Ausgabe 
11.12.1916 Erstes Blatt
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mt ntKfyit nne nahe wirtschaftliche BeMchnny ZN der l^meinsEM Schnxmicmltting- voraus.

Hieraus er.nl' t sich folgendes:

Die gemciusamc Mästung lli^gt vsr, wenn verschiedene Familien ne nr enwm für alle nahe erreichbaren Sttnll duEüchr«r. JnÄ- bewndere kann sie auch bann noch vorliegeir, wenn sich eine An- zaiil von Personen znsanrnreuschlicht, um (jcirtcütftmr die Futter- mittel aus den K üchc 11 <rh s äl!cn Kusainmenzubringen und hiermit gemeinsanr mästen. Wird jedoch der Kreis so gross, das; der einzelne leben Einfluß auf die Lchwemehaltnng selbst verliert und nur noch durch Beschaffung von Geld oder ?lbliefernngen von Futtermitteln bereürgt bleibt, so wird der .Kommunalverbaird die V-orteile dct <^etbstv»'rsvrgnng versagen müssen. Insbesondere wird sich dies emchiehlen, soweit durch solche großen Gesellschaften mit einer haupt­sächlich sinan^ielleir Beteiligung ein Privileginin der bemittelten Kreise geschaffen werden würde.

** Siegesfeiern. Der Großherzog hat angeordnet, daß, wenn der Kaiser ans Anlaß eines Sieges F'laggen und K i r ch e n g e l ä u t e anordnet, diese Anordnung auch für das Großherzogtnm Hessen gilt.

** Der Oberleutnant v. Unruh im Ulanen- Regiment 6 tffc zur Dienstleistung beim Großherzog zur Ver­wendung beim Erbgroßherzog kommandiert worden.

* Bei der Lau des stelle für vaterländische Zwecke hat Finanzminister Dr. Becker, Exz., das Amt des I. Vor­sitzenden übernommen.

Städtischer Fettverkanf. Am 12. und 15. d. Mts. wird in den Verkaufsstellen der Molkerei Grieb ftett abgegeben.

Verkauf sindet bezirksweise in den für den Butterverkauf vor- geschriebeucu Verterluugsilelleu statt. Um deu Verkauf glatt ab- wickeln zu können, werden die Käufer ersucht, das Fell in der für ihrei^ Bezirk festgesetzten Zeit abholen zu wollen. Die Abgabe des Fettes erfolgt nur gegen die Fettmarke der 50. Woche. Siehe Bekanntmachung.

Verkehr mit Süßstoff (Saccharin). Die Ans- gäbe der neuen Süßstosikarten erfolgt von Dienstag, deu 12. d. Mts. ob bei den Brotmarken bezirken. Diejenigen, welche sich uachlräglich zum Bezug von Süßstoff gemeldet haben, können die Snststoffkarten ebenfalls dort enlgegennehmen.

Ein Betrüger, der in letzter Zeit sein Unwesen in verschiedenen Städten Deutschlands getrieben hat, wurde in Frank­furt in der Person des sachlicuslüchtigen Soldaten Wilhelm Lud­wig, geboren am 5. August 1896 in Berghansen, festgcnommen. Er hatte von Angehörigen vermißter deutscher Sol­daten Geldbeträge erschivindelt unter dein Borgeben, über die Person des Vermißten Aus kunft erteilen zu können, da er selbst in französischer Gefangenschaft gewesen sei. Das Vor­kommnis gibt wiederum« Anlaß, darauf hinzuweisen, daß der­artigen Nachrichten von privater Seite mit dom größten Miß­trauen 311 begegnen ist. Dem immer wieder auftretenden Gerücht, daß Vermißte vom westlichen Kriegsschauplatz längere Zeit nicht in der Lage sein sollen, mit ihren Angehörigen brieflich zu ver­kehren. ist kein Glaube beiznmessen. In ähnlichen Fällen sollte, namentlich, wenn der Ueberbringer für seine Nachricht eine Unter­stützung oder Vergütung fordert, stets sofort der zuständigen Stelle des Vereins oom Roter!. Kreuz 'Ausschuß für deutsche Kriegsge­fangene'' Mitteilung gemacht worden. damit diese die Möglichkeit erhält. Nachforsch« ingen anzustellen und, wenn es sich um einen Betrüger handelt, durch Festnahme weitere Schädigungen des Puvlibrms zu verhüten.

** H <rfer - und Gerstcnvreise. Das Küiegsernährungs- amt gibt bekannt: Tie endgültige Festsetzung der Hafer- und Gorsten- höch^weise ist Nünmebr erfolgt. Nach Vervrdrrung dos Reichskanz­lers gilt der derzeitige Haferhöchstpreis von 280 Mb. für die Tonne, das ist 14 MV. für den Zentner, noch bis 31. Januar 1917 ein­schließlich. Vom st. Februar 1917 an ist er auf 250 MV. für die Tonne, das ist 12,50 Msö. für den Zenttrer, herabgesetzt. Bei der Futtergerst«' tritt die Ermäßigung gleichfalls auf 250 Mi. schon ab 11. Tezemlx'r 1916 ein. Der Preis, zu dem die Reichsgerstengesell- schcrfl Qualitätsqerste aufstauft, wird in deu nächsten Tagen von 340 MV. aus 320 Mk. für die Tonne, das ist 16 MV. für den Zent­ner, ermäßigt.

** Ans dem Stadttheaterbnre au. Professor Mar- zell Salzer, der am nächsten Donnerstag seinen diesjährigen Vortrags-Abend hält, l;at seit Beginn des Krieges über 200 Wohl- tätigkei ts- und nnantgeltliche Lazarettvorträge gehalten und be­deutende Summen für kriegswohltätige Zwecke ausgebracht. Er war cm wahreren Fronten, beiin deutschen Kronprinzen, bei .Hinden- buvg, Erzherzog Friedrich, Prinz Leopold von Älyern, Lin sin gen ufa». und lat den Heerführern und ihren Stäben'in den Haupt- gu-artieren, ebenso den Maimschaften an der Front und in den Soldaten heirnen, den Verwundeten in den Lazaretten erheiternde und erfrischende Vorträge gehalten. Bemerkt sei, daß Professor Salzer ein neues vorwiegend heiteres Programm bringt. Tie Grst-Aufführung des diesjährigen Weihnachtsmärchens findet am Mittwoch, den 20. Dezember, nachmittags 3Vs Uhr, statt. Gegeben wird dieses JahrDas Märchen vom Da u m lu t s ch e r"

oderWunderbare Erteonrsse des Aerneu Kdmad im Lands TripstriU".

* Seinen 70. Geburtstag begeht am 13. Dezember in geistiger und körperlicher Frische Lehrer 9t. Lev y.

** Das heutige Kreisblatt Nr. 158 enthält Bekannt­machungen über die Durchfuhr von Eiern; über Kartoffeln, Haus- schlachtnngen, Versorgung mit Wild und Verkehr mit Süßstoff.

^ ** Fa hr pl a n ä n d e rn n g. Von: 14. Dezember an treten

Fahrplanänderungen in Kraft. Xtc im Anzeigenteile bekanntge­geben sind. Wir weisen an dieser Stelle besonders woraus hin.

Kreis Büdingen.

vt» Berstadt, 11. Dez. Ter Kanonier Karl Rau, im Feldartillerie-Regiment Nr. 61, Sohn des Beigeordneten Rau, wurde für hervorragende Leistung mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet. Musketier Friedrich S t o r ck in einem Inf- Reg., welcher z. Zt. an der Somine kämpft, erhielt das Eiserne Kreuz.

vL. Nidda, 10. Nov. Der Scmitäts-Vizeieldwebel Otto Schütter im Landw.-Jnf.-Rgt. 39, der bereits die Hessische Tapserkeitsmedaille besitzt, erhielt ain I. Dezeinbec das Eiserne Kreuz 2. Klasse.

Kreis Alsfeld.

02. Alsfeld, 11. Dez. Dem Vizeieldwebel K. Schwalm wurde die Hessische Tapserkeitsmedaille verliehen. Der Genannte ivurde bereits früher mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet. Dein Fahrer Heinrich Knierim (9. Art.-Mun.- Kob 104) wurde wegen tapferen Verhaltens vor dem Feind die Hessische V e r d i e n st m e d a i l l e verliehen.

oa. Lehnheim, 11. Tez. Der Ersatz-Reservist Karl Korber im Jns.-Reg. Nr. 80, 1. Komp., erhielt zur Tapferkeits- medaille das Eiserne Kreuz.

02 . Reimenrod, 11. Dez. Dem Gelreiten Jgh. Rinn er von hier, im Inf.--Regt. 390, ivurde wegen seines tapferen Ver­haltens vor dem Feind das E i s e r n e Kreuz 2. Klasse verliehen. Er ist auch Inhaber der Hessischen Tapserkeitsmedaille.

02. Vadenrod, 11. Dez. Dem Gestecken Heinrich Schäler (Ini.-Regt. 116), Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klasse, ivurde voin Großherzog eigenhändig die T a p f e r k e i t s in e d a i l l e überreicht.

Kreis Schotten.

ga. Saubad), 11. Dez. Die Einwohnerzahl von Laubach cheträgt nach der Volkszählung am 1. Dezember 1750. Wie nunmehr bekannt geworden ist, findet eure Ueberführung der Leiche des Herrn Grasen Johann Mbrecht zu Solms-Laubach hier­her nicht statt. Der Gras )var der jüngste Sohn des Grafen Fried­rich August Wilhelm Christian und dessen Gemahlin Marignne geborene Gräfin zu Stolberg-Wernigerode und» war gebaren anr 11. Juni 1880 hier zu Lanbach, wo er auch te Ghmnasium bis zur Reife besuchte. Der schon seit einiger Zeit vermißte Franz Kraft .von hier hat zur Freude seiner Eltern aus französischer Gefangenschaft geschrieben.

Kreis Fricdbcrg.

oa. Friedbcrg, 11. Dez. Eine für unsere Stadt hochwich­tige Einrichtung tritt init Anfang oieser Mache in Tätigkeit, die Volksküche. Die Einrichtungen sind so getroffen, daß täglich 500 Personen gespeist werden können Freitag abend 7 Uhr fand in kleinem Kreise eine Probespeisung statt. Hierzu hatten sich Kreisrat Freiherr Scheuck zu Schweinsberg nebst Rcgierungs- rat Herbcrg«nnd Regicrungsassessor Walter, die Beigeord­neten T a mm und ^ Geh. Justiz rat Windecker, eine Anzahl Stadtverordneter, Pfarrer Kleber ge r mrd die Damen und Herren des Komitees der Volksküche eingefunden. Nach einer Be­sichtigung der einfach aber zweckmäßig eingerichteten Ränmlicki- leiten, sdie in den ehemaligen .Schalter- und Diensttäumen des alten Postgebäudes liegen, begrüßte Oetönomierat Direktor Spieß die erschienenen Gäste. .Kreisrat Freiherr Schenck zu Schweinsberg sprach Herrn Oekononrierat Spieß und den Mitgliedern des Bolks- küchenkomitees Dank und Anerkennung für das geleistete segens­reiche Werk aus und gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Volks­küche ein Segen für Friedberg iverden möge. Mit großem Appetit kosteten die Versa in Hielten jetzt von den dargebotenen Speisen, bc- stebend aus Gerstengraupensupve, gedämpftem .Kraut und Kar­toffeln, und einstimmig war das Urteiles war alles sehr gut". Tic Küche befindet sich in dem ehemaligen Paketschalter, hier herrscbt als Koch Herr Nadler, früher Küchenchef imHessischen Hof" in Butzbach, der fick hier zur Ruhe setzte und das Amt des Kochs der Volksküche übernahm. In orci Kesseln von ja 500 Litern Inhalt wird hier gekocht und kann also an 500 Personen täglich Esser! ab­gegeben werden. Die Ausgabe der Speisen erfolgt an den ehe­maligen Paketschaltern, außerdent ist noch ein weiterer Schalter vorhanden, an dein die Speisen für diejenigen ausgegeben iverden, die ihr Essen gleich in dem dort zur Verfügung stehenden Raum verzehren wollen, in dem Tische und Sitzgelegenheit für 50 Per­sonen vorhanden ist. Die Oberleitung der Volksküche untersteht dei' Frau Oekonomierat Spieß, der ein Stab von älteren, jüngeren und jungen Damen zur Seite stehtz

fe. Aus der W e t t er au , 10. Dez. Das Kreisamt in Friedberg hat H ö ch st p r e i s e f ü r Gänse festgesetzt und zwar beträgt der Einkaufspreis vom Züchter: für Wetterauer Land­gänse, lebend, im Gewicht von sieben bis zehn Psimd, das Pfund

1.50 Mk., im Gewuht über zehn Pfund das Psund 1./0 Mk.. ML schwere Mastgänse über sechzehn Pfund, lebend, das Pfund 1.80 Mark; für geschlachtete Gänse im (^etvicht van sechs bis ztzhn Pfund SchlackstgenTichi das Pfund 1.80 Mk., über zehn bis fnufzeha Pfund SchlEgeivickst, das Pfund 2.00 Mk iiber fünfzehn Pfund Schlachtgewicht 2.20 Mk. das Pfund. Hoffentlich hat die Fest­setzung dieser innnerhin annehmbaren Preise die Wirkung, daß das seitlwrige 'Angebot an Gänsen nick.t nachläßt nnd die Gans nicht vom Markte verschwindet.

Zireis Wetzlar.

ra. Wetzlar, 10. Dez. Für die abgelanfene Woche waren der Stadt 15 Stück Rindvieh, 7 Schweine und 10 Kälber über­wiesen, nach deren Gewicht kamen auf den Kopf der Bevölkerung 250 Granun Fleisch.

Hessen-Nassau.

** 9lordeck, 12. Dez. Die am 1. Dezember abgehaltene Bolkszählnng hatte folgendes Ergebnis: 220 männliche,

257 weibliche Personen. Eingerückt zum Heere während des Krieges sind 105, ivovon 15 geiallen, gestorben und vermißt sind.

Frankfurt a.M., 10. Tez. Das Dienstmädchen Rosine Pr ö stier, das faie viele, viele seiner.Kolleginnen" letzt von seiner Herrsstaft all sonntäglich zumHamstern" in die Heimat ge­schickt ivird, wurde auf seinem bayerischen Heimatsbahnhof Retz- bach abgefaßt, als es für ettva 400 Mk. Birtter, Murst, Schinken und dergleichen nach Frankfurt schaffen wollte.

= Frankfurt a. M , 8. T ezember. In der Metalltvaren- fabrik von Julius P in t s ch, Wildungerstraße, e x p'l o d i e r t e heute mittag ein K a r b i d k e s s e l. Durch die umherfli.'gent^n Trümmer wurde der im Raum beschäftigte 16jährige Otto R e i ß ^ mann aus Griesheim a.M. in Stücke gerissen. Ein zweiter Ar< beiter trug nur geringfügige Verletzungen davon. Ter Verunglückte war der Ernährer seiner Mutter. Tie Ursache wer Lrptosiom konnte mit Sicherheit iwch nicht festgestellt iverden. Vermutlich entstand das Unglück durch ein schadhaft gewordenes Zuführuugs- rohr^^

verinesichtes.

* Bern, 7. Dez. (WTB. Nichtamtlich.) Meldung der schwei­zerischen Telegraphenagentur: Auf der Südrampe der L ö t s ch ^ b e r g b a h n uUd in der Briggegend sind große Schnee- fälle nickdergegangen. Jeder Vierkehr mit den Dörfern am Simplon und Gondo, mit den Tälern von Saas nnd Zermatt ist unterbrochen. Die letzten telephonischen Meldungen aus dern Saas- tal melden überall große Laivinen. Man befürchtet Unglücksfällc. Die relephonischen und relegraphischen Verbindungen sind unter­brochen. Die Leittmg des großen Elektrizitätswerkes, »velches Mai land mit Kraft versorgt, ist gestört, so daß Mailand ohne Licht sein muß. Der Zug MailandParis ist nicht eingetroffen Man vermutet, daß er stecken geblieben ist. Infolge von Störung ist die Simplon-Strecke gesperrt. Ter Verkehr auf der Furkalinie ist ebenfalls unterbrochen. Arbeiten zur Wegschiafßmg des Schnees sind eifrig im Gange.

* Der verbotene Londoner Weihnachts- s chm ans. London, der Sitz der 'Anshungerungsdiplomaten, wird das diesjährige Weihnachtssesi selbst ohne das übliche Jen- essen begehen müssen. In einen! Anfruf, den die gesamte englische Presse veröffentlicht, ivird init heweglichen Worten erklärt, daß man diesinal von dem geivohnten Weihnachtsinabl »verde Abstand nebinen müssen, da der Mangel an Lebensiniiteln, an Arbeits- kräflen nnd Ttansportgelegenheiten diesen LuxnS nicht gestatte. Die strengste Sparsainkeil sei dringendstes Gebot, und dieser sei der bisherige englische Weihnachtsschinaus geradezu entgegengesetzt gewesen. Wieviel mehr Fleisch zu Weihnachten als zn sonstiger Zeit verbrancht ivurde, gehe daraus hervor, daß die Kanfleute in der Weihnnchtswoche 1030 mal inehr auslie'ern «nnßten als sonst. Auch der als englischer Weihnachtsbraten besonder? beliebte Truthahn müffe diesinal von der Liste der Weihnachtsgenüffe ge­strichen iverden, da ein Mann, der unter den gegenwärtigen Um- ständen Truthahn esse, schlechterdings nicht mehr als Patriot be­zeichnet iverden könne. Sehr komisch rvirkt eine als Pflaster bei- gegebene Erklärung, daß die bisherige Art der Weihnachtsessen übrigens deni körperlichen Befinden sehr nnziiträglich gewesen sei. Der Grilndsatz für alle Engländer, die ihr Land liebten, niüsie diesmal unter allen Uniständeii lauten -Ein einfaches Weihnachts­fest !" Dies ist ein Weihilachtsgeschenk, das die britische Aus- hungerunqsdiplomatie sich noch vor einem Jahre wohl karrm er­träumt bätte . . . _

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Städtischer Fettverkanf.

Am 12. und 15. dS. Mts. wird in den Verkaufsstellen der Molkerei Gebr. Grieb Fett abgegeben. De^: Verkauf sindet bezirksiveise. in den für den Butterverkaui vorgeichriebenen Vertelluugsstellen. wie nachstehend iiatt.

Am Dienstag, den iS. ds. MtS.. vorn«, von 8IS Uhr, Bezirk 10, 11 und 12 nachmittags von 26 Ubr

Bezirk 7, 8 und 9

Am Freitag, den 15. ds. Mts., vorm, von 812 Uhr,

Bezirk 4, 5 nnd 6

nachmittags von 26 Ubr

Bezirk 1, 2 nnd 3.

Die Abgabe des Fettes erfolgt nur gegen die Fettmarke der 50. Woche.

Um den Verkauf glatt abwickeln zu können, ersuche ich die Käufer, das Fett in der für ihren Bezirk festge­setzten Zeit abholen zu wollen.

Gießen, den 11. Dezember 1916. 88598

Ter Oberbürgermeister.

__ft_e 11er.

Verkehr mit Süßstoff (Saccharin).

Die Ausgabe der neuen Siißstofskarteu erfolgt von Dienstag, den 12. dS. MtS. ab bei den Brottnarken- bczirken unter Rückgabe der bisherigen Stammkarte während der üblichen Geschästsstnnden. Diejenigen, welche sich nachträglich zum Bezug von Süßstoff gemeldet haben, können die Süßstosskarten ebenfalls bei den Brottnarken- bezirken uitter Vorlage der Brotmarkenansweiskartc entgegennehmen.

Die Süßstoffkarte ist alsdann derjenigen Abgabestelle vorzuleaen, von der der Verbraucher Süßstoff beziehen will. Die Abgabe von Süßstoff und für ivelche Abschnilte Süßstoff entnommen werden kan», ivird von mir bekalint gegeben werden.

Gießen, den 9. Dezember 1916. 18852 8

Ter Oberbürgermeister.

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Bekanntmachung.

Vom 14. Dezember an treten nachfolgende Fabr- vlanänderunacn in Kraft:

1. Pz. 797 FrankfnrtMarburg: Gießen ab 7.06 nachm, chlsher 6.19), Aknrburg an 7.46 nacknn. ibiSher 7.29).

2. Triebwagen-Eiliahrt 4901 lümburgGießen: Bis Weilburg wie bisher. Weilburg ab 5.56 nachm.. Braunsels ab 6.11, Wetzlar an 6.24, ab 6.25, Gießen an 6.40.

3. Pz. 1626 WetzlarGießen: Wetzlar ab 6.30 nachm IbiSher 6.09), Gießen an 6.46 nachm «bisher 6.251. Pz. 559 Gießen- Fulda: Gießen ab 6.51 nacknn. «bis­her 6.31), Lanterbach an 9.07 nachm, «bisher 9.06), Lnnierbach ab 9.1t wie bisher.

Pz. 558 F-ttidaGießen: Bürg- u. Nieder-Geinünden an 5.49 nachm, lvie bisher, ab 5.57 «bisher 5.54), Gießen an 7.24 «bisher 7.00).

4. Pz. 4337 Grünberg ab 12.50 nachm.. Gießen an 2.06

nachm.. Werktagszug 4338 Gießen ab 9.17 vorm, Grünberg an 12.11 nachm, nnd Sonnlagsgz. 4338 Gießen ab 9.17 vorm., Grünberg an 10.51 vorm, fallen fort. Pz. 4340 OsießenLondorfGrünberg: bisher Gießen ab 2.15 nachm., Grünberg an 3.39 nachm, fährt an Wcrkingen Gießen ab 1.10 nachm., Grünberg an 3.54 nacknn. und an Sonn- nnd Feier- Ingen o'icücn ab 1.10 nachm., Grünberg an 2.44 nacknn. Pz. 4347 GrünbergLondorf: Grünberg ab 8.21 nachm, «bisher 8.06), Londorf an 8.53 nachm, «bisher 8.:38>. Pz. 4:342 GießenLondorfGrün berg: Qiieöen ab 6.51 nachm, «bisher 6.30), Grünberg an 8.13 nachm, «bisher 7.58). S864i

5. Pz. 4273 HungenLagbach: Hungen ab 7.30 nachm, «bisher 7.15). Lanbach an 8.03 nachin. «bisher 7.48).

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