcht,

tV 9<m 9 cn äU Iwbm, Würbe ~ tettaiti*? Ar»t Dr. Josef Ossenkopp vmi hil-r verhastet

ritrtc.t ~ .- -

Starkentzurg und Rheinhessen.

sich

Der Arzt nnterhielt in Frankst soll sich hier Berfehllmgeu zusc

,, ^ eine Bruchhcillmstall und zuschulden kommen lassen.

Hessen-Nassau.

nurhl'J?? t {1 V * X ? ' * 22 -* Ossizlers-Stellverireter Hohler rourbe mtt dem Hanseatenkreuz und Hermann Odenwald aus Ernsthausen mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet.

r». Wo l f e n h a u s e n, 22. Dez. Leutnant Oskar Karqe

ÄZ',!«" 8 7urde aus bem östltch-n Kriegsschauplatz mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse ausgezeichnet.

Hessen-Nassau.

SJL'a? 3 * Dez. Der Mchmmeifter Braß ^^chlr>ci)en Krankenhaus© wurde lvegm umfangreicher Un- terschlagun.g vvn Lebensmitteln seines Amtes ent-i honen um> zur Anzeige gebracht. Er hkt von den ihm anver-'

silssende Personal Vefkrmmr waren, seiner FcmrNr und seinen Ber- waridten größere Vorrat- abgegeben. Bei einer Durchsuchung der Braß'ichen Wohnurrg fand man dort ein kleines Warenlager. Die Unterschlagungen kamen durch einen entlassenen Angestellten ans Tageslicht.

7- Frankfurt a. M., 23. Tez. Verlassen und einsam starb m cmeT Mansarde des städtischen Hauses in der Stemgasse der Altersrentner Ioh Kil'b. Erft mehrere Tage nach dem Tode fand man ine Leiche. Bei der Durchsuchung des ärmlichen Nach­lasses des allein Mannes, der seit Ja tuen nur von ftädti scheu Uiuterstützuugen gelÄü hatte, fand man ein Sparkassenbuch über 8640 Mark, 34 Mark in Silber und 960 Mark in Gold. Dem ärzllichen Befunde nach ist der arme Reiche verhungert.

vermischter.

* Der W'ug enz eu ge.Eine alte Dame," so erzählt ein Pariser Blatt,hatte die Leidenschaft, jeden Soldaten, den sie erblickte, sofort zum Essen einzuladen. Deim erstens war sie wirklich eine sehr gute alte Dame, und zweitens war sie ebenso, schwatzhaft wie neugierig. Ihr ganzes Bestreben ist darauf ge­richtet, möglichst wunderbare Heldeugcschichten aus dem Felde zu erfahren, um sie dann brühwarm all ihren Bekannten wieder zu tivnrten Lck-msnririeG' T" T~ l \ l Y> m , a,tuCL ' berichten Mer leider wurde die Dame bisher stets enttäusckZt.

--- " brr das mehrere tausend Le ute um-- Die merften Soldaten verzehrten schtoeigend das gastlich gebotene

A/eaM Uno rv mtt e n die Nevlgterde ebr Dante Mcht befriedigen. So erging es ihr mit französischen Jägern, mit Negerschützen, Schott­ländern usw. Gestern aber, als die Dame sich mit i Irrem Gatten in einem kleinen Gasthaus befand, erblickte sie an einem anderen Tisch einen Soldaten in einer ausnehmend prächtigen Uniform, die ihr unbekannt war. Vielleicht ist es ein Serbe, dachte sie, vielleicht ein Rumäne, jedenfalls aber ein Held aus dem Kreise der Alliierten. Der Soldat wurde eingeladen und kam herbei. Und fiel}« da: er sprach, ec sprach unaufhaltsam! Die gute Dccmr wurde für all ihre bisherigen Enttäuschungen reichlich entschädigt- Wahrhaftig, da war endlich ein Mann, der die Größe der Ge­schichte erfaßt hatte und wiederzugeben wußte! Er erzählte vom Feuer der /Artillerie, von den Sturmangriffen und Bajonett- Impfen, von Duellen in den Lüften. Er erklärte sämtlich» Geheimnisse der berühmten englischen Tanks. Er charakterisierte all« großen französischen Heerführer. Er schilderte ebenso plastisch wie leberüüg eine Landung in Saloniki und den mühevollen Zug einer Verpflegungsabteilung über die Alpen.Das alles haben Sie gesehen?" ries die alte Dame voller Bewundenrng aus.. Jawohl," erwiderte er mit männlichem Selbstbewunssein,ich habe das alles gesehen". Als er fortgegangen war, seine Hörers geradezu geblendet zurücklassend, wandten sich die alte Dame rmüi ihr (datte an den Wirt:Kennen Sie den Mwrn?" fragte sw. Den? ..." erwiderte der Gastwirt,0 ja, es ist der Portier des Lichtspieltheaters an der nächsten Ecke."

mein geliebter Sohn,

m

Todes-Anzeige.

Nach längerem Leiden starb heute abend unser guter Bruder und Schwager

Br. Alfred Klewitz

Apotheteiibenitzer zu Vacha a. Werra.

Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Stabsarzt Dr. Klewitz. Stabsarzt Dr. Carl Klewitz. Frida Klewitz geb. Bliudow.

Giessen (Ludwigstrasse 1), den 22. Dezember 1916.

Die Beerdigung findet am 1. Weihnachtsfeiertag, nachmittags 3/ 2 Uhr, auf dem Alten Friedhof statt.

Es wird gebeten, von Blumenspenden und Kondolenzbesuchen

abzusehen. 9127

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Schlicht und einfach war sein Leben, Treu und flei&sig seine Hand,

Und so wollt er weiter streben,

Mus« nun ruhn in Feindesland.

Wie hast du wohl in letzter Stunde Gesehnt dich nach den Lieben dein! Nun ruhe sanft, du Herzensguter, Sollst nie von uns vergessen sein!

Ach, Scheiden ist ein hartes Los,

Die Trennungstränen glänzen.

Wir können dich beim Friedensschluss Mit Lorbeer nicht bekränzen.

^ir müssen tra ernd seitwärts stehn, Wenn andere wiederkommen,

Doch Gotl gibt frohe-- Wiedersehn Im 1 ri- densland der Promo en.

Ruh sanft! Die Erde sei dir leicht!

Sc laf wohl in fernen Gründen!

Du halt das schöne Ziel erreicht,

Wo wir uns wiederlinden.

111 Bit!

ßraischellfischa Schollen

abliau

kopflos

frische

Tieferschüttert erhielten wir ganz unerwartet die schmerzliche Kunde, dass mein innigstgeiiebter, herzensguter, unvergesslicher Mann, der liebevolle, ? trenaorgende Vater seiner beiden Kinder, mein lieber Sohn, Bruder, Schwieger­sohn, Schwager, Onkel und Pate, der

Landsturm Ferdinand Schwalb

im Grenadier-Regiment Nr. 6, 6. Kompagnie

nach 29 monatiger treuer Pflichterfüllung, an seinen am 8. Dezember erhal­tenen^ schweren Brustwunden, am 10. Dezember im 42. Lebensjahre, den Helden­tod fürs Vaterland gestorben ist.

In tiefem Schmerz:

Fraa Marg. Schwalb geb. Becker Lieschen und Fordnandchen Schwalb Frau Marg. Schwalb als Mutter

Familie Philipp Becker Familie Heinrich Becker Familie Wilhelm Becker

Rödgen, den 23. Dezember 1916.

Wiedersehen ist

Philipp Becker, Unteroffizier, zurzeit im Felde und Braut Karl Becker, zurzeit im Felde Familie Heinrich Wagner Familien Schwalb.

9142

unsere Hoffnung!

Phitosophemvazd

II. Feiertag

Großes Militärkonzert

ausgeführt von der

Kapelle des Srsatz-Bataiüons des Infanterie- Regiments Nr. 116 unter Leitung des Mufik- 91381 leiters Bruno Herrmann.

Anfang 4 Uhr. Anfang 4 Uhr.

WtzkMtkk Metzlsr.

<; 1. Feiertag:

Großes MjlM'KsnM

ausaefiibrt von der Kavctle des Ers. Bat. Juf.-R. 11« unter Leitung des MnstkleiterS Bruno Herrmaun.

._ 4 Ubr. . Mav

Als

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Dienstag, den 2«. Dezember (2, Weihnachtsfelertas)

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