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Sfeto. Mch ümfnrc Weger kmÄ> die Marine hatten' trefflvüo
Büder geliefert. Die Anffrahmen des Bomben werfenden Fliegers und der exvlodierendear .Unterfeemfate erregten allgemeine Bewunderung, outn Schlich brachte der Redner Bilder aus den KarpathenkLml-sen. Pie besonders interessierten, da dort unsere Regimenter, ms 221er und 222er beteiligt ivaren.
^., r ^ einem -äwch auf Sr. Majestät den Kaiser, unsere grober piiym-, Unser Heer und unsere ^Flotte und mit dm: gemeinsamen (Ästung ^des „Lieds der Deutschen" schloß, der lehrreiche . rtrag: des wohltätigen Zwecks halber hatte dre Zuhörerschaft rminerhin noch zahlre:cber sein dürfen.
V er IN I 6 te n - 9c achf 0 rschung. Die großen Kampftage ander Somme haben, wie nicht anders M erwarten war, an.ch den deutschen Fürs arge stellen eine erhebliche dRehrarbeir gebracht. Aber nach wie vor sind die in allen deutschen Gauen errichteten Stellen auch den neuen großen Anforderungen mit Erfolg nachgekommen. Die so dankenswerte Tätigkeit dieser Vereine wird aber in letzter Zeit durch vielfache Anfragen der Angehörigen der Vermißten nutzlos erschwert. Dies ist insbesondere dann der rrall, wenn neben dem Heimatverein irvch andere Stellen in Deutschland mit Nachforschungen betraut werden, ganz besonders^aber, wenn, was häufig geschieht, außerdem arrch nocl) die Stellen im neutralen AuÄand mit Anfragen überhäuft werden. Zahlreiche Feststellungen haben ergeben, daß solche Anträgen zudem ganz zwecklos sind. Das Publikum muß daher dringend ersucht werden, stets nur die- zeinge Stelle mit den Ermittelungen zu betrauen, die dem Wohnort des Anfragers am nächsten ist. Ueberall in Deutschland siiid jetzt Ausschüsse für deutsche Kriegsgefangene oder den Vereinen voui Roten Kreuz angegliederte Hilfsstellen errichtet, die gern die gewünschten Ermittelungen anstellen, und au die sich das Publikum wenden sollte.
** Jur Reservelazarett Steins Garten fand gestern abend eine kleine Weihnachtsfeier statt, die von der .Familie des Geh. Oberregrernngsrates Aßma n n in hcch- her^iger Weise veranstaltet loorden war. Außer der Familie des Fettgebers waren Stabsarzt Dr. Gleim, der leidende Stationsarzt fo'iröe einrge Damen und Offiziere antvesiend. Ein Streichorchester in Fepgrau eröffnete mit dem Gladiatoreninarsch die Feier. Frau G-.'he:inrat Aßnrann verteilte hübsche kleine Andenken, die sie selber^ in vornehm künstlerischer Weise angefertigt hatte. Herr B a ko s von 'hier ^brachte durch den Dortrag vost karren Geschickten eine heitere Stimmung unter die anwesenden Gäste und Verwundeten. Eft: feldgrauer Schauspieler, Herr Mäscher, irug ebenfalls, aus eurem hinkenD, feinen Teil
zur Erheiterung per Anwesenden bei. Die beim brennenden Weihrmchtsbaunk gesungenen Meihnachtslieder sowie die von der Kapelle formschön gespielten Stücke 'hoben die Feier über den gewöhnlichen Rahmen. Unteroffizier Euler sprach zum Schluß den Dank der Der Mundeten für die Feier und die Geschenke aus u:L> dankte gleichzeitig den anwesenden Schwestern vom Roten Kveu- für ihre schon so lange ansgeübte Liebestätigkeit.
** Der Ko nsnmverein Gießen uns Umgegend hat^ seinen Geschäfts bericht fiir oas mit dem 30. Juni endende. Geschäftsjahr 1915/16 herausgegeben Der Umsatz in oen Läden betrug 038 521 Mark, gegen 584 296 Mark im vorhergehenden Jahre, der Gesamtumsatz 772 710 Mark. Die- Mitgiiederzahl stieg von 444 auf 3559. Auch im neuen Geschäftsjahre laufen, die Mnneldungen außerordentlich zahlreich ein. Bisher sind 239 Neuaufnahmen erfolgt. Der Rechnungsabschluß ist im Anzeigenteil der heutiger Auflage veröffentlicht. Der gedruckte Bericht steht Interessent^: in den Geschäftsstellen des Vereins zur Verfügung.
'* AuS dem Stadttheaterbureau. Nochmals sei in letzter Stunde auf den heutigen Vortrag von Herrn Professor Marcel! Salzer hingewiesen. Der Humor und dre einzige Vor- tragskunst des beliebten Künstlers bürgen den Besuchern für einen wirklich genußreichen und anregenden Abend.
•• Das heutige Kreisblatt Nr. 160 enthält Bekanntmachungen über phosphorhaltige Mineralien und Gesteine, Kohlrüben, Rohtabak, sowie Maß- und Gewichtspolizei und die Durchführung der Nacheichung in der Stadt Gießen.
Kreis Büdingen.
na. Nidda. 14. Tetz. Dem Musketier Friedrich Zimmer aazs Bisses, beim Jnf.-Regt. 168. 9. Komp., wurde das Eiserne Kreuz 2. Kl. verliehen. — Dieselbe Lürszeichuung erhielt der Lertun-gsarusseher Wilhelm Müller II. ebenfalls aus Bisses, bei Delegraphenban rn Rußland. — Ter Kanonier Karl Rau, im Feldartillerieregiment Nr. 61, Sohn des Beigeordneten Rau aus Berstadt, wurde für hervorragende Leistung mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. - Musketier Friedrich Stork ebenfalls aus Berstadt, in einen: Inf.-Regt., welcher z. Zt. an der Somme Mmipft, erhielt das Eiserne Kreuz.
Kreis Alsfeld.
m. 21 p p e n t o b , 14. Dez. Reservist Heinr. L a t h e r, Fahrer beim Feld-Art.-Rgt. Nr. 2b, wurde zmn Gefreiten befördert und mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet.
or. Eudorf, 14. Dez. Dem Gefreiten Heinr. Rüger im Res.-Jnf.-Rgt. Nr. 116, wurde das Eiserne Kreuz und die Hessische Tapferkettsmedaille verliehen.
H Lehnheim, 13. Dez. Eine große Weihnachtsfreude wurde der Familie Karl Dörr dahier zuteil. Ihr einziger Sohn, der Schütze Karl Dörr. 3. Maschinengewehr-Kompagnie Jnf.-Rgt. Nr. 87. welcher seit Frühjahr im Westen kämpfte, wurde im Oktober von seinem Trrwpenteil alr vermißt gemeldet. Nach langer qualvoller Ungewißheit traf nunmehr die Nachricht ein, daß er am 23. Oktober in französische Gefangenschaft geraten ist und sich wohl- besindet.
«r. O b e r - B r e i t e n b a ch, 14. Dez. Dem Landsturmmann Karl Martin im Res.-Jnf.-Rgt. Nr. 116 wurde vom Grobherzog die Hessische TapserkeitSmedaille überreicht.
Kreis Schotten.
O Schr. ttrn, 14. Tez. Unter dem Vorsitz von Ober-Re- grerungsrat Muhl fand vorgestern morgen eine Sitzung des für den Kreis Schotten gebildeten Unterausschusses der National ftiftung fliü'r die Hinterbliebenen der iw Kriege Gefallenen statt. Nach Beratung der Satzungeck wurde als Vertreter in bei: Beirat des Landesausschusses der Vorsitzende gewählt. Sodann wurden für den Kreis vier Bezirks- für sorge st eilen, bei denen Unterstützungscurträge einznrei^ chei: sind und die jede gewünschte Auskunft erteilen, errichtet: Schotten (Leiter: Lehrer 5kr ö ll>, Lanbach (Leiter: Ober-< Amtsrichter Zimmermann), Gedern (Leiter: Hosprediger Widmann) und Ulrich st ein (Leiter: Pfarrer Bühlcr- Bobenhausen II). Ms Sammelstellen wurdei: bestimmt die Bezirkssparkassen zu Schotten und Laubach, der Vorschuß- und Creditverein zu Gedern und die Spar- und Leihkasse zu Ulrichstein. Ta der Unterausschuß alle kriegsfürsorglichen Betätigungen mit Ausnahme der Kriegsbeschädigtei:-Fürsorge umfaßt, beriet inan auch über die Hessische O st p r e n ße n h i l f e und beschloß, in der Zeit um Weihnachten und Neujahr in allen $membei: des Kreises eine Haussammlung vorzimehmen. Der gleiche Beschluß wurde gefaßt für die Groß Herz ogsjnbiläu ms st iftnng; als Vertreter hierfür wurde Ober-Regierungsrat Muhl abgeordnet. Endlich wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden des Unterausschusses Oberaiirtsrickster Zimmermann, zum Schriftführer Hofprediger Widmann gewählt. — Am Nachmittag tagte noch der Kreisausschuß für die Kriegsbeschädigten- Für sorge. Der Stand der'Fürsorge ist im Kreise ein sehr günstiger: die verschiedenen Berichte der mit der Fürsorge beauftragten Organe gaben ein erfreuliches Bild.
sZ Laubach, 13. Dez. Das an der Kaiserstraße liegende Gartengrundstück, im Besitze der Wittve des Georg Franz III., ging ans öffentlicher Versteigerung zum Preise von 3375 Mark an den Landwirt Wilhelm Jäger über. — Auf dem Heimweg zwischei: Lanbach und Grünberg wurde am Sonntag morgen ein hier be- dienftetes Mädchen in: Wald von einem Burschen angepackt. Dem angstvollen Rusen des Mädchens nach Hilfe ward solck-e durch einen von Grünberg des Wegs kommende:: .Herrn zuteil. Der freche! Bursche ergriff bei seinem Näherkommer: eiligst die Flucht. Von dem Herrn wurde sofort Anzeige bei hiesiger Gendarmerie erstattet.
Kreis Friedberg.
— Friedberg, 12. Dez. Vom ,Kreisamt wurde die Vernichtung der irt starken Menge:: in dem Kreise auftretenden Sperlinge ungeordnet. Die Bürgermeistereien erhielte:: die Befugnis, jeder zuverlässigen Person einen Schießschein für den Abschuß der Sperlinge auszustell-en. Der. Schern hat bis zum 1. Februar 1917 Gültigkeit.
Starkenburg und Nhnnhesscn.
— Darmstadt, 14. De§. Einem hiesigen Ticrausstopser wurden vom rumänischen Kriegsschauplatz zwei mächtige Gänsegeier mit einer Flüqelsvannweite von 2,50 Metern zugesandt. Die Tiere, die zusammen 35 Pfund wiegen, wurden von Soldaten erlegt und sollen ausge>lopft werden.
— Kelsterbach, 12. Dez. Tie W il ddi e b s a ff ä r'e, die sich an: Samstag abend hier absvielte, ist das Tagesgespräch der weitesten Umgegend und zieht immer weitere Kreise. Durch den Mndarmeriewachtmeister G r ül l - Schwanheim a. M. und den Förster St ein m ü l l er-Kelsterbach murden im Besitz der Wilddiebe ein Reh, zwei Gewehre, mehrere Revolver mit Munition, Ferngläser, Rucksäcke usw. aus gesunden. Bis jetzt imir.be:: verhaftet Gemeftwerat Simon, Bauunternehmer 2lndreas Becker, Gastwirt Börner, Llrbeiter Ignatz Fischer, Küfer Hch. Weber., sämtlich aus Kelsterbach und der ^Arbeiter Karl Krämer ans Mombach. Tie Verhafteten haben bereits gestanderi, schon seit längerer Zeit in Hen hiesigen Waldungen gewilddiebt zu haben. Der Gemeinserat Simon umß sein 2tmt^ niederlegen. 2ltlem Anschein «nach dürfte die Reihe der Verhaftunge:: iwch nicht abgeschlossen seft:. Fortgesetzt fftw«: hier seit Sonntag umfangreiche Ver::ehmungen statt.
Kreis Wetzlar.
wa. Wetzlar, 12. Dez. Wie dem „Wetzl. Anz." mitgetellt wird, durchziehen Händler und andere Personen, besonders cu:s den Kreisen Siegen: unb Attenkirchen, unseren Kreis, um von den Landwirten Gerste, Erbsen: usw. auszukaufen. Händler sowohl wie namentlich Frauen besuchen die Leilte oft noch in den späten Abendstuiwen auch belästigen • sie in zudringlicher Weise. Wir machen die Landwirte daraus anfnierksaiu, daß sowohl Gerste und Hafer wie auch die Hülsenfrüchte — Erbsen, Linsen usw. — be- schlagnahint sind imd daß sowohl der Llufkauf wie der Verkauf ohne behördliche Genehmigung strenge Bestrafung zur Folge l)at.
ra. Wetzlar. 13. Dez. Wiederum verschwindet ein Stückchen von Altwetzlar. Das an der Hausertorgasse gelegen« frühere Bezirkskominando und .Hauptmeldeanrt wird jetzt niedergelegt. Gleich wie an der Mitteldeutschen Riemenfabrik erfährt auch hier die belebte .Hausertorstraße eme beträchtliche Erweiterung. Da auch das Nebengebäude von der Bildfläche verschwindet, so gilt es, für das Museum andere Räuine zu schaffen.
Hessen-Nassau.
Ein internationaler v-Zugdieb verhaftet.
--- Frankfurt a. M., 13. Dez. Im Juli 1914 wurde einer von hier nach Berlin reisenden Dame in einem v-Zu gabt eil eine Reisetasche mit Schnmcksachen nNd Juwelen im Werte von nwhr als 10 000 2R«rrk gestohlen. Der Verdacht lenkte sich nach längeren Bemühungen aus den Geschäftsft'ihver Hugo Vorbrvd in Bernburg, der sich- aber seiner Verhaftung durch die -Flucht entzog und mm mehr in Wien verhaftet werden konnte. In der Wohnung des Vorbrod fand die Polizei zahlreiche schwere Koffer, die eine Fülle von Lch'nmcksachen, Luxus- und kostbaren GebrM«hisgegei:sbänden, Wäsche, Kleider, Brillanten und Juwelen bargea:. Die Frau des Vorbrod, die in Bernburg ein Geschäft betrieb, offenbar um einen ehrlichen Erwerb vorzutäuschm, war schon vor längerer Zeit in Haft geiwmmcn worden. Die gestohlenen Sache:: rüliren fast ausnahmslos von Diebstählen her, die Vorbrod in v-Zügen beging. Tie Verhandlungen gegen Vorbrod toeger: der in ganz Deutschland geübten Tiebesfahrten finden im Januar in Bernburg statt.
vL. wrarburg, 14/Dez. Unioenttar^-Proienor Dr. Nt e h- waldt, Leutnant der Reserve dein: Reseroe-Jäger-Bataillou Nr. 24, jetzt in einer Generalstadsstelle an der Soinnie verrvandt, erhielt das Eiserne Kreuz 1. Klasse.
— Frankfwrt ö. M., 12. Dez. Tie Stadtverord^ netenVersammlung vevabschiedele heute ein« Magistralsvorlage, die als ein Wendepunkt in der kommunalen Geschichte Frankfurts tzn bezeichnen ist: Die Zu wähl von Frauen in städtische Ac m 1 e r. Den Vorschlägen des Wahlausschusses geinäß berief die Versanmftung eine große Zahl von Frauen in städtische Remter, besonders in die Llnstaltsdepittationen, so m das Jugendamt, die Gesundheilskomimission, das Gewerbeamt, das Bahn- und Elektrizitätsamt, das Völkermuseim:, das Pfandhaus, das Arbeitsamt, das Waisenhaus, die verschiedensten Schulvorstande, die Erziehungsanstalt, den Zoologisck)en Garten usw. — Ferner beivilligte die Versammlung 15 000 Mark zur Betten^ Vermehrung für Zivilkraule in einem städtischen Krankenhause. Zur Errichtung einer „Nassauische:! Kriegshilfskasse" gab sie ihre Zustiminung.
— Höchst a. M., 12. D«z. Etwas voreilig war heute die 9iachbargemeinde M. Als die Kanzlerrede von dem Friedensangebot des Vierbundes dort sich wie ein Lauffeuer verbreitete, ertönten von dem Turm! die — Glocken, und schüchtern steckten sogar etliche Bürger die Fahnen heraus. Rasch folgte die Aufklärung. Nicht das ersehnte Wort „Frieden" sprach der Kcn:zter, nur die Hand zum Frieden bot er.
ch. Kaub a. Rh., 12. Dez. Im Anhänge des Schleppdampfers „Schistrnmnu Nr. 5" riß gesterri hier ein Schleppkvhr: los und trief mit dem Hinteren Telle an der Rauscherlay fest. Dm Kahn legte sich quer zum Strom mit den: Kops gegen das rechtsseitig^ Ufer. Ter Dampfer machte de:: Versuch, ihn fteizuziehen, doch gelang dies trotz aller anfgewandten Mühe nicht, der Kuhn muß, um freiznkomnren, geleichtert werde::. Tie Ladung besteht aus 20 000 Zentner Kohlen. Tie Strömung ist an der Stelle, wo der Kahn liegt, ganz erheblich, loeshalb die Abschlevpuug ihre großen Schwierigkeiten haben loird. Im übrigen liegt der Kahn außerhalb de, Fahrrinne, behindert also die Schiffahrt nicht.
AtrchLiche Nachriehten.
Israelitische Religionsgemeinde.
Gottesdienst in der Synagoge (Süd-Anlage). Samstag, den 16. Dezbr. 1916. Vorabend 4.30 Uhr Morgens 9 Uhr. 2lbends 4.10 und 5.15 Uhr.
Gottesdienst der israelitischen Religionsgescllschaft.
Sabbatfeier den 16. Dezbr. 1916: Freilag abend 4.00 Samstag vorm. 6.30, nachm. 3.30 Uhr. Sabbatansganq 5.15 Uhr — Wochengottesdienst: morgens 7 10, abends 4 00 Uhr.
Letzte Rachrichten.
Das Friedensangebot.
Berlin . 14. Dez. Die „Voss. Ztg." schreibt: Es wkrd wahrscheinlich noch einige Zeit dauern, ehe die Wirkung des Friedensschrittes in tiefere Volksschichten unserer Feinde eingedrungen ist. 'Aber man darf hoffen, daß sie schließlich bnrchdringen wird. Denn die Friedenssehnsucht ist, trotzdem die Entente die verzweffeltste:: Mittel anwendet, sie nicht laut werden zu lassen, sicherlich nicht geringer als bei uns. Sollte dieser Glaribe sich als trügerisch erweisen, sollten Haß und Verblendung über Vernnnit und Menschlichkeit siegen, so soll es bei dem Wort des Kanzlers bleiben: Gott ibrrd Achten!
Eine Mahnung Scheidemanns.
Chemnitz, 14. Dez. In einer Don mehreren Tausend Personen besuchten Versammlung sprach am Mittwixh Reichsdags- abgeordneter Scheidemann in Chemnitz über den Krieg und kam dabei auch auf das Friedensangebot der Mfttelmächte zu spreche::, wobei er den 12. Dezember als de:: herrlichsten Tag während der Kriegszeit bezeichnete, iveil ^an ihm Deutschland als erstes Land zu einem Verständigungsftieden die Hand geboten habe. An die Sozialdemokraten der feindlichen Länder richtete Sck>eidemann folgende Mahnung: Wenn die Vorschläge der Mittelmächte etwas enthielten, was mit teurer Ehr« liirb teurer Zukunft unvereinbar wäre, dann könntet ihr sie ablehnen. ime wir sie ablehnen würden, wenn uns von eurer Siellc das gleiche zügemirtet würde. Llher ihr habt jedenfalls von euren .Regierungen zu verlangen, daß sie die Vorschläge der Mittelmächte sorgfältig prüfen. Würdet ihr die Prüfung dieser Vorschläge selbst ablehnen, 'würdet ihr ven Gedanken^einer Ver- ständ:gu::g an sich, ablehne::, dann würdet ihr eure Staaten mll einer Blutschuld beladen, iwre sie vor der Weltgeschichte noch kein Vlk getragen hat und damit würdet ihr :richt eurem Vaterlande dienen, denn ihr .würdet dadurch, die moralffchen Faktoven der Kriegführmrg aus eurer (Seite ebenso schkvächen, wie sie auf der unseren dadurch, gestärkt würden.
Zum Wiener Kabinrttswechsel.
Berlin, 14. Dez. Das („Berliner Tageblatt" sagt: Nim ist der Mann, dessen Ausscheiden für Körber eine der Bedingungen ftir seinen Amtsantritt war, sein Nachfolger geworden. Dieser Gegensatz der beiden Persönlichkeiten erklärt auch, warum die sämt- lirf/Cit neuen Mitarbeiter, mit denen Herr von Körber sich umgab, mit ihm zusammen ihren Abschied genommen haben.
Die Stimmung in Griechenland.
Lugano, 14. Dez. In einem Athener Telegramm des „Corriere della Sera" wird gemeldet: Jnfotge der :mklugen/ venizelistenfreundlichen Polittk der GntMte ist ganz Griechenland bereit, sich Deutschland gegen die Entcotte cn:znschließen. Die Griechen sagen offen,.sollte auch Grieck-enland zugrimdegehen, sc werde der Entente doch ein neuer Feind erwachsen in Gestal eines Leeres von 150 000 ?Hcmn, das Scrrvml aus Salonik herauswerfe:: werde.
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