Ausgabe 
12.12.1916 Erstes Blatt
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führte. Eine zahlreich versammelte dankbare Gemeinde folgte den schönen Ausführungen des Herrn Lehrers Jakob aus Ober- Bessingen, die etwa 150 Lichtbilder, Generalstabsausnahmen, er­

läuterten.

** 6) r osien-Buseck, 12 Dez. Dem Gefreiten Anton Volk "" 36o wurde die Hessische Tavferkeitsinedaille verliehen.

DaS Eiserne Kreuz erhielt er schon im vorigen Jahre.

s-.s?^°lielbach 12. Dez. Das Eiserne Kreuz erster Klasse erhielt der Lehrer H. Sch in »dt, Lentnant und Adjiitant.

L a n g - & 6 n S , 12. Dez. Fabrer Andreas Fay, Muni- tionsko oime 10. Batt. Res.-Fuß-Art.-Regk. Nr. 9, Feldpoststation 2 db, erhielt das Eiserne Kreuz. Fay wurde zu Hasselhanse,i ^if/^rburg) geboren. - Landsturm,nanu Heinrich Kn hl. 19. Res.-Div., 42. Res.-Jnf.-Regt., 9. Bat., 7. Koiup.. wurde das E,s eine K r e u z verliehen. Kühl ist zu üolzheim (Kreis Glcßen) geboren und ist der Schwiegersohn des Landwirts Konrad Emil Dchaum dahier.

Kreis Büdingen.

m, 9^in bevb üg eit, 12. Dez. Das Eiserne Kreuz erhielt Musketier B r e t t h a u e r.

^ B-o u h a u s e ii, 12. Dez. Die Hessische Tapferkeitsmedaille erhielt der Wehrmann-Ge'reite Heinrich Groll.

Kreis Alsfeld.

~ 7^? J e * ^ Dez. Im Kreise ivird voll den Metzgern, rveiin sie -Lchl a ch tvie h nuikausen, vielfach der Versuch gemacht, o h ne Anzeige bei den zuständigen Stelleii zn beiverk- stelligen. -^as Kreisanit erläßt jetzt gegen diese Handlnngsweise e , 01 und bedroht jede llebertretnng mit erheblichen

Geldstrafen.

n , ^ Bleidenrod, 12. Dez. Diirch Kopfschuß starb der Lehrer Karl Gebhard

# 2)1 liefe, 12. Dez. Deii Heldentod starb der Lehrer Karl

Vori 1914 bis Sontnier 1916 war er hier

starb

Becker ans Alzey bertlflich tätig.

' Kreis Lauterbach.

1 Sreben^ntn, 12. Dez. Unteroisizier und Ofnziers- gspirant Richard S ch a e g ist wegen Tapferkeit vor dem Feinde nnt der Hessischen Tavserkeitsinedallle anSgezelcbnet rvordeii.

^ 11. Dez. Das seit Kriegsbeginn von Pfarrer

3 Raufen herausgegcbene kirchliche Gemeind-ebbatt ".Lm .Hermatherd", das in erster Linie für die Verbindung zwischen der Gemeinde und ihren Feldgrauen bestimmt ist, wird Mlnmehr Zu einem Gemeindeblatt fürs ganze Schlitz erlaub um'ge- wandelt. Sämtliche Pfarrer des Bezirks, wie auch zahlreiche Lehrer haben ihre Mitarbeit zugesagt. Das Blatt wird monatlich in einer Auflage von 1000 Exemplaren herausgegeben und zwar die erste Nunimer als Weihnachtsnummer. Auf dem Felde der Ebre srel infolge eines Kopfschusses dRusketier Friedrich Paul, Jnf.- Regt. 99, Sohn des hiesigen Schreinermeisters Johann Paul.

Kreis Schotten.

# Schotten, 12. Dez. Das Sgnitätskreuz am

Kriegsbande erhielt der Sanitätssoldat Wilhelm Dietrich im Landwehr-Feldlazarett 18. - Das Kriegsehrenzeichen er­hielt der hiesige Zahntechniker Hermann Storch, Snn.-Gefreiler int Reserve-Lazarett 1 in Darmstadt. Die Schülerzeichnungen Zur 5. Kriegsanleihe in hiesigem Kreise betrugen insgesamt 31 683 Mk. *

# Kölzenhain, 12. Dez. Ans dein Felde der Ehre )er Landsturmmann Berges int Res.-Jns.-Regt. 69.

Kreis Friedberg.

nt. B e i e n h e i Ni, 11. Dez. Gefreiter Adolf Binael, benii Artillerie-Regiment Nr. 61, erhielt an Großherzogs GebiMstag die Hessische Tapferkeitstnedaille.

Butzbach, 12. Dez. Auf dem Felde der Ehre starb der Schulvermalter Peter Joseph Michel, Unteroffizier und Offiziers- aspirant, geboren zu Gundheitn, Kr. Worms.

-.-Butzbach, 11. Dez. In der hiesigen Stadtkirche fand gestern abend von 8 Uhr ab eine vaterländische Feierstunde zum Besten der Bescherung in unseren Lazaretten statt unter Mit- wirkung der Sängervereinignng Butzbach (Dirigent L. Margnth- Bad-Nauheini) und Organisten B augert hier. Die Kirche war voll besetzt. Auch die Verwundeten ans deii Lazaretten waren zahlreich erschienen. Hauptlehrer Storch hielt einen Vortrag über deutsches Oelde,ituin.

O-. Bad-Nauheim, 11. DeF. Unter Beteiligung des Roten Kreuzes und fast sämtlick>er Vereine unserer Stadt sind auch in die­sem Jahr an alle zmn .Kriegsdienst eingezogenen Bad-Nauheimer W e i h n a ch t s p a k e t e zur Versendung gekommen. Im ganzen sind rund 650 Pakete ausgeliefert worden, von denen jedes einen Wert von durchschnittlich 4,50 Mk. hat. Von heute Montag ab sind bei uns die Milchkarten eingeführt. Vollmilch er­halten nur Kinder unter 6 Jahren und Kranke. Auf den übrigen' Teil der Bevölkerung entfällt pro Ta« heißt, wrnn der Stadt das erforderli steht

nt. Kaichen, 11. Dez. Dem Unteroffizier Wilhelm Fink im Feldartillerie-Regiment Nr. 111, Inhaber der Hessischen Tapfer- keilSmedallle, wurde nunmehr für tapferes Verhalten vor dein Feinde das Eiserne Kreuz 2. Klasse verliehen.

:: Pohl-Göns, 11. Dez. Der Gefreite Hugo S i ,n o n, Sohn der Witwe Abraham Simon, der kürzlich das Eiserne Kreuz erhielt, erhielt nunmehr ein Anerkennnngsdiplom für Dienste als Melder vor Verdun und wurde zu», Unleroifizier befördert.

Slarkenburg und Rheinhessen.

ha. Darm Ü a d t, 11. Dez. Die am gestrigen Sonntag von der Darmstädter Jugendwehr zugunsten der O st v r e u ßenhilse veranstaltete Hanssa m mlnng ergab den erfreulichen Betrag von rund 8600 Mark.

** Darmstadt, 12. Tez. D i e Verwundeten Werk­stätten, die der Hessische Laudesverein vom Roten .Kreuz feit

im 7s Liter Magermilch, das liche Quantum zur Verfügung

einiger Zeit in Darmstaot eingerichtet hat, dienten, als muster­gültig anerkannt, schon wiederholt anderen deutschen Städten als Vorbild zur (Einrichtung solcher Werkstätten. Um die künstlerischen

Holzarbeiter!, die aus den Händen Darmstädter Lazarettmsassen hervorgegangen sind, dem breiteren Publikum, besonders für Weih­nachtszwecke, zuzuführen, veranstaltete der Landesverein jetzt einen Bazar in Darmstadt, bei dem die zahlreichen zum Teil sehr wertvollen Gegenstände beim Verkauf regsten Absatz fanden, sodaß den Verfertigern eine Summe von über 1200 Mark zugeführt lverden konnte. Das gesellschaftliche Ereignis, bei dem die Groß- Herzogin als Käuferin zugegen war, erhielt noch eine be­sonders stimmungsvolle Note, indem eine auch auswärts be­kannte junge Darmstädter Künstlerin, Lili Hickler, nach eigenen reizvollen Kinderliedkompositionen (Reigen und burleske Szenen! für Ktnder zur Ausführung brachte. Die anmutige Vorführung, die zweifellos eine schöne erzieherisä>e Bedeutung für die kleinen Künstler hat, erlveckte lebhaftes Jütevcsse und regen Beifall. _ ch.

Darmstadt, 11. Dez. Auf dem Marienplatz sprang die Ehefrau Marie Schnridt aus Gießen, die ihren in- Garnison stehenden Mann besucht halte, von einem fahrenden Straßenbahnwagen. Sie stürzte ab und zog sich dabei schwere Verletzungen lzu, venen sie nach wenigen Stunden erlag.

= K elsterbach, 12. Dez. Bei einem nächtlichen Zusammen­stoß mit Wilderern in den hiesigen Forsten wurde ein Wilddieb von einem Förster durch einen Sckuiß in den Kopf lebensgefährlich verletzt. Heute früh wurden fünf Kelsterbacher Einwohner, die sich an den Wilddiebereien beteiligt hatten, verhaftet. Gegen eine 95n- zahl anderer Personen wurde in der gleichen Angelegenheit ein. Ermittlungsverfahren eing-eleitet. Ta bei ihnen ein Fluchtverdacht nicht vorliegt, sah man von einer Verhaftung vorläusig ab. Unter den Beschuldigten befindet sich auch ein Gemeinderat.

Kreis Wetzlar.

ra. Krofdorf, 11. Dez. Wie aus der jüngsten Viehzählung ersichtlich, so verschwindet das liebliche Bild von Hirten und Herden auch immer mehr aus hiesiger Gegend. Teils liegt es an Hem Mangel an genügender Weide, rcils in dem Mangel an Hirten. Bereits vor einem Jahrzehnt hat man auch hier in .Krofdorf mit der Schafzucht aufgeräumt. Bon den früheren drei Schaf­herden, die in unserer mehr als 2000 Hektar fassenden Ge mar-, kung reichliche Nahrung fanden, bestand zuletzt noch die sogenannte Herrschaftliche Schäferei". Nach einem Vettrag vom Jahre 1717 kaufte der Herzog von Nassau-Weilburg-Saarbrücken in unserer Gemarkung ein Gut von 200 Morgen, darunter 27 Morgen Wiesenland, und war noch bis zuletzt das Hutrecht derHerren-. Schäferei" vorhanden. Da die Gemeiirde Krofdorf-Gleiberg die Zusammenlegung der Feldmark durchgeführt, so mußte auch diese Hutgerechtigkeit abgelöst rrerden. und deshalb wurde jener Vertrag von Martini 1717 in die Akten der Kommission ausgenommen.

Hessen-Nassau.

][ Marburg, 9. Dez. An einer heute im Gasthaus Pfeiffer abgehaltenen stark besuchten Versammlung des Landwiirt- s ch a f t l i ch e n K re i s v e r e i n s Marburg wurde nach einem

Vortrage des Direktors Schlicht von der Landwirtschaftlichen Win­terschule überTie heutige Lage der Landwirtschaft" u. a. beschlos­

sen, bei den Behörden oorstellijg z!u werden, daß die Hafer mengen für die Pferde erhöht werden, damit sich die Land­wirte auch mehr an der so notwendigen Abfuhr der Grubenhölzer beteiligen können. Ebenso soll die Landwirtschaftskammer ersucht werden, mehr Mittel zur Förderung der Schafzucht be­reitzustellen. Betreffend der Abgabe von Fett bei Hausschlachtungen wurde mitgeteilt, das diejenigen, die vor dem Inkrafttreten der Verordnung geschlachtet haben, aufgefordert werden sollen, frei- willig Fett für die Munitionsarbeiter abzuaebien.

Frankfu rt a. M., 10. Dez. Die Bereinigten Landwirte von Frankfurt a. M. und Umgegend richten eine Mahnung an die Oberhessischen Landwirte, J-flichtgemäß die Milch Versorgung in der Wetterau dnnckHu führen. Sic werfen daraufhin, daß die .'Zeiten ernst sind und jeder Landwirt sich! desto mehr seiner Pflicht benmßt bleiben müsse, ferner darauf, daß dieVereinigten" bei Erfüllung ihrer Pflicht, die Allgemeinheit mit Milch zv vevsorgen, auch die Interessen der Landwirte nicht verna-cklässigen werden.

Fc. Wiesbaden, 11. Dez. Landgerichtspräsident Geheimer Oberjustitzrat lende, der seit August 1899 an der Spitze des ' esigen Landgerichts steht, ist in Pension getreten. Vorher war

tencke in derselben Stellung in Neuwied tätig. An seine Stelle

O

nxurbe der Landgerichtspräsident in Neiße, Geheimer Oberjustizrat Vollbracht berufen. Vollbracht entstammt einer Nassauischen Familie.

X Bad Orb, 9. Dez. Die städtischen Körperschaften haben einstimmig den bisherigen Beigeordneten Ednard Schreiber zum Bürgermeister der Stadt Bad Orb auf die Dauer von zwölf Jahren gewählt. Ter bisherige Bürgermeister Tr. Tahmann ist vor Ab­lauf seiner Wahlzeit infolge gütlicher Vereinbarung mit Rücksicht auf seinen O^esundheitsznftand vom Amte jurii cf getreten.

= K a fiel, 10. Dez. Hier verhaftete man eine Schirmflicker- familic, die in der weitesten Um/gebung für mehrere tausend Mark Geflügel gestohlen und dann nach WestfalenHnsgeiührt" hatte, wo die Ware zu hohen Preisen verkauft wcrrde.

-- Aus Ku r h e ssc n, 10. Tez. Bei einer Treibjagd in Hat- tensen brachten vier Jäger und 15 Treiber einen ganzen H äsen zur Strecke. Dieser fiel aber nicht im Feuer einer-Schrotladung, sondern wurde in einem Gänsestall, wohin er sich in Todesnöten ge­

flüchtet hatte, gefangen und zur Strecke gebracht

ch. Vom Mittelrhein , 10._ Tg' aber Der Ausschuß,

der sich mit den Fahrwasseroerhältnissen des Bin ge r Loches zn beschäftigen harte, ist jetzt zu einem Ergebnis gekommen. Er hat den Beschluß gefaßr, für eine Tieferleg ung des so­genannten neuen Fahrwassers einzutreten. Dieses Fahrwasser soll danach um einen halben Meter tiefer gelegt werden. Außer­dem soll der Trennungsteil in eine gerade Strecke verlegt werden und eine Erhöhung der Ufermanern auf der linken Seite des Stromes an den Kribnen auf 5.30 Meter erfolgen. Man rechnet auf diese Weise eine so erhebliche Aufstauung im Hanptfahrwasser herberzuführen, daß die Schwierigkeiten, die sich bei der Befahrung dieser Rheinstrecke manchmal dauernd gezeigt haben, auf einen geringen Teil eingchchränkt werden.

X H a n a n, 10. Dez. Von morgen ab gibt die Stadt in ihren Verkaufsstellen Kartoffeln nur gemeinsam mit K o h l rüden ab. Wöchentlich erhält jede Perfon 37, Psimd Kartoffeln ' 7 Pfund Kohlrüben.

und

Gedenket der Seburtstagrspende sür'r Rote Rreuz"!

Eingesandt.

(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber kernerle,

Gießen, 11. Tezember.

Schon kurz nach Ausbruch des Krieges ist an dieser Stelle schon einnial lsingewiesen morden auf die unverantwortliche, un­glaubliche Verschwendung von heißem Wasser, die von vielen Be­suchern und Besucherinnen des Volksbades (Schwimm- und Heiß­luftbad) getrieben nnrd. Ta dieser Hinweis aber nicht' die geringste Aenderung bewirkt hat, sei er jetzt, wo so viel toie nur möglich an Kohlen gespart werden soll, wiederholt. Frellich sollte nicht nur die augenblickliche Kohlenknappheit die Badegäste von emer^Ber­sch Wendung abhalten, die, wenn sie aus dem eigenen GeldbentÄ. ginge, die meisten wohl unterließen. Unseres Erachtens hat der Vor­stand des Volksbades die Mlicht, im allgemeinen Interesse, mt Interesse seiner Aktionäre und in dem der Stadt, die mft 60000 Mark an dem Unternehmen beteiligt ist, Abhilfe M schassen. s.

Letzte Nachrichten.

Das Friedensangebot der Mittelmächte.

Berlin, den 12. Dezencher. (WTB. Nichtamtlich.) Wie der Reichskanzler im Reichstage mitteilte, haben die Regie­rungen des Pierbundes heute an die diplomatischen Vertreter der mit dem Schutze ihrer Staatsangehörigen in den feind­lichen Ländern betrauten Staaten zur Uebermittelung an die feindlichen Mächte gleichlautende Noten gerichtet mit dem Vorschläge, alsbald in Friedensverhandlungen e i n z u 1 r e t e n.

In den Noten heißt es, die Vorschläge, die die Verbündeten zu den Verhandlungen mitbringen werden, bilden nach ihrer lleberzcugung eine geeignete Grundlage für die Herstellung eines dauer­haft e n F r i e d e n s. Wenn trotz dieses Angebots der Kampf fortdauern sollte, sind die verbündeten Mächte entschlossen, ihn bis zum siegreichen Ende zu führen, lehnen aber feierlichst jede Verantworttrng ab.

Ter Kaiser an das Heer und an die Flotte.

Berlin, den 12. Dezember. (WTB. Amtlich.)

Seine Majestät der Kaiser hat folgenden Armeebefehl erlassen:

Soldaten? In dem Gefiihl des Sieges, den Ihr durch Eure Tapferkeit errungen habt, haben Ich und die Herrscher der treu verbündeten Staaten dem Feinde ein Friedens­angebot gemacht. Ob das damit verbundene Ziel erreicht wird, bleibt dahingestellt.

Ihr habt weiterhin mit Gottes Hilfe dem Feind Stand zu halten und ihn zu schlagen.

An das deutsche Heer

Großes Hauptquartier. 12.12.16.

Wilhelm I. R.

Vorstehende Order ist auch an die Kaiserliche Marine gerichtet mit nachstehender allerhöchster Ergänzungsorder:

Diese Order richte ich auch an meine Marine, die alle ihre Kräfte treu und wirkungsvoll eingesetzt hat in dem ge­meinsamen Kampfe.

Wilhelm I. R.

Kaiser Karl in Budapest.

Wien, 11. Dez. (WTB. Nichtanttllch».) Ter Kaiser hat sich heute nacht nach Budapest begeben, um die Huldigungen des Reichs­tages entgegen zu nehmen.

Die Beute der Türken.

Konftantinopel, 11. Tez. (WTB. Nickitamtlich.) Den Blättern zufolge wurden an der rumänischen Front von türfifdjeu Truppen bisher erbeutet: 9024 Gefangeue. 39 Geschütze, 38 Masche nengewehre, viele Lebensmittel und Munition, sowie mechren Automobile.

Griechenland.

Berlin, 12. Tez. In der Nahe von Athen sollen lautVoss. Ztg." 20 000 Mann Griechen marschbereit stehen, auch längs der neutralen Zone seien starke Kräfte aufgeftellt. Ter Lvnponer Ge­währsmann derBoss. Ztg." teilt mit, daß man in Londoner W- ständigen Stellen ein Eingreifen Griechenlands zugunsten der Zen­tralmächte erwarte.

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