Ausgabe 
24.10.1916 Erstes Blatt
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Der

23. Oft.

vuigarrjlye Gerecht.

(WTB. Nichtamtlich.) Anübicher

Heeres

S o f ia ,

bericht.

bpr ß>rnÜ> ii ?f T ^ ^ Zischen den: Prespa-See und

Arnl^etutis^t. Im Cernabogen haben die Erde ^suudm. Unsere Truppen, verstärkt vi^Vor^^E ^ ötöt ft° ne ' tucfen gegen die Dörfer Brod und SU-

mmJ& n ioefiLch vorn Werdar schwache Ka--

1 qr Ä cMA arbt ^ lebhaftes Giychützseuer. Ein starker ^ ,^'nndes gegen das Dorf BocoroMtza wurde § F^uer und stellenweise im Nahkampf abgeschlagen.

A^delasioa Planina Ruhe. An der Strumafront ßxlchotz die fnndlrche Artillerie mehrere bewohnte Ortschaften vor unseren Stellungen.

Am ägäischen Gestade Ruhe.

Rumänische Front: Längs der Donau Ruhe, oo o2. ,r ."obr u bt";^ setzten die verbündeten Truppen am -2. Oktober dre Verfolgung des Feindes fort. Um 1 Ul>r nachmit­tags ritt unsere Kavallerie in die Stadt Con­sta ntza ein. Am Llbend erreichten und besetzten Abteilungen des machen .Flügels die Linie, Islam Tepe £16 Kilometer nvrd-r Constantza)Dorf Alaeap nächst der Eisenbahnlinie, wäh- Truppen des linken Flügels die Auch Jdris Ueius Cotej J.° Kilometer südlich Maschine) und die Höhen 5 Kilometer nördlich von Ueius MamntCote 159 besetzten.

An «der Küste des Schwarzen Meeres zog sich ein r u s s i sch e s Geschwader das mrt seiner Artillerie am Kanrps teilgenomüten ''Ee, zuruck und verchwand in Richtrrng nach Norden

f landete hinter der

feuDlichen Front auf deni Flugplatz bei dein Dorfe Karaksum und zerstör^ zwei Flugzeuge, nachdem es die Soldaten des feindlichen gekelw^ 9rtotiet l^rtte. Das Wasserflugzeug ist 'unversehrt zurück-

Rumänische Hilferufe.

Berlin, 24. Oft. Das Presseamt des rumänischen Kriegs- mrnrstermmV gibt Zeitungsstimmen weiter, in denen es heißt' Dre Deuts ckjen verfolgeii außer militärischen Erfolgen auch das Ziel, sich mies Teiles ihnen notwendiger Produkte be- londers B enz rns , Erd öls und Maschinenöls zu be- inachtigen. Rumänien vermöge nicht, dem an Zahl über- legenen Feinde »u widerstehen. Ern weiteres Zurück- werckMr müsse die rumänische Armee in eine äußerst kritische lLage bringen.

Die rumänischen Greuel in der Dobrudfcha.

Ko n st an t in o pe l, 22 Oft. (WTB. Nichtamtlich). Zwei musÄmamsche Notabeln aus der Dobrudfcha, die wie ein Wwcher von dott entkommen und hierher gelangt sind, schildern Är emf^nden Greue l taten, dre von den Rumänen nach den r ?Erakan mrd Dobrie gegen die Muselmanen verübt lwrden sind. Sämtliche muselwämsche Soldaten des 34 rumänischen Züsanterre-Regiments, wurden in den vordersten ^chutzengrab«, von Tutrakan postiert, mit Maschinenge- smhren bedwht und sodann buchstäblich medergemäht.

^^rce wurden zahlreiche Greise, Frauen' und Binder hrngemetz^lt. Der von dem rumänischen Kom- ^-briederlage erteilte allgemeine Niedermetze- ^^rfehl wurde Nicht vollständig ausgeführt, aber d i e g a n z t ^ S mehrerer muselmanischer Dörfe r g c * ö tet Die Rumänen plünderten die Feldfruchtvorräte and l&t ^^ Befehl der rumänisckien Regierung wurden selinanischeNotabeln von Conftanza und sechs musel- von Medschi,die, darunter ein Arat ein ^ r °Ir ^ r ' ^ekoNsill und sein Bruder und in Tulla und andere Notabeln unter Eskorte nach Bu- Vermögen konfisziert. Die Armee von Con- smntza und Medschidie zeigten besondere Wildheit

slTtfU*? k**?* Dtauer.ieocu iUhmue.um:* zu uct

s^t U (T-rnft ^ f röl , eftn e ' ^as die hiesige Auffassung über den Ernst der Lage kennzeichnet. NurAstsnposten" selbst schreibt:

H c ^ C11 ^ CTU deutichen Unterstaatssekretärs zu dem Mit- ^£^ £>>11Astonposten" seien geeinet, Aüsmerksamkeit und aber fte dürften nicht die Befürchtung erwecken, als ob ein Unglück vor der Türe stände. Bei den Be r- ra? - n ' bl£ uunmehr zwischen der deutschen und der Nor- Regierung geführt werden, werde jedes Mißverständnis aufgeklärt werden.Äftonposten" fordert seine Kollegen von der

welck!eroder hitzigen Ausfalls nach irgend ^halten. Es würde keine gute Tat sein, die ^Handlungen durch unbeherrschte Meinungsäußerungen zu er-

Die englifch-schwedische Wirtfchaftskonferenz.

O^ober. LBTB.) Havas-Meldung. Französische scha^V^k^ aU ^ englisch-schwedischen Wirt- ammlirfr!!» teilnehmen, dre in kurzem in London zu-

SchwZ^ M ^ N^tsÜM,tlichm GlttEUslLusch mit

Der türkische Bericht.

vom22.ÄLb^^^^' O^ber (WTB.) Amtlicher Bericht

a ^ ^ n 1: ?uf dem rechten Flügel für uns gnnsftg verlaufene ^charmüßel. ErkundungsPatrouillen die sich f Äugel zu nähern versuchten, wurden unter Ver-

b£n anberen 3TOTtte! ist Es

her ^ ' ^2 ^^nfere Truppen und die Truppen

blC ^Erfolgung des Feindes

* ~ *

Die englische Finanzwirtfchaft.

^?trdon, 19.Oft. (WTB.) Unterhaus. In der Debatte lE^.bie fünfte Conlolidated Funds Bill kritisierte Sir C. Henry Ausgabe von Schatzwechseln, die jetzt äwa 1100 Millionen betrugen. Deren Nachteil liege in einem Mer^

^s b siuan^plsp^F?'Ä/^' r? tD y r nic&t bm Kredit, aber

n3 6 ln ^, ie itige Englands. Außerdem drücke es den Preis erstklaiftger Wertpapiere herab. Sehr viele dieser Schatzwechsel

Iwirr* 01 ? fSf ^ e Tri 9t r i (Staatei1 ' wo ein gewisser Teil der Üblich sei England lwbe jetzt 1500 Millioneii im 3 ä 9 w sei ern schrecklicher Gedanke, daß noch

Wr ^P TT^n ^ 10 ^? &er Betrag vorhanden sein könnte ^Ertwortete, er lege Wert darauf, daß die Schatz-

^ England habe jeden Wockientag etwa

an Amerika, zu zahlen. Dazu müßte er freie ihm nicht fortwährend die Höhe des Zins- Äi ®«J n f nwn fcaS Geld nicht in Amerika aufbringen njnnte, so konnte England deii notwendigen Bledarf an Weizen w und die Verbündeten nicht decken. Man müsse

MM °s nicht hürauf anfontnte, das nötige ^ England pufzubrurgen, sondern in den Vereinigten Staaten £ ie ^. : j ru . ng öabe beabsichtigt, vom Parlament im geeigneten s^s^s^ge Anleihe zu verlangen, aber das Schatz-

^e Z be <LSÜKr fct J2 ^ rechten Zeitpunkt zu wählen

läge Nicht im Interesse der Steuerzahler, tvenn das Schatzamt

> Einficht genötigt werde, eine Anleihe von 15, 20 oder 25 Jahrwi ailszugeben. Me Kenna sagte w'eiter, die Äus- ßy^ ^laiids wu^en leider durch die Munitionserzeugung und Vorschüsse an die Verbündeten vermehrt.

^ Mason beftiwe, daß Me Kenna die Hauptftitlk unbeant wortet gelassen habe, daß nämlich der Zinsfuß von 6 Prozent andere Wertpapiere herMnücke. Dieser Verlust gehe bereits in Ern absoluter Verlust und eine große Schädigung r As",o ^rde der brrtifche Kredit schwer geschäd>igt,

> ru 6 Prozent borgen müsse. Er Z-fc 1 Sttwntg.autoritätcn Mae Kennas Ent

I fchlufse geballigr hatten. Samuel sagte, die BAnk von Ena

trolliknm^Tb'p vermittels derSch,atz Wechsel den Geldmarkt Ku kon- nchmen ^ Regierung müsse eine grobe langfristige Anleihe auf-1

Ein englischer Bericht aus Aegypten.

^^^oudon, 23. Oft. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Be fävhrrZ? Ägypten.^ Abteilungen des Ka m e l re it e r ko rps ^ bewaffneten Automobllen zusam

die Dahkles Oase und machten 125 Gefangene An wurde die Baharia Oase gesäubert. Es wur^ Verlust^^ gemacht, darunter 10 Offiziere. Wir hatten keine

iurem Borptz uovetteuoe jc^u 1 1 u jl u l |t i f tu n g lut o l .ui.^ i c r b l i e j c u en ocr int Kriege Gefallenen hat mit den ihr zuae- sto,,enM reiüien Gaben schon manche Träite trocknen dürfeir. Sie wie ich Höfte, ihre Fürsorge sür die Hinterbliebenen unserer! Heldm immer weiter ausdehnen können. Als Zeichen Meiner per- sonlichen warmen Anteilnahme an dieser Ehren- und .HerzensPflicht des deuftchen Bolkes habe Ich der Nationalstiftung erneue eine Zu- Wendung von 100000 Mark zngedacht und Meine Schatulle mit tragt ^Verweisung dieser Summe in deutscher Kriegsanleihe beaus-

Großes Hauptquartier, den 22. Oktober 1916.

Wilhelm I. R.

^rF^vf unter dem Protektors der Kaiserin und Königin in Segen wirkende K a i s e r i n ll u g u ft a Viktoria- H a u s beabsichtigt

ver Seekrieg.

Stock­ist in ilmge-

Aus Griechenland.

lWTB) Das, Rentersche Bnre^t meldet n sehr verläßlicher Serie, daß der König zuge- ä 3 !ru erweisen, die znr Sichernng der y notwendig feien, daß er aber Me Zurückziehung Truppen nach dem Pelopones nicht als eine dazu Maßregel an,ehe. Der sranzösis^ MitttlifaLL zog

Süi ^ matzgebeuden Stellen von den Gmwanden des Königs m .Kenntnis zu setzen.

y. P er J x J' 24. Oft. Wie derBerliner Lokal-Anzeiqep" mel- ^ komntt eswi Athen täglich zu ern st enZusam men stoßen

Mischen der Bevölkerung und der Polizei In em7r der letzten

mn&rt aus vrivater Quelle, daß fran- z osrsch e S-esoldaten. die bei den VolEknndgebnngen in Alben vernmrü^ nrurden^ m SudÄalren anSgeschifst worden seien.

Bern, 23. Oktober. (WTB. Nichtamtlich.) ^ournrks" mTKi>+ ^ ^hen: Die griechische Regierung habe die formelle Berpflich- timg raoimrrai bte Reservistenverbände aufzu^ Io e 2 ^^lfterung ein-gewilligt, alle zwischen

4 i 'tuenden Reservisten sofort und den Jahrgang

S Ä Ä 5 ertIaffm ' ^^resklasse 19^ sI

drinz Waldemar von Preußen beim Sultan.

Konftantinvpel, 22. Oft. (WTB.) Bei der Ueber- rerchung des Ehrendegens an den Sultan sprach Prinz

Degen ist baS fAlfc.«

. "cacht des osmanschen Heeres und das Zeichen ffir .Z5^^!2?.ber wrkischen Armee durch den <$£1

heuige Heer und der Kaiser gedenken dankbar und in uner schütter- fyfyZP Treue zum Sultan der Verteidigung der Dardanellen Kut-

drückte die Freude aus über Me Gabe. Ter Sultan bat den Prinzen mÜff 1 wk Tank zu überbringen, das stolz auf die

bCtttWm ^°d°-en sei. d'ie*Ä

Stic französische Sozialdemokratie und der Friede

<JL avi */ 2S -S )ft (WM) Hadas-Meldunq Die Gene- Ä^Emlung der Radikal-Sozialistischen Partei, die seit .Kriegsausbruch zum ersten Male zusammenaetretelr ist nahm am Ende ihrer Tagung folgende Tagesordnuna an- Wrr grü^n Me Armee der Nation und der Verbündeten und geben unseren Entschluß zum Ausdruck, unsere AnfrmtWna To rt^ Suseven in dem heiligen Mndnis bis zum 7 Su Trrumph der Allrierten. Wir weisen jeden Friedeir der Me Unversehrtest ihrer Rechte und der kleinen vergewalttgten Nation- neu wieder h^gestellt und der nicht ^rankreichdieihment- rrssen en^ebr et e zu rückgib t und nicht den Ländern Me

Garantien gibt, zurück Wir er- ftfrnm, daßwtr entfchlossen pnd, für Me Zukunft das System int^-

^ errdgiiLig Me Zivilisation vor ba\ aHgrefirven Machten schützen und der Welt einen aus die Sieae dm, Imitat iM Recht begründeten Frieden sichern wird. °

«»rwegen und Deutschland.

Innnkn^ät"^^ ^Oktober (WTB.) Auch heute, nach Be.

Underfl^ltss-kretLrs Zimnver- -öeifaM müaibnter aonAftonpostzm" gegenüber.

lE.) Lloyds melden aus Holm. Der schivedtsche SchoonerGotha Z e j u"

kommcn^ ^ gesunken; die Bemannung rst

n ^ lWTB,) Lloyds melden: Die nor-

^sM°n SegelschiffeCetton" undGuldans" sind wahrschetnlich versenkt worden. Ferner würden ver- '^T??rr^E°egrsche DampferDido-H der Dampfer

® ufe " aus Kristiania und das gerchtc?' af the Walk". Die Besatzungen wurden

d.t 23 --?l t - lWTB. Nichtamtlich.) Lloyds mel

det, daß der dänische DampferHebe" versenkt w-deund der englische 2>tmftferCabatta" g:e funken

! Y mui den, W. Okt. (WTB. Nichtamtl.) Der Dampfer T Kvmglrch Westindischen Postdienst wurde Samstag abend von d r e i d e u t s ch e n Z e r st ä r e r n nach Zeebrugge aufgebracht, nach einer Untersuchin,g aber wieder freigelassen. Er kam mit acht Stunden Verspäwng ^ t«h m Zeebrugge noch, zwei nieder- ständische Dampfer, von denen einer,Caledvnia"

Fortuna" gesunken. 10 Mann der Besatzung wurden letzte 2??- emcl f Fabrzeug gerettet. Man fürckstet daß

der Kapitan und 15 Mann ge,unken sind. Die Direktion der üt/fb^ampfIchiffahrtsgesellschaft, der das Schiff gehört Bericht erhalten, daß der Dampfer in der Näl?e von Newhaven durch nnc Mine zum Sinken gebracht worden ist

i w 1 tvV vr ^ 19 i a > u 5 / um Me dringend erforderliche 11710 pflege des Kindes in die werte­sten Kckeise unstres Volkes zu tragen. Tie Bekämpfung der nock> immer hohen )L«uglingssterblichkeit gewinnt im Zusammenhänge Geburtenrilckgang und den schweren Opfevr des Kneges für Me Zukunft des deutschen Bolkes eine Bedeutung Me das wEe Interesse und Me tatkräftig e M ist a?bei^t Baterlandsfreiinde beansprucht. Es ist Mir daher eine be- ^ Geburtstages der Kaiserin die Turch- *r EEögl^ch^nr und die erforderlichen Bau- lowie eilten widerruflichen Jahreszusckiuß E Mark aus der Mir zur Verftigung gestellten Kaiser Walhelm-S^nde deutfcher Fraueir" bewilligen zu können Wenn M.s^'^^baltung der künftigen Träger deutscher Volkskraft und deutschen Familienglucks gerade die Spende der deuft'ckien Frauen heranzrehe, so glaube Ich damit zugleich den Wünschen der freund- in besonderem Maße zu entspreckien Jcki er- mit dem Minister der öffentlichen A^ b Z\lri Auschläge für einen Neubau einer Prüfung zu

vorzulea^ Är Begutachtung zur Genehmigung

^ seiner inneren Einrichtung und Aus- der Zeit ent,prechend, einfach zu halten. Ich behalte Mar Me Ernennung eines Kommissars vor. welckier an den Beratung^ des Kuratoriums teilnehmen und Mich über den Fort­gang der Arbeiten auf dem! laufenden halten soll: auch werde Ich ^d^r^chnng der Bauausführung einen'Baubeamten Ibe- wollen Sie von meiner Entschließung

Äl tti ^^^ 9 Majestät Kenntnis qtben*

Großes Hauptquartter, den 20. Oktober.

o v Wilhelm R.

as- Die Lage der Beamten.

,~ r. . 11 nationalliberalen Abgeordneten Dr R i e s ? r

Ät forÄ

Ia \f n lJvi5 e T Reichstag erngebracht:

- aftiven und pensrornerten Reichs- und Staatsbeamtk>n

rnsbesondere Me mstlleven und unteren Beamten sind ungeachtet

.Bereit» gewährte TeuernngS^wg« Settenenma ber Lebensmittel

wÄJSSSÄ ISS Ä-*

i,!®»] DerBerk. Sötfencourter" # Vizeprasrdent des Reichstags, Frhr.

'chenAen ^ ^ Etglied der sechs,.

Aus Stadt und Land.

Dießen, 24. Oktober 1916.

Aus dem Reiche.

mann dem

Kaiser und Reichskanzler.

Derl-tn, 23. Okt. (WTB. Amtlich.) Der Kaiser ist heute vornnttag lOl/s Uhr im Reichskanzlerpalais einge- troffen und hat dort etnen längeren Vortrag des Reichs- tanzlers entgegengenommen. Um 12 Uhr verließ der Kaiser das Retchsranzlerpalais.

Kaiserliche Erlasse zum Geburtstag der Kaiserin.

B e r l i n, 22. Okt. (WTB.) Ter Kaiser richtete anläßlich des tatm^m!nl%l& Xin fln ^ Bister des Innern

>S«LLS »S" ÄÄWJÄÄSS

gegen Gott ben Herrn, dessen Gnade uns durch die bisherige Bewahrung nuferer rm Felde stehenden Söhne das Glück unseres Hauses ungeschmälert erhalten hat. Ihrer Majestät ist es veraönnt gewefen, unter ihrem Sckwtze treue Männer und Frauen au^dfen Kreisen unseres Volkes zu opferwilliger und erfolgreicher Arbeit ^ Dienste der aus dem Kriege erwacksserren Nöte zu vereinen Es > liegt wir am Herzen, allen diesen in der H e i m a t t r e u h ei-

^ en ? 1 e u strr ihr selbstloses Wirken Mein warmes In-

Iterefse und Memen besonderen Kaiserlichen Dank auszusprehen. ÄlffF e * f m bew zuversichtlichen Vertrauen, daß sie nach dem beldeumüttgen Kämpfer an der Front in ihrer treilen Arbwt durchhalten werden, bis nach dem erldgülligen Siege unserer Wafs^ unser Vaterland seine ganze Kraft der Heilung der r Kunden zuw>enden kann. Mit warmer und

^ d} am fcutiwn Tage auch aller derer, Me nach Gottes Willen ern teures Familienglieddem Va-

IfA 1 ?if bc V a J>en s>£U xn mfüJffen, von denen viele über- ores scmverer wirtschaftlicher Sorge gegenüber stehen. Tie unter

für Rotes Kreuz und Kriegshilfe.

10 nr der Zest vom 11. Juli 1916 bis

folgenden Gemeinden des Kreises die beige- betrage emgegangen und Mrrch den Kreiskassenreckvier Kauß an den Landesverem vom motenfrrm überwiesen worden A. 6-ur allgemeine Krieg sfürs or g e: I durch Langsdorf 10Mk., Queckborn 5Mk., Lauter .O'OO'Rk II. durch Ortsaus, chüsse und Zweigver- v ?ri Im ^ n 42 Mk., zuwmmen 6 7,50 M k.

Vol ksspende für die deutschen Kriegs - und \ die Ortsausschüsse:

ZEchl 68,40, Allerchorf a. d. Lahn 176, Allendorf a. A«. 215 80 Allertshausen 49,40, Wen-Buseck 90,90. Annerod 153 50 Bel- ° 6/3 °'off Iter i-5i n 68 ' Bersrod 109,20, Bettenhachdn Birklar 137,80, Burkhardsfelden 76,40, Eliinbachi 27,50 Daubringen 92,65, Dorf-Mll 115, Eberftadt

Garbenteich 112,30, Geilshausen

ß50 Ettingshausen (Kirche) 70, Garbei !^^öbelnrod 87,75, Großen-Buseck 650,20,' Großen-Linden.

337 125

3 Ä 5öjn'285, Harbach; '23^90, ^ HatLirod^(Nrche)'^'

^00, Heu^lherm 423 20, Holzheim 400, Hunaen 831,50, ^nherden 100 Kefselbach 46,15, Klein-Linden 270 Langd 320, ^ug-Gons 500 Lmigsdorf 256 20, Lauter 94 30, Leihgesterr, K68,20 Lindenstruth 47,40. Lollar 242,50, Londorf 146 30

mT 6 ^' 8 h lT^ tar Münster 106,10, ?.l2schenlMm

116,70 Nieder-Bessingen 72,10 Nonnenroth 180, Obbornhofen

Ä 1 ^ 5 rS^^^o 011 ^ 94 ^ 5 ' dberhörgern 323,50, Ldenhausen ^' 2( L S£W B, t 1 1 48 ^ 9 ' 225,25, Rabertshausen 40,

126,34, Rodheim 101. Rödgen l^ 2 ' Röthges 87. Ruddrngshausen 50, Ruttershausen 61, Sa^n 100, Stangenrod -, Staufenberg 10/,35, Steinbach 20^, Stein- berm ^5, Stockhausen 46, Trais-Horlvss 60, Treis a. Lda. 258,40, ^ohe 2^3o Utphe 87 Vstlmgen 147,15, Watzenborn-Stein^erc^ 165,55, Weickartshain 93, Wertershain 91,80, Wieseck 227 25 Mk - zusammen: 125 39,39 Mark. Die Beträge aus den Gemein- den Grunberg und Lich tvürden an den Landesverein Mrekt ab- geticsert.

, ...Tbr Gesamtbetrag der vorstehend aufgeführten Gaben belauft ftch aus 12 606,99 Mk. Unter Einrechnuirg der bisher ab- geliefertenS^nden ist hiernach aus den Landgemeinden des Kreises br. letzt der Betrag von 61 156,94 Mk. an den Landesverein vom Roten Kreuz abgeliefert worden. Hierin sind nicht ein geschlossen, Me Betrage Me dem Landesverein aus einzelnen Gemeinden Mrekt uoertmeftn wurden.

Außerdem ginaen seit dem 11. Juli 1916 zur Weitergabe ein: A ' An den Landesausschuß der Hessischen Na-

®r 0n ?r»f l m? ff: ® r - lLtzellenz Generalleutnant z. D.

Klingelhofer-Gießen 100 Mk.

r B - ^5 Mitteldeutsche Creditbank, Filiale Gießen auf Konto des Kreiskomitees: 1. Bon Lehrer Jakob-Ober- Bessingen 30 Mk., 2. durch Pfarrer Groth-Rödgen an Äeburtstags- spenden 5 Mk, 3. durch Pfarrer Weber-Lang-Göns an Geburts- tagspenden 105 Mk., 4. von H. H. 1 Mk

Allen Gebern wird auf Mesem Wege der Dank der Leitung des Kretskomitees ausgesprochen.

*

** Am tl iche Pe r so nal Nachrichten. Der Großherzog hat am 14. Oktober den Reallehrer an der Oberwakschnle zu Gießen Karl ta n n auf sein Nach suchen unter Anerkennung seiner lana- lahrigen treuen Dienste mit Wirkung vom 16. Oktober 1916 ari m den Ruhestand versetzt. Gleichzeitig wurde ihm anläßlich seiner Verletzung in den Ruhestand der TitelRektor^' verliehen, Uebettragen wurde am 14. Oktober der Schulamtsaspiranttn Chri­stine Ban l y aus Mainz eine Lehrerinstelle an der Volksschule m Nieder-Jngell-eim, Kreis Bingen. ' m

** Reallehrer Jann tritt nach fast 50jähriger Amts­tätigkeit in den Rnheftmid. Er besitzt in Stadt und Land viele, freunde, die eheinals seine Schüler waren, und die Anerkennung seiner Behörde l)at ihni auch nicht <tefe¥t. Vor vielen wirde er mit dem Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Phi^ ltpps des G^ßmrrttgeli ausgezeichnet, und jetzt bei jeftier Pensio- ntenmg wurde ihm der TitelRektor" verliel-en. Es war ihm feit einer Reihe von Jahren stets eine besondere Fpeude wenn in der .Sexta des Realgpnmasiums oder der Obe^edschule^^Sckchü zugeführt wurden, deren Väter er echft unterrichiteLe Herr Jamt