Ausgabe 
21.10.1916 Zweites Blatt
Seite
3
 
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katholische Gemeinde.

Gottesdienst. Samsta , den 21. Oktober: Nachm. ö Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Sonntag, 22. Oktober, 19. Sonntag nach Pfingsten Dorm. 6V 4 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte. Vorm. 7 Uhr: Heil. Messe. Vorm. 8 Uhr: Austeilung der heil. Kommunion. Vorm. 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vorm. 11 Uhr: Heil. Messe mit Predigt. Nachm. 6 Uhr: Christenlehre; darauf Nosenkranz- Andacht mit Segen. Sonntag, Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freilag, SamStag, vornnttags 6'/, Uhr, ist Rosen­kranz. - Dienstag und Freitag, abends 8 Uhr, ist Kriegsbittandacht.

Diaspora-Gottesdienst am 22. Oktober:

In Grünberg 9'/, Uhr. In Hungen 9 l / t Uhr. In Lich 8 Uhr.

§piew!an der Eichener Ziadttheaterr.

Direktion: Hermann Steingoetter..

Sonntag, den 22. Oktober, nachmittags 3*/, Uhr, bei kleinen Preisen:Pension Schöller." Ende gegen 5'/, Uhr. Abends 7 1 /, Uhr, bei kleinen Preisen:Familie Schimek." Ende gegen 10 Uhr. Dienstag, den 24. Oktober, abends 8 Uhr, bei gewöhn­lichen Preisen (ermäßigt), 3. Dstnstag-Abonnements-Vorstellung: Wo die Schwalben nisten." Ende 105L Uhr. Freitag, den 27. Okt., abends 8 Uhr, bei Dolkspreisen (Volksvorstellung):Nathan der Weise." Ende 10 X Uhr. Sonntag, den 29. Oktober, nachmittags 3'/, Uhr, bei kleinen Dreisen:Familie Schimek." Ende nach 5'/, Uhr. Abends 1 X A Uhr, bei gewöhnlichen Preisen (ermäßigt): Unter der blühenden Linde." Ende 10'^ Uhr. In Vorbereitung : Das Alter." Eine Kleinstadt-Komödie in 3 Auszügen von Paul Quensel. -Ter fiebcnte Tag." Lustspiel in 3 Akten von Rudolph Schanzer und Ernst Welisch.Maria Stuart."

Spielplan drr vereinigten Zranlfurter Ztadttheater.

Opernhaus.

Sonntag, den 22. Oktober, nachmittags 3 Uhr:Der Gras von Luxemburg." Abends 7 Uhr:Aida." 'Montag, den 23. Oktober, abends 7*/, Uhr:Violetta." Dienstag, den 24. Oktober, abends 7 1 /, Uhr:Diolanta." Hieraus:Der Ring des Polykrates."

Mittwoch, den 25. Oktober, abends 7*/, Uhr:Die Kaiserin." Donnerstag, den 26. Oktober, abends 7'/, Uhr:Fidelio." Frei­tag, den 27. Oktober, abends 7'/, Uhr: Gastspiel der Königl. bnlgar. Sängerin Frl. Anna T o d o r o s f vom Nationaltheater in Sosia : Der Troubadour." Samstag, den 28. Oktober, abends 7 1 /, Uhr: Violanta." Hieraus:Der Ring des Polykrates." Sonntag, den 39. Oktober, nachm. ZM Uhr:Mignon." Abends 7 Uhr:Der fliegende Holländer." Montag, den 30. Oktober, abends 7>£ Uhr: Das Dreimäderlhaus."

Schauspielhaus.

Sonntag, den 22. Oktober, nachmittags 3 Uhr:Othello." Abends 7 1 /, Uhr:Dr. Klaus." Montag, den 23. Oktober, abends 7 1 /, Uhr:Viel Lärm um Nichts." Dienstag, den 24. Oktober, abends 7 1 /* Uhr, zum ersten Male:Der siebente Tag." Lustspiel in 3 Akten voll Rudolf Schanzer und Ernst Welisch. Mittwoch, den 3b. Oktober, abends 7 1 /* Uhr:Die Wildente." Donnerstag, den 27. Oktober, abends 7*/, Uhr:Tie Siebzehnjährigen." Frei­tag, den 27.Ottober, abends 7)^ Uhr:Die Jungfrau von Orleans." SamStag, den 28. Oktober, abends 7V, Uhr:Der siebente Tag." Sonntag, den 29. Oktober, nachmittags 3 Uhr:Die zärtlichen Ver- wandren." Abends 6 1 /, Uhr:Peer Gynt." Montag, den 30. Okt., abends 7*/, Uhr:Rosmersholm."

Börsen-Wochenbericht.

- Frankfurt a. M., 20. Oktober.

Im freien Verkehr der Börse hat sich in dieser Woche c-me neue Aufwärtsbewegung vollzogen und das Geschäft hatte zeitweise eilt recht lebhaftes Aussehen. Neben den noch imnier rvirksamen günstigen Jndustrieberichten und der guten Kriegslage, gaben der flüssige Geldstand, insbesondere die glänzende Entwick­lung der EinzaHungen auf die neue Kriegsanleihe und der beftie-

digcrü>c Reichsbankausweis neue Anregung. Unter Berückstchtitzung aller dieser günstigen Momente setzte sich die steigende Bewegung in schnellem Tempo fort und erweiterte sich sowohl bezüglich der Anzahl der Papiere als auch in Bezug auf den Kreis der Inter­essenten. Namentlich, cms dem Publikum sollen ansehnliche Kauf­aufträge Vorgelegen haben. Die Unternehmungslust äußerte sich besonders in zahlreichen neuen Meinimgskäufen auf dem Montan-, Rüstungs- und Elektromarkt. Auf Montanpapiere wurde das Interesse zunächst durch die Jahresberichte der großen Hüttenwerke gelenkt, dann aber auch durch die erfolgte Erneuerung des Ko hl ensy ndi kats. Um die Verlängerung bis Ende 1920 zu erreichen, hat es erst des besonderen und nachhaltigen Druckes von oben her bedurft, denn lediglisch die Furcht vor dem Ein-t greifen der Regierung hat den Verzicht auf die Sonderbestrebungen der einzelnen Zechen zugunsten der Verwirklichung des Einigungs­gedankens herbeigeführt. Diesem standen viele und schwere Hinder­nisse entgegen. Es sei nur an die H|ü t t enz e ch e n f r a g e er­innert und an die große Zahl neuer Zechen, die, mit großer Produktionsmöglichkeit ausgestaltet, bald die verstärkte Sympathie derjenigen Konsumentenkreise gesunden haben, welche mit der Ver­kaufs- und der Preispolitik des Syndikats nicht einverstanden waren. Eine der Vorbedingungen für hie Erneuerung des Syndikats war daher die Heranziehung der bisherigen Außenseiter, was twch vieler Mühe und Arbeit denn auch gelungen ist. Der Erfolg ist umso größer, weil zugleich die Händlerfrage derart gelöst werden konnte, daß das Syndikat nun auch, das sehnsüchtig ange- ftrcble Handelsmonopol erhält. Außer den Kohlenaktien, wie..Gelseukirchener und Harpener, konnten sich auch alle Hütten­aktien ansehnlich befestigen Besonderer Gunst erfreuten sich auch Buderus'sche Eisenwerke. Von Rpitungswerten waren wieder Rheinmetall, Deutsche Waffen, Dynamit, Hirsch Kupfer und Hed- dernheimcr begünstigt. Ferner Munsck>eid ans die Kapitalserhöhung und eine Reihe von Maschinenfabrikaktien. Autowerte und von Elektrizitätsaktien Schuckcrt, Edison, Felten und Guil­leaume und Sachsenwerke waren ebenfalls vielfach gefragt und höher. Von chemischen Werten waren Gxiesheimer bevorzugt. Fest lagen auch Straua Nomaua ymb Deutsche Erdöl-Aktien. Gegen Wochenschluß schwächten sich die Kurse auf Gewinnabgaben allerdings meist wieder etwas ab. Deutsche Anleihen blieben gut behauptet, fremde waren wenig verändert. Privatdiskont ^/gv/o.

Amtlicher Teil.

Betr.: Den Verkehr mit Gerste.

An den Oberbürgermeister zu Gießen, das Großh. Polizei­amt Gießen, die Großh. Bürgermeistereien und Gendarmerie- statwnen des Kreises.

Durch Erlaß der Reichsfuttermittelstelle vom 9. Oktober ist bestimmt worden, daß Gerste, die jemand unbefugt erworben oder verarbeitet hat, oder hat verarbeiten lassen, ohne Entgelt als ver­fallen zu erklären ist. (§ 28 der Bekanntmachung über Gerste aus der Ernte 1916, Reichs-Gesetzblatt Seite 8081.

Tie Verfallerklärmug erwlgt zugunsten der Neichsgerste-Ge- sellschaft m. b. H. Berlin W. 8, Wilhelmstraße 69a und zwar auch für solche Gerste, die unter Umgehung des Höchstpreises ausgekaust und aus dem Kreis Gießen ohne Erlaubnis in andere Kreise ver­brachst werden soll.

Alle weiteren Versuche, eine derartige Ausfuhr zu vollziehen, sind aufs schärfste zu unterdrücken. Auch sind die Gerstebesitzer idarauf aufmerksam zu wachen, daß sie, neben eigener Straffällig­keit, die Aufkäufer solcher Oberste nach der jetzigen Sachlage in dop­pelter Weise schädigen, indem sie zunächst höhere Preise als den allein zulässigen Höchstpreis von 28 Mk. für den Doppelzentner fordern, dann aber auch die betreffenden Personen der Gefahr der Einziehung ohne Ersatz der aufgewaudten Kosten aussetzen.

Gerstevorräte, die nach vorstehendem als verfallen anzusehen sind, müssen bon Iden Polizeiorganen der Bürgermeisterei der nächst- gelcgenen Gemeinde über wissen und daselbst hinterlegt werden'. Außer dem wegen der Hinterlegung von der Polizeibehörde an uns zu erstattenden Bericht ist eine kurze Meldung an die vorstehend ge­

nannte Reichssserfte-^eseklschaft sowie an die Reichssutternrittek-» stelle in Berlin W. 9, Königgräherstraße 19, zu erstatten, damit veranlaßt wird, daß die als verfallen erklärte Gerste nicht diem Verderb verfällt.

Gießen, den 20. Oktober 1916.

Großherzogliches Kreisaml Gießen.

_________ 1)r. Usinger.

Betr.: Kartoffellieferung: hier: Einlösen der Bezugsscheine.

An die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises.

_ Auf mehrfache Beschwerden hin weisen wir Sie daraus hin, daß Sie nicht berechtigt sind, Ausfuhrverbote zu erlassen, weil da­durch die Einlösung der Bezugsscheine erschwert wird.

Gießen, den 19. Oktober 1916.

Grobherzogliches Kreisamt Gießen.

I. V.: Langermann.

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Kartoffel-Höchstpreise.

Auf Grund der Verordnung Großherzogl. Ministeriums des Innern vom 3. Oktober 1916 über Höchstpreise für Kar-' toneln und der Bekanntmachung des Bundesrnts über die Errichtung von Dreisprüfungsstellen und die Bersorgungs- regelung vom 25. Sept. /4. Nov. 1915 u. 5. Juni /6. Juli 1916 werde« für den Bezirk der Stadt Gießen folgende Höchst- preise kür Kartoffeln aus der Ernte 1916 festgesetzt:

I. Bei Lieserung gesackter Kartoffeln frei Keller des Bestellers in Mengen von einem Zentner und mehr 1. sür Erzeuger

a) aus Gießen für den Zentner . . 4,20 Mk.

b) aus anderen Orten s. d. Zentner 4,00 Mk. 2) sur Kartoffelbändler für d. Zentner 4,85 Mk.

II. beim Verkauf in Mengen von weniger als einem

Zentner ab Lager oder Verkaufsstelle für das Pfund.5V» Psg.

III. Zuwiderhandlungen gegen vorstehende Vorschriften werden mit Gefängnis bis zu sechs Monaten oder mit Geldstrafe bis zu 1500 Mk. bestraft.

IV. Vorstehende Vorschriften treten am 21. Oktober 1916

in Kraft. 7601B

Gießen, den 20. Oktober 1916.

Der Oberbürgermeister.

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Bekanntmachung.

Wir geben hiermit bekannt, daß nunmehr außer den Stücken von Mk. 100.-, Mk. 200.-, Mk. 500.- und Mk. 1000.- auch die Stücke von turnt. Mk. göOO. der

IV. Deutschen Kriegsanleihe

erschienen sind und von den Zeichnern, die bis Mk. 2000.- bei uns ge­zeichnet haben, während unserer Kassenstunden von 81 Uhr vormittags unter Vorlage der Abrechnung und einer Legitimation an unserem Wert­papierschalter in Empfang genommen werden können.

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Wildlieferung.

Die Stobt Darmstadt sucht von jetzt ab bis auf weiteres zum Abschuß kommendes Wild «Rot- und Dam­wild, Sauen, Rehe, Hasen, wilde Kaninchen und Feder- lvild» zu erwerben, um ihrer Bevölkermng. besonders auch den Riinderbemittelten, in dieser Zeit der Fleisch- knavvhrit ein nahrhaftes und wohlschmeckendes Lebens­mittel bieten zu können.

Jegliche Wildmenge wird angenommen. Die Stadt zahlt die bestehenden Höchstpreise, die für Darmstadt voranösichllich in Bälde mit ministerieller Genehmigung

aus die für die Stadt Frankfurt a. M. gültigen Höchst­preise erböbt werden.

Es wird weitestes Entgegenkommen hinsichtlich der Abnahme des Wildes und der Auszahlung des Ankaufs­preises zugesagt.

Jagdberechtigte werden gebeten, sich mit dem Unterzeichneten wegen Wildlieferung alsbald in Per- bittdnng zu festen.

Darmstadl, den 20. Oktober 1916. 7606V

Der Oberbürgermeister,

I. B.: Müller.

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