uertiefc das Lehrerseminar zu yrickiderg un Jahve LB67 mW f«nd fwwtonniin: Verwendung au einer PrioatschMe in Mainz Anstel- ^ Wicx Wrfiflcit ;«Mlirfmlr, wirf»- banraö 6 M-ssm Mlv- imb tu brr i<*ia*n «ümermcifirrn in ber Wartntftrnftc utrttTflW Wit luor Er arbeitete unter den Dim-ltoren Stern, Sokdim) Weibnrf,, ?rodn-arl. rfi-nsrf, nick Schnell mck sak u, der l-mgrir
eine «roste Anzahl von Kollegen an der schule Kommen untt Netzen In früheren Jahren unterstützte Herr Jann in wirksamer Mi" dir ^rf^ brr edlen Tnrnerei. 1870/71 erwarb er sick d,e Ti-nkmün.^ für Nichtkombattanten. Auch in gemeinnütziger Werse J « nri»on seinen: Berilfe recht tätig. Er gehört durch das Vertrauen seiner Mitbürger seit 1902 dem Stadtvor,lande an, er llt auch Mitglied des evangelischen Kirchenvorstandes und mar längere Zeit Vorstandsmitglied des Eiestener Lehrer-Vereins.
° * Auszeichnungen. Dem Fahrer bei einer Munitlons-
fölonne im Westen. Landwirt Heinrich D u i l l aus der „Baden- bürg", wurde dos Eiserne Kreuz 2. Klasse verlieben. - SamtatS- maät H. Kraushaar von hier erhielt in der Sommeschlacht das Eiserne Kreuz. „ c
**DieSirenenderFeuerwehr werden morgen mittag 4 Uhr geprobt. Es handelt sich in diesem Fall also nicht um Brand oder Fliegergefahr.
** Wichtig für Angehörige von deutschen Kriegsgefangenen in Frankreich. Wie bekannt, besteht seit einiger Zeit die Möglichkeit, an deutsche Kriegsgefangene in Frankreich Pakete abrusenden durch Vermittlung von Schweizer Hilfsstellen. Diese Pakete enthalten als Normalpakete im wesentlichen Rauch- oder Eß- waren oder auch Wäsche. Ihre Absendung ist für die Kreise Gießen, Alsfeld, Schotten und Lauterbach beim Bezirksausschuß Gießen für vermißte und kriegsgefangene Deutsche (Alte Klinik, Liebigstraße) zu beantragen und hwar nur bei dieser Stelle, da Bestellungen von einzelnen Privatpersonen bei der Ueberweisungsstelle in Stuttgart in Zukunft nicht mehr berücksichtigt werden können. Bon dem Bezirksausschuß Gießen wird auch jederzeit jede nähere Auskunft in dieser Angelegenheit erteilt. Vom l. November d I an tritt in der bisherigen Zusammensetzung der Pakete zum Teil eine Aenderung ein, ferner im Zusammenhang mit der allgemeinen Verteuerung der Lebensmittel eine kleine Preiserhöhung und zwar für die Eßwaren um 50 Pfg. und für die Wäschepakete um 2 Mk., während Inhalt und Preis der Rauchwarenpakete dieselben geblieben sind. Es liegt tm eigensten Interesse der Angehörigen von deutschen Kriegsgefangenen in Frankreich, von dieser Einrichtung recht ausgiebig Gebrauch zu machen, zumal nach den gemachten Erfahrungen die Pakete die Gefangenen vollständig und unbeschädigt erreichen.
** Hilfskräfte zur Ernte. Die Landwirte be dürfen zur vollständigen Einbringung der Ernte dringend weitere Hilfskräfte. Einem Ersuchen der Landwirtschafts Kammer für das Großherzogtum Hessen entsprechend richtet der Oberbürgermeister an die Bevölkerung der Stadt Gießen die Bitte, die weiblichen und soweit möglich auch die männlichen Dienstboten bis zur Einbringung der Ernte auf das Land nach ihrer Heimat zu beurlauben.
•• Aus demStadttheaterbureau. Als erste Volksvorstellung der Spielzeit wird am Freitag Lessings „Nathan der Weise" gegeben. Jli Vorbereitung stehen -.„Das Alte r", eine Kleinstadt-Komödie von Qnensel, „Der siebente Tag-, Lustspiel von Schanzer und Welisch, die drei neuen Einakter von Ludwig Thoma und Schillers „Maria Stuart-.
"Frankfurter K r i e g s a u s st e ll u n g. Die Kriegs, ousstellung tm Adolf v. Holzhausenpark wird am nächsten Sonntag abend 6 Uhr geschlossen. Auf viele Anfragen aus dem Publikum sei mitgeteilt, daß eine weitere Verlängerung der Ausstellung nicht stattftnden kann, so daß sich am Sonntag die letzte Gelegenheit bietet, die Schau zu besichtigen. Mit Ausnahme der heimischen Sammlungen, die in Frankfurt bleiben, geht die gesamte Ausstellung nach Hannover.
** Kartoffelbreis und Zufuhr. Es ist unrichtig, daß der Kcrrtosfelpreis von 4 Mark für den Zentner bereits im Früh- fahr dieses Jahres festgesetzt wurde. Es ist das wohl eine Verwechselung mit dem Frühkartofselpreis, der am 12. März dieses Jahres aufgestellt wurde. Der Erzeugerpreis für die Winterversorgungsperiode von 4 Mark auf den Zentner Kartoffeln wurde bestimmt durch Erlaß des Kriegsernährungsamts vom 13. Juli d. Js. Auf die Anlieferungen fort das Inkrafttreten des Winterprerses vom 1. Oktober kaum viel Einfluß gehabt. Die Knappheit der Anlieferungen ist in den meisten Orten schon in der letzten Septemberwoche zu beobachten gewesen, also zu einer Zeit, in der man infolge der nahen Preisaüfallstufe gerade ein besonderes Anschwellen der Anlieferungeil hätte erwarten müssen, falls eben die Preisgestaltung als ausschlaggebender Beweggrund für die Entwicklung der Anlieferungen betrachtet werden müßte. Gerade diese letztere Erwägung legt darum irahe, den sachlichen Momenten der Arbeits- konjunkttrr das Hauptgewicht in der augenblicklichen Kartofsel- knäppheit beiznmessen.
** Weitere Förderung derSpeisekartofselan- lieserung. Um die gechtzetige Speisekartosselanliesernng noch mehr zu fördern, ist neben den bisher bekannt gegebenen Maßnahmen angeordnet worden, daß den Brennereibesitzern auch 25 Prvz. des Teiles der eigenen Kartoffelernte, der zur Leistung des zugelassenen Durchschmttsbrandes sichergestellt war, zur Lieferung als Speisekartofseln abgesordert werden dürfen. Ter hierdurch fortsallende Teil des von ihnen benötigten Spiritus wird aus anderen dazu bereitgestellten Stoffen hergestellt werden. Eine noch weitere Herabsetzung der Brennereikartvffelmenge ist aus militärischen Rücksichten leider untunlich.
** Altgummi. Die im städtischen Gaswerk eingerichtete Sammelstelle ftlr Altgummi wird am 31. ds. Mts geschloften. Die jenigen Einwohner, welche noch Altgummiwaren besitzen, werden
ersucht, dieses vis zum gesetzten Tage werktags von! 10—12 und 3—6 Uhr abzuliefern.
** Das heutige KreiSblatt Nr. 134 enthält Bekamit- nrachlmgen über Futtermittel, die Durchfuhr von kondensierter Milch und von Milchpulver, Ausgabe von Süßstoff, äußere Kennzeichnung voll Waren, Höchstpreise für Hafer und Wild, Preise für Kadavergewicht mit Rotlauf behafteter Schweine, Einrichtung der Quitttrngskarten für die Invaliden- und Hinterbliebenenv er-
für Waren aus den besetzten Geber Leichenschmanse und Salatöl-Ersatzmittel.
Landkreis Bietzen.
A l l e n d o r f a. d. Lahn, 24. Okt. Der Wehrmann Karl Weis von hier, dem bereits vor längerer Zeit die Hessische Tapfer- keitsmedaille verliehen wilrde, ist kürzlich in den Kämpfen bei Verdun auch mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse ausgezeichnet morden.
** Alten-Buseck, 23. Oktober. Schulverwalter Lehrer H. Glück, welcher seit ettva 14/4 Jahren, nachdem er kurz vorher als Kriegsbeschädigter aus dem Felde zurückgekehrt war, die hiesige Oberklasse mit besten: Erfolg leitete, wurde heute als Stellvertreter für einen im Heeresdienst stehenden Lehrer nach Bersrod verficht. Die Bemühungen des Gemeindevorstandes, den tüchtigen, allseitig beliebten Lehrer der Gemeinde zu erhalten, warm Leider erfolglos.
" Ltch, 24. Okt. Karl Sauer aus Lich erhielt am 31. Juli in der Sommeschlacht das Eiserne Kreuz 2. Klasse und am 28. September auch an der Somme die Hessische Tapferkeitsmedaille.
Kreis Lauterbach.
il. Nieder-Moos, 24. Okt. Gastwirt, Metzger und Postagent Rühl, der vor einigen Wochen ein Töchterchen verlor, erhielt die Nachricht, daß sein Bruder, der Musketier Otto Rühl, in Frankreich gefallen sei.
rr. Schlitz, 22. Okt. Schuhmachermeister Rumps und seine Ehefrau Ehristine, geb. Gremm, feierten gestern in körperlicher und geistiger Frische und Rüstigkeit das Fest der Goldenen Hochzeit. Stadtpsarrer B o e ck n e r überreichte aus diesem Anlaß das vom Großherzog gewidmete Bild des Landesherrn und hielt gleicbzeitig eine Ansprache an das Jubelpaar. Pfarrer Knott übermittelte für die Kirchengemeinde eine Prachtbibel. Auch sonst wurde das Paar an seinem Ehrentag reich bedacht.
rr. Uetzhauseu, 4. Okt. Fürs Vaterland siel im Osten als drittes Opfer unserer Gemeinde der Musketier Johs. Ritz im Jns.-Rgt. 171.
Starkenburg und Rheinhessen.
** Darmstadt, 24. Okt. Der frühere Fürst von Albanien (Prinz Wied» traf am Sonntag zu Besuch bei dem Großherzoglichen Hiare in Schloß Wölfsgarten ein, nahm! an der Mittagstafel teil, und besuchte mit dem lvroßherzogspaare die Hoftheatervorstellung „Parsival". Die Abreise erfolgte abends.
ob. Bingen, 23. Okt. Tie Lese der weißen Trauben hat hier heute ihren Anfang qenommen, wenigstens das Vorlesen. In den benachbarten Gemarkungen hat es ebenfalls eingesetzt unb am 25. Oktober wird man cuicb in Bingerbrück beginnen. Hier sollen Traubenverkäufe zu 70 Mk. für den Zentner bereits statt- gefunden haben. Solche unb ähnliche, wahrscheinlich noch höhere Preise sind auch in diesem Jahre in unserer Gegend sicher zu er- marteii; wurden doch auch in den anderen Bezirken RhemhessenS, ,vo die Lese schon im Gange ist. sehr hohe Preise bezahlt. Die Nachfrage ist stark.
Hessen-Nassau.
Zum Tode Boehles.
kp Franksurt, 24. Oktober Anläßlich des Hinscheidens des Kunstmalers Fritz Boehlc richtete der Oberbürgermeister namens des Magistrats folgendes Beileidsschreiben an Frau Berta Bochlc:
Die schmerzliche Kunde von dem unerwartet plötzlichen Ableben Fritz Boehles l>at den Magistrat mit aufrichter Trauer erfüllt. Zu dem herben Schicksalsschlage übermittle ich, gleichzeitig auch namens des Magistrats, allen Hinterbliebenen den Ausdruck herzlichsten Beileids. Groß ist der Schmerz, den der Heimgang des genialen Künstlers für die auserlesene Gemeinde seiner Verehrer bedeutet, unersetzlich der Verlust, der das K u ii st l e b e n F r a n k f u r t s und darüber hinaus diedeutsche K u nst getroffen fort. Was er, der rastlos Sä-af sende kraftvoll und echt deutsch Empfindende geleistet, hat die Mitwelt bewundernd anerkaimt: erst die Nachivelt wird ganz erfassen, was er in der Kunst und für sie gewesen ist. Wir aber toaren stolz darauf, daß er in unserer Stadt die ersten künstlerischen Anregungen empfing und als früh Gereifter seinen Weg wieder hierher zurücktand, wo er sich als Mensch und Künstler wohl fühlte und in Jahren fruchtbarsten Arbeitens Werke von höchstem künstlerischen Werte schuf. Ilm so bitterer ist der Schmerz, den wir bei dem Gedanken empfinden, daß - er aus der Sonnenhöhe seines Ruhmes und seines Schaffens frühzeitig dahingeraft't wurde, all die genialen Ideen mitnehinend, die noch in ihm nach Gestaltung und Ausführung rangen. Das dankbare Frankfurt wird seiner nie vergessen: in seinen Werken, von denen eine große Zahl auserlesener Schöpfungen die städtische Galerie zieren, wird er weiter leben."
ra. C a m b e r g , 23. Okt. Lehrer Sander- Würges ist von der Reichsstelle für Gemüse und Obst in Berlin eine Sanilnelstelle für Camberg und Umgegend übertragen worden.
ra. Wehrheim, 23. Okt. Ein Brand auf der Brückenmühle ist auf Kurzschluß zurückzuführen. Der Gesamtschaden beläuft sich aus etwa 50000 Mk. Da der Besitzer Will nicht versichert ist, Hai sich unter Führung des Landrats Bezold ein Hilssausschuß ge bildet, der die Kreisbewohner zur Hilfeleistung für den Geschädigten auffordert.
X. Gelnhausen, 23. Okt. In der Stadtverordnetensitzung ist einem mit der Kreisverwaltung abzuschließendeu Vertrage über die Errichtung einer Molkerei im städtischen Schlachthose zu gestimmt ivorden. Die Kosten für die Errichtung der Molkerei übernimnrt der Kreis.
X. Gelnhausen. 23. Okt. Bei einem Großseuer in Rückingen »nachte sich ein geriebener Gauner die allgemeine Ans regnng zu Nutzen und stahl aus einem Kolonial,varengeschäft
14 Flaschen bestes Salatöl, ohne dabet von einer Menschenfeele gestört z»» werden.
F. C. Ans dem Regierungsbezirk Wiesbaden, 22. Okt. Wie verschieden die Preise für »nichtige Lebens- und Der' pftegungsmittcl in dem immerhin nicht großen Regierungsbezirk Wiesbaden sind, ergibt eine Statistik auf amtlicher Grnridlage vom Monat Septeniber d. I. Danach kosteten im Kleinhandel neue Eßkartoffeln das Kilo in Tillenbnrlg 7 Pfennig, in Bad-Hom- bnrg 18 Pfennig:: altes Heu 100 Mo in St. Goarshausen 8 Mk., in Wiesbaden 15,40 Mk.; Landstroh in Bad-Homburg 7 Mk, in Frankfurt 9 Mk., in Wiesbaden 10 Mk. Ein Mo Butter hatte in Weilburg den Preis von 4 Mk., in Wiesbaden von 5,44 Mk., in Bad-Homburg von 6 Mk. Für einen Liter Vollmilch wurde bezahlt in Weilburq 26 Pfg., in Diez 28 Pfg., in Frankfurt und Wiesbaden je 30 Pfg., in Dillenbnrg 35 Pfg. Ein Ei stand in St. Goarshausen im Preise von 22 Pfg., in Limburg von 25 Pfg., in Frankfurt von 31 Pfg. uiid in Wiesbaden von 36 Pfg. Der Preis sogar für Pferdefleisch war sehr bedeutend. Es kostete pro Kilo in Limburg 1,50 Mk., in Wiesbaden 3,84 Mk., in Frankftrrt sogar 4 Mk.
vermischtes.
Ein Eisenbahnunglück.
Bern, 23. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Nach einer Meldung des .Journal" aus Grenoble sind auf der Linie Grenoble— Bourg d'OtssanS zwei Personenzüge zusammengestoßen. 52 Personen wurden verletzt.
*
*VenizeloS, der Briefmarkenherrscher. DenizeloS ist der Herrscher von Griechenland, so verkündet der ,Matin", und wer es nicht glaubt, braucht nur die letzte Nummer des genannten Blattes auszuschlagen, um sich Schwarz auf Weiß von der Herrscherwürde des Herrn Venizelos zu überzeugen. Man sieht nämlich im ,Matin' die wunderbar gedruckte und vielfach vergrößerte Wiedergabe einer griechischen Postniarke, auf der Venizelos samt Bart und Brille verewigt ist. Dies, wird erklärt, fei die interessanteste der neuen Marken des Krieges. Nämlich die Postmarke, die die griechische RevolutionSregierung des Herrn Venizelos etuzuführen iin Begriffe ist. Vorsichtig fügt der ^«tin 41 hinzu, daß die Marke auf jeden Fall für Markensammler von unvergänglichein Wert sein werde. Dies ist aber auch das einzige Unvergängliche, das bisher an Herrn Venizelos sestgestellt werden koimte.
Letzte Nachrichten.
Kronrat in Bukarest.
Wien, 24. Oktober. Nach 'hier ans Bukarest eingetroffenen Meldungen des „Allot Muni" wurde im rumänischen Hauptquartier aus Geheiß von Bratiann und Avereseu ein Kronrat abgehalten. In diesem unterbreitete Avereseu seine Meldungen über die Kriegslage unb beantragte, daß die rumänische Armee sich an die Grenze zur Defensive zurück- ziehen solle rcnd erst wenn die Russen Kowel und Lemberg besetzt hätten, svlle der Einfall in Siebenbürgen wiederholt werden. Ter ftanzösischc und der russische Militärbevollmächtigte pflichteten dem Anträge bei. Bloß Peter Carp sttmmte dagegen urid stellte den Antrag, man möge auf der Grundlage des status quo Frieden schließen. Peter Earp wurde niedergestimmt und es wurde beschlossen, den Antrag Avereseu anzunehmen.
Die Bestürzung bei. der Entente.
Genf, 24. Okt. Ueber die Stmimung in Paris infolge des unglückliclien rumänischen Feldzuges berichtet der Pariser Mitarbeiter der „Leipäche de Lyon", Gautier: Wir sind also wieder bei den schönen^Tagen der berühmten Geheimsitzung-en angelangt. Die Ehrgeizigen und Mißvergnügten begriinen zu klatschen, zu agitieren. Der Heeresausschuß ist pn Mittelpunkt dieser Agitation, den Vorwand bilden die rumänischen Angelegenheiten. Unsere Verbündeten warfen sich auf die Oesterreicher und nicht auf die Bulgaren. Das soll nun die Schuld Briands sein. Wenn die Russen sich nur langsam rühren, so hängt das von Briand ab, wenn Sar- vail noch nicht in Näonastir ist, so kommt es daher, weil Briand ihn: lischt die erforderlichen Verstärkungen liefern kann, wenn die Italiener noch nicht an unserer Front erschienen sind, kommt das daher, daß Briand nicht der geschickte Diplornat ist, wie man be- l)auptet. Im Heeresansschuß gibt es einige, die alle Oieiterafe, Franzosen und Alliierte, vor ihren Richterstuhl fovderri wollen'. Die Möhr beit hat es bisher abgelehnt, ihnen zu folgen. Sie besitzen aber die E)eiduld der Penolope.
Stockholm, 24. Okt. Oberst Schumski bringt in der „Peter sb urgct Bors enzeitung" einen äußerst pessimistischen Artikel über die militärische Lage Rumäniens. Die von den Verbündeten unternonrinene Anfangsofsensive, so sclweibt der bekannte Militär, haben nicht viel genützt: Rumänien ist schwächer als je. Die rumänische Armee hat, um der vollständigen Vernichtung zu entgehen, die direkte Hilfe gegen Falkenhayn nötig. Trarrssylvanien ist gegenivärtig der Schwerpunkt aller Fronten. Werden die Russen hier zurückge- worsen, so kann der Feind die ganze Ostfron taufrollen. Wenn die Russen geschlagen werden, so können die Ber- büiideten wenig ausrichten. Die Rückwirkuirg der französisch-englischen Offensive auf die russische Front ist überhaupt ganz unbedeutend. Ihre Erfolge siiid so gering, daß die deutsche Heeresleitung iricht einmal gezwungen ist, größere Triippenverbände dort zu- s aminenzu halten.
Schwere Verluste der Kanadier.
Haag, 24. Okt. Me die Zeitung „Kanada" meldet, haben die kanadischen Truppen nicht weniger als 53 046 Mann verloren, davon sind 8134 tot; 3120 sind ihren Wunden erlegen, 452 an Krankheiten gestorben, vermißt iverden 1 372 und 1000 sind kriegsgefangen. Das Blatt bespricht weiter die Frage der kanadischen Hospitäler in England und weiß zu melden, daß in einem Hospital mit 400 Betten, das ganz voii kanadischem,Gelbe cinge- ridjitei und von kanadischem Personal geleitet ist, sich nur vier kanadische Pattenten befanden.
Vatan Z^mpejn findL
fup .‘ Tn-nr.-n ~bele^LdtdrCLTL £*
Äe gegebenen ebeblpifchen Glühlampen
iß di» yß
vatLsoat . und


