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12.12.1916 Erstes Blatt
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rccmi rna^t Dcit crermgttert Erfolg erzielen konnte. In der Gegenv von Moglena gegenseitige Beschießung. Aus beiden Seiten des Wardar schwaches Feuer der feiMichen Artillerie, desgleichen cm der Belastca-Front. An der Struma lebhafte Artillerietätigkeit. Die Engländer versuchten dreimal Tschiflik Tewffk Mich von Serres anzugreifen, aber alle Angriffe scheiterten in unserem Artilleriefeuer. Vor unseren Stellungen liegen 150 gefallene Feinde.

R u m ä nische Front: In der Tobrudscha vereinzelte Ar- tmerreschüsse. Unsere Truppen überschritten die Donau ber Si- lrstna und nahmen die Stadt Kala rasch, andere unserer Truppen nahmen den Brückenkopf auf d»em linken Donaunfer gegenüber von Eernavoda. In der Wallachei dauert die Verfolgung an.

Aus Rumänien.

London, 11. Dez. (WTB.) DieTimes" meldet aus Jassy: Die für 8. Dezember festgesetzte Karn mer­kt Au ng wurde verschoben. Es kommen immer mehr Flüchtlinge aus Bukarest an, so daß Mangel an Le-

Flüchtlinge aus Bukarest an, so daß bensmitteln herrscht.

* * *

Das Kabinett Lloyd George.

London, 11. Dez. (WTB.) Das neue Kabinett setzt sich folgendermaßen zusammen: K riegsrat: Lloyd George, Pre­mierminister, Lord Curzon, Lordpräsident des geheimen Rates und Leiter des Hauses der Lords, Henderson, Lord Milner ohne Porte­feuille, Bonar Law, Fiuanzminister, Bonar Law ist vom Pre- nnerminifter chrfgefordert worden, als Leiter des Unterhauses zu wirken. Er wird ebenfalls Mitglied des Kriegsrates sein, doch wird ttugt erwartet, daß er an den Sitzungen regelmäßig teilnebmen wird, -vie ü brigen Mini st er sind: Sir Robert Finlay, Lord- ranzler, Sir George Cave, Staatssekretär des Innern, Balfour Staatssekretär des Aenßern, Long, Kolonialsekretär, Lord Derby Staatssekretär des Krieges, Ehamberlain, Staatssekretär für In­dien, Lord Rhondia, PMident der Lokalverwaltung, Sir Albert Stanley, Handelsnrinister, Hodge, Arbcitsminister, Sir Edward Car- o ^ord der Admiralität, Dr. Addison, Munitionsminister,

^ard Robert Cecil, Seesverreminifter, Lord Devonvort, Minister für Nahttmgsmrttelkou trolle, Sir Joseph Maclay, Minister.für Schiff- M^^ontrolle, Dr . Fisher, Präsident des Unterrichtsamts, Sir Alfred Mond, für Arbeiten und Bauten, Sir Frederik Cowley, Kanzler des Herzogtums Lancaster, Sir Albert Jllingworth, Genc- raltwstmerster, Barnes für Pensionen, Sir F. E. Smith, (^eneral- ^atsanwalt, Vewart, Solicrtor General, Munro, Sekretär für Schottland, Lord Wimborne, Lvrd-Statthalter für Jrlrmd, Duke, Sekretär für Irland, O'Brien, Lordkanzler für Irland.

? °5^a° n ' lWTB.) Meldung des Reuterschen Bu-

reauv. ^as neue Kabinett zählt drei Mitglieder der Ar­ve rter Part er: Henderson, Marines Und Hodge.

. f^htbibt, es herrsche eine gewisse Enttäu-

scyung über die Zusammensetzung des neuen Kabinetts. Lloyd ^orgehabeeme schine Gelegenheit versäumt. Das Land brauche

«Sw £?' Premierminister kühn genug

gewesen,^ ber der Besetzung aller Stellen nur auf die Tüchtigkeit achten, so hätte er auf die aufrichtige Unterstützung

UIt 7 v ^ Landes rechnen können. Mer die Politik Minist^i^ w F^lchlag gegeben. An die Spitze der

!w Ä ff? b«r Krieg am wichtigsten sind, seien gegen­über den Fachm-annern Deutschlands Amateure berufen worden

Opposition in der französischen Kammer.

lWTB.) In den französischen XlV 9 - ^ L\ n g . e n am Samstag brachte Id 6 ane l Cl *** ^lvnraltruppen zur Sprache. Anschließend mu?! ^^ sta d e a n Er führte unter verschiedenen Zivischen-

^.^segM das Budget stimmen, solange Frank- relch mcht eure richtige Krregsregierung habe. Sowohl oie Re­gierungen, die den .Krieg entfesselt haben, als jene die ihn ^ ^ scU V e r st ä n d e n , würden nichts taugen' ^d^erung fjabe nur für haltlosen und gleichgültigen Optimis-

SSLShSl; to&frxn bedrohten Frankreich. Man

^nangc von der Kammer immer neue Milliarden rvaä rur Mopnmg und zum Verfall F r a n k r e i chsMre^müs? U ^nwände der Redner solle bei de? Sache blei­

ben, erwiderte Eostadeau, seit zwei Jahren fable mau davon

Weltschweigen müsse. Alle s-m 3 n bfr Presse aber lüge man auf Be-

öf Ju£jZynismus. Als der Kammerpräsident ^^^rkiam machte, daß er eine solche Sprache unter- f ° nnc ; Eostadeau fort, die Einrichtung der Zensur Staatsstreich gegen das Vaterland. Man S, 2? st^H Niit Hirngespinsten abspeisen. So-

vann kam der Redner auf die ungeheuren Verluste zu sprechm

!stst französischen Raffe irr Frage stellt«! Auf

rridfw*^* 4 *. bf S Redner, er wolle, daß Frank!

r^cb stege. aber mit dem' geringstm Emsatz von Opfern Bei FE^ng der Rede Costadeaus, die eine Anklage geg^' iS

JSr - m v m ^ nigen Tumult, sodaß der Kammer-

««t Beschluß der Kantmer Eostadeau das Wort ent­zog, der unter lautem Protest di« Rednertribüne verließ

Aus Stetzdt und Land.

Gießen, 12. Dezember 1916. Bargeldloser Verkehr eine vaterländische Forderung.

Ein großer Banknotenumlauf erfordert das Festhalten und Heranholen einer hohen Golddeckung, schädigt wenn auch Ä Anrecht unser Ansehen und den Wert der deut scheu Reichsmark im 2lusland,

verteuert die Einfuhr.

Unsere geldwirtschaftlichen Aufgaben können während des Kriegs und nach dem Krieg noch steigen.

Aeußerste Eindämmung des kraftverzehrenden Barver­kehrs also politisch und wirtschaftlich

e i n e N o 1 w e n d i g k e i t.

Deshalb in keinem Falle Barzahlung, wenn Ueberwei- sung möglich ist.

Sonach ist bei regelmäßigen Geldumsätzen Unterhal- tung eines Ueberweisungskontos vaterländische Pflicht.

Eine Ueberweisung an einen Konto-Inhaber ist auch oann möglich, wenn man dessen Kontostelle nicht kennt.

Es steht nichts entgegen, dem Konto-Inhaber unmittel­bar den Vordruck für die Ueberweisung auszuhändigen, wentt daS beguemer ist.

Ein Bedürfnis, Ueberweisungskonto zu haben, mag trotz der Zins-und anderen Vorteile mancher zunächst nicht emp­finden. Vom Standpunkt der Allgemeinheit aber ist zu for­dern, daß Jeder Zahlungspflichtige und Zahlungsempfänger er !? a $ e 'iw ^cht an Stelle der Barzahlung in jedem Ein- zelsalle ueberweisung möglich ist oder möglich gewesen wäre. r . . . aCn Rechnungen und Briefbogen sollte hervor­stechend die Angabe der Kontostelle zu finden sein.

Auf Rechnungen und Quittungs-Vordrucken sollte fer­ner stehen:

Zur Einschräükung des Zahlmittel-Be- darfS pflege man aus vaterländischen Grün­den den

Ueb erweisungsverkehr.

- /®c T trotz bestehenden Kontos eine Barzahlung emp- saiigt oder bei einer Zahlungspslicht das Vorhandensein eines Kontos des Empfangsberechtigten vermißt, mag dies dem Zahler Mitteilen. Er leistet auch damit der Sache einen Dienst.

Bei baren Ein- und Auszahlmigen müßten die Kassen- deamten fragen, ob nicht Ueberweisung statt des Barverkehrs möglich und erwünscht war. Man nehme also solche Fragen nicht übel auf!

Der Gedanke muH uns allen in Fleisch und Blut u b e r g e h e n, daß der durch Ueberweisung ersetzbare Varverkehr ein Unrecht ist. Wir mujseii uns gegenseitig ewzieheXustd über­wachen, daß es vermieden werde.

Aus Griechenland.

(WTB.) Meldung des Reuterschen ^?a»S. Au- griechischen Quellen verlnutet, der König habe an ge boten, drer Regimenter ans Thessalien rurüek- ziehen und die Bewachung des Kanals von Korinth und der

fÄn" ^°«^schen

"^enzia Stcfani" mel- Jzr ' ieü)ij ü) t Regier iinq hat gegen die Tser

bangung der Blockade Widerspruch erhoben.

Der §eekrieg.

Zwer ferndliche Transporidampker Versenkt.

r d brlin, .11 De^. (WTB. Amtlich.) Boi: unseren Unter- «eebooten find rm östlichen Mittelmeer am 28 November ind mn 3. Dezember zwei etwa 5000 bis 6000 Tonneii große ntt Kriegsmaterial beladene feindlich^Tr?ns/ort-

Ersen ktworden. Beide Dampfer waren be­waffnet und von Zerstörern begleitet.

*

. »«n«. H ® c ä- (Priv.-Tel.) Wie wir erfahren ist

der, kürzlich eingeschleppte Damps-rRio Pardo" ein brastlianiicher Dampfer in der Größe von 975 Tonnen der

mft rnn A 0rt ® n 8 fQnb nach Holland befand'

Mlt^ (00 Tonnen Lebensmitteln, darunter Sveck Mar- garirte unb Käse, beladen war. Auch der ebenfalls 'einae- Meppte holländische DampferC a l e dv n i a, welcher 8M Tonnen groß ist, war zum Teil mit Lebensmitteln K" ? et L n I lt sd^umwolle, Seide und Wolle beladen Die Lebensmittel sind beschlagnahmt und dem Heeres- bedarf zugesührt worden. Heeres-

a r£ ttt * l i Xb V n ' l 1 Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Aovds- ^ b uug. ^er DampferForth" ist gesunken.

Lissabon wird gemeldet, daß der britische Dampfer

V a cin versenkt wurde. Der

iatixtan wurde gefangen, 23 Mann der Besatzung wurden gelandet, 15 werden vermißt. _ H ^

Aur bm Nttche.

H ^oz. (WTB.) In der heutigen Sitzung s wurde die Vorlage betreffend die Er- Brennstoff und Beleuchtungsmitteln

Karioffekverforgung.

Es wird wiederholt darauf hingewiesen/ daßes für federmann rm eigenen Interesse liegt, dafür in. sorgen, daß ei: mit der chm gesetzlich zustehenden Menge an Kartoffeln ans komm t. Mit Rücksicht aus die Knappheit der far- roffeternte kann niemand, der bereits sein volles Quantum ochEu hat darauf rechnen, daß ihm anderweite Menqeii l an Kartoffeln nochmals überwiesen werden. Es ist daher b "^end geboten, daß die täglich zustehende Höchstinenge rn keinem Fall überschritten wird. Zweckmäßig wird die Menge durch Abwiegen oder mittelst eines Gefäßes von ^ltmrmter Große festgestellt. Mit Rücksicht auf das nasse Wetter nii Herbst dieses Jahres ist zu befürchten, daß die Haltbarkeit der Kartoffeln eine geringere wie in anderen Jahren ist. Es muß daher jeder Haushaltung zur Pflicht gemacht werden, daß sie sich um ihre Kartoffelvorräte ständig kümmert. Insbesondere müssen sie regelmäßig lesen und die angestoßenen oder angefaulten KarLoffeln müssen entfernt und alsbald verbraucht werden, ^n Anschluß hieran sei noch darauf aufmerksam gemacht, daß vom 1. Januar 1917 ab der Tageskopfstitz für Ver- höchstens % Pfund Kartoffeln beträgt, an Schwerarbeiter können von dem genannten Zeitpunkte an Zusatze bis zu U/ 4 Pfund KarLoffeln gegeben werden, jo daß bie)e nach wie vor im Höchstfälle 2 Pfund Kartoffeln erhalten. Die Kartvffelerzeuger erhalten vom 1. Januar bis PfuZ°Loffeln. d^und und von diesem Tag- ab U/ 2

Äerlin. )es Bund es r

-parni Hitze nori

at

- von neu.

- . i e j.^ nun fl' Das Eiserne Kreuz erhielt der Lebrer

Heinrichs 0 tz, Vrzescldwebel, zurzeit schwer verwundet.

D r e V e r e i n , g t e nH a s s i a-- M i l i t ä r - V e r e i n e

Gießen veranstalten lsiehe Anzeige) morgen abend den allerorts nnt großem Benot! aufgenommenen Lichtvilder-VortragKrieg au allen fronten , woraus wir unsere Leser an dieser Stelle nochmals besonders aufmerksam machen. ats

m Eisenbahn-Personenverkehr. Die von verschie- £»2; vEettete Nachricht, daß die Staats«isenbahiiver-i -^ssÄhrnng von Reisen von der^Aus- steckung bestniverer Erlaubinsscheine abhängig zu machen ist un­zutreffend. Eine derartige Maßnahme ist bisher nicht' in Er- «25# hb^gen worden unb Jüitb auch in Zukunft nicht iw Betracht kommen, wenn das Publikum sich lffnsichtlich der fo- genannLen BergnuKmgsrnlen eine gewisse Beschränkung anferlegt. sult ^nsbefmidere fnc das bevorstehende Weihnachts- und Zeit erfahrungsgemäß außerordentlich starke Reyeverkehr stellt rn Verbindung mit dem Militärurlauber- verkehr an die Betriebsmittel jimb an das Personal der Eistw- bahn Verwaltung solch außergewöhnliche Ajnforderung«!i daß es gewärtigen Zeit geboten ist, diesen Verkehr möglichst

einzuschranken, um Nicht andere, wichtigere Verkehrszweige _

wie dieiemgcn der Lebensmittelversorgung'in unliebsamer'Weise ^fp 5e ^ nt Y ? ari Verständnis der Bevölkerung für

diese Verhältnisse und^ von ihrem vaterländischen Sinn darf er- werden, daß fre in Würdigung der Zeitverhältnisse ans notwendige Reisen zur Zeit der Festtage ver- '^ordnrch wird nicht nur dem Baterlande genützt, sondern es wird Reisenden manche Unannehmlichkeit erspart werden, die ^ überaus starker Fe,ttagsverkehr bei dem jetzt bestehende,! ein­geschränkten Eilenbahnfährplan notgedrungen mit sich bringt.

** Im Lichtspielhaus, Bahnhofstr. 34 steht auf ^rSpielplan vom 12. dis infl. 15. DezemberDie Sünde der Helda Arndt der Schicksals>oeg einer schönen Fvcm, in 4 Akten |f. r Hauptrolle fcae bildschöne Hm Hay, der ausgehende Stern <Sonumxibm'', entzückendes Lustspiel in 2 Akten .Als das Lied vertlungen", ergreifendes Lebensbild in 2 Akten' rl 16. Dezember, istHomunkulus", 3 Teil die

stebes-Komodre des Homunculus angekündigi.

... . ^ ® e müt sme v sch Einer unserer Geschäftsleute

Wte rn der: Gegmd von Gelnhausen von einem Landwirte ein P^ö^ekauft, wofür ^er den allerdings hohen Preis, der dafür wurde bezahlen konnte. Er hatte dem Verkäufer des Tieres eine Anzahlung gegeben unter der Bedingung, das Pferd in Gießen abzulmfern. Gleich nwh Abschluß des Hairdels erhielt der Ul ;^ acte ; /'Si .haben Hier ein Pferd gekauft

zu -Aark^ Ich kann daß als Christ nicht underlaseii Jlme J *?*r (a Cm k'kZchwender sin und auch nichts verste .J. ° .Dreknoche das vordwerrent Lennelam ist

und ziir schioerr« Arbeit nichts darrcht onne werschaft fier so vil

n AEn ihne hört ein Fphmuud. wen ff es nock) könne» vcave ich Jylwn das Pferd nicht zu nemme wen Si es doch nemme denken -sre Ihre Lebenszeit an mein schreiben. Si könne noch kein geschir aufdrerben was dem past er henkt den Kopf wie ein Esel wuud." Das Schreiben bereitete idem Empfänger natürlich mel Begnügen: er forderte deshalb die schleunigste Liefe­rung des Pferdes, daß denn auch nach längerem Hin- inrd Hervor- liandeln chier nntraf, und zwar ohne die in der Karte mifge-« zahlten Feh^Ietzt hat ffch nun herausgestellt, daß der Ver- kaufer des Pferdes der Kartenschreiber selber gewesen ist: er hat Jf}.. Hastbel leid machen wollen, nxrhrschn.nl ich, weil

SJ ül o 0 ^ 113 !^! ? xer vachttäglich von anderer Leite einige blaue Wappen mehr bekommen konnte. Hätte er den Gaul ftikit gax sn plump runtergerifsen und wäre er Vielleich,L in seiner Karte - rc 1 !- ^bArer Käufer umgesprungen, sv hätte wstbl Erfolg erzrchlt mit dem SckFechtmachen seines

"at fetm ® erfaUt ^ übar den grünen Kle.

öes M'üuzenumranfs. Zur Feuerung des immer großer iverdenden Mangels an kleinen!

/nicht nur der .Kupfer- und Nickel-, sonder,^ lmes der Eisenbahnminister die ihm unter- r ^ ^ustbZorden an, rede imnöttge Llufhäufung von Münzen M vermeiden. Namentlich sollen die 2?Ä?^auto maten täglich geleert werden und die lleinen Dar- ^ /bavkerem Maße als bisl-er als Zahlungsmittel ^ .^mmen. Entbehrliche Münzen sind der nächsten Rerchsbankanstast zuzulerten, damit die Reichsbank in der Lage fft, eine ausgleichende Münzverteilung in den einzelnen Bezirken vorzunehmen.

mmiabfälle, Altgummi und Regeneratc

an.iltaj wird nochmals daraus hingewiesen, daß durch die Bckannt- mfmm! 19 ^^Ofsend Beschlagnahme und Bestandserhebung von Alt- Mwmr, G^iminiabfallen und Regeneraten vom 1 April 1916 (Nr. V. I 2354/1 16. K. R. A.) alle Gummiäbfä lle Alt- uwniisund Regensrate, sofern der Vorrat ein urch der- 1 Funi1916^^ Kilogramm üb^steigt, beschlagnahmt und am ^euem bei der Kautschukmeldestelle der Kriegs- Rohstoff-Abteilung des Knegsministeriums, Berlin W. 9 Pots- ^!"br Straße 10/11. zu melden sind. Tie beschlagnahmten Vor-

der .Arutschuk-AbrechnuAs. tcue o-u den in ,öerBekanntmachung betreffend Höchstpreise für Altgummi und Gummiabfälle" vom 1. i>lpril 1916 festgesetzten Brei- ^.verSauft oder geliefert werden. W'ie frühere Sammlungen vvn fäll?« Uef^r immer wieder Gumm^ab-

mr 2c rt ^ ll Havshaltn ngen und Betrieben

an. Interesse eurer werteren Versorgung der Fndnstrie mit

neuer Ä«ÄS l egt 5 X Mengen von Gummiabfällen, den Sammellägem für O^wmr zuzuführen. Um den einzelnen Personen, die für die Ab- » kleinen Mengen Gummis in Betracht kommen die Ab­lieferung möglichst zu erleichtern, dürften in den Städten' und (ttr- meinben zweckmäßig Sammlungen zu veranstalten oder Sammel- Ueu M'chaffen sein an die in be* Ä

Enmnnabfalle abzulrefcrn wären. Als Entschädiguna für htp jcincn Kwf^en der Mfälle können'jedoch keine höheren Veraütn-i- OengewalM werden als, die in der oben anMführten Bekannt- machnng beftimmten Höchftpreise. Tie gesammelten Abfälle wären ÄnÄstcu/«h^ Beauftwglen der Kautschuk-Ab-

(stunden ihre Hunde abgeben, darauf bedacht sein daß das ibnrn dis dahin lieb gMene Tier enttveder in cmte'nL kommt od^r auf fchmerzlost Werse getötet wird. Ties ist aber nicht der Fall trgntb einem Unkannten überlassen, der ihn«! glaubhaft zu machen sucht, daß der Hund iraendwn nnt

11C ^f2 eI I)at * man ^ jadoch mit Helf^s- l ^ 5 ouuft der geheimen Hundeschlächjber m tun die Än w versteckten Winkeln mis-

solches no Ä ergiebigerem Maße

1 etQ)es vetrerveii. -papn früher itnirbe darauf hlnqewiestn m mekcki

m 6 ^?>.!^losen MmsckMi vor und bei'der Msckstachlung n' lt £ m r verfallem Nicht nur in der Stadt, sonderri man sich Hunde als SchlackKopfer zu!

^ ? wohl angezeigt ift, allerorts die Eigenttinwr mahiwn. ^^ ^ geplanter Abschaffung derselben zur VorffckfE zu

E i n s ch r ä n k u n g des Papierverbronlb^

Kreise aus Jndusttie, Gewerbe, Handel und Handwerk luerbcu auf hie große B eden tu n g de r Er spa r n i S v o n Pa p fei die ^ tte F c ^ Kreisen anerkannt werden Nlöchte, aufmerksam gemacht und aus den smushälterischeii Verbrwich der Papiere aller Art dringend hingewiesen. Große -Er spa r nisse könntm z. B. offenbar noch erzrelt iverden, wenn die Käufer von W a L e "«n? er ^ rt ^örn gebracht werden könnten, d a s E i n w i ck e In bei Waren m Papr er, soweit dies nach ihrer Beschaffenheit enl^ velrt werden kann, nicht mehr zu fordern (Mitbringen von gaschen, Körbchen u. dngl.). Weiter wird es-alirb Papierfab-nkeil Rohstoffe dadurch zuzuführen, daß die G e s ch ä'f t s -

VrtlL&Z \*8Wr* daraufhin durchsehen, ob nicht Lr w ÄÖ ft % ltpapie r zum soforttgen E i n st a m p4 L f t ^UuErrfabriken oder zuverlässige Altwarenhändler der- kauf, werden kann Bel d«i guten Preisen, die jetzt für Altpapier f ber Betkauf jeder Menge offensiKffch

sind tzatürllch die unverändert iveiter gültigen gesetzlick>en Vorschriften über die Aufbew a h r u ngsfri st der H aniflia

zu" beachten0 n<S ^ bem lichten Einträge, vgl. 44 HGB.)

^ d * x bahnen und Peluschke ii. Tte Benms- verel'ugung der deutschen Landwirte in Berlin weist aus Anchß 'stst^rbolter Zuwiderhandlungen darauf hin, daß A ck e r b o h n e n

V°r°-?una VMNünli

"Nd deren Ankäufer, abgesetzt werden d^sen^und daß jeder ^aiiderweitlge Verkailf unter Strafe gestellt ist. 6

D e r V o r st and der Herberge zur Heimat bittet m^Aentecke unseres Blattes um Gaben und Gel" m 2 ^^nachGbescherung für frierende Wanderer. ^

XJ? ^r C ahlung der F a m i l i e n tt n t e r st ü tz nnaeu

g"?' e J* «ö«öotiflcn bet :jnm Heeresdienst Einberufenen für 16 bis °i t 5 te a? Cr Nachzahlung für November ilud Dezem- AAuZ. U - SDe3tmbet 16 ' D-,°mb-r statt. Ä

^wr«s« für ©Änb

** Zur Pflege der Topfpflanzen im Winter Erste R«llel bei der Mege der Topfpflanzen im Wmter ist Sf* stur.dnrm wenn em Wasserbedürfnis vorhanden

ist. tt.enn dieses ift rm Winter sehr gerina und -rn rcickittt-si^'- Gießeu ist halber schädlich.

^ ken Unterlassen, da ein vollständiges Austrocknen

bst, Pstanze zugrunde richtet. Das anaei- stst llnterfatz rst ftets eine halbe Stunde nach XI Blattpflanzen werden den Winter über am besten ln den Topfen gelassen, weil man dann jederzeit die Trockenheit der Wurzeln kontrollieren kann. Gesmr^ ^t durchwur^elte Pflanzen verlmrgen auch im Winter Woffer w^rn auch wenrger wre rm Sommer. " ^ 100111

Landkreis Gießen.

n. Allendorf a. d. Lda, II. De^. Der linder Johannes Benner wurde zum ^Gefreiten \pVtrL ^ erhi-lt die Hessische Tapserkeitsmedaill - Geönet r Eb -^d

K'rche Lr"we'^^°ch'!°?idst.?Z-o r^'a a°stast Ä? verschiedenen Kriegsschnnvläüe im «tV"*sS"!^'