wurden, ohne das; cs beim «röbbar Dckk einer de-
Vorstandes Gedurft hätte. Ter weitaus größte Teil Mer Be- fcf narben konnte als unbegründet zurückgewikffen werden, in einen größeren Zahl von Fällen konnte die Entspring ggällt werden, vUu' die betreffenden Anwälte zu Hoven. Mt der Beratung des- V o r o n f rt; I a fl c S für 1916/17 W ern Airlrag des Vorstandes verbunden, der dadin ging., den «-NtM »« LMAasse sur deut- scle RechtSamEe in Leipüg von laluirÄ Mk. 20.— pro Anwalt frn- sämtliche Kanlmerimtglieder auf die Anwallskamwer zu über- ue'l mcir Dieser Antrag umvde cmer eingeheirden längeren Be
AreiS Alsfeld.
uh. Ruppertenrod, 1. Nov Tie dritte hiesige Familie h-at einen zweiten Sohn dem Vaterlande geopfert. Es ist die Familie Heinrich Philippi, die der des Konrad Pr. iß rasch hierin gefolgt. Ter erste Sohn Heinrich fiel anr 22. August 1914 bei Anloy. Der ziveite Sohn Karl starb jetzt den Heldentod bei Verdun. Der dritte und älteste Sohn Otto steht als Fahrer bei einer Bespannungsabteilung an der Somme. Mit den Vermißten beträgt die Zahl der gefallenen Helden, die hier geboren. 23.
np. Ans dem Ohmtal, 1. Nov. Die letzte Arbeit des
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sprechung unterzogen und emstrmINNg gmemngit, daß rnfolge dessen Feldes, das Umpflügen der Stoppeläcker, findet eben statt Kammerbeitrage von Mr^15^— mif Mk.^35.— er- | Ackerfelder sind durch die fortwähr enden Niederschläge wä
bi> bl werden sollen. Die bisherigen Mitglieder dies Vorstandes der Anwaltstcrmnrer und die Mitglieder des Ehrengerichts bleiben, im Amt Das Ehrengericht hatte im abgelaufcnen Jahre keine Veranlassung zu einer Sitzung. In der Versammlung erstattete Rechtsanwalt Dr. Br ad en-Mainz über die Teilnahme der Rechtsanwaltschaft am Postscheckverkehr einen eingehenden Be- «Wh Znftizrat Metz- Gießen berichtete über die Versamm- lnna der Kantnrervorstäude in Berlin vom 26. März 1916.
»»Don der Verband- und K r a n k e n - E r f r i s ch u n gs st eile de§ Roten Kreuzes anr Bahnhof Gießen wurden im Monat Oktober 1916 10 252 durchreisende Soldaten und Ver
wundete erfrischt, sowie 373 Transporte ausgesührt und in 144 Fällen foustme Hilfe geleistet.
•• AuS dem Stadttheaterbureau. E§ fei darauf bingewiesen, daß die Aufführung von Lesstngs „N a t h a n" am kommenden Sonntag nachmittag die letzte Aufführung des Werkes in dieser Spielzeit ist. Es gelten dabei Volkspreise.
""Abgabe von S ü ß st o f f - S a c ch a r i n. In der Zeit vo>n 1. bis 10. November d. Is. wird gegen den Lieferungsabschnitt 4 der Süßstoffkarten „H* (blau) und „0" (gelb) von den Snßstoffabgabestellen Süßstoff abaegeben. Siehe Bekanntmachung.
** Herstellung von Wurstwarcn. § 4 Satz 1 der Bekanntmachung vom 11. Mai. 1916 über Höchstpreise für Schweinefleisch und Fleischwaren (Gießener Anzeiger vom 12. Mai 1916), wodurch bestimmt ist, daß „bei allen gewerblichen Schlachtungen nur höchstens Vs des Schlachtgewichtes des Schweines, z'ut Wurst vcrarbeftet werden darf", wird ausgehoben. Diese Bestimm mung tritt am 1. November 1916 in Kraft.
** 12 0 Gramm Fleisch. Tie Höchstmenge au Fleisch und Flciscbnxireu, die wöchentlich aus die Fleischkarte entnommen werden darf, wird bis auf weiteres auf 120 Gramm S-chlgchtviehfleisch mit eingetvachsenen «Mirochen festgesetzt. Auf jede gültige Fleischmarke können entnommen werden: entweder 12 Gvam>m Schlacht- viehslei sch mit eingewachsenen Knochen, oder 10 Gramm Sclstachtz Viehs lei sch ohne Knochen, Schinken, Dauerwurst, Zunge, Speck, Rohsett, oder 24 Gramm Frischwurst. oder 24 Gramm Wildbret, Eingeweide, Fleischkonserven einschließlich) des Tosengewichtes.
" Die h e s s. L a n d e s b e z u g s s ch e i n e f ü r Z u ck e r für die Zeit vom 1. bis 30. November 1916 sind eingetroffen. Die Scheine müssen spätellens bis 30. November 1916 durch einen zu gelassenen Großhändler bei der Einkauisgesellichast für das Groß Herzogtum Hessen in Mainz zum Umtausch in Reichszuckerscheine vorgelegt sein. Siehe Bekanntmachung.
Sie während
des ganzen Sommers sehr stark vergrast. Darum darf feilt Stoppelfeld ungestürzt bleiben. Der Ernst der Zeit mahnt daran, auch im Herbste schon die Kultur des Bodens, für den kommenden Frühling im Auge zu behalten. Während die Regel zur Kornsaat „Korn in Schorn (Scholle)" nicht wahr gemacht werden konnte, traf sie für den Weizen^ der im Boden „geklebt" sein soll, zu.
Landkreis Gießen.
X Gründern. 31. Okt. Dem Schulverwalter E r n st Kauf; von dahier, z. Zt. Unteroffizier im Ins.-Negt. (Kaiser Wilhelm) Nr. 11'- wurde da? Eiserne Kreuz 2. Klaffe verliehen.
z G e i l s h a u s e n , 1. November. Sergeant H o f m a n n im Landwehr-Insani-erie-Ragiment Nr. 116, früher Schutzmann in Gießen, wurde zum Kompagnie-Feldwebel und Unteroffizier Christian Nieberg all im Infanterie Regiment Nr. 186 zum Vizefeldwebel befördert. — In schweres Leid hat der Krieg in* Familie Fr. Stein hier gebracht. Der älteste Sohn, der den Krieg seit Beginn mitgemacht und schon zweimal verwundet war, ist seit' 25 September in den Kämpfen an der Somme vermißt. Dar zweite Sohn, ist seit der Schlacht bei Hermannstadt vermißt. Er hat seit einem Jahr an der Nordo st front gestanden — Ferner wird als vermiß- gemeldet LandsturM-Rekrnt Kvnrad Gunkel Vau hier seit den letzten Kämpfen bei Verdun „
X Stangenrod, 1. Nov. Lehrer Wilhelm G o r a von dahier, Vizeseldwebel und Offiziersaspirant. Inhaber des Eisernen Kreuzes 2. Klaffe und der Hess Tapferkeitsmedaille, in einem Land- Wehr-Regiment im Westen, wurde zum Leutnant der Land w e h r befördert.
*• Wieseck, 1. Nov. Der Kraftwagenfuhrer Adou Ran, welcher seit Kriegsanfang im Felde steht, erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klaffe.
Kreis Büdingen.
# EckartSborn, 1. Nov. Die Hessische TapferkettSmedaille erhielt der Wehrmann Karl K ü h n e m a n n im Landwehr-Juf.
. «eqtmevt^ , 2. Nov Wegen ihrer erfolgreichen Betäti
aung auf dem Gebiet der Kriegssürsorge wurden Bürgermeister Krempel und Lehrer Karl mit dem l>essisckpm Kriegsehren zachen ausgezeichnet, beide sind seit Beginn des Krieges Vertrauensmünner des ZweiaVereins Ortenberg vom Roten .Kreuz ^ . .
J) ENolderbach, 2. Nov. Lehrer schafer erhielt das Hessische Kneasehrenzeichen, seiiie Tochter, die schon seit Ausbrucb des Krieges im Lazarett in Büdingen tätig ist und vor ewiger Leit das Eramen als Hilfsschwester abgelegt hatte, wurde mit dein Hessischen"S an i tätskre uz ausgezeichnet.
T> s*ißbei- g . 2. Nov. Wegen seiner Verdienste auf dem Ge biet der Kriegssürsorge uiid der Schule wurde Pfarrer Lic. H er vcl das Kriegselwenzeichjen am rot-weißen Baude verlieh«:, dieselbe Auszeichnung erhielten Bürgermeister Seum und Muhlen-
besitzer 2 . November. Bei schönstem Wetter ist
knesuml der Kalte Miarkt verlm.fen, der Arrftrieb mrRiKvreh war sehr schlecht, der an Schweinen bedeutend besser, auch die Preise toaxni für Schweine bedeutend höher als man erwartet hatte der Krammarkt war ktein, der Besuch des Zanzlen Marktes dem Ernst der Zeit entsprechend mäßig. — Da bei den neuen Bestimmungen ein großer Teil der B u ch e ck e r n erntt e verloren zu gehen droht richtete der hiesiae Zweigverein vom Noten Kreuz enre drrnglichÄ Eingabe an den Präsidenten des Kriegsernährnngsamtes, Exzellenz von Batocki, mit der Bitte um Abänderung der Bestimmungen, insbesondere um die Zuteilung einer größeren Menge zum Selbstverbrauch der Leser. ^ „ .
ä Rodenbacb, I. Nov. Im Kampfe gegen Rumänien erlitt durch Kopfschuß den Heldentod der Musketier Gg. Loh.
D Schwickartshausen, 2. Nov. Pfarrer Naumann wurde vom Großherzog wegen seiner verdienstvollen Betätigung für das Rote Kreuz das Kriegsehrenzeichen am rot-weißen Bande verliehen
# Stockhetm, 1. Nov. In der Ohrenklinik zu Gießen starb der Sanitäts-Gefreite Bernhard Bo ruhe im, vorher im
Refe^e-Inf.^Rgt.^16. ^ ^ Bürgermeister Müller erhielt das Kriegsehrenzeichen. — Endlich hat unsere Gemeinde wieder einen fest angestellten Pfarrer erhalten. Pfarrverwalter Werner, der schon längere Zeit hier unter größtem Segen wirkt und von dein Fürsten zu Stolberg-Weringerode auf die hiesige Pfarrstelle vorgeschtagen wurde, hat die Stelle nun sest übertragen bekommen. (
Kreis Lauterbach.
rr. Schlitz, 1. November. Was an Kriegssürsorge auch in einem Landstädtchen geleistet wird, läßt der Bericht des hiesigen Armenvereins über seine bisherigen Aufwendungen während des Kriegs erkennten. Hat er doch während dieser Zeit nicht weniger, als 6470 Laib Brot an Bedürftige verabfolgt und 250 Mark für Weihnachtsbeschermrg an Kriegerskinder bezw. Geldunterstützungen aufgewandt. Im ganzen wurden während^ der Kriegszeit bis 'heute verausgabt 5 600 Mark. Für unsere L>tadt eine außerordentlich hohe Summe. Sie wurde ausgebracht aus Mitgliederbeiträqcn, einem bedeutenden jährlichen Zuschuß des Grafen von Schlitz und aus früher angesammelten, nunmehr abgehobenen Kapitalien. Der Armenverein ist eine Einrichtung der hiesigen Kirchengemeinde.
Kreis Schotten.
= Schotten, 1. Nov. Im hiesigen Kreise gehen fortgesetzt schlachtreife S ch w e i u e an Rotlauf und anderen Krankheiten em deren Fleisch bei rechtzeitiger Schlachtung zur menschlichen Nah rung verwendet werden könnte. Das Kreisamt ordnete daher die rechtzeitige Notschlachtunq solcher verdächtigen Tiere an und behalt sich nach Untersuchung des Fleisches die Verwendung desselben für
die menschliche Nahrung vor. ,. , . ,
# Schotten, 1. Nov. Das Eiserne Kreuz erhielt der Wehrmann Adani Spam er'II.. dasselbe Ehrenzeichen der Gefreite Hofmanu iin Jns.-Rgt. 118. . T
Burkhards. 1. Nov. Das Kriegs-Ehrenzeichen erhielt der Großh. Bürgeruieister Lildwig Schäfer III.
G B u s e n b o r u . 1. Nov. Jur Westen starb nach e,ner schweren Verwunduiig der Vizeseldwebel Friedrich Bingel un Feld-Rekruten-Tepot der 25. Res-Division.
§ H erchenhain, 1. November. Nach langer Ungewißheit wurde den Eltern des Musketier Karl Schaub, 4. Komp., Infanterie-Regiment Nr. 116, die Nachricht zuteil, daß ihr sohn :n der Herzoglichen Heil- und Pflegeanstalt in Hildburg hausen besinnungslos darnieder liege. Schaub wurde vor etwa vier Wochen mt der Somme, der Arntee-Stoßtruppe zugeteilt, schwer verwundet
' eitdem fehlte jegliche Nachricht von ihm.
b Aus dem oberen Vogelsberg, 1. November Tie Kartoffelernte hat nun wohl allerorts ihren Abschluß ge funden. Tek Ertrag war im ganzen Gebiet sehr gering. Manche Erzeuger haben noch nicht einmal ihren zustehenden ^ahresvedarf bekommen. Auch ist die Güte und der Nährwert der Kartoffel weit hinter der des Vorjahres zurück. Zurzeit üt man noch fest mit dem Heimfahren der Hack sr ü ch t e befchastigt. Tie Kohlraben sind entsprockfend aut geraten, doch die Dicknnirz (Runkelrüben! sind ebenfalls, durch das viele Regenweiter ge.chädigk, m der Entwicklung weit zurückgeblieben. In Kraut oder Kopfkohl ist ebenfalls, wie alljälwlich. eine hiesiger Geaend entsprechende mittlere Ernte, denn der Vogelsberg ist kein „Kappusgartwr. / Viel Arbeit erfordern mm aber noch die Stoppelfelder. Soll im konrmenden Sommer wieder aut geerntet werden, nruß :mn schon das Feld wriwer gedüngt und gepflügt werdeii. Tie Erde braucht Nahrung und Pflege, und wer dies seinem Felde nicht geben kann, steht bei der kommenden Ernte im Ertrag zurück.
Kreis Friedberg.
O Bad-Na uheim, 29. Okt. Die hiesige Mteilung der Deutschen Ko l o ni a l ge s e l l s cha ft hielt gestern abend eine Hauptversammlung ab. Der stellvertretende Vorsitzende, Oberamtsrichter Dr. Fuhr, gedachte der aus dem Felde der Ehre gefallenen. Mitglieder, Rentner Laugenbach und Ferd. Bittong, und b^gruMe die Versammlung, insbesondere den vom Felde beurlaubten-Schrift- fühver, Lehrer Oswald, der von draußen die Grüße des 1. Vorsitzen den, Oberstabsarzt Dr. Schrade, und des Rechners, Jlrspertor Lauge, überbrachtc. Nach dem vom Rentner Post, dem stellver- tretniden Geschäftsführer, vorgetragenen Jahres -' und» K a s s ende richt ist die Mitgliederzahl der Abteilung trotz des .Krieges auf der alten Höhe geblieben, ein ZeuMis dafür, daß der koloniale Gedanke in unserer Badestadt weiter lebt. Ihn auch weiter zu pflegen, das war der allgemeine Wunsch der BersaniMlung. Es soll daher im Laufe des Winters einen Vortrag zugunsten des Roten Kreuzes für die Kolonien veranstaltet werden. Außerdem foll em Teil der Barmittel der Mteil'ung für wohltätige koloniale Zwecke verwandt werHeii. Der bisherige Vorstand wurde durch Zustimmung wieder- gewählt.
Hessen-Nassau.
Eisemroth. 1. Nov. Pfarrer Hermann O b e r s ck m i d t aus Oberroßbach ist zum 1. November zum Pfarrer der Krrchen- qemeinde Eisemroth ernannt worden.
£. Esch wege a. d. Werra. 31. Okt. Durch em verheerendes Großseuer wurde heute das dem Freiherrn v. Gilsa gehörige Rittergut in dem benachbarten Dorfe Völkershausen o o l l st a n d ig e i n g e ä s ch e r t. Mitverbrannt sind die diesjährigen Erntevorrate. etwas Kleinvieh und einige fette Schweine. Der Schaden betragt etwa 300 000 Mk. Die Entstehmigsursache ist noch unbekannt.
ra. Hahnstätten. 1. Nov. Dein Königl. Regierungsball meister Emil Erbe. Leutnant und Kompagnieff'ihrer in einem Marine-Jnfallterie-Regiment. Sohn des Hailptlehrers Erbe dahier, wurde bei den schweren Kämpfen an der Somme das Eiserne Kreuz erster Klasse verliehen. ^ ... . a .
= Frankfurt a. M., 1. Nov. Ueber dem Kouigsplatz mt Stadtteil Bockeuheim erschien heute mittag gegen 1.Uhr ein mächtiger Doppeldecker, senkte sich bis auf etwa 50 Meter herab und warf dann, während er langsam wieder emporstreg, ein. Sand- Eckchen aus die Erde. An dem Säckchen war die Wreffe der nur wenige hundert Meter entfernt wohnenden (Robert Mayerstraße 53^ Familie des Flugzeugführers befestigt. Die Luftpost wurde von einem Schulbuben, der mit ungezählten anderen Personen dem sek tenen Schauspiel beiwohnte, ausgenommen und prompt den Emp sänaern zugestellt. Dem Boten wurde erne hübsche Belohnung zu teil Der Doppeldecker entfernte sich in racher Fahrt m fudwest- licker Richtung. — Unter dem Namen „Dr. Karl und Mathilde Kaufmann-Stiftung" sind der Stadt 100 000 Mk. überwiesen wor den. Die Zinsen sollen für Kinder reden Alters und Glaubens zu Erholungszwecken Verwendung finden.
^ Franks urt a.M., I.Nov. Die Stadtverwaltung erhielt die Befugnis, zu den von der Wiesbadener Bezirksfettstelle seft gesetzten Höchstpreisen für Vollmilch und M a g er m rl ch euren Zuschlag rau 2 Psemrfgm fürs Littr zu erobert. Dl-sm erhalten die Händler, wenn sre den Verbrauchern di^Mllch^srei
ins Haus liefern. Demzufolge kostet vvu heute ab das Liter Bol! milch 38 und das Liter Magermilch 28 Pfennig
— Bad Homburg v. d. H., 1. Nov. Filr die hier zu errichtende Osfiziers-Hellanstatl bestimmte der Kaifer e,n 14 000 Quadratmeter großes städtisches Gelände in den Kuranlageki zwischeii dein Elisabethenbriuinen iind der Kaiserin Friedrich- Promenade. Zu den Baukosten der Anstalt stellte bekanntlich Generaldirektor Becker in Millich (Rhld.) eine Million Mark dem Kaiser zur Verfügung. . . .. . .
ul. Limburg, 1. Nov. Die Polizei :,t Dreier Tage emex Reihe von Diebstählen auf die Spur gekommen, m die eine größere 2hnzahl Personen verwickelt ift. Seit langen Monaten wurden aus dem Bahnhose P o st p a k c t e , oft ganze P o st f a ck e, gestohlen, ohne daß. man ben Langfingern auf tue spur gekommen wäre. Nun wurden Mei Familien, Flath imd schwertel, als Täter ermittelt. Man fand bei den Haussuchungen eine Mcmgc gestohlener Sachen vor. Die Festgenomnrenen wuroeu nach Abschluß der Untersuchungen vorläufig aus freien Fuß gesetzt und sehen ihrer Bestraftmg entgegen. Es sollen, wie vermutet wird, nrcy weitere Personen in die Geschichte verwrckelt fern.
Die Totenfeier für voelcke.
Berlin, 1.Nov. MTB.) Ueber die Totenfeier !ür Boelcke, die am 31. Oktober in Eambirai stattsand. berichtet Prof. Georg Wegener dem „Berl. Lokalanz/^ u. a.:
Bor dem Hochaltar der prachtvollen Kathedrale war der m:t deutschen Farben geschmückte Sarg zwisck-en Lorbeerbäumen und brennenden Kerzen aiifgebahrt. Am Sarge zugegen waren die E l - t e r n und die bei der Armee stehenden Brüder des Gefallenen. Unl 3 Uhr nachmittags erschien der Höchstkommandierende der Heeresgruppe, Kronprinz Ruppr e.ch t von Bayern, ferner Erzellenz o. Below und die Kommandierenden Generale Frhr, von Marschall und Sftt v. Arnim u. a. mehr. Divisionspfaiwer selter pries den schönen soldatischen Tod des Gefallenen, den kern ^erno sich rühmen könne, besiegt zu haben und der trotz fernes hohen Ruhms ein so wunderbar einfacher Menfch blieb und der Held unseres Volkes bleiben werde in alle Fernen serner Geschichte. Während der Sarg aus der Kirche getragen wurde krerften am Himmel deutsche Flieger. Er wurde auf eine mit Flaggen und Lorbeer geschmückte Geschützlafette gelegt und durch die nu hellsten Sonneuglanz strahlende Stadt Cambrai nach dem Bahnhof geführt. Hier hielt Exzellenz v. Below, der als Erster dem ^arge folgte, eine Ansprache zu Ehren des unvergleichlichen Helden, d^ 40 Gegner im Einzelkampf fällte, und legte als Vertreter des Kaisers und aus dessen Befehl einen Kranz am Sarge nieder.
Hierauf sprach ein junger Offizier der Flieger-^zagdftaffel, deren Führer Boelcke lvar. Er erzählte den Hergang des Untergangs von Boelcke. Nicht, wie anfängliche Kunde behauptet, fei Boelcke ourd) einen gegnerischen Schuß gefällt worden, sondern bet einem Geschwaderkampf mit englifchen Fliegern wurde sein Flugzeug outtl) Zusammenstoß mit einem anderen deutschen Apparat beschädigt. Boelcke vollzog aus über 2000 Meter Höhe einen frcheren Spiralgleitslug bis auf 500 Meter; schon glaubten die Kameraden ihn gerettet, als das Fahrzeug in Böen geriet, denen es fernes Schadens wegen nicht mehr standhalten konnte. Boelcke stürzte ab und starb durch Schädelbruch. Kernen Schuß wies sein wenig entstellter Körper auf. ^ t .... , v
Unter ben Klängen: „Ich hatt' einen Kameraden! wurde der Sarg in den Bahnwagen gehoben. Wicshrend eine Kompagnre der Garde mit mittelalterlichen Stahlhelmen donnend eine dreifache Salve abschoß, setzte sich der Eisenbahnzug langsgm in Bewegung.
Dessau, I.Nov. (WTB.) Die Beisetzung Boelckes erfolgt nach den neueren Bestimmungen bereits Donne^tag, nachmittags 3 Uhr von der Johanwiskirche ans. — Von der Kars erin ist folgendes Beileidsschreiben bei, den Angehörigen des verunglückten Fliegerhauptmanns Boelcke eingegangen: , .
N e u e s P a l a i s , 31. Okt. Seren Sie und dre Ihrigen meiner wärmsten Teilnahme an bem Opfertod, den Ihr tapferer Sohu im Kampfe für Kaiser und Vaterland fand, versichert, ^ch bedauere mit dem ganzen deutschen Volke den jungen Helden.
Vriefkaften der Redaktion.
Muouhme Anfragen bleiben unberücksichttgt.»
y. K. Metzger sind nicht berechtigt, nrebr Anteilmarken von der Fleischkarte abzutrennen als die gelieferte Fleifchmenge betragt. Ein solches Vorgehen wäre sogar strafbar. °
Letzte Nachrichten.
Das Handelsunterseeboot „Deutschland".
Amsterdam, 2. Nov. (WTB. Nichtamtlich.) Das Reuter- sche Bureau meldet mis Waftstugton: Die Zollbehördeu von New London berichten, >daß sich an Mrd der Dentfchl and kerne Waffeii und Munition befinden. Es wiirde der^ Befehl ertertt, die Deutschland als Handelsschiff zu betrachten. ^ie Ladung besteht <rus 750 Tonnen Farbstoffen, Arzneien und Chemikalien.
Leutnant Dehmel.
«erlin, 2. Nov. Ter Dichter Nichard Dehmel, der als Leutnant der Landwehr im Dienst des Oberbefehlshabers Ost steht ist laut „Berliner Lokal-Anzeiger" mit dem Ei f e r n e n Kreuz Erster Klasse ausgezeichnet worden Dehmel war als 52 jähriger zu Beginn des Krieges bei dem Jnfantene-Regiment Rr 31 eingetreten und hat dann ber einem Landwehr-Regiment tm Oberelsaß geftMen.
Der Palazzo Venezra.
Lugano, 2. Nov. Die W e gn a h m e d e s P al a z z o V enezia durch die italienische Regierung vollzog sich nach der „Stampa" nicht ganz so glatt, als ^ erwarren war. Mittags 2 Uhr erschienen der Frnanznnnrster und der Unterrlchts- minister mit einer Anzahl hoher Beamten, sowie Corrado Ricci, dem Generaldirektor der Schönen, Künste vor dem Vala^ und W gehrten Einlaß. Doch trotz allen Klopfens und Hammerns blieb das große Tor des Palazzo Venezra hermetisch geschlossen Mittlerweile sammelte sich ein zahlreiches Publikum an, das den tragikomischen Vorfall lebhaft besprach Man mutzte schließlich Karabunerr holen, um die Oefsnung des Tores zu bewirken, worauf der lTfter- reichische Botschaftsportier unter zeremomeller Verbeugung die ungebetenen Gäste einließ.
^orntQti gegen
Schnupfen
Echtes Wildunger Salz existiert nicht Man meide die Nachahmungen
1915: Bes-jch 9306 Fürstliche Wildunger Mineralquellen, A.-G
bei Nierenleiden, Harnsäure, 'ZucKer, Eiweiss
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Bad Wildungen — Schriften kostenfrei


