Ausgabe 
18.11.1916 Zweites Blatt
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dck von der Brands eines hübfchien Oandhvufes in den GiMrrk etnmal gcfuSj-tt hat, gerade beim Grabenrand auf, so daß, es misstecht, als fonttte men vom Schüßen graben genau in die Villa yrnemg^«i. Em paar Helle Schlafzimmeruckbel sicht man durch me zerschchse^lev Fenster. Man könnck übrigens in der Tat hinein- KHeN' 3zMcn würden augercklicklich keine Wohngelüste stören. ±1-** kamt man, wenn niau Glück hat, einen Offizier erkennen, ern anderer steht stramm vor ihnr. Man kann sich- das mer^vrrrdigr Dergin'igen, dm russischen Gegrter bei seinen Lebens- g^voym-etten zu studieren, noch näher geslntteir bis auf 300 ^°3 E paar Wochen, während der Negenperivde, haben die jfrtrffm aucr) mündliche Verhandlungen am trennenden Narajowka- I^r imsgenommen. Ein russischer Regiments schr-eiber erklärte, daß ^erejr lS ra *^. dem Kaukasus kommen sollten. Das war die rufstsche Borbersitung auf das Königreich Polen, die Zuneigung

>*? 8n seinen polnischen Negimentern.... Terselbe Unter- loiftätcr fragt auch an, wie das mit dem Sonderfrieden wäre, bei chnen dm Russen wüßte man genau, daß Rußland unter­handle ... Es scheint also auch in der russischen Armee das Ge- rircht um sich gegriffen zu haben; ich tzröchte aber ausdrücklich dabei lvarnm, irgendwelche Schlüsse daraus zu ziehen. In jeder Armee, vor altem in der russischen, fliegen die Gerüchte umher wie Spatzen mx Ktrschenzett, es ist ja oft auch gmrz fesselnd, von ihnen zu Hoven, aber sie beweisen wie die Tinge liegen in den meisten wallen gar nichts. Im Mrigen sind diese Narajowka-Gespräche mit schönem Wetter von selbst fortgefallen, sdweittj m'an sie nicht schon langst und gründlich, abg-estellt hatte.

Man kann den Graben an jedem Punkt verlassen, um dann irgendwo auf der breiten Hauptstraße nach, rückwärts zu gehen. vr:wer sich auf den Höhen sieht man die Russen, bis dann au irgendeiner Biegung die Hauser die verlassenen, verwahrlosten NEser gegen Licht decken. Die Russen schießen dabei in bestimmten größeren Intervallen auf die Höhenstellungen zur Rechten oder LluikcA, legen auch ein paar Schrapnells in Richtung des Sckilosses: aber mehr,als ein Schuß auf einmal fällt selten. Man könnte bei­rre mn die Vermutung kommen, sie schössen sich drüben planmäßig mit. . . .

Tie Pariser und Londoner Presse hat ja denk General Brus- ffiow iwch eben vorgeschlagen,, eis wäre seine unabweisbare Pflicht, E Halwz durchzustoßen. Es ist merkwürdig genug, diese und ahn- ffckeinternationale" Meldungen, die dann die ganze WM durch­fliegen, mit der Wirklichkeit gegenüberzustellen. Augenblicklich kann mm, an der^ront bei Bvlszowce, die ja bei der Unternehmung mit m Betracht. rame, die Hühner des russischen Stabsarztes zählen. Es ftnd acht,. Diese Zahl ist gewiß, während die Mutmaßungen und Gmnßhetten der Funkensprückie bis über den Ozean keineswegs auf andrer Grundlage benthm als ^r, daß täglich eine gewisse Menge weißen Papiers mit schwarzen Buchstaben bedeckt werden muß

Auf dem Rückweg hört man immer stärker das Minenwerfer- sewer und den Artillerieljärm vion der Narajvwka. uH die letzte russische Stellung auf Höhe 217 gestürmt wich. Ter Marktplatz von, Bolszonwe liegt still da. Man hat aber nicht den Eindruck von Dalroz, der Mafenden Stadt, weil die Wunden des Krieges hier allzu offen lagen, weil der harte Arbeitstag des Stellungsbaues Mas Trairmen vevscheucht. Ein letztes Bild aus der Mittagspause- S 1 Da^iswand auf dem Bottich sitzt einer und schreibt. Blonder Kopf, der ,tck> ttef beL^t,- er ist ganz bei seinem Mief anzu Hause".

^n Dpch. Plötzlich sicht er auf, sieht wie mit er» x&rctiten Augen bie schwanen Mandmaucrn, den zerstreuten, ver dvrbenen Hausrat, schüttelt ganz langsam den Klopf . . .

Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter.

Bin dem, fpreobten Opferstnn unserer Bürgerschaft ist nicht

daran Au zweifln, daß ff« auch diesmal zeigen wird, wie sie Tre u e mit Treue zu vergelten versteht.

** Aus dem Stadttheaterbureau. Die drei neuen Uitfliter von ^.udwig Thoma, die am Dienstag zum ersten Male gegebrnt werden, chben am %L. Oktober b. M ihre Urauf- Münchener NesidrnÄKeater unter außerordentlichem Unfer e Michne ist Mo eine der allerersten, die dies wstktKn Werke ihrem PuÄiSum vermitE Ta aM Samstag, m . ^roflherzogs Gdburtsürg eine Ausführung nrit einem Gast in der Titelrolle statt- srndet, fallt die Aufführung am Freitags den 24. November, aus wird ausnahmsweise am Domisrstag (23. November) qe- ^ Er wird an diesem Tage ein Gastspiel von pelz" stlMfindrn^^ Bulker in Gsrhart .H-auptmannsBiber

Kreis Lauterbach.

® r e ben ha i n, 18. Nvv. Die in Nr. 267 gebrachte Notiz muß heißen: Musketier Emil L e r cfi wird seit 3 Wochen in den Kampiert vor Verdun vermißt. Der Kompagniefeldwebel hat emer Familie milgeterlt, daß Lerch entweder in einem Lazarett ich befinde oder m französische Gefangenschaft geraten sei. x ® n 8 e tt a it, 18. Nov. Aus unserem Dorfe wurden in letzter Zeit ausgezeichnet: Wehrmann Friedrich Schwarz mtt dem Eisernen Kreuz, Geck. Wilh. Prächter, Res. Karl Bo Hs und Kanonier Hch. Hildebrand mit der Hess. Tapfer- kestsmedcnlle. Befördert wurden: der Sanitäts-Gefreite Karl Henning zum Unteroffizier und der Landsturmmann Johannes Schwarz II. zum Gefreiten. Wegen schwerer Verwundung wurden vom Heeresdienst entlassen: Musk.. Aug. D i e tz^ ?lrm- und Bauchschuß, Wehrmann Krcisstraßenwärter Johs. leiden ' llnd Wehrmann Karl Jost wegen Nerven-

yn. ^ 6 1 d) -L° § 'm 1 ?* S 00 - Ueber das Schicksal des vor einigen

Wochen vermiß en Re. Ernst Dahmer hat dessen Familie bis heute noch nichts erfahren können.

Nov Auf dem Felde der Ehre flel vor

llrrzem LehverKarl Meid, Vizefeldwebel d. N. im 155. Jnf.-Reg " mm ' " * M

Aus Hessen.

T«rmst«dt, 16. Nov. Der Erweikerte Finanzaus­schuß der Zweiten Kammer trat heute vormittag zu einer ge- Ensmnen Bc-ratung mit der Regierung zusammen, die durch die Herren Staarsnmrister Tr. v. Ewald, Minister des Innern v. Hombergk, Fmcmzminister Dr. Becker, Staatsräte Wil-

nüsT'L' ^ Hölzinger, Mini-

stmalrÄ Lchlrephake, Geh. Landeskulturrat Müller, Geh. ObermecnZinalrat Tr. Lorenz und Oberregierungsrot Dr JfrtretettJpar. Nach, Genehmigung des schritlichen Be- rutts über die Ausfchutzvcahairdlung in betreffs des Antrags Tr. Schmrtt wegen der Ausfuhr von Milch fand eine längere Ver­handlung der Anträge Wolfs-Stadecken und Tr. Schmitt ü ^ x - Fle rschve rsorgung statt. Tie Beratirng darüber wurde ledoch i chlietzlrch brs Zur nächsten Sitzung vertagt^ weil die Regierung noch weitere Erhebungen anstellen will. Der Antrag Wolf-Stadecken das Wertgesetz betr., wurde für erledigt erklärt. Ter Antrag Cal- man, Schott und Stöpler, betr. Zuschüsse zur Jnvaliden- nnd Angehöriqenrente, in Verbindung mit dem Antrag Adelung, Erßnert und Genossen war bereits im Kamnver- plenum beraten, vor: dieser aber an den Ausschuß zurückgewiesen miten. Ter Ausschuß beschloß heute, auf seinem früheren Beschluß zu beharren und den Antrag Calman und Genossen in folgender vom Antragsteller abgeänderten Fasffmg wieder zur Annahme zu empfehlen:

Tie hessischen Lieferungsverbände und Gemeinden, die den Famrlren der rm Heere stehenden Mannschaften auf Grund der Rerchsgesetze vom 28. Febr. 1883 und 4. August 1914 nebst Abanderungsbesttmnrungen eine Mehrleistung über die der- znttge gesetzliche Mindestunterstützung gewähren, haben Anspruch auf staatlrchen Zuschuß.

Der staatliche Zuschuß ist so zu bemessen, daß den Lieserungs- vervanden und Gemeinden aus Staatsmitteln die Hälfte der

2 Ir 3 ani i ttr 1916 entstandenen, aus Reichs Mitteln nicht gedeckten Aufwendungen ersetzt wird.

Ten Antrag Adelung und Genossen, wonach der Staat l u bec von den Kreisen und Gemeinden aufgebrachten Zusatzunber- stutzungen übernehmen sollte, wurde vom Ausschuß wieder als zu , wett gehend abgelehnt. Tie Vorstellung Liedke, betr. die Krtegsprimaner, wurde in Hinsicht auf die Regierungserflürungeü r 5, entsprechend dem früheren Antrag des Äbg Münch dabtngehend angenommen, daß den Kriegsprima- n e r n das R e t f e z e u g n i s ohne die Reifeprüfung erteilt werden Beratungsgegenstände wurden für die in der nächsten Woche abzuhaltende Ausschußsitzung vertagt.

gebürtig aus Stangenrod, zuletzt in Worms an einer Sckule tätig E^oergehend war er bei Kriegsausbruch auch Mitglied des Lchrerkollegntms mt der hiesigen höheren Bürgerschnle und ivurde a }i A ^urerordmtlich befähigter und strebsamer Mitarbeiter hoch- geßchgtzt. So Mt denn auch sein Heldentod in den Kreisen derer .herzliche Teilnahme hervor gerufen. Sein Gedächtnis bleckt hrer in höhen Ehren.

Starkenburg und Nheinhessen.

ob. Aus Rhein Hessen, 18. Nov. Tie Neben sind soweit ganz gut ansgereift. Das Most- und Weingeschgft zeigte nn äußerst reges Leben bet überaus hohen Preisen. Solche Preise smv iw vergangenen Jahre bei weitem nicht bezahlt worden, obwohl der 1915er dem 19!6cr an Gute denn doch überlegen war.

Ihrigen Herbupreise Übertreffen die des verLangenen ?aiß CC§ u l n er ^ et) ] l( j ut)er das doppelte. Jnr übrigen dürste der I916ec beßer ansfallen als sein Ruf. Bezahlt wurden in letzter Zeit für das Stuck 1916er 2000 2200 Mk. und mehr und weitere [ lnbJ* u erwarten, während für das Stück 1915er 2700 Mk. und darüber angelegt wurdsn.

Hessen-Nassau.

17. Nov. In der gestrigen Stadtverord netensitzung ist oer Magistratsanttag. bei der Hanauer Straßenbahn deren Aktien fast sämtlich im Besitze der Stadt

zu verkürzen, di« Preis« für Monatsk arten hrnausznlctzm und im übrigen den Fünizcln- Psenmg-Errrheitstarrs emMfjchren, abgelehnt moü»n. Um fest»ustelleu, wie miÄvärtige Städte sich zu der Frage der Tarii- «hohmig verhalten, hatte der Magistrat an die Städte mit einer seelmzo^ bis zu .i0 000 diesbezügliche Mfrageu gerichtet. Tiefe ^Anfrage^ hat ergeben, daß ein« Erhöhung stattgefundm hat. m Eberswalde seit 1. Juli 1916 itt unerheb- R? ®»J>en f«t 1905 traf 15 tzfg., in Jüterbog seit 1909 auf 15 Pfg., tn Memel feit 1. Juli 1916 auf 15 PW in Psa-zin Schandau seit FrMahr 1916^ 'auf J Münster r. W. vom 1. Seht. 1916 ab. Äußerdem sind

Erhöhungen vorgesehen in Baden-Baden auf 15 Psg., m Bingen steigende Tarife, rn Hörde eine Erhöhung durch Berkürz-nnq der Stücken m Jena auf 15 Pfg., in Meißen aus 15 Psg., in Nenn- krchen singende Tarife, in Neustadt a. H. eine Erhöhung durch Verkürzung d^r-trecken, rn Wrchelmshaven arrf 20 Pfg. in den ^°^L?"^Ä?^ltnndeir. in Mors auf 15 Pfg., in Waldenburg m Schlesien Erhöhung jm 100 Prozent während der Nacht, in Schwetzingen erne Erhöhim» für Abonnenten.

spiel von Carl William B ü l I e r:Ter Biberpelz.» End« io* Uhr

öamStag, den SS. November, abends Uhr (außer Abonnemcn!

Labe» keine Gültigkeit,, bei gewöhnt. Preisen (ermäßigt,! kxest-Vorstellung zur Feier des GebuttstageS des Großherzogs. (Ter Reinertrag wird derLriegSfürsorge überwiesen.) Ouvertüre. Hieralrf' ..Iphigenie a», Tauris.- Ende 3'/. Uhr. - Sonntag, den 28. Nov. (Totenfest) keme Vorstellung.

Zpielplan -er vereinigten Zrankfutter Stadttheater.

Opernhaus.

- . den 19. November, nachmittags 3 1 /, Uhr: .Das

Dreimaderlhaus." Abends 7 Uhr:Violanta.- Hierauf: ",Der " Montag, den 20. November, geschloffen. Z/enstag, den 21. November, abends 7 Uhr:Die Hugenotten.- b J; n 22 i '^ember, geschlossen (Bußtag). Donnerstag,

rfrlitnn 7 !l U ^ r Widerspenstigen Zähmung.-

öiettag, den 24. November, abends 6^ Uhr: Einmaliges Gastspiel der .yc. u. K. Kamniersängerin Frau Marie Jeritza vom K. u. K. Hofoperntheater in Wien: .Lohengrm." Samstag, den 25. Novbr., V;? fr Rosenkavalier/' Sonntag, den 26. Nov., nachmittags 3/, Uhr:Marthack Abends 7 Uhr:Violettack Akontag, den 27. November, abends 7 Uhr: ^Die Kaiserinck Schauspielhaus.

Sonntag, den 19. November, nachmittags 8 Uhr: Dr Klau« " ^ r DCU sl Vh l nr C ' '^«»^nkfurtck Montag, den 20. November, St be a? § 7 "König Richard der Dritte." Dienstaa, den

21. Noveinber, abends 7'/, Uhr:Viel Lärm um Nichtsck 'Mitt- woch, den 22 . November, geschloffen (Bußtag.) Donnerstag, d/n -3. November, abends 7/, Uhr:Die Schöne vom Strande" Freitag, den 24. November, abends 7'/, Uhr:Der Revilnr" Samstag den 25. November^ abends 7 1 /, Uhr:König Richard der Dritte. Sonntag, den 26. November, nachmittags 3 Uhr:Glalib- und Hei.natck Abends 6ff Uhr:Peer Gynt." Montag, den 27. 9covember, abends 7 1 /, Uhr:Die Wildenteck ^

Börsen-Wochenbericht.

SiaOt nnb Lcrnd.

Gießen, 18. November 1916 . Weihnachtsspende 1916 .

Zum drittenmal werden die meisten unserer tapferen Kämpfer draußen vor dem Fetnde das W ei hu achtsfest dieses der Fannlie,und der Liebe, fern von der Heunpt urck'den Jhrimn

^dank en zu ihren Lieben m der Heimat wandern werden, . so werden umgekehrt wir m der Heimat mit besonderem Dank und beionde^ ^nnig unierer tapferen Truphen gedenken, die es uns ermöcflicht haben, ztmt drittettmal Wechnachten sicher und geschützt var dem Feinde zu feiern. Darum wollen wir, wie das im uS und vorletzlen Jahre auch der Fall war, die Weihnachtszeit niM vorübergehen lasten, ohne Zeichen der Liebe und des Tarcke^ den tapferen Verteidigern von Vaterland und Heimat hmauszusenden.

Zwar sind die Zeiten schwer und hart, und manches macht das )ut/ Un J n ^i 0f I bisher so glänzend beivährt Haff nicht leicht, aber wenn unsere Gaben diesmal auch bescheidener sind so sollen ffe doch mchl ivenrger herzlich sein. Das Rote Kreuz ^rgen rmit seiner Mtte sich an die Bevölkerung -n unserer Stabk versäumen möckfte, zur Werhnachtsfpende sur unsere Truppen im Felde sein Scherflein betzutragen. In mmtntgfacher Weise ist Gelegenheit geboten, an der guten Lache mitziuhelfen, ditrch den K a u f der netten S ch l e i f - x* nnd Fähnchen der Künstler-Weihna chtskarte ober ( 011 ^ .des ,o praktischen, ans den Straßen feilgevotenen ^/m^//^Erzeugs sonne des hübschen Cbristbaum- lüJL c ' 7 .Wo immer bie üeinen Hände die Büchsen Hinhalten

m^Sn 06 ^ Een Teilen der Bevölkerung mif einen Beitrag

Evangelische Gemeinde.

Sonntag, den 19. November, 2 2. nacb Trinitatirr G o t t e s d i e n st. In der Stadttirche Vorm. 9ff, Uhr: Pfarrei Vorm. 11 Uhr: Kmderkirche für die Matthäusgemeinde ? r. Abends 5 Uhr: Pfarrer S ch w a b e. Abends

.^rsammlung der konfirmierten männlichen Jugend der Matthausgememde. - Montag, den 20. Nov., abends 8 Uhr' des Frauenvereins der Matthäusgemeinde. - Dtenstag, den 2 t. Nov., abends 8 Uhr: Vereinigung der konfir­mierten weiblichen Jugend der Niarkusgemeinde. - Mittwoch den marn 0 '' ^br: Kriegsbetstnnde. Pfarrassistent H o f s -

Samstag, den 25. Nov., vorm. 10 Uhr: Festgottesdienst Schwa^"^^Ses Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs.

In der Iohaimeskirche. Vorm. 9% Uhr: Pfarrassistent

Hoffmann Vorni. 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukas.

gemeinde. Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r. Abends 5 Uhr: Pfarrer s .I e . 1 b- Abends 8 Uhr im Johannessaale: Versammlung und Blbelbesprechung. Im Konfirmandensaale (Liebigstraße 56): Nach­mittags 2 Uhr : Taubstummen-Gottesdienst. Pfarrer B e ch't o l s - b^l m er. Am nächsten Sonntag, den 26. November wird nach d^^in.oE^biensten eine Kollekte zugunsten der Nationa'lstisllmg fick die Hinterbliebenen der im Kriege Gefallenen erhoben.

Sonntag, den 19. Nov,. vorm. 10 Uhr. (Heil Abendinahl für die inngen Leute von Mainzlar.) Pfarrer Sl u s- s° l d .G,-ben - Danbringeu. Mtttw°ch,d-n 22. Nvv., abends 8 Uhr. Knegsbetstunde. Dekan Guß mann.

r* .. ^ katholische Gemeinde.

!cn ^ ^ eS dien st. Samstag, den 18. November- Nachm. 5 Uhr rmd abends 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. S o n n t a g, 19. N o v e m b e r, 23. S o n n t a g nach Pfingsten Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Vorm. 7 Uhr^ Heil. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der heil. Kommurngn , Ubr: Hochamt mit Predigt. Vor,n. 11 Uhr: Heil. Rckffe

mit predigt. Nachm 5 /, Uhr : Christenlehre; darauf sakramentalische

rviMlm, iw eUfumtmtUKtttim.

Dtrektion: Hermann Steingoetter.

Sonntag, den 19. November, nachmittags 3 1 /, Ubr bei Nnlks- pretsen: Volks- und Schüler-Vorstellung:Älaria Stuart" Ende gegen 6'/, Uhr. Abends 7V, Uhr, bei kleinen Prii en: Wo die nach 10 Uhr. Dienstag, den 21. Nov fjbeitbä 8 Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt) 6 Dienstag' AbonnementS-Vorstellung: Ludwig Thoma-Abend: Brmstschau "

0 dauernschwank in 1 Akt vor Ludw. Tho.na Hckra f- '^lchtersEhrenta^ck (Neuheit!) Lustspiel in 1 Akt von Liidw. Thonm iDie kleinen Verwandten." (Neuheit!) Lustspiel in

1 Aufzug von Lndw. Thoma. Ende gegen 10'/, Uhr. Mittwoch bst« 22 . November, abends 7 Uhr (außer Abpinlement) b^i ae- LÄttlichen Preiftit (ermäßigt):Unter der blühenden'- Lindeck

9 <4 Uhr Donnerstag, den 23. Nov., abends 8 Mr (außer onnement), bei gewohnt. Preisen (ermäßigt): Einmaliges Gast­

, . Frankfurt«. M., 17. Nvv.

der Börse setzten sich in dieser Woche ^.^^^^sverkaufe mtt geringen Unterbrechungen weiter fort;

blt geschäftliche Zurückhalluug einen so hohen, ^'nennenswerte Umsätze nur in wenigen Papieren Mrlttarische rmd pakitts-che Mekdichgen Weben ganz ohne Einfluß, ebensowemg vermochten die zahlreichen An­regungen, i>te m wtrtschaftlicher Beziehung Vorlagen

Bütte ^ ie ^ lLr ^ E^zuüben, da sich di« Bor,e au solchen Nachrichten schon gervöhnt hat und es höchstens uffUebsam vermerken wurde, wenn sie einmal ausblieben. In dieser Hinsicht sn an dte neuen, Preiserhöhungen erinnert, wie sie voft dei. JnlandÄkvnvwtwn sur Grobbleche, von der schlesischen Ver- raufsverernigwng der Zinkblechhändler, der Gas- und Si^eröhren- und von ^ H^uddtsschvmckeu-Verevligung gemeldet wurden. iame F t wehrfache TividendenerHöhungen von Branereigesclt-

Äustri^Ges^l^ ^ dlchchlüsse einer Reih^vow

^Warten, Spekulation indessen auf alle

Meldungen nicht sonderlich reagierte, so ist das dem Uui- l^h'.uun iiach den starken Knrssteige- riingen der letzten Wochen doch eine gewisse Er-

mudung erkennbar macht. Tie neuen Käufer schichten

fnck bet dem ständig erhöhten Knrsniveau allmählich spärlicher

m Zurückhaltung durch r lll ? 9cn S? rftarFt ' wonach bei einem wetteren Fortgang der pekulattven Belegungen auf die vor einiger Zeit erlassenen- strmmnngen des Börfenvorstandes gegen spekulative Ausschveitungen hingewiesen werchm soll. Am Markte der R ü stu ngs werte

insbesondere noch durch fott- Besteuerungsfragen beeinflußt. Rhein- ouf Gerichte über eine große Kapitalserhö- Prozent Dividende sprunghcht gesteigert wurden

b m nan^ V '(vit- unverbürgt bezeichnet wurden!

den ganzen Gmnnn wieder hergegeben. Auch Deutsche Waffen Dynamit und Köln Rottweiler Pulver, für welche sich ebenfalls

mei ^ ^tte, haben ihre .Ans-, P^ebstßt. Ebenso erging es Hirsch Kupfer und Auckwerten Elekttowerte blieben bei stillem Geschäft ziemlich behaupte^ Dagegen schwächten sich chemische Werte, namens ^^s.sheun-er etwas ab. Rückgängig waren auch Deutsche Erdöl- Montanpaprere stellten sich ebenfalls meist sntedrtger. Banken und Schiffahrtsaktien Miefcen S iDeutsche Anleihen lagen fest. Bon fremdes N^tsanlerhen l^ren Japaner Chmeserc und Argentinier ge­fragt und hoher. Geld war leicht. Priv.-Disft,nt 4^18. ^

m Märkte.

Gtetzen, 18. Nov. Marktbericht. Auf dem beutiaen Wochenmarkt kostete: Butter das Pfund 0,000,00 Mk.: Hübner- eter das ! 00 Wg.; Käse 0 Pfg., Käsematte 3 Psg. 'das Stück ^ ?Euck 0,00--6.00 Mk., Hahnen das Stück 0,000,00 Mk.

Ä'W JiO-O 00 Mk., Kuhfleisch 2,10-0,00 Mk. das ^und, Rlndflersch das Pfund 2,10-0,00 Mk., Schweinefleisch das Pfund 1,80-0,00 Mk., Kalbfleisch das Pfund 2,00 - 0,00 Mk, Hammelfleisch das Pfund 2,20-0,00 Mk.: Kartoffeln 50 Kilo 0 Mk'. Zwiebeln das Pfund 15-00 Pfg.; Milch das ^iter 2025 Pfg. d. Pfd.; Spinat 25-00 Pfq.'das Pmnd, Weißkraut das Stück 15-30 Pfg., Rotkraut 15-40 Pfa R^^OPfg das Stück, Kohlraben 10-25 Pfennig das bis 12 ?uben 2-00 Pfennig das Pfund; Gelbe Rüben 10 bts 12 Pfg das Pfund, Endivien 10-15 Pfg.; Sellerie w -25

Wund ^20^22 r 20-70 raieläpikl da;

Pfund 20 22 Pfg Wirtschastsapiel 00-00 Pfg. das Pfund-

Birnen das Pfund 1825 Pfg. Marktzeit von 8 bis 2 Nhr^

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