Nr. 244
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Erstes Blatt
366. Jahrgang
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eneral-Anzeiger für Oderhessen
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Dienstag, ff. Oktober 3A-
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die Tagesnummer bii 5 uinNachmittag vorher, äeiknprcis, l Anzeigen: örtlich 20 Pf., Vermietungen u. Stellengesuche 15Pf., auswärts 25 Pf., b. Platzvorschrift' 30 Pi., Reklamen 75 Pf., bei Platzvorschrist 90 Pf. pauptschristleiler: Aug. Ä 0 etz. Verantwortlich für Politik u.Feuilleton: Bankvrrkehr: Aug. Goetz. Stadt und,
SewerbebanlGiehen Land.VermischtesmGe- richtssaal: Fr. R. Zenz.
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Angriffe gescheitert.
(WTD.) Großes Hauptquartier, 16.Oktober. (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe des Generalfeld marschalls
Kronprinz R u p p r e ch t v 0 n Bayern.
Im Kampfgebiet derS 0 mme hielt die lebhafte beiderseitige Artilleriefeuer tagsüber an. Ein englischer Vorstoß nordöstlich von Gumdecourt drang in geringer Breite in unseren vorderften Graben, der im Gegenangriff völlig zurückgenommen wurde. Franzosen griffen morgens und abends die Stellungen westlich von Sailly an und wurden cibgewie- sen, südwestlich des Dorfes durch frischen Gegenstoß.
Front des Deutschen Kronprinzen.
In den Argonnen und auf beiden Maasufern lebte das Artilleriesener zeitweilig auf.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Front des Generalfeld nrar sch allS Prinzen Leopold von Bayern.
Westlich von Luck brachen durch heftiges Artilleriefeuer vorbereitete starke Angriffe im Abschnitt Zubilna— Zaturcy unter schweren Verlusten für den Feind zusammen.
Teilvorstöße südlich der Bahn Brody — Lemberg und in der Grabcrka-Niederung scheiterten gleichfalls.
Beträchtliche russische Mäste wurden zu einem tter gegliederten. aber erfolglosen Angriff an der Najarowka zwischen Lipnica Dolna und Skomorochy eingesetzt, auch hier tonnten wir dem Feinde schwere Verluste bereiten.
Front des Generals der Kavallerie Erzherzog Karl.
In den Karpathen wiesen deutsche Bataillone bei Erweiterung ihres Erfolges am Smotrec Gegenangriffe ab und machten drei Offiziere, dreihunderteimmdachtzig Mann zu Gefangenen. Am D. Eoman nahmen bayrische Truppen im Sturm mehrere russische Gräben,
Oestlich Kirlibaba sind bei den Angriffskämpfen österreichisch-ungarischer Regimenter russische Gegenstöße zu- rückgeiviesen worden. Die Zahl der eingebrachten G e - fangenen beträgt über tausend.
Südwestlich von Dorna Watra drängten die verbündeten Truppen die Gegner über das Neagratal zurück.
Auf dem
Kriegsschauplatz in Siebenbürgen dauern die Kämpfe an der rumänischen Grenze an.
Balkan-Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Mackensen.
Keine Aenderung der Lage.
Mazedonische Front.
Im Cerna-Abschnitt beiderseits Brod hatten heftige, nachts wiederholte Angriffe serbischer Truppen keinen Erfolg. Auch Tcilvorstoße bei Grunista und rrördttch der Nidze Planina wurden unter erheblichen Verlusten des Feindes abgewiesen.
Der erste Genera lguartiermeister L u d c n d 0 r f f.
Im vorigen Jahr gelang trotz der vorgeschrittenen Jahreszeit die Niederwerfung Serbiens. Die Lage ist heute ähnlich, insofern Mackensen und Falkenhayn Rumänien angepackt haben, um es aus der Reihe unserer Feinde auszuscheiden. Wir haben in dein abgelaufenen Jahre, seit der Besetzung Serbiens, manche Spannung^ manche Besorgnis und, man darf es wohl aussprechen, auch manche Enttäuschung auszuhalten gehabt, weil wir die Gesamtlage nicht hinlänglich zu überblicken vermocht hatten und nach unseren Laienerfahrungen vom Frühjahr 1916 die Krönung der deutschen Siege durch neue Schläge erwarteten, die nach allgemeiner Annahme im Westen ausgeteilt werden sollten. Nur unsere Heeresleitung hat sich nicht verrechnet: sie wußte, daß das neu erstandene englische Heer in Anschlag zu bringen sei und daß die deutsche Strategie darum wieder einmal zuexst wägen, dann erst wagen müßte. Es hat uns lang gedauert, dieses Jahr 1916: die Russen bereiteten uns durch die Reorganisation ihrer Heere, durch die neue Mobilmachung ungezählter Menschenmassen eine neue Ueber- raschung. Auch der politische Wetterhimmel war uns öfter verdüstert, denn die Feinde kündigten ihre „Generaloffensive", die mit neuen und frischen Kräften bewirkt werden sollte, mit einer überlegenen Stimmungsmache an. Wir hatten die Schwierigkeiten mit Amerika, und die Neutralen drohten den. Respekt vor der siegreichen deutschen Schlagkraft zu verlieren. Rumänien ist das Opfer dieses Gedankens.
Wenn wir später, in dem Abstande, der ein ruhiges und kritisches Beschauen der Kriegsereignisse erst abschließend ermöglicht, auf das Jahr 1916 zurüpkblicken, so werden wir es dennoch gehobenen Herz-ens als ein ruhmvolles und glückliches Jahr feiern. Denn es hat erst die ar osten Rechnungen beglichen. Unse-8 Hauptfeind, England, hat die ,,stärkste seiner Künste" ins Spiel gebracht, t und — er hat sich verrechnet. Das Weltreich hatte auf seine WWfem S&ttet pLLtra^t, hWe fiema&uk Dmtjchlanch
nach dessen übermäßigen Kraftanstrenaungen, schließlich doch erschöpfen und mit Hilfe seiner zahlreichen Verbündeten niederzwingen zu können. Allein das Sorgenjahr war auch für England eine große Quelle bitterer Enttäuschungen. Für die ihm an den Dardanellen erwachsene empfindlichste Niederlage, die beim Jahreswechsel besiegelt wurde, erwuchs ihm kein Trost. In Mesopotamien erlitt es den neuen Schlag gegen seine Unternehmungen und sein Ansehen. Wir dürfen uns unseren schlimmsten Feind heute nicht im Gewände des Triumphators vorstellen, soviel auch Asquith und Lloyd George prahlerisch reden mögen. Englands Werktagskleid ist nichts weniger als stolz und prächtig, sondern vom Kampfe verstaubt und zerschlissen. Seine Finanzkräfte werden mehr und mehr erschöpft, und schon sorgt es sich ernstlich um die fehlenden Reserven. Wenn wir etwas länger auf die^neuesten Verhandlungen des Unterhauses Hinschauen, als die Rede des Ministerpräsidenten gedauert hat, sehen wir ernste Mienen und Stirnrunz-eln. Bon den vielen Volants am Rocke der Dame Englaird ist nicht viel Imponierendes übrig geblieben: der letzte Ansatz, aus Rumäniens Spende, hängt schon als ein schlapper, mißfälliger Lappen herunter, und da Herr Asquith in seiner Rede dies ganz übersehen hat, wiesen einige irische Redner desto eindringlicher mit dem Finger darauf. Die Lektüre dieser englischen Parla-- mentsreden bereitet uns ein uneingeschränktes Vergnügen. Asquith hatte gesagt, Deutschland wolle aus Haß und Rache Rumänien zerschmettern. C a r s 0 n meinte dagegen, man müsse besorgt sein, ob es nicht die deutsche Politik war. die Rumänien von Anfang an zerschmettern wollte! Das ist eine erfreuliche Einschätzung des deutschen Vermögens! Und indem Carson den rumänischen Lappen in die Höhe hebt, bemerkt er, daß das diplomatische Kleidungsstück schlecht gefüttert sei. Es liest sich, was die irischen Kritiker gesagt haben, alles so viel realer, verständlicher und überzeugender als die Redensarten der Minister. Eine gesunde Atmosphäre von Pessimismus geht davon aus. Der Ire D i l l 0 n erklärte, e's würde ein beispielloses Unglück sein, wenn.England Rumänien üher den Hausen rennen ließe. Asquith hatte den Rumänen ein böses Schicksal, aber keine weitere Hilfe in Aussicht gestellt, und das wurde ihm nachdrücklich und in sgjhr peinlicher Weise vorgehalten. Was soll er'tun? Auch Sarrail hatte, nach Dillon, größere Forderungen von Unterstützung vorgebracht, und, so fuhr der irische Redner fort, die ganze Welt würde einen gewaltigen Schreck bekommen, wenn sie die Antwort auf Sarrails Ersuchen lesen würde. Es sind im ganzen Ankündigungen neuer, schwerer Schlappen für England, mit einer gewissen Dringlichkeit und Schadenfreude vorgebracht. Auch die Ruhmredigkeit des .Herrn Asquith über die Erfolge iu Frankreich wurde stark abgespült. Die großen Verluste, die noch zu leistende Her- lulesarbeit, die Sorge um Reserven lassen den Engländern das Lächeln ersterben. Der liberale Abgeordnete Holt tadelte Lloyd George: Die britischen Soldaten gingen nicht wie sportmäßige Gladiatoren in den Krieg, sondern wie christliche Krieger. Man lächelt, wenn man die Möglichkeit aussinnt, dergleichen könne auch einmal einem deutschen Reichskanzler gesagt werden. Das übrige Ausland wird die Dinge genau so scharf verfolgen wie wir in Deutschland. Ist dann das „namenlose Unglück" der Zerschmetterung Rumäniens vollbracht, so wird es mit der Beschützerrolle Englands doch wohl allmählich zu Ende gehen.
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Der österreichisch-ungarische Tagesbericht.
Wien, 16. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird berlautbart: 16. Oktober 19i6.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
HeeresfrontdesGeneralsder Kavallerie Erzherzog Karl.
An der rumänischen Grenze leine wesentliche Aenderung in der Lage. Es wird weiter gekämpft. In der Drcilän- derecke südlich von Dorna-Watra drängten wir die Russen über den Negra-Bach zurück, wobei sie einen Offizier, 217 Mann und zwei Maschinengewehre in unserer Hand ließen. Bei Kirlibaba wurden in den letzten Kämpftn fünf Offiziere, 1097 Mann und fünf Maschinengewehre, auf dem Smotrec drei Offiziere und 381 Russen eingebracht. In beiden Abschnitten scheiterten gestern russische Gegenstöße. Im Ludowa-Gcbict bemächtigten sich bayerische Bataillone einer feindlichen Stellung.
HeeresfrontdesGeneralfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.
An der N a r a j 0 w k a, am obersten S e r e t h und südwestlich von Brody hatte die Heeresgruppe des Generalobersten von Böhm-Ermolli starke Allgriffe abzuwehren: der Feind wurde liberall unter schweren Verlusten geworfen. Die Armee des Generalobersten von Tersztyansty stand den ganzen Tag über unter schwerem russischen Artilleriefeuer. Beiderseits von Zaturcy brach auch die feindliche Infanterie zum Angriff vor. der Namentlich nördlich des eben genannten Ortes unter großem Massenaufgebot mehrmals wiederholt wurde. Der Feind erlitt abermals einen schweren Mißerfolg.
Italienischer Kriegsschauplatz.
In den Kämpfen bei Sober haben unsere Truppen zwei Offiziere, 212 Mann gefangen genommen und drei Maschinengewehre erbeutet.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Nichts zu berichten.
Der Stellvertreter des Ehefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.
Aus dem englischen Unterhause.
Befürchtungen wegen Rumänien.
London, 11. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Unterhaus. Nachdem Asquith die Kredite beantragt hatte, sprach Carson. Er meint, daß dieOperativnenam Balkan Anlaß zu einer gewissen Besorgnis zu geben schienen. Ich bin natürlich froh und dankbar, wie der Premierminister s-elb-st sagte, daß die Rumänen eingegriffen haben, aber die, welche die Ereignisse verfolgen^ müssen recht besorgt sein, ob es nicht die deutsche Politik war, die Rumänen zu zerschmettern. Das würde meiner Ansicht nach ern großes Unglück sein. Wenn konsolidierte Balkanstaaten sich unter deutscher Herrschaft befänden, wenn Friedensvorschläge gemacht werden, so würde es mir scheinen, daß die Armahme solcher Vorschläge sehr erschwert werden würde. Tie Nation sollte ihre Aus- smerksamkeit aus'die Tatsache richten, daß die aggressive Polittk der deutschen Regierung nicht nur aus Europa, sondern aus'den Balkan gerichtet ist mit der Absicht eines weiteren Angriffes aus den Orient, wo wir so große Interessen haben. Das sollten wir niemals außer ■ acht lassen, wenn wir die verschiedenen Operationen ins Auge fasseii, die wir veranlaßt' sind zu unternehmen. Mir yaben seit dem 1. Juli iu unseren Operationen an der Somme Fortschritte gemacht. Der Premierminister sagte, wenn ich recht verstanden habe, daß wir als Ergebnis -von dreimonatigen Operationen sieben Meilen aus einer neun Meilen breiten Front gewonnen haben. Wir alle wissen, daß wir diesen Gewinn durch großen Mut, aber auch mit großen Bexlusten gemacht haben, und es hat keinen Zweck, daß wir uns' dieser Taffache verschließen, weil sie täglich, den ganzen Tag, bekanntgegeben wird. Machen mir uns klar, was das bedeutet. Wir wollen diesen Kampf bis zum Ende auskämpfen. Was das bedeutet, kann niemand sagen. Aber wenn wir die Verluste und unsere Fortschritte der letzteih drei Monate und dabei natürlich die gesamten Operationen in Anschlag bringen, so können wir uns und der Nation nicht verhehlen, daß wir nocheine Herkulesarbeit voruns ha - b e-n r *wt den endgültigen Sieg zu erringen, den die ganze Nation entschlossen ist, zu gewinnen. Carson sagte, er habe nur das Wort in der Aussprache ergriffen, um den Kriegssekretär Zu fragen, ob er die notwendigen Versicherungen über die mil it ä ri s chen Reserven geben könne. Das sei im Augenblick die vitalste Frage für die ganze Kriegführung und es sei höchstlich zu bedenken, daß England jetzt nicht alte ausgebildete Reserven habe.
Ter liberale .Abgeordnete Holt lenkt die Aufmerksamkeit auf das Interview Lloyd Georges mit einem amerikanischen Journalisten. Ta die auswärtigen Angelegenheiten in den sicheren Händen zweier Minister lägen, sei es verwunderlich, weshalb der Kriegssekretär überhaupt ein Interview gegeben habe. Aber das ist eine Kleinigkeit gegenüber bent Charakter des Interviews. Tie britischen Soldaten gehen nicht wie sportmäßige Gladiatoren in den Krieg, sondern wie christliche Krieger, die für eine große und heilige Sache kämpfen. Wir gehen mit den edelsten Zielen in den Krieg und wir wollen Sorge tragen, daß die Zi^e nicht entarten.
London, 12. Okt. (WTB. Nichtamtlich.! Im Uitterhruse sprach Dillon (Ire) sein Bedauern aus, daß Asquith in seiner Rede vom Tage vorher dem rumänischen Volke keine Versickerung gegeben habe, daß England alle seine Hilfsmittel ausbieten werde, um Rumänien vor der Gefahr zu retten, das Schicksal Belgiens und Serbiens zu teilen. Mau spreche von sehr befremdlichen Aeußernngen, daß das Kriegsamt und besonders der Gensral- stab alles getan haben, was in ihrer Macht läge, um die Sallmiki- expeditivn zu entmutigen und sie nicht zu unterstützen und taffäch- lich habe man sie als eine Abweichung von den strategischen Grundsätzen bettachtet, die für die Führung des Krieges maßgebend sein müßten. Es wäre wünschenswert, daß der Kriegssekretär.noch während der Aussprache etwas sagte, um dem rumänischen Volke zu versichern, daß England alle Kräfte anspannen würde, um ihm ohne Verzug durch eine starke Gegenoffensive in Mazedonien zu.Hilfe zu kommen. Cs würde ein beispielloses Unglück sein, wenu En gl and Rumänien über den.Haufen rennen ließe. Dillon sagte, ihm seien aus Quellen, die er nicht gut an- geben könne, Gerüchte zu Ohren gekommen, aber eine Quelle könne er nennen, nämlich die Berichte Tr. Dillons im „Daily Telegraph", daß man dieFordcrungdesGeneralsSarrail nickt beachtet hätte urrd daß, wenn man seine Forderung und die darauf erfolgte Antwort veröffentlichen würde, die ganze Welt einen gewaltigenSchreckenbekommenwürde.
seien Gerüchte im Umlauf gewesen, daß hinter der Siene zwi- sckwn dem Generalstab iu England und gewissen anderen Einflüssen ein fortwährender Kämpf gespielt habe, ob die Expedition. nach Saloniki nicht vernachlässigt und schließlich ganz von der Tagesordnung abgesetzt werden sollte. Der Redner sagte, er habe stets geglaubt, daß die Entscheidung des Krieges im Balkan fallen würd« und wenn man Rumänien besiegt werden ließe, so könnte es geschehen, daß England den endgültigen Sieg niemals erringen lvürde
Der bulgarische Bericht.
Sofia, 16. Okt. (WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Heeresbericht vom 15. Oktober:
Mazedonische Front: Nach rrgänzerrdeu Meldungen wurde der feindliche Angriff am 14. Oktober beiderseits der Eiselrbahn Bitolia (M 0 11 a sti r)—Serin (Fl 0 rina) unter ungeheuren Verlusten für die Franzosen abgeschlagen. Allein vor der Front eines unserer Bataillone begruben wir 485 Gefallene, darunter vier Offiziere. In: Lause der beiden letzten Tage, des 14. und 15. Oktober, machten die Serben unerhörte Anstrengungen, um unsere Front an der Cerna -wisch« den Dörfern Brod und Skatchime ;u durchbrechen. Llber alle Anstrengungen blieben vergeblich In der Nacht vom 15. zum 16. Oktober 'unternahmen die Serben acht auseinanderfolgern)e sehr erbitterte Angriffe in demselben Abschnitt, wurden aber mit großen Verlusten zurückgeschlagen. Unsere Infanterie ließ sic bis an die Drahthindernisse vor ihren Gräben hermrkommen und schlug unerschütterlich alle acht Angriffe ab, wobei sie durch einen


