Ausgabe 
8.11.1916 Erstes Blatt
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Verwendung finden. Dieser Beschlus; ijt zu begrüßen Stehen doch Kur-cit 224 Äiitglieder unter den Waffen.

Landkreis Gießen.

ÜI. Heuchelheim, 8'Nov. Um such cm seinem Teile mit beizutragen, das; unseren in Felnsdeslcmd weilenden Feldgrckuen/ eine Wrilmochtsfronde bereitet werde, veranstaltete der hkesigio Frauenverein unter seinen Mitgliedern eine freiwillige Gellb- sammlung, welche die ansehnliche Summe von 400 Mark er­gab. Von diesem Betrage, der ein beredtes Zeuguis vom Opfcr- sinn der Vereinsnritglieder ablegt, lourden auch, gleich 330 Abarfl zwecks Anschaffung einer sogenannten W e i b n a -ch t s k i st e an die Zentrale in Darmftadt abgesüih-rt.> Die Schüler der hiesigen Volksschiule sanrmelten innerhalb der letzten 14 Tage in nach­ahmenswerter Weise bei den eigenen und airverwandten Familien! Aepfel für die verwundeten Krieger. Es konnten bis jetzt schon zwölf Wrbe mit Obst an verschiedene Reservelazarette in Gießen verteilt werden. Kriegsfreiwilliger Herrn. S chle e nb e cke r,, Viezefeldwebel in einer Sanitätskolonne, erhielt das Eiserne Kreuz 2. Kl. Musketier Karl Kröck, Sohn des lnesigen Gasttmrts Heinrich Kröck V., gilt seit September als vermißt. Dem Pio­nier Reuschling, Spengler dahier, wurde die Hessische Tapfer­keits-Medaille verliehen.

** Klein-Linden, 8. Nov. Dem Pionier Friede. Jung, Sohn deS Ludw. Jung XII., Wagner, wurde für tapfere? Ver­halten vor dem Feinde die Hessische Tavierkeitsmedaille verliehen. Er steht seit 1'/, Jahr im Felde und ist in Klein-Linden geboren und wohnhaft, nicht, wie irrtüinlich angegeben, in Gießen.

^-Nieder-Bessingeu, 6. Nov. Am gestrigen Sonntag erschoß sich während einer Jagd der Rentner Koch aus Bad- Nauheim. Die Leiche wurde von den Jagdteilnehmern bald ge­funden. Die gerichtliche Tatbestandsaufnahme ergab, daß Selbst­mord vorliegt Die Gründe, die den über 70jährigen Mann dazu veranlaßteu, sind unbekannt. Koch war früher auf Hof Haselhecke bei Bad-Nauheim.

** Steinberg, 8. Nov. Der Gefreite Georg Häuser beim Jnf.°Rgt. 390, 2. Maschinenqewehr-Komvagnie, wurde am 29. Okt. d. I. zum Unteroffizier befördert. Die Hessische Tapferkeits­medaille hat er bereits schon erhalten.

[] Watzenborn-Steinberg, 8. Nov. Dem Stabsarzt llr med. Karl Sommerlad wurde das Ritterkreuz I. Klasse des Albrechtsordens mit Schwertern verliehen, nicht ein Alfons- orden, wie es in unserer gestrigen Nummer infolge eines Druck­fehler? hieß.

Kreis Büdingen.

Fc. Büdingen. 7. Nov. Der Mctzgcrverband des Kreises Büdingen gibt bekannt, daß in Zukunft keine reine Leber- undj Blutwurst, sondern stets nur M e n g w u r st hergestellt werden darf, deren Höchstpreis 1,70 Mark das Pfund betragt. In diese Wurst darf kein Fett und Speck verarbeitet werden. Andere Wurst- sorten dürfen nur noch mit besonderer Genehmigung hergestellt werden.

# Büches, 7. Nov. Das Eiserne Kreuz erhielt der Gefreite Karl G r ö u i n g e r.

^ Echzell, 7. Nov. Hier starb der Kriegsveteran von 1870/71 Johann Laug.

Fauerbach, 7. Nov. An einer schweren Krankheit starb in einem Feldlazarett in Galizien der Landsturmmann 5(boIf Wenzel.

chp Gelnhaar, 7. Nov. Die Hessische Tapferkeits­medaille erhielt der Gefreite Karl K e m p f im Laudwehr- Feld-Art.-Regt. 5.

Kreis Schotten.

fc. Schotten, 7. Nov. Tie Lese Vergütung für das Kilo- igramm Bucheckern ist vorläufig ans 50 Pfg. normiert wor­den, wird aber vermutlich/ eine höhere Vergütung bewilligt werden.

Kreis Friedberg.

F. C. Friedberg. 7. Nov. Der vom Kreisamt festgesetzte Höchstpreis für Dickwurz von 1,00 Mk. ist durch den vom Bundesrat festgesetzten Höchstpreis von 1,80 Mk. aufgehoben.

fc. Butzbach, 7. Nov. Mit dem Eisernen Kreuz 1. Klasse »nurde ausgezeichnet Lehramtsassessor Tr. Racke von der hiesigen Realschule.

4b G a m b a ch, 7. Nov. Hier zeichneten 251 Schüler 4315 Mark zur 5. Anleihe.

:: Pohl-Göns, 8. Nov. Hugo Simon, Sohn der Witwe Abraham Simon dahier, der kürzlich zum Gefreiten befördert worden war und vor Verdun steht, erhielt das Eiserne Kreuz.

# Wohnbach, 7. Nov. Von 36 Schülern hiesiger Schul­klassen wurden 1740 Mk. zur 5. Kriegsanleihe gezeichnet, bei der 4. betrug die Zeichnung 2501 Nck.

Starkenburg und Nheinhessen.

Fc. Worms, 8. Nov. Zur Beerdigung der im hiesigen ^Vriegsgefangenlager gestorbenen russischen Kriegsgefan­genen hat die Stadtverwaltung ein besonderes Gelände im Friedhof überwiesen, das jetzt auf Kosten wohlhabender russischer .Kriegs­gefangenen eingefaßt und mit einem monumentalen Grabdenkmal geschmückt wird. Das Denkmal ist von einem gefangenen russischen Bildhauer verfertigt worden und soll demnächst eingeweiht werden.

Hessen-Nassau.

hl Biedenkopf. 8. Nov. In dem Kreisstädtchen H a tz -- f c l b wird eine neue K r a n k e n p s l e g e st a t i o n errichtet. Der Hrndelsausschuß hat auf die Dauer von 5 Jahren einen jährlichen Zuschuß von 200 Akk. bewilligt.

= Frankfurt, 7. Nov. Mit seltener Einmütigkeit ge­nehmigte die heutige Stadtverordnetenversammlung eine Magistratsvorlage über die Sanierung des Frankfurter P<t l m eng arte ns in folgenden Hauptpunkten: Ter Vertrag zwischen Stadt und Gesellschaft wird bis znm 31. Dezember 1917 verlagert. Tie Stadt verzichtet auf die Zahlung der Pacht- und Steuerbeträge der Palmengarten-Gesellschaft bis znm Ablauf des zehnten Jahres nach! dem Friedensjahr. Die bisher während des Krieges erlassenen Steuern und Pachten betragen 33 500 Mark.

Für die Hundertjahrfeier von Friedrich Stoltzes Geburtstag stellte die Sitzung eine größere Summe zur Verfügung. Die Vorlage über die Errichtung einer Nassanischeu Kriegshilfskasse ging an den Finanzausschuß. Einstimmig genehmigte inan eine weitere Erhöhung der Teuerungszulagen für städtische Angestellte und Arbeiter. Fortan betragen die Teuerungszulagen zusammen ab 1. September ds. Js. bei Famllien Mit 1 bis 2 Kindern monatlich 23 Mark, mit 3 brs 4 Kindern 30 Mark und mit fünf und mehr Kindern 38 Mark. Tie Magistratsvorlage auf Erbauung einer Markthalle für 40 000 Mark auf dem Börneplatz wurde mit 21 zu 21 Stimmen der Vorsitzende gab den Ausschlag abgelehnt. Tie Fortschrittler stimmten /gegen die Vorlage, die National lib oralen und Sozialdemokraten dafür. Dagegen bewilligte man 30 000 Mark zur Erwerbung der Kriegsausstelliingshalle für Markthallen­zwecke. Mit der Sitzung war die Einführung und Verpflichtung der neugewahlten Stcü)trätc Rn pp und Prof. Tr. Ziehen verbunden.

zo. Frankfurt a. M., 8. Nov. Das 2. Sinfonie-Kon­zert im Zoologischen Garten unter Leitung von Konzertmeister Alfred Heß findet am Mittwoch, den 15. Nov., statt. Es gelangen folgende Orchesterwerke zur Aufführung: Oberon-Ouvertüre von Weber, Siegfried-Idyll von Wagner und 8. Sinfonie von Beethoven. Der Deffoff'sche Frauenchor wird Mitwirken und Chöre von Ochs und BrahmS vortragen.

g. HerSfeld a. d. Fulda, 8. Nov. In der gestern ab­gehaltenen gemeinschaftlichen Sitzung de? Magistrats und der Stadtverordneten wurde an Stelle des zurückqetretenen bisherigen Bürgermeisters Strauß der besoldete Beigeordnete Friedrich Wagner aus Ne-unkirchen a. d Saar zum Bürgermeister der diesigen Stadt gewählt. Der Gewählte ist in Hanau geboren. Um die Bürgermeisterstelle hatten sich 108 Bewerber gemeldet.

Gerichtssaal.

X Hanau, 7. Nov. Der Gutspächter Friedrich Wenzel in W a ch e n b u ch e n hatte eine größere Quantität beschlag­nahmter Kartoffeln verbraucht und zur Viehfütterung ver­wendet. Da? Schöffengericht Hanau bedachte ihn nüt 250 Mark Geldstrafe.

Handel.

Anmeldung ausländischer Wertpapiere. Wir machen daraus aufmerksam, daß die Frist zur Anmeldung bis zum 1b. November d. Js. verlängert worden ist. Nicht allein die Schuldverschreibungen feindlicher und neutraler Staateii und die Obligationen und Aktien von in solchen Ländern befindlichen Ge­sellschaften silid anzumelden, sondern auch diejenigen u,iserer Ver­bündeten, also auch Oesterreich-Ungarische, Bulgarische und Türkische. Es sei auch erwähnt, daß aiis die vorsätzliche Unter­lassung der Anmeldung oder die vorsätzliche unvollständige oder unrichtige Angabe eine Strafe festgesetzt ist.

wöchewü. Uedersicht derLode?sä8e i. tz. Stadt Giessen.

43. Woche. Vom 22. lu-s 2s. Oktober 1916. Einwohnerzahl: angenommen 311 33100 (inkl. 1600 Mann Militär). Slerblichkeitsziffer: 23,13 °/ 0 >- Nach Abzug von 11 Ortsfremden: 7,85

Er

ES starben an Zus.

Krupp I 0)

Keuchhusten 2 (2)

Lungentuberkulose 1(1)

Tuberkulose anderer Organe 2 (2) Lungenentzündung 2 (1)

Erkrankungen der AtmungS- organe 1

Erkrankungen der Kreislauss- orgaue 1 (1)

Erkrankungen des

Neroensyslenls 1 (1)

anderen Erkrankungen der Perdauungsorgane 2 (2)

Krebs 1

anderen Neubildungen Selbstmord durch Erhängen 1

wachsene

* Tri) Md 2 ( 1 )

1

MD 1 ( 1 )

2 ( 2 )

1

1

1

Kinder

im 1 . Lebens- vom 2. bis jahr !5. Jahr 1 ( 1 )

2 (2) -

1(0

Summa: 16(11) 12(7) 2(2) 2(2)

Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Veröffentlichung des Großh. Kreisgesundheitsamts Gießen.

Dr. W a l g e r, Med.-Rat.

vermischtes.

Ein Eisenbahnunglück.

* Beuthen, 7. Nov. (W.T.B.) Heute mittag 1 Uhr fuhr auf der Station Radzionkau der Pers 0 nenzug 13 3 der der Einfahrt infolge Ueberfahrens des Haltesignals auf den ran­gierenden Güterzug 850 4. Der Materialschaden ist gering. 25 Personen wurden verletzt, darunter drei schwer. Der Betrieb konnte um 4 Uhr nachmittags wieder ausgenommen werden.

Berlin, 7. Nov. (Priv.-Tel.) DerBerl. Lok.-Auz." mel­det aus Breslau: Die seit einigen Tagen verwitwete Rentnerin Emilie Krüger in Hayrau würbe in ihrem Schlafzimmer er­mordet ausgefunden. Jetzt hat das 14 jährige Dienstmädchen Margarete G ü n z e l gestanden, ihre Herrin aus Rache für eine Mißhandlung mit der Axt nachts erschlagen zu haben. Nach dem Berl. Tagebl." ist mich der Bruder der Magd, der 17 jährige Fleisäierlehrling Artur Günzcl, verhaftet worden. Die Verneh­

mungen der beiden Geschwister, die sich in Widersprüche verwickeln, haben sich so verdichtet, daß als Täter nur das Mädchen und ihr Bruder in Betracht kommen können.

* Der militärische Gruß. Der Gruß ist entstanden aus den Zeichen und Gebärden, die ein Schwächerer beim Zu­sammentreffen mit einem Stärkeren machte. Aus dem Wege von den umherstreifenden Menschenhorden der vorgeschichtlichen Zeit bis zu den Kulturvölkern der Jetztzeit hat der Gruß manche Wandlung erfahren, bis er dann zum einfachen Äutabnehmen ge­worden ist. In dem Anlegen der Hand an die Kopfbedeckung hat dann der militärische Gruß noch eine Vereinfachung gesunden, die in erster Linie aus Zweckmäßigkeitsgründen entstanden ist, weil der Soldat nicht immer den Helm oder die Mütze abnehmen kann. Andererseits erinnern aber da? Senken der Degen und das Prä­sentieren der Gewehre noch mehr an die vorgeschichtliche Zeit, in welcher der Gruß ein Zeichen der Schwache, der Unter­werfung und der Bitte um Schonung war. Wie durch da? Senken der Degen, so kommt auch in dein Präsentieren der Ge- wehre zum Ausdruck, daß der Untergebene den Vorgesetzten als den Mächtigeren anerkennt und sich vor seiner Gewalt beugt.

Letzte Nachrichten.

Hughes gewählt.

Amsterdam, 8. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Mel­dung des Reuterbureaus aus New York: Der demokratische (republikanische?) Kandidat Hughes siegte im Staate New York, der für den Wahlausgang als entscheidend gilt.

Amsterdam, 8. 9 tov. (WTB. Nichtamtlich.) Mel­dung des Nmterbureaus. Hughes ist gewählt.

Amsterdam, 8. Nov. Daily Telegraph mildet aus New York vom Freitag: Alle großen Kanonen der Republikaner und Demokraten bereiten sich mit aller Energie aus den großen Angriff vor, der am Dienstag zu Ekrde geht. Hughes leidet an Katarrh, aber Wilson, der aus derartige Redeschlachten gründlicher ge­eicht ist, ist in ansgezeichneter Verfassung. Tie Ansicht des Be­richterstatters ist, daß nach allem, wias er gelesen und von ver­schiedenen Führern gehört hat. die Amerikaner sich im sch är fsteni Präsidentschaftskampfbefinden,derjemalsver- zeichnekt wurde. Soweit Wetten in Frage kommen, stehen diese zugunsten der Republikaner. Aber man nimmt an, daß in­folge Hughes kühner Behauptung, daß unter seiner Regierung ein Lu'sitania-Fall nicht vorgekommen wäre, daß er kein Ausfuhr­verbot für Waffen und Munition wie auch keine Warnung^ an die Amerikaner zugelassen hätte, nicht auf feindlichen Schiffen reisen, ein großer Teijl der dentsch--amerikanischen Stimmen und auch der Teil der unversönlichen irischen Amerikaner, die seit Kriegsbeginn zu den Deutschen halten, verloren gegangen ist.

*

Degradierung hoher rumänischer Offiziere.

Stockholm, 8. Nov. Der rumänische Kriegsminister gibt bekannt, es sei nötig gewesen, eine Reihe rumänischer Offiziers wegen feigen Verhaltens vor dem Feinde aus den Listen der Militärverwaltung zu st r e i ch e n. Durch Mitteilungen von Untermilitärs ist festgestellt, daß eine Reihe Offiziere höheren Ranges den ihnen anvertrauten Ausgaben unfähig gegenüberstand und in einer die militärische Ordnung umstürz^nden Weise offen Feigheit bekundet habe. DeÄfalb wurde General Dimitriew Dra- gotescu, die Majore Chebach und Valschenscu aus den Listen des Heeres gestrichen und degradiert. Die Bekanntgabe weiterer Namen folgt. Der diesbezügliche Erlaß ist gezeichnet von Bratiann und General Jantovescu. Die rumänischen Zeitungen teilen offiziell mit: Da infolge des Vordringens der feindlichen Heere in der Dobrndscha die Möglichkeit einesUe. berschreitensder Donau durch den F e i n b sich vergrößert, habe die Oberste Heeresleitung den Befehl gegeben, die Flußdämmc, ivelche die Donauarme durch das Sumpfgebiet leiten, zu durchbrechen. Die bedeutende Verbreiterung des Flusses werde den feindlichen Flußübergang erschweren, wenn auch nicht verhindern, und ver­mindere die dem Lande von Süden drohende Gefahr.

Brussilow als Helfer.

Genf, 8: Nov. Zu dem von den Greyschen Organen dringend ausgesprochenen Wunsch, Brussitow möge jetzt sein Aeußerstes daran setzen, durch einen Vorstoß die militärischen und politischen Vierbundspläire zu stören, erfahrt derTemips" von seinem Korrespondenten im russischen Harrptguartier - Ein Sturmangriff in der Richtung Haticz wäre vielleicht durchführbar. Da aber die Erhaltung dieser Positron zweifelhaft sei, sei Brussilow zu einem stveiteren Aufschub dieser Uuternehnrung genöttgt. Die Pariser Fachkrittk sucht immer noch nach Anzeichen ^ einer einheitlichen militärffchen Leittmg aller Ententekräffe im Osten und Westen.

Die Kvhlenverforgung der Entente.

Haag, 8. Nov. Das Kriegs Ministerium hat bestimmt, daß alle Bergarbeiter, die schon vor dem 24. Juni in Bergwer^- b et rieben tättg waren, ohne weiteres vom Kriegsdienst befreit werden sollen' Man hofft, daß dadurch/ 15 Mlllionen Tonnen Steinkohlrur, welche die Ententeländer infolge des Llussattes der deutschen und der nordfranzösischen Kohlenerzeugimg dringend brauchen, ersetzt werden können. Llus Melbourne wird berichtet, daß dar australifche Marinenrinifter infolge der Arbeitseinstellung der Bergarbeiter angeordnet hat, alle Steirrkohlenbestände zu beschlag­nahmen.

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